Julie Klassen Die Herberge von Ivy Hill

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Inhaltsangabe zu „Die Herberge von Ivy Hill“ von Julie Klassen

Der Mittelpunkt von Ivy Hill ist sein Wirtshaus „The Bell“. Als der Besitzer plötzlich stirbt, muss
seine Witwe Jane die Geschäfte übernehmen, obwohl ihr das gar nicht liegt. Jane wendet sich an ihre
Schwiegermutter, die sie nicht leiden kann. Doch die Not schweißt die beiden Frauen zusammen und
zwischen ihnen entwickelt sich Vertrauen. Heilung wird möglich und Jane blüht in ihrer neuen Rolle
auf. Wird das ausreichen, um „The Bell“ zu erhalten?

Angenehmer Schreibstil, jedoch langatmig

— Readytoread

Konnte mich leider nicht so ganz überzeugen, wurde erst zum Ende hin interessant. Meiner Meinung nach Julie Klassen's schwächster Roman...

— SicaUee

Ruhiges Buch mit mir zu offenem Ende.

— Blockbuster

Ein Frau lernt zu kämpfen.... wieder ein wunderbares Buch von Julie Klassen ♥

— Wildpony

Eine junge Witwe lernt ihr Erbe, eine verschuldete Herberge, zu führen und zu erhalten.

— Waschbaerin

Traumhaft lesenswert!

— nicole8684

Schöner historischer Roman mit dem Flair eines englischen Dorfes!

— mabuerele

Ein gewohnt schöner Roman von Julie Klassen - und diesmal auch etwas ganz Neues, nämlich der Auftakt zu einer Trilogie ...

— Cellissima

Der erste Teil der Ivy Hill Trilogie widmet sich Jane und Thora, die ums Überleben der Herberge kämpfen. Ein schöner Regency à la "Cranford"

— Smilla507

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  • Rettung der Herberge

    Die Herberge von Ivy Hill

    Sonnenblume1988

    22. November 2017 um 19:18

    England, 1820: Nachdem Jane vor einem Jahr überraschend die hübsche alte Herberge "Bell Inn" geerbt hat, steckt die Herberge nun in großen Schwierigkeiten. Um der Zwangsvollstreckung zu entkommen, bleiben ihr drei Monate. In dieser Zeit soll sie ein hohes Darlehn zurückzuzahlen oder glaubhaft darlegen, wie die Herberge profitabler gemacht werden soll.  Genau zu dieser Zeit taucht Janes Schwiegermutter Thora auf. Vor dem Tod ihres Sohnes hat Thora die Herberge geleitet und ist noch immer tief gekränkt, dass sie im Testament nicht beachtet wurde. Können die beiden Frauen die Herberge retten?Von Julie Klassen habe ich schon viele tolle und packende Romane gelesen. Leider bin ich mit diesem Buch nicht warm geworden. Beim Lesen des Klappentextes  hatte ich mir versprochen, dass es um die Beziehung zwischen Thora und Jane geht. Ein Großteil des Buches dreht sich jedoch darum, wie die Herberge gerettet werden kann. Dadurch war der Inhalt oft langweilig und auch die offene Geheimnisse der Geschichte konnten mich nicht fesseln. Bis zuletzt kannte ich die Charaktere zu wenig und konnte mich nicht mit ihnen  identifizieren. Dennoch hat mir auch einiges an dem Buch gefallen, z.B. die Atmosphäre des kleinen englischen Dorfes in dem jeder jeden zu kennen scheint und alle sich gegenseitig helfen. Außerdem ist es eines der seltenen Bücher, bei denen nur am Rande eine Liebesgeschichte vorkommt. Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie. Der zweite Teil "The Ladies of Ivy Cottage" wird im Dezember 2017 in englischer Sprache erscheinen. Die Hauptrolle spielen hier Mercy und Rachel, zwei Freundinnen von Jane, die als Nebencharaktere schon in diesem Roman eine Rolle spielen. Da ich die Bücher von Julie Klassen sehr zu schätzen weiß, freue ich mich auf den zweiten Teil der Trilogie und hoffe, dass er mir besser gefällt.

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  • Ich kann immer noch nicht glauben, dass die „Belle“ des Belle zurück ist!

