Julie Lawson Timmer

 3.9 Sterne bei 88 Bewertungen
Autorin von Fünf Tage, die uns bleiben, Ein halbes Jahr zum Glück und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Julie Lawson Timmer

Mit ihr „importierten“ die USA ein literarisches Talent: Julie Lawson Timmer wächst im kanadischen Stratford auf, jedoch heiratet sie und wandert in die USA ein. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann, ihren Kindern und Stiefkindern und zwei adoptierten Hunden in Ann Arbor im Bundesstaat Michigan. Mit ihrem Debütroman, der 2016 in Deutschland unter dem Titel „Fünf Tage, die uns bleiben“ erschien, gelang Timmer ein riesiger Erfolg. Darin geht es um Mara, die an einer unheilbaren Krankheit leidet. Als die Symptome zunehmen, beschließt sie, sich das Leben zu nehmen, um vor allem ihrer Familie das Leid zu ersparen und ihnen positiv in Erinnerung zu bleiben. Ihr bleiben nach diesem Entschluss noch fünf Tage für den Abschied von den geliebten Menschen. Wie ihre Protagonistin ist auch Julia Timmer Juristin, nach ihrem Erstlingswerk sind aber weitere erfolgreiche Romane aus ihrer Feder erschienen, sodass Timmer sich auch einen Namen als Schriftstellerin gemacht hat.

Alle Bücher von Julie Lawson Timmer

Julie Lawson TimmerFünf Tage, die uns bleiben
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Fünf Tage, die uns bleiben
Fünf Tage, die uns bleiben
 (54)
Erschienen am 09.12.2016
Julie Lawson TimmerEin halbes Jahr zum Glück
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Ein halbes Jahr zum Glück
Ein halbes Jahr zum Glück
 (31)
Erschienen am 27.04.2018
Julie Lawson TimmerWeil du mein Leben bist
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Weil du mein Leben bist
Weil du mein Leben bist
 (3)
Erschienen am 28.06.2017
Julie Lawson TimmerFünf Tage, die uns bleiben
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Fünf Tage, die uns bleiben
Fünf Tage, die uns bleiben
 (0)
Erschienen am 27.04.2015
Julie Lawson TimmerFive Days Left
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Five Days Left
Five Days Left
 (0)
Erschienen am 09.09.2014
Julie Lawson TimmerFive Days Left
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Five Days Left
Five Days Left
 (0)
Erschienen am 09.09.2014

Neue Rezensionen zu Julie Lawson Timmer

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niknaks avatar

Rezension zu "Ein halbes Jahr zum Glück" von Julie Lawson Timmer

Was können Mängelexemplaren alles erreichen?
niknakvor 2 Monaten

Inhalt:

Markie Bryant ist frisch geschieden und will mit ihrem Sohn Jesse an einem Vorort ein neues Leben beginnen und sich von der Welt verkriechen. Do da kommt ihr ihre resolute Nachbarin Mrs. Saint dazwischen, die immer unerwartet vor ihrer Tür steht und versucht Markie aus ihrem Schneckenhaus zu holen. Obwohl sie sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, lässt Mrs. Saint nicht locker und mit der Zeit muss Markie zugeben, dass die Maßnahmen ihrer Nachbarin tatsächlich helfen.
Doch eines Tages braucht Mrs Saint Markies Hilfe…

Mein Kommentar:
Dies ist mein erster Roman, den ich von der Autorin Julie Lawson Timmer gelesen habe. Sie hat einen einfachen und flüssigen Schreibstil und das Buch ist relativ schnell gelesen, obwohl es über 460 Seiten hat.
Ich finde allerdings auch, dass man manche Szenen kürzer gestalten hätte können, ohne dass sie an Charme verloren hätten. Gewisse Szenen waren für ein wenig langatmig, obwohl mich das Buch alles in allem dennoch gut unterhalten hat.

Markie will sich nach ihrer Scheidung zurückziehen und von der Welt abschotten. Man versteht wie sie sich fühlt, obwohl ich nicht immer ihrer Meinung war und auch nicht alle Handlungen von ihr so richtig nachvollziehen konnte. Dennoch war sie authentisch beschrieben und man konnte ihre Entwicklung meiner Meinung nach gut nachvollziehen. Auch ihr Sohn Jesse ist schön beschrieben und man kann sich gut vorstellen, wie schwer diese Situation für ihn sein muss. Plötzlich weg von zu Hause an einem ganz anderen Ort, wo er sich erst einleben muss und dann auch noch eine Nachbarin, die ihn immer ausfragt und alles über ihn und seine Mutter wissen will. Doch als er dann Geld braucht, nimmt er ihre Hilfe an und arbeitet für sie und ihre Angestellten, um seine Schulden zu bezahlen. Da merkt man sehr gut, wie Jesse an diesen Aufgaben wächst und sich zu einem besseren Menschen entwickelt, der von nun an auch auf das Wohl der anderen schaut und nicht nur an sich selbst denkt.

