Der Geschmack von Sommerregen

von Julie Leuze 
4,1 Sterne bei301 Bewertungen
Der Geschmack von Sommerregen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (235):
Bucheules avatar

Schöner Schreibstil und angenehme Story. :)

Kritisch (13):
tine16s avatar

Ziemlich schlecht, habe mittendrin aufgegeben. Die eigentlich Geschichte ging leider durch die Beziehung der Protagonisten total unter :(

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Inhaltsangabe zu "Der Geschmack von Sommerregen"

Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick aus schokoladenbraunen Augen ausreichen wird, um ihre Welt in Funken sprühendes Himmelblau zu tauchen. Dass ein einziger Kuss ihr den Mut verleihen wird, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr Leben bis jetzt bestimmt hat. Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit niemandem zuvor. Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich selbst hinauswachsen lassen wird. Sophie und Mattis. Mattis und Sophie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783802598760
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:320 Seiten
Verlag:Egmont LYX.digital
Erscheinungsdatum:05.06.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Bucheules avatar
    Bucheulevor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Schöner Schreibstil und angenehme Story. :)
    Synästhesie in der Literatur

    Ich interessiere mich sehr für Synästhesie und habe mich dementsprechend überaus gefreut, einen Roman zu finden, der dieses Thema aufgreift. Er vertieft es nicht wirklich intensiv, es ist aber dennoch spannend, einer Protagonistin zu folgen, die eine etwas andere Wahrnehmung der Welt hat. 

    Die Geschichte war süß und angenehm. Romantisch und gut geschrieben. Der Plot war nicht wirklich innovativ - bis auf die Synästhesie- und Hochsensibilitäts-Thematik, aber das konnte man dem guten Rundumpaket einer locker leichten Lektüre mit ihren dennoch neuen Impulsen verschmerzen.

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    Nachtschattenmaedchens avatar
    Nachtschattenmaedchenvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Wow! Eine lockere Geschichte über die erste große Liebe eines 16-jährigen Mädchens und zugleich eine Geschichte mit viel Tiefe. 5 Steren!
    Ein Buch über Selbstfindung, erste Liebe, Freundschaft und Familie

    Das war mein erstes Buch von Julie Leuze und sie konnte mich absolut überzeugen! Mit diesem Buch hat die Autorin meiner Meinung nach ein richtig tolles Werk geschaffen und ich will unbedingt mehr von ihr lesen.


    Aber jetzt mehr zu dem Buch:

    In „Der Geschmack von Sommerregen“ geht es um die 16-jährige Sophie, die ihre Gefühle in Farben sehen kann. In ihrer Familie wird das Thema totgeschwiegen und niemand will ihr nähere Antworten zu ihrer Andersartigkeit und zu Oma Anne geben. Und dann verliebt sie sich in Mattis Bending, den neuen beliebten Mitschüler, der sich eher von den anderen Schülern zurückzuziehen scheint.

    Das Buch handelt von Selbstfindung, der ersten großen Liebe, Freundschaft und Familie.


    Das Buch ist zum einen eine lockere schöne Geschichte, in die ich mich von Anfang an fallen lassen konnte und zum anderen werden meiner Meinung nach viele wichtige Dinge angesprochen. Das Buch hat mir ein paar tolle Botschaften übermittelt, die ich sehr wichtig finde.


    Man soll sich selbst aktzepieren und zu sich stehen. Man soll darauf vertrauen, dass die Menschen, die einen Lieben es so tun, wie man ist. Dies war einer der Botschaften, die ich zwischen den Zeilen aus dem Buch mitgenommen habe.


    Und auch die Charaktere konnten mich sofort, allein durch ihre Art begeistern. Sophie und Mattis waren ein richtig süßes Paar. Man konnte das knistern und die sich entwickelnde Liebe zwischen den Beiden fühlen und auch Sophies Verzweiflung, nicht zu wissen, was mit ihr nicht stimmt wurde toll transportiert. (Auch wenn ich an einer Stelle das Bedürfnis hatte Sophie einfach nur zu schütteln.)


    Für mich war das Buch einfach perfekt. Julie Leuze hat einen Roman gezaubert, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Der zugleich eine lockere Geschichte über die erste große Liebe ist und auch so viel Tiefe hat. Einen Roman, den ich einfach jedem empfehlen muss!

