Julie Klassen Die Magd von Fairbourne Hall

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Inhaltsangabe zu „Die Magd von Fairbourne Hall“ von Julie Klassen

Um der Heirat mit dem skrupellosen Neffen ihres Stiefvaters zu entgehen, taucht Margaret Macy im§herrschaftlichen Gut Fairbourne Hall als Dienstmädchen unter. Wenn sie bis zu ihrem Geburtstag§durchhält, kann sie sich durch ein großes Erbe ein eigenständiges Leben aufbauen. Allerdings hat§Margaret nicht damit gerechnet, dass die Arbeit so hart sein würde. Und dann entpuppt sich der§Hausherr ausgerechnet als früherer Verehrer, dem sie einen Korb gegeben hat. Auch ihre Verfolger§geben so schnell nicht auf.

Ich habe ehrlich gesagt einen . . . Kitschroman erwartet. Aber ich bin positiv überrascht worden! Wunderschönes Buch!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Leserunde zu "Das Herrenhaus von Pembrooke Park" von Julie Klassen

    Das Herrenhaus von Pembrooke Park
    Arwen10

    Arwen10

    Ich freue mich, euch das neue Buch von Julie Klassen vorzustellen: Das Herrenhaus von Pembrooke Park Zum Inhalt: Nachdem sie fast ihr gesamtes Vermögen verloren haben, versucht die junge Abigail Foster eine neue Bleibe für die Familie zu finden. Ein anonymer Gönner stellt ihnen das Herrenhaus von Pembrooke Park zur Verfügung. Als Abigail das jahrelang leer stehende Haus herrichtet, sorgt nicht nur der gutaussehenden Sohn des Gutsverwalters für Aufregung, sie kommt auch einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur … Hier findet ihr eine Leseprobe: http://www.scm-haenssler.de/produkt/titel/das-herrenhaus-von-pembrooke-park/196899/196899/196899.html Infos zur Autorin: Julie Klassen Julie Klassen arbeitet als Lektorin für Belletristik. Sie liebt die Welt von Jane Austen und alles, was damit zu tun hat. Geschichten schreibt sie schon seit ihrer Kindheit, mit "Die Lady von Milkweed Manor" gab sie ihr Roman-Debüt. Wenn sie nicht schreibt, reist Klassen gern, recherchiert, mag lange Wanderungen und kurze Nickerchen und einen Kaffee mit Freunden. Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in Minnesota (USA 3 Leser haben nun die Möglichkeit, diesen tollen Roman zu lesen. Falls ihr mitlesen möchtet, bewerbt euch bis zum 01.07.2015, 24 Uhr hier im Thread und beantwortet die Frage, ob ihr schon Bücher der Autorin kennt ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgelost ! Die Gewinner werden in der LR bekanntgegeben, es erfolgt keine Benachrichtigung per PN. Erfolgt innerhalb von 48 Stunden keine selbständige Übermittlung der Versandadresse per PN, wird neu ausgelost. Fehlende Adressen werden nicht per PN eingefordert. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.

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    • 85
  • Jane Austen, Aschenputtel, Downton Abbey... - alles in einem!

    Die Magd von Fairbourne Hall
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. October 2014 um 16:33

