Julie Peters Der vergessene Strand

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Inhaltsangabe zu „Der vergessene Strand“ von Julie Peters

Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft leben.

Es ist nur ein kleines, unscharfes Schwarzweiß-Foto, das all ihre Hoffnungen zerstört. Amelie kann ihrem Zukünftigen nicht verzeihen, dass er bei einem Seitensprung ein Kind gezeugt und ihr nichts davon gesagt hat. Überstürzt macht sie sich auf eine Reise, um Abstand zu gewinnen. In Pembroke, einem Küstenstädtchen in Wales, will sie sich mit den Recherchen für eine Biografie über eine Countess ablenken, die dort vor über hundert Jahren lebte. Pembroke ist Amelie gleich merkwürdig vertraut. Fast hat sie das Gefühl, schon einmal hier gewesen zu sein. Aber die Einheimischen verhalten sich ihr gegenüber seltsam abweisend. Nur der junge Apotheker Dan ist ihr gleich sympathisch. Und bald erkennt sie, dass sie mehr mit Pembroke und der Geschichte der Countess verbindet, als sie ahnte.

Nette Lektüre für einen Sonntag.

— Naica81

Schöne Geschichte mit leichten Überraschungseffekten und offenem Ende.

— moncoeur

Ein sehr tolles Buch. Eine Frau wird betrogen und erkundigt sich selbst neu in dem sie die Lebensgeschichte einer ihr Fremden recheriert!

— Samy86

Obwohl ich am Anfang dachte, das Buch kommt nicht an mein letztes Peters´Buch, hat es das doch geschafft und mich überzeugt.

— Buecherfee82

Aber ohne Frage macht es Spaß, diesen Roman zu lesen.

— detlef_knut

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  • eBook Kommentar zu Der vergessene Strand von Julie Peters

    Der vergessene Strand

    Christiane wiemann

    16. July 2015 um 22:54 via eBook 'Der vergessene Strand'

    nettes buch, leider nicht mehr !