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    Julitraums avatar
    Julitraumvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Einfühlsam geschriebener Jugendroman, auch für Erwachsene sehr empfehlenswert
    Einfühlsam geschriebener Jugendroman, auch für Erwachsene sehr lesenswert

    Die 16-jährige Sophie hat ein Geheimnis von dem niemand etwas weiß. Sie nimmt Gefühle als Farben wahr und vermag dies nicht ihren Freunden oder der Familie zu erzählen. Denn immer wenn sie das bei ihren Eltern zur Sprache brachte, reagierten diese äußerst verstört auf Sophies Äußerungen, besonders Sophies Mutter regte sich dann so auf und redete ihr ein, daß so etwas nicht sein könnte. Sie sorgte sich dann, daß Sophie das gleiche Schicksal ereilen könnte, wie ihre Großmutter, die offenbar in der Psychatrie verstorben ist. Doch so sehr Sophie auch versucht, diese Wahrnehmungen zu unterdrücken, umso mehr lastet dies auf ihrer Seele. Hat sie wirklich ein massives Problem? Leider traut sie sich nicht, sich ihrer besten Freundin zu offenbaren.

    Als Mattis, ein neuer Mitschüler in Sophies Klasse kommt, ist sie genau wie alle anderen Mitschüler fasziniert von dem Jungen. Besonders die weiblichen Mitschüler sind hingereissen von dem selbstbewußten und gut aussehenden Jungen. Jeder bemüht sich um seine Aufmerksamkeit, auch die Jungs scharen sich in den Pausen um ihn. Mattis hat eine besondere Aura und Sophie ist mehr als hingerissen von ihm. Sie nimmt ihn natürlich in den außergewöhnlichsten und nie gekannten Farben wahr. Tatsächlich aber hat auch Matthis ein Geheimnis, das niemand kennt. Als die Beiden sich näher kommen, wächst in Sophie der Wunsch, endlich mit jemanden über ihre Probleme zu reden ins Unermessliche und auch für ihre Mutter wird die Situation nicht einfacher, als sie erkennt, daß Sophie beginnt sich abzunabeln, denn da gibt es noch mehr, was Sophie nicht weiß...
    Ein wirklich ganz ausgezeichnet geschriebener Jugendroman, der aber auch für Erwachsene äußerst lesenswert ist. Wunderbar einfühlsam und nachvollziehbar beschreibt die Autorin die Nöte und Sorgen von Teenagern, die erwachsen werden und noch dazu besonders spezielle Probleme haben. Bis dato war mir völlig unbekannt, was es alles für Besonderheiten bei manchen Menschen gibt. Die Autorin gelingt es sehr gut, den Leser hier Anteil haben zu lassen. Sehr empfehlenswert.

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    Hermione27s avatar
    Hermione27vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Gewohnt hohe Qualität von Julie Leuze und wieder einmal Lektüre fürs Herz mit Niveau!
    Wunderbar romantischer Jugendroman ohne Kitsch

    Die 16jährige Sophie ist anders als andere Jugendliche, denn sie sieht ihre Gefühle in Farben vor ihrem inneren Auge. Ihre Eltern möchten, dass sie diese Gabe ignoriert, und schweigen das Thema tot. Mitten im Schuljahr kommt ein Neuer, der mit seiner Familie von München aufs Land zieht, in Sophies Stufe. Sie ahnt nicht, dass Mattis, der Neue, ihr Leben so auf den Kopf stellen wird. Und auch Mattis ahnt nicht, was Sophie aus ihm herausholen wird.

    Hat die Beziehung der beiden eine Zukunft? Wie wird Sophie mit ihrem Geheimnis umgehen? Wie wird sich die Beziehung zu ihren Eltern entwickeln.

     

    Meine Meinung:

    Julie Leuzes Jugendbuch „Der Geschmack von Sommerregen“ habe ich an einem Tag in einem Rutsch durchgelesen. Dank der flüssigen Schreibweise und der fesselnden Geschichte konnte ich das Buch, das sich sehr leicht und gut lesen ließ, nicht mehr aus der Hand legen.

    Die Protagonistin Sophie, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist etwas ganz Besonderes und für ihr Alter – zumindest im Allgemeinen – ungewöhnlich reflektiert. Sie und Mattis tun sich einfach gut und helfen sich gegenseitig bei ihrer Entwicklung. Sophie wird im Laufe des Romans immer mutiger und lernt, zu sich und ihren besonderen Fähigkeiten zu stehen.

