Julie Wassmer Eine Leiche kommt selten allein

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Inhaltsangabe zu „Eine Leiche kommt selten allein“ von Julie Wassmer

Der Weihnachts-Wohlfühlkrimi von der englischen Küste

Es ist kurz vor Weihnachten im englischen Austerndörfchen Whitstable, und Pearl Nolans Fischrestaurant läuft auf Hochtouren. Es könnte eine friedliche Adventszeit sein, gäbe es nicht bei dem alljährlichen Wohltätigkeitsball eine Tote. Pearl ist sich sicher, dass die mysteriösen Weihnachtskarten, die an bekannte Persönlichkeiten in Whitstable verschickt wurden, in einem Zusammenhang mit dem Mord stehen. Nur zu gerne gesellt sich Pearl zu den Ermittlungen des charmanten Inspektor McGuire. Und es knistert gewaltig unter dem Mistelzweig.

Ein wunderbarer Wohlfühlkrimi mit einer sympathischen Ermittlerin.

— Jashrin

Unterhaltsamer englischer Krimi, der Landhausidylle und Vorweihnachtszeit stimmig vereint.

— Bibliomarie

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  • Vorweihnachtlicher Dorfkrimi

    Eine Leiche kommt selten allein

    Athene100776

    09. November 2017 um 19:45

    Im englischen beschaulichen Küstendörfchen Whitstable bricht die Vorweihnachtszeit herein. Pearls Fischrestaurant ist ein fester Bestandteil des Dorfes und ermöglicht Pearl ein recht sorgenfreies Leben. Die friedliche und beschauliche fast schon bilderbuchartige Adventszeit endet als einige angesehene  Dorfbewohner mysteriöse Grußkarten erhalten mit bösen Beleidigungen erhalten. Kurz darauf ist die erste Adressatin tot. Zusammen mit Inspektor McGuire begibt sich Pearl auf Tätersuche...."Eine Leiche kommt selten allein" ist der zweite Krimi um die charmante Köchin und Restaurantbesitzerin Pearl Nolan und Inspektor McGuire.Obwohl ich Pearl gerade erst kennen und lieben gelernt habe, konnte ich der Geschichte von Anfang an gut und leicht folgen.Pearl ist ein sehr netter Charakter, der in manchen Situationen ein wenig an Miss Marple erinnert, was jedoch auch an der typisch englischen Art liegen mag, die die Autorin wunderbar eingefangen hat.Die Schauplätze sind bunt und bildlich beschrieben, so dass ich als Leser schnell ein Bild von Whitstable vor Augen hatte. Für mich war die Lektüre ein Ausflug in das englische Küstendörfchen , wo ich ein Teil der Dorfgemeinschaft wurde.Dank des flüssigen und angenehmen Schreibstils wurde ich geradezu durch das Buch getragen und habe mich dabei sehr wohlgefühlt.Als sehr spannend empfand ich auch die englischen Weihnachtsbräuche und Sitten kennenzulernen, die mir so teilweise nicht bekannt waren.Leser , die einen Krimi suchen , in dem sie sich zurücklehnen können, und mit einer unerschrockenen Hobbydetektivin auf Spurensuche gehen möchten, sind hiermit bestens versorgt- idealerweise in der Vorweihnachtszeit.

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  • Ein wunderbarer Wohlfühlkrimi

    Eine Leiche kommt selten allein

    Jashrin

    29. October 2017 um 23:10

    Es weihnachtet in dem idyllischen Dorf Whitstable an der englischen Küste. Überall bereiten sich die Einwohner auf die besinnlichen Tage vor und die Vorbereitungen für den alljährlichen Wohltätigkeitsball laufen auf Hochtouren. Auch Pearl hat noch alle Hände voll zu tun. Obwohl es in ihrem Seafood Restaurant etwas ruhiger geworden ist und auch ihre Detektei keine dringenden Klienten hat, hat sie immer noch kein Geschenk für ihren Sohn besorgt und die Häppchen für den Wohltätigkeitsball machen sich auch nicht von alleine. Den Urheber der gehässigen Weihnachtskarten zu ermitteln, die einige Einwohner des Dörfchens erhalten haben, scheint da nicht das dringendste Problem. Gut, die Karten sind beleidigend und verletzend, aber es sind eben nur Karten. Als dann jedoch die ehemalige Steuerberaterin Diana Marshall auf dem Ball vergiftet wird, kann Pearl nicht umhin und beginnt Nachforschungen anzustellen. Wenn das zudem bedeutet, dass sie den attraktiven Inspektor McGuire öfter sehen wird, ist das ja auch nicht schlimm, oder? „Eine Leiche kommt selten allein“ ist nach „Pearl Nolan und der tote Fischer“ bereits der zweite Fall für die Köchin und Besitzerin des Pearl Nolan Seafood Restaurant. Auch wenn ich den ersten Teil nicht kenne, so hatte ich keinerlei Verständnisschwierigkeiten. Die knisternde Spannung, die sich wohl bereits im ersten Teil zwischen Pearl und Inspektor McGuire aufgebaut hat, konnte ich auch ohne Kenntnisse der Vorgeschichte genießen, ebenso wie die sonstigen nachbarschaftlichen oder verwandtschaftlichen Verhältnisse nicht allzu verworren waren. Der Schreibstil ist flüssig und für die Dauer der Geschichte, war ich ein Teil von Whitstable. Der Krimi ist humorvoll und warmherzig, voller interessanter Charaktere. Auch wenn der Fall als solcher eher ruhig ist und dem Leser keine Gänsehaut beschert, hat es doch Spaß gemacht gemeinsam mit Pearl zu rätseln und ich muss gestehen, dass ich lange auf dem Holzweg war. Die Auflösung war aus meiner Sicht nicht ganz perfekt, aber das hat dem Lesespaß nicht geschadet. Mein Fazit: „Eine Leiche kommt selten allein“ ist ein wunderbarer Wohlfühlkrimi mit einer sympathischen Ermittlerin und ich hätte nichts dagegen bald wieder einmal nach Whitstable zu reisen.

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  • Weihnachtsmorde

    Eine Leiche kommt selten allein

    Bibliomarie

    17. October 2017 um 11:42

    Die Vorweihnachtszeit im beschaulichen Küstendörfchen Whitstaple konnte so sein, wie die Illustrationen auf kitschigen Weihnachtskarten. Im Pearl Nolans Seafood Restaurant ist es etwas ruhiger, sie könnte sich auf die Vorbereitungen für das Fest und den anstehenden jährlichen Wohltätigkeitsball konzentrieren, wenn es da nicht die anonymen hässlichen Botschaften gäbe, die einige ihrer Freunde und Nachbarn erhalten haben. Pearl ist ja nicht nur eine hervorragende Köchin, sie hat im Lauf des letzten Jahres auch ihre Begabung für die Detektivarbeit entdeckt. Davon konnten sich schon die Leser des Buches „Pearl Nolan und der tote Fischer“ überzeugen.Doch leider bleibt es nicht bei diesen Botschaften, ausgerechnet beim Ball stirbt Diana Marshall, Pearls Steuerberaterin, es ist kein Unfall – ihr wurde Gift in den Drink gemischt. Nun ist Pearl klar, da kann sie nicht untätig bleiben, auch wenn Inspector McGuire ihre Arbeit immer mehr als kritisch sieht. Andererseits funkt es zwischen den Beiden ganz gewaltig, also wäre gegen ein Wiedersehen nichts einzuwenden.Julie Wassmer hat einen richtigen Weihnachtskrimi geschrieben, humorvoll, warmherzig und spannend. Genau die richtige Lektüre vor einem prasselnden Kamin, wahlweise mit einem Punsch oder Tee zu genießen. Die Beschreibung des kleinen Küstendörfchens und ihrer Bewohner, die einen kleinen Kosmos von englischen Typen darstellen, gehört genauso dazu, wie die englischen Advents-und Weihnachtsbräuche. Es macht Spaß mit Pearl auf Tätersuche zu gehen, an ihren familiären und amourösen Reibereien teilzunehmen und nicht zuletzt zu rätseln, wer denn nun alles ein Motiv zu diesem Mord hätte.Es ist ein locker und unterhaltsam geschriebenes Buch, das unblutig daherkommt und sicher eher die Fans von englischen Landhausidyllen, als von harten Krimis ansprechen wird.Mir hat es jedenfalls ausgesprochen gut gefallen und mir angenehme Lesestunden beschert. Ich freue mich, dass schon einige weitere Bücher von Julie Wassmer noch auf die Übersetzung warten.

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