    Die Herberge von Ivy Hill

    LEXI

    17. September 2017 um 18:07

    Die Herberge „The Bell“ war der Mittelpunkt des Dorfes Ivy Hill in Wiltshire, England. Sämtliche Kutschen machten in dem Familienbetrieb Halt, die Kutscher wechselten die Pferde, ihre Gäste stärkten sich oder buchten eine Übernachtung. Mit dem tragischen Unfalltod des jungen Inhabers John Franklin Bell wurde die Herberge jedoch an dessen Ehefrau Jane vererbt. Jane Fairmont Bell litt sehr unter Johns Tod, ihr charmanter und erfolgreicher Ehemann war ihr stets in inniger Verbundenheit zugetan gewesen. Als Tochter aus vornehmem Haus, die weit unter ihrem Stand geheiratet hatte, war Jane zwar eine intelligente und gebildete vollendete Dame, hatte als Geschäftsfrau und Gastwirtin jedoch keinerlei Erfahrungen aufzuweisen. Der Besuch ihrer Schwiegermutter Thora Stonehouse Bell stellte einerseits eine Erleichterung und eine Hoffnung auf eine Weiterführung des Betriebes dar, war jedoch andererseits berechtigter Grund zur Besorgnis. Thoras dominante Persönlichkeit, ihr herrisches, missbilligendes und schroffes Wesen sorgten bereits in der Vergangenheit für Unstimmigkeiten. Den beiden Frauen blieb jedoch keine andere Wahl, als miteinander an ihrem großen Ziel zu arbeiten: den Familienbetrieb zu retten und das „Belle“ wieder als beliebte Station auf dem Weg der Reisenden zu etablieren.Julie Klassen erzählt im vorliegenden Roman eine interessante Familiengeschichte, in dessen Zentrum die Herberge „The Bell“ steht. In einnehmendem Schreibstil schildert die Autorin die Geschichte dieses Betriebes und der Familie Bell. Bei den beiden Protagonisten handelt es sich um zwei Frauen, die zwar einerseits sehr unterschiedlich sind, beide jedoch eine große innere Stärke aufweisen. Sowohl Jane als auch Thora leiden unter dem Verlust des geliebten Ehemannes und Sohnes und müssen nun gemeinsam eine Strategie festlegen. Die beiden Frauen wurden sehr gut dargestellt, auch ihre charakterliche Entwicklung war meiner Meinung nach besonders bei der reizbaren und grimmigen Thora sehr gut ausgearbeitet. Julie Klassen stellt ihren Protagonisten stets sympathische und einnehmende Nebenfiguren zur Seite, so auch in diesem Buch. Mein besonderes Augenmerk lag auf Walter Talbot, den ehemaligen Geschäftsführer der Herberge, sowie Janes Freundin Mercy Grove. Mercys Verwirklichung ihres Lebenstraumes entgegen aller Hindernisse und ihre tief unter der Oberfläche wirkende Schönheit sowie ihr inneres Strahlen machten sie zu einer meiner favorisierten Figuren dieser Handlung. Ein wenig enttäuschend empfand ich die Tatsache, dass Colin McFarland, der als Nachfolger die Geschäfte von „The Bell“ führte, für meinen Geschmack zu wenig Aufmerksamkeit zuteilwurde. Sein interessanter Hintergrund und seine Familiengeschichte hätten durchaus zusätzlichen Stoff für diese Handlung geliefert, er blieb jedoch weitgehend im Hintergrund. Zu gerne hätte ich auch mehr über Rachel Ashford gelesen, die ebenfalls nur eine kleine Rolle im Buch einnimmt. Ausgezeichnet gefallen haben mir hingegen der geheimnisumwitterte Gabriel Locke sowie Charlie Frazer, der gut aussehende Kutscher der Royal Mail mit dem charmanten schottischen Akzent. Die einzige Person, deren Handlungsmotive ich bis zuletzt nicht einschätzen konnte, war Janes charmanter Schwager Patrick. Der attraktive und selbstsichere junge Mann mit dem üblen Ruf, der in seiner Vergangenheit stets in Schwierigkeiten steckte, schien seiner Mutter und seiner Schwägerin gegenüber die besten Absichten zu hegen…Mein besonders Augenmerk galt dem wunderschönen Coverfoto dieses Buches, auf dem eine im Regency/Empire-Modestil gekleidete Frau zwischen idyllisch wirkenden Cottages wandelt. Das Bild wurde mit einem Weichzeichner aufgenommen, die Cottages sind umgeben von grünen Hecken, malerischem Efeu und leuchtenden Blumen. Besonders beeindruckend fand ich das Gedicht auf der ersten Buchseite, das meiner Meinung nach perfekt zur optischen Aufmachung des Buchcovers passt: „Der Efeu deckt zu und klettert empor, trotzt immergrün dem Blick. Die Wände, die er kriechend umrankt, ducken sich willig in ihn zurück. Was ist es wohl, das er verdeckt? Schatz und Geheimnisse im Grünen versteckt?“Fazit: „Die Herberge von Ivy Hill“ ist eine ausgezeichnete Lektüre, um sich tief ins England des Jahres 1820 hinein zu versetzen. Die lebhafte Schilderung der beeindruckenden Landschaft, die einnehmenden Figuren und eine mit etlichen Spannungselementen bereicherte Handlung sorgen für sehr gute Unterhaltung. Leider wurde dem Glauben nur sehr wenig Aufmerksamkeit zuteil, was ich bei einem Buch aus einem christlichen Verlag wirklich bedaure. Ansonsten kann ich „Die Herberge von Ivy Hill“ jedem Leser mit einem Faible für historische Romane aus der Zeit Jane Austens ans Herz legen.