    Dank der vielen schönen Szenen am bayrischen Waldsee (Weiher) macht das Buch herrliche Urlaubs- / Ferienstimmung. Man kann sich beim Lesen großartig entspannen und die Seele baumeln lassen.

    Es ist aber nicht nur leichte Kost und auch nicht kitschig, sondern hat aufgrund des ernsten Hintergrunds durchaus Niveau.

     

    Fazit:

    Ein sehr schöner Jugendroman zum Wohlfühlen, Träumen und Nachdenken!

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine ziemliche Schmonzette, die aber aufgrund ihres ernsten Hintergrunds doch Spaß macht und spannend ist.
    Jugendliebe mit Hindernissen

    Inhalt: Als Mattis neu in ihre Klasse kommt, verliebt Sophie sich sofort und unsterblich in ihn. Und er sich in sie. Doch Sophie hat ein Geheimnis, eines, das sie auf gar keinen Fall enthüllen darf, denn sonst wird sie Mattis verlieren. Oder nicht? Ist ihr Geheimnis wirklich so schlimm? Und ist ihre Liebe zu Mattis nicht viel stärker? Sophie beschließt alles auf eine Karte zu setzen und sich entgegen den unausgesprochenen Regeln ihrer Familie endlich jemandem gegenüber zu offenbaren.

    Charaktere: Sophie und Mattis sind in meinen Augen zwei sehr gut getroffene Teenager. Blauäugig und naiv stürzen sie sich in ihre neue Liebe. Da das Buch aus Sophies Sichtweise geschrieben ist, kann man zu Mattis auch nicht viel mehr sagen. Ich mochte ihn, auch wenn ich ihm seine „Egal“-Einstellung nicht immer abgenommen habe. Auch Sophie mochte ich bis zu einem gewissen Grad. Allerdings fand ich sie in manchen Situationen – beispielsweise in denen mit Noah – dann doch zu dumm und zu naiv.
    Mit den Nebencharakteren konnte ich ebenfalls nicht viel anfangen. Ich fand, dass sie teilweise einfach bestimmte Rollen spielen „mussten“ und sowas mag ich nicht sonderlich. Die Oberzicken, die eben nur zickig waren etc. Keine Person ist nur zickig und nur nervig, auch eine „Börnie“ nicht. Ich hätte mir hier durchaus mehr Vielschichtigkeit gewünscht.

    Das hat mir gut gefallen: Ich mochte an dem Buch besonders positiv den Hintergrund hervorheben, - nämlich die Geschichte rund um die Themen Hypersensibilität und Synästhesie. Mit dem Thema Hypersensibilität hatte ich mich schon früher sehr intensiv auseinander gesetzt, das Thema Synästhesie war für mich aber neu. Umso spannender war es für mich, mehr über dieses Thema zu lernen. Gut fand ich zudem die Geschichte rund um die „verlorene“ Großmutter. Sehr bewegend, sehr traurig, aber in gewisser Weise auch sehr wütend machend.

    Das hat mir nicht so gut gefallen: Ich bin eben keine Jugendliche mehr und ich glaube aus diesem Grund habe ich viele Szenen des Buchs eher mit Augenrollen gelesen. Ich fand es wahnsinnig schnulzig und auch wahnsinnig naiv und hätte manchmal am liebsten nur schreien wollen, weil ich alles so schrecklich „jung“ fand.
    Gleichzeitig hat es mich gewundert, wie wenig unschuldig das Buch war. Ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass meine Jugend so lange zurück liegt, aber „zu meiner Zeit“ ist man nicht innerhalb so kurzer Zeit miteinander ins Bett gegangen, insbesondere nicht bei der ersten Beziehung. Man hat sich Zeit gelassen, sich kennen zu lernen und zu warten, wie sich alles entwickelt. Klar, auch wir haben nicht Ewigkeiten gewartet, aber mir ging hier alles doch etwas zu schnell und ich glaube auch, dass es einen falschen Eindruck vermittelt wie schnell es „normal“ ist, „bereit“ zu sein.

    Fazit: Ein netttes Buch. Nicht mehr und nicht weniger. Ich kann mir vorstellen, dass es für einen Teenager wirklich schön ist und auch gewisse Moralitäten vermittelt. Auch die Hintergründe zur Synästhesie bzw. auch zur Hypersensibilität fand ich sehr interessant. Alles in allem war die Geschichte für mich als Erwachsene aber eben nicht mehr als nur „nett“. Entsprechend vergebe ich gerne drei Punkte und eine Leseempfehlung für Teenager und all diejenigen, die auf sehr seichte und einfache Liebesgeschichten stehen.

