Julie Lescault Rosalie und der Duft der Provence

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Inhaltsangabe zu „Rosalie und der Duft der Provence“ von Julie Lescault

Das Leben in dem provenzalischen Städtchen Vassols ist der temperamentvollen Friseurin Rosalie ein wenig zu beschaulich. Aber dass die Idylle durch den Mord an dem Winzer Rivas gestört wird, sorgt schon bald für mehr Unruhe als gewünscht. Zwar ist rasch ein Verdächtiger gefunden, der Algerier Bashaddi, der für Rivas gearbeitet hat, aber von ihm gefeuert wurde. Doch Rosalie ist von dessen Schuld nicht überzeugt – der Commissaire hingegen schon. Also beginnt Rosalie selbst zu ermitteln. Dabei findet sie Unterstützung durch den schüchternen Apotheker Vincent und den charmanten Gemüsehändler Rachid.

Gute Idee und spannend, der Schreibstil erinnerte mich manchmal an einen Grundschulaufsatz

— faanie
faanie

Dieses Buch ist nicht in erster Linie Krimi, sondern auch Familiengeschichte, Liebesgeschichte, Wohlfühlgeschichte und schöne Unterhaltung.

— schlumeline
schlumeline

Ein sehr gelungener Reihenauftakt mit einem leider recht leicht zu durchschauenden Kriminalfall. Trotzdem empfehlenswert!

— angi_stumpf
angi_stumpf

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    Rosalie und der Duft der Provence
    faanie

    faanie

    24. May 2017 um 22:10

    Rosalie und der Duft der Provence ist ein Krimi, der mich etwas zwiegespalten zurück lässt. Einerseits ist die Idee gut und die Geschichte durchaus spannend. Die Beschreibungen der Düfte, der Natur und sonstigen Gegebenheiten sind wirklich großartig und ziehen mich mitten rein in die Provence. Auf der anderen Seite ist der Schreibstil, der mich leider oft an einen Grundschulaufsatz erinnerte: Kurze und abgehackte Sätze hintereinander gereiht. Vielleicht möchte die Autorin damit Tempo vermitteln oder eine Situation besonders hervorheben. Ich fand es nicht so gelungen und es störte mich irgendwie. Des Weiteren ist mir Rosalie nicht wirklich sympathisch, sie kommt etwas arrogant rüber, wie sie kritisch mustert, kalt, ruppig oder schnippisch antwortet. Laut Klappentext ist sie temperamentvoll - vielleicht bin ich auch einfach nur zu empfindlich gewesen beim Lesen. Für Vincent hingegen konnte ich mich sofort erwärmen und finde vor allem seine Agoraphobie interessant. Diese ist für mich als Außenstehende auch sehr anschaulich beschrieben: seine Gedankengänge, sein Verhalten.Als weiteren Pluspunkt sehe ich das toll gestaltete Cover, welches mich zum Kauf anregte.Vor allem wegen Vincent werde ich auch den zweiten Teil lesen, und weil ich die Landschaftsbeschreibungen sehr gelungen fand. 3 Sterne für einen Roman, dem definitiv das "Kriminal-" davor fehlt - was aber wohl beim zweiten Band nachgeholt wird, welcher im März 2018 erscheinen wird.

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  • Nicht nur Krimi. Ein Genuss in jeder Hinsicht.

    Rosalie und der Duft der Provence
    schlumeline

    schlumeline

    02. April 2017 um 12:58

    Die Friseurin Rosalie kehrt notgedrungen in ihre Heimat, das kleine Städtchen Vassols in der Provence, zurück. Eigentlich hatte sie sich geschworen dorthin nicht mehr zurück zu kommen, doch eine Erbschaft und ihre finanzielle Lage zwingen sie dazu und so muss sie sich vor Ort notgedrungen ein neues Leben einrichten und sich ihrer Vergangenheit und dem alten Familienstreit mit Vater und Brüdern stellen. Zum Glück trifft Rosalie vor Ort auf Vincent, einen zurückhaltenden Apotheker, den sie noch aus Kindertagen kennt. Auch er ist erst vor kurzem in die alte Heimat zurück gekommen und richtet sich dort seine Apotheke und seinen neuen Lebensmittelpunkt ein. Beide machen auch Bekanntschaft mit dem neu im Ort lebenden Gemüsehändler Rachid und seiner Familie. Rachid ist ein netter Kerl, als Ausländer aber immer auch Anfeindungen aus der Bevölkerung ausgesetzt. So beginnt die Geschichte rund um Rosalie erst recht beschaulich, gemütlich und einladend als perfekte Wohlfühlgeschichte. Doch dann geschieht ein Mord, Rechtsradikale machen den Ort unsicher und das beschauliche Vassols wird zum Schauplatz unangenehmer Ereignisse. Rosalie kann nicht anders: Sie muss hier ermitteln und das erst recht, als ihr Bruder auftaucht, der als Commissaire zwar große Reden schwingt, aber scheinbar kein allzu großes Interesse an der Aufklärung der Ereignisse zu haben scheint. Julie Lescaut hat mich mit diesem ersten Band rund um die Friseurin Rosalie überzeugt. Ihre Protagonistin ist eigenwillig, aber überaus sympathisch und passt perfekt in die so schön beschriebene Landschaft der Provence, in die man sich beim Genuss der Geschichte gleich aufmachen möchte. Dieses Buch ist nicht in erster Linie ein Krimi, sondern auch Familiengeschichte, Liebesgeschichte, Wohlfühlgeschichte und schöne Unterhaltung. Und die Mischung ist hier einfach perfekt gelungen. Ein Genuss in jeder Hinsicht. Copyright © 2017 by Iris Gasper