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  • Leserunde zu "Die Herberge von Ivy Hill" von Julie Klassen

    Die Herberge von Ivy Hill

    Arwen10

    Endlich gibt es wieder Nachschub von Julie Klassen, ein Highlight aus dem Herbstprogramm vom SCM Verlag. Ich danke dem SCM Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Die Herberge von Ivy Hill von Julie Klassen Zum Inhalt: Der Mittelpunkt von Ivy Hill ist sein Wirtshaus „The Bell“. Als der Besitzer plötzlich stirbt, muss seine Witwe Jane die Geschäfte übernehmen, obwohl ihr das gar nicht liegt. Jane wendet sich an ihre Schwiegermutter, die sie nicht leiden kann. Doch die Not schweißt die beiden Frauen zusammen und zwischen ihnen entwickelt sich Vertrauen. Heilung wird möglich und Jane blüht in ihrer neuen Rolle auf. Wird das ausreichen, um „The Bell“ zu erhalten? Hier findet ihr eine Leseprobe: https://www.scm-shop.de/media/import/mediafiles/PDF/395786000_Leseprobe.pdf Infos zur Autorin: Julie Klassen arbeitete 16 Jahre lang als Lektorin für Belletristik. Sie liebt die Welt von Jane Austen und alles, was damit zu tun hat. Geschichten schreibt sie schon seit ihrer Kindheit, mit "Die Lady von Milkweed Manor" gab sie ihr Roman-Debüt. Seitdem hat sie 10 Romane aus der Zeit von Jane Austen geschrieben, von denen 3 den begehrten Christy-Award gewannen. Ihre Geschichten voller Spannung und Romantik begeistern Leserinnen in vielen Ländern. Wenn sie nicht schreibt, reist Klassen gern, recherchiert, mag lange Wanderungen und kurze Nickerchen und einen Kaffee mit Freunden. Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in Minnesota (USA). Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 28. Juni 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! NACH 3 TAGEN VERFÄLLT DER GEWINN; WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE. ES ERFOLGT KEIN ANSCHREIBEN DER GEWINNER VON MIR !!

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    • 112
  • Wieder ein wunderbares Buch von Julie Klassen

    Die Herberge von Ivy Hill

    Wildpony

    02. August 2017 um 10:45

    Die Herberge von Ivy Hill   -  Julie Klassen Kurzbeschreibung Amazon: Der Mittelpunkt von Ivy Hill ist sein Wirtshaus "The Bell". Als der Besitzer plötzlich stirbt, muss seine Witwe Jane die Geschäfte übernehmen, obwohl ihr das gar nicht liegt. Jane wendet sich an ihre Schwiegermutter, die sie nicht leiden kann. Doch die Not schweißt die beiden Frauen zusammen und zwischen ihnen entwickelt sich Vertrauen. Heilung wird möglich und Jane blüht in ihrer neuen Rolle auf. Wird das ausreichen, um "The Bell" zu erhalten? Mein Leseeindruck: Wie immer habe ich mich riesig gefreut als ich das neue Buch von Julie Klassen entdeckt habe. Alle ihre Bücher haben mich bisher immer voll begeistern und einfangen können. Spielen sie doch in einer vergangenen Zeit, so ist die Handlung immer so authentisch, das sie auch in die heutige Zeit passen würde. Denn die Romane von Julie Klassen sind nicht nur immer sehr gefühlvoll, sondern sie zeigen Protagonisten von ihrer ganz besonderen einfühlsamen Seite und mit all den Problemen die man im Leben haben kann. Eine verwitwete Frau hatte in der damaligen Zeit ganz andere Vorgaben und ein ganz anderen Lebensablauf. Die Beziehung zu Schwiegermüttern war jedoch auch in dieser Zeit wohl schon immer ein wenig schwierig und so hat es mich in der Geschichte doch sehr gefreut das hier eine Annäherung möglich war und zu dem von mir gewünschten Ende geführt hat. Durch den Zusammenhalt der beiden Frauen kann einiges bewegt werden und auch die Hauptprotagonistin Jane entwickelt sich zu einer starken Frau die Probleme in die Hand nehmen kann und viel mehr Selbstbewusstsein erlangt. Das Buch birgt wie immer einige wertvolle christliche Werte, welche sich hier ganz besonders im Zusammenhalt zeigen, und das gefällt mir ganz besonders in den Büchern vom SCM-Verlag. Das Ende des Buches hat mir gut gefallen und ich freue mich auf das nächste Buch aus dieser Trilogie. Fazit: Wieder ein wunderbares und gefühlvolles Buch das mir sehr gut gefallen hat. Das Cover hat der Verlag ganz wunderbar dazu gewählt. Die Autorin hat die perfekte "Feder" für Romane - hier fast speziell für Frauen - die auch in die Tiefe gehen. Schön das es eine Trilogie ist und wir uns auf zwei weitere Fortsetzungen freuen dürfen. Wohlverdiente 5 Sterne für ein tolles Buch!  

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  • Frauen konnten auch schon im 19. Jahrhundert ihren Mann stehen

