Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg

von Julie Peters 
3,8 Sterne bei70 Bewertungen
Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg
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Positiv (46):
S

Für mich ein richtig gutes Sommerbuch, ein bisschen Drama, ein bisschen Liebe. Was will man mehr zum abschalten?

Kritisch (8):
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Nach so einem schönen Cover und Klappentext ließ mich dieser Roman enttäuscht und auch ein wenig ratlos zurück.

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Inhaltsangabe zu "Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg"

Findet mich das Glück hinter den Dünen? Leicht, romantisch und humorvoll: eine Buchhandlung, eine kleine Insel und die große Liebe.
Eigentlich wollte Frieke nur kurz auf Spiekeroog bleiben. Doch dann will ihr Vater, dem sie seit Jahrzehnten erfolgreich aus dem Weg geht, plötzlich an ihrem Leben teilhaben. Der Forscher, den sie über eine seltene Vogelart interviewen soll, entpuppt sich als äußerst charmant, und in der Inselbuchhandlung erinnert sie sich an ihren längst vergessenen Lebenstraum: Menschen mit Büchern glücklich zu machen. Und wenn das Glück am Strandweg hinter den Dünen liegt?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746634135
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:18.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor einem Monat
    Kurzmeinung: Nach so einem schönen Cover und Klappentext ließ mich dieser Roman enttäuscht und auch ein wenig ratlos zurück.
    Liebloser Liebesroman

    Ein Buch über Bücher oder noch besser einen ganzen Buchladen und das vorzugsweise am Strand? Das MUSSTE ich doch einfach lesen! Ein spannender Klappentext und ein wunderschönes Cover luden gerade zu ein. Leider war es eine Einladung, der ich besser nicht gefolgt wäre:

    Frieke ist kurz davor zu ihrem Freund nach Boston zu ziehen. Ihre Sachen sind bereits gepackt, da führt sie ein Auftrag nach Spiekerrog. Auf der Insel angekommen läuft sie ausgerechnet ihrem Vater in die Arme, der die Familie damals verlassen und den Kontakt abgebrochen hat. Die Journalistin stürzt sich, auch zur Ablenkung, in die Reportage über Bengt Gerjets. Doch der Vogelforscher hält absolut nichts von Medien oder moderner Technik. Frieke muss ihn daher erst überzeugen. Sie wohnt über einem kleinen Buchladen und findet immer für jede Lebenslage das richtige Exemplar. Aber gibt es auch eines, um einen sturen und verschlossenen Ornithologen zu überzeugen?

    Anfangs war mir die Protagonistin sympathisch, doch dann ging es leider rasant Berg ab. Sie entwickelt Marotten, die mir nicht gefielen und ihr Verhalten war oft nicht nachvollziehbar. Der Vogelforscher war viel zu „übertrieben natürlich“ dargestellt und der ganze Text einfach nur total lieblos. (Das machte auch das Techtelmechtel der Charaktere nicht besser!) Nach so einem schönen Cover und Klappentext ließ mich dieser Roman enttäuscht und auch ein wenig ratlos zurück.

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    christiane_brokates avatar
    christiane_brokatevor einem Monat
    Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg

    Spiekeroog eine Trauminsel, mit viele Liebe und Geborgenheit, was auch ein kleiner Buchladen im Inselweg ausstrahlt.

    Das Cover zeigt ein idyllisches Buchladen und es fällt dem Leser sofort ins Auge.

    Ich habe von diesem Buch erwartet ein Buch für die Seele ein klasse Sommerroman mit viel Liebe und einer tollen Geschichte mit liebevollen Charakteren die ans Herz gehen.

    Meine Meinung:
    Frieke muss, bevor sie nach Amerika fährt, noch nach Spiekeroog dort einen Auftrag erledigen.  Das dort ihr Vater lebt, denn sie lange nicht mehr gesehen hat, ist für sie nicht leicht, vor allem kann man sich in so einem kleinen Ort nicht immer aus dem Weg gehen.

    Frieke mochte ich ganz gerne, sie hatte einen besonderen Charme und hat mich sofort mitgenommen in die Geschichte, sie zeigte mir sehr deutlich ihre Ängste und Sorgen und ihre Gefühle, was ich sehr toll fand, das sie sehr offen war.

