Das Glück wohnt in der Ivy Lane

von Juliet Ashton 
4,1 Sterne bei21 Bewertungen
Das Glück wohnt in der Ivy Lane
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Bookowl891s avatar

Ein Buch fürs Herz

Abendstern1975s avatar

Sein Glück zu finden und Freundschaften. Sehr herzerwärmend dieses Buch. Schön zu lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Glück wohnt in der Ivy Lane"

Notting Hill: ein Ort für Liebe, Familie, Freundschaft - und herzerwärmende Schicksale

Eigentlich wohnt Sarah gerne in der Ivy Lane im Westen Londons. Die Hausgemeinschaft ist bunt, man hilft sich aus. Doch seit kurzem ist die Idylle zerbrochen, denn Sarahs Ex-Mann wohnt jetzt ein Stockwerk tiefer - bei seiner neuen Frau. Sarah ist am Boden zerstört und sucht plötzlich die Nähe zu den anderen Nachbarn. Vor allem zu Jane und Tom, den neuen Bewohnern im Hochparterre. Sie helfen Sarah wieder auf die Beine. Trotzdem: Sich neu zu verlieben kommt für Sarah nicht in Frage. Ein Flirt mit Tom schon gar nicht. Schließlich möchte sie keine glückliche Ehe zerstören. Nur eins ist klar: Wenn das Glück in die Ivy Lane zurückkehren soll, dann muss ein Wunder geschehen. Oder am besten gleich mehrere …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499290466
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:22.04.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.05.2017 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Bookowl891s avatar
    Bookowl891vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch fürs Herz
    Aus dem wahren Leben

    Sarah glaubt, dass sie ihr Glück gefunden hat. Gemeinsam lebt sie mit ihrem Mann im "blauen Haus". Dort wollen sie ihre Wohnung renovieren und haben Pläne.

    Pläne, die nie zustande kommen. Denn, ohne, dass Sarah es absehen konnte, trennt sich Leo und wohnt nun bei seiner neuen Frau Helena. Und zwar genau ein Stockwerk unter Sarah.

    Generell ist Zusammenhalt im blauen Haus kein Thema. Jeder geht seines Weges und macht sein Ding. Mavis, die alte Dame aus Wohnung E ist der Schrecken in der Nachbarschaft. Ihr geht man lieber aus dem Weg. Auch Sarah meidet die alte, zornige Dame. In Wohnung D lebt Lisa mit ihrer Tochter Una. Das Mädchen spricht seit geraumer Zeit nicht mehr und die seltenen Besuche des Vaters sind nicht gerade eine Hilfe für die Kleine.

    Alles andere scheint sich für Sarah zu ändern, als Jane und Tom einziehen. Die beiden Frauen finden sich auf Anhieb sympathisch und Jane gibt Sarah wieder Aufschwung. Nach der Sache mit Smith und Sarahs Scheidung hat sie ein wenig Abwechslung bitter nötig und einiges scheint sich zu ändern im blauen Haus.

    Als Leo sich Sarah wieder annähert, hat sie die Hoffnung, dass er die Situation doch als einen Fehler einschätzt und zu ihr zurück kommt. Mavis scheint sich ein wenig zu öffnen und isst regelmäßig mit Sarah zu mittag. Es entwickelt sich eine zarte Freundschaft, die aber jederzeit zerbrechen kann. Mavis ist verschlossen und man darf sie nicht zu sehr bedrängen, doch durch Sarahs Arbeit als Psychologin, wird sie der Situation gerecht.

    Sarah beginnt mit Una zu arbeiten und sie wieder zum sprechen zu bringen, dabei ist Tom eine große Hilfe. Doch je mehr Zeit Sarah mit Tom verbringt, desto öfter muss sie an ihn denken.

    Happy End oder? Das wäre ja zu schön...

    Jeder aus dem blauen Haus hat seine Geheimnisse und jeder wird von einer ganz bestimmten Situation belastet. Aber in einer Gemeinschaft lassen sich Probleme bekanntlich besser lösen oder?

    Eigentlich ist dieses Buch so gar nicht mein Genre. Wie gesagt, eigentlich. Es ist, so wie man es auch erahnen kann, ein Buch fürs Herz, ein Buch für Neuanfänge und ein Buch zum Träumen. Zu Beginn der Geschichte geht jeder Bewohner des blauen Hauses seinen eigenen Weg, Kontakt besteht wenig, bis gar nicht.

    Als Jane auf der Bildfläche erscheint, ändert sich das. Sie ist für mich eine gewisse Schlüsselfigur in dem Buch und ich mochte sie auf Anhieb. Einfach weil sie ist, wie sie ist. Sie hat Energie, sie nimmt kein Blatt vor den Mund und setzt ihre Ziele durch. Der Garten erscheint in neuem Glanz und ist quasi der Sammelpunkt für alle Bewohner. Jede Partei im Haus hat ihre eigene Geschichte und wird auch im Buch vollständig behandelt. Hierbei hat auch jede handelnde Person ihre ganz eigene Persönlichkeit und so fällt es auch nicht schwer, diese auseinander zu halten.