    Die Herberge von Ivy Hill

    Waschbaerin

    01. August 2017 um 22:13

    Als ich das Cover des Buches "Die Herberge von Ivy Hill" betrachtete, fühlte ich mich ich in die Zeit von Jane Austen oder Charles Dickens versetzt. Mir war, als müsste jeden Moment der kleine Lord Fauntleroy  sein Pferd am Zügel führend, den Weg entlag kommen. "The Bell", einst eine profitable Herberge, die regelmäßig von Kutschen angefahren wurde und Gäste beherbergte, hat die besten Zeiten hinter sich, als die junge Witwe Jane dieses ungewollte Erbe ihres viel zu früh verstorbenen Ehemannes antritt. Zuerst überlegt sie, so schnell wie möglich das ganze Anwesen zu verkaufen und ein ruhiges, aber sicheres Leben einer Witwe zu führen. Sie hatte gelernt Klavier zu spielen und reizvolle Stickarbeiten herzustellen, aber nicht eine Herberge zu führen. Doch die Ereignisse überschlagen sich und fordern von ihr Entscheidungen, die sie nicht fällen will. Von der Bank wird ein Darlehn, das an ihren verstorbenen Ehemann ausgezahlt wurde, eingefordert. Es ist ihr unmöglich, diese Forderung zu begleichen. Als ob das nicht genug wäre, kommt auch noch ihre ungeliebte Schwiegermutter Thora für einige Tage und sieht mit einem Blick, wie es um die Herberge steht. Jane und Thora, das passte in der Vergangenheit gar nicht. Doch nun, da der Verkauf droht, überwinden beide Frauen die gegenseitige Abneigung und arbeiten zusammen um das Anwesen zu retten. Jane erwacht aus ihrer Lethargie, die sie seit dem Tode ihres Mannes umfängt. Sie wird nach und nach zu einer zupackenden Frau, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht und dem Schicksal die Stirn bietet. Aber meine Bewunderung gilt auch Thora, die mehr als einmal über ihren Schatten springt und in Notsituationen ihren Mitmenschen die Hand reicht und hilft. Ich denke da an die verschenkte Pastete. Obwohl sie gegen diese Familie eine große Abneigung hegt, verschenkt sie an deren Kinder diese Leckerei, als sie sieht wie hungrig diese sind. Das ist großherzig. Bei diesem Buch handelt sich im Grunde um einen Unterhaltungsroman den ich dem Genre "Frauen" zuordnen würde, was im Grunde nicht so meine bevorzugte Lektüre ist. Doch der Roman ist flüssig geschrieben, was mir wiederum gefiel. Wir treffen auf Nebenfiguren, die richtig gut angelegt sind. Frauen hatten zu der damaligen Zeit in ihrer Lebensgestaltung  keine große Wahl. Wurde Besitz vererbt, wurden die Männer der Familien berücksichtigt. Selbst die eigenen Töchter gingen nahezu leer aus. Ihr Lebensziel sollte sein, eine gute Partie zu heiraten. Was wohl auch einigen gelang. Was mich an diesem Buch nervte, verschiedene Personen agierten mir zu selbstlos und edel, was auf mich unnatürlich wirkte. Das wurde mir auf Dauer etwas zuviel des Guten und hatte für meine Begriffe etwas Unwahrscheinliches und Übertriebenes. Trotzdem hat dieses Buch etwas, was mich bis zum Ende durchlesen ließ. Vier Sternchen sind mir zuviel, drei zu wenig. Im Grunde würde ich 3,5 Sternchen verteilen, was aber nicht geht. Ich könnte mir vorstellen, dass Leserinnen, die auf Frauenromane stehen, von diesem Buch begeistert sind.  

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  • Schöner Auftakt einer Reihe rund um das Dörfchen Ivy Hill

    Die Herberge von Ivy Hill

    Buchbloggerin

    29. July 2017 um 20:13

    Endlich habe ich auch den neuesten Julie-Klassen-Roman Die Herberge von Ivy Hill gelesen, der diesmal aber nicht ein Einzelband, sondern der erste Teil einer ganzen Reihe ist! Der zweite Band erscheint auf Englisch zwar erst im Dezember, aber ich hoffe, dass die deutsche Ausgabe danach nicht lange auf sich warten lassen wird. Der Mittelpunkt von Ivy Hill ist sein Wirtshaus „The Bell“. Als der Besitzer plötzlich stirbt, muss seine Witwe Jane die Geschäfte übernehmen, obwohl ihr das gar nicht liegt. Jane wendet sich an ihre Schwiegermutter, die sie nicht leiden kann. Doch die Not schweißt die beiden Frauen zusammen und zwischen ihnen entwickelt sich Vertrauen. Heilung wird möglich und Jane blüht in ihrer neuen Rolle auf. Wird das ausreichen, um „The Bell“ zu erhalten? Ich habe nach dem Lesen des Klappentextes, ehrlich gesagt, nichts Großes von diesem Roman erwartet, vielmehr hört es sich ja danach an, als würde die Beziehung zwischen Thora (voll der schöne Name, oder??) und ihrer Schwiegertochter Jane im Mittelpunkt stehen – was ich auch bestätigen kann, jetzt wo das Buch gelesen ist. Doch es geht um weitaus mehr: Julie Klassen schreibt über Menschen (ebenfalls Thora und Jane), die nahestehende Menschen verloren haben und wie sie damit umgehen, es geht außerdem um die Position innerhalb der Gesellschaft und auch darum, nicht aufzugeben, denn Gott hat unendlich viele Auswege aus jeder noch so scheinbar unlösbaren Situation. Eine der größten Wandlungen geschehen, wie ich finde, mit Jane, der Protagonistin. Wo sie anfangs ganz in ihrer Trauer versank, sich keinen Deut um die ihr von ihrem verstorbenen Mann hinterlassenen Herberge scherte und kaum Kontakt zu der Außenwelt suchte/hatte, war sie zum Schluss eine vollkommen „neue“ Person: sie entschied sich gegen den Verkauf der Herberge und übernahm die Geschäftsführung dieser, zudem kamen sie und ihre Schwiegermutter sich näher und sie hat es geschafft, ihre Trauer um ihren verstorbenen Ehemann zu „besiegen“. Jane ist eine starke Frau, die weiß, was sie will. In diesem Buch erfährt man viel darüber, wie es damals gewesen ist, eine Herberge zu führen und ich musste feststellen, dass es damals auch Einiges an Papierkram zu erledigen gab. Um ehrlich zu sein habe ich gedacht, es wäre früher sehr viel einfacher gewesen, ein Geschäft zu führen. Überhaupt lernt man beim Lesen sehr viel über die Gesellschaft in England während des 19. Jahrhunderts kennen, was bei Julie Klassen eigentlich immer der Fall ist. Was ich hier wieder sehr schön finde, ist, dass es auch zu diesem Buch Fotos gibt, die Julie Klassen sich als Vorlage für das Beschreiben der Ortschaften genommen hat. Zu dieser neuen Reihe gibt es sogar eine eigene Webseite, wo man alle Infos zu den Büchern erhält: talesfromivyhill.com. Zwar hat das Buch eher mittelmäßig angefangen und hat sich, was Spannung angeht, nur langsam gesteigert, doch ab dem letzten Drittel/Viertel wurde es richtig interessant. Ich bin jetzt auf jeden Fall sehr gespannt auf den Folgeband und hoffe, ich konnte in euch auch das Interesse für diese Reihe wecken! Für den ersten Teil vergebe ich 3 von 5 Sterne.

