Julie Masson

 3.7 Sterne bei 46 Bewertungen
Autor von Pastis für den Commissaire, Der Commissaire kocht und weiteren Büchern.

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Madame Bertin steht früh auf

 (6)
Neu erschienen am 23.10.2018 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Madame Bertin steht früh auf

 (1)
Neu erschienen am 23.10.2018 als Hörbuch bei Audio Media Verlag.

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Pastis für den Commissaire

Pastis für den Commissaire

 (11)
Erschienen am 01.04.2014
Ein Commissaire geht baden

Ein Commissaire geht baden

 (7)
Erschienen am 24.04.2015
Der Commissaire kocht

Der Commissaire kocht

 (7)
Erschienen am 22.04.2016
Madame Bertin steht früh auf

Madame Bertin steht früh auf

 (6)
Erschienen am 23.10.2018
Der Commissaire kocht

Der Commissaire kocht

 (5)
Erschienen am 15.09.2016
Pastis für den Commissaire

Pastis für den Commissaire

 (4)
Erschienen am 26.03.2015
Ein Commissaire geht baden

Ein Commissaire geht baden

 (4)
Erschienen am 18.06.2015

Neue Rezensionen zu Julie Masson

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Rezension zu "Madame Bertin steht früh auf" von Julie Masson

Hätte auch gut werden können.
Wedmavor 22 Tagen

Ein zu langsamer Krimi, der eher den Ammenmärchen ähnelt, für den ich viel Geduld aufbringen musste.

Klappentext beschreibt den Anfang recht gut: „An einem prächtigen Tag im Mai genießt Madame Bertin eine Ruhepause im Hinterhof ihrer Pariser Boulangerie – da muss sie beobachten, wie sich eine blutige Hand an die Fensterscheibe des angrenzenden Hauses presst. Schnell alarmiert die alte Dame die Polizei, doch die findet keinerlei Hinweis auf ein Verbrechen. Haben Madame Bertins Sinne ihr einen Streich gespielt? Auf keinen Fall, meint die rüstige Pariserin und beschließt, den unfähigen Gesetzeshütern zu helfen. Als Putzfrau verkleidet, verschafft sie sich Zugang zum Tatort im Nachbarhaus. Dort entdeckt sie nach eingehender Untersuchung tatsächlich Blutspuren. Aber Alter schützt vor Torheit nicht, und so kommt Madame Bertin dem Täter schnell näher, als ihr lieb ist.“

Madame Bertin in etwas über siebzig. Sie ist eigentlich in Rente, arbeitet aber immer noch in ihrer Bäckerei, eher aus Spaß, da sie gern Baguette für den franz. Präsidenten bäckt. Als sie eines Tages die Zeugin eines Verbrechens im angrenzenden Haus wird, ihr aber Polizei nicht glaubt, ermittelt sie eben selbst. Dabei kommen auch noch ganz andere Dinge zutage, die ihr Geschäft angehen.

Ganz ehrlich: Dieser Krimi wurde für eine ganz bestimmte Zielgruppe geschaffen, und genauso kommt er auch rüber. Es geht primär um schöne Kleider, Düfte, Gebäck, kleine Liebeleien, Zusammenkünfte mit Freunden, bei denen Champagne& Co. reichlich fließt, und selbst die Arbeit schaut eher als Vergnügen aus, dem Madame Bertin nachgeht, um der Langenweile zu entkommen. Wie glaubwürdig diese Darstellungen sind…, daran glaubt vermutlich nur die Autorin.

Auch nach zahlreichen Pausen – etliche Kurzkrimis dazwischen gehört- musste ich denken: besser wird er wohl nicht. Er ist schon zu seicht, von Spannung kann man nur träumen, schleppt sich so langsam vor sich her...

Der Krimi wurde auch so gelesen. Manchmal betont langsam. Gut, es gibt bestimmt Zuhörerinnen, die es so langsam gern mögen. Für mich war es eine Tortur.

