Julie Masson

 3.7 Sterne bei 54 Bewertungen

Lebenslauf von Julie Masson

Julie Masson, geboren 1975 in einem kleinen Dorf am französischen Atlantik, studierte Germanistik und Literatur an der Sorbonne in Paris. Während eines Auslandssemesters an der Freien Universität Berlin verliebte sie sich nicht nur in die deutsche Sprache - und blieb. Nach dem Studium verfasste sie diverse Sachbücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Julie Masson

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Cover des Buches Pastis für den Commissaire9783499232480

Pastis für den Commissaire

 (11)
Erschienen am 01.04.2014
Cover des Buches Madame Bertin steht früh auf9783499274718

Madame Bertin steht früh auf

 (10)
Erschienen am 23.10.2018
Cover des Buches Ein Commissaire geht baden9783499269653

Ein Commissaire geht baden

 (8)
Erschienen am 24.04.2015
Cover des Buches Der Commissaire kocht9783499271649

Der Commissaire kocht

 (7)
Erschienen am 22.04.2016
Cover des Buches Der Commissaire kocht9783956391743

Der Commissaire kocht

 (6)
Erschienen am 15.09.2016
Cover des Buches Pastis für den Commissaire9783863460150

Pastis für den Commissaire

 (5)
Erschienen am 26.03.2015
Cover des Buches Ein Commissaire geht baden9783863460167

Ein Commissaire geht baden

 (5)
Erschienen am 18.06.2015

Neue Rezensionen zu Julie Masson

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Rezension zu "Der Commissaire kocht" von Julie Masson

Wer hat den Restaurantkritiker vergiftet?
Wedmavor 7 Monaten

Die 3.te und letzte Folge der Reihe um den gemütlichen Commissaire Lucien Lefevre, in der er zum Schluss zum Kochen kommt.

Klappentext beschreibt den Anfang bildhaft und treffend: „Colette Viard ist die Gewinnerin der Kochshow «Le Grand Gourmet», die im französischen Fernsehen für Traumquoten sorgt. Mit dem Preisgeld eröffnet sie ihr eigenes Restaurant. Commissaire Lefevre, der zu den Gästen der Eröffnungsfeier gehört, will gerade eine Gabel des köstlich riechenden Fischgerichtes probieren, als ein Schrei die heitere Stimmung zerreißt. Raul Da Silva, der gefürchtete Restaurantkritiker, ringt um Luft. Als er schließlich vor aller Augen stirbt, ahnt Lefevre, dass ihm dieser Fall noch schwer im Magen liegen wird.
 Bald sieht er sich in einer Melange aus Missgunst, Eifersucht und Intrigen verstrickt, die ihn wünschen lässt, seinen Fisch doch lieber zu Hause gegessen zu haben ...“

Der Restaurantkritiker wurde vor Augen aller geladenen Gäste ermordet. Lefevre startet seine Ermittlungen sofort und recht bald kommt er zu den Ergebnissen, die man recht gut auch am Anfang erraten konnte. Der Schluss war mir etwas zu konstruiert und manipulativ in Sachen der Stoffdarbietung.

Der Prozess der Ermittlungen ist zwar nett zum Nebenbei hören, kam mir trotzdem etwas zu breit erzählt vor. Da werden so manche Interna zu den Kochshows ausgeplaudert, welche Abmachungen und Manipulationen auch hier stattfinden, usw., und wohin das führen kann. Ein Nebenstrang um das verschollene Kochbuch einer einst berühmten Köchin war eine Bereicherung für den Hauptplot.

Insg. ist es wieder ein gemütlicher Krimi geworden, den frau gang gut nebenbei beim heimischen Werkeln hören kann.

Die Landschaft spielt hier kaum eine Rolle. Weiter nicht dramatisch, denn es geht ums Kochen und die Kochshow.

Diese Folge hat Gerd Heidenreich gelesen. Ganz gut, ich konnte ihm stundenlang lauschen. Die knapp 6 Stunden der gekürzten Ausgabe waren sehr schnell vorbei. Ich habe mir dennoch gewünscht, dass alle drei Folgen von einem Sprecher gelesen wären. Wenn man sie alle nach einander hört, merkt man den Unterschied.

Ansonsten ist es eine schöne cosy Krimi Reihe, die es bei den beiden bekannten Pauschalhörbuchanbietern gibt, und die frau gut hören kann, wenn sie etwas leichtes, aber dennoch Sinnvolles, gut Erzähltes hören mag.


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Rezension zu "Ein Commissaire geht baden" von Julie Masson

Eine gelungene Fortsetzung.
Wedmavor 7 Monaten

Teil 2 der cosy Krimi Reihe um den Commissaire Lefevre finde ich ebenso gut gelungen. Ein anderes, nicht weniger aktuelles Thema. Nett zum Nebenbeihören.