    Sarah scheint sich ein wenig aufgegeben zu haben. Zum Einen hat sie eine harte Zeit durchgemacht, zum Anderen habe ich das Gefühl, dass sie sich so sehr für andere aufopfert, dass sie sich selbst vergisst. Der Kontakt der zu Mavis entsteht, ist wie eine ganz zarte Pflanze, die mit viel Vorsicht gepflegt werden muss. Doch mehr und mehr öffnet sich die alte Dame und scheint auch Sarah als Freundin zu betrachten. Die Veränderung von Mavis hat mir gut gefallen, sie legt ihren Starrsinn ein wenig ab und beginnt zu leben. Wieso sie sich so verändert? Ich habe in keinster Weise damit gerechnet.

    Sarah beginnt mehr über sich selbst nachzudenken und dabei hilft Mavis ihr. Doch sie gibt ihr nichts vor, sie sagt nicht, was sie tun soll. Vielmehr gibt sie Denkanstöße und Sarah beginnt sich innerlich zu verändern. Doch dann gibt es immer noch das Problem mit Tom, der ja mit Jane in Wohnung C wohnt. Doch sie kann nicht mit Jane befreundet sein und gleichzeitig ihren Mann schnappen. Was soll sie also machen?

    Eins ist sicher, das Glück wohnt in der Ivy Lane und jeder Bewohner wird sein eigenes Glück finden.

     

    "Sei du selbst, weil du, meine süße Sarah, viel mehr bist als bloß gut genug. Und finde in jedem Menschen das Schöne, denn das ist die Zauberformel, die alles wieder in Ordnung bringt."

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 8 Monaten
    Das Glück in der Ivy Lane

    Lesegrund: 

    Ich mag die Art, wie Juliet Ashton ihre Geschichten erzählt sehr gerne und daher war auch dieses Buch ein Must Read für mich. 

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Sarah. Sarah wohnt in der Ivy Lane in Westlondon. In dem Haus, in dem sie lebt gibt es eine sehr bunte Hausgemeinschaft und vorallem in Jane und Tom findet sie eine Stütze, denn die Tatsache, dass Sarah's Ex Mann nun mit seiner neuen Freundin auch im Haus wohnt, macht ihr doch schwer zu schaffen. Aber kann ein Flirt mit dem smarten Tom wirklich gutes mit sich bringen, vorallem da er verheiratet ist? Sarah ist davon überzeugt, dass die Ivy Lane, schließlich mehr als nur ein Wunder gebrauchen kann ...

     

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Juliet Ashton ist leicht zu lesen, aber in dieser Geschichte hatte ich ein bisschen Probleme mit sprunghaften Momenten, die meinen Lesefluss ab und an ein wenig ins stocken gebracht haben.

    Charaktere: 

    Mit der Ausarbeitung der Charaktere hat mich Juliet Ashton in diesem Buch leider nicht komplett überzeugt. Mir fehlte es ein bisschen an Glaubhaftigkeit und ab und an auch an mehr Tiefgang. Letzteres fehlte mir besonders bei den Momenten, die emotional wirken sollten. 

     

    Spannung: 

    Der Spannungsbogen in dieser Geschichte war, für meinen Geschmack, leider ziemlich niedrig angesetzt. Auch habe ich die Elemente, wie zum Beispiel den Humor, der sonst die niedrige Spannung aufgewogen hätte, ein bisschen vermisst. Die Story ist nett geschrieben, aber ich war nicht so interessiert an den Entwicklungen, wie ich es mir gewünscht hätte. 

     

    Emotionen:  

    Die Darstellung der Emotionen hat Juliet Ashton in Ansätzen gut dargestellt, aber da mich die Charaktere nicht komplett überzeugen konnten, fehlte es mir mehr als einmal auch an der Glaubwürdigkeit mancher Gefühle und Reaktionen. Zudem waren mir einige Elemente in der Handlung ein bisschen zu absurd, was ich sehr schade fand, da es einfach zu unrealistisch wirkte. 

     

    Von "Das Glück wohnt in der Ivy Lane" hatte ich mir in manchen Punkten mehr versprochen. Besonders die Spannung und die Glaubwürdigkeit der Charaktere haben mir sehr gefehlt. 

     

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    Anis avatar
    Anivor 10 Monaten
    Nette Unterhaltung für zwischendurch

    Eigentlich wohnt Sarah gerne in ihrer Wohnung in der Ivy Lane, die sie gemeinsam mit ihrem Mann Leo gekauft hat, um sie zu renovieren. Doch nun ist alles anders, denn Leo hat sich von Sarah scheiden lassen und lebt nun mit Helena, die nur eine Etage tiefer wohnt, zusammen. Selbst die Hochzeit der beiden bleibt Sarah in dem Haus in der Ivy Lane nicht erspart. Dennoch liebt sie ihre Wohnung. Als Jane und Tom neu ins Haus einziehen, lebt Sarah etwas auf. Denn die beiden bringen frischen Wind in die Hausgemeinschaft und machen es Sarah leicht, Anschluss zu finden. Dennoch  kann sie  nicht aufhören, an ihren Exmann Leo zu denken, doch auch zu Tom fühlt sie sich hingezogen. Für Sarah ist es aber undenkbar eine glückliche Ehe zu zerstören....