    Das Buch "Die Magd von Fairbourne Hall" von Julie Klassen handelt von der Tochter eines reichen, verstorben Pfarrers, die kurz vor ihrem 25. Geburtstag steht, Margaret Macy. Da sie nach dem Willen ihres neuen Stiefvater dessen von ihr ungeliebten Neffen heiraten soll, flieht sie und versucht, verkleidet als Magd, eine Arbeitsstelle zu bekommen. Letzendlich beginnt sie auf Fairbourne Hall als Magd zu arbeiten. Doch eines weiß sie anfangs nicht: Ihr Arbeitgeber ist kein anderer, als ihr Ex-Verlobter Nataniel Upchurch, den sie vor Jahren abgewiesen hat . . . Als ich begonnen hatte, das Buch zu lesen, war mein erster Gedanke: Oh nein! Nicht schon wieder so ein Buch, dessen Geschichte sich mal wieder um eine perfekte und verwöhnte Frau dreht! Doch in dieser Hinsicht habe ich mich gründlich getäuscht, zum Glück! Da Margaret Macy aus einer reichen Familie kommt, ist sie anfangs ein verzogenes Mädchen. Doch nach der Flucht, als sie zum ersten Mal auf eigenen Füßen stehen und für sich selbst sorgen muss, aber auch später in ihrer Dienststellung, lernt sie, das Leben aus anderen, als den gewohnten, Perspektiven zu betrachten. Das Buch hat mich gleich von Anfang an gefesselt. Ständig hat man mitgefiebert, wenn es zu Situationen kam, wenn zum Beispiel Margarets Bekleidung beinahe aufflog. Auch die Begegnungen von Margaret mit Nathaniel brachten immer viel zur Spannung bei. Es war schön, mitzuerleben, wie Margaret sich änderte. So hatte sie beispielsweise gelernt, wie schwer Dienstleute es oft hatten, und somit lernte sie, das, was sie hatte, zu schätzen. An JANE AUSTEN erinnerte mich das Buch, weil sich die Handlung in ähnlicher Zeit abgespielt hat, an ASCHENPUTTEL, weil Margaret sich, man kann sagen, von einer "Prinzessin" in eine Magd verwandelt hat und an DOWNTON ABBEY, weil man viel über das Leben der Dienstboten erfahren hat, so wie es auch in der Fernsehserie der Fall ist. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen! Es beinhaltet alles, was einen spannenden Roman ausmacht! Wer also noch am Überlegen ist, ob er dieses Buch kaufen sollte oder nicht, sollte zugreifen!

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  • Von welchen Autoren habt ihr die meisten Bücher im Regal?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Nachdem ich in letzter Zeit ganz fleißig meiner Bücherregale sortiert und eingeräumt habe, war ich bei manchen Autoren total erstaunt, dass sich so viele Bücher von ihnen in meinen Regalen gesammelt haben. Da kam mir gerade die Frage, bei welchen Autoren euch wohl die Sammelleidenschaft gepackt hat. Welche sind denn sozusagen eure Top 3 Autoren und wie oft sind sie jeweils in eurem Bücherregal vertreten? Stellt ihr die Bücher eines Autors zusammen ins Regal oder stehen sie bunt vermischt mit allen anderen Autoren? Was mögt ihr besonders an diesen Autoren und werdet ihr auch die nächsten Bücher kaufen? Ich würde euch ja jetzt schon verraten, welche Autoren es bei mir sind, möchte nachher aber erst noch ein paar Fotos von den Büchern machen, damit ich sie hier anhängen kann. Vielleicht hat der ein oder andere von euch ja in der Zwischenzeit schon Lust, mehr zu verraten. Ihr dürft natürlich gern auch Bilder machen, wenn ihr möchtet. So, jetzt bin ich mal gespannt, ob es nur mir so geht oder auch noch anderen. Am Ende sind es bei mir dann bestimmt doch gar nicht so viele im Vergleich zu anderen :-)

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    • 59
  • Aschenputtel lässt grüssen

    Die Magd von Fairbourne Hall
    Smilla507

    Smilla507

    20. March 2013 um 21:33

    Margaret Macy steht kurz vor einer reichen Erbschaft. Doch ihr Stiefvater hat andere Pläne: Er möchte sie um jeden Preis mit seinem Neffen verheiraten, um an dieses Erbe heran zu kommen. Um einer erzwungenen Heirat zu entgehen flüchtet Margaret bei Nacht und Nebel. In Begleitung des soeben gekündigten Hausmädchens Joan schafft sie es bis nach Maidstone, wo sie der Verwalter von Fairbourne Hall als Hausmädchen einstellt. Von nun an ist Margarets Leben von harter Arbeit gekennzeichnet. Doch sie schafft es sich ein- und unterzuordnen. Was Margaret anfangs nicht weiss: Das Anwesen gehört Nathaniel Upchurch, dessen Heiratsantrag sie 2 Jahre zuvor abgelehnt hatte, weil sie in dessen Bruder Lewis verliebt war. Ich muss gestehen, dass mir Margaret anfangs etwas unsympathisch war. In den ersten Kapiteln kommt sie wirklich wie eine verwöhnte junge Dame daher. Auch das Cover hat mir diesmal nicht so gut gefallen. Doch als Julie Klassen Fan musste ich dieses Buch einfach lesen! Nachdem Margaret sich also bis Fairbourne Hall durchgeschlagen hatte, war ich total im Sog des Buches gefangen. Nicht nur, dass ständig die Gefahr bestand, dass Margarets Scharade aufflog - auch das Dienstbotenleben wurde sehr anschaulich dargestellt. Dadurch fühlte ich mich häufig an die britische TV-Serie "Downton Abbey" erinnert, die ich sehr mag. Auch Parallelen zu "Aschenputtel" kamen mir ab und zu in den Sinn. :) Alle Personen der recht überschaubaren Dienerschaft wuchsen mir mit der Zeit ans Herz. Und Margaret lernte das Leben mit anderen Augen zu sehen. Auch ihre Einstellung zu Nathaniel änderte sich mit der Zeit. Da es sich um einen christlichen Roman handelt, kommt es immer mal vor, dass sowohl sie als auch Nathaniel beten. Zum Ende hin wurde es stetig spannender, für mich war das Buch ein echter Pageturner! Julie Klassen hat es geschafft mich zum 5. Mal zu begeistern! 

