Julie Parsons Mary Mary

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Inhaltsangabe zu „Mary Mary“ von Julie Parsons

Die Ärztin Margaret Mitchell wird mit dem Undenkbaren konfrontiert. Ihre geliebte Tochter Mary fällt einem Gewaltverbrechen zum Opfer. Für Margaret beginnt eine qualvolle Reise in die Vergangenheit: Was hat sie falsch gemacht im Leben? Und welche Geheimnisse hat ihre Tochter vor ihr verborgen? Als der Mörder ihr plötzlich geheimnisvolle Botschaften sendet, lässt sich Margaret auf das gefährlichste Spiel ihres Lebens ein. »Julie Parsons hat ein ungewöhnliches Gespür für das Böse, ein sublimes Talent, Angst aufzubauen.« Die Welt

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  • Rezension zu "Mary, Mary" von Julie Parsons

    Mary Mary
    ChiefC

    ChiefC

    29. November 2009 um 18:33

    Wenn man bei der Lektüre einen Mega-Thriller, möglichst mit mehr als einer Leiche und x bizarren Wendungen erwartet, dann liegt man mit diesem Buch falsch. Es ist vielmehr ein hochspannendes Psychogramm und zwar eines, das sich nicht so sehr mit der perversen Seele des Mörders sondern mit dem Leiden der Mutter befasst. Über den Täter kann sich der Leser seine eigenen Gedanken machen, Parsons liefert einiges an Material, aber sie überrreicht nicht auf so billige Weise ein Fix-Fertiges-Motiv wie es viele (schlechte) Thriller tun. Das, was manche vielleicht als langweilig und handlungshemmend empfinden, etwa die Rückblenden, ist genau die große Kunst der Autorin, die die Persönlichkeit von Marys Mutter brillant ausleuchtet. Und das geht eben nur mit Details und nicht mit kurzen Schlaglichtern. Auch den zweiten Protagonisten, den Polizisten, porträtiert Parsons mit all seinen Widersprüchlichkeiten. Ja, es folgt nicht Leiche auf Leiche und Verfolgungsjagd auf Verfolgungsjagd. Dennoch ist auch der Handlungsablauf durchaus aufregend. Vielleicht verzeihen manche Leser Parsons nicht, dass sie in ihrem Roman keine Lichtgestalt schafft, keinen absoluten Sympathieträger, mit dem sich der Durchschnittsleser problemlos identifizieren kann. Aber gerade diese scheinbare "Schwäche" zählt für mich ebenfalls zu den Stärken. Die Welt ist nun mal nicht in Schwarz und Weiß zu haben - nun ja, außer halt in schlechten Büchern.

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