Julie Klassen Das Herrenhaus von Pembrooke Park

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Inhaltsangabe zu „Das Herrenhaus von Pembrooke Park“ von Julie Klassen

Nachdem sie fast ihr gesamtes Vermögen verloren haben, versucht die junge Abigail Foster eine neue Bleibe für die Familie zu finden. Ein anonymer Gönner stellt ihnen das Herrenhaus von Pembrooke Park zur Verfügung. Als Abigail das jahrelang leer stehende Haus herrichtet, sorgt nicht nur der gutaussehenden Sohn des Gutsverwalters für Aufregung, sie kommt auch einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur …

Durchgehend spannend, romantisch aber nie kitschig- Eintauchen in eine andere Zeit!

— LillyPilly

Ein spannende schöne Geschichte. Hat mir sehr gefallen. Ich werde von der Autorin noch mehr lesen!

— Readrat

Spannung und Gefühle - eintauchen und abtauchen in das Jahr 1817. Wunderbar geschrieben.

— vielleser18

Ein geheimnisvolles Haus, eine romantische Liebe, wundervoll in Szene gestetzt

— nirak03

Tolle Familiensaga die mich begeistern konnte. Die Story spielt in London um 1817-Sprache & Gepflogenheiten entsprechen dieser Zeit ->4.5*

— Lenneth88

Ein tolles Buch mit Spannung , Liebe und Schauerroman Flair

— leseratte69

Ungewöhnlich spannend, gruselig und geheimnisvoll. Für alle Fans von Familiengeheimnissen, Jane Austen oder den Brontes.

— Klare_Buchstabensuppe
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  • 1817 : wunderbares eintauchen in eine andere Zeit

    Das Herrenhaus von Pembrooke Park

    vielleser18

    1817, London: Die Familie von Abigail Foster hat durch eine Bürgschaft viel Geld verloren, sie müssen ihr Stadthaus verkaufen. Da kommt ein ungewöhnliches Angebot ganz passend: ein leerstehendes Herrenhaus, das sie für ein Jahr zu überaus günstigen Konditionen mieten können . Ein geheimnisvolles Angebot, übermittelt durch einen unbekannten Anwalt. Abigails Urgroßmutter war eine geborene Pembrooke und ein anonym bleibender Nachfahre möchte, dass das zur Zeit leerstehende Haus von Verwandten bewohnt wird. Das Haus steht schon seit 18 Jahren leer und im Haus sieht es aus, als wären die Bewohner ganz überraschend und plötzlich aufgebrochen.... Dies war mein erstes Buch von Julie Klassen, aber bestimmt nicht mein letzes. Das Buch, obwohl ca 500 Seiten stark, konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Die Hauptprotagonistin ist Abigail, die 23 jährige, die immer im Schatten ihrer jüngeren, schönen Schwester steht, ist eine sehr patente junge Frau. Sie hat zwar immer noch nicht den passenden Mann fürs Leben gefunden, dennoch hegt sie romantische Gefühle für ihren Nachbarn Gilbert Scott, der weilt aber zur Zeit zu Studienzwecken in Italien. Doch ist er der Mann für ihre Zukunft ? Warum hat er die Locke ihrer Schwester beim Abschied angenommen ? Abigail ist verunsichert, daher kommt ihr der Umzug und die damit für sie verbundenen Aufgaben nur recht. Während Mutter und Schwester noch in London zur Ballsaison bleiben und ihr Vater durch die Abwicklung des Verkaufs des Hauses in London gebunden ist, bleibt sie allein im neuen Wohnsitz Pembrooke Park. Schon bald lernt sie auch die Familie des Verwalters kennen: den attraktiven Sohn, den Vikar William Chapmann und seine Schwestern Leah und Kitty. Doch schon nach kurzer Zeit bekommt sie merkwürdige anonyme Briefe, die Abigail nicht nur noch neugieriger auf die Vergangenheit des Hauses machen, sondern auch beunruhigen, denn es scheint, als wüßte die unbekannte Briefschreiberin ganz genau, was sie gerade macht..... Der Schreibstil hat mich in gefesselt, wunderbar beschreiben, die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet, die Spannungskurve wurde sehr hoch gehalten und auch wenn man das eine oder andere schon spekulieren kann, wird man doch in vielen anderen Bereichen erst am Schluß der ganzen Tragweite der Geschichte gewahr. Die Autorin hat mich sehr gut unterhalten und so bin ich nur so durch das Buch geflogen und habe dadurch einen spannenden Ausflug in das beginnende 19. Jahrhundert gemacht. Die Autorin hat es auch sehr gut verstanden einen christlichen Aspekt durch den Vikar William mit einfließen lassen, durch seine kleinen, aussagekräftigen und prägnanten Predigten und Aussagen, die teilweise auch humorvoll und voller Liebe sind, vermittelt Julie Klassen die Botschaft der Vergebung der Sünden und des Verzeihens. Wer romantische und spannende Bücher mag, der liegt mit diesem wunderbaren Buch genau richtig !