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  • Rezension zu "Die Magd von Fairbourne Hall" von Julie Klassen

    Die Magd von Fairbourne Hall
    SiCollier

    SiCollier

    24. February 2013 um 16:22

    Meine Meinung Völlig zurecht hat dieses Buch den Christy-Award im Bereich „Historical Fiction“ erhalten. Ein Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Zeile in Bann geschlagen hat. Ein Buch mit genau der richtigen Mischung aus Spannung, Gefühl, Romantik, Historischem, aber auch Gedankenanstößen und Tiefgang, um gut zu unterhalten und dabei einen Einblick in das Leben früherer Zeiten zu geben. Die Handlung spielt im Jahre 1815 in England. Im Jahre 1813 erschien Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ erstmals, das um diese Zeit auch spielt. Ich habe von der BBC-Verfilmung (1995) noch die Kleidung im Kopf, und dadurch fiel mir auch ein Anachronismus im Buch auf, allerdings der einzige: auch ein Blick in diverse Wikipedia-Artikel (sowie im Buch „The Making of Pride And Prejudice“) ließen es mir unwahrscheinlich erscheinen, daß die Damen damals ein Korsett trugen. Das kam erst etwas später wieder in Mode. Das ist aber auch das einzige, was mir als nicht ganz stimmig aufgefallen ist. Den im Buch erwähnten Sklavenaufstand gab es übrigens wirklich, wie man im Nachwort lesen kann. Dort finden sich auch Anmerkungen zur Recherchearbeit der Autorin. Die gestaltete sich insofern etwas schwierig, als die Überlieferungen dazu, wie den etwa ein genauer Tagesablauf eines Dienstboten oder überhaupt die Art, wie die Arbeiten erledigt wurden, eher spärlich zu finden sind. In der Relation zu den damals zahlreichen Dienstboten, die der Betrieb eines Hauses wie Fairnbourne Hall erforderte, ist das Personal im Buch überschaubar, was es dem Leser erleichtert, der Handlung zu folgen. Welche Art von Arbeiten zu erledigen waren, und wie etwa die Hierarchien im Dienstbotenbereich aussahen wird jedoch dennoch sehr deutlich. Ehrlich gesagt, habe ich erst durch die Beschreibungen hier im Buch überhaupt eine Vorstellung davon bekommen, wie die Menschen zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebten. Sowohl „Upstairs“ als auch „Downstairs“. Bei vielem hatte ich, auch wenn es zeitlich nicht ganz paßt, Bilder aus der TV-Serie „Downton Abbey“ vor Augen, wenngleich dort das Ausleeren der Nachttöpfe etwa eher weniger Beachtung findet als hier. Während des ganzen Lesens hatte ich das Gefühl, in einer anderen Welt zu leben. Auch wenn nicht immer alles glatt lief, es einige Verwicklungen und spannende Momente gab, empfand ich das Buch durchgehend als, hm, heimelig (im sehr positiven Sinne verstanden). Ich ertappte mich dabei, langsamer zu lesen, Pausen einzulegen, nur damit ich nicht zu schnell durch bin. Auch wenn die Autorin ihren ganz eigenen Stil hat, habe ich mich bisweilen an Jane Austen erinnert gefühlt. Oder, auch wenn die Voraussetzungen dort ganz andere sind und es einige Jahrzehnte später spielt, mußte ich an Margaret Hale und John Thornton (aus Elizabeth Gaskells „North And South“ denken. Der Autorin ist es jedenfalls ganz hervorragend gelungen, die Stimmung der damaligen Zeit einzufangen und wiederzugeben. Die Figuren wurden sehr lebendig, das Kopfkino lief fast schon in 3D, und an manchen Stellen hatte ich den Eindruck selbst mitten im Geschehen als stiller Beobachter zugegen zu sein. Gewißlich ist im Buch manches vorhersehbar, ab einem bestimmten Punkt wünscht man sich ein bestimmtes Ende, ohne daß man weiß, ob es denn dazu kommen wird. Der Autorin gelingt es, auch in dieser Hinsicht die Spannung bis fast auf die letzte Seite aufrecht zu erhalten. Interessant ist auf jeden Fall die Figur der Margaret, welche im Verlauf des Buches eine sehr deutliche Entwicklung von einem verwöhnten Mädchen aus besseren Kreisen, die sich keine Gedanken darüber macht, wer ihr Zimmer aufräumt und weshalb es im Winter morgens warm ist, wenn sie aufwacht, hin zu einer verantwortungsbewußten jungen Frau, die sich ihrer Fehler und Versäumnisse bewußt ist, und die bestimmt nie mehr einen Untergebenen nachlässig oder gar herablassend behandeln wird. Als ich dann doch leider auf der letzten Seite angekommen war, habe ich das Buch mit einem Lächeln auf den Lippen und tiefer innerer Ruhe und Gelassenheit zugeklappt und nur einen Trost gefunden: die übrigen Bücher der Autorin stehen schon hier im Regal und warten aufs Gelesen werden. Ich schätze, ich muß der Riege meiner Lieblingsautoren eine weitere, von der ich jedes Buch kaufen und bald lesen werde, hinzufügen. Kurzfassung Ein wunderbares Buch, das in die Herrschafts- wie Dienerwelt eines englischen Landhauses zu Beginn des 19. Jahrhunderts entführt.