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  • Guter Anfang für den ersten Fall von Rosalie

    Rosalie und der Duft der Provence
    Manuela_Pfleger

    Manuela_Pfleger

    26. March 2017 um 14:07

    Meine persönliche Meinung:Das Cover ist für mich sehr anziehend und passt auch sehr gut zu der Geschichte. Die Lavendel zeigen bereits einen Teil der wunderschönen Provence, die man sich durch den tollen Schreibstil der Autorin sehr gut bildlich vorstellen kann. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und fließend zu lesen, mit Spannung und Romantik verbunden. Die Protagonisten sowie der Plot ist sehr gut durch gedacht und man verliert beim Lesen nicht den Faden.Die Themen zeigen sowohl von einem Mordfall, Romantik, Rassismus und ist zeitweise etwas Humorvoll sowie politisch angehaucht. Im ersten Drittel des Romans lernen wie die Protagonisten näher kennen und werden in die Geschichte eingeführt. Im zweiten Drittel geschieht der Mord, wobei hier die Spannung noch nicht so aufregend war.Im letzten Drittel wurde es dann spannender, aber das Ende bleibt offen im Bezug auf die Liebe.Wäre aber auch etwas doof gewesen, wenn Rosalie sich bereits entschieden hätte, da dies ja erst ihr erster Fall ist. Auf Folgebände können wir hoffen. Die Charaktere Rosalie, Vincent und Rachid sind sehr gut beschrieben. Die Drei waren mir von Anhieb sehr sympathisch und man kann sich als Leser die drei sehr gut im realen Leben vorstellen. Auch die Handlungsorte sind detailreich geschildert. Mein Fazit:"Ein gelungener Roman, welcher nicht direkt ein Krimi ist, jedoch auch spannend sein kann. Da es der erste Fall für Rosalie ist, hoffe ich im Folgeband auf mehr Spannung. "

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  • ...neue Serie...

    Rosalie und der Duft der Provence
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    24. March 2017 um 15:32

    Start einer neuen Krimiserie. Ein Winzer wird ermordet. Schon bald ist ein Verdächtiger gefunden, doch die Friseurin Rosalie glaubt, dass er der Falsche ist. Sie versucht den Fall selbst zu lösen. Ein spannender und unblutiger Krimi.

  • Der Duft der Provence - ich kann ihn riechen!

    Rosalie und der Duft der Provence
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    21. March 2017 um 22:00

