Juliet Hall Das Leuchten des Safrans: Roman

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Inhaltsangabe zu „Das Leuchten des Safrans: Roman“ von Juliet Hall

Seit Generationen baut Nells Familie in Cornwall Safran an. Nun, mit dem Tod ihrer Mutter, wird die Tradition enden, denn Nells Mann drängt sie, die Farm zu verkaufen. Nell ist zutiefst traurig, fühlt sich entwurzelt. Auch eine Reise nach Marokko kann sie nicht trösten. Dann aber lernt sie die Fotografin Amy kennen, die im Auftrag ihrer Galerie das Land bereist. Gemeinsam begeben sie sich auf den Safranweg - auf die Suche nach Amys verschwundenem Cousin und auf die Suche nach sich selbst ...

Trotz guter Idