Juliet Ashton Das Glück wohnt in der Ivy Lane

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Inhaltsangabe zu „Das Glück wohnt in der Ivy Lane“ von Juliet Ashton

Notting Hill: ein Ort für Liebe, Familie, Freundschaft - und herzerwärmende Schicksale

Eigentlich wohnt Sarah gerne in der Ivy Lane im Westen Londons. Die Hausgemeinschaft ist bunt, man hilft sich aus. Doch seit kurzem ist die Idylle zerbrochen, denn Sarahs Ex-Mann wohnt jetzt ein Stockwerk tiefer - bei seiner neuen Frau. Sarah ist am Boden zerstört und sucht plötzlich die Nähe zu den anderen Nachbarn. Vor allem zu Jane und Tom, den neuen Bewohnern im Hochparterre. Sie helfen Sarah wieder auf die Beine. Trotzdem: Sich neu zu verlieben kommt für Sarah nicht in Frage. Ein Flirt mit Tom schon gar nicht. Schließlich möchte sie keine glückliche Ehe zerstören. Nur eins ist klar: Wenn das Glück in die Ivy Lane zurückkehren soll, dann muss ein Wunder geschehen. Oder am besten gleich mehrere …

Sein Glück zu finden und Freundschaften. Sehr herzerwärmend dieses Buch. Schön zu lesen

— Abendstern1975

Liebe und Freundschaft helfen einen seine Päckchen zu tragen. Liebevoll, einfühlsam, mitreisend, überraschend und wunderbar geschrieben

— MamaSandra

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  • Sehr gefühlvolle, mitreisende und wunderbare Story

    Das Glück wohnt in der Ivy Lane

    MamaSandra

    29. September 2017 um 13:21

    Inhalt: Sarah wohnt in einer Hausgemeinschaft im Blauen Haus in der Ivy Lane. Unter ihr wohnt ihr Ex-Mann samt neuer Ehefrau Helena, in Souterrain eine alte grimmige Hexe namens Mavis und eine verlassene Frau mit ihrer schweigsamen Tochter. Dazwischen ziehen nun Jane und Tom ein, die einen sehr aufgeweckten und netten Eindruck machen. Lange Zeit ist man sich im Haus nur aus dem Weg gegangen, doch so langsam kommt Leben hinein und auch Sarah merkt, dass sie mit dem einen oder anderem Nachbar doch mal mehr Zeit verbringen könnte. Das hat sie früher, als Smith noch in Janes´ Wohnung lebte, auch schön gefunden. Hinzu kommt, dass sie ihren Ex-Mann gern zurück hätte, auch wenn der sie mit seiner neuen Frau lange Zeit betrogen hat, kurz nach der Scheidung gleich wieder heiratete, die neue Frau so gänzlich anders ist und Sarah sogar zur Hochzeit war. Sarah muss sich in ihrem Leben über einiges im Klaren werden: wie kam es überhaupt zur Scheidung? Was hat sie falsch gemacht, was lief in der Beziehung falsch? Warum kann sie nicht mehr richtig in ihrem Job arbeiten und brauchte das Sabbat-Jahr? Und warum flirtet Tom mit ihr, obwohl er eigentlich zu Jane gehört, die Sarah eine tolle Freundin wird? Noch schlimmer: Warum findet Sarah Tom überhaupt interessant, wenn er vergeben ist???   Meine Einschätzung: Das Buch ist optisch wieder typisch Juliet Ashton: ich mag ihre Cover Gestaltung sehr, es hat auf alle Fälle Wiedererkennungswert. Auf der ersten Seite findet man auch eine hübsche Zeichnung des blauen Hauses mit Lageplan der Wohnungen und deren Nutzer zur besseren Orientierung. In den 24 Kapiteln geht es wirklich auf und ab. Man stürzt mit Leos und Helenas Hochzeit mitten ins Geschehen und lernt auch gleich die mürrische Mavis kennen. Jane und Tom würde jeder sofort ins Herz schließen und über Helena nur hinwegsehen wollen. Una und ihre Mutter sind mir auch gleich ans Herz gewachsen. Alles in allem eine wunderbar gemischte Hausgemeinschaft, die sehr gut dargestellt und beschrieben wird. Und wie sich alles Seite für Seite entwickelt und verbindet, ist der Autorin prima gelungen.  Das Buch ist eine Mischung aus Familienproblemen und deren Folgen, welchen Einfluss die Eltern auf die Persönlichkeit ihrer Kinder nehmen, was Freundschaft bedeutet und wie diese stärken aber auch zerstören kann, dass man auch kleine Dinge und Gesten unheimlich wertschätzen sollte. Gefühlvoll, ergreifend und zum Nachdenken angeregt – so kann ich das bunte Treiben in der Ivy Lane beschreiben. Sarah muss einen steinigen Weg gehen, den sie bereits in der Kindheit begonnen hat, nun durch einige Felsbrocken privat und beruflich per Umwege weiterläuft, um vielleicht endlich an ihr Ziel zu gelangen.  Es wird hier und da Spannung aufgebaut und die Neugierde der Leser geweckt, indem Fährten gelegt werden, denen man sofort nachgehen möchte. Man wird verwirrt und überrascht. Zwischenzeitlich waren es mir aber zu viel skurrile Wirrungen, Überraschungen und Missverständnisse auf einen Haufen. Aber insgesamt hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, eher die Erzählung wie eine junge Frau ihren Weg geht und Hürden meistert und auch andere im Umfeld ihr Päckchen zu tragen haben und langsam lernen es mit anderen zu teilen. Denn ohne Freundschaft geht es nicht.

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  • Das Glück wohnt in der Ivy Lane

    Das Glück wohnt in der Ivy Lane

    Rosisamazinglibrary

    18. June 2017 um 20:47

    Allgemeines: Titel: Das Glück wohnt in der Ivy Lane Autorin: Juliet Ashton Format: Taschenbuch Seitenzahl: 400 Seiten Verlag: Rowohlt Verlag Genre: Jugendbuch Preis: 9,99 € Inhalt: Eigentlich wohnt Sarah gerne in der Ivy Lane im Westen Londons. Die Hausgemeinschaft ist bunt, man hilft sich aus. Doch seit kurzem ist die Idylle zerbrochen, denn Sarahs Ex-Mann wohnt jetzt ein Stockwerk tiefer - bei seiner neuen Frau. Sarah ist am Boden zerstört und sucht plötzlich die Nähe zu den anderen Nachbarn. Vor allem zu Jane und Tom, den neuen Bewohnern im Hochparterre. Sie helfen Sarah wieder auf die Beine. Trotzdem: Sich neu zu verlieben kommt für Sarah nicht in Frage. Ein Flirt mit Tom schon gar nicht. Schließlich möchte sie keine glückliche Ehe zerstören. Nur eins ist klar: Wenn das Glück in die Ivy Lane zurückkehren soll, dann muss ein Wunder geschehen. Oder am besten gleich mehrere … Meine Meinung: Unterschiedlicher können die Bewohner im Blauen Haus in der Ivy Lane nicht sein. Sarah, gutherzig, Kindertherapeutin sieht nur das beste in den Menschen. Leider meint es das Schicksal nicht so gut mit ihr. Ihr Mann Leo der sich mit ihr gemeinsam die Wohnung gekauft hatte hat sich in Helena, eine Mitmieterin verliebt und sie nach der Scheidung prompt geheiratet. Sarah hofft jedoch immer noch, dass er zu ihr zurück kommt. In der Wohnung, in der früher Smith, ihre beste Freundin lebte, sind jetzt Jane und Tom eingezogen. Schnell entsteht eine enge Freundschaft. Jane ist Sarah eine gute Freundin mit der sie über alles reden kann. Toms flirtversuche schrecken Sarah ab. Sie möchte keine Ehe zerstören aber komischerweise scheint es Jane nicht besonders viel auszumachen... Unten im Haus wohnt Mavis, eine Frau, die sehr einsam und verbittert scheint. Denn sie ist unfreundlich zu jedem im Haus und legt scheinbar keinen Wert darauf gemocht zu werden. Die letzten Bewohner in dem Haus wohnen neben Mavis. Lisa mit ihrer kleinen Tochter Una. Lisa und ihr Mann haben sich gerade frisch geschieden und Una scheint da drunter sehr zu leiden denn das kleine Mädchen spricht nicht mehr. Und Lisa ist verzweifelt. Ganz am Anfang des Buches ist eine schöne Skizze von dem blauen Haus wo zu sehen ist wer wo wohnt, um besser in die Geschichte einzusteigen. Jeder im Haus hat sein eigenes Ding gemacht, bis Jane und Tom einziehen und Sarah über die Mitbewohner im Haus befragen, merkt diese, wie wenig sie doch von den anderen weiß. Nicht einmal der Namen des kleinen Mädchens war ihr geläufig, wofür sie sich ziemlich schämt. Durch Sarahs handeln beginnen die Bewohner im Haus sich anzunähen. Mavis und Sarah verbringen jeden Dienstag zusammen Zeit beim Abendessen. Aber Mavis lässt selbst Sarah nicht an sich heran und blockt oft ab. Auch versucht sie, sich Una zu nähern, die sie an sich selbst als Kind erinnert. Es erinnert Sarah schmerzhaft an ihre eigene Kindheit. Aber sie kann Una helfen vor allem da es ja auch ihr Job ist. Obwohl Sarah wegen der Trennung von Leo gerade ein Sabbatjahr eingelegt hat. Die einzelnen Hausbewohner sind alle einzigartig und haben einen starken Charakter. Die Geschichte wurde aus der Sicht von Sarah geschrieben. Der Leser erfährt welche Bewohner vorher im Haus gelebt haben, die zum Teil auch noch auftauchen. Die Taten und Gedanken von Sarah sind besonders spannend, da sie eine sehr starke und liebevolle Frau ist und durch ihren Job genau weiß wie sie an Menschen herantreten muss. Es ist eine einfühlsame Geschichte mit Höhen und Tiefen, Hoffnungen und auch Überraschungen. Freundschaft und natürlich die Liebe spielen einen großen Teil in der Geschichte! Als Leser hat man zu Beginn des Buches keine Ahnung, wohin einen das Buch führt. Tatsächlich ist so viel in dem Buch passiert mit dem ich niemals gerechnet hätte! Bis zu den letzten Seiten wusste ich nicht wie die Geschichte ausgeht obwohl ich sonst ein gutes Gespür dafür habe was als nächstes passiert. Sarah ist eine Protagonistin die man einfach lieben muss. Sie hat so viel durchgemacht aber ist trotzdem zu jedem nett, freundlich und vor allem hilfsbereit. Die Autorin Juliet Ashton hat es geschafft, mich mitzureißen, mit den Protagonisten mitzufiebern. Ich war nach dem Ende richtig geflscht und habe es mit einem lachenden und einem traurigen Auge wieder in das Regal zurück gestellt. Denn gerne hätte ich noch mehr von den lieben Leuten in dem blauen Haus gelesen. Bewertung: Dieses Buch hat mir unheimlich gut gefallen vor allem da die Handlung überhaupt nicht vorhersehbar war. Ich habe mich sehr über dieses Buch gefreut und bin schon auf weitere Werke der Autorin gespannt. Dieses Buch jedenfalls kann ich nur empfehlen!