  • wunderbar unterhaltsam mit spannender Handlung

    Der vergessene Strand

    Manja82

    01. December 2013 um 14:22

    Kurzbeschreibung: Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft leben. Es ist nur ein kleines, unscharfes Schwarzweiß-Foto, das all ihre Hoffnungen zerstört. Amelie kann ihrem Zukünftigen nicht verzeihen, dass er bei einem Seitensprung ein Kind gezeugt und ihr nichts davon gesagt hat. Überstürzt macht sie sich auf eine Reise, um Abstand zu gewinnen. In Pembroke, einem Küstenstädtchen in Wales, will sie sich mit den Recherchen für eine Biografie über eine Countess ablenken, die dort vor über hundert Jahren lebte. Pembroke ist Amelie gleich merkwürdig vertraut. Fast hat sie das Gefühl, schon einmal hier gewesen zu sein. Aber die Einheimischen verhalten sich ihr gegenüber seltsam abweisend. Nur der junge Apotheker Dan ist ihr gleich sympathisch. Und bald erkennt sie, dass sie mehr mit Pembroke und der Geschichte der Countess verbindet, als sie ahnte… (Quelle: rororo) Meine Meinung: In Amelies Leben läuft derzeit alles nach Plan. Bis zu dem Zeitpunkt als sie erfährt, dass ihr Freund und Verlobter Michael sie mit einer anderen Frau betrogen hat, die nun ein Kind von ihm bekommt. Daraufhin packt Amelie ihre Sachen und flüchtet zuerst zu ihrer Mutter. Dort kann sie aber nicht lange bleiben, ihre Mutter versucht immer wieder zwischen ihr und Michael zu vermitteln. Also beschließt sie nach Wales in den kleinen Ort Pembroke zu fahren, da sie ohnehin mit ihrem Buch nicht weiterkommt und so vor Ort recherchieren kann. In Pembroke allerdings begegnen ihr die Bewohner eher abweisend. In der Bibliothek lernt Amelie Cedric kennen. Er ist der erste Bewohner, der ihr helfen möchte. Doch irgendetwas stimmt nicht. Amelie glaubt Orte wiederzuerkennen und hat das Gefühl als wäre sie endlich heimgekommen. Während ihrer weiteren Recherche findet Amelie unglaubliches heraus, womit sie so nicht gerechnet hat … Der Roman „Der vergessene Strand“ stammt von der Autorin Julie Peters. Für mich war dies nicht das erste Buch der Autorin, sie konnte mich bereits mit ihren Büchern „Im Land des Feuerfalken“ und „Am Fuß des träumenden Berges“ sehr begeistern. Die Protagonistin Amelie war mir sehr sympathisch. Sie ist eine starke Person, offen und ehrlich. Als sie den Brief entdeckt, der die Affäre ihres Verlobten offenbart, ist sie geschockt. Sie begibt sich schließlich nach Pembroke auf Recherche und Antwortsuche. Michael ist Amelies Verlobter. Er war mir richtig unsympathisch. Michael betrügt seine Freundin. Auch die Charaktere in Pembroke sin Julie Peters richtig gut gelungen. Von ihnen haben mir beispielsweise Cedric, den Amelie in einer Bibliothek trifft und der ihr helfen möchte oder auch der Apotheker Dan besonders gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig. Es macht mir jedes Mal richtig Freude in ihren Büchern abzutauchen. Geschildert wird das Geschehen in der auktorialen Erzählweise. Es beginnt in der Gegenwart und wechselt dann in die Vergangenheit. Beide Erzählstränge sind sehr gekonnt miteinander verwoben. Immer wieder schiebt Julie Peters Briefe der Schwestern Beatrix und Anne ein. Die Handlung ist tragisch aber auch oftmals recht lustig gehalten. Die Spannung ist von Anfang bis Ende vorhanden und es geht nicht selten dramatisch zu. Als Handlungsort hat Julie Peters dieses Mal das kleine walisische Küstenstädtchen Pembroke gewählt. Dieses beschreibt sie wunderbar, man bekommt regelrecht Fernweh. Das Ende ist komplett anders als ich es persönlich erwartet hatte. Und wenn man das Nachwort liest, welches von Amelie verfasst wurde, kommt man schon ziemlich ins Grübeln und ist verwirrt. Hat nicht Julie Peters sondern Amelie dieses Buch geschrieben? Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Fazit: „Der vergessene Strand“ von Julie Peters ist ein wunderbar unterhaltsamer Roman. Die sympathische Protagonistin und eine Handlung, die sowohl in der Vergangenheit als auch der Gegenwart spielt und spannend und gefühlvoll geschrieben wurde haben mich in ihren Bann gezogen und vollends überzeugt. Ganz klare Leseempfehlung von mir!

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  • Leserunde zu "Und dann kam Ute" von Atze Schröder

    Und dann kam Ute

    Eltragalibros

    Ich sach ma, das ist Liebe ... und damit startet die zehnte Lesechallenge im Oktober! Er zählt zu den erfolgreichsten Live-Comedians Deutschlands, Atze Schröder - mit seinem Lockenkopf und der getönten Pilotenbrille - besitzt einen einmaligen Wiedererkennungswert. Fern ab der TV-Leinwand versucht sich der gebürtige Essener nun als Autor und hat mit "Und dann kam Ute" sich selbst nicht nur zur Romanfigur werden lassen, sondern eine witzig-kuriose Lovestory geschrieben, die Schröders Humor auf Papierseiten bringt. Und darum geht's: Feuchtfröhliche Männerrunden, amouröse Abenteuer und der Porsche vor der Tür - Atze hat sein geliebtes Single-Leben im Griff. Bis Ute in die Wohnung unter ihm einzieht. Ute, die Waldorf-Pädagogin und Vegetarierin. Die zu allem Überfluss auch noch schwanger ist. Aber dann merkt er: Die Ute, die ist eigentlich schwer in Ordnung. Sogar attraktiv. Sein testosterongestähltes Herz klopft immer lauter, wenn er sie sieht. Das kann doch nicht gesund sein. Oder ist das etwa ... LIEBE?  Leseprobe Über Atze Schröder: Atze Schröder ist einer der bekanntesten und beliebtesten deutschen Comedians. Er wurde 1965 in Essen geboren und wuchs in einem Frauenhaushalt auf, was ihn zeitlebens prägte. Bevor er als Comedian auftrat, verdiente er seinen Lebensunterhalt mit Schlagzeugspielen in wechselnden Bands. Sein Durchbruch gelang ihm mit der beliebten Comedy-Serie „Alles Atze“. Mit seinen Soloprogrammen festigte er seinen Ruf als einer der besten Live-Comedians Deutschlands. Fünfmal hat er bisher den Deutschen Comedypreis gewonnen. „Und dann kam Ute“ ist sein Debütroman. Infos zum Live-Programm 2014 von Atze Schröder Atze Schröders neuer Roman bei Bookmarks Gemeinsam mit dem Rowohlt Verlag verlosen wir 50 Hardcover-Exemplare von Atze Schröders erstem Roman. Bis einschließlich 6. Oktober könnt ihr euch bewerben! Außerdem erwarten euch jede Woche Aufgaben, damit wir gemeinsam den Roman und den Autor noch besser kennenlernen und die Challenge auch tatsächlich zu einem Wettbewerb machen. Als Hauptgewinn wartet wieder ein KOBO GLO und auf Platz 2-10 ein großes Buchpaket aus dem Rowohlt Verlag! Alle Informationen findet Ihr auf: http://www.lovelybooks.de/lesechallenge/ Der Startschuss fällt - legt los!