    Frieke lernt die unterschiedlichsten Menschen auf dieser Insel kennen und alle haben ihr Herz am rechten Fleck. Am meisten haben mich das ältere Ehepaar fasziniert, die einen kleinen Buchladen betreiben, sie sind so herzlich und man fühlt sich in ihrer Gegenwart richtig wohl. Es war in dieser Buchhandlung wie eine Familie, das fühlte auch Frieke irgendwann.

    Die Insel und ihre Umgebung sind sehr detailliert aufgezeigt, daher konnte man gut die Insel erkunden und sich bildlich vorstellen, wo die Handlungen alle stattfinden.

    Leider gibt es auch was Negatives, ich konnte das Buch nicht in einem Rutsch lesen, es war teilweise zu langatmig und ich musste ab und an abbrechen. Die Kapitel wurden sehr in die Länge gezogen ab und an, was eigentlich schade war. Weil die Geschichte an sich gut war und mich die Charaktere gepackt haben. Außerdem war ab Mitte des Buches klar, wie das Buch endet, da es nicht mehr sonderlich viel passiert ist, da hätte ich mir noch ein paar Wendungen gewünscht.

    Es ist ein guter Sommerroman der aber noch Ecken und Kanten hat (siehe meine Kritik), mit wirklich tollen Charakteren.

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    Diana182s avatar
    Diana182vor einem Monat
    Kurzmeinung: Wunderschöner urlaubsroman
    Ein tolles Buch für den Urlaub

    Cover und Titel des Buches vielen mir direkt ins Auge. Ein wunderschöner Buchladen auf einer Insel- was will man mehr im Urlaub?! So war meine Sommerlektüre für diesen Sommer gefunden und ich freute mich auf den gemeinsamen Urlaub auf Spiekeroog.

    Frieke ist mir eigentlich auch direkt sympathisch. Man kann sich in ihre Lage versetzen und sieht die Welt sehr gut durch ihre Augen. Auch wenn ich noch nicht auf der Insel war, hatte ich stets schöne Bilder vor Augen und die Reiselaune war geweckt. Die anderen Figuren wurden auch sehr authentisch gezeichnet und man merkt auch hier recht bald, wer es gut mit Friecke meint und wen man eher nicht so als Sympathisanten ansieht. 

    Die Geschichte besitzt viele interessante Wendungen, welche mich nur so durch die Seiten gleiten ließen. Stets wollte ich erfahren, was als nächstes geschehen würde und ob Friecke zu ihrem verdienten Glück gelangen würde. Welchen Weg würde sie gehen? Wie wird sie sich entscheiden?

    Der Schreibstil der Autorin war locker, leicht und flüssig. Ich hatte beim Lesen viele schöne Bilder im Kopf und habe diesen Kurzurlaub per Buch genossen.

    Wer ein schönes Urlaubsbuch sucht ist hier genau richtig!

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    Ninasan86s avatar
    Ninasan86vor einem Monat
    Mich konnte die Geschichte leider nicht so packen :(

    Zum Inhalt

    Findet mich das Glück hinter den Dünen? 

    Eigentlich wollte Frieke nur kurz auf Spiekeroog bleiben. Doch dann will ihr Vater, dem sie seit Jahrzehnten erfolgreich aus dem Weg geht, plötzlich an ihrem Leben teilhaben. Der Forscher, den sie über eine seltene Vogelart interviewen soll, entpuppt sich als äußerst charmant, und in der Inselbuchhandlung erinnert sie sich an ihren längst vergessenen Lebenstraum: Menschen mit Büchern glücklich zu machen. 

    Warmherzlich und voller Humor: eine Buchhandlung, eine kleine Insel und die große Liebe.


    Über die Autorin

    Julie Peters, geboren 1979, arbeitete einige Jahre als Buchhändlerin und studierte ein paar Semester Geschichte. Anschließend widmete sie sich ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Westfälischen.


    Mein Fazit und meine Rezension

    Kurz bevor es für Frieke in einen neuen Job geht, soll sie noch einmal aktiv werden und eine Story über einen Vogelforscher und dessen Arbeit schreiben. Diese führt sie auf die Insel Spiekeroog und im Grunde genommen ist ihr auch klar, dass diese Reise keine leichte sein wird, denn dort lebt ihr Vater, den sie sei Jahrzehnten nicht gesehen hat und dem sie auch erfolgreich aus dem Weg geht. Doch auf so einer kleinen Insel läuft man sich schnell über den Weg und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Vater und Tochter schon bald aufeinander treffen. Das ist schon seltsam genug, doch auch der Vogelforscher hat seine Eigenheiten und so gar keine Lust auf ein Interview mit Frieke - er stellt sie vor viele Herausforderungen. Und auch die kleine Inselbuchhandlung hat es ihr angetan...