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    • 2
  • spannende Idylle in Südengland

    Die Herberge von Ivy Hill

    nicole8684

    27. July 2017 um 13:24

    Die Geschichte um Jane Fairmont Bell beginnt in dem idyllischen Örtchen Ivy Hill in Südengland im Jahr 1820. Die örtliche Herberge „The Bell“ und deren Schicksal ist Kern der Ereignisse. Die junge Jane ist seit einem Jahr verwitwet und hat, was damals überhaupt nicht selbstverständlich war, die Herberge von ihrem Ehemann geerbt. Gefangen in ihrer Trauer ist sie damit vorerst gänzlich überfordert, fühlt sich allem nicht gewachsen und vermisst nicht selten ihr gutes Leben als wohlsituierte Tochter. Doch nach einem Jahr der Untätigkeit steht plötzlich der Bankier in der Tür und möchte sein Darlehen eintreiben. Entweder sie bringt neuen Schwung in die finanzielle Lage der Herberge oder entscheidet sich für den verkauft. Welchen Weg wird Jane wählen?„Es geht darum, deine Gaben und Fähigkeiten zu gebrauchen, zum Besten deiner Mitmenschen und zum Wohlgefallen deines Schöpfers.“Schon das wunderschöne Cover hätte im Buchladen sofort meine Aufmerksamkeit gehabt. Nicht nur die Vorderseite passt so schön zur Geschichte sondern auch die Rückseite ist liebevoll gestaltet. Sehr besonders finde ich an diesem Buch, dass es zu Beginn einen kleinen Ortsplan von Ivy Hill zeigt, was einen ermöglicht, eine gute Vorstellung für das Dorf zu entwickeln. Passend zu den Geschichten rund um Ivy Hill gibt es sogar eine Website (http://talesfromivyhill.com/) die den Rest dazu beiträgt, dass man Ivy Hill und seine Herberge perfekt vor Augen hat. Wirklich eine tolle Idee!Der angenehme und flüssige Schreibstil bringt einen sofort in die Geschichte und ermöglicht nach und nach ein tiefes Eintauchen in das Geschehen. Die traumhafte südenglische Landschaft wird sehr realitätsnah beschrieben und man kann sich sehr schnell das Treiben rund um Herberge und Dorf vorstellen. Auch die verschiedensten Charaktere wachsen einem sehr schnell ans Herz, ganz egal, aus welcher sozialen Schicht sie kommen. Die Autorin stellt alle Personen sehr lebendig und authentisch dar und gibt ihnen den Raum, sich zu entwickeln und das persönliche Glück zu finden. Ich freue mich jetzt schon darauf, alle im zweiten Teil wieder zu entdecken. Das damalige typische englische Dorfleben aber auch das gesellschaftliche Dasein wird gut fundiert, angemessen ausführlich und sehr verständlich näher gebracht. Es fließt einfach perfekt in die Handlung mit ein. Gute Spannungs- und Handlungsbögen machen die Lektüre nie uninteressant. Alle sozialen Schichten finden ihr Dasein in dem Buch und erhalten ihren Platz. Selbst die kleinsten Gesten sind hier herzerwärmend zu finden. Die vielen kleinen Geheimnisse, so mancher vertrauensunwürdiger Charakter oder auch die ein oder andere Zwistigkeit machen es schön lebhaft. Vorhersehbar ist allerdings kaum etwas. Tiefe Romantik ist hier nicht seitenfüllend zu finden. Vielmehr geht es um Zusammenhalt, Gemeinschaft, Vertrauen finden und schenken, Vergebung, Mut zum Neubeginn und das Loslassen. Das macht es zu etwas Besonderem. Schön, diese Harmonie und der starke Zusammenhalt am Ende wirklich spüren zu können.Der Name der Hauptakteurin ist Programm. Wer gerne Romane á la Jane Austen oder auch Jane Eyre verschlingt, wird auch hier auf seine Kosten kommen.Bisher kannte ich weder Werke der Autorin noch den Verlag, aber nach dieses Buch bin ich davon überzeugt, dass beide noch viel mehr zu bieten haben. Der Autorin Julie Klassen ist mit diesem Buch ein wunderbarer Auftakt zu ihrer neuen Trilogie rund um Ivy Hill gelungen.Vielen Dank an SCM Verlag, das ich dieses wunderschöne Buch lesen durfte.