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    • 1840
  • Die Vergangenheit birgt etliche Geheimnisse - ein top Buch - meine Leseempfehlung

    Der vergessene Strand

    Lesegenuss

    19. November 2013 um 14:25

    Seit nunmehr sieben Monaten arbeitete Amelie Franck an ihrem Buch. Hierbei ging es um das Leben der Adeligen Beatrix Lambton, die für die damaligen Verhältnisse - 19. Jahrhundert - als sehr emanzipiert galt. Seit einigen Jahren war Amelie mit dem 15 Jahre älteren Michael zusammen, und sehr oft kam der Gedanke, eine Familie zu gründen. Doch bislang war ihr Kinderwunsch nicht in Erfüllung gegangen. Für den kommenden Herbst war seitens Michael die Hochzeit geplant. Doch vor etlichen Monaten hatte ihre Liebe einen gewaltigen Riß erlitten. Michaels Seitensprung war für Amelie nicht einfach wegzustecken. Und dann kam die Post mit dem Foto. Die andere war schwanger. Für Amelie gab es nur eins, weg von ihm. So kommt sie erst einmal bei ihrer Mutter unter. Aber konnten vier Jahre einfach so vergessen sein? Amelie war sich nicht sicher. Und so macht sie sich auf und fährt nach Pembroke, diesem kleinen Ort in Wales, um dort weiter zu ihrer Geschichte zu recherchieren. Beatrix Lambton, verheiratete Countess von Hartford, diese Frau aus der Vergangenheit übte eine ungeheure Faszination auf Amelie aus. Durch einen Zufall oder eher Neugier war die junge Amelie auf ein kleines Buch der Lambtonschwestern gestoßen, welches ihre Mutter sehr gut hinter Büchern im Schrank versteckt hielt. Amelie nahm es an sich und anscheinend wurde es nicht vermiss, denn ihre Mutter hatte sie nie in den vergangenen Jahren darauf angesprochen. Die englische Adlige hatte Anfang des 20. Jahrhunderts ihre ziemlich skandalösen Memoiren in einer limitierten Auflage veröffentlicht. Amelie war also im Besitz einer Kostbarkeit. Dieses erfährt sie während ihres Aufenthalts in Pembroke durch den Bibliothekar Cedric Twedwr, der ihr eine Hilfe ist bei den Recherchen. Während sich die Einwohner in Pembroke Amelie sehr distanziert gegenüber verhalten, ist es der Apotheker Dan, bei dem sie auch für einige Zeit unterkommt. Dort Ort ist ziemlich ausgebucht durch das bevorstehende Sängerfest. "Der vergessene Strand", eine Familiensaga - der Aufbau der Handlung ist gut durchdacht. Egal ob Gegenwart, Amelies Leben und ihr Umfeld und dann wiederum der Sprung in die Vergangenheit, in die damalige Gesellschaft, ins Leben von Beatrix und auch ihrer Schwester Anne. Durch ihre Recherche öffnen sich Amelie mehr und mehr die beiden anderen Protagonisten, Beatrix und Anne. Aber auch sie selbst sieht sich, das Leben der beiden von damals, sie haben viele Gemeinsamkeiten in ihrer Leben, auch wenn mehr als hundert Jahre dazwischen liegen. Das angespannte Verhältnis zur Mutter, dann Michael, ihr Freund, der ihr zwar allen Freiraum läßt, so wie es scheint, sie aber trotzdem erdrückt, aber die Zweifel nagen an Amelie. Hinzu kommt, dass sie in Pembroke auf einen alten, griesgrämigen Mann, Jonathan, der sie wörtlich aus dem Ort vertreiben will. Doch damit nicht genug, Ingerplätzchen hin, Übelkeit her, Amelie ist schwanger. Durch die Geschichte der Lambton-Schwestern wird Amelie immer mehr mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert, Erinnerungen kommen bruchweise zurück. Sie weiß, dass der Ort Pembroke ihr nicht fremd ist. Sie weiß aber nichts mehr über ihre ersten Lebensjahre. Wie ausgelöscht, als ob es diese nie gegeben hätte. Das so etwas durch ein schweres Trauma ausgelöst werden kann, und welches bei Amelie dazu führte, lest einfach mehr. Fakt ist "Der vergessene Strand" was es mit diesem Titel auf sich hat, ist in der Handlung wunderbar nachzulesen. Das Buch ist wirklich gut, spannend, aber wiederum auch verletztlich. Die Geschichte der Vergangenheit, kurz und knapp, und dennoch sehr aufschlussreich in den einzelnen Kapiteln geschrieben. Und irgendwann erschließen sich Handlung, Motiv, Beweggründe. Vergangenheit und Gegenwart ergeben ein Gesamtbild. Es ist ein Lesehighlight und erhält meine absolute Leseempfehlung.

