Rosalie und die Farben des Südens

von Julie Lescault 
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Rosalie und die Farben des Südens
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Der gelungene Krimi sorgt für farbige und kurzweilige Lesestunden. Kombinieren kann Rosalie besser als ihr Bruder, der Kommissar....

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Inhaltsangabe zu "Rosalie und die Farben des Südens"

Juni in der Provence: Der ehemalige Rennradprofi und Filmstar Yannis Quebec kommt zu Dreharbeiten an den Mont Ventoux. Die Bewohner des nahen Städtchens Vassols sind ganz aufgeregt ob so viel Prominenz und Glamour. Doch dann kommt Yannis' Manager Rémy Raunard bei einem Sturz mit dem Fahrrad ums Leben. Wie sich bald herausstellt, wurde sein Vorderrad manipuliert. Während sich die Hobbydetektivin Rosalie und der Apotheker Vincent Gedanken über mögliche Mordmotive machen, verbittet sich Commissaire Maurice Viale jegliche Einmischung. Viale ermittelt jedoch in die völlig falsche Richtung …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442485451
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:19.03.2018
Teil 2 der Reihe "Rosalie"

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    talishas avatar
    talishavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Der gelungene Krimi sorgt für farbige und kurzweilige Lesestunden. Kombinieren kann Rosalie besser als ihr Bruder, der Kommissar....
    Drei Spürnasen aus Vassols

    In Rosalies zweitem Fall  kann sie bei den Dreharbeiten zu einem Film über den Ex-Veloprofi Yannis Quebec in der Maske mitarbeiten. Kaum dort angefangen, wird dessen Manager ermordet. Rémy Raunard war unbeliebt, es gibt also viele, die einen Grund hatten, ihn aus dem Weg zu räumen.  Am Set tummeln sich unter anderem Maskenbildnerin Yvette, die viele Internas an Rosalie rausgibt; der nervige Schauspieler Christian Moulin; Aufnahmeleiter Émile Grosz; Edourd Sagan, bei dem Raunard hoch verschuldet war; Maxime Guesset, der die Hauptrolle wollte; sowie Produzent Cadenet, der Guessat an Quebecs Stelle sah. 

    Kommissar Maurice Viale indessen hat einen Schmugglerfall am Hals und fühlt sich durch den Mordfall am Filmset gestört. Es passt ihm natürlich auch nicht, dass Rosalie durch ihre Arbeit mitten im Geschehen ist und mehr mitbekommt als er. Deshalb will er den Fall schnell abschliessen, doch private Probleme belasten ihn und er arbeitet nur halbherzig. Aber zum Glück hat er ja eine Schwester, die besser ermittelt als er und auch in seinem Privatleben aufräumt. 

    Dieser zweite Band ist erneut packend und nimmt neben der Filmset-Szene auch andere interessante Themen auf. Die Autorin macht es spannend, indem sie die Leser miträtseln lässt und erst gegen Schluss Details verrät, die immer eindeutiger auf den Täter hinweisen. 

    Ich mag die drei Spürnasen aus Vassols sehr gerne, sie sind so herrlich normal. Witzig empfinde ich die Verwebung von Bruder und Schwester - er Kommissar, sie Hobbyschnüfflerin. Als Coiffeuse bekommt man viel Getratsche mit, was Rosalies Nachforschungen wesentlich erleichtert, sie hört ja nur zu. Diese berufliche Eigenart hilft ihr in "Die Farben des Südens" enorm weiter, kombinieren kann sie nämlich besser als ihr Bruder.   

    Fazit: Der gelungene Krimi sorgt für farbige und kurzweilige Lesestunden. 
    4 Punkte. 

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