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    • 4
  • Schaurig schön

    Das Herrenhaus von Pembrooke Park

    leseratte69

    29. December 2015 um 18:55

    Klappentext Nachdem sie fast ihr gesamtes Vermögen verloren haben, versucht die junge Abigail Foster eine neue Bleibe für die Familie zu finden. Ein anonymer Gönner stellt ihnen das Herrenhaus von Pembrooke Park zur Verfügung. Als Abigail das jahrelang leer stehende Haus herrichtet, sorgt nicht nur der gutaussehenden Sohn des Gutsverwalters für Aufregung, sie kommt auch einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur … http://www.scm-shop.de/media/import/mediafiles/PDF/395643000_Leseprobe.pdf Die Autorin Julie Klassen arbeitet als Lektorin für Belletristik. Sie liebt die Welt von Jane Austen und alles, was damit zu tun hat. Geschichten schreibt sie schon seit ihrer Kindheit, mit "Die Lady von Milkweed Manor" gab sie ihr Roman-Debüt. Wenn sie nicht schreibt, reist Klassen gern, recherchiert, mag lange Wanderungen und kurze Nickerchen und einen Kaffee mit Freunden. Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in Minnesota (USA). Meine Meinung Story Dieses ist nicht der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. Auch dieses Mal konnte mich Julie Klassen wieder überzeugen. Schon nach wenigen Seiten ist man in die Geschichte eingetaucht und möchte nicht mehr aufhören. Leider hatte ich nicht die benötigte Zeit, um das Buch komplett in einem Rutsch zu lesen, aber von der Spannung und dem Suchteffekt her, wäre das schon möglich gewesen. Die Geschichte entführt den Leser nach England im 19. Jahrhundert. Der alte, englische Flair kommt sehr gut zu Geltung. Die Geschichte ist eine Mischung aus historischem Roman, Familiengeschichte und auch der Gruseleffekt kommt nicht zu kurz. Auf dem Anwesen Pembrooke Park scheint ein Familienfluch zu liegen, dem die Protagonistin Abigail Forster, neugierig und forsch wie sie eben ist, auf die Schliche kommt. Dabei findet sie heraus, dass sich sogar einen Schatz auf Pembrooke Park befinden soll, den bis heute noch niemand gefunden hat. Abigail würde diesen nur zu gerne finden, um endlich das schlechte Gewissen gegenüber ihres Vaters zu mildern, der wegen ihrer Ratschläge eine Fehlinvestition getätigt, und deshalb sein Vermögen verloren hat. Was letztendlich dazu geführt hat, sich auf Pembrooke Park zurückzuziehen und Gras über die Sache wachsen zu lassen. Wer schickt ihr immer die geheimen Botschaften ? Was sind das Nacht für Nacht für seltsame Geräusche ? Und wer ist die vermummte Gestalt die sie Nachts zu sehen geglaubt hat? Natürlich spielt auch die Liebe und der Glaube an Gott eine wichtige Rolle in den Romanen von Julie Klassen, so auch hier. Liebe und Glaube liegen hier nah beieinander, da sich Abigail in den Dorfpfarrer William verliebt. Wer Bücher mag, die geheimnisvoll, spannend und dennoch sehr gefühlvoll geschrieben sind, ist hier genau richtig. Eine geniale Mischung aus Kate Morten und Jane Austen. Schreibstil Der Schreibstil von Julie Klassen gefällt mir immer wieder aufs neue. Sie versetzt mit ihren Worten Berge und zieht den Leser Stück für Stück in einen Sog, dem man nur schwer entkommt. Sie verleiht dem Buch einen mystischen Flair und fesselt den Leser mit einer spannenden, teilweise gruseligen Familiengeschichte bzw. Familienfluch. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Schauplätze sieht man als Leser förmlich vor sich. Charaktere Julie Klassen schafft es immer wieder tolle, authentische und sehr sympathische Charaktere zu erschaffen, die einem schnell ans Herz wachsen. Ich mochte Abigail sofort. Sie ist eine mutige und sehr selbstbewusste Persönlichkeit. Auch den Pfarrer William mochte ich sehr. Julie Klassen hat mit ihm Geschafft zwei Themen in die Story einfließen zu lassen, nämlich die Liebe und der Glaube an Gott. Durch William erfährt Abigail die wahre Liebe, aber er führt sie dafür näher an Gott heran, was ich sehr schön und gut gelungen fand. Auch Williams Familie, die Schwestern Leah und Kitty und deren Eltern sind tolle und äußerst sympathische Charaktere, die wunderbar in die Geschichte passen. Mein Fazit Ein Familiengeheimnis das uns ins England des 19.Jahrhunderts entführt. Eine Story mit Gruselfaktor, Spannung und tollen, sehr sympathischen Charakteren, die einem sofort ans Herz wachsen. Einmal begonnen ist man mitten im Geschehen und möchte endlich mit Abigail das Geheimnis von Pembrook Park lüften. Eine geniale Mischung aus Kate Morten und Jane Austen. Ich vergebe fünf von fünf Sternen  und eine absolute Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Das Herrenhaus von Pembrooke Park" von Julie Klassen