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  • Ein unterhaltsames Buch

    Der vergessene Strand

    Buecherfee82

    13. November 2013 um 11:20

    Inhalt: Amelie ist eine junge Frau Anfang dreißig. Ihr Lebenspartner Michael hat sie mit einer anderen Frau betrogen und ihr dann zu seinen Beteuerungen es nie wieder zu tun einen Heiratsantrag gemacht. Sie hat angenommen und hofft, dass sie ihm verzeihen kann, denn sie liebt ihn immer noch. Als sie dann jedoch einen Brief mit einem Schwarzweißfoto bekommt, hat sie keine Hoffnung mehr auf ein Happy End. Sie macht sich auf die Reise nach Pembroke um für ihr Buch zu recherchieren, denn als Historikerin möchte sie mehr über die Schwestern Anne und Beatrix Lambton erfahren. Doch in Pembroke stößt sie erst einmal auf pure Ablehnung der Einheimischen. Nur einer ist von Anfang an höflich zu ihr: der Apotheker Dan. Was Amelie bei ihrer Recherche findet, hätte sie nicht erwartet... Meine Meinung: Zuerst möchte ich anmerken, dass mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat. Ich mochte die zeitversetzten Kapitel in denen man einmal erfährt, was Amelie gerade erlebt und auf der anderen Seite was Beatrix und Anne erleben. Ich war hin und hergerissen, denn ich wollte immer mehr vom jeweiligen Kapitel lesen. War ich gerade so vertieft indem, was Amelie erlebte, ging es schon wieder mit den Schwestern weiter. Diese Mischung erzeugte andauernd Spannung und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Amelie ist mir von Anfang an sympathisch. Sie wirkt ehrlich und offen ist auf der Suche nach Antworten die sie von ihrer Mutter niemals bekommen hat. Sie hat lange das Gefühl allein zu sein und gibt doch nicht auf. Sie hat einen sehr starken Charakter. Michael dagegen konnte ich nicht leiden. Da betrügt er Amelie und kehrt dann zurück, als wenn es nichts tragisches gewesen wäre. Die wirklich berührende Geschichte spielt in Pembroke, dort gibt es nach und nach Antworten mit denen Amelie nie gerechnet hätte und die alle Beteiligten betrüben. Die Ortschaft und die Läden dort sind so liebevoll erzählt worden, dass ich mir alles ganz genau vorstellen kann und in meinem Urlaub gerne durch die Straßen und am Strand entlang spazieren möchte. Es kommen neben dem hilfsbereiten Dan noch viele weitere Charaktere in Pembroke vor, wie der grummelige Jonathan Bowden, der Amelie am meisten Ablehnung und Haß entgegenbringt. Doch nicht immer ist es wie es scheint und so mancher Pembroker schafft es dann doch noch in Amelies Herz. Fazit: Ein wunderschönes und unterhaltsames Buch

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  • Eine faszinierende Geschichte auf zwei verknüpften Zeitebenen

    Der vergessene Strand

    Girdie

    10. November 2013 um 19:50

    Der Roman „Der vergessene Strand“ von Julie Peters, der als Taschenbuch im Rowohlt Verlag erschienen ist,  verbindet geschickt eine Erzählung, die im Berlin der Gegenwart ihren Ausgangspunkt hat,  mit einer Geschichte, die sich  vor über 100 Jahren in England ereignete. Der Titel des Buchs passt zum Cover, auf dem ein einsames Häuschen an einem verlassenen Strand steht, gerade so, wie es im Roman auch geschildert wird. Die 33-jährige, promovierte Historikerin Amelie schreibt in Berlin seit einigen Monaten an einer Biografie über die englische Adlige Beatrix, die Ende des 19. Jahrhunderts in London lebte und sich manches Mal nicht an die Konventionen ihrer Zeit hielt, genauso wenig wie ihre jüngere Schwester Anne. Amelies Interesse an den beiden Schwestern wurde durch ein Buch geweckt, das sie im Regal ihrer Mutter gefunden hat. Eines Tages erhält sie einen Brief, aus dem ihr das Ultraschallfoto  eines Babys entgegenflattert. Ihren langjährigen Freund Michael, mit dem sie zusammenwohnt, stellt sie daraufhin zur Rede. Spontan macht sie sich auf zu einer Recherchereise nach Wales, genauer gesagt nach Pembroke. Die Zeit dort möchte sie ebenfalls dazu nutzen, über die Fortsetzung ihrer Beziehung nachzudenken. Ein Haus dort kommt ihr seltsam bekannt vor. Bei den älteren Bewohnern des Städtchens trifft sie auf eine befremdliche Ablehnung. Amelie beginnt Fragen zu stellen und die Antworten bringen sie in ihre eigene Vergangenheit. Sie ist eine stark mit einem eigenen Willen, den sie auch umzusetzen weiß. Vor Ort findet sie in dem Apotheker Dan einen Freund, der ihr hilfreich zur Seite steht, die Beziehung verändert sich. Doch kann es für die beiden eine gemeinsame Zukunft geben oder soll sie Michael verzeihen und zu ihm zurückkehren? Die Geschichte liest sich leicht und flüssig. Sie konnte mich durch die sorgsam überall verborgenen Geheimnisse, die auf spannende Weise erst nach und nach aufgedeckt werden, in ihren Bann ziehen. Geschickt hat Julie Peters die Gegenwart mit der Vergangenheit verwoben, was sich auch in unterschiedlichen Schriften im Buch ausdrückt. Immer wieder unterbrechen kleine Episoden aus dem Leben von Beatrix und Anne, gelegentlich auch in Briefform, die Schilderung der Ereignisse über Amelie. Auf beiden Zeitebenen arbeitet die Autorin die  Rollenerwartungen der Gesellschaft an die Frauen der jeweiligen Zeit in ihre Erzählung ein. Deutlich ist eine Änderung der allgemeinen Auffassung spürbar, mehr möchte ich hierzu nicht verraten. Die Charaktere werden mit ihren wechselnden Stimmungen und Gefühlen realistisch und glaubhaft beschrieben. Ich mochte dieses Buch sehr gern und war fasziniert davon, welche Wendungen die Autorin in die beiden Geschichten hineingeschrieben hat. Gerne gebe ich daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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  • Unterhaltsam, spannend, etwas langatmig. Aber ohne Frage macht es Spaß, ihn zu lesen.