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  • Eine Frau kämpft sich durch

    Die Herberge von Ivy Hill

    mabuerele

    23. July 2017 um 20:49

    „...Das Dorfleben ist wie Efeu an einer alten Eiche. Wenn sie dem Efeu die Wurzeln abschneiden, vertrocknen die Blätter. Wir sind alle miteinander verbunden...“ Wir schreiben das Jahr 1820. In dem kleinen Ort Ivy Hill lebt Jane Fairmont Bell. Sie ist seit einem Jahr Witwe. Ihr Mann John hat ihr die Herberge hinterlassen, doch dort kümmert sich momentan ihr Schwager Patrick um die Geschäfte. Drei Tage später kommt Thora Stonehouse Bell, Janes Schwiegermutter, zurück nach Ivy Hill. Sie war nach dem Tode ihres Sohnes zu ihrer Schwester gezogen. Deren Lebensverhältnisse haben sich aber geändert. Zwischen Thora und Jane allerdings herrschten früher latente Spannungen. Dann erscheint der Bankier Mr. Blomfield bei Jane. Er teilt ihr mit, dass ihr Mann ein Darlehen von 15000 Pfund aufgenommen hatte. Eine Verlängerung sei nur möglich, wenn Jane innerhalb von drei Monaten ein Geschäftsprojekt vorlegt, dass höhere Einnahmen der Herberge ermöglicht. Ansonsten empfiehlt er ihr, das Haus zu verkaufen. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Jane stammt aus einem begüterten Haus. Sie hat unter ihrem Stand geheiratet. Ihr Mann John wollte, dass sie zu Hause bleibt und nicht in der Herberge mitarbeitet. Nach seinem frühen Tod ist sie wie gelähmt. Die neue Situation allerdings fordert von ihr eine schnelle Entscheidung. Thora dagegen kennt sich in den Abläufen der Herberge sehr gut aus. Sie ist den Umgang mit dem Personal gewöhnt. Auch sie ist Witwe, doch das Haus ging damals an ihren Sohn. Thora ist sehr selbstbewusst. Der Schriftstil des Buches ist ausgereift. Sehr ausführlich wird das Leben auf einem englischen Dorf beschrieben. Mit obigen Zitat macht Gabriel Locke, der Pferdetrainer, Jane klar, wie sehr die Dorfbewohner davon abhängig sind, dass es der Herberge gut geht. Einerseits bietet sie Arbeitsplätze, andererseits sichert sie unter anderem dem Fleischer und dem Bäcker ein regelmäßiges Einkommen. Gleichzeitig sind auch die Beziehungen im Ort sehr diffizil. Alte Freundschaften, Eifersucht und veränderte Lebensverhältnisse wirken unmittelbar auf alle ein. Als Jane aus ihre Lethargie aufwacht und um den Erhalt ihres Erbes kämpft, zeigt sich, auf wen sie sich verlassen kann. Trotzdem bleibt das Verhalten einiger Personen undurchsichtig. Dazu zählen ihr Schwager Patrick und Gabriel Locke. Auch die Verwendung des Darlehens bleibt lange im Dunkeln. Kurze Einblicke in die Vergangenheit informieren darüber, wie John gestorben ist. Gut wiedergegeben wird, wie Jane und Thora nach und nach Verständnis für den anderen zeigen. Nur zusammen haben sie eine Chance, den Forderungen der Bank nachzukommen. Christliche Fragen spielen nur margínal eine Rolle. Positiv zu erwähnen ist außerdem die Karte von Ivy Hill, die sich am Anfang des Buches befindet. Das Cover mit der Ortsansicht wirkt ansprechend. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, was mit gemeinsamen Tun möglich ist.