    Frieke ist kurz davor, einen neuen Job anzutreten und in einen neuen Lebensabschnitt zu starten, als sie einen letzten Auftrag bekommt: sie soll auf Spiekeroog einen Vogelforscher interviewen und über dessen Arbeit eine Reportage schreiben. Die Journalistin hat jedoch so gar keine Lust darauf, was man ihr auch anmerkt und sie kämpft zunächst dagegen an. Doch noch schlimmer als die Reportage ist die Tatsache, dass sie dort ihren Vater treffen wird und natürlich kommt dem auch so. Das erste Treffen zwischen Vater und Tochter läuft ziemlich schmucklos ab - für mich ging es tatsächlich zu schnell bzw. war gar nicht richtig nachvollziehbar und auch die Emotionen haben mir gefehlt. Aber, was soll man erwarten? 

    Im weiteren Verlauf trifft Frieke nicht nur auf den eigenbrödlerischen und scheinbar weltfremden Vogelkundler Ole, sondern auch auf ihre Vermieter, die eine Buchhandlung betreiben. Dabei handelt es sich um keine einfache Buchhandlung, sondern um eine, die mit Liebe geführt wird und bei denen die Kunden immer das passende Buch erhalten. Diese Idee finde ich richtig süß, auch, dass die Kunden ein Buch kaufen, um es dann im Buchladen zu lassen und die Verkäuferin dann entscheidet, welcher Kunde dieses Buch als Geschenk erhält. Tatsächlich habe ich auch überlegt, welches Buch man mir wohl schenken würde. Die Buchhandlung nimmt also einen besonderen Platz in meinem Herzen ein und auch Frieke ist von ihr angetan. Doch die Besitzer haben noch etwas Besonderes mit Frieke vor - mehr verrate ich hier nicht. 

    Wie man schon lesen kann, hat Frieke es auf der Insel nicht leicht und trifft auf einige Herausforderungen. Für mich war es zwar schön, wieder an der Nordsee zu sein (zumindest im Buch) und die Insel mit ihr zu erkunden, doch leider hat die Autorin es einfach nicht geschafft, mich mit ihrer Geschichte zu fesseln. Ich bin immer wieder abgedriftet. Der kleine Buchladen hat mir sehr gefallen, auch die Idee, die dahinter steckt, nur hat mir hier etwas das Feuer gefehlt.

    Ab und an kam es mir tatsächlich so vor, als ob die Geschichte einige Kapitel mehr hätte haben müssen, aber runtergekürzt wurde und somit zu komprimiert erzählt wurde. Die Gefühle konnten sich bei mir einfach nicht entwickeln, waren bei den Protagonisten aber innerhalb kürzester Zeit vorhanden. An einigen Stellen hätte man meiner Meinung nach etwas mehr erzählen müssen. Die Geschichte kam mir ab und an regelrecht abgehackt und zu schnell erzählt vor.

    Obwohl es ein schöner Sommerroman war, konnte er mich leider nicht überzeugen, sodass ich einige Male kämpfen musste, um tatsächlich weiter zu lesen. Das muss aber nicht jedem so gehen. Vielleicht war es auch einfach nicht der richtige Moment für mich, dieses Buch zu lesen. Lest also doch mal selbst in die Geschichte rein, vielleicht vermag sie euch das zu geben, was mir einfach gefehlt hat. 

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    Biests avatar
    Biestvor 2 Monaten
    Jedes Buch findet seinen Menschen

    Inhalt:

    Findet mich das Glück hinter den Dünen?

    Eigentlich wollte Frieke nur kurz auf Spiekeroog bleiben. Doch dann will ihr Vater, dem sie seit Jahrzehnten erfolgreich aus dem Weg geht, plötzlich an ihrem Leben teilhaben. Der Forscher, den sie über eine seltene Vogelart interviewen soll, entpuppt sich als äußerst charmant, und in der Inselbuchhandlung erinnert sie sich an ihren längst vergessenen Lebenstraum: Menschen mit Büchern glücklich zu machen.

    Meine Meinung:

    Dieses Buch war wie ein Urlaub auf der Insel Spiekeroog. Total schön beschrieben, sehr atmosphärisch und humorvoll.

    Wir begleiten die Protagonistin Frieke auf ihrem Weg zu ihrem Traum, doch bevor sie ans Ziel gelangt, gibt es wichtige Entscheidungen zu treffen, die nicht immer ganz leicht sind.
    Für eine Reportage fährt sie auf die Insel, auf der auch ihr Vater lebt, den sie gar nicht kennt. Dies wird ihr letzter Auftrag in Deutschland sein, denn mit ihrem Freund Harald wird sie nach Boston ziehen und dort eine eigene Agentur gründen.
    Doch dann merkt sie, dass sie so niemals glücklich werden wird.

    Ihr Gefühlschaos wurde sehr schön dargestellt und man kann sich super in sie hineinversetzen. Man leidet, lacht und hofft mit ihr. Frieke ist ein wunderbarer Charakter, erfrischend, ehrlich und herzlich.

    Harald, der als Reporter lange Zeit in Krisengebieten unterwegs war, wurde mir zunehmned unsympathischer. Er war leicht kolerisch, besitzergreifend und wusste augenscheinlich immer was das Beste für Frieke ist. Ich frage mich, wie man es mit solch einem Mann lange aushält.

    Bengt genaus das Gegenteil, er war mir am Anfang nicht wirklich sympathisch, aber das wurde mit jeder Seite besser. Er ist ein toller Typ, hilfsbereit, freundlich und intelligent.

    Der Inselbuchhandlung war ein Traum. Auch die Inhaber Ebba und Willem waren total knuffig. Ich wäre sofort dageblieben. Die Beschreibungen von der Insel und des Ladens waren einfach ein Traum, man fühlte sich hautnah dabei und konnte das Meer schmecken und riechen. Toll wie Frieke mit den Kunden umgeht, als hätte sie nie etwas anderes getan. Wie von Zauberhand scheinen die Bücher ihren passenden Menschen zu finden.

    Der Schreibstil war total angenehm und ließ sich super lesen.
    Das Cover ist auch toll, es passt zur Geschichte und macht direkt Lust auf einen Besuch.

    Fazit:

    Ein toller, atmosphärischer Roman über eine Insel und einen Buchladen, bei dem einem das Herz aufgeht. Eine leichte Lektüre für den Sommer und zum träumen.
    Eine klare Leseempfehlung.

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor 2 Monaten
    Wenn die Insel dich nicht mehr loslässt

    Frieke ist Mitte dreißig und steht kurz davor mit ihrem Partner in die USA auszuwandern. Doch vorher soll sie für ihr Magazin noch einen letzten Artikel schreiben. Dazu muss sie auf die Nordseeinsel Spiekeroog und einen Ornithologen interviewen, der als Einsiedler lebt. Frieke ist davon nicht sehr begeistert. Vor allem da sie erfahren hat, dass ihr Vater, von dem sie seit dreißig Jahren nichts gehört hat, nun wohl auf Spiekeroog lebt. Doch dann nimmt die Insel sie in Beschlag – vor allem der Buchladen über dem sie wohnt.

    Der Roman ist locker geschrieben. Ideal für einen gemütlichen Nachmittag beispielsweise in der Sonne. Julie Peters hat es mit ihrem Schreibstil geschafft mich mit auf Spiekeroog zunehmen. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht überzeugen. Die Handlung an sich war eine bekannte und oft verwendete. Frau um die dreißig und zufrieden mit ihrem Leben trifft auf kauzigen Mann, der sich als nett entpuppt. Somit war von Anfang an klar, wie es enden wird. Das finde ich nicht zwingend schlecht. Man weiß es ja im Voraus und kann solchen Bücher aus dem Weg gehen. Dennoch gibt es ja einen Weg zu Ziel und dieser kann auch interessant sein. Aber leider war es eher langweilig oder auch langatmig. Die erste Hälfte gefiel mir definitiv besser, als die Zweite. Anfangs passierte noch etwas. Vielleicht auch unvorhersehbar(er)es. Aber im zweiten Teil wurde es dann doch etwas zäh.

    Frieke war mit sympathisch, aber so richtig konnte mich die Geschichte doch nicht abholen. Irgendwie waren mir die Charaktere auch etwas zu flach und zu wenig mit Tiefgang. Man liest das Buch und kaum ist man fertig ist es schon vergessen. Schade.

    Dies war mein erster „Lädchen“-Roman und sehr wahrscheinlich auch der letzte. Ich wurde zwar nett unterhalten und das Spiekerooger-Kopfkino hat mir sehr gefallen, aber das war es dann auch schon, deshalb vergebe ich zweieinhalb von fünf Sternen.

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    peedees avatar
    peedeevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe mich auf der Insel Spiekeroog sehr wohlgefühlt, die Beschreibungen fand ich wunderbar, so dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte.
    Wie soll man ohne „Weltverbindungskästchen“ arbeiten?

    Frieke, langjährige Journalistin des Magazins KOMET, will ihre Zelte in Hamburg abbrechen und mit ihrem Freund Harald in den USA eine Agentur eröffnen. Ein letzter Auftrag führt sie auf die Insel Spiekeroog: sie soll den Ornithologen Bengt Gerjets interviewen, der ganz besondere Bedingungen dafür aufstellt. Die Inselbuchhandlung erinnert sie an Erlebnisse der Vergangenheit. Ist es Zufall, dass gerade dort ihr leiblicher Vater, mit dem sie seit frühster Kindheit keinen Kontakt hatte, lebt?

    Erster Eindruck: Ein schönes gezeichnetes Cover – die Buchhandlung sieht richtig einladend aus!

    „Sie hasste Überraschungen. Aber noch mehr hasste sie es, Abschied zu nehmen.“ Aber auch Frieke muss da durch. Der letzte Tag in der Redaktion und danach noch schnell den Auftrag auf der Insel Spiekeroog erfüllen. Ein paar Tage später soll der Umzug in die USA erfolgen, alles ist organisiert. Die erste Begegnung von Frieke mit dem Ornithologen Bengt fand ich sehr interessant. Ebenso seine Bedingungen für das Interview: „Kein Smartphone, keine Digitalkamera, kein Computer.“ Oh! Frieke ist eine eifrige Nutzerin dieser drei Dinge und twittert auch fortlaufend über ihre Arbeit. Wie soll das nun ohne das gehen? Tja, da muss man ziemlich umdenken… Aber Frieke ist Profi genug, um es „Mr Analogvogelkundler“ zu zeigen, dass es auch so funktioniert.
    „Buchhandlungen besassen einfach einen ganz eigenen Zauber.“ Dieser Meinung bin ich auch. Welcher Leser ist das nicht? Die Besitzer der Inselbuchhandlung, Ebba und Willem, haben mir sehr gefallen. Zuerst wirken sie ein wenig wortkarg, aber sie sind ganz tolle Menschen. Ebba liebt es, für ihre Kunden das jeweils richtige Buch zu finden – sie nennt es eine „Gabe“. Es ist süss, wenn Ebba abends nochmals durch die Räume geht und nach dem Rechten schaut: „Die Bücher schliefen schon. So nannte sie es insgeheim, wenn alle Lichter aus waren und für die Nacht alles dunkel war.“
    Frieke trifft – wen erstaunts? – auf ihren leiblichen Vater Ole. Der alte Kapitän wurde als Rentner unfreiwillig zur Landratte. Es geht ihm jedoch nicht gut. Die Begegnung beschäftigt Frieke mehr, als sie vorher gedacht hätte.

    Was muss ein Buch haben oder können, um 5 Sterne von mir zu erhalten? Es muss mich gut unterhalten und die Zeit völlig vergessen lassen. Das ist bei diesem Buch – mein erstes dieser Autorin – absolut passiert. Ich habe mich auf der Insel Spiekeroog sehr wohlgefühlt, die Beschreibungen fand ich wunderbar, so dass ich ein gutes Bild vor Augen hatte. Ich freue mich schon auf weitere Geschichten von Julie Peters.

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    Kristall86s avatar
    Kristall86vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte auf einer sehr schönen Insel!
    Pathway to the beach