    Der vergessene Strand

    detlef_knut

    10. November 2013 um 18:06

    Amelie glaubt, in ihrem Leben angekommen zu sein. Sie ist seit einigen Jahren mit ihrem ehemaligen Dozenten Michael liiert, in den nächsten Monaten soll Hochzeit sein. Das Studium hat sie erfolgreich abgeschlossen. Ein Verlag hat sich für ihre Recherchen über Beatrix Lambton interessiert und möchte ein Buch herausbringen. Ihre Freundin Diana lebt gerade in Neuseeland, aber dank Internet nimmt sie rege an deren Leben teil. Was braucht es noch? Doch dann muss Amelie schmerzlich erfahren, dass Michael mit einer anderen Frau ein Kind bekommt. Sie war davon ausgegangen, dass Michael den Seitensprung vor einigen Monaten tatsächlich nur einmal begangen hat und die Affäre längst beendet ist. Sie hat ihm und ihrer beider Liebe eine zweite Chance gegeben. Die Nachricht von dem werdenden Kind, obwohl doch sie zusammen mit Michael eine Familie gründen wollte, bricht wie ein Novembersturm über sie herein. Sie flüchtet nach Pembroke in Wales, dem Ort, in welchem die Lambton-Schwestern vor über hundert Jahren lebten, über deren Leben sie schreibt. Doch Amelie wird in diesem Ort von den Einwohnern angefeindet, ohne dafür ein Motiv erkennen zu können. Dann deutet sich an, dass sie hier bereits gelebt hatte und für die Einwohner keine Unbekannte ist. Erinnern kann sie sich daran nicht. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt … Julie Peters hat eine unterhaltsame und spannende Geschichte um die Suche nach dem Ich, die Suche nach den Wurzeln geschrieben. Die Protagonistin Amelie ist ohne Vater aufgewachsen, ihre Mutter hatte und wollte ihr nichts über ihren Vater erzählen. Die Wut um das Fremdgehen ihres Freundes und die Recherchen für ihr Buch treiben die Protagonistin auf den Weg in ihre eigene Vergangenheit. In einer Parallelhandlung wird dabei vom Leben der Lambton-Schwestern vor hundert Jahren erzählt. In nahezu jedem Kapitel aus der Gegenwart gibt es einen großen Absatz aus damaligen Zeit. Kenntlich wird dies durch eine andere Schriftart gemacht. Damit werden scheinbar zwei Geschichten in einem Roman angeboten. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Protagonisten von vor hundert Jahren kaum einen Unterschied zu denen aus der Gegenwart aufweisen. Hier wie dort geht es um das Fremdgehen, um die Liebschaften der Männer, denen dies verzeiht wird, hingegen die Frauen gnadenlos dafür bestraft werden. Geht es in der Gegenwart um Schwangerschaft, so geht es auch in der Vergangenheit um Schwangerschaft. Können sich die Frauen in der Gegenwart nicht zu einer Entscheidung durchringen, so können sie es auch im Gestern nicht. Damit stellt sich die Frage, warum überhaupt dieser Griff zu der Parallelhandlung gemacht, zumal sie nach zwei Dritteln des Buches von der Autorin offenbar vergessen wurde? Still und heimlich gibt es plötzlich keine Ausflüge in die Vergangenheit mehr. Schade, war es doch eine angenehme und nette Verbindung in die Vergangenheit, die mit noch so mancher Überraschung aufwarten konnte. Peters hat mit diesem Roman das Thema der heutigen Girli-Generation aufgegriffen, die nicht in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen. Ständige Zweifel nagen an der Protagonistin, sie ist hin- und hergerissen zwischen ihren Wünschen und dem, was sie für sinnvoll hält, kann jedoch keinen Schlussstrich ziehen oder mit der Faust auf den Tisch hauen, wie man es sich wünschen würde. Doch darin liegt bis zu einem gewissen Grade auch die Spannung dieses Romans. Denn der Leser wartet auf die längst fällige Entscheidung. Da die parallele Handlung eh im Sande verläuft, hätte man mit dem Kürzen des Romans weit mehr gewonnen. Mein Fazit: unterhaltsam, spannend, etwas langatmig. Aber ohne Frage macht es Spaß, ihn zu lesen. © Detlef Knut, Düsseldorf 2013