    Der Einstieg in diesen Roman gelingt mühelos, da die Hauptprotagonistin Sarah sehr sympathisch wirkt und man sich sofort in sie hineinversetzen und ihre Gefühle nachvollziehen kann. Durch Sarah lernt man nach und nach die gesamte Hausgemeinschaft kennen. Die Bewohner sind sehr unterschiedlich, wirken jedoch alle lebendig, sodass man sich das Leben in dem Haus in der Ivy Lane sehr gut vorstellen kann. Im Buch befindet sich eine Skizze, die einen Überblick über die verschiedenen Wohnungen gibt. Dadurch fällt die Zuordnung der Bewohner und die Lage ihrer Wohnungen noch leichter.


    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Sie versteht es außerdem hervorragend, zwischen den Zeilen eine besondere Atmosphäre zu vermitteln, sodass einem das Haus und seine Bewohner ans Herz wachsen. Man fühlt sich beinahe selbst als Teil dieser Gemeinschaft. In der Hausgemeinschaft setzt im Verlauf der Handlung eine Wandlung ein. Es gibt einige überraschende Wendungen, die man kaum vorhersehen kann. Dadurch bleibt die Erzählung durchgehend interessant und es kommt beim Lesen keine Langeweile auf. 


    Ich habe mich beim Lesen dieses Romans im Großen und Ganzen gut unterhalten. Die Geschichte wirkte auf mich durchgehend interessant. Durch die vielen Wendungen kam keinen Moment Langeweile auf. Dennoch bin ich in meiner Bewertung hin- und hergerissen. Denn ich muss gestehen, dass mir das, was sich in der Hausgemeinschaft alles ereignet, schon fast zu viel war. Durch die ganzen Wendungen und Ereignisse wirkte die Erzählung auf mich sehr konstruiert und etwas überladen. Deshalb fällt  meine Bewertung auch nicht ganz so euphorisch aus. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch drei von fünf möglichen Sternchen.   

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    MamaSandras avatar
    MamaSandravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Liebe und Freundschaft helfen einen seine Päckchen zu tragen. Liebevoll, einfühlsam, mitreisend, überraschend und wunderbar geschrieben
    Sehr gefühlvolle, mitreisende und wunderbare Story

    Inhalt:

    Sarah wohnt in einer Hausgemeinschaft im Blauen Haus in der Ivy Lane. Unter ihr wohnt ihr Ex-Mann samt neuer Ehefrau Helena, in Souterrain eine alte grimmige Hexe namens Mavis und eine verlassene Frau mit ihrer schweigsamen Tochter. Dazwischen ziehen nun Jane und Tom ein, die einen sehr aufgeweckten und netten Eindruck machen. Lange Zeit ist man sich im Haus nur aus dem Weg gegangen, doch so langsam kommt Leben hinein und auch Sarah merkt, dass sie mit dem einen oder anderem Nachbar doch mal mehr Zeit verbringen könnte. Das hat sie früher, als Smith noch in Janes´ Wohnung lebte, auch schön gefunden.

    Hinzu kommt, dass sie ihren Ex-Mann gern zurück hätte, auch wenn der sie mit seiner neuen Frau lange Zeit betrogen hat, kurz nach der Scheidung gleich wieder heiratete, die neue Frau so gänzlich anders ist und Sarah sogar zur Hochzeit war.

    Sarah muss sich in ihrem Leben über einiges im Klaren werden: wie kam es überhaupt zur Scheidung? Was hat sie falsch gemacht, was lief in der Beziehung falsch? Warum kann sie nicht mehr richtig in ihrem Job arbeiten und brauchte das Sabbat-Jahr? Und warum flirtet Tom mit ihr, obwohl er eigentlich zu Jane gehört, die Sarah eine tolle Freundin wird? Noch schlimmer: Warum findet Sarah Tom überhaupt interessant, wenn er vergeben ist???

     

    Meine Einschätzung:

    Das Buch ist optisch wieder typisch Juliet Ashton: ich mag ihre Cover Gestaltung sehr, es hat auf alle Fälle Wiedererkennungswert. Auf der ersten Seite findet man auch eine hübsche Zeichnung des blauen Hauses mit Lageplan der Wohnungen und deren Nutzer zur besseren Orientierung.

    In den 24 Kapiteln geht es wirklich auf und ab.

    Man stürzt mit Leos und Helenas Hochzeit mitten ins Geschehen und lernt auch gleich die mürrische Mavis kennen. Jane und Tom würde jeder sofort ins Herz schließen und über Helena nur hinwegsehen wollen. Una und ihre Mutter sind mir auch gleich ans Herz gewachsen. Alles in allem eine wunderbar gemischte Hausgemeinschaft, die sehr gut dargestellt und beschrieben wird. Und wie sich alles Seite für Seite entwickelt und verbindet, ist der Autorin prima gelungen.

     Das Buch ist eine Mischung aus Familienproblemen und deren Folgen, welchen Einfluss die Eltern auf die Persönlichkeit ihrer Kinder nehmen, was Freundschaft bedeutet und wie diese stärken aber auch zerstören kann, dass man auch kleine Dinge und Gesten unheimlich wertschätzen sollte. Gefühlvoll, ergreifend und zum Nachdenken angeregt – so kann ich das bunte Treiben in der Ivy Lane beschreiben.

    Sarah muss einen steinigen Weg gehen, den sie bereits in der Kindheit begonnen hat, nun durch einige Felsbrocken privat und beruflich per Umwege weiterläuft, um vielleicht endlich an ihr Ziel zu gelangen.

     Es wird hier und da Spannung aufgebaut und die Neugierde der Leser geweckt, indem Fährten gelegt werden, denen man sofort nachgehen möchte. Man wird verwirrt und überrascht. Zwischenzeitlich waren es mir aber zu viel skurrile Wirrungen, Überraschungen und Missverständnisse auf einen Haufen. Aber insgesamt hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, eher die Erzählung wie eine junge Frau ihren Weg geht und Hürden meistert und auch andere im Umfeld ihr Päckchen zu tragen haben und langsam lernen es mit anderen zu teilen. Denn ohne Freundschaft geht es nicht.

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    Rosisamazinglibrarys avatar
    Rosisamazinglibraryvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte voller unerwarteter Überraschungen!
    Das Glück wohnt in der Ivy Lane

    Allgemeines:

    Titel: Das Glück wohnt in der Ivy Lane

    Autorin: Juliet Ashton

    Format: Taschenbuch

    Seitenzahl: 400 Seiten

    Verlag: Rowohlt Verlag

    Genre: Jugendbuch

    Preis: 9,99 €

    Inhalt:

    Eigentlich wohnt Sarah gerne in der Ivy Lane im Westen Londons. Die Hausgemeinschaft ist bunt, man hilft sich aus. Doch seit kurzem ist die Idylle zerbrochen, denn Sarahs Ex-Mann wohnt jetzt ein Stockwerk tiefer - bei seiner neuen Frau. Sarah ist am Boden zerstört und sucht plötzlich die Nähe zu den anderen Nachbarn. Vor allem zu Jane und Tom, den neuen Bewohnern im Hochparterre. Sie helfen Sarah wieder auf die Beine. Trotzdem: Sich neu zu verlieben kommt für Sarah nicht in Frage. Ein Flirt mit Tom schon gar nicht. Schließlich möchte sie keine glückliche Ehe zerstören. Nur eins ist klar: Wenn das Glück in die Ivy Lane zurückkehren soll, dann muss ein Wunder geschehen. Oder am besten gleich mehrere …

    Meine Meinung:

    Unterschiedlicher können die Bewohner im Blauen Haus in der Ivy Lane nicht sein. Sarah, gutherzig, Kindertherapeutin sieht nur das beste in den Menschen. Leider meint es das Schicksal nicht so gut mit ihr. Ihr Mann Leo der sich mit ihr gemeinsam die Wohnung gekauft hatte hat sich in Helena, eine Mitmieterin verliebt und sie nach der Scheidung prompt geheiratet. Sarah hofft jedoch immer noch, dass er zu ihr zurück kommt. In der Wohnung, in der früher Smith, ihre beste Freundin lebte, sind jetzt Jane und Tom eingezogen. Schnell entsteht eine enge Freundschaft. Jane ist Sarah eine gute Freundin mit der sie über alles reden kann. Toms flirtversuche schrecken Sarah ab. Sie möchte keine Ehe zerstören aber komischerweise scheint es Jane nicht besonders viel auszumachen... Unten im Haus wohnt Mavis, eine Frau, die sehr einsam und verbittert scheint. Denn sie ist unfreundlich zu jedem im Haus und legt scheinbar keinen Wert darauf gemocht zu werden. Die letzten Bewohner in dem Haus wohnen neben Mavis. Lisa mit ihrer kleinen Tochter Una. Lisa und ihr Mann haben sich gerade frisch geschieden und Una scheint da drunter sehr zu leiden denn das kleine Mädchen spricht nicht mehr. Und Lisa ist verzweifelt. Ganz am Anfang des Buches ist eine schöne Skizze von dem blauen Haus wo zu sehen ist wer wo wohnt, um besser in die Geschichte einzusteigen. Jeder im Haus hat sein eigenes Ding gemacht, bis Jane und Tom einziehen und Sarah über die Mitbewohner im Haus befragen, merkt diese, wie wenig sie doch von den anderen weiß. Nicht einmal der Namen des kleinen Mädchens war ihr geläufig, wofür sie sich ziemlich schämt. Durch Sarahs handeln beginnen die Bewohner im Haus sich anzunähen. Mavis und Sarah verbringen jeden Dienstag zusammen Zeit beim Abendessen. Aber Mavis lässt selbst Sarah nicht an sich heran und blockt oft ab. Auch versucht sie, sich Una zu nähern, die sie an sich selbst als Kind erinnert. Es erinnert Sarah schmerzhaft an ihre eigene Kindheit. Aber sie kann Una helfen vor allem da es ja auch ihr Job ist. Obwohl Sarah wegen der Trennung von Leo gerade ein Sabbatjahr eingelegt hat.

    Die einzelnen Hausbewohner sind alle einzigartig und haben einen starken Charakter. Die Geschichte wurde aus der Sicht von Sarah geschrieben. Der Leser erfährt welche Bewohner vorher im Haus gelebt haben, die zum Teil auch noch auftauchen. Die Taten und Gedanken von Sarah sind besonders spannend, da sie eine sehr starke und liebevolle Frau ist und durch ihren Job genau weiß wie sie an Menschen herantreten muss.

    Es ist eine einfühlsame Geschichte mit Höhen und Tiefen, Hoffnungen und auch Überraschungen. Freundschaft und natürlich die Liebe spielen einen großen Teil in der Geschichte! Als Leser hat man zu Beginn des Buches keine Ahnung, wohin einen das Buch führt. Tatsächlich ist so viel in dem Buch passiert mit dem ich niemals gerechnet hätte! Bis zu den letzten Seiten wusste ich nicht wie die Geschichte ausgeht obwohl ich sonst ein gutes Gespür dafür habe was als nächstes passiert. Sarah ist eine Protagonistin die man einfach lieben muss. Sie hat so viel durchgemacht aber ist trotzdem zu jedem nett, freundlich und vor allem hilfsbereit.

