Julie Leuze Der Ruf des Kookaburra

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Inhaltsangabe zu „Der Ruf des Kookaburra“ von Julie Leuze

Im australischen Regenwald entscheidet sich das Schicksal einer jungen Deutschen 1859: Die junge Süddeutsche Emma Scheerer lebt mit ihrem Mann Carl, einem Forscher, im australischen Regenwald. Als Emmas Freundin Purlimil Zwillinge bekommt, verlangt ihr Clan, dass das Zweitgeborene nach Aborigines-Tradition getötet wird. Purlimil bittet Emma verzweifelt um Hilfe, woraufhin Emma das Baby adoptiert. Dayindi, der law man des Clans, fürchtet jedoch, dass Emma mit ihrer Tat den Zorn der Geister auf sich gezogen hat. Tatsächlich passieren in der Folge seltsame Dinge, schließlich verschwindet Carl spurlos. Ist das die Rache der Geister? Oder steckt vielmehr ein alter Feind aus der Vergangenheit dahinter, der sich an Emma und Carl rächen will?

Weiter geht es mit dem Abenteuer von Emma & Carl! Das Buch ist etwas düsterer als Band 1, aber genauso interessant. Der alte Feind lauert.

— TraumTante
TraumTante

Ein sehr tolles Abenteuer in Australien

— madamecurie
madamecurie

tolles Buch, genauso gut wie der erste Teil!

— Goldammer
Goldammer

Eine starke Frau, die sich nicht von Konventionen einengen läßt. Frauenpower im historischen Sinn.

— Gelinde
Gelinde

Spannend bis zum Schluß, ein toller historischer Roman um eine mutige Frau in der australischen Wildnis.

— vielleser18
vielleser18

Die Geschichte war für mich genau die richtige Mischung aus Abenteuer, historischer Roman, Reisebericht und Spannung pur

— Buchraettin
Buchraettin

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    Der Ruf des Kookaburra
    Lemas_Buecherwelt

    Lemas_Buecherwelt

    22. August 2017 um 20:52

    Emma und Carl Scheerer leben seit geraumer Zeit bei den Aborigines in der australischen Wildnis. Dort sollen sie im Auftrag der Kolonialregierung Forschungen betreiben. Als ihre Freundin Purimil, eine Clanangehörige, in einem Ritul erfährt das sie Zwillinge erwartet und das zweite Kind nach Eingeborenen-Tradition geopfert werden soll ist Emma schockiert. Sie beschließt gegen die Tradition zu verstoßen und adoptiert das Kind. Der Clan ist entsetzt und befürchtet von bösen Geistern heimgesucht zu werden. Als Carl verschwindet sieht der Clan das als Zeichen und Emma muss sich ihrer Vergangenheit stellen."Der Ruf des Kookaburra" hat mich zwischenzeitlich wirklich zum Träumen eingeladen, so dass ich stundenlang lesen konnte. Aber leider gab es dann auch Momente in denen mich Emma durch ihre Art und Weise richtig genervt hat. Dennoch kann ich guten Gewissens vier von fünf (4/5) Sternen geben.

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  • Leserunde zu "Herzmuschelsommer" von Julie Leuze

    Herzmuschelsommer
    JulieLeuze

    JulieLeuze

    Habt ihr Lust, gedanklich in die Bretagne zu reisen? Mögt ihr Jugendromane und gefühlvolle Liebesgeschichten? Dann ist mein "Herzmuschelsommer" möglicherweise genau das Richtige für euch!Zum Inhalt:Eine lebenslange Lüge.Ein Mädchen auf der Suche nach sich selbst.Ein Sommer, in dem sich alles ändert.Als die sechzehnjährige Kim erfährt, dass sie nach der Geburt mit einem anderen Baby vertauscht wurde, bricht für sie eine Welt zusammen. Kurz entschlossen fährt sie zu ihren leiblichen Eltern - in die Bretagne. Zwischen windumtosten Klippen und sonnenheißen Muschelstränden versucht Kim herauszufinden, wo sie hingehört. Da passt es ihr gar nicht, dass sie ständig dem geheimnisvollen Padrig über den Weg läuft. Denn in seiner Nähe kann sie keinen klaren Gedanken fassen ...Eine kleine Leseprobe findet ihr auf meiner Homepage: http://www.julieleuze.de/buch.phpZur Autorin:Julie Leuze, geboren 1974, studierte Politikwissenschaften und Neuere Geschichte in Konstanz und Tübingen, bevor sie sich dem Journalismus zuwandte. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben von Romanen für Erwachsene und Jugendliche. Ihr Buch "Der Geschmack von Sommerregen" wurde als bester deutschsprachiger Liebesroman des Jahres 2013 mit dem "DeLiA-Award 2014" ausgezeichnet.
Julie Leuze lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Stuttgart.Zusammen mit dem Ravensburger Buchverlag verlose ich 20 Exemplare des Jugendromans "Herzmuschelsommer" unter allen, die das Buch im Rahmen dieser Leserunde lesen, sich darüber austauschen und anschließend eine Rezension schreiben möchten. Bewerben könnt ihr euch über den blauen "Jetzt bewerben-Button". (Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und zeitnahen Teilnahme sowie zum Veröffentlichen einer Rezension verpflichtet.)Ich wünsche euch viel Glück und freue mich schon sehr auf die Leserunde und euer Feedback!Herzliche Grüße, Julie Leuze