    Die Geschichte: Rosalie ist Friseurin und erbt überraschend ein Haus mit Salon in dem kleinen provenzalischen Dorf, in dem sie aufgewachsen ist. Eigentlich sahen ihre Pläne ganz anders aus und sie wollte nie wieder zurück, denn mit ihrer Familie versteht sie sich nicht besonders gut. Doch gewisse Zwänge und ihr Stolz sorgen schließlich dafür, dass sie die neue Dorffriseurin von Vassols wird. Sie ist aber nicht die einzige Zurückgekehrte: auch Apotheker Vincent, den sie noch von früher kennt, baut sich gerade eine neue Existenz auf. Und gleich in dessen Nachbarschaft richtet sich der Einwanderer Rachid einen Gemüseladen ein. Dann erschüttert ein furchtbarer Mord die provenzalische Idylle: der Winzer Rivas stirbt und da er nicht gerade beliebt war, gäbe es viele Verdächtige. Doch die Polizei in Gestalt von Rosalies Bruder will davon nichts hören, denn ein Algerier, der kurz vorher einen heftigen Streit mit Rivas hatte, passt einfach zu gut als mutmaßlicher Täter. Rosalie bleibt nichts anderes übrig, als die Aufklärung des Falles selbst in die Hand zu nehmen. Mit Vincents und Rachids tatkräftiger Unterstützung gelingt es ihr tatsächlich, einige brisante Dinge aufzudecken … Meine Meinung: Als eingefleischter Südfrankreichfan bin ich natürlich sofort Feuer und Flamme, wenn ich auf einem Buchtitel etwas mit „Provence“ lese, vor allem in Kombination mit einem so stimmungsvollen Cover. Der lebendige, leicht zu lesende Schreibstil der Autorin konnte mich dann auch sofort überzeugen und ich habe mich gerne von ihr in die wunderschöne Gegend entführen lassen. Sie beschreibt ihre Schauplätze sehr eindrucksvoll und wenn man Südfrankreich schon einmal besucht hat, kann man direkt die Pinien riechen und den Mistral auf der Haut spüren. Echtes Urlaubsfeeling für entspannte Lesestunden … Rosalie war mir gleich sehr sympathisch, denn sie ist eine toughe Frau, die schon einiges einstecken musste in ihrem Leben. Trotz allem lässt sie sich aber niemals unterkriegen und stellt sich mutig allen Herausforderungen. Vincent und Rachid sind ebenfalls liebenswerte Charaktere, die man schnell ins Leserherz schließt. Bin gespannt, ob sich Rosalie irgendwann noch zwischen den beiden wird entscheiden können. Einen kleinen Punktabzug gibt es für diesen Roman allerdings doch von mir, denn für mich war der Kriminalfall einfach viel zu durchschaubar. Schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt konnte ich Motiv und Täter erraten. Das macht das Lesen aber nicht weniger fesselnd, denn man will ja schließlich immer noch wissen, ob man richtig liegt. Auch für zartbesaitete Leser ist das Buch übrigens gut lesbar, denn zu wirklich blutigen Szenen kommt es selten. Allerdings waren für mich als sehr tierlieber Mensch einige Passagen, in denen Tiere zu Schaden kommen, schwer zu ertragen. Insgesamt ein sehr gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe, die ich mit Sicherheit weiter verfolgen werde. Das Buch hat mir einige sehr unterhaltsame Lesestunden beschert und ich empfehle es gerne weiter! Fazit: Leider ist der Kriminalfall sehr durchschaubar, aber das Drumherum ist fast perfekt! Urlaubsfeeling pur!

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  • Mörderische Provence

    Rosalie und der Duft der Provence
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    10. March 2017 um 23:59

    Die Friseurin Rosalie kehrt aufgrund einer Erbschaft in ihren Heimatort Vassols in der Provence zurück. Eigentlich möchte sie gleich weiter nach Paris, aber an die Erbschaft ist eine Bedingung geknüpft, so dass sie doch in Vassols bleibt. Da wird der Winzer Rivas tot aufgefunden; es sieht nach Mord aus. Der Täter ist schnell gefunden, aber Rosalie hat Zweifel und macht sich gemeinsam mit dem Apotheker Vincent und dem Gemüsehändler Rachid daran, den wahren Täter zu suchen... Mein Leseeindruck: Wer regionale Krimis mag, wird dieses Buch sicherlich mögen. Es ist allerdings kein "typischer" Krimi, sondern eher ein Wohlfühlkrimi. Die Geschichte ist daher eher ruhig; der Mord geschieht erst nach gut 100 Seiten. Mich hat das nicht gestört; ich fand die Handlung trotzdem fesselnd und mochte auch die Charaktere sehr. Rosalie ist eine sehr starke und eigensinnige Persönlichkeit. Sie ist Mitte 30, frisch getrennt und hat Ärger mit ihrer Familie. Vincent ist gerade aus Paris zurückgekehrt in seine Heimat Vassols. Er sucht Ruhe, denn er leidet unter verschiedenen Ängsten. Rachid ist der Cousin des Mordverdächtigen. Er ist Algerier und muss sich mit dem Fremdenhass einiger Einwohner auseinandersetzen. Mir hat sehr gut gefallen, dass diese drei Protagonisten alle ihre ganz eigene Geschichte mitbringen. So wirken sie auf den Leser viel authentischer. Auch waren die Figuren für mich fast sogar noch interessanter als der eigentliche Kriminalfall. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Ich konnte mich in die Geschichte fallenlassen und mich ein bisschen wie in Frankreich fühlen. Ich weiß nicht, ob es weitere Bände mit Rosalie geben wird, aber es würde mich sehr freuen. Mir hat dieses Buch viel Lesefreude geschenkt.

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