    Die Autorin Juliet Ashton hat es geschafft, mich mitzureißen, mit den Protagonisten mitzufiebern. Ich war nach dem Ende richtig geflscht und habe es mit einem lachenden und einem traurigen Auge wieder in das Regal zurück gestellt. Denn gerne hätte ich noch mehr von den lieben Leuten in dem blauen Haus gelesen.

    Bewertung:

    Dieses Buch hat mir unheimlich gut gefallen vor allem da die Handlung überhaupt nicht vorhersehbar war. Ich habe mich sehr über dieses Buch gefreut und bin schon auf weitere Werke der Autorin gespannt. Dieses Buch jedenfalls kann ich nur empfehlen!

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    Kathaaxds avatar
    Kathaaxdvor einem Jahr
    Gefühlvolle Geschichte

    Bei diesem Buch, geht es um viele Gefühle, von Liebe, Trauer bis hin zu den Geheimnissen. Manchmal konnte ich Sarah nicht verstehen, ich kann verstehen, das man nicht so schnell über eine Trennung hinweg kommt, doch Sarah lechzt förmlich nach der Aufmerksamkeit von Tom. Tom hält die Treffen mit Sarah, seiner Frau gegenüber geheim, er will ihr angeblich nur helfen. Sie fühlt sich aber schuldiger als er. Doch Tom zeigt sein wahres Gesicht, nachdem er etwas gefunden hat, was er nicht sehen sollte. 

    An manchen Szenen musste ich schlucken und war gespannt, was wohl weiter passiert. Die ganze Story war so unerwartet, mir kam es viel tiefgründiger und trauriger vor. Ich habe mich eigentlich, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, darauf eingestellt, eine schöne Liebes Geschichte zu lesen, doch dabei wurde ich getäuscht. Die schweren Schicksale haben mich berührt, sodass ich manchmal auch ein Tränchen unterdrücken musste. Sarah mochte ich gleich von Anfang an, auch wenn ich manchmal den Kopf schütteln musste und mancher ihrer Gedankengänge nicht verstehen konnte. Sie konnte einfach nicht von Leo lassen, aber ich mochte ihre Art, Dinge anzugehen. 

    Die gesamte Story ist aus der Sicht von Sarah geschrieben. Als leser bekommt man ihre Gefühle und Gedankengänge umso besser mit und man musste mit ihr mitfühlen. Die anderen Mitbewohner sind alle Unikate, die mir auch auf anhieb gefallen haben. Man kann sich auch sehr gut in die anderen Mitbewohner hineinversetzen, was mir sehr gefallen hat. So sind sie nicht nur Nebencharaktere, sonder gehören zum Mittelpunkt mit. Es gibt auch einige Geheimnisse aufzudecken, wo man selbst erstmal rätseln muss, was wohl das Geheimnis sein kann und was dahinter steckt. 

    Der Schreibstil von Juliet Ashton war sehr angenehm, sie schreibt so gefühlvoll und man kommt einfach nicht aus dem Lesen raus. Es gibt einige schöne Zitate, die zu einem selbst passen könnten. Die einzelnen Kapitel beginnen, mit einem zu dem folgenden Kapitel passenden Zitat. Die Story wirkt so nicht abgehakt und ist fortlaufend. Ich finde, die Zitate runden die Kapitel super ab und ist auch abwechslungsreich. 

    Das Cover ist schön gehalten und das blaue Haus, zeigt das Haus, indem Sarah wohnt. Ich finde es sieht ziemlich gemütlich aus und ich hätte große Lust, selbst dort einzuziehen.

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    MartinaSuhrs avatar
    MartinaSuhrvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine abwechslungsreiche Liebesgeschichte voller Wirrungen und mit ganz viel des typischen englischem Charmes...
    Wirklich toller Liebesroman

    Gesamteindruck:
    Ein süßes Cover, typisch für die Juliet Ashton-Romane, hat mich neugierig gemacht auf die neueste Geschichte der Autorin. Auch der Klappentext konnte mich überzeugen und so habe ich das Buch am Wochenende gemütlich auf der Couch begonnen und nicht mehr aus der Hand gelegt.
    Ich hatte schon einige kurzweilige Lesestunden erwartet, doch das mich das Buch dermaßen fesseln und überzeugen würde, damit habe ich nicht gerechnet.
    Der Schreibstil ist flüssig und sehr gefühlvoll. Er lässt einen durch die Seiten gleiten und man hat beim Lesen das Gefühl, mit der Geschichte zu verschmelzen.
    Sarah und die anderen Bewohner des blauen Hauses in der Ivy Lane sind so herrlich normal, dass man sie (die meisten zumindest) direkt ins Herz schließt. Sie alle haben ihre Probleme und Lebensgeschichten, die sie geprägt haben. Es ist spannend den einzelnen Figuren bei ihrer persönlichen Entwicklung zuzusehen, wobei natürlich die von Sarah im Vordergrund steht.
    Was mir zu Beginn der Lektüre sehr geholfen hat, war die Zeichnung des blauen Hauses, auf der den einzelnen Wohnungen ihre Bewohner zugeordnet sind. Das hat mir sehr viel vereinfacht und ich muss gestehen, ich hab öfter mal geschaut, wer jetzt genau in Wohnung C oder Wohnung F wohnt.
    Die Erzählung verlor in ihrem Verlauf nie an Dynamik, denn die Autorin hat auf wunderbare Weise immer wieder neue spannende und vor allem unerwartete Handlungsbögen eingebaut. Bis zur letzten Seite habe ich mitgefiebert und mir gewünscht, auch ein Teil dieser wundervollen Hausgemeinschaft zu sein.
    Nur einen kleinen Kritikpunkt habe ich leider zu bemängeln, denn der Klappentext passt nicht hundert Prozentig zu dem Roman. Allerdings stellt man das erst beim Lesen fest, wobei das natürlich dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut und somit für mich auch nicht in die Bewertung einfließt. Schade finde ich es im Nachhinein dennoch.

