Juliet Blackwell

 3.7 Sterne bei 7 Bewertungen
Autorin von Eines Tages in Paris, Eines Tages in Paris und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Juliet Blackwell

Magische Bestsellerautorin aus dem goldenen Staat: Die kalifornische Schriftstellerin hat Lateinamerika-Studien, Anthropologie und soziale Arbeit studiert und arbeitete jahrelang als Sozialarbeiterin und Englischlehrerin. In den Vereinigten Staaten belegten viele ihrer Werke die Bestsellerlisten. 2018 wurde nun endlich ein Roman von ihr ins Deutsche übersetzte. „Eines Tages in Paris“ heißt im Original „Letters from Paris“ und erschien 2016. Zudem stammen der Roman „The Paris Key“ und die Buchreihen „A Witchcraft Mystery“ und „A Haunted Home Renovation Mystery“ aus der Feder der an die Magie der Sprache glaubenden Amerikanerin, die in einem hundert Jahre alten Haus mit einem riesigen botanischen Garten in ihrem Heimatstaat lebt.

Alle Bücher von Juliet Blackwell

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Eines Tages in Paris

Eines Tages in Paris

 (7)
Erschienen am 03.04.2018
Eines Tages in Paris

Eines Tages in Paris

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Erschienen am 03.04.2018
A Toxic Trousseau

A Toxic Trousseau

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Erschienen am 07.07.2016
A Cast-Off Coven

A Cast-Off Coven

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Erschienen am 06.01.2010
A Vision in Velvet

A Vision in Velvet

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Erschienen am 01.07.2014
A Ghostly Light

A Ghostly Light

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Erschienen am 27.06.2017
Keeper of the Castle

Keeper of the Castle

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Erschienen am 02.12.2014
A Magical Match

A Magical Match

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Erschienen am 03.04.2018

Neue Rezensionen zu Juliet Blackwell

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Rezension zu "Eines Tages in Paris" von Juliet Blackwell

Absolute Lese-Empfehlung!
Monika58097vor 5 Monaten

Als ihre Großmutter, liebevoll Mammaw genannt, im Sterben liegt, kehrt Claire zurück nach Louisiana. Sie gibt Claire mit auf den Weg, nach Paris zu reisen. In der Stadt des Lichts würde ein Geheimnis auf sie warten. Ein Geheimnis, das auch mit der ungewöhnlichen Totenmaske einer wunderschönen Frau zu tun hat, die Claire schon als Kind auf dem Dachboden der Großmutter entdeckt hat. 

Claire fliegt nach Paris und macht sich direkt auf den Weg zur "Moulage" der Familie Lombardi, einer Werkstatt, die schon seit Ewigkeiten Totenmasken und Gipsabdrücke herstellt. Die Totenmaske der geheimnisvollen schönen  Frau wurde hier einst hergestellt. In der Werkstatt trifft sie auf den mürrischen Armand und seine herzliche Cousine Giselle, die sich um den Verkauf kümmert. Ein Zufall will es, dass eine Übersetzerin ausgefallen ist. Kurzerhand springt Claire ein. Mit Giselle freundet sie sich sofort an, doch Armand bleibt abweisend und ebenso geheimnisvoll wie die Totenmaske. 

Wird Claire die Geheimnisse dieser beiden Menschen lösen können? Was hat es mit der wunderschönen Toten auf sich und wieso ist Armand so kühl? Armand, zu dem die sich immer mehr hingezogen fühlt. 

"Eines Tages in Paris" - was sich wie ein banaler Liebesroman anhören mag, entwickelt sich zu einer richtig spannenden Geschichte, die man einfach immer weiterlesen muss. Auf zwei Zeitebenen geschrieben, begibt sich der Leser zusammen mit Claire auf eine Reise in die Belle Époque. Dinge aus der Vergangenheit scheinen sich plötzlich in der Gegenwart zu wiederholen. Die Autorin schafft es hervorragend, das Pariser Flair wiederzugeben. Die Werkstatt, das Appartement. Es war, als würde ich als Freundin im Hintergrund dabei sein. 

"Eines Tages in Paris" - Nicht nur ein Liebesroman. Überraschende Wendungen machen diese wunderbare Geschichte zu einem spannenden Lese-Erlebnis. Absolute Empfehlung!