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  • Gefühlvolle Geschichte

    Das Glück wohnt in der Ivy Lane

    Kathaaxd

    27. April 2017 um 16:11

    Bei diesem Buch, geht es um viele Gefühle, von Liebe, Trauer bis hin zu den Geheimnissen. Manchmal konnte ich Sarah nicht verstehen, ich kann verstehen, das man nicht so schnell über eine Trennung hinweg kommt, doch Sarah lechzt förmlich nach der Aufmerksamkeit von Tom. Tom hält die Treffen mit Sarah, seiner Frau gegenüber geheim, er will ihr angeblich nur helfen. Sie fühlt sich aber schuldiger als er. Doch Tom zeigt sein wahres Gesicht, nachdem er etwas gefunden hat, was er nicht sehen sollte.  An manchen Szenen musste ich schlucken und war gespannt, was wohl weiter passiert. Die ganze Story war so unerwartet, mir kam es viel tiefgründiger und trauriger vor. Ich habe mich eigentlich, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, darauf eingestellt, eine schöne Liebes Geschichte zu lesen, doch dabei wurde ich getäuscht. Die schweren Schicksale haben mich berührt, sodass ich manchmal auch ein Tränchen unterdrücken musste. Sarah mochte ich gleich von Anfang an, auch wenn ich manchmal den Kopf schütteln musste und mancher ihrer Gedankengänge nicht verstehen konnte. Sie konnte einfach nicht von Leo lassen, aber ich mochte ihre Art, Dinge anzugehen.  Die gesamte Story ist aus der Sicht von Sarah geschrieben. Als leser bekommt man ihre Gefühle und Gedankengänge umso besser mit und man musste mit ihr mitfühlen. Die anderen Mitbewohner sind alle Unikate, die mir auch auf anhieb gefallen haben. Man kann sich auch sehr gut in die anderen Mitbewohner hineinversetzen, was mir sehr gefallen hat. So sind sie nicht nur Nebencharaktere, sonder gehören zum Mittelpunkt mit. Es gibt auch einige Geheimnisse aufzudecken, wo man selbst erstmal rätseln muss, was wohl das Geheimnis sein kann und was dahinter steckt.  Der Schreibstil von Juliet Ashton war sehr angenehm, sie schreibt so gefühlvoll und man kommt einfach nicht aus dem Lesen raus. Es gibt einige schöne Zitate, die zu einem selbst passen könnten. Die einzelnen Kapitel beginnen, mit einem zu dem folgenden Kapitel passenden Zitat. Die Story wirkt so nicht abgehakt und ist fortlaufend. Ich finde, die Zitate runden die Kapitel super ab und ist auch abwechslungsreich. Das Cover ist schön gehalten und das blaue Haus, zeigt das Haus, indem Sarah wohnt. Ich finde es sieht ziemlich gemütlich aus und ich hätte große Lust, selbst dort einzuziehen.

