Julie Maroh

 4.3 Sterne bei 49 Bewertungen
Autorin von Blau ist eine warme Farbe, Blue is the Warmest Color und weiteren Büchern.
Autorenbild von Julie Maroh (©Zviane)

Lebenslauf von Julie Maroh

Preisgekrönte Comics: Die 1985 geborene französische Autorin hat am Institut Saint-Luc und der Académie royale des beaux-arts in Brüssel Bildende Kunst und Lithographie studiert. Ihr literarisches Debüt „Le bleu est une Couleur chaude“ erschien 2010. Zwei Jahre später wurde die deutsche Übersetzung „Blau ist eine warme Farbe“ veröffentlicht. Beim Festival International de la Bande Dessinée d’Angoulême 2011 wurde das Werk über die Liebe der 15-jährigen lesbischen Schülerin Clémentine zu einer Studentin mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und auch die Verfilmung aus dem Jahr 2013 erhielt bei den Filmfestspielen von Cannes die Goldene Palme für den besten Langfilm. Julie Maroh bezeichnet sich selbst als lesbisch, queer und feministisch.

Alle Bücher von Julie Maroh

Cover des Buches Blau ist eine warme Farbe (ISBN:9783868696950)

Blau ist eine warme Farbe

 (44)
Erschienen am 01.02.2016
Cover des Buches Blue is the Warmest Color (ISBN:9781551525143)

Blue is the Warmest Color

 (4)
Erschienen am 12.09.2013
Cover des Buches Le bleu est une couleur chaude (ISBN:9782723498760)

Le bleu est une couleur chaude

 (1)
Erschienen am 02.10.2013
Cover des Buches Skandalon (ISBN:9781551525525)

Skandalon

 (0)
Erschienen am 09.09.2014

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Rezension zu "Blau ist eine warme Farbe" von Julie Maroh

Blau ist eine warme Farbe
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Monaten

„𝙳𝚒𝚎 𝙻𝚒𝚎𝚋𝚎 𝚎𝚗𝚝𝚏𝚕𝚊𝚖𝚖𝚝, 𝚜𝚌𝚑𝚕𝚊̈𝚏𝚝 𝚎𝚒𝚗, 𝚣𝚎𝚛𝚋𝚛𝚒𝚌𝚑𝚝, 𝚣𝚎𝚛𝚋𝚛𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚞𝚗𝚜, 𝚕𝚘𝚍𝚎𝚛𝚝 𝚠𝚒𝚎𝚍𝚎𝚛 𝚊𝚞𝚏.... 𝙻𝚊̈𝚜𝚜𝚝 𝚞𝚗𝚜 𝚠𝚒𝚎𝚍𝚎𝚛 𝚊𝚞𝚏𝚕𝚎𝚋𝚎𝚗. 𝙳𝚒𝚎 𝚕𝚒𝚎𝚋𝚎 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚎𝚠𝚒𝚐 𝚜𝚎𝚒𝚗, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚜𝚒𝚎 𝚟𝚎𝚛𝚕𝚎𝚒𝚑𝚝 𝚞𝚗𝚜 𝙴𝚠𝚒𝚐𝚔𝚎𝚒𝚝.....“ „Blau ist eine warme Farbe“ ist ein wundervoller Graphic Novell. Ich hab um ehrlich zu sein wenig erwartet weil der Film eher negativ bei mir in Erinnerung war, ich mochte die vielen Sex Szenen nicht die sehr pornös waren und mir fehlte der Tiefgang. Ganz anders ist dieses Buch es hat mich so überrascht und wirklich berührt. Es geht um liebe, Freundschaft, Verlust und die Sex Szenen sind so viel leiser als im Film. Das Zitat oben ist daraus und das sagt schon alles. In dem Buch geht es um Clementine die eigentlich auf Jungs steht aber ihr fehlt etwas sie sehnt sich nach etwas bis sie die ältere Emma kennenlernt mit den blauen Haaren und die zwei Freunden sich an und aus Freundschaft wird liebe. Was nicht einfach ist denn gerade Clementine fällt es schwer sich zu akzeptieren, und auch von ihren Eltern bekommt sie kein Verständnis und dann passiert etwas und mein Herz brach beim lesen. Ich bin in Tränen versunken weil es so schön und schmerzhaft ist und so viel Tiefgang hat. Zudem ist es wundervoll illustriert. Ich kann euch das Buch von ganzem Herzen empfehlen es ist bedeutend, tiefgründig und wunderschön.

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Rezension zu "Blau ist eine warme Farbe" von Julie Maroh

Bewertung zum Buch
Literaturcocktailvor 10 Monaten

Ich habe den Film nach circa vier Jahren wieder geschaut und war begeistert. Das Bedürfnis kam auf auch die originale Version erneut zu lesen.

An den Inhalt vom Buch bzw die Unterschiede konnte ich mich nicht mehr erinnern.

Es geht um Clementine, die homosexuelle Gefühle zu einer Studentin mit blauen Haaren entwickelt. Sie gehen eine besinnliche Beziehung ein. Ihr Umfeld kommt damit nicht zurecht und sie kämpfen mit sich selber und aufkommenden Problemen. Eine Coming-Out Geschichte mit autobiografischen Merkmalen der Autorin.

Mit dem Buch hatte ich anfangs leichte Schwierigkeiten, weil die Namen unterschiedlich sind, aber das hatte ich schnell im Griff und war im Fluss.

Der Inhalt ist an einigen Stellen anders als im Film. Ich fand es angenehm, nicht genau das gleiche zu lesen. Es hat mich weder gestört noch aufgeregt.

Das Buch ist genauso eindrucksvoll wie der Film, ich wollte es nicht aus der Hand legen und die Charaktere sind mir im Buch genauso sehr ans Herz gewachsen.

Trotz Unterschiede habe ich die Geschichte im Film noch besser verstanden und konnte mehr nachfühlen.

Ein großartiges Debüt, ich bin überwältigt.

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Rezension zu "Blue is the Warmest Color" von Julie Maroh

Oh, the Drama!
Mizuirovor einem Jahr

Beim Lesen hatte ich immer wieder zusätzliche Bilder vor Augen. Das ist zwar nichts Schlechtes, in diesem Fall waren es aber leider Bilder aus der Verfilmung dieser Graphic Novel.

Und die fand ich leider… doch, ja. Eher schlecht.
Durch den Vergleich von Buch und Film könnte ich hier eine NOCH schlechtere Rezension des Filmes oder eine NOCH bessere Rezension des Originals schreiben. Aber der Film ist schon eher lang her, für Interessierte möchte ich nur diese kurze Anmerkung machen: Der Film ist viel ausführlicher und langatmiger als das Original, es passiert eigentlich wenig und das, obwohl einiges dazu erfunden wurde. Während der Film alles unerträglich in die Länge zieht und die eigentliche Rahmenhandlung dafür ausspart ist die Graphic Novel eine sehr schöne und traurige Umsetzung einer Liebesgeschichte.

Was mich an Blue is the warmest color besonders begeistern konnte war das Spiel mit der Farbgebung. Durch die verwendeten Farben (Größtenteils schwarz, weiß mit ein bisschen blau) wird sehr viel Stimmung und Bedeutung transportiert.
Die Charaktere sind für dieses Genre auch erstaunlich gut herausgearbeitet, finde ich.
Die Handlung als ganzes mag vielleicht eine Spur zu dramatisch sein, aber – tut mir leid – ich mag sowas.

Thematisch ist es übrigens eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen in einem Umfeld, gegen dessen Druck und Vorurteile sie sich zur Wehr setzen müssen. Am Anfang ist die Protagonistin Clem noch sehr jung, was der Geschichte ein bisschen Teenie-Drama-Charme verleiht. Aber sowohl der Teenie-Charme als auch die Figuren verändern sich, sodass mir das Gesamtwerk sehr gut gefallen hat.

Mit Zeichenstilen kenne ich mich ja nicht so gut aus, prinzipiell haben mir die Zeichnungen in Blue is the warmest color aber gefallen. Im Vergleich übrigens (ja, jetzt doch wieder) zur Filmversion, in der ich beide Hauptdarstellerinnen irgendwie nur schwer aushalten konnte (die eine war mir zu kindlich, die andere zu unsympathisch). Ja, und es war eben sehr schade, dass mir immer wieder diese Filmszenen im Kopf herumgeflattert sind, denn: Das Original hier ist viel besser als die Film-Version! So!

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