    Das Herrenhaus von Pembrooke Park

    Arwen10

    Ich freue mich, euch das neue Buch von Julie Klassen vorzustellen: Das Herrenhaus von Pembrooke Park Zum Inhalt: Nachdem sie fast ihr gesamtes Vermögen verloren haben, versucht die junge Abigail Foster eine neue Bleibe für die Familie zu finden. Ein anonymer Gönner stellt ihnen das Herrenhaus von Pembrooke Park zur Verfügung. Als Abigail das jahrelang leer stehende Haus herrichtet, sorgt nicht nur der gutaussehenden Sohn des Gutsverwalters für Aufregung, sie kommt auch einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur … Hier findet ihr eine Leseprobe: http://www.scm-haenssler.de/produkt/titel/das-herrenhaus-von-pembrooke-park/196899/196899/196899.html Infos zur Autorin: Julie Klassen Julie Klassen arbeitet als Lektorin für Belletristik. Sie liebt die Welt von Jane Austen und alles, was damit zu tun hat. Geschichten schreibt sie schon seit ihrer Kindheit, mit "Die Lady von Milkweed Manor" gab sie ihr Roman-Debüt. Wenn sie nicht schreibt, reist Klassen gern, recherchiert, mag lange Wanderungen und kurze Nickerchen und einen Kaffee mit Freunden. Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in Minnesota (USA 3 Leser haben nun die Möglichkeit, diesen tollen Roman zu lesen. Falls ihr mitlesen möchtet, bewerbt euch bis zum 01.07.2015, 24 Uhr hier im Thread und beantwortet die Frage, ob ihr schon Bücher der Autorin kennt ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgelost ! Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

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    • 85
  • Ein richtig tolles Buch!

    Das Herrenhaus von Pembrooke Park

    Sonnenblume1988

    13. November 2015 um 12:17

    Bisher hatte ich schon einige Bücher von Julie Klasen gelesen, doch von diesem Roman war ich am meisten begeistert. Die 23-jährige Abigail Foster lebt mit ihren Eltern und ihrer Schwester in einem vornehmen Haushalt in London. Doch aufgrund finanzieller Probleme ist die Familie gezwungen, das Haus zu verkaufen. Von einem anonymen Bekannten bekommen sie das Angebot,  in ein altes, seit zwei Jahren  leerstehendes Herrenhaus zu ziehen. Unter der Bedingung, dass die Familie dort 12 Monate wohnen bleibt, übernimmt der anonyme Besitzer die Kosten für Dienerschaft, die Renovierung und die Säuberung des Hauses. Doch schon bald nach dem Umzug  hört Abigail seltsamen Gerüchte und Geheimnisse um das Haus. Nach dem Abigail anonyme Briefe mit Hinweisen auf die Vergangenheit erhält, ist sie selber davon überzeugt, dass etwas Seltsames vor sich geht. Zum Glück findet sie in dem jungen Pastor Wlliam und seiner Schwester Leah gute Freunde und so macht sie sich einem alten Familiengeheimnis auf die Spur. Die kurze Inhaltsbeschreibung kann nicht annähernd ausdrücken, wie viel in dem Buch steckt. Es hat mich „Der verborgene Garten“ von Kate Morton oder an „Das Haus der vergessenen Träume“ von Catherine Webb erinnert, ist aber dennoch ganz anders. Die Geheimnisse, die es zu lüften gilt, liegen alle in der Vergangenheit, haben jedoch auch auf die Gegenwart und damit Abigails Leben Einfluss. Gut finde ich, dass einige Geheimnisse schon in der Mitte des Buches gelüftet werden, andere jedoch erst ganz am Ende. Der Glaube an Gott spielt deshalb eine Rolle, weil William Pastor ist und auch Abigail beginnt, die Kirche zu besuchen. Manchmal drehen sich die Gespräche um Gott, doch insgesamt spielt der Glaube, verglichen mit dem Familiengeheimnis, eher eine Nebenrolle in dem Buch. Natürlich gibt es auch eine (ebenfalls nebensächliche) Liebesgeschichte, als in Abigails Leben gleich drei verschiedene Männer Interesse an ihr zeigen. Mich hat das Buch unheimlich mitgerissen, weil ich so viel über die ungeklärten Geheimnisse und Familienverbindungen nachgedacht habe. Ich musste es in einem Rutsch lesen. Es liest sich sehr leicht, fordert aber dennoch heraus. Die schönen, aber nicht zu ausführlichen Beschreibungen des alten, liebevoll eingerichteten Herrenhauses, der ruhigen Umgebung und der freundlichen, aber teils auch rätselhaften Bekannten und Freunde haben dem Buch noch einen besonderen Charakter gegeben. Sehr weiterzuempfehlen.

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  • Pure Romantik verzückt bis zur letzten Seite

    Das Herrenhaus von Pembrooke Park

    maria-hochauf

    11. November 2015 um 20:35

    Bis zu einer verheerenden finanziellen Fehlinvestition lebte die junge Abigail (23 Jahre) mit ihrer Familie in London. 1817 ist die Familie aber gezwungen sich ein anderes (preiswerteres) Zuhause zu suchen. In dieser Lage wird der Familie von einer anonymen Person das Angebot unterbreitet für ein Jahr in Pembrooke Park wohnen zu können, wenn Abigail und ihre Familie das Haus wieder herrichten und stets bewohnen. Um das verlassene Haus, mit einer ereignisreichen, tragischen Geschichte muss sich die praktisch veranlagte, sachliche Abigail vorerst alleine kümmern, nur das frisch eingestellte Personal und die nächsten Nachbarn stehen ihr zur Seite. Langsam macht sich Abigail dabei auf die Spuren der früheren Hausbewohner und entdeckt dabei so einige Überraschungen… Julie Klassen ist es wieder gelungen ihre Leserschaft ins vergangene England zu verführen, mit wunderschöner Detail verliebter Sprache erzählt sie die Geschichte um Abigail. In ihrem Stil ist es wieder eine Geschichte um die junge Frau, der Liebe und Gott. Ganz nebenbei erzählt Frau Klassen auch die Geschichte einer Frau, die für damalige Verhältnisse allmählich als alte Jungfer galt und unter diesem gesellschaftlichen Druck leidet, über die Spuren von Jugendliebe und geschwisterliche Konflikte sowie über Ängste. Ein schöner Roman; leichtfüßig zu lesen und eine Geschichte, wie sich frau es nur wünschen kann.

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  • Spannend, gruselig und geheimnisvoll.

    Das Herrenhaus von Pembrooke Park

    Klare_Buchstabensuppe

    04. September 2015 um 19:00


  • Abigails Suche

    Das Herrenhaus von Pembrooke Park

    Dreamworx

    England 1818. Nachdem die Familie Foster durch falsche Spekulationen fast ihr ganzes Vermögen verloren hat, sind sie gezwungen, ihren wohlhabenden Lebensstandard zu ändern. Die älteste Tochter Abigail begibt sich mit ihrem Vater auf die Suche nach einer passenden und bezahlbaren Unterkunft außerhalb von London, als ihnen über einen Anwalt das Angebot von einem entfernten Verwandten für das leerstehende Herrenhaus Pembrooke Park in Easton unterbreitet wird. Während mit den letzten finanziellen Mitteln Schwester Louisa ihr Debüt in London machen darf, reist Abigail allein nach Pembrooke, um dort die Vorbereitungen für den Einzug der Familie zu überwachen. Während ihres Aufenthaltes trifft Abigail nicht nur auf den sehr sympathischen und gläubigen William Chapmann, den Sohn des ehemaligen Gutsverwalters und dessen Familie, ihr kommen auch Gerüchte über Pembrooke Park zu Ohren, die ihre Neugier anstacheln. Nächtliche Schrittgeräusche und Stimmen veranlassen Abigail zu Nachforschungen um das Geheimnis des Hauses. Dabei kommen sich William und Abigail immer näher. Doch auch Abigails Jugendfreund Gilbert Scott spielt noch eine Rolle in deren Leben. Welches Geheimnis umweht Pembrooke Park, wird Abigail es herausfinden? Und für welchen Mann wird sie sich entscheiden? Julie Klassen überrascht mit ihrem neuen historischen Roman „Das Herrenhaus von Pembrooke Park“ den Leser diesmal mit einer Art Kriminalroman um Familiengeheimnisse und deren Auflösung, wobei sie einen wunderbaren Spannungsbogen durch das ganze Buch zieht bis zum Finale. Der Schreibstil ist schön flüssig, der Leser taucht sogleich in die Welt von Abigail und ihrer Familie. Die Geschichte wird in zwei Sichtweisen erzählt, zum einen begleitet man Abigail, zum anderen erfährt man die Gedanken und Erlebnisse von William. Im Laufe der Handlung stößt man auf unterschiedlich angelegte Verwicklungen, die sich erst nach und nach wie ein Puzzle zusammensetzen und sich deren Fäden miteinander verknüpfen lassen. Man ertappt sich dabei, ständig in alle Richtungen zu denken und die einzelnen Personen und ihre Beziehungen untereinander zu untersuchen. Die Charaktere sind sehr vielseitig und liebevoll angelegt, dabei wirken sie authentisch und lebensecht. Abigail ist eine sympathische junge Frau, der von ihren Eltern schon viel Verantwortung auf die Schultern gelegt wird. Dabei ist sie hilfsbereit und gutmütig, allerdings auch eine enttäuschte Seele, die zutiefst verunsichert ist. William ist ein herzensguter Mann, der einen starken Glauben und großes Verantwortungsgefühl besitzt. Er unterstützt Abigail und gibt ihr das Gefühl, ein wertvoller Mensch zu sein. Dabei ist er zurückhaltend und besitzt eine besondere Sensibilität für seine Mitmenschen. Die anderen Protagonisten sind ebenfalls allesamt interessant in die Handlung eingewoben, haben ihre eigene Geschichte und sind alle auf ihre Art mit Pembrooke Park verbunden. „Das Herrenhaus von Pembrooke Park“ ist ein spannender historischer Roman, den man fast als Krimi bezeichnen könnte. Allerdings kommt auch in diesem Buch die Liebe nicht zu kurz. Der christliche Aspekt wird in diesem Buch besonders schön herausgearbeitet und hat als Hauptthema die Vergebung, das Verzeihen. Absolute Leseempfehlung für alle, die historische Liebesgeschichten, Familiengeheimnisse mit einem kleinen Hang zum Krimi lieben! Dieses Buch vereint alles in sich, eignet sich also perfekt für tolle Lesestunden!  