Klappentext beschreibt den Anfang ganz gut: „Azurblauer Himmel, farbige Wimpel flattern im Wind. In Hossegor an der französischen Atlantikküste ist internationales Publikum versammelt, jeder feuert sein Team der Surfweltmeisterschaft an. Der Jubel verwandelt sich in Entsetzen, als eine Welle donnernd über dem Lokalmatador zusammenbricht. Ein Unfall? "Mord", denkt Commissaire Lucien Lefevre und beginnt zu ermitteln. In der Hippie-Welt der Surfer und der Arena des Leistungssports, wo Wettbetrügereien, Doping und Sponsoring die kriminellsten Blüten treiben. Lefevre ahnt, dass er noch einige Gläser Pastis trinken muss, bis er alle Fäden dieses Falles in der Hand hält.“

Hier ist der Lefevre etwas weniger gemütlich, trinkt längst nicht so viel Pastis wie in der ersten Folge, was ihm guttut. In der Folge ist er gehbehindert, muss auf Krücken gehen, da er sich auf der Baustelle des eigenen Hauses vor lauter Wut über den langsamen Fortschritt der Arbeiten verletzt hat.

Der Fall erscheint nicht so einfach. Zwei der jungen Sportler, die Favoriten für den Weltcup, eigentlich noch Kinder von etwa 17 Jahren, werden tot aus dem Meer geborgen. Was war das? Wollen nicht nur die Zuschauer wissen.

Das Thema Doping im Hochleistungssport ist hier gekonnt wie unterhaltsam dargelegt worden. Wie dies mit Sponsoring zusammenhängt, wie das Leben der jungen Sportler aussieht uvm. erfährt der Zuhörer im Laufe der Ermittlungen.

Besonders gut gelungen fand ich die Figuren. Alle wie dem wahren Leben entsprungen, ob die findige wie dreiste Journalistin, der aalglatte Manager des Teams uvm.

Mein Problem war bloß: Zu viel wurde am Anfang verraten. So konnte man einen guten Tipp abgeben, wer hinter den Morden steckte, welche Motive im Spiel waren, wie das alles geschah usw.

Im Laufe der Geschichte schaut man dann lediglich zu, wie die Ermittler langsam, aber sicher auch dahinterkommen, wer es war und warum.

Aber zum Nebenbeihören ist dieser cosy Krimi ganz in Ordnung: wie ein kleiner Urlaub am der französischen Atlantikküste.

Martin Umbach hat auch Teil 2 wunderbar gelesen. Hat Spaß gemacht, ihm zuzuhören.


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Rezension zu "Pastis für den Commissaire" von Julie Masson

Ein sehr gut gelungener Auftakt der Reihe.
Wedmavor 7 Monaten

Es ist ein sehr gut gelungener Auftakt der 3-teiligen cosy Krimi Reihe aus Frankreich um den Commissaire Lefevre. Recht gemütlich plätschert der Krimi daher: Gutes Essen, schöne Landschaften und jede Menge Pastis. Gemütlichkeit ist hier also großgeschrieben.

Klappentext beschreibt den Anfang recht gut: „Was für ein herrlicher Sommertag! Als eine Leiche gefunden wird, sinkt Lucien Lefevres Laune allerdings schnell unter den Gefrierpunkt. Da alle Kollegen im Urlaub sind, muss der Commissaire auf sein Feierabendritual - den geliebten Pastis - verzichten. Ausgerechnet in dem beschaulichen Küstenort Contis-Plage hat das Meer den Körper eines Mannes freigegeben, der erkennbar nicht freiwillig gestorben ist. Lefevre macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Und steht einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft gegenüber, in der jeder seine eigenen Geheimnisse hat.“

Lucien Lefevre ist ein gemütlicher Ermittler in besten Jahren mit dem gepflegten Äußeren. Gutes Essen, sein geliebter Pastis, wovon er beachtliche Mengen zu allen Tageszeiten konsumiert, und alles, was das Leben lebenswert macht, stehen für ihn an vorderster Stelle. Die Ermittlungen werden erst ebenso gemütlich vorangetrieben, denn die paar Untergebenen, die Lefevre in dem kleinen Nest zur Verfügung hat, sind noch stressfreier und kümmern sich lieber um ihr Mittagessen.

Allerdings taucht da die Schwester des Toten auf, eine hübsche junge Frau aus Deutschland, und macht da ein bisschen Feuer unter dem Hintern der, nach ihrem Geschmack, zu gemütlichen Ermittler. Nach und nach kommt das ganze Bild ans Licht. Und es wird klar, warum der Deutsche, der Bruder der jungen Frau, sterben musste.

Ein aktuelles Thema liegt dem Fall zugrunde. Umweltschutz war schon immer Dorn im Auge der überzeugten Neoliberalen, die den Mammon anbeten. Hier wurde dieser Konflikt bildhaft, gekonnt wie unterhaltsam dargelegt.

Der Erzähler Martin Umbach hat ganz toll gelesen. Das Zuhören hat echt Spaß gemacht. Alle Figuren hatten ihre eigene Stimme, ich konnte sofort erkennen, wer spricht. Auch die jeweiligen Emotionen, ob da jmd aufgeregt, beleidigt usw. war, konnte ich gleich wahrnehmen.

Es ist etwas zu breit erzählt. Aber da die Gemütlichkeit an der ersten Stelle steht…

Fazit: Ein ganz guter gemütlicher Krimi zum aktuellen Thema, den frau prima nebenbei beim heimischen Werkeln hören kann. Ich höre bereits Teil 2 und wünsche, dass es noch mehr Folgen geben wird.

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