Julie Lawson Timmer

 3.9 Sterne bei 93 Bewertungen
Autorin von Fünf Tage, die uns bleiben, Ein halbes Jahr zum Glück und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Julie Lawson Timmer

Mit ihr „importierten“ die USA ein literarisches Talent: Julie Lawson Timmer wächst im kanadischen Stratford auf, jedoch heiratet sie und wandert in die USA ein. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann, ihren Kindern und Stiefkindern und zwei adoptierten Hunden in Ann Arbor im Bundesstaat Michigan. Mit ihrem Debütroman, der 2016 in Deutschland unter dem Titel „Fünf Tage, die uns bleiben“ erschien, gelang Timmer ein riesiger Erfolg. Darin geht es um Mara, die an einer unheilbaren Krankheit leidet. Als die Symptome zunehmen, beschließt sie, sich das Leben zu nehmen, um vor allem ihrer Familie das Leid zu ersparen und ihnen positiv in Erinnerung zu bleiben. Ihr bleiben nach diesem Entschluss noch fünf Tage für den Abschied von den geliebten Menschen. Wie ihre Protagonistin ist auch Julia Timmer Juristin, nach ihrem Erstlingswerk sind aber weitere erfolgreiche Romane aus ihrer Feder erschienen, sodass Timmer sich auch einen Namen als Schriftstellerin gemacht hat.

Alle Bücher von Julie Lawson Timmer

Fünf Tage, die uns bleiben

Fünf Tage, die uns bleiben

 (57)
Erschienen am 09.12.2016
Ein halbes Jahr zum Glück

Ein halbes Jahr zum Glück

 (32)
Erschienen am 27.04.2018
Weil du mein Leben bist

Weil du mein Leben bist

 (3)
Erschienen am 28.06.2017
Fünf Tage, die uns bleiben

Fünf Tage, die uns bleiben

 (1)
Erschienen am 04.05.2015
Fünf Tage, die uns bleiben

Fünf Tage, die uns bleiben

 (0)
Erschienen am 27.04.2015
Five Days Left

Five Days Left

 (0)
Erschienen am 09.09.2014

Neue Rezensionen zu Julie Lawson Timmer

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Rezension zu "Ein halbes Jahr zum Glück" von Julie Lawson Timmer

Ein halbes Jahr zum Glück
Kleine8310vor 2 Monaten

Lesegrund:

Dieses Buch klang für mich nach einer süßen und unterhaltsamen Geschichte für zwischendurch und da hatte ich mal wieder große Lust drauf.

Handlung:

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Markie Bryant. Markie ist frisch geschieden und zieht daraufhin mit ihrem Sohn Jesse in einen etwas heruntergekommenen Vorort. Eigentlich möchte Markie sich nur vor der Welt verkriechen, aber ihre neue Nachbarin Mrs Saint hat es sich zur Mission gemacht, Markie aus ihrem Schneckenhaus herauszuholen. Letztere wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die unerwünschte Einmischung, doch so wenig es ihr passt muss sie sich doch eingestehen, dass ihr Mrs Saints Maßnahmen helfen. Eines Tages jedoch vertauschen sich die Rollen der beiden, da Mrs Saint plötzlich Markies Hilfe braucht …

Schreibstil:

Der Schreibstil von Julie Lawson Timmer ist weitestgehend flüssig und einfach zu lesen. Leider gab es einige Passagen, die für meinen Geschmack, zu detailliert und langatmig waren und die Lesefreude sehr gedämpft haben.

Charaktere:

Die Ausarbeitung der Charaktere konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Es gab, in meinen Augen, zuviele typische Klischee’s und ich muss gestehen, dass ich beide Protagonistinnen, jede auf ihre Weise, ab und an als ziemlich anstrengend empfunden habe. Die Nebencharaktere fand ich in Ordnung, aber insgesamt konnten sie die Minuspunkte der Hauptakteure für mich nicht aufwiegen.

Spannung:

Der Spannungsbogen dieser Geschichte befindet sich auf einem sehr niedrigen Niveau. Das hätte mich gar nicht allzu sehr gestört, da für mich die Unterhaltung und die Emotionen mehr im Vordergrund standen. Aber da die Story stellenweise extrem langatmig und manchmal sehr zäh war, wurde meine Geduld schon ein bisschen auf die Probe gestellt.

Emotionen:

Vom Klappentext her hatte ich mir von dieser Geschichte einige Emotionen erwartet, die aber leider lange auf sich warten liessen. Lediglich am Ende gab es wenige Momente, die bewegend waren und, meiner Meinung nach, war das leider ein bisschen zu wenig. Auch von dem Zusammenspiel der beiden Protagonistinnen hatte ich mir viel mehr an emotionalen Momenten erwartet, da die Themen dies durchaus ermöglicht hätten.