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Rezension zu "Eines Tages in Paris" von Juliet Blackwell

L'Inconnue
Dreamworxvor 7 Monaten

Nachdem die Großmutter in Louisiana verstarb, trauert Softwareentwicklerin Claire nicht nur sehr um sie, war sie doch ihre eigentliche Familie, da ihre Eltern sich nie richtig um sie gekümmert haben, sie muss sich auch um den Nachlass kümmern. Als sie in einem alten Karton die kunstfertige Totenmaske einer Frau nebst einem Brief findet, erinnert sie sich an den letzten Wunsch ihrer Oma, dass sie nach Paris reisen und sich auf die Spuren der Maske begeben solle, um ein Geheimnis zu ergründen. Die Maske „L’Inconnue (Die Unbekannte)“ macht Claire neugierig, so begibt sie sich gleich auf Spurensuche, wobei sie sich auf der Seite des Herstellers „Moulage“ informiert und feststellt, dass es diesen immer noch gibt. Bei der Maske handelt es sich um eine Frau, die man Ende des 19. Jahrhunderts aus der Seine geborgen hat. Claire will es genauer wissen und reist nach Paris, um dort die Bekanntschaft von Armand und Giselle zu machen, die heute „Moulage“ führen. Schnell besteht zwischen Claire, Giselle und Armand eine Verbindung, sie unterstützen Claire bei ihren Recherchen, das Geheimnis um „L’Inconnue“ zu lüften, doch sie zeigen ihr auch ein Paris und halten ihr unbewusst einen Spiegel vor, in dem sich Claire endlich auch selbst wiedererkennt…

Juliet Blackwell hat mit ihrem Buch „Eines Tages in Paris“ einen sehr unterhaltsamen und fesselnden Roman vorgelegt, der den Leser gleich von Beginn an in seinen Bann zieht. Der Schreibstil ist flüssig und lebhaft, der Leser findet sich schnell an Claires Seite wieder, um sie heimlich bei all ihren Unternehmungen zu begleiten und ihre Gedanken und Gefühle aus erster Hand zu erfahren. Der Handlungsaufbau ist interessant gestaltet, so bekommt man nicht nur Einblicke in Claires Leben, sondern erfährt auch die Geschichte rund um die Totenmaske sowie die Unbekannte, deren Gesicht diese ziert und deren Geheimnis seit über einem Jahrhundert die Menschen fasziniert als „L’Inconnue de la Seine“ und um die sich so allerlei Geschichten ranken. Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut und steigert sich im Verlauf der Handlung immer mehr. Die Autorin versteht es, geschickt Überraschungsmomente sowie unvorhersehbare Wendungen einzuflechten, so dass der Leser zum Miträtseln angeregt wird. Die Ortsbeschreibungen von Paris sind sehr bildgewaltig und farbenfroh, lassen sie doch wunderschöne Bilder vor dem inneren Auge des Lesers entstehen und das Gefühl haben, selbst vor Ort in der französischen Metropole zu verweilen, die alten Bauten zu bewundern und die vielen kleine Cafés, Parks und auch die Künstlerszene zu studieren, um nebenbei von französischen Köstlichkeiten verführt zu werden.

Die Charaktere sind sehr schön ausgestaltet und platziert worden. Durch ihre individuellen Eigenheiten wirken sie sehr real und lebendig, was sie dem Leser näher bringt. Claire ist eine sympathische junge Frau, die keine leichte Kindheit gehabt hat. Ihre Mutter starb durch einen Unfall, als sie noch sehr jung war, der Vater hatte kein Interesse an dem Kind. So musste Claire schnell erwachsen werden, aber nicht ohne die liebevolle Unterstützung ihrer Großmutter. Claire ist freundlich, offen und neugierig zugleich. Aber sie ist auch in sich gekehrt und ruhelos, sie ist immer noch auf einer Suche und nicht zufrieden mit ihrem derzeitigen Job. Armand und Giselle sind beides sehr nette und freundliche Menschen, die allerdings auch so manches Geheimnis in sich tragen, jedoch dazu beitragen, dass Claire sich bald selbst immer besser kennenlernt und ihr Leben aus einer anderen Perspektive betrachtet. Die Beschreibung von „L’Inconnue“ wird hier etwas verklärt dargestellt, Tatsache ist, das bis heute niemand weiß, wer die Tote in Wirklichkeit war.