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    • 760
  • Leserunde zu "Für einen Sommer und immer" von Julie Leuze

    Für einen Sommer und immer
    aba

    aba

    "Es ist Sommer, ich bin in den Dolomiten, ein herrlicher Urlaubstag erwartet mich. Und Punkt." Wie oft haben wir überlegt, einfach wegzugehen, unser Leben zu ändern, neu anzufangen? Und wie oft haben wir gedacht, dass so etwas nicht mal im Traum umsetzbar wäre? Annika, eine von Sorgen und Arbeit überstrapazierte Karrierefrau, tut genau das, was vielen von uns so schwer fällt: Sie entscheidet sich dafür, eine Auszeit von allem zu nehmen. Annika ist die Heldin von Julie Leuzes neuestem Roman "Für einen Sommer und immer".Habt ihr Lust, euch den Sommer näher zu bringen? Mit diesem Buch schafft ihr es garantiert! "Für einen Sommer und immer" ist ein Roman für alle, die an Romantik glauben und die Hoffnung im Leben nicht verlieren!Zum InhaltIch muss hier weg, und zwar sofort! Das ist Annikas erster und einziger Gedanke, als sie erfährt, dass ihre Mutter sterben wird. Sie weiß, dass ihnen nur noch wenig gemeinsame Zeit bleibt und dass Weglaufen keine Lösung ist. Trotzdem packt sie ihren Koffer, nimmt ihren lange überfälligen Urlaub und fährt einfach los – bis nach Südtirol, in ein kleines abgelegenes Dorf in den Dolomiten. Das Hotel, in das sie sich einmietet, ist schick, das Essen köstlich. Annika ist sich sicher, dass dies der richtige Ort ist, um die Kraft zu sammeln, die sie für die kommende Zeit so dringend benötigen wird. Allerdings war die zweiunddreißigjährige Karrierefrau im Entspannen noch nie sonderlich gut. Schon am ersten Tag droht ihr in dem gespenstisch ruhigen Wellnessbereich die Decke auf den Kopf zu fallen. Je stiller es um sie herum wird, desto erdrückender fühlt sich die Leere in ihrem Innern an. Um sich abzulenken, engagiert sie einen Bergführer, der ihr helfen soll, sich beim Gipfelstürmen auszupowern. Sie hätte nie damit gerechnet, dass diese Entscheidung nicht nur ihren Sommer, sondern ihr ganzes Leben verändern würde …Ein berührender Roman über Wendepunkte im Leben und wie wichtig es ist, Verantwortung für das eigene Glück zu übernehmen.Lust auf eine Leseprobe?Zur AutorinJulie Leuze wurde 1974 in Wiesbaden geboren. Als Kind lernte sie das bayerische Landleben kennen, als Jugendliche München und als Abiturientin Mr. Right. Sie studierte in Konstanz (viel See, wenig Stress), bekam drei Kinder (viel Liebe, wenig Schlaf) und arbeitete als Journalistin (viel Lokalkultur, wenig Skandalöses). Seit sie zeitgleich ihre Hochsensibilität und ihre Leidenschaft fürs Romanschreiben entdeckte, verfasst sie mit großer Begeisterung Bücher für Erwachsene und Jugendliche. Ihr Buch "Der Geschmack von Sommerregen" wurde als bester deutschsprachiger Liebesroman des Jahres 2013 mit dem Literaturpreis DeLiA 2014 ausgezeichnet.Zusammen mit INK Egmont verlosen wir 25 Exemplare von "Für einen Sommer und immer" unter allen, die über Annikas Entscheidung im Rahmen einer Leserunde lesen, sich darüber austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchten.Wer erfahren möchte, wie es mit dieser gefühlvollen Geschichte weitergeht, soll sich unbedingt über den blauen "Jetzt bewerben-Button" bewerben*, und auf diese Frage bis zum 06.04. antworten:Annika packt kurzentschlossen ihre Koffer und fährt in die Dolomiten.Wenn ihr euch eine Auszeit nehmen würdet, welcher wäre der perfekte Ort dafür? Und warum?Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch passenderweise viel Glück!        * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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    • 1054
  • Der Ruf des Kookaburra von Julie Leuze

    Der Ruf des Kookaburra
    madamecurie

    madamecurie

    Buchcover: Im australischen Regenwald entscheidet sich das Schicksal einer jungen Deutschen 1859: Die junge Süddeutsche Emma Scheerer lebt mit ihrem Mann Carl, einem Forscher, im australischen Regenwald. Als Emmas Freundin Purlimil Zwillinge bekommt, verlangt ihr Clan, dass das Zweitgeborene nach Aborigines-Tradition getötet wird. Purlimil bittet Emma verzweifelt um Hilfe, woraufhin Emma das Baby adoptiert. Dayindi, der law man des Clans, fürchtet jedoch, dass Emma mit ihrer Tat den Zorn der Geister auf sich gezogen hat. Tatsächlich passieren in der Folge seltsame Dinge, schließlich verschwindet Carl spurlos. Ist das die Rache der Geister? Oder steckt vielmehr ein alter Feind aus der Vergangenheit dahinter, der sich an Emma und Carl rächen will? Das ist der zweite Band von Der Duft von Hibiskus,die ich einfach zufällig gekauft habe, ohne zu wissen das es einen ersten und zweiten Teil gibt.Carl und Emma sind das Forscherpaar die alles über die Aborigines ihr Leben ,Pflanzen usw. erforschen.Auch das 2 Baby(Zwillinge) das Purlimil nicht behalten durfte sollte umgebracht werden so wie es die Tratition möchte.Nun wenn es euch interessiert leßt es selber.Auch Austrialienbücher gehören zu meinen Favoriten.