Von “Ein halbes Jahr zum Glück” hatte ich mir in mehreren Bereichen etwas mehr erwartet. Besonders in Sachen Emotionen und Spannung blieb mir die Geschichte zu oberflächlich, was zu vielen, zähen Passagen führte.

Meine Bewertung: 2,5 von 5

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Rezension zu "Fünf Tage, die uns bleiben" von Julie Lawson Timmer

Schicksalhaftes gefühlvolles Buch, was unter die Haut geht
Mognivor 3 Monaten

Das Buch viel in der Box mit den reduzierten Büchern sofort auf und diese Boxen lassen oft meine SUB wachsen. Da bist du happy, weil du es geschafft hast, alle Verlockungen zu widerstehen und keine Bücher gekauft hast, um den Stapel im Schlafzimmer zu reduzieren und gehst kurz einkaufen. Und versuch mal an diesen Boxen vorbei zu gehen, es geht nicht.
Nun zurück zum Buch, die Story hörte sich traurig und spannend an, ich hab mir extra Taschentücher mit ins Lesezimmer genommen, denn meine Schwestern finden es immer recht lustig, dass ich sofort mitten im Film, in diesen Fall im Buch bin und dann  mich kaputt lachen kann oder heulen kann. 
Die Story umfasst 2 Familien, Scott und Mara sind die beiden Hauptfiguren. Beide haben sich durch ein Forum um Internet kennengelernt und haben eine tiefe Freundschaft aufgebaut, denn es ist einfacher manchmal mit Menschen über Gefühle zu reden, die Mann im wirklichen Leben nicht kennt.
Scott und seine Frau haben einen kleinen Jungen bei sich aufgenommen, für ein Jahr, solang die Mutter im Knast sitzt. Und Scott hat sein Herz so weit geöffnet, dass er ihn liebt wie einiges Kind und ihm am liebsten  komplett aufnehmen soll. Aber seine Frau sieht es ganz anders, denn nach einen sehr langen unerfüllten Kinderwunsch und nach mehrfachen künstlichen Befürchtung ist schwanger und möchte eine Familie mit leiblichen Kindern. Das hört sich erst mal hart an, aber ein bisschen verstehe ich sie, denn man hat das Gefühl, dass Scott "seinen Grossen" ( wie er den Jungen liebevoll nennt ) mehr liebt, als seine ungeborene Tochter. Aber ich kann auch gut Scott verstehen, denn ich hatte 3 Jahre eine Beziehung mit jemanden mit Kind und ich hab den kleinen schnell lieb gewonnen und es war der blanke Horror als es aus war. Ich vermisste den kleinen mehr als seinen Vater. Und das aus dem Mund von jemanden, der davor nie einen Mann wollte, der ein Kind hatte.
Mara weiss, dass sie an Huntington sterben wird. Diese schreitet sehr schnell bei ihr fort, die Krankheit übernimmt ihren Körper. Am Anfang war es noch leichte Vergesslichkeit, jetzt sind es unkontrollierte Bewegungen, Stütze und jetzt kam der Kontrollverlust über die Blase dazu und das mitten in einen super Markt. Sie weiss, dass sie als Pflegefall enden wird, nix mehr machen kann und ihre Mann und Tochter nicht erkennen wird. Als man liest das sie eine Tochter hat, wird einen anders, aber zum Glück ist diese genau wie Mara, aus einen Kinderheim in Indien, was die Liebe zu ihrer Tochter weder schmälert, noch die Verlustängste verkleinert. Als sie das Ergebnis bekam, hat Mara beschlossen, dass sie ihr Leben ein Ende setzt, solang sie es noch selber kann. Dafür hat sie sich einen besonderen Tag überlegt, ihren Geburtstag, denn da würde ihre Family und Freunde sowieso trauern um sie. Sie hat sich keine Jahreszahl am Anfang gesetzt, sondern dann wenn sie meint, dass sie es bis zum nächsten Jahr nicht mehr alleine durchziehen kann. Der Vorfall im Supermarkt, war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat und so plant sie ihre letzten Tage. Sie arbeitet eine Liste ab, bei wem sie sich verabschieden will, schreibt Briefe für ihre Liebsten. Man merkt immer wieder welche Zweifel sie hat und hofft, dass sie es anders macht, aber man merkt wie sie immer mehr die Kontrolle über ihren Körper verliert. 
Was ich wirklich schlimm finde ist, dass sie es Zuhause machen will. Klar, ist Selbstmord immer schlimm, aber wie soll der Mann sich fühlen, wenn er sie findet und liest ich hab es für euch gemacht. Ich würde mich fragen, ob ich den andern Menschen, das Gefühl gegeben habe, er sei eine Last oder oder. Der andere wird sich fragen, was er falsch gemacht hat oder Anzeichen übersehen hat. Der Mensch ist so, man sucht immer die Fehler bei sich und man findet immer was. Auch die kleine wird sich schlecht fühlen, denn sie hat sich für ihre Mütter geschämt und hat ihr verboten sich vor Mitschüler zu zeigen.
Auf der andern Seite kann ich Mara verstehen, sie will nicht so enden und auch nicht, dass das Leben ihrer Liebsten nur noch aus ihrer Pflege besteht. 
Keine Ahnung was ich in dieser Situation machen würde. 