„Eines Tages in Paris“ ist ein sehr schöner spannender Roman, der nicht nur ein Geheimnis aufzudecken versucht, sondern auch die Suche nach sich selbst in den Vordergrund stellt. Für diese fesselnde Geschichte gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Rezension zu "Eines Tages in Paris" von Juliet Blackwell

Die Unbekannte aus der Seine
hasirasi2vor 8 Monaten

„Er wird mich niemals lebendig gehen lassen.“ (S. 35) steht in einem Brieffragment, den Claire beim Spielen unter der zerbrochenen Totenmaske einer wunderschönen Frau in einer Kiste aus Frankreich findet. Die Maske hatte ihr Großvater während des 2. WK aus Paris nach Hause (Louisiana) geschickt.

Jahre später liegt Claires Großmutter im Sterben. Claire arbeitet inzwischen als erfolgreiche Softwareentwicklerin, aber so richtig glücklich macht sie der Job nicht. Der letzter Wunsch ihrer Großmutter ist: Reise nach Paris und „Finde dieses Gesicht, da wartet ein Geheimnis auf Dich.“ (S. 40). Der Gedanke setzt sich in Claire fest und sie beginnt zu recherchieren. Die „Moulage de la Famille Lombardi, depuis 1871“, welche die Maske hergestellt hat, gibt es noch. Auf deren Website findet sie auch die Maske: „L’Inconnue“ – „Die Unbekannte aus der Seine“. Sie soll in den späten 1890ern ertrunken aus der Seine gefischt worden sein. Aber wer lässt eine Totenmaske von einer unbekannten Selbstmörderin anfertigen?

Claires Neugier ist geweckt, sie reist wirklich nach Paris. Die Moulage wird inzwischen von Armand und seiner Cousine Giselle betrieben. Sie haben sogar  noch Unterlagen über „L’Inconnue“ und würden sie Claire gegen eine ungewöhnliche Gegenleistung zur Verfügung stellen ...

 

„Eines Tages in Paris“ handelt von Träumen und Sehnsüchten und wie enttäuschend deren Erfüllung sein kann.

Claire hat ihre Mutter früh bei einem Autounfall verloren und immer noch Albträume davon. Ihr Vater kümmerte sich nicht um sie, also wuchs sie bei ihrer Mammaw auf.

Auch Paris ist zu Beginn ganz anders als erwartet, die Postkartenromantik gibt es nicht. Außerdem sind die Frauen hier so modisch und elegant – sie kommt sich wie das hässliche Entlein vor. Erst nach und nach entdeckt sie dank Armand und Giselle die schönen Seiten der Stadt, ihre künstlerische Ader und söhnt sich mit ihrer Vergangenheit aus: „Lebst Du denn nicht dein eigenes Leben ...?“ (S. 259).

„Die Unbekannte“ kam Ende der 1890er auf der Flucht vor ihrem übergriffigen Vater vom Land nach Paris um Haushälterin zu werden. Stattdessen wird sie ein exklusives Künstlermodell. Endlich schöne Kleider und genug zu Essen, sogar Schokolade. Aber um welchen Preis? Die Angst wird wieder ihr täglicher Begleiter.

 

Das Buch ist sehr spannend, fast schon ein Krimi und die nächste Wendung nie vorhersehbar. Durch mehrere Zeitstränge und Rückblicke wird die Vergangenheit von Claire und „L’Inconnue“ enthüllt. Am Ende deckt Claire ein überraschendes Geheimnis auf, nach dem sie nie gesucht hat.

 

Wer meine Rezensionen regelmäßig liebt, weiß, wie sehr ich Paris liebe. Auch Juliet Blackwell ist es gelungen, das Flair dieser wandelbaren Stadt einzufangen und auf Papier zu bannen. Ich liebte die Spaziergänge mit Claire, die Streifzüge über die Märkte und die hervorragende französische Küche.

Übrigens liest Claire in Paris Romane über diese Stadt und ich bilde mir ein, in einem „Die Lichter von Paris“ von Eleanor Brown erkannt zu haben.

 

Abschließen möchte ich mit meinem Lieblingszitat: „Wenn doch nur die Narben des Lebens mit goldenen Linien repariert werden könnten.“ (S. 262). Was es damit auf sich hat, erfahrt Ihr im Buch ;-).

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