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    snowbellvor einem Jahr
    Kurzmeinung: eine berührende Liebesgeschichte um zwei sensible Jugendliche,
    Im Rausch der Farben

    Wer denkt nicht gern an die erste große Liebe zurück?

    Im Mittelpunkt des Romans „Der Geschmack von Sommerregen“ steht der Teenager Sophie. Sie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick aus schokoladenbraunen Augen ausreichen wird, um ihre Welt in Funken sprühendes Himmelblau zu tauchen. Dass ein einziger Kuss ihr den Mut verleihen wird, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr Leben bis jetzt bestimmt hat. Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit niemandem zuvor. Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich selbst hinauswachsen lassen wird. Sophie und Mattis. Mattis und Sophie.

    Das Cover wirkt ansprechend. Es ist in den Farben Schwarz und Weiß gehalten und zeigt ein verliebtes junges Paar, dessen Lippen sich zu einem sanften ersten Kuss finden. Ihre ausdrucksstarken Gesichter spiegeln ihre Gefühle, sie vergessen die Welt um sich herum und geben sich ihren Empfindungen hin, während ihre Haare feucht vom Regen werden. Diese vertrauliche Szene wirkt sehr anrührend und weckt eine gewisse Erwartungshaltung. Auch der Titel ist gut gewählt. Er fällt aus dem Rahmen des Üblichen und lässt auf eine süße, zarte Liebesgeschichte schließen.

    Der Plot ist nicht neu, aber originell umgesetzt. Anfangs werden einige gängige Klischees (Mauerblümchen verliebt sich in Klassenstar) bedient, aber dann nimmt die ungewöhnliche Geschichte Fahrt auf, reißt den Leser mit sich und lässt ihn bis  zum Ende des Roman nicht mehr los. Besonders gut gefällt mir der frische, leichte, mitunter poetischen Stil von Julie Leuze. Ihre Sprache ist ihren heranwachsenden Helden angemessen; hin und wieder finden sich flapsige, schnoddrige Redensarten, wie man sie tagtäglich auf dem Schulhof hört, und auch die unbefangene Darstellung von ersten erotischen Kontakten zwischen jungen Menschen ist zeitgemäss.

    Auch das Setting ist gut gewählt. Julie Leuze gelingt es im Handumdrehen, eine beschauliche Kleinstadt in der Nähe von München zum Leben zu erwecken. Alle Schauplätze der Handlung stehen deutlich vor unserem Auge, und die liebevoll gezeichneten Protagonisten wirken weitgehend authentisch und entwickeln sich zu echten Sympathieträgern.

    Das Geschehen wird aus der Ich-Perspektive von Sophie vermittelt, die unter ihren Klassenkameraden zu den belächelten Außenseitern zählt. Dieser Platz in der internen Rangordnung liegt nicht nur an ihrer äußeren Erscheinung, sondern vor allem an der besonderen Tiefe ihrer Empfindungen. Sophie fällt aus dem Rahmen des Üblichen; sie „leidet“ an Synästhesie, was sie aufgrund der rigiden Haltung ihrer Eltern nicht als ein Geschenk, sondern als einen Makel erlebt, den sie um jeden Preis vor anderen Menschen verbergen muss, wenn sie nicht zur Zielscheibe von Mobbing werden will.

    Im Laufe der Zeit vollzieht Sophie eine beeindruckende Entwicklung von einem verschüchterten kleinen Mädchen zu einer selbstbewussten jungen Frau, die sich ihren geheimen Ängsten stellt und eine positive Einstellung zum Leben gewinnt. Einen wichtigen Anteil an dieser Veränderung hat Mattis, der dank seines blendenden Aussehens im Handumdrehen zum umschwärmten Mädchenschwarm in der Klasse von Sophie avanciert ist. Wider Erwarten kann er alle Sorgen und Nöte von Sophie aufgrund eigener Erfahrungen (Hochsensiblität) verstehen und entpuppt sich als ein idealer Seelengefährte.. 

    Alles in allem hat mir dieses komplexe, ungewöhnliche Buch für Jugendliche gut gefallen, und ich vergebe heute gern 4 Sterne.

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    Pachi10s avatar
    Pachi10vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Naja......
    Naja.....