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    • 2
  • „Etwas Gutes aus etwas Schlimmem. Gott ist ganz groß in so etwas“

    Das Herrenhaus von Pembrooke Park

    LEXI

    16. August 2015 um 20:41

    „Etwas Gutes aus etwas Schlimmem. Gott ist ganz groß in so etwas“ Durch eine unkluge Entscheidung und eine unbedacht übernommene Bürgschaft für einen Verwandten steht die Familie Foster aus London im März des Jahres 1818 vor dem Ruin. Die Suche nach einer adäquaten, aber kostengünstigeren Residenz gestaltet sich schwierig. Als der Familie über einen Anwalt unvermutet ein Herrenhaus eines entfernten Verwandten in Pembrooke Park zur Miete angeboten wird, entschließen sich Charles und Anne Foster, mit ihren beiden Töchtern Abigail und Louisa nach Easton zu ziehen. Die jüngere Tochter Louisa trifft das finanzielle Desaster der Familie besonders hart, und so reift der Plan, ihr das Debüt in London mit den letzten Ersparnissen doch noch zu ermöglichen. Die ältere Tochter Abigail Foster tritt aus diesem Grund zunächst alleine die Reise ins neue Heim an und überwacht die Reinigungsarbeiten im Herrenhaus, das beinahe zwei Jahrzehnte lang leer stand. Es ranken sich einige Gerüchte über den Verbleib der ehemaligen Bewohner, doch im ländlichen Berkshire, einem Dörfchen mit friedlichen und frommen Einwohnern wird grundsätzlich niemals über die Pembrookes gesprochen. Die Neugier Abigails ist entfacht, und als sie auf den sympathischen Sohn des ehemaligen Gutsverwalters trifft, knüpft sie erste freundschaftliche Kontakte zu ihm und seiner Familie. William Chapman kümmert sich jedoch nicht nur um alles, was gerade anliegt, sondern nimmt nach seinem Studium am St. John’s College in Oxford auch die Position des Pastors im Ort ein. William besitzt einen starken Glauben, der ihn trägt, seine Predigten fallen kurz, aber äußerst prägnant und überzeugend aus. William fühlt sich zur neuen Bewohnerin von Pembrooke Park hingezogen, der junge Priester findet jedoch in Abigails ehemaligen Nachbarn und Jugendfreund Gilbert Scott einen ernsthaften Konkurrenten… „Es sind nicht die Geister, vor denen Sie sich in Acht nehmen müssen, Miss Foster, sondern Menschen, die durchaus lebendig sind.“ Julie Klassen hat es doch tatsächlich geschafft, mich mit diesem Buch zu überraschen. Ich hatte mir eine romantische Liebesgeschichte mit christlichem Bezug erwartet. Die Lektüre brachte jedoch durch die Legende um einen versteckten Schatz im Anwesen eine behutsam angebahnte Kriminalgeschichte zu Vorschein. In äußerst gefälligem Schreibstil zeichnet die Autorin ein Bild der handelnden Figuren dieses Buches – allen voran die Familien Foster und Chapman. Zugleich baut sie viele sympathische Nebenfiguren in die Handlung ein, deren Schicksal auf die eine oder andere Weise mit dem Rätsel um das Herrenhaus von Pembrooke Park verwoben ist. Die Fäden werden langsam aufgerollt, die Verbindungen treten nur sehr zögernd zu Vorschein. Der Spannungsbogen ist aus diesem Grund weit höher, als ich es bei einem solchen Buch erwartet hätte. Ich habe die akribischen Situations- und Personenbeschreibungen sowie den langsame Aufbau der Geschichte zutiefst genossen, und die Neugier auf die geheimnisvolle Vergangenheit von Pembrook Park hielt mich als Leserin regelrecht bei der Stange. Julie Klassen vernachlässigt dabei jedoch keinesfalls Romantik und Liebe, sie baut auch zwei wunderschöne und berührende Liebesgeschichten ein. Ihr gehobener Schreibstil sorgte in Kombination mit den romantischen und spannenden Elementen dafür, dass ich es nach dem Aufschlagen der ersten Seite dieses Buches nicht mehr schaffte, es aus der Hand zu legen – ich hatte mich innerhalb kürzester Zeit in den Schreibstil der Autorin verliebt. Julie Klassen entführte mich in längst vergangene Zeiten, ließ mich als stille Beteiligte Einblick in die Welt der gehobenen Gesellschaftsschicht nehmen, und bereitete mir einige Stunden lang allergrößtes Lesevergnügen. Ich kann „Das Herrenhaus von Pembrook Park“ uneingeschränkt weiterempfehlen und lege es besonders jenen Lesern ans Herz, die an einer perfekten Mischung aus Liebes- und Kriminalroman mit Augenmerk auf christliche Werte interessiert sind. Abschließend noch eine Bemerkung zum Buchcover: Bereits die optische Aufmachung dieses Buches ist ein wahrer Blickfang. Während man im Hintergrund ein hochherrschaftliches Gebäude zu erkennen vermag, zeigt sich dem Auge des Betrachters eine wunderschöne junge Frau in eleganter und schlichter Kleidung im Vordergrund dieser Szene. Ihr Gesichtsausdruck und ihr abgewandter Blick wirken sehr geheimnisvoll und man kann nicht umhin, sich unverzüglich dem Klappentext zuzuwenden, um „mehr“ über diese geheimnisvolle junge Schönheit zu erfahren. Unbedingte fünf Bewertungssterne für dieses Lesevergnügen der ganz besonderen Art!

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  • Viele Geheimnisse, die es zu lösen gilt, bis es zu einem Ende mit vielen Überraschungen kommt

    Das Herrenhaus von Pembrooke Park

    Smilla507

    Ich muss gestehen, dass ich bei diesem Roman aus Julie Klassens Feder hin- und hergerissen bin: 4 oder 5 Sterne? 'Das Herrenhaus von Pembrooke Park' ist anders als ihre bisherigen Romane. Bei diesem Buch, das eine Mischung aus 'Überredung' und 'Mansfield Park' ist, liegt der Fokus eindeutig auf den vielen Geheimnissen, die es für Abigail Foster zu lösen und entwirren gilt ' ein ziemlich dickes Knäuel an Geheimnissen. England zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Abigail Foster und ihre Familie sind nach einer Fehlspekulation ihres Vaters gezwungen das kostspielige Leben in London aufzugeben. Da kommt ihnen das anonyme Angebot sehr gelegen, für ein Jahr im Herrenhaus auf Pembrooke Park zu wohnen. Schon bei der ersten Besichtigung wird deutlich, dass das Anwesen ein großes Geheimnis verbirgt: Das Haus wirkt, als wäre es urplötzlich verlassen worden. Man könnte meinen, dies wäre gerade erst passiert - doch die dicke Staubschicht zeigt, dass das Haus schon sehr lange nicht mehr bewohnt wurde. Die Fosters mieten das Haus, auch wenn ihnen anfangs nicht wohl dabei ist. Bereits in den ersten Nächten hört Abigail Stimmen, Schritte und andere Geräusche. Und dann erfährt sie von einem Schatz und einem Geheimzimmer, den das Haus beherbergen soll. Mit der Zeit sieht sich Abigail immer mehr Geheimnissen und Ungereimtheiten konfrontiert, die scheinbar alle mit der Familie Chapman verwoben zu sein scheinen. William Chapman, Sohn des ehemaligen Verwalters und Vikar der nahe gelegenen Kirche, scheint ihr auch keine Hilfe zu sein bei der Lösung all der Rätsel... Ein geheimnisvolles Herrenhaus verwoben mit einer Story à la Jane Austen, das klingt spannend und aufregend! Und das ist es auch, aber erst gegen Ende des Buches. So lange lässt die Autorin den Leser zappeln, miträtseln und führt ihn immer wieder auf falsche Fährten. Diesmal liegt das Geheimnisvolle im Vordergrund, nicht die Liebesgeschichte oder ein bestimmter Beruf, wie man das bisher von Klassens Romanen gewohnt ist. Ich hatte sogar größtenteils das Gefühl eher einen historischen Detektivroman zu lesen. Aber keine Angst! Eine zarte, prickelnde Liebesgeschichte und sogar viele Liebeswirren enthält dieser Roman auch. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, war mir aber teilweise etwas zu langatmig. Natürlich ist das den vielen Geheimnissen geschuldet, aber da ich kein Krimi-Leser bin war mir das ein klein wenig zu viel des Guten, auch wenn ich gerne mit gerätselt habe. Zum Ende hin muss man sich auf viele Überraschungen und unerwartete Wendungen gefasst machen. Nach einem Prolog aus Abigails Perspektive in Ich-Form wird die Handlung aus zwei Perspektiven in dritter Person erzählt: Natürlich der Abigails, und dann der von William Chapman. Was ebenfalls im Gegensatz zu Klassens vorigen Romanen klar hervorsticht ist der Glaube an Gott, der - wie sollte es anders sein - durch William in die Handlung eingebracht wird. Der Vikar mit dem Hang zu kurzen und prägnanten Predigten schafft es Abigails Herz mit seinen Botschaften über Vergebung zu erreichen. Das hat mir ausnehmend gut gefallen, da mir die christliche Botschaft früher eher zu kurz kam. Auch wenn es keine Berufsgruppe gibt, die diesmal im Vordergrund steht, erfährt man dennoch ein wenig über die Arbeit des Vikars und auch über Architektur. Abigail hat nämlich ein Faible für Architektur, was ihr bei der Suche nach dem Schatz zugute kommt. Aufgrund der kleinen Längen vergebe ich Julie Klassens achtem und sehr geheimnisvollen Roman 4,5 Sterne. Wer sich für das Buch in Stimmung bringen möchte empfehle ich auf YouTube nach den Stichworten 'Klassen' und 'Pembrooke' zu suchen. Dort gibt es einen Trailer zur englischen Ausgabe und ein Video der Autorin mit Einblicken zu einem Herrenhaus in England, das sie zu diesem Roman inspirierte.