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  • Wirklich toller Liebesroman

    Das Glück wohnt in der Ivy Lane

    MartinaSuhr

    25. April 2017 um 14:29

    Gesamteindruck:Ein süßes Cover, typisch für die Juliet Ashton-Romane, hat mich neugierig gemacht auf die neueste Geschichte der Autorin. Auch der Klappentext konnte mich überzeugen und so habe ich das Buch am Wochenende gemütlich auf der Couch begonnen und nicht mehr aus der Hand gelegt.Ich hatte schon einige kurzweilige Lesestunden erwartet, doch das mich das Buch dermaßen fesseln und überzeugen würde, damit habe ich nicht gerechnet.Der Schreibstil ist flüssig und sehr gefühlvoll. Er lässt einen durch die Seiten gleiten und man hat beim Lesen das Gefühl, mit der Geschichte zu verschmelzen. Sarah und die anderen Bewohner des blauen Hauses in der Ivy Lane sind so herrlich normal, dass man sie (die meisten zumindest) direkt ins Herz schließt. Sie alle haben ihre Probleme und Lebensgeschichten, die sie geprägt haben. Es ist spannend den einzelnen Figuren bei ihrer persönlichen Entwicklung zuzusehen, wobei natürlich die von Sarah im Vordergrund steht.Was mir zu Beginn der Lektüre sehr geholfen hat, war die Zeichnung des blauen Hauses, auf der den einzelnen Wohnungen ihre Bewohner zugeordnet sind. Das hat mir sehr viel vereinfacht und ich muss gestehen, ich hab öfter mal geschaut, wer jetzt genau in Wohnung C oder Wohnung F wohnt.Die Erzählung verlor in ihrem Verlauf nie an Dynamik, denn die Autorin hat auf wunderbare Weise immer wieder neue spannende und vor allem unerwartete Handlungsbögen eingebaut. Bis zur letzten Seite habe ich mitgefiebert und mir gewünscht, auch ein Teil dieser wundervollen Hausgemeinschaft zu sein.Nur einen kleinen Kritikpunkt habe ich leider zu bemängeln, denn der Klappentext passt nicht hundert Prozentig zu dem Roman. Allerdings stellt man das erst beim Lesen fest, wobei das natürlich dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut und somit für mich auch nicht in die Bewertung einfließt. Schade finde ich es im Nachhinein dennoch.Mein Fazit:Ein wundervoller Liebesroman, der sehr viel Gefühl, Geheimnisse, Wirrungen und eine riesige Portion englischen Charme enthält. Juliet Ashton hat mich mit diesem Buch absolut begeistert und ich habe die abwechslungsreichen Stunden in der Ivy Lane im Herzen von Notting Hill sehr genossen. Ich freu mich schon auf weitere Geschichten aus ihrer Feder und kann das Buch allen Fans von Liebes- und Frauenromanen nur empfehlen.