Das Buch ist spannend und einfach geschrieben, man kann nicht aufhören. Denn man möchte wissen was aus Scotts Familie wird und ob Mara es wirklich durchzieht. Ich habe nur ein Taschentuch gebraucht, er war doch nicht so tief traurig wie gedacht. Es wäre schön gewesen, noch mehr über die andern Personen zu wissen, was geht in Scotts Frau vor oder Maras Ehemann, ein paar Kapitel aus der Sicht der Kinder wäre auch toll gewesen und ich denke dann wäre es 7 von 5 Sterne Buch geworden und so kann ich nur 🌟🌟🌟🌟 geben, denn es fehlte mir das gewisse Etwas dazu.

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Rezension zu "Fünf Tage, die uns bleiben" von Julie Lawson Timmer

Ein sehr bewegender Debütroman
MiGuvor 3 Monaten

Inhalt
Mara, steht mitten im Leben. Sie ist als Anwältin erfolgreich, hat eine kleine Tochter und einen wunderbaren Ehemann.
Doch Mara hat auch eine unheilbare Krankheit.
Sie beschließt, sobald bestimmte Symptome auftreten, ihrem Leben ein Ende zu setzen.
Es bleiben ihr noch fünf Tage. Fünf Tage um sich von den Menschen, die sie liebt, zu verabschieden.
Fünf Tage, um für immer loszulassen.

Meinung
Es handelt sich hier um eine ungekürzte Ausgabe, die von Ursula Berlinghof vorgelesen wird.
Julia Lawson Timmer beschreibt in ihrem Debütroman eine sehr berührende und bewegende Situation, die den Leser und Hörer zum Nachdenken anregt.
Wie würde man sich selbst in dieser Situation entscheiden?
Ist es gerecht seinem Leben frühzeitig ein Ende zu setzen ohne das die Menschen, die einen lieben, es vorher ahnen?
Die Autorin setzt sich mit diesem sehr aufwühlenden Thema recht gefühlvoll auseinander, zeigt verschiedene emotionale Charaktere auf, beschreibt die Schattenseiten der Erkrankung aber auch den bedingungslosen Halt und die Liebe der Familie.
Ein besonderer Clou ist es, dass hier ein weiterer Handlungsstrang geboten wird, der nicht weniger berührend ist, dafür aber dennoch von diesem ernsten Thema eine Atempause bietet.
So wird die Handlung abwechselnd erzählt und erstreckt sich über den Zeitraum von fünf Tagen, die für beide Hauptfiguren ein wichtiger Countdown sind.
Die oben erwähnte Atempause ist meiner Meinung nach auch nötig!
Durch die Ich-Perspektive der Protagonistin und der Tatsache, dass man von Anfang an ihren Plan kennt aber gleichzeitig auch die unschuldige Unwissenheit ihrer Familie spürt, wird die Geschichte noch bewegender und dramatischer, als sie eh schon ist.
Dies liegt natürlich auch an den Charakteren, die recht lebendig und emotional dargestellt sind.
Man muss und kann Mara nicht immer verstehen und doch fühlt man mit ihr mit.
Sie bietet alle Facetten, die ein Charakter durchleben könnte, treibt einen zur Weißglut und zur Verzweiflung.
Und doch spürt man auch die Liebe und Sorge, die sie empfindet.
Auch alle anderen Charaktere, insbesondere die zweite Hauptfigur, sind gut gezeichnet und wirken authentisch.
Hier macht sich auch die Tiefe der Geschichte bemerkbar. Die Figuren wachsen ans Herz und so würde man am liebsten in den Handlungsverlauf eingreifen.
Ein weiteres Highlight ist die Tatsache, dass Ursula Berlinghof diese Geschichte vorliest.
Sie passt stimmlich so perfekt zu Mara, dass man meinen könnte, Mara selbst würde diese Geschichte erzählen.
Sie spielt mit ihrer Stimme und findet sich gekonnt in verschiedene Situationen ein.
Die Sprecherin verstärkt Maras Ängste und Wut, wird gleichzeitig leiser, wenn es um liebevolle Gedanken und Gesten geht.
Doch auch die anderen Figuren liegen ihr gut und so ist es eine Freude, ihr zuzuhören.

Fazit
„Fünf Tage, die uns bleiben“ ist ein großartiger und aufwühlender Debütroman mit einer sehr bewegenden und gefühlvollen Handlung, die in die Tiefe geht und nachdenklich zurücklässt.
Sie ist voller tragischer und trauriger aber auch liebevoller und wunderschöner Momente.
Sie ist Geschichte, die noch lange nachwirkt.

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