 

 

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Rezension zu "Madame Bertin steht früh auf" von Julie Masson

Madame Bertin steht früh auf
twentytwovor einem Monat

Madame Bertin, die eigentlich schon längst ihr Rentenalter genießen könnte, denkt noch lange nicht ans Aufhören. Unermüdlich knetet sie in ihrer kleinen Bäckerei Tag für Tag den Teig für ihre berühmten Baguettes. Doch diese alteingeschworene Routine wird eines Tages jäh unterbrochen. Madame Bertin glaubt ihren Augen nicht zu trauen, als sie Zeugin eines unglaublichen Vorfalls wird. Davon ausgehend, dass sie gerade einen Mord beobachtet hat, setzt sie umgehend einen Notruf ab. Aber es gibt keine Leiche und da die ermittelnden Beamten deshalb auch keinen Handlungsbedarf sehen, beschließt sie der Sache auf eigene Faust auf den Grund zu gehen. Dass sie dabei nicht nur die Grenzen zur Legalität überschreitet, sondern auch das Geduldsmaß des ermittelnden Kommissars aufs Äußerste strapaziert, hält sie aber nicht von ihrem Entschluss ab den Fall restlos aufzuklären – koste es was es wolle.

Fazit
Ein originelle Kriminalstory aus dem Pariser Hinterhofmilieu, die zu konstruiert wirkt um echte Spannung aufkommen zu lassen.

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Rezension zu "Madame Bertin steht früh auf" von Julie Masson

Baguettes für den Präsidenten
talishavor einem Monat

Julie Masson ist bekannt geworden durch ihre  "Commissare Lefevre"-Krimis, die in Südfrankreich spielen. Für "Madame Bertin" kehrt sie dem beschaulichen Leben in Contis-Plage den Rücken und begibt sich in Frankreichs Hauptstadt Paris.

Ein wenig erinnert "Madame Bertin" an  Gardienne Lucie von Marie Pellissier, nur dass hier keine Hausmeisterin, sondern eine durch und durch französische Madame, die grossen Wert auf ihr Aussehen legt, Protagonistin ist. Luise Bertin ist  eine rüstige Seniorin, die sich mit ihrem Handwerk - ihr gehört eine Bäckereikette - Auszeichnungen einholte und deshalb den Élysée-Palast, den französischen Präsidentensitz, schon seit vielen Jahren mit ihren Baguettes beliefert. 

Sie ist stolz darauf und freut sich, den neuen Präsidenten kennen zu lernen, der gerade sein Amt angetreten hat. Doch da macht sie eine Beobachtung im Nachbarhaus und ruft die Polizei. Von einem Verletzten oder gar einer toten Person ist nichts zu sehen. Der zuständige Polizist schiebt es auf das Alter von Madame Bertin. Doch Luise weiss, was sie gesehen hat und ermittelt fortan alleine. Nein, nicht ganz: in Freund von ihr ist Apotheker und der hilft nur zu gerne.  Lieutenant Jean Luc Balterre hingegen ist nicht erfreut, als sein Chef ihm befiehlt mit Luise Bertin zusammen zu arbeiten - für beide ein grosses Übel.  

Eigentlich liest sich Julie Massons neuestes Werk wie ein Anne Perry Roman, nur spielt er im Hier und Jetzt und in Paris statt London. Alle Bewohner des Nachbarhauses kommen als Mörder in Frage. Wer das Opfer ist, bleibt lange ein Geheimnis, da die Leiche zunächst unauffindbar ist. Wie gut, dass Luise Bertin stadtbekannt ist für ihre legendären Soiréen - da fällt es nicht auf, dass die Gäste ihrer nächsten Abendgesellschaft alle etwas mit dem Vorfall im Nachbarhaus zu tun haben. Auch sonst zieht Luise alle Register, sie schiebt je nach dem wie es gerade nützlich ist, einiges auf ihr Alter und ist hiermit schon vorneweg für vieles entschuldigt, so dass ihr niemand böse sein kann.

Der Plot, der in sechs Gebäuden (Bäckerei, Nachbarhaus, Apotheke, der Palast, Polizeipräsidium und ein weiteres Hausobjekt) und auf den Strassen Paris angesiedelt ist, gefällt mir nicht schlecht. Auch die Figurenzusammensetzung - von allem was dabei - ist interessant. Aber leider litt die Geschichte teilweise an Realitätsnähe (vor allem bei der Polizeiarbeit) und wies zwar keine Längen, aber dennoch eine gewisse Langatmigkeit auf. Vielleicht war es schlicht das Zusammenspiel von einigen unwichtigen Details, zu wenig Parisflair ("ein Pariskrimi") und der ungenauen Polizeiarbeit, die mich störten.

Fazit: Netter Krimi, aber mit Luft nach oben. 
3.5 Punkte.

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