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    • 3
    AmberStClair

    AmberStClair

    06. October 2014 um 13:13
  • der Ruf des Kookaburra

    Der Ruf des Kookaburra
    jackdeck

    jackdeck

    Im australischen Regenwald entscheidet sich das Schicksal einer jungen Deutschen 1859: Die junge Süddeutsche Emma Scheerer lebt mit ihrem Mann Carl, einem Forscher, im australischen Regenwald. Als Emmas Freundin Purlimil Zwillinge bekommt, verlangt ihr Clan, dass das Zweitgeborene nach Aborigines-Tradition getötet wird. Purlimil bittet Emma verzweifelt um Hilfe, woraufhin Emma das Baby adoptiert. Dayindi, der law man des Clans, fürchtet jedoch, dass Emma mit ihrer Tat den Zorn der Geister auf sich gezogen hat. Tatsächlich passieren in der Folge seltsame Dinge, schließlich verschwindet Carl spurlos. Ist das die Rache der Geister? Oder steckt vielmehr ein alter Feind aus der Vergangenheit dahinter, der sich an Emma und Carl rächen will? (Quelle: Goldmann) Bei dem Buch handelt es sich um zweiten Teil über die Geschichte von Emma und Carl in Australien. Man muss den ersten Teil nicht unbedingt gelesen haben, da das wichtigste nochmal genannt wird, aber es ist empfehlenswert und vor allem ist man noch tiefer in dieser tollen Story drin. Dieser Roman steht seinem Vorgänger „Der Duft von Hibiskus“ in nichts nach. Mit Spannung und Abenteuer startet er erneut in den australischen Regenwald und begibt sich auf die Spuren von Emma und Carl. Hier im zweiten Teil wird besonders das Leben mit den Aborigines erzählt. Der Schreibstil der Autorin ist erneut wunderbar flüssig und fesselt ungemein. Die Beschreibungen des Regenwaldes und auch der Aborigines sind ihr richtig toll gelungen, man kann es sich richtig gut vorstellen. Auch in diesem Teil verstand es Julie Leuze mich mit ihrem Schreibstil zu fesseln.

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    • 2
    Arun

    Arun

    13. May 2014 um 00:27
  • Überraschend erfrischend

    Der Ruf des Kookaburra
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2014 um 16:07

    Cover: Das Cover ist, so hübsch ich es auch finde, doch leider etwas kitschig und deswegen typisch für historische Australien-Romane. Dennoch passt es wunderbar zu der Atmosphäre im Roman. Meinung: Ich war etwas skeptisch, als ich das Buch in der Hand hatte und den Klappentext las, da er zwar interessant, aber doch typisch klang. Ich bin froh, dass ich dem Buch eine Chance gegeben habe, denn es war so gar nicht das, was ich erwartet habe. Dass das Buch der Nachfolger von „Der Duft von Hibiskus“ ist, habe ich erst nach dem Kauf gemerkt. Es werden Bezüge zu dem ersten Teil hergestellt, aber ich habe auch ohne Kenntnis dessen der Handlung ohne Probleme folgen können. Emma und Carl leben zusammen in einem Aborigine-Clan, um Forschungen über ihre Lebensweise und ihre Heilmethoden anzustellen. Mittlerweile sind sie beinahe vollständig integriert und genießen deswegen den Luxus, an bestimmten Ritualen teilnehmen zu dürfen. Zwischen Emma und der „Wilden“ Purlimil hat sich eine tiefe Freundschaft entwickelt, die sich nun bewähren muss. Denn Purlimil soll Zwillinge gebären und nach Sitte der Aborigines muss das Zweitgeborene getötet werden. Emma kommt mit diesem Gesetz nicht zurecht und nimmt das Mädchen zu sich, was den Zorn der Ahnen auf sich zieht… Ich hatte gar keine Probleme, mich in das Australien von 1800 und in den Busch einzufinden. Das lag zum einen an dem Schreibstil von Julie Leuze und zum anderen an der Handlung. Der Stil ist sehr fließend, einfach, aber doch schön. Die Worte sind toll gewählt und erzeugten gerade wenn es um die Beschreibung der Natur ging, tolle Farben, die durch die Betrachtung des Covers noch einmal verstärkt wurden. Trotz der 400 Seiten trägt einen der Stil durch die Handlung, sodass sich das Buch schnell lesen lässt. Die Handlung fand ich sowohl interessant, als auch ungemein informativ und spannend. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, so viele Informationen über die Lebensweise und den Glauben eines Aborigine-Clans zu erhalten. Das hat mich sehr gefreut, weil diese Beschreibungen entweder meist reißerisch oder falsch sind, doch hier wirkte alles sehr gut recherchiert und auch im Nachwort gibt es Quellen zur weiteren Beschaffung von Wissen. Man hatte das Gefühl, als würde man selbst aktiv am Clan-Leben teilnehmen und das war wirklich interessant. Die Charaktere haben mir auch gut gefallen. Emma fand ich teilweise etwas kindisch dargestellt, was mich zu Beginn gestört hatte. Doch nach und nach wird sie stärker und wächst über sich selbst hinaus, was ich gut gelöst fand, denn so konnte ich sie am Ende doch in mein Herz schließen. Über Carl lässt sich nicht allzu viel sagen, da er die meiste Zeit über abwesend ist, doch anfangs empfand ich ihn als liebevollen Ehemann. Auch die Clanmitglieder, Purlimil, Birwain (der Schamane) und die anderen mochte ich sehr gern. Ohne Anklage wird der Kontrast zwischen ihrer Lebensweise und unserer sehr deutlich und das noch mit sehr sympathischen Figuren, die allesamt ihren eigenen Charakter haben. Die Auflösung der Ereignisse im Zusammenhang mit dem Ahnenkult fand ich sehr interessant und auch wenn diese Zusammenhänge sehr fremd wirken, war alles plausibel und nachvollziehbar. Genau wie Emma lernt der Leser, sich langsam mit diesen Dingen abzufinden und sie als gegeben hinzunehmen, was ich als interessante Erfahrung empfinde. Fazit: Ein Buch, das als kitschiger Historien-Roman daherkommt, aber so viel mehr zu bieten hat. Wer sich für die Lebensweise von einem Aborigine-Clan interessiert, kommt hier vollständig auf seine Kosten. Dazu erhält der Leser eine spannende und reich mit Bildern angereicherte Handlung, die zudem noch mit sympathischen und glaubwürdigen Figuren gespickt ist. Dieses Buch lässt sich ohne Probleme auch ohne Vorkenntnisse des ersten Teils lesen. 