    Mein Fazit:
    Ein wundervoller Liebesroman, der sehr viel Gefühl, Geheimnisse, Wirrungen und eine riesige Portion englischen Charme enthält. Juliet Ashton hat mich mit diesem Buch absolut begeistert und ich habe die abwechslungsreichen Stunden in der Ivy Lane im Herzen von Notting Hill sehr genossen. Ich freu mich schon auf weitere Geschichten aus ihrer Feder und kann das Buch allen Fans von Liebes- und Frauenromanen nur empfehlen.

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    Literaturliebes avatar
    Literaturliebevor einem Jahr
    Ein Haus, in das man einziehen möchte

    MEINE MEINUNG
    "Wir haben alle Trauer des Verlustes in uns. Es sei denn, wir haben nie geliebt. Und das wäre ein noch weit größerer Verlust." S. 97

    In Juliet Ashtons neuem Roman liegt der Schwerpunkt auf Protagonistin Sarah. Sie steht vor den Scherben ihres Lebens nachdem ihr Mann sie für Helena verlassen hat und ist nun einsam und voller Selbstzweifel. Zu Beginn der Geschichte hatte ich einige Schwierigkeiten mit Sarah. Die Trennung von Ehemann Leo mag schwierig gewesen sein und dass ihr mittlerweile Ex-Mann jetzt mit der Frau, für die er Sarah verlassen hat, nur ein Stockwerk tiefer wohnt, kann schon Mitgefühl beim Leser erzeugen. Aber ich konnte einfach nicht verstehen, warum Sarah trotzdem so nach Leos Aufmerksamkeit fordert und nicht von ihm loskommt. Leo selbst ist nämlich alles andere als sympathisch und immer nur auf seine eigenen Vorteile bedacht. Besonders in den Dialogen mit Sarah zeigt er immer mehr sein wahres Gesicht und mit jedem Wort von ihm, mochte ich ihn weniger. Ich verspürte tatsächlich Erleichterung, als Sarah anfängt zu reflektieren und einige gute Einsichten bekommt, die sie zu einer starken und liebenswerten Frau machen.

    An Sarahs Entwicklung nicht ganz unbeteiligt sind die anderen Bewohner des Hauses in der Ivy Lane, zu denen Sarah im Verlauf Kontakt knüpft. Da wäre zum einen das neu eingezogene Ehepaar Tom und Jane. Diese Freundschaft die sich zwischen den dreien entwickelt ist absolut wunderbar zu lesen. Besonders mochte ich Jane. Sie ist bunt, quirlig, verrückt und war sofort in der Lage, hinter die Mauer von Sarah zu blicken und hatte keine Scheu, ihr auch die Meinung zu sagen. Bei Jane fällt Sarah es schwer, ihre Fassade aufrecht zu erhalten. Aber auch der permanent schlecht gelaunten und gereizten Mavis kommt Sarah bei gemeinsamen Mittagessen näher. Mavis ist dabei mit ihrer bissigen Art ein ziemlich schwieriger Charakter. Jedoch ist sie mit ihren vielen kleinen überraschenden Lebensweisheiten auch Gold wert und je näher man sie kennenlernt, desto mehr mag man sie letztlich doch.

    Ich muss gestehen, damals hat mich „Immer wieder du und ich“ der Autorin nur bedingt überzeugt, weswegen ich zwar trotzdem neugierig, aber ohne große Erwartungen an diesen Roman rangegangen bin. Und diesmal wurde ich positiv überrascht. „Das Glück wohnt in der Ivy Lane“ ist ein wunderbarer Roman über Liebe, Trauer, Vertrauen, Geheimnisse, Selbstwertgefühl und Freundschaft. Oft wird es tiefgründig, manchmal traurig und nachdenklich, zwischendrin aber sogar humorvoll. Juliet Ashton spielt hier mit vielen Fragen und Erwartungen des Lesers. Warum flirtet Tom ständig mit Sarah, obwohl er doch mit Jane verheiratet ist? Warum ist Una, die Tochter von Lisa, die ebenfalls im Haus wohnt, so schweigsam? Und was hat es mit der Person namens Smith auf sich? Im Verlauf kommt man den einzelnen Charakteren gut näher, erlebt wie sie miteinander interagieren, sich verändern und entwickeln. Dabei hat die Autorin einige überraschende Momente parat, die der Geschichte immer wiede eine neue Dimension und neue Blickwinkel verlieh, sodass es nie langweilig wurde.