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    • 2
  • Wie Jane Austen - nur viel spannender!

    Das Herrenhaus von Pembrooke Park

    heaven4u

    02. July 2015 um 14:02

    London, 1817: Durch eine Spekulation verliert die Familie von Abigail Foster fast ihr gesamtes Vermögen und muss ihr kostspieliges Leben in London verlassen. So sucht sie mit ihrem Vater nach einer neuen Bleibe im Umland um Geld zu sparen. Über einen Anwalt bietet ihnen anonym jemand das Anwesen Pembrooke Park an. Es steht seit vielen Jahren leer und wäre sofort bezugsfertig. Als Abigail beginnt, das Haus herzurichten, lernt sie nicht nur William Champan - Vikar und Sohn des Gutsverwalters - kennen, sie verstrickt sich auch mehr und mehr in die Geheimnisse der Familie Pembrooke. Gerüchten zufolge hat Robert Pembrooke einen Schatz im Haus versteckt, welcher noch nicht gefunden wurde. Nicht nur Abigail wird davon angelockt. Als sie dem Geheimnis immer näher kommt, begibt sie sich immer mehr in Gefahr. Julie Klassen liebt Jane Austen - das merkt man ihren Romanen auf Anhieb an. Auch in "Das Herrenhaus von Pembrooke Park" denkt man am Anfang, man ist mitten in den Roman "Überredung" geraten. Je weiter man liest, desto mehr erinnert es mich an "Northanger Abby", weil es immer spannender wird. Dabei ist keine Seite vorhersehbar, man grübelt mit und kann das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil immer wieder neue Dinge geschehen, die die Handlung wieder umwerfen. Dennoch hat es den Charme der damaligen Zeit, die Unterhaltungen und aufwendigen Tanzverantstaltungen sind wunderbar beschrieben. Die Liebesgeschichte ist sehr zart und nicht aufdringlich oder schnulzig - so soll es sein. Im Schlusswort schreibt die Autorin, dass sie für die Predigten des Vikars einen Pastor hinzugezogen hat, das hat man den Texten angemerkt. Der christliche Aspekt im Roman steht nicht im Vordergrund, dennoch ist die Aussage sehr klar. Wir müssen nicht die Schuld der Vergangenheit auf uns nehmen, wenn wir mit Gott gehen. Er hat unsere Schuld bereits vergeben, wenn ihm nur treu nachfolgen. Wer in die Welt von Jane Austen abtauchen will, der wird diesen Roman lieben und verschlingen! Ich behaupte sogar, dass dies Julie Klassens bester Roman ist.

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