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  • Leserunde zu "Der Ruf des Kookaburra" von Julie Leuze

    Der Ruf des Kookaburra
    Goldmann_Verlag

    Goldmann_Verlag

    Pünktlich zu Beginn der Adventszeit laden wir euch zu einer ganz besonderen Leserunde ein. Wir möchten mit euch Julie Leuzes Romane "Der Duft von HIbiskus" und "Der Ruf des Kookaburra" lesen. Und die Autorin wird unsere Doppel-Leserunde begleiten.  Julie Leuze entführt uns an der Seite der jungen Deutschen Emma ins Australien des 19. Jahrhunderts. Perfekt für lange Winterabende! Falls ihr Emma noch nicht kennt, habt ihr die Chance, dies nachzuholen, denn zu jedem Exemplar "Der Ruf des Kookaburra" legen wir den ersten Roman, "Der Duft des Hibiskus" dazu!! UNd auf vielfache Nachfrage lesen wir gleich beide Romane in einer Doppelleserunde!! Wir sind gespannt und freuen uns. Wir haben 25 Buchpakete, bestehend aus "Der Ruf des Kookaburra" und dem Vorgängerroman "Der Duft von Hibiskus"  verlost. Dafür musstet ihr uns nur eine Frage beantworten: In welches ferne Land würdet ihr gerne aufbrechen? Die Gewinner sind: Manja82, Dreamworx, juliasLesewelt, Gelinde, Susi180, Goldstueck90, vielleser18, Ginevra, Ayda, Nik75, Bella5, AefKaey, coala_books, Moosbeere, Steffi1611, Buecherfee82, LieLu, AlSuFe, jackdeck, Buchrättin, Buchina, Matalina85, irismaria, Yagmur und tweedledee. Die "Wir-Schussel-Termineinstellung-nichtkapier"-Zusatzverlosungsexemplare bekommen: Kaninchen, Gurke und Spatzi79 (wenn ihr dies lest, dann schickt uns bitte eine PN mit eurer Postadresse) Entschuldigt bitte noch einmal (bei der nächsten Leserunde passiert das nicht mehr, versprochen)

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    • 802
  • Schöne Fortsetzung der Australiengeschichte

    Der Ruf des Kookaburra
    Spatzi79

    Spatzi79

    20. March 2014 um 10:54

    Australien, 1859. Die junge Deutsche Emma Scheerer ist nach den aufregenden Ereignissen, die in „Der Ruf des Hibiskus“ geschildert wurden, nun mit ihrem geliebten Carl verheiratet. Gemeinsam forschen sie im Regenwald nach den Heilmethoden und Lebensgewohnheiten der Ureinwohner. Für dieses ungewöhnliche Projekt leben sie gemeinsam bei einem Stamm der Aborigines. Doch viele der Bräuche und Rituale der Eingeborenen bleiben ihnen fremd und vor allem für Emma ist es nicht immer leicht, die Dinge zu akzeptieren. Insbesondere wenn ihr etwas grausam vorkommt, kann sie meist nicht an sich halten und will eingreifen. So auch, als ihre Freundin Purlimil Zwillinge zur Welt bringt und der Brauch des Stammes es verlangt, dass eins der Babys getötet wird. Diese Tradition wurzelt auf der Überlegung, dass die Mutter auf Wanderschaft keine zwei Kinder durchbringen kann und es deswegen sinnvoller ist, sich gleich nur auf eines zu konzentrieren. Emma hingegen findet den Brauch einfach nur barbarisch und adoptiert spontan eins der Kinder. Doch der Schamane des Stammes ist überzeugt davon, dass sie damit den Zorn der Geister auf sich zieht und droht ihr mit schlimmen Konsequenzen. Kurz darauf verschwindet Emmas Mann Carl spurlos. Auch wenn Emma nicht an eine Rache der Geister glaubt, macht sie sich doch schwere Vorwürfe, mit ihrem Verhalten irgendwie dazu beigetragen zu haben. Dennoch weigert sie sich zu glauben, dass Carl tot sein könnte. Die Forschungsgesellschaft schickt John, einen jungen Mann, um zu untersuchen, ob Emma ihren Auftrag auch alleine fortsetzen kann. Trotz ihrer Liebe zu Carl fühlt sich Emma bald auch zu John hingezogen, doch noch will sie ihren Mann nicht aufgeben. Ich habe beide Bände von Julie Leuzes Australiengeschichte direkt hintereinander gelesen. „Der Ruf des Hibiskus“ fand ich wirklich bezaubernd, der Nachfolger hatte es da dann natürlich etwas schwerer. Die erste Hälfte des Romans fand ich nicht ganz so fesselnd und insbesondere Emma empfand ich öfters als ziemlich anstrengend und ein bisschen nervtötend. Gegen Ende nimmt die Story dann auf einmal Fahrt auf und es wird richtig spannungsgeladen und actionreich. Insgesamt wieder eine schöne Lektüre, bei der ich einiges über den australischen Kontinent und vor allem die Kultur der Aborigines lernen konnte, die mich aber nicht ganz so begeistern konnte wie der erste Teil.