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    • 4
  • Ein Neuanfang

    Die Herberge von Ivy Hill

    pallas

    17. July 2017 um 11:13

    Dieser Roman ist als Auftakt einer Serie gedacht, dessen Handlung um das Jahr 1820 spielt.  In dieser Episode erfährt der Leser viele Details aus dem Leben der jungen Witwe Jane Fairmont Bell. Ihr Mann John hinterließ ihr nach seinem tödlichen Unfall die Herberge "The Bell", die jedoch noch über einen Kredit finanziert, noch abgezahlt werden muss. Die in geschäftlichen Dingen völlig unerfahrene junge Frau ist nun auf die Hilfe der launischen Schwiegermutter Thora angewiesen, die in der Branche schon recht erfahren ist und jetzt helfen muss, "The Bell" vor dem wirtschaftlichen Untergang zu bewahren.Die Autorin Julie Klassen hat für diesen herrlichen Roman sehr authentisch und lebendig wirkende Personen geschaffen.  Jane ist eine sehr starke und liebevolle Person, die in Ihre neue und für sie recht schwere Aufgabe einer Geschäftsführerin hineinwächst ohne jedoch jemals ihr Herz zu vergessen. Ihr wurden im Roman charaktervolle Personen zur Seite gestellt, wie beispielsweise Gabriel Locke, ein hilfreicher Freund ihres Mannes und Pferdeknecht, der immer einen guten Rat für sie bereit hält. Auch ihr Konkurrent James Drake, ein recht erfolgreicher Geschäftsmann, gibt Jane ohne Vorbehalte Tipps - und man könnte fast meinen, er würde damit um Jane werben. Charlie und Walter Talbot sind liebenswerte Charaktere, die sich rührend um die verwitwete Thora bemühen und damit zahlreiche recht humorvolle Szenen in die Handlung bringen, die das Lesen des Romans auf beste Weise zur Unterhaltung werden lässt.Auch Janes Freundinnen Rachel und Mercy werden in dieser Episode der geplanten Romanserie häufiger erwähnt und so kann man schon damit rechnen, dass diese im nächsten Teil im Fokus spannender und unterhaltsamer Wandlungen stehen und zu ihrem Glück finden dürfen.In diesem Roman findet jedoch nur eine Person ihr wahres - und in meinen Augen ganz zurecht verdientes - Glück. Mein Herz freut sich mit ihr.Die Handlung der Story wurde von der Autorin in einer anmutig schöne, idyllische Gegend rund um das kleine Örtchen "Ivy Hill" inszeniert und gehört nach meinem Empfinden eher zu der angenehm stillen und ruhigen Art von romantischer Liebe geprägter Werke. Der Glaube ist nach meinem Geschmack leider etwas zu kurz gekommen, aber dafür spielte das Thema "Vergebung und Neuanfang" eine große Rolle in der Handlung. Das Buch brilliert durch die Liebe zum Detail und die auf angenehme Weise sprachliche Dichte ihrer Beschreibung. Geschickt gewählte Handlungsbögen und eine dynamische Sprache lassen die Lektüre niemals langweilig werden und so haben wir hier einen herzerfrischenden, idyllischen Roman mit vielen Geheimnissen rund um sympathische Protagonisten mit lebensechten Ecken und Kanten vor uns, was insgesamt eine Garantie für sehr gute Unterhaltung ist. Ich freue mich sehr, diese mir recht lieb gewordenen Romanfiguren in der nächsten Episode wieder zu treffen und kann daher das Erscheinen des nächsten Teils kaum erwarten. Ein besonderes Highlight dieses Buches ist, dass den Leser gleich zu Beginn eine schöne Orientierungskarte begrüßt. Zu sehen ist die Ortschaft Ivy Hill samt den Gebäuden, Straßen und Anwesen. Diese Karte fand ich sehr hilfreich, denn so konnte ich mir die Entfernungen und örtlichen Gegebenheiten viel besser vorstellen. Ich finde es ist eine sehr schöne Idee diese Karte gleich am Anfang eines Buches anzubringen. Ein herzlicher Dank geht an SCM Hänssler Verlag für die Veröffentlichung dieses schönen und niveveauvollen Werkes.

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  • Locker leichte Unterhaltung

    Die Herberge von Ivy Hill

    Buchraettin

    16. July 2017 um 07:34

    Eine Herberge. Eine junge, verwitwete Frau, die diese geerbt hat. Doch es gibt finanzielle Schwierigkeiten- wird sie es schaffen, dieses Erbe, was sie eigentlich nicht haben wollte, weiterzuführen.Die Geschichte spielt 1820 in England. Einem kleinen Ort namens Ivy Hill. Schön fand ich auch das Detail, das der Leser beim Aufklappen des Buches vorn eine Übersichtskarte des Ortes findet- ein tolles Detail.Über den Kapiteln findet sich eine Orts und Zeitangabe, das gefiel mir auch gut.Die Geschichte ist aus vielen Dialogen zwischen den Figuren aufgebaut. Mir war es manchmal etwas viel. Die Figur von Jane blieb mir zu blass. Gefallen hat mir die Figur der Schwiegermutter, die wirkte auf mich sehr lebendig. Es ist Roman, mit historischem Anteil, der aber viel um den Erhalt dieser Herberge dreht. Die Figuren, ihre Eigenheiten, Ansprüche und auch ein wenig Geheimnisse, die zwischen den Zeilen immer wieder auftauchen.Gut gefallen hat mir, die Anspielungen der Vergangenheit der Figuren- hier scheint es Geheimnisse und auch Herzklopfenmomente gegen haben- werden sie zueinander finden ?Im Nachwort erzählt die Autorin noch, dass das Dorf ein fiktiver Ort ist und wie sie sich zu dem Ortsplan inspirieren ließ. Auch welche Romane ihr gefallen und auch durch welche Romanszenen von anderen Autoren sie sich inspirieren lässt. Ich finde diese Details runden eine Geschichte nocheinmal gut ab. Es liest sich gut, es ist lockere und leichte Unterhaltung. Das Buch bietet seinem Leser eine entspannte Lesestunden, mit fehlte ein wenig die Tiefe in den Figuren. Ich muss auch sagen, frühere Romane der Autorin haben mich mehr begeistert.3, 5 Sterne