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  • 5.0 von 5 Sternen "Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft leben. "

    Der vergessene Strand

    Tanzmaus

    07. November 2013 um 09:25

    Amelie arbeitet an einem Buch über eine mutige Frau im 19.Jahrhundert, Beatrix Lambton. Nach ihrem Studium wusste nicht wirklich was mit sich anzufangen und hat sich daher dem Schreiben gewidmet. Das war auch möglich, da Michael sie von Anfang an unterstützte. Michael, eigentlich ihr Dozent und etwa 13 Jahre älter als sie, war mittlerweile ihr Verlobter. Zusammen wollten sie eine Familie gründen, bis Amelie an einem Tag einen Brief in der Post fand, der ihr den Boden unter den Füßen wegriss. In dem Kuvert war neben einem kurzen Schreiben auch ein Bild. Ein Ultraschallfoto - von Michaels Kind mit einer anderen Frau. Sabina, eine Studentin von Michael, war eine Affäre, die Michael allerdings schon längst beendet hatte. Oder etwa doch nicht? Jedenfalls bekam diese Frau ein Kind von ihm. Ein Kind, das er sich eigentlich mit Amelie gewünscht hat. Amelie ist sehr verwirrt und erbost, so dass sie schnell einige Sachen zusammenpackt und sich auf den Weg zu ihrer Mutter macht. Diese nimmt sie zwar auf, aber lange kann Amelie dort nicht bleiben. Auch geht ihr die Mutter auf die Nerven, die ständig zwischen ihr und Michael vermitteln will und Amelie drängt, zu ihm zurück zu gehen. Da Amelie einen Hänger bei ihrem Buch hat und ohnehin nach Pembroke fahren wollte, nutzt sie diese Gelegenheit und macht sich auf den Weg. Dort angekommen, möchte sich Amelie sogleich in ihre Recherchen stürzen. Doch etwas verwirrt sie erneut. Wieso sind die Bewohner des kleinen Küstenstädtchens in Wales so unhöflich und ablehnend zu ihr? Und wieso glaubt sie ein Haus mit einer blauen Tür wieder zu erkennen? Ihre Recherchearbeiten treiben sie in die öffentliche Bibliothek. Dort lernt sie Cedric kennen, der ihr als erster hilft und ihr freundlich begegnet. Aber warum hat sie ständig das Gefühl, dass sie heim gekommen ist? Und dann ist da auch noch der junge Apotheker Dan, der ihr mehr als nur ein freundliches Wort schenkt... Julie Peters entführt den Leser nicht nur in ein kleines Küstenstädtchen in Wales, sondern auch zeitweise in die Vergangenheit. Die Geschichte ist in zwei Stränge aufgeteilt. Zum einen begleitet der Leser Amelie auf ihrer Suche nach der Geschichte von Beatrix Lambton, zum anderen wird die Geschichte von Beatrix und ihrer Schwester Anne teilweise erzählt. Die Kapitel wechseln sich ab, anhand der Schriftart lässt sich auf den ersten Blick erkennen, ob die Geschichte in der Gegenwart oder in der Vergangenheit spielt. Dabei ist die Geschichte von Beatrix und Anne keineswegs durchgehend, sondern es werden immer nur Auszüge oder Szenen erzählt. Bisweilen sogar nur Briefe zitiert, so dass man die Zusammenhänge sich selbst erschließen muss. Die Autorin verwebt geschickt die beiden Stränge miteinander. Am Ende führen sie zusammen und ergeben ein Gesamtbild. Spannend von der ersten Seite an, lässt einen das Buch nicht mehr los. Im letzten Drittel klingt die Geschichte dann langsam aus und lässt den Leser träumend und sinnierend zurück. Das Nachwort wurde von Amelie selbst geschrieben und lässt auch hier Platz zum Überlegen, ob die Geschichte wirklich in der auktorialen Erzählweise oder direkt von Amelie geschrieben wurde. Amelie wird dem Leser sehr schnell sympathisch, wobei Michael eher blass bleibt und man nicht einschätzen kann, wie man selbst in Amelies Situation reagieren würde. Cedric und Dan lernt man ebenso lieben, wie Jonathan, auch wenn diese Personen hinter Amalie eher zurückstehen. Die Geschichte von Beatrix und Anne berührt und man kann den Konflikt von Anne sehr gut nachvollziehen. Dennoch hätte ich gerne mehr erfahren über die beiden Frauen und ihr Leben. Das Cover ist thematisch passen. Ein kleines Haus an einer Küste gelegen, eine Situation wie man sie wohl in Wales finden könnte. Der flüssige und eingängige Schreibstil der Autorin, sowie die Zeitwechsel tragen zu einem schnellen Lesetempo bei. Die Geschichte ist in sich logisch, schlüssig und bis zur letzten Seite spannend. Viel Dramatik, Vergangenheitsbewältigung, Liebe und Hass wechseln sich ab, doch am Ende bleibt das gute Gefühl zurück, dass man an einer spannenden Familiengeschichte Teil haben konnte. Fazit: Eine spannende Reise nach Wales, in die Vergangenheit zweier starker Frauen, die die Zukunft einer Frau in der Gegenwart nachhaltig beeinflusst.