    Frieke hat es nicht leicht. Eigentlich wollte sie einmal „rüber“, über den großen Teich. Aber ein plötzlicher Auftrag lässt sie dann nach Spiekeroog reisen. Sie will nur kurz da bleiben aber das gestaltet sich allein durch ihren Vater anders, der wohnt nämlich auch auf der Insel und geht ihr seit langer Zeit gepflegt aus dem Weg aber jetzt, ganz plötzlich, eben will er an Friekes Leben teilhaben. Und dann ist da ja noch der Vogelkundler den sie interviewen soll. Und der Typ ist gar nicht so verschroben wie Frieke erst denkt...Als sie dann auch noch eine Aushilfsjob in der hiesigen Inselbuchhandlung annimmt, merkt sie, das es genau das was sie eigentlich schon immer machen wollte - Menschen mit Büchern glücklich machen! Aber die Liebe darf dabei nicht auf dem Weg zum Strand verloren gehen... Julie Peters hat ein ganz süßes Buch niedergeschrieben wo auch das Cover allein jeden Buchliebhaber verrückt werden lässt vor Neugier. So wunderschön! Ich muss gestehen das der Anfang für mich recht unsauber lief. Alles war irgendwie verworren und wirkte nicht rund und harmonisch. Dann platzte aber der Knoten und die Geschichte bekam ihren Flow. Frieke zu begleiten und mit ihr die Insel zu erkunden, hat unheimlichen Spaß gemacht. Dieses Buch lässt einen richtig abtauchen in die Inselwelt von Spiekeroog. Alle Charaktere arbeiten ihren Teil der Geschichte wunderbar zu und wirken sympathisch. Der Schreib- und Sprachstil wirken, bis auf den Beginn, rund und wohlgeschnitten. Alles fügt sich gut zueinander. Sogar spannende Momente werden wohldosiert eingebaut und erhöhen die Lust auf eine Fortsetzung der Geschichte. Es hat mir sehr gut gefallen mit Frieke auf diese schöne Insel zu reisen und sie zu begleiten. Eine sehr schöne und gut strukturierte Sommergeschichte! Ich danke dem Verlag und NetGalley für das kostenlose Leseexemplar!

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    Isabell47vor 2 Monaten
    Abschied und Neuanfang

     Kurz zum Inhalt:  Frieke, ihres Zeichens Journalistin, wird von ihrer Zeitung nach Spiekeroog geschickt um eine Reportage über einen Ornithologen, der dort ansässig ist, zu machen. Frieke selber will sich gerade mit ihrem Freund selbständig machen und auswandern. Dies
    soll ihr letzter Job für diese Zeitung sein und es kommt alles ganz anders. Sie trifft nach vielen Jahren auf ihren Vater, der auf Spiekeroog lebt.
    Ich bin mit der Erwartung einer positiv beschwingten Liebes- und Familiengeschichte, die auf Spiekeroog spielt - also Inselfeeling pur- an das Buch herangegangen. Diesbezüglich bin ich jedoch enttäuscht worden, denn anders als ich erwartet habe, geht es in dem Buch auch um Trauer, Abschied und Schmerz, so dass ich trotz der Liebe, die in der Luft liegt, nicht richtig abschalten und genießen konnte. Wer also eine leichte, positive Lektüre zum Entspannen sucht oder dieses Buch einem Menschen als Krankenhauslektüre schenken möchte, mit der Annahme dieser könnte hierbei gut abschalten, liegt vollkommen falsch. Deswegen gebe ich dem Buch auch nur maximal drei Sterne, da es in meinen Augen das durch Klappentext und Cover suggerierte Versprechen nicht einlösen konnte.

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    Monices avatar
    Monicevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Buchereiches Leben, oder doch ein Leben auf Reise, mit immer anderen Geshichten?
    Ein neues Leben im Inselweg

    "Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg" von Julie Peters,

    ist ein wirklich sehr einfühlsames Buch über viele Bücher. Die Autorin nimmt uns, mit einem sehr Leichten und Ruhigen Schreibstil, mit auf die Insel Spiekeroog. Das Buch lässt sich sehr fließend und anhalten Lesen. Sehr gut gefallen mir die Passagen mit der Beschreibung der Natur. Nur durch diese Beschreibungen fühlt es sich an, als würde man es selbst sehen. Auch im allgemeinen Verlauf des Buches hatte ich immer wieder das Gefühl dabei zu sein, Haut nah. Die Autorin schafft es mit ihrem Still, ihrer Spannung und einigen Veränderungen immer wieder das man sich selbst mit Freuen kann, aber auch mit Trauern darf.
    Es hat mich außerdem zum Nachdenken gebracht, warum suche ich mir bestimmte Bücher aus, oder warum lese ich andere nicht. Ich kann das Buch nur jedem Empfehlen der jetzt im Sommer ein bisschen Nordseeluft schnupper will.


    Zum Inhalt:
    Noch ein Auftrag dann geht es nach Boston, so ist zumindest Friekes Plan als sie nach Spiekeroog reist um einen Bericht über den Vogelkundler Bengt zu schreiben. Schnell merkt sie das sie hier nicht nur einen Teil ihrer Familie findet, auch schnell selbst ein Teil der Inselfamilie wird. Doch erst in Boston merkt Frieke wirklich was sie auf Spiekeroog zurück gelassen hat.

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