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  • Ein Haus, in das man einziehen möchte

    Das Glück wohnt in der Ivy Lane

    Literaturliebe

    24. April 2017 um 20:20

    MEINE MEINUNG"Wir haben alle Trauer des Verlustes in uns. Es sei denn, wir haben nie geliebt. Und das wäre ein noch weit größerer Verlust." S. 97In Juliet Ashtons neuem Roman liegt der Schwerpunkt auf Protagonistin Sarah. Sie steht vor den Scherben ihres Lebens nachdem ihr Mann sie für Helena verlassen hat und ist nun einsam und voller Selbstzweifel. Zu Beginn der Geschichte hatte ich einige Schwierigkeiten mit Sarah. Die Trennung von Ehemann Leo mag schwierig gewesen sein und dass ihr mittlerweile Ex-Mann jetzt mit der Frau, für die er Sarah verlassen hat, nur ein Stockwerk tiefer wohnt, kann schon Mitgefühl beim Leser erzeugen. Aber ich konnte einfach nicht verstehen, warum Sarah trotzdem so nach Leos Aufmerksamkeit fordert und nicht von ihm loskommt. Leo selbst ist nämlich alles andere als sympathisch und immer nur auf seine eigenen Vorteile bedacht. Besonders in den Dialogen mit Sarah zeigt er immer mehr sein wahres Gesicht und mit jedem Wort von ihm, mochte ich ihn weniger. Ich verspürte tatsächlich Erleichterung, als Sarah anfängt zu reflektieren und einige gute Einsichten bekommt, die sie zu einer starken und liebenswerten Frau machen.An Sarahs Entwicklung nicht ganz unbeteiligt sind die anderen Bewohner des Hauses in der Ivy Lane, zu denen Sarah im Verlauf Kontakt knüpft. Da wäre zum einen das neu eingezogene Ehepaar Tom und Jane. Diese Freundschaft die sich zwischen den dreien entwickelt ist absolut wunderbar zu lesen. Besonders mochte ich Jane. Sie ist bunt, quirlig, verrückt und war sofort in der Lage, hinter die Mauer von Sarah zu blicken und hatte keine Scheu, ihr auch die Meinung zu sagen. Bei Jane fällt Sarah es schwer, ihre Fassade aufrecht zu erhalten. Aber auch der permanent schlecht gelaunten und gereizten Mavis kommt Sarah bei gemeinsamen Mittagessen näher. Mavis ist dabei mit ihrer bissigen Art ein ziemlich schwieriger Charakter. Jedoch ist sie mit ihren vielen kleinen überraschenden Lebensweisheiten auch Gold wert und je näher man sie kennenlernt, desto mehr mag man sie letztlich doch.Ich muss gestehen, damals hat mich „Immer wieder du und ich“ der Autorin nur bedingt überzeugt, weswegen ich zwar trotzdem neugierig, aber ohne große Erwartungen an diesen Roman rangegangen bin. Und diesmal wurde ich positiv überrascht. „Das Glück wohnt in der Ivy Lane“ ist ein wunderbarer Roman über Liebe, Trauer, Vertrauen, Geheimnisse, Selbstwertgefühl und Freundschaft. Oft wird es tiefgründig, manchmal traurig und nachdenklich, zwischendrin aber sogar humorvoll. Juliet Ashton spielt hier mit vielen Fragen und Erwartungen des Lesers. Warum flirtet Tom ständig mit Sarah, obwohl er doch mit Jane verheiratet ist? Warum ist Una, die Tochter von Lisa, die ebenfalls im Haus wohnt, so schweigsam? Und was hat es mit der Person namens Smith auf sich? Im Verlauf kommt man den einzelnen Charakteren gut näher, erlebt wie sie miteinander interagieren, sich verändern und entwickeln. Dabei hat die Autorin einige überraschende Momente parat, die der Geschichte immer wiede eine neue Dimension und neue Blickwinkel verlieh, sodass es nie langweilig wurde.ABSCHLUSSWORTE„Das Glück wohnt in der Ivy Lane“ ist ein bezaubernder (Frauen-) Roman mit einer klugen Handlung und vielen reifen, nachdenklichen Themen. Die Bewohner des blauen Hauses in der Ivy Lane lernt man nach und nach gezielt kennen und lieben, sodass man irgendwann selbst Bewohner dieses Hauses sein möchte. Mit Protagonistin Sarah hatte ich zwar zu Beginn einige Schwierigkeiten, aber auch sie mochte ich zum Ende hin sehr gerne. Und bevor die Spannung abflauen kann, überrascht Juliet Ashton mit einigen unvorhergesehenen Wendungen. Ein Buch der leiseren Art, das aber wirklich Spaß macht zu lesen.

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  • Das blaue Haus in der Ivy Lane

    Das Glück wohnt in der Ivy Lane

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    24. April 2017 um 08:01

    Die Bewohner im blauen Haus in der Ivy Lane könnten unterschiedlicher nicht sein.Sarah, die sich gemeinsam mit ihrem Mann Leo die Wohnung gekauft hatte und die diese gemeinsam renovieren wollten, sitzt nunmehr allein in der Wohnung. Leo hatte sich in Helena, die Mieterin unter ihnen, verliebt, Sarah verlassen und Helena geheiratet. Für Sarah eine schlimme Situation, sieht sie ihn doch immer wieder, hat aber nie die Hoffnung aufgegeben, ihn zurückzugewinnen.In der Wohnung, in der früher Smith lebte, sind ganz frisch Jane und Tom eingezogen. Offen und herzlich gehen die beiden auf Sarah zu, so dass schnell eine Freundschaft entsteht. Während Jane eine gute Freundin für Sarah ist, kann sie mit den Avancen von Tom schlecht umgehen. Warum flirtet er so offensichtlich mit ihr und warum scheint es Jane nichts auszumachen?Unten im Haus wohnt Mavis, eine Frau, die zu allen grantig und unverblümt ist. Ein freundliches Wort kann man von ihr nicht erwarten, im Gegenteil, immer schlecht gelaunt und mürrisch. Umso mehr erstaunte es, dass ihre Zwillingsschwester kurz vor ihrem Tod zu ihr gezogen ist und diese von Mavis bis zu ihrem Tod gepflegt wurde.Neben Mavis wohnt eine junge Frau, die von ihrem Mann verlassen wurde, allein mit ihrer Tochter Una. Seit einiger Zeit spricht Una nicht mehr, was die Mutter ziemlich überfordert.Jeder im Haus macht sein eigenes Ding und erst, als Jane und Tom einziehen und Sarah über die Mitbewohner im Haus befragen, merkt diese, wie wenig sie doch von den anderen weiß. Nicht einmal der Namen des kleinen Mädchens war ihr geläufig, wofür sie sich wirklich schämt.So langsam aber findet bei den Hausbewohner ein Umdenken statt.Sarah hat weiterhin die Hoffnung, dass Leo sich wieder auf sie besinnen wird, denn er verbringt doch wieder eine Menge Zeit mit ihr. Sie wagt auch eine Annäherung an die grantige Mavis, indem sie diese zum Essen einlädt. Immer wieder versucht sie, hinter deren Fassade zu schauen, aber diese blockt immer wieder ab.Auch versucht sie, sich Una zu nähern, die sie an sich selbst als Kind erinnert. Es gibt viele Parallelen zwischen ihnen und sie will ihr helfen, zumal sie auch ausgebildete Kinderpsychologin ist, aber gerade ein Sabbatjahr eingelegt hat.Die einzelnen Hausbewohner sind jeder für sich ein Unikat.Die Geschichte wurde aus der Sicht von Sarah geschrieben, der Leser erhält aber nicht nur über deren Tun und Denken Kenntnis, sondern kann sich auch in die anderen Mitbewohner hineinversetzen. Man nimmt als Leser teil am Leben der Bewohner des blauen Hauses, man lebt, trauert und hofft mit ihnen.Einige Geheimnisse gibt es ebenso aufzudecken wie das stetige Miteinander zu erleben, das gegenseitige Kennenlernen.Juliet Ashton hat einmal mehr bewiesen, dass sie sich auch auf die leisen Töne versteht. Es ist eine einfühlsame Geschichte mit Höhen und Tiefen, Hoffnungen und auch Überraschungen. Freundschaft und Liebe beanspruchen ihren Teil genauso wie Enttäuschungen und Trauer.Als Leser hat man zu Beginn des Buches keine Ahnung, wohin einen das Buch führen wird.Sarah ist eine Protagonistin, die man einfach mögen muss. Ich habe sie nicht immer verstanden, schon gar nicht, dass sie von Leo nicht lassen konnte und in der Beziehung immer in einem Tagtraum lebte.Aber ich mochte sie, ihre Art, Dinge anzugehen und auf Leute zuzugehen, auch wenn es dazu erst eines Anstoßes bedurfte.Die Autorin Juliet Ashton hat es geschafft, mich mitzureißen, mit den Protagonisten mitzufiebern. Es fällt einem schwer, diese nach dem Lesen des Buches wieder gehen zu lassen, so sind sie mir ans Herz gewachsen.Sehr gut gefällt mir auch die Skizze im Buch, anhand derer man erkennen kann, wo welcher Hausbewohner wohnt. Ein wunderbares Buch, das ich sehr gern weiterempfehle. 

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  • Mit viel Gefühl

    Das Glück wohnt in der Ivy Lane

    SillyT

    23. April 2017 um 13:29

    Eigentlich hatte Sarah sich ihr Leben in der neuen Wohnung in Notting Hill ganz anders vorgestellt, denn die Wohnung im blauen Haus sollte ganz nach den Vorstellungen ihres Mannes und ihr renoviert werden, um sich so richtig wohl zu fühlen. Doch das Glück hielt nicht lange an, denn ihr Mann ging fremd, mit der Frau, die in der Wohnung unter ihnen wohnt. Nun ist Sarah von Leo geschieden und Leo frisch verheiratet mit Helena, aus der Wohnung unter Sarahs. Auch sonst ist das Leben im blauen Haus eher anstrengend, im Parterre wohnt die mürrische Mavis, gleich daneben Lisa mit ihrer Tochter Una, die seit der Trennung ihrer Eltern nicht mehr spricht und ihre beste Freundin Smith, die auch im Haus wohnte, ist für immer fort. Doch in deren Wohnung ist ein junges Paar eingezogen, Jane, die sehr nett ist und sich gleich mit Sarah anfreundet und ihr Mann Tom, der irgendwie Sarah Avancen macht, die diese nicht einordnen kann. Gleichzeitig scheint Mavis endlich aufzutauen und am Leben im blauen Haus teilzunehmen und auch Leo steht wieder häufiger vor ihrer Tür. Vielleicht ist das Leben im blauen Haus doch nicht so schlecht?Meine Meinung:Gleich von Beginn an steigen wir ins Geschehen und somit in Sarahs Leben im blauen Haus ein, nämlich mit der Hochzeit von Helena und Leo. Man spürt die doch sehr bedrückende Stimmung, vor allem Sarahs Niedergeschlagenheit und man fühlt sich schnell mit der jungen Frau verbunden. Der Schreibstil der Autorin hat mir, wie auch in ihren anderen Büchern, sehr gut gefallen. Sie schreibt sehr gefühlvoll und fließend und man hat das Gefühl, dieses Buch ist voller wunderschöner Zitate an und über das Leben. Die einzelnen Kapitel beginnen dann auch jedes Mal mit einem zu dem folgenden Kapitel passenden Zitat, die aus einem Kalender vom Takeaway um die Ecke stammen. Doch diese Sprüche sind richtig toll und ich hätte mir am liebsten jedes Einzelne davon notiert, um mal eines zu nennen: "Den Charakter eines Menschen erkennt man daran, wie er die behandelt, die ihm nichts nützen", (Kapitel 8, Seite 136).Auch das Geschehen fesselte ans Buch und man hat schnell den Eindruck, sich gemeinsam mit Sarah im blauen Haus aufzuhalten. Man spürt, dass einzelne Personen Geheimnisse haben, dass nicht alles so ist, wie es scheint und so wird dieses Buch sehr schnell zu einem Pageturner. Es passiert immer wieder etwas Neues und mit so manch einer Begebenheit konnte die Autorin völlig überraschen, zwar waren auch Kleinigkeiten vorhersehbar, doch diese störten in keinster Weise die Atmosphäre, die dieses Buch ausstrahlt. Das Geschehen verfolgen wir durch einen Erzähler in der dritten Person, der alles aus Sarahs Perspektive wiedergibt. Doch auch wenn Sarah hier die Protagonistin ist, sind auch die weiteren Charakter mit viel Tiefgang und Lebendigkeit ausgestatt und jedes Detail der Geschichte wirkt durchdacht.Sarah, die Protagonistin, ist eine sehr liebenswerte Frau, die mir teilweise sehr naiv und vertrauensselig scheint. Doch sie lebt ganz nach dem Motto, in jedem Menschen etwas Schönes zu finden. So handelt sie zwar häufig sehr blauäugig und selbstlos, ist dabei aber auch äußerst authentisch, einfach jemand, den man gerne haben muss. Neben Sarah gibt es noch einige weitere Nebencharaktere, die der Geschichte Leben einhauchen und auch das Leben im blauen Haus sehr lebendig werden läßt. Sei es die ewig mürrische und schlecht gelaunte Mavis, die dank Sarah langsam aufzutauen scheint, oder das kleine Mädchen Una, das auch eine große Parallele zu Sarahs eigener Kindheit darstellt. Jeder einzelne wirkt auf das Geschehen ein und dient der Entwicklung der Protagonistin.Mein Fazit:Alles in allem ist es ein Buch, dessen Geschehen vielleicht wirklich irgendwo so stattgefunden haben kann. Ein Buch über Freundschaft, Liebe, Vertrauen und darüber, das Schöne im Leben und in den Menschen zu sehen, über Neuanfänge und verpasste Chancen und über den Mut Vergangenes noch einmal zu überdenken. Dabei ist es auch, durch den ein oder anderen Schicksalsschlag, recht tiefsinnig und regt zum Nachdenken an. Es steckt voller Botschaften an seine Leser und ist wunderschön zu lesen. Ein Buch, das man genießen kann und in dem man ganz tief abtaucht.

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  • Das Glück wohnt in der Ivy Lane

    Das Glück wohnt in der Ivy Lane

    hasirasi2

    21. April 2017 um 23:37

    ... aber anscheinend nicht mehr bei Sarah. Ihr Mann Leo hat sie für Helena, die in der Wohnung unter ihnen wohnt, verlassen und jetzt steht sie nicht nur vor den Scherben ihrer Ehe sondern auch allein in einer stark renovierungsbedürftigen Dachgeschoßwohnung. Das Projekt hatten sie und Leo zusammen geplant, die Wohnung in Notting Hill günstig gekauft und die Renovierung begonnen. Doch dann hat sich Leo in Helena verliebt und Sarah verlassen. Außerdem ist Sarah ist traurig, weil Smith weg ist. Als Jane und Tom in Smith’ ehemalige Wohnung ziehen wird ihr klar, dass sie endlich neue Freundschaften knüpfen muss. Warum also nicht mit den anderen Bewohnern des Hauses beginnen?! Man sieht sich zwar jeden Tag, weiß aber kaum etwas voneinander. Und so kommt es, dass sich Sarah nach und nach mit ihren Nachbarn anfreundet. Der ewig gereizten Mavis, die gerade erst ihre Zwillingschwester verloren hat, kommt sie durch die gemeinsamen Mittagessen näher – allein gegessen haben beide jetzt schließlich lange genug. Und Lisas Tochter Una, die seit der Trennung der Eltern nicht mehr spricht, kann sie nach einiger Zeit zumindest ein Lächeln entlocken. Am besten aber kommt sie mit Jane und Tom aus – vor allem mit Tom. Dabei will sie  auf gar keinen Fall mit dem Mann ihrer neuen Freundin flirten. Denn Jane kann hinter Sarahs Fassade sehen und mag sie trotzdem: „Du renovierst sie doch nur, weil Du hoffst, mit einer neuen Wandfarbe auch Deine verlorene Beziehung wieder aufzufrischen.“ (S. 38) Aber auch Leo kann anscheinend nicht von Sarah lassen – denn kurz nach seiner Hochzeit mit Helena macht er ihr schon wieder Avancen.   In „Das Glück wohnt in der Ivy Lane“ geht es um Liebe, Trauer, Vertrauen, Kontrolle, Geheimnisse und Verlust. „Wir haben alle diese Trauer eines Verlustes in uns. Es sei denn, wir haben nie geliebt. Und das wäre dann ein weit größerer Verlust.“ (S. 97),   Mir gefiel besonders, wie mit den Erwartungen der Leser gespielt wird. Lange bleibt unklar, ob Smith wirklich einer der Trennungsgründe von Leo war. Und warum flirtet Tom so offensive mit ihr und hat Jane anscheinend nichts dagegen? Führen sie etwa eine offene Ehe? Wird Sarah die Abnabelung von Leo irgendwann schaffen? Ich habe Sarah nicht immer verstanden. Klar, sie ist über die Trennung noch nicht hinweg, aber sie lechzt ja geradezu nach Leos Aufmerksamkeiten und weiß, dass er ihre Treffen vor seiner Frau geheim hält. Dabei fühlt sie sich schuldiger als er, obwohl er ihr angeblich nur helfen will, die Wohnung endlich fertigzustellen. Sein wahres Gesicht zeigt er erst, als er etwas entdeckt, was nicht für seine Augen bestimmt ist und die falschen Schlüsse zieht.   Das Buch war anders als erwartet, viel tiefgründiger und trauriger, aber auch voller kleiner Lebensweisheiten. Sein zurückhaltender Humor und die unterschiedlichen zum Teil schweren Schicksale haben mich berührt.   Aber wenn ihr denkt, ich verrate Euch, wer am Ende feststellt: „Wenn Glück bedeutet, das zu bekommen, was man wirklich haben möchte, dann habe ich es schon.“ (S. 385), muss ich Euch leider enttäuschen ... 5 Sterne für diesen tiefsinnigen, überraschenden und nicht alltäglichen Frauenroman.

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