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  • Der Ruf des Kookaburra

    Der Ruf des Kookaburra
    AlSuFe

    AlSuFe

    19. February 2014 um 17:11

    Das Buch "Der Ruf des kookaburra" von Julie Leuze erschien im Dezember 2013 im Wilhelm Goldmann Verlag und kostet in Deutschland 9,99€. Klappentext: 1859: Die junge Süddeutsche Emma Scheerer lebt mit ihrem Mann Carl, einem Forscher, im australischen Regenwald. Als Emmas Freundin Purlimil Zwillinge bekommt, verlangt ihr Clan, dass das Zweitgeborene nach Aborigines-Tradition getötet wird. Purlimil bittet Emma verzweifelt um Hilfe, woraufhin Emma das Baby adoptiert. Dayindi, der law man des Clans, fürchtet jedoch, dass Emma mit ihrer Tat den Zorn der Geister auf sich gezogen hat. Tatsächlich passieren in der Folge seltsame Dinge, schließlich verschwindet Carl spurlos. Ist das die Rache der Geister? Oder steckt vielmehr ein alter Feind aus der Vergangenheit dahinter, der sich an Emma und Carl rächen will? Cover: Das Cover des Buches ist wunderschön. Zu sehen sind neben dem Ozean und einer Insel in der oberen Buchhälfte ein Kookaburra. Farblich ist das Cover hauptsächlich in blau gehalten. Der Titel sowie der Kookaburra sind im Prägedruck. Inhalt: Inhaltlich wird im Klappentext schon vieles verraten. Emma und Carl erleben auch im zweiten Band einige Abenteuer und ihre Liebe wird auf die Probe gestellt. Meine Meinung: Vom Schreibstil her ist das Buch gut zu verstehen und lässt sich flüssig lesen. Auch wenn  man das erste Buch nicht gelesen hat, kann man den zweiten Band ohne Probleme lesen und auch nachvollziehen. Es gibt zwsichendurch immer mal wieder kleinere Rückblenden, sodass man das Buch auch ohne das erste verstehen kann und es auch nicht zu viel Wiederholung ist, wenn man das erste Buch gelesen hat. Das Buch ist nett für zwischendurch und ich konnte nicht aufhören zu lesen bis ich durch war. Fazit: Super Buch für eine Traumreise ins Australien des 19. Jahrhunderts.

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  • Eine starke Protagonistin muss gegen einen alten Feind kämpfen und sich in der Männerwelt behaupten

    Der Ruf des Kookaburra
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    14. February 2014 um 14:36

    Meine Meinung Ich hatte mich auf die Fortsetzung “Der Duft von Hibiskus” sehr gefreut und auch wenn das Buch 4 Herzen bekommen hat, so bin ich ein bisschen enttäuscht. Ich wollte wieder ein Buch lesen, was ich nicht aus der Hand legen kann, was mich nicht mehr loslässt und das habe ich hier vermisst. Die Handlung knüpft direkt an den 1. Band an. Das Buch kann alleine gelesen werden, ich würde allerdings trotzdem empfehlen beide zu lesen. Der Schreibstil der Autorin Julie Leuze ist gerade für einen historischen Roman recht leicht und super angenehm zu lesen. Auch diejenigen, die nicht so gerne zu diesem Genre greifen, werden dieses Buch gerne lesen. Meistens hat man eine eigene Vorstellung davon in welche Richtung die Geschichte gehen soll und dementsprechend fiebert man mit. Ich konnte mich allerdings nicht wirklich entscheiden was ich nun wollte. Carl verschwindet – soll er zurückkommen? Dann taucht der junge Brite John auf, der auch nicht schlecht ist. Das war dann der interessant herauszufinden, wie die Autorin die Figuren handeln lässt. In der Mitte des Buchs wird die sonst so starke und kämpferische Emma von Selbstzweifeln und Schuldgefühlen geplagt, was so gar nicht zu ihr passte und mir irgendwann auf die Nerven ging. Das hat den ganzen Roman ein bisschen runtergezogen, was sehr schade ist. Zumal es sich negativ auf die Spannung ausgewirkt hat, die dann doch irgendwann wieder zugenommen hat. Gerade das Ende birgt noch der eine oder andere Überraschung. Im ersten Band konnten wir schon einiges über das Leben der Aborigines erfahren, hier steckt allerdings noch mehr Wissen drin. Sie haben so eine ganz andere Mentalität als wir und gerade dieser Gegensatz dürfte das Zusammenleben damals so schwer gemacht haben. Die Weißen konnten es nicht hinnehmen, dass die Aborigines so anders leben und wollten sie umerziehen oder im schlimmsten Fall sogar ausrotten. Natürlich sind manche Traditionen für unsere Kultur recht abwegig, aber manche ihrer Ansätze täten uns auch nicht schlecht. Es ist sehr schön zu lesen, wie sie im Einklang mit der Natur leben. Die Geschichte wird größtenteils aus Emmas Sicht geschildert und somit steht sie wieder im Vordergrund. Für die damalige Zeit dürfte sie vielen Männern ein Dorn im Auge gewesen sein. Sie ist klug, selbstbewusst, wissbegierig, stur und stark und sie möchte eine Forscherin sein. Eigentlich undenkbar damals und gerade deswegen ein wundervoller Charakter. Fazit Eine tolle Fortsetzung von “Der Duft von Hibiskus”, die uns wieder in das Land der Aborigines führt. Eine starke Protagonistin muss gegen einen alten Feind kämpfen, sich in der Männerwelt behaupten und im australischen Dschungel überleben.

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  • Ein wunderschöner Abschied von lieb gewonnenen Charakterern

    Der Ruf des Kookaburra
    Gurke

    Gurke

    02. February 2014 um 15:53

    Emma Scherer fühlt sich im australischen Busch wie Zuhause und kann ihr Glück kaum fassen. Dem Antrag auf Forschungsarbeit wurde stattgegeben und die Ehe mit Carl ist von Leidenschaft und unbändiger Liebe erfüllt. Zur perfekten Seeligkeit fehlt lediglich ein eigenes Baby, doch durch ihre Fehlgeburt in Deutschland glaubt die junge Frau nicht mehr an die Mutterschaft. Es scheint wie ein Wink des Schicksals, als ihre schwarze Freundin Purlimil mit Zwillingen schwanger wird und ihr traurig offenbart, dass das Gesetz des Clans vorschreibt, den Zweitgeborenen zu töten. Emma will sich diesen barbarischen Riten nicht unterwerfen und nimmt das Kind wild entschlossen unter ihre Fittiche. Zu ihrem Kummer leidet die Beziehung zu Carl sehr unter den schlaflosen Nächten des Schreihals und im Streit verschwindet der gelernte Arzt über Monate spurlos. Die Ureinwohner sehen darin eine Strafe der Götter und geben Emma die Schuld als totbringende Gattin, doch die Weiße gibt nichts auf den Aberglauben – zumindestens nicht viel. „Der Ruf des Kookaburra“ setzt genau dort on, wo der Vorgänger so harmonisch endete und entführt uns Leser wieder prächtig in die weiten Welten der grünen Oase. Durch einen gefühlt noch lebendigeren Schreibstil habe ich zeitweise sogar vergessen, dass es sich um einen historischen Roman handelt, weil Dialoge und bildliche Landschaftsbeschreibungen von fantastischer Leichtigkeit geprägt sind. Eben jene Unbeschwertheit lässt die Protagonistin aber im Mittelteil in einigen Kapiteln vermissen, da sie von Schuldgefühlen und Selbstzweifeln zerfressen wird. Diese Schwäche steht der kämpferischen Würtembergerin für mein Empfinden nicht gut und so habe ich dankbar aufgeatmet, als sie wieder zu ihrer alten Form zurückfand. Solche Bedrücktheit, was man ohnehin als weitere Facette erklären kann, ist aber auch die einzige Kritik. Die Fortsetzung von Julie Leuze ist rappelvoll mit Emotionen aus der ganzen Palette über Herzklopfen gefolgt von einem herben Stich wegen der Ungerechtigkeit gegenüber den Aborigines. Wundervolle Natur wechselt sich ab mit Dramatik und ungeahnter Boshaftigkeit von irdischen und übernatürlichen Mächten. „Es ist die Macht der D'anba, die nach uns greift“, unkte Birwain.“Sie sät Unfrieden und Zorn.“ (S.341) Mir passiert es nicht oft, aber die Autorin lässt mich wehmütig von den Personen Abschied nehmen, dabei wäre durchaus noch Potenzial für weitere Romane gegeben, die aber zu meinem Bedauern nicht vorgesehen sind.

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  • tolle Fortsetzung!