Am besten hat mir von den Hauptprotagonisten aber Mrs. Saint gefallen. Sie hat eine sehr resolute aber auch herzliche Art und ich musste sehr oft über ihre Aktionen schmunzeln. Als sie zum Beispiel mitbekommt, dass Markie hauptsächlich Tiefkühlpizza kocht, schickt sie ihre Köchin jeden Tag mit frischem Essen rüber, damit Markie und Jesse auch gesunde Lebensmittel essen. Sie kann zwar sehr nervig sein, da man nie weiß, wann sie auftaucht und man nie sicher vor ihr ist, aber dennoch bringt sie alles auf eine sehr freundliche aber bestimmte Art rüber und man kann ihr eigentlich gar nicht richtig böse sein.
Im Lauf des Buches erfährt man mehr über die Hintergründe zu Mrs. Saints Verhalten und dabei wurde ich immer wieder überrascht, da ich mit einer solchen Wendung nicht gerechnet hätte. So konnte mich das Buch nicht nur gut unterhalten, sondern auch noch ein wenig überraschen.

Außerdem regt das Buch auch noch zum Nachdenken an, wie wichtig es ist, dass es Menschen gibt, die anderen helfen, ohne dabei an sich zu denken und die Folgen, die dadurch entstehen könnten. Man überlegt auch selbst, ob man nicht seinen Beitrag leisten könnte. So hat das Buch auch noch eine Botschaft und es wirkt noch ein wenig nach, auch wenn ich es schon fertig gelesen habe.

Mein Fazit:
Ein Buch über Nachbarschaftshilfe und wie sich Menschen gegenseitig unterstützen und helfen können, wenn sie sich nur darauf einlassen. Mit viel Charme und Humor wird der Leser dennoch auch zum Nachdenken angeregt.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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buchfeemelanies avatar

Rezension zu "Fünf Tage, die uns bleiben" von Julie Lawson Timmer

super enttäuschend!
buchfeemelanievor 3 Monaten

Das Cover gefällt mir gut. Der Schreibstil ist ebenfalls gut.
Ich war so gespannt auf dieses Buch, welches eine große Emotionalität versprach. Und ich war so enttäuscht.

Beginnen wir mit der Protagonistin. Mara ist Mutter, erfolgreich, todkrank. Sie ist als handelnde Figur recht gut gelungen. Oft fand ich sie ein bisschen egoistisch, in anderen Situationen hatte ich Mitleid mit ihr. Jedoch konnte ich mich nicht so ganz mit ihr identifizieren ( und bei der Thematik des Buches finde ich dies wichtig). Ihr Mann hingegen hat mir sehr gut gefallen. 

Wir erfahren noch viel über Curtis, der für 1 Jahr ein Pflegekind aufgenommen hat. Darüber hinaus interessiert er sich, als Lehrer, wirklich für das Leben und die Zukunft der Kinder. Er war mein deutlicher Lieblingscharakter in dem Buch. Ich habe ihn sehr gemocht und für seinen Mut und Engagement bewundert. Was ihn mit seiner Frau verbindet weiß ich nicht genau. Sie ist zu meist egoistisch und sehr auf ihre eigenen Wünsche bedacht. Auch die beiden zusammen im Umgang miteinander haben mich nicht immer überzeugt.

Obwohl der Schreibstil nicht schlecht war hat mich das Buch nicht überzeugt. Zuerst einmal reihen sich viele unbedeutende Szenen aneinander. Die ständigen Chatgespräche waren teilweise unnötig und nur noch nervig. Dazu dann Wiederholungen. Gut haben mir zwar die Rückblicke gefallen, doch diese konnte es dann auch nicht mehr retten . Über weite Teile war es langweilig. 
Und ich habe mich gar nicht emotional angesprochen gefühlt!! Für mich waren es mehr Beschreibungen als Emotionen, die ich gerne miterleben wollte.

Fazit: Enttäuschend - für mich vielleicht sogar die Enttäuschung des Jahres ( bis jetzt).

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A

Rezension zu "Fünf Tage, die uns bleiben" von Julie Lawson Timmer

Fesselnd!
Annaaa_vor 3 Monaten

Gekauft habe ich das Buch aufgrund des schönen Covers. Das mich mit den Schmetterlingen und den schön geschriebenen Titel gleich angesprochen hat. Nachdem ich dann den Inhalt gelesen habe, musste ich es einfach kaufen.

In dem Buch geht es Mara, die erfolgreiche Anwältin, Mutter und Ehefrau ist. Leider wurde bei ihr die unheilbare Krankheit Chorea Huntington diagnostiziert. Da sie ihrer Familie nicht zur Last fallen will, beschließt sie für sich selbst, dass sie sich nach dem Auftauchen bestimmter Symptome, das Leben nehmen will. Mara will sich dann noch fünf Tage Zeit nehmen, um sich heimlich von allen Menschen, die sie liebt zu verabschieden.

Gleichzeitig lernt man Scott kennen, der sein Pflegekind Curtis wieder an seine Mutter abgeben muss, da diese aus dem Gefängnis entlassen wurde. Scott kann es sich nicht vorstellen, dass Curtis von ihm getrennt wird, da er bereits die Vaterrolle für den Jungen eingenommen hat und Curtis am Liebsten adoptieren würde. Scotts Frau kann ihn nur bedingt verstehen, da sie schwanger ist und sich sehr auf ihr eigenes Baby freut. So entstehen zwischen den beiden viele Konflikte.

Die einzige Verbindung zwischen Mara und Scott besteht darin, dass sie sich in einem Internetforum kennenlernen und sich immer wieder Tipps geben und sich austauschen. Ansonsten haben sie keinen Kontakt miteinander.

Fazit: Ich habe geweint, gebangt und mitgefiebert. Die Geschichte hat mich so in den Bann gezogen, dass ich nicht mehr aufhören konnte. Für mich war es perfekt! Ich kann es also nur weiterempfehlen.

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