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  • Rezension zu "Die Magd von Fairbourne Hall" von Julie Klassen

    Die Magd von Fairbourne Hall
    Arwen10

    Arwen10

    Zurecht hat Julie Klassen mit diesem Buch den Christy Award gewonnen. Selten bin ich so durch die Seiten geflogen und habe die Zeit beim Lesen vergessen. Margaret Macy soll nach dem Willen ihres Stiefvaters, seinen Neffen Marcus vor ihrem 25. Geburtstag heiraten. Das Erbe, dass ihr eine Tante hinterlassen hat, würde dann in die Hände ihres Stiefvaters gelangen und ihn vor dem drohenden finanziellen Ruin bewahren. Margaret Macy denkt jedoch nicht daran, sich zu einer Heirat mit einem ungeliebten Mann zwingen zu lassen und flieht als Magd verkleidet nach London. Ohne Geld ist Margaret gezwungen, als Zimmermädchen zu arbeiten. Womit sie nicht gerechnet hat, als sie die Arbeit angenommen hat, ihr zukünftiger Arbeitgeber entpuppt sich als Nathaniel Upchurch, dem Mann, dessen Heiratsantrag sie vor zwei Jahren abgelehnt hatte. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an verzaubert. Nicht nur, dass ich oft an Jane Austen erinnert wurde, deren Bücher ich liebe, auch die Auszüge aus Büchern der Zeit passend zum Thema, als Vorsatz zu den einzelnen Kapiteln haben mir sehr gut gefallen. Im Buch erhält man einen Einblick in das Leben der Dienstboten im 19. Jahrhundert, kein einfaches Leben und durch einen strengen Tagesplan geordnet. Viele Annehmlichkeiten, die wir heute haben, gab es damals ja noch nicht. Viel schwerer wiegt jedoch die menschliche Seite. Hat man wirklich noch den Menschen in den Dienstboten gesehen oder ging es nur um Leistung ? Ohne Zeugnis waren die Chancen für Dienstboten Arbeit zu finden eher gering. Sehr einfühlsam bringt die Autorin verschiedene Schicksale im Buch zur Sprache, auch die Problematik, dass weibliche Bedienstete manchmal auch als Freiwild von den Gutsherren angesehen wurden. Das Buch ist aber nicht nur ein Porträt über Dienstboten, es gibt auch Spannung, Verwicklungen und mindestens eine Liebesgeschichte zu entdecken. Die Sklavenproblematik auf Plantagen zur Zeit der Sklavenaufstände in Barbados wird auch angesprochen. Die christliche Thematik ist sehr dezent und passt gut zur Handlung. Sehr schön, dass man auch eine Entwicklung der Hauptpersonen beobachten kann. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin. Fazit: Für alle Liebhaber von historischen Romanen und Fans von Jane Austen

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    Smilla507

    Smilla507

    28. January 2013 um 16:50