    Der Ruf des Kookaburra
    Yagmur

    Yagmur

    28. January 2014 um 17:13

    Emma lebt mit ihrem Mann Carl, einem Forscher, in der australischen Wildnis. Ihre Freundin Purlimil bekommt Zwillinge. Der Clan will das Zweitgeborene nach Aborigines-Tradition töten. Doch Emma rettet es, indem sie es adoptiert. Dayindi, der law man des Clans, ist der Meinung, dass Emma dadurch den Zorn der Geister auf sich zieht. Es passieren merkwürdige Dinge. Plötzlich verschwindet auch Carl spurlos. Haben sich die Geister an Emma gerächt? "Der Ruf des Kookaburra" ist die Fortsetzung von der Geschichte "Der Duft von Hibiskus". Auch diese Geschichte, ebenso wie der Vorgänger, ist mitreißend und wunderbar erzählt. Ich konnte in die Geschichte eintauchen. Ich bin erneut in die australische Wildnis gereist und habe ein großartiges Abenteuer erlebt. Julie Leuze hat mir wieder einmal wunderschöne, hinreißende Lesemomente beschert. Es ist bemerkenswert, wie Emma sich in ihrer Persönlichkeit entwickelt hat. Als Leser ist man bei ihrer Entwicklung dabei und erlebt alles mit. Sie ist zu einer selbstbewussten, reifen Frau geworden, die tapfer ist und auch die Lebensgefahr in Kauf nimmt, um ihrer Liebe nachzugehen. Über die beiden Romane hinweg gewinnt man Emma als eine gute Freundin und schließt sie anschließend ins Herz. Der Einstieg in die Geschichte ist problemlos. Des Weiteren kann man die Geschichte auch ohne die Kenntnis der Vorgeschichte sehr gut lesen, was positiv zu betrachten ist. Zudem lässt sie sich auch weiterhin flüssig lesen. Spannende Stellen sind stets vorhanden, die den Leser fesseln. Das Ende ist hübsch ausgedacht und überhaupt nicht kitschig. Diese Fortsetzung ist ordentlich ausgearbeitet und wirklich gut gelungen. Lieblingszität: "Ich bin einfach so froh, dass du noch die Meine bist." Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die schöne Lesestunden in australischer Wildnis garantiert. Die Geschichte hat meine Erwartungen zufrieden gestellt. Eine klare Leseempfehlung!

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  • eine spannende Fortsetzung um die junge Emma Röslin im australischen Dschungel

    Der Ruf des Kookaburra
    Ayda

    Ayda

    22. January 2014 um 15:40

    Klappentext: Im australischen Regenwald entscheidet sich das Schicksal einer jungen Deutschen 1859: Die junge Süddeutsche Emma Scheerer lebt mit ihrem Mann Carl, einem Forscher, im australischen Regenwald. Als Emmas Freundin Purlimil Zwillinge bekommt, verlangt ihr Clan, dass das Zweitgeborene nach Aborigines-Tradition getötet wird. Purlimil bittet Emma verzweifelt um Hilfe, woraufhin Emma das Baby adoptiert. Dayindi, der law man des Clans, fürchtet jedoch, dass Emma mit ihrer Tat den Zorn der Geister auf sich gezogen hat. Tatsächlich passieren in der Folge seltsame Dinge, schließlich verschwindet Carl spurlos. Ist das die Rache der Geister? Oder steckt vielmehr ein alter Feind aus der Vergangenheit dahinter, der sich an Emma und Carl rächen will? Meine Meinung: "Der Duft des Kookaburra" ist eine Fortsetzung von der "Der Duft der Hibiskus" und sollte meiner Meinung nach auch hintereinander gelesen werden damit man einfach die Geschichte nachvollziehen und die Entwicklung von Emma Röslin miterlebt. Beide Cover sind einfach nur traumhaft gestaltet und entführen den Leser sofort nach Australien. Da ich beide Teile hintereinadner gelesen habe war ich sofort in der Geschichte in der ich den tollen Schreibstil von der Autorin Julie Leuze wiederfand. Um nicht zuviel zu verraten : In diesem Teil erfahren wir noch mehr über das Leben, die Kultur der Ureinwohner und lernen Emma noch besser kennen. Weiterhin bietet uns die Geschichte auch historische Einblicke und rundet dies mit Spannung und vielen Emotionen ab. Schwerpunkt in der Geschichte ist das mysteriöse Verschwinden von dem Expeditionsleiter Carl Scheerer alles deutet auf böse Mächte und Emma macht sich mit den Personen die wir im 1 Teil kennen gelernt haben auf die Suche nach ihm und dann taucht auch noch ein junger atraktiver Mann namens John auf. Julie Leuze beschreibt die Szenen sehr bildhaft und läßt viele Emotionen in ihre Sätze miteinfließen so das ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Ich kann nicht sagen welcher Teil besser war da sie schon unterschiedlich sind aber sich gut ergänzen. Fazit: Ich kann beide Bücher jedem empfehlen der Geschichten um ferne Länder liebt,das Buch bietet neben Liebe und historischen auch sehr viel Spannungsmomente. Für mich eine ganz klare Leseepfehlung und somit 5 Sternchen. Die Autorin: Julie Leuze, geboren 1974, studierte Politikwissenschaften und Neuere Geschichte in Konstanz und Tübingen, bevor sie sich dem Journalismus zuwandte. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben von Auswanderersagas und Frauenromanen. Julie Leuze lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Stuttgart. (Quelle:randomhouse) http://www.julie-leuze.de/

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  • Eine gelungene und packende Fortsetzung!