    Keine Ahnung mehr, wie ich zu diesem Buch gekommen bin. Der Klappentext versprache eine nette, kleine Teenager-Liebesgeschichte mit Fantasytouch. Großteils wurde dieses Versprechen auch eingehalten.

    Im Mittelpunkt steht die 16-jährige Sophie die ihre Gefühle innerlich in Farben sieht. Verliebt sich in den Neuen an der Schule, Mattis, der hochsensibel ist. Soweit so gut. Die Teeniegeschichte war nicht so übel, ein getürktes You-Tube Video, die ersten sexuellen Erfahrungen, das Getue um die beste Freundin war eigentlich alles sehr in Ordnung, und läuft sicherlich oft so ab, war gut vorstellbar.

    Völlig absurd fand ich das Verhalten und Benehmen von Sophies Eltern. Auch die Geschichte rund um die "Krankheit" Synästesie und der Umgang mit der Geschichte war so übertrieben und nicht nachvollziehbar, da fehlt mir die nötige Phantasie. Auch geiselt sich Sophie bis ca. 20 Seiten vor Buchende mit Selbstzweifeln über Ihre Krankheit und kann absolut nichts im Internet finden. Kann es niemanden sagen etc.  Man kann es mit der Dramatik auch etwas übertreiben.

    Im Großen und Ganzen war es nicht schlecht, aber das Lesevergnügen muss nicht unbedingt wiederholt werden.

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    ReginaMeissners avatar
    ReginaMeissnervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gestellte Dialoge, unglaubhafte Charaktere und ein Problem, das keins ist. Enttäuschung pur
    Diese Rezension verdient keinen Titel

    ACHTUNG, das wird böse.

    Eine Rezension

    Oder: wie ich das Buch nach dem Lesen in die Ecke geschmissen und mich geärgert habe, dass es nicht kaputt gegangen ist.

    Ich dachte, meine Flops des Jahres stehen fest. Dann kam dieses Buch. Diese „süße“ Geschichte, was fürs Herz. Das dachte ich mir zumindest, als ich es aufschlug und mit dem Lesen begann. Aber bevor ich diese „süße“ Geschichte rezensiere, hier erst mal der Klappentext für euch:

    Sophie nimmt Emotionen als Farben wahr. Eine Tatsache, die sie bisher immer für sich behalten hat - aus gutem Grund, rührt ihr Farbensehen doch an ein großes Tabu in ihrer Familie. Doch als sie Mattis kennenlernt, explodiert Sophies Welt in Himmelblau mit glitzernden goldenen Funken, und Sophie weiß, dass sie der aufregenden und beunruhigenden neuen Farbkombination in ihrem Inneren mit allen Sinnen nachgehen will. An Mattis’ Seite wächst in Sophie der Wunsch, sich endlich dem Geheimnis ihrer Familie zu stellen und ihm alles von sich preiszugeben. Aber kann sie es wirklich riskieren, sich Mattis anzuvertrauen, obwohl danach nichts mehr sein wird, wie es war? "Dieses Debüt ist einzigartig und unvergesslich!" (leselurch.de)

    (Quelle: Amazon.de)

     

    Super, dachte ich mir. Endlich mal ein Buch über Synästhetiker. Das Thema interessiert mich schon länger und daher habe ich mich auf die Geschichte gefreut.

    Vorneweg: Ich habe es versucht. Ich habe es wirklich versucht.

    Aber spätestens ab Seite 30 hat es wehgetan. Ich könnte sagen, dass der Schreibstil ungelenk ist, dass die Dialoge unglaubhaft geschrieben wurden, dass die Charaktere sich so dumm und naiv verhalten, dass man sie am liebsten gegen die Wand schlagen würde. Dass dieses Buch etwas zum „Problem“ macht, das keines ist. Auch nicht nach der Aufklärung. Auch nicht, nachdem man darüber nachgedacht hat – ja, das habe ich – sehr fruchtbar war es nicht.

    Sophie, unsere herzallerliebste Protagonistin, sieht die Welt in Farben. Aber das darf sie nicht zugeben, denn in ihrer Familie wird es etwa mit Massenmorden gleichgestellt. Die Eltern sind sich sicher: Wer Farben sieht, wo keine sind, ist wahnsinnig. Gehört ins Gefängnis, in die Psychiatrie. Deshalb muss es Sophie unbedingt unterdrücken. Sie darf nicht darüber reden, weil dann schlimme Dinge passieren! Ich meine, Farben sind gefährlich und so. Äh ja. Sophie jedenfalls nimmt das Ganze sehr mit, denn sie würde ihre bunte Welt gern teilen, aber sie traut sich nicht.