    ABSCHLUSSWORTE
    „Das Glück wohnt in der Ivy Lane“ ist ein bezaubernder (Frauen-) Roman mit einer klugen Handlung und vielen reifen, nachdenklichen Themen. Die Bewohner des blauen Hauses in der Ivy Lane lernt man nach und nach gezielt kennen und lieben, sodass man irgendwann selbst Bewohner dieses Hauses sein möchte. Mit Protagonistin Sarah hatte ich zwar zu Beginn einige Schwierigkeiten, aber auch sie mochte ich zum Ende hin sehr gerne. Und bevor die Spannung abflauen kann, überrascht Juliet Ashton mit einigen unvorhergesehenen Wendungen. Ein Buch der leiseren Art, das aber wirklich Spaß macht zu lesen.

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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor einem Jahr
    Das blaue Haus in der Ivy Lane

    Die Bewohner im blauen Haus in der Ivy Lane könnten unterschiedlicher nicht sein.
    Sarah, die sich gemeinsam mit ihrem Mann Leo die Wohnung gekauft hatte und die diese gemeinsam renovieren wollten, sitzt nunmehr allein in der Wohnung. Leo hatte sich in Helena, die Mieterin unter ihnen, verliebt, Sarah verlassen und Helena geheiratet. Für Sarah eine schlimme Situation, sieht sie ihn doch immer wieder, hat aber nie die Hoffnung aufgegeben, ihn zurückzugewinnen.
    In der Wohnung, in der früher Smith lebte, sind ganz frisch Jane und Tom eingezogen. Offen und herzlich gehen die beiden auf Sarah zu, so dass schnell eine Freundschaft entsteht. Während Jane eine gute Freundin für Sarah ist, kann sie mit den Avancen von Tom schlecht umgehen. Warum flirtet er so offensichtlich mit ihr und warum scheint es Jane nichts auszumachen?
    Unten im Haus wohnt Mavis, eine Frau, die zu allen grantig und unverblümt ist. Ein freundliches Wort kann man von ihr nicht erwarten, im Gegenteil, immer schlecht gelaunt und mürrisch. Umso mehr erstaunte es, dass ihre Zwillingsschwester kurz vor ihrem Tod zu ihr gezogen ist und diese von Mavis bis zu ihrem Tod gepflegt wurde.
    Neben Mavis wohnt eine junge Frau, die von ihrem Mann verlassen wurde, allein mit ihrer Tochter Una. Seit einiger Zeit spricht Una nicht mehr, was die Mutter ziemlich überfordert.

    Jeder im Haus macht sein eigenes Ding und erst, als Jane und Tom einziehen und Sarah über die Mitbewohner im Haus befragen, merkt diese, wie wenig sie doch von den anderen weiß. Nicht einmal der Namen des kleinen Mädchens war ihr geläufig, wofür sie sich wirklich schämt.

    So langsam aber findet bei den Hausbewohner ein Umdenken statt.
    Sarah hat weiterhin die Hoffnung, dass Leo sich wieder auf sie besinnen wird, denn er verbringt doch wieder eine Menge Zeit mit ihr. Sie wagt auch eine Annäherung an die grantige Mavis, indem sie diese zum Essen einlädt. Immer wieder versucht sie, hinter deren Fassade zu schauen, aber diese blockt immer wieder ab.
    Auch versucht sie, sich Una zu nähern, die sie an sich selbst als Kind erinnert. Es gibt viele Parallelen zwischen ihnen und sie will ihr helfen, zumal sie auch ausgebildete Kinderpsychologin ist, aber gerade ein Sabbatjahr eingelegt hat.

    Die einzelnen Hausbewohner sind jeder für sich ein Unikat.
    Die Geschichte wurde aus der Sicht von Sarah geschrieben, der Leser erhält aber nicht nur über deren Tun und Denken Kenntnis, sondern kann sich auch in die anderen Mitbewohner hineinversetzen. Man nimmt als Leser teil am Leben der Bewohner des blauen Hauses, man lebt, trauert und hofft mit ihnen.
    Einige Geheimnisse gibt es ebenso aufzudecken wie das stetige Miteinander zu erleben, das gegenseitige Kennenlernen.

    Juliet Ashton hat einmal mehr bewiesen, dass sie sich auch auf die leisen Töne versteht. Es ist eine einfühlsame Geschichte mit Höhen und Tiefen, Hoffnungen und auch Überraschungen. Freundschaft und Liebe beanspruchen ihren Teil genauso wie Enttäuschungen und Trauer.

    Als Leser hat man zu Beginn des Buches keine Ahnung, wohin einen das Buch führen wird.
    Sarah ist eine Protagonistin, die man einfach mögen muss. Ich habe sie nicht immer verstanden, schon gar nicht, dass sie von Leo nicht lassen konnte und in der Beziehung immer in einem Tagtraum lebte.
    Aber ich mochte sie, ihre Art, Dinge anzugehen und auf Leute zuzugehen, auch wenn es dazu erst eines Anstoßes bedurfte.

    Die Autorin Juliet Ashton hat es geschafft, mich mitzureißen, mit den Protagonisten mitzufiebern. Es fällt einem schwer, diese nach dem Lesen des Buches wieder gehen zu lassen, so sind sie mir ans Herz gewachsen.