    Der Ruf des Kookaburra
    Goldstueck90

    Goldstueck90

    20. January 2014 um 10:07

    Erster Eindruck Zu Beginn konnte mich das Buch nicht fesseln, und ich dachte im Vergleich zum ersten Teil kann es nicht mehr mithalten. Aber dann hat es mich einfach wieder überzeugt :) Und noch einmal durfte ich Emma bei einem gefühlvollen und dramatischen Abenteuer quer durch den australischen Dschungel begleiten. Inhalt Emma und Carl leben glücklich und zufrieden bei dem Eingeborenen-Clan mitten im australischen Dschungel. Doch zunehmend gerät Emma mit den dort praktizierten Riten in Konflikt. Vieles erscheint ihr zu grausam und sie vermag es nicht tatenlos zuzusehen. Als dann ihre beste Freundin Purimil Zwillinge beginnt, und nach dem Gesetz das Zweitgeborene getötet werden soll, entschließt sie kurzerhand die kleine Belle zu adoptieren und als ihr eigenes Kind aufzuziehen. Doch im australischen Dschungel ist dies nicht ganz so einfach. Es kommt zum Streit mit Carl und dieser ist plötzlich spurlos verschwunden...Was ist geschehen? Für die Ältesten ist klar, dass es dabei um die Rache der Geister handelt, da Emma mit der Adoption gegen das Gesetz verstoßen hat. Carl bleibt unauffindbar, doch der junge attraktive John Roberts taucht im Dschungel auf um die Forschungsarbeit von Emma zu untersuchen und um zu prüfen ob ihr weiterhin Gelder zustehen....John und Emma fühlen sich zueinander hingezogen...doch auch Carl kann sie einfach nicht vergessen....wird sie ihn finden? Stecken wirklich die Geister dahinter? Wenn ihr all das erfahren wollt, solltet ihr dieses Buch lesen :) Meinung Ich liebe den Schreibstil und die Protagonisten - gefühlvoll und echt lässt Julie Leuze diese bildlich auferstehen. Sie wachsen einem einfach ans Herz. So war ich auch eifnach total gespannt wie es mit Carl und Emma und weitergeht. Nach anfänglichen Schwächen konnte mich die Geschichte auch wieder voll und ganz in ihren Bann ziehen und einfach nur begeistern. Deshalb absolute Leseempfehlung. Was ich nicht so gelungen fand: Auf dem Buchrücken wird sehr viel verraten, so dass ich schon von Anfang an wusste, was geschehen wird und wer hinter dem allem stecken wird, überraschende Wendungen gab es nicht. Trotzdem handelt es sich um ein sehr schönes Buch! *Julie Leuze: Der Ruf des Kookaburra. Goldmann 2013. 410 S. Taschenbuch. 9.99€.*

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  • Eine gelungene Fortsetzung

    Der Ruf des Kookaburra
    Buchina

    Buchina

    17. January 2014 um 11:15

    Mitten im australischen Regenwald leben Emma und ihr Mann Carl ihren Traum. Beide sind Forscher, die das Leben der Aborigines beobachten und schriftlich festhalten. Dabei nehmen sie am täglichen Leben teil und haben tiefe Freundschaften entwickelt. Ihre Toleranz gegenüber den Eingeborenen, wird auf eine harte Probe gestellt, als Emmas Freundin Zwillinge bekommt. Nach den Gesetzen der Aborigines muss ein Kind sterben. Emma kann es nicht zulassen und adoptiert das 2. Kind. Sie hat damit im Glaubenssystem der Aborigines den Zorn der Ahnen auf sich geladen. Und vielleicht haben sie Recht, denn kurz darauf verschwindet Carl spurlos. Emma verliert damit nicht nur ihren Mann, sondern auch Arbeitskollegen, ihre Forschungsgelder stehen damit auf der Kippe. Kann Emma allein weiterforschen, kann sie allein ein Kind im Dschungel  aufziehen und ist Carl wirklich tot? Diese Fragen belagern Emma die ganze Zeit und auch den Leser. Dazu kommen geheimnisvolle Geschehnisse beim Stamm der Aborigines, und das Auftauchen einen jungen gutaussehenden Mannes, der Emma völlig ins Gefühlschaos stürzt. Dies ist der zweite Teil über die Geschichte von Emma und Carl in Australien. Während der erste Teil vor allem das langsame Kennenlernen der Beiden und Emmas Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit im Blickpunkt haben, geht es jetzt im zweiten Teil mehr über das Leben mit den Aborigines. Man muss den ersten Teil nicht unbedingt gelesen haben, da das wichtigste nochmal genannt wird, aber es ist empfehlenswert. Was Julie Leutzes Roman von anderen aus dem Genre unterscheidet, ist das sie den Aborigines viel Platz einräumt. Sie beschreibt das Leben der Aborigines authentisch mit positiven und negativen Aspekten und nicht verklärt.  Ich hatte nur das Gefühl, dass die Aborigines im Roman vor allem in den Dialogen schon sehr „verwestlich“ sprechen. Sie hatten zwar schon ab und zu mit Europäern zu tun und Birwain, der Schamane hat schon bei ihnen gelebt und gelernt. Aber im Satzbau und Wortwahl klangen sie wie Emma und Carl. Das irritierte mich etwas. Emmas Zerrissenheit zwischen dem Willen eine neutrale Wissenschaftlerin zu sein und dem Drang das in ihren Augen richtige zu tun, hat die Autorin gut herausgearbeitet. Eine Zerrissenheit, die auch die heutigen Ethnologen kennen. Emmas Figur ist sympathisch, vor allem auch in ihrer Unvollkommenheit, sie macht auch Fehler und ihr Handeln wird stark von ihren Gefühlen beherrscht.  Der Schreibstil ist ansprechend, nicht zu kompliziert, einfach angenehm zum Lesen. Die Beschreibungen der Landschaft Australiens sind ansprechend, aber nicht langatmig. Es war ein Vergnügen den Roman zu lesen.

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