    Und dann kommt er.

    Mattis! Gut aussehend, super beliebt, von allen begehrt … der typische Sunnyboy, ABER NATÜRLICH: er hat ein dunkles, dunkles Geheimnis. Spoiler: Auch das ist nicht schlimm und wird von der Autorin überproblematisiert. Mattis gibt sich nur mit den Coolen ab … BIS SOPHIE KOMMT! Oh Gott, höre ich euch seufzen? Jaaaaa, die Idee ist super innovativ, neu und noch nie da gewesen. Mir blieb fast die Spucke weg, als ich es gelesen habe. Und soll ich euch noch etwas verraten? DIE BEIDEN VERLIEBEN SICH INEINANDER! Ihre Liebe gestehen sie sich auch schon beim gefühlt ersten Treffen, DENN SO IST DAS NUN MAL! Mattis versteht Sophie, Sophie versteht Mattis, sie liebe sich, sie öffnen sich und alles könnte so schön sein!

    ABER DA LAUERT DAS NÄCHSTE DUNKLE GEHEIMNIS!

    Farbe: hellgrau. Allerhöchstens.

    Dieses Buch hatte so viele Stellen, die ich am liebsten markiert hätte, weil sie so unfassbar schlecht waren, aber dafür waren meine Zettel zu schade. Ganz ehrlich: „Der Geschmack von Sommerregen“ ist sooo schlecht geschrieben, ich habe den Charakteren kein einziges Wort geglaubt. Es kam mir vor, als hätte die Autorin die „Probleme“ mal kurz bei Wikipedia eingegeben und aus einer Fliege einen Elefanten gemacht. Einen senfgelben – Lieblingswort, kommt im Buch etwa 200000 mal vor. Farben sind ja sooo … schön, aber auch BÖSE! NICHT VERGESSEN, SIE SIND BÖSE!

    Und weil ich zu schlechte Laune bekomme, wenn ich mich weiterhin mit dem literarischen Erguss dieser Schreiberin beschäftige, höre ich lieber auf.

    „Der Geschmack von Sommerregen“ ist mein Flop 2016 und bekommt einen Stern, weil man den ja mindestens vergeben muss. Einen senfgelben Stern.

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    Buchharmoniens avatar
    Buchharmonienvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Einer der süßesten Liebesromane, die ich kenne!
    Diese Geschichte ist ganz nach meinem Geschmack.

    Das Buch ist einer der süßesten Liebesromane, die ich kenne! Aber überzeugt hat es mich, durch die Unterbringung von Synästhesie und Hochsensibelität. Es ist toll, das sich die Autorin an ein solch kompliziertes Thema heranwagt. Ich habe bisher nur zwei Leute kennengelernt, die Synästhesie überhaupt kennen.
    Der Schreibstil der Autorin ist fantastisch! Das Buch hat etwas an sich, dass mich vermuten lässt, ich werde es später noch einmal lesen. Diese Art der Synästhesie hat mich wirklich fasziniert, auch weil man gemerkt hat, wie schwer es für solche Menschen ist, damit umzugehen.
    Sophie hat mich sofort für sich eingenommenen, obwohl es eine Umstellung war, Gefühle automatisch mit Farben zu verbinden. Mattis dagegen war etwas einfacher, auch wenn er ein paar Geheimnisse gehütet hat. Ich hätte es ganz interessant gefunden, manche Szenen auch aus seinem Blickfeld zu erleben.
    Die Geschichte ist nach meinem Geschmack, da sie alles mit einer Ernsthaftigkeit nimmt, die den Charakteren aber ihren Spaß lässt und diese damit humorvoll, liebevoll und real sind. Kleine Besonderheiten, wie das Bogenschießen sind meines Erachtens super eingebaut.
    Abschließend ist es einfach ein gutes Buch, das man auf jeden Fall mehr als einmal lesen kann! 

    J.Jasmin

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    Cookie02s avatar
    Cookie02vor 2 Jahren
    Nette Liebesgeschichte mit interessantem Thema

    Die Beschreibung von "Der Geschmack von Sommerregen" klingt nach einer Fantasy-Geschichte, ist jedoch keine. Sie wird aus der Sicht von Protagonistin Sophie erzählt. Der Schreibstil ist sehr flüssig.