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  • Jane - eine Frau geht ihren Weg

    Die Herberge von Ivy Hill

    Langeweile

    09. July 2017 um 19:15

    Die Herberge " The Bell " ist der Mittelpunkt des beschaulichen Ortes Ivy Hill. John Bell ist vor über einem Jahr tödlich verunglückt und seine 29jährige Witwe ist noch in ihrer Trauer gefangen , als sie von verschiedenen Ereignissen förmlich überrollt wird.Ihr Mann hat sie zu seiner Erbin gemacht , eine schwere Bürde , der sie sich kaum gewachsen fühlt. Als sie erfährt, dass die Bank auf diesofortige Rückzahlung eines größeren Darlehens besteht, sieht sie ihren Besitz zusammenbrechen. Nachdem sie sich von dem ersten Schock erholt hat, entwickelt die junge Frau ungeahnte Kräfte. Zusammen mit Ihrer Schwiegermutter nimmt sie den Kampf um den Erhalt der Herberge The Bell auf. Wird es den beiden Frauen gelingen den Familienbesitz zu retten und außerdem ihr angespanntes Verhältnis zu klären? Meine Meinung: Der schöne Schreibstil ermöglichte es mir , sofort in die Geschichte des beschaulichen Ortes und ihrer Bewohner einzutauchen. Es gab neben den Protagonisten Jane und Thora , eine große Anzahl von Personen, die sukzessive in die Geschichte eingeführt wurden. Sie waren so deutlich beschrieben, dass ich sofort viele Bilder im Kopf hatte. Die Geschichte selber wurde in einer ruhigen und einfühlsamen Weise erzählt, die mir sehr gefallen hat. Gerne habe ich die beiden sympathischen Frauen, ein Stück auf ihrem Weg begleitet und ihren Kampf mit den Widrigkeiten des Lebens, verfolgt. Für Liebhaber von interessanten Familiengeschichten, spreche ich eine Leseempfehlung aus. Fazit: Da zum Schluss einiges offen blieb, hoffe ich sehr auf eine Fortsetzung.

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  • Ein schöner Regency à la "Cranford" (Band 1 der Ivy Hill Trilogie)

    Die Herberge von Ivy Hill

    Smilla507

    21. June 2017 um 10:12

    Jane, 29 Jahre alt, erfährt ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes, dass sie nicht nur die Herberge, sondern auch eine Menge Schulden vererbt bekam. Bislang hat sie sich aus den Geschäften rausgehalten und ihrem Mann, ihrer Vergangenheit in der gehobenen Gesellschaft nachgetrauert. Doch dann steht plötzlich Thora, ihre Schwiegermutter, vor der Herbergstür. Sie möchte nach dem Rechten sehen.Jane tut sich schwer mit der Entscheidung, ob sie die Herberge weiterführen oder verkaufen soll. Hat diese trotz der Schulden eine Überlebenschance? Und wie geht es mit ihr weiter, verwitwet und ohne Kinder? Thora dagegen möchte die Herberge ungern aufgeben. Sie verbindet damit viele Erinnerungen an ihren verstorbenen Ehemann. Warum hat ihr Sohn ausgerechnt der unfähigen Jane die Herberge vermacht? Die beiden Frauen müssen sich wohl oder übel zusammenraufen. Allen Vorurteilen zum Trotz!Mit diesem Buch beschreitet Julie Klassen neue Wege: Sie hat damit nicht nur den ersten Teil einer Trilogie geschrieben, sondern sie beschreibt auch mehr das gesellschaftliche Umfeld. Somit ebnet sie den folgenden Romanprotagonistinnen den Weg. In diesem Fall handelt es sich um die unverheiratete Rachel, eine »alte Jungfer« Mitte 20. Die Handlungsebenen wechseln sich ab, manchmal fließen sie ineinander über. Hauptsächlich natürlich mit Jane und Thora. Aber auch Rachel tritt mit der Zeit mehr und mehr in den Fokus des Lesers.Romantik und Liebe sind eher schmückendes Beiwerk. Eine Romanfigur darf ihr Glück finden, alle anderen werden wohl noch etwas warten müssen. Das ist mal sicher, doch Julie Klassen lässt sich diesmal schwer in die Karten gucken, welche Partner sie für die Damen auserwählt hat. Es stehen meist mehrere Kandidaten zur Auswahl. Insgesamt hatte ich viel Freude, in das gesellschaftliche Leben des fiktiven Dörfchens Ivy Hill einzutauchen. Es gibt einige Geheimnisse aufzudecken, kleine Intrigen, und die Höhen und Tiefen, die Jane mit ihrer Herberge hat. Ich fand es spannend und interessant zugleich, wie Leben und Arbeiten in einer Herberge im Jahre 1820 ausgesehen haben. Am Ende bleibt noch manches offen, was in meinem Fall die Vorfreude auf den zweiten Teil schürt. Ich freue mich auf Rachel und hoffe, dass Jane und Thora nicht so sehr von der Bühne verschwinden, da sie mir sehr ans Herz gewachsen sind.

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