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  • Rezension: Der vergessene Strand

    Der vergessene Strand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. November 2013 um 18:37

    Inhalt: Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft leben. Es ist nur ein kleines, unscharfes Schwarzweiß-Foto, das all ihre Hoffnungen zerstört. Amelie kann ihrem Zukünftigen nicht verzeihen, dass er bei einem Seitensprung ein Kind gezeugt und ihr nichts davon gesagt hat. Überstürzt macht sie sich auf eine Reise, um Abstand zu gewinnen. In Pembroke, einem Küstenstädtchen in Wales, will sie sich mit den Recherchen für eine Biografie über eine Countess ablenken, die dort vor über hundert Jahren lebte. Pembroke ist Amelie gleich merkwürdig vertraut. Fast hat sie das Gefühl, schon einmal hier gewesen zu sein. Aber die Einheimischen verhalten sich ihr gegenüber seltsam abweisend. Nur der junge Apotheker Dan ist ihr gleich sympathisch. Und bald erkennt sie, dass sie mehr mit Pembroke und der Geschichte der Countess verbindet, als sie ahnte… (Klappentext) .•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸ Meinung: Die Autorin entführt ihre LeserInnen nicht nur in ein verschlafenes, verträumtes Städtchen an der Küste von Wales, sondern auch in die Geschichte von Amelie, die auf der Suche nach ihrer ganz eigenen Geschichte ist und den beiden Schwestern Beatrix und Anne Lambton, deren Vergangenheit und Schicksal mit dem von Amelie verbunden zu sein scheint. Sich abwechselnde Erzählstränge, die durch unterschiedliche Schriftarten gekennzeichnet wurden, sorgen für Spannung und fesselnde Unterhaltung. Mit ihrem einzigartigen, gefühlvollen sowie flüssigen Schreibstil und mit den gekonnt miteinander verknüpften Handlungsstränge gelingt es Julie Peters, den Leser völlig in den Bann zu ziehen. Als besonderes Highlight dürfte das von Amelie geschriebene Nachwort gelten, sodass der Eindruck ensteht, es sei ganz und gar ihre Geschichte - und Julie Peters nur ein Pseudonym. Mit viel Gefühl und Ausdrucksstärke erschuf die Autorin mit "Der vergessene Strand" eine wundervolle, mitreissende und zum Träumen anregende Geschichte um eine junge Frau, die ihr Schicksal in der Ferne sucht- und findet. .•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸¸.•*´¨`*•.¸ Fazit: "Der vergessene Strand" ist so ausdrucksstark und gefühlvoll geschrieben, das es fast unbeschreiblich ist... - eines der Lesehighlights im November 2013! © Synic

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  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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