    Sophie verbindet jedes Gefühl, das sie empfindet, mit einer Farbe. Diese Farben sieht sie auf ihrem "inneren Monitor" - mal sind sie wie ein Fluss, mal tropfen sie; mal sind sie grell, mal matt. Ihre Eltern wollen, dass sie diese Farben ignoriert und unterdrückt, denn die Großmutter ist davon verrückt geworden. Also verheimlicht sie ihre Fähigkeit vor ihren Klassenkameraden, vor ihrer besten Freundin und schließlich auch vor Mattis.
    Mattis kommt nach einem Umzug neu in die Klasse, und Sophie ist vom ersten Augenblick an von ihm fasziniert. Als sie sich langsam kennen lernen und näher kommen, hadert Sophie immer mehr mit ihrem Geheimnis; sie will ihm davon erzählen, hat jedoch große Angst davor, ihn zu verlieren.

    Das Thema dieses Buches, die Verbindung von Gefühlen mit Farben, fand ich sehr interessant. Die Autorin hat es geschafft, mir einen Eindruck davon zu vermitteln, wie es für Sophie ist, mit dieser Fähigkeit zu leben. Auch die Liebesgeschichte zwischen Sophie und Mattis war süß erzählt, und Sophies Ängste waren für mich sehr gut verständlich.
    Allerdings blieb Mattis mir zu blass. Was die beiden Protagonisten aneinander finden - außer Liebe auf den ersten Blick - wird für den Leser nicht nachvollziehbar, da kaum Dialoge zwischen den beiden erwähnt werden. Die Beziehung der beiden drehte sich hauptsächlich um die sexuelle Anziehung und Sophies immer wieder kehrende Gedanken, dass sie nicht mit ihm schlafen wolle, bevor sie mehr über ihre "Krankheit" wisse. Dennoch beginnt sie erst, dieser auf den Grund zu gehen, als es zu einem großen Missverständnis kommt und fast zu spät ist.
    Ich hätte mir von den intimen Szenen ein paar weniger gewünscht und dafür mehr gemeinsame Unternehmungen, bei denen der Leser die Dialoge und somit das Kennen- und Lieben lernen der beiden verfolgen kann.

    Fazit:
    Eine schöne Liebesgeschichte mit einem interessanten Thema, bei der der männliche Protagonist leider etwas blass bleibt. Gute 4 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    OoKathleenoOs avatar

    Hallo Ihr Lieben. :)

    Anlässlich meiner 50 Leser starte ich ein Gewinnspiel.

    Zu Gewinnen gibt es das Buch:

     

    Der Geschmack von Sommerregen von Julie Leuze! :)


    Zum Inhalt:

    Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick aus schokoladenbraunen Augen ausreichen wird, um ihre

    Welt in Funken sprühendes Himmelblau zu tauchen. Dass ein einziger Kuss ihr den Mut verleihen wird, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr Leben bis jetzt bestimmt hat. Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit niemandem zuvor. Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich selbst hinauswachsen lassen wird. Sophie und Mattis. Mattis und Sophie.


    Teilnehmen kannst du hier:

    http://kathleens-buecherwelt.blogspot.de/p/blog-page_5.html

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    Daniliesings avatar
    Was kann es schöneres geben, als im Sommer einen richtig tollen Roman zu lesen, der wirklich zu Herzen geht? Ich kann mir jedenfalls nichts Besseres vorstellen, außer vielleicht noch ein leckeres Eis dazu - aber das lässt sich doch machen! ;-) In 3 Tagen erscheint der berührende Jugendroman "Der Geschmack von Sommerregen" von der deutschen Autorin Julie Leuze und bringt und das herrliche Kribbeln im Bauch, das man sonst nur hat, wenn man ganz frisch verliebt ist!

    Mehr zum Inhalt:

    Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick aus schokoladenbraunen Augen ausreichen wird, um ihre Welt in Funken sprühendes Himmelblau zu tauchen. Dass ein einziger Kuss ihr den Mut verleihen wird, dem Familiengeheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr Leben bis jetzt bestimmt hat.

    Mattis ahnt nicht, dass Sophie ihm entlocken wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit niemandem zuvor.

    Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über sich selbst hinauswachsen lassen wird. Sophie und Mattis. Mattis und Sophie.

    Altersempfehlung: Ab 14 Jahren

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    Letzter Beitrag von  Büchermäuschenvor 5 Jahren
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