Julien Green Adrienne Mesurat

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Inhaltsangabe zu „Adrienne Mesurat“ von Julien Green

Die Kunst dieses Romans schrieb Walter Benjamin, lässt uns »in den Schnürboden der Leidenschaft hineinsehen und zeigt das simple, zackige Räderwerk: Einsamkeit, Furcht, Hass, Liebe, Trotz, das hinter jedem Geschehen steht«. Ein faszinierendes Seelendrama in der hochgelobten Übersetzung von Elisabeth Edl.

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  • Rezension zu "Adrienne Mesurat" von Elisabeth Edl

    Adrienne Mesurat
    Chaosmädchen

    Chaosmädchen

    29. November 2009 um 22:44

    Die Umtriebene Adrienne Mesurat, ist der Name, den ich fortan nur noch mit einer bestimmten Betonung aussprechen kann, der mir schwer auf der Zunge liegt, bevor er - halb geflüstert, halb gesungen - den Mund verlässt. Adrienne Mesurat. Ich habe es ohne Erwartungen angefangen, vielleicht allein mit der, das mir erfahrungsgemäß Romane aus der Zeit 1880-1930 mehr gefallen als andere und ich dadurch auch eine gewisse Vorstellung von der Welt hatte, in der der Roman spielt, mehr nicht. Adrienne Mesurat war ein Name, der nicht anders war als alle anderen und der mich ein wenig an ein Kind denken ließ. Und dann las ich, nein -verschlang, man kann fast sagen, sog dieses fantastische Buch in mich hinein, wie der fast Ertrunkene die Luft zu atmen und bin jetzt noch - viele Stunden und Taten nach dem Lesen, so erfüllt von den Eindrücken des Buches, das ich fürchte ich werde sie länger nicht los, als mir lieb ist. Adrienne Mesurat ist eine Geschichte eines Geistes, dem Bewusst- und Unterbewusstsein eines Mädchens von 18 Jahren, die in einem eisernen, denn golden ist er wirklich nicht, Käfig lebt, eingesperrt und getrieben von den Blicken, einzelnen Worten, Gesten ihrer kranken, missgünstigen Schwester und eines Vaters, der mir so schrecklich erschien, dass ich den Atem anhielt, sobald er im Buch Adriennes Gedankenwelt oder dasselbe Zimmer betrat wie sie. Adrienne ist einsam, so unfassbar und verzweifelt einsam, dass sie ihre Liebe in einem einzigen Blick einem fremden Mann in eine Kutsche hineinwirft, der sie mit sich fort nimmt und Adrienne in einer Welt zurücklässt, in der es für sich nichts gibt als Kälte und das Gefühl in einer Isolation zu leben aus der sie sich selbst nicht befreien kann und die sie langsam beginnt in den Wahnsinn zu treiben. Für mich eine Geschichte übertragbar auf alle Zeiten und auf soviele Existenzen, wie es Fenster in den Hochhäusern gibt. Großartig, großartig, ich weiß nichts anderes zu sagen, als: lesen!

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