    Sehr gut gefällt mir auch die Skizze im Buch, anhand derer man erkennen kann, wo welcher Hausbewohner wohnt. 

    Ein wunderbares Buch, das ich sehr gern weiterempfehle. 

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    SillyTs avatar
    SillyTvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Über Freundschaft, Liebe, Vertrauen, einfach über das Leben
    Mit viel Gefühl

    Eigentlich hatte Sarah sich ihr Leben in der neuen Wohnung in Notting Hill ganz anders vorgestellt, denn die Wohnung im blauen Haus sollte ganz nach den Vorstellungen ihres Mannes und ihr renoviert werden, um sich so richtig wohl zu fühlen. Doch das Glück hielt nicht lange an, denn ihr Mann ging fremd, mit der Frau, die in der Wohnung unter ihnen wohnt. Nun ist Sarah von Leo geschieden und Leo frisch verheiratet mit Helena, aus der Wohnung unter Sarahs. Auch sonst ist das Leben im blauen Haus eher anstrengend, im Parterre wohnt die mürrische Mavis, gleich daneben Lisa mit ihrer Tochter Una, die seit der Trennung ihrer Eltern nicht mehr spricht und ihre beste Freundin Smith, die auch im Haus wohnte, ist für immer fort. Doch in deren Wohnung ist ein junges Paar eingezogen, Jane, die sehr nett ist und sich gleich mit Sarah anfreundet und ihr Mann Tom, der irgendwie Sarah Avancen macht, die diese nicht einordnen kann. Gleichzeitig scheint Mavis endlich aufzutauen und am Leben im blauen Haus teilzunehmen und auch Leo steht wieder häufiger vor ihrer Tür. Vielleicht ist das Leben im blauen Haus doch nicht so schlecht?
    Meine Meinung:
    Gleich von Beginn an steigen wir ins Geschehen und somit in Sarahs Leben im blauen Haus ein, nämlich mit der Hochzeit von Helena und Leo. Man spürt die doch sehr bedrückende Stimmung, vor allem Sarahs Niedergeschlagenheit und man fühlt sich schnell mit der jungen Frau verbunden. Der Schreibstil der Autorin hat mir, wie auch in ihren anderen Büchern, sehr gut gefallen. Sie schreibt sehr gefühlvoll und fließend und man hat das Gefühl, dieses Buch ist voller wunderschöner Zitate an und über das Leben. Die einzelnen Kapitel beginnen dann auch jedes Mal mit einem zu dem folgenden Kapitel passenden Zitat, die aus einem Kalender vom Takeaway um die Ecke stammen. Doch diese Sprüche sind richtig toll und ich hätte mir am liebsten jedes Einzelne davon notiert, um mal eines zu nennen: "Den Charakter eines Menschen erkennt man daran, wie er die behandelt, die ihm nichts nützen", (Kapitel 8, Seite 136).
    Auch das Geschehen fesselte ans Buch und man hat schnell den Eindruck, sich gemeinsam mit Sarah im blauen Haus aufzuhalten. Man spürt, dass einzelne Personen Geheimnisse haben, dass nicht alles so ist, wie es scheint und so wird dieses Buch sehr schnell zu einem Pageturner. Es passiert immer wieder etwas Neues und mit so manch einer Begebenheit konnte die Autorin völlig überraschen, zwar waren auch Kleinigkeiten vorhersehbar, doch diese störten in keinster Weise die Atmosphäre, die dieses Buch ausstrahlt.
    Das Geschehen verfolgen wir durch einen Erzähler in der dritten Person, der alles aus Sarahs Perspektive wiedergibt. Doch auch wenn Sarah hier die Protagonistin ist, sind auch die weiteren Charakter mit viel Tiefgang und Lebendigkeit ausgestatt und jedes Detail der Geschichte wirkt durchdacht.
    Sarah, die Protagonistin, ist eine sehr liebenswerte Frau, die mir teilweise sehr naiv und vertrauensselig scheint. Doch sie lebt ganz nach dem Motto, in jedem Menschen etwas Schönes zu finden. So handelt sie zwar häufig sehr blauäugig und selbstlos, ist dabei aber auch äußerst authentisch, einfach jemand, den man gerne haben muss.
    Neben Sarah gibt es noch einige weitere Nebencharaktere, die der Geschichte Leben einhauchen und auch das Leben im blauen Haus sehr lebendig werden läßt. Sei es die ewig mürrische und schlecht gelaunte Mavis, die dank Sarah langsam aufzutauen scheint, oder das kleine Mädchen Una, das auch eine große Parallele zu Sarahs eigener Kindheit darstellt. Jeder einzelne wirkt auf das Geschehen ein und dient der Entwicklung der Protagonistin.
    Mein Fazit:
    Alles in allem ist es ein Buch, dessen Geschehen vielleicht wirklich irgendwo so stattgefunden haben kann. Ein Buch über Freundschaft, Liebe, Vertrauen und darüber, das Schöne im Leben und in den Menschen zu sehen, über Neuanfänge und verpasste Chancen und über den Mut Vergangenes noch einmal zu überdenken. Dabei ist es auch, durch den ein oder anderen Schicksalsschlag, recht tiefsinnig und regt zum Nachdenken an. Es steckt voller Botschaften an seine Leser und ist wunderschön zu lesen. Ein Buch, das man genießen kann und in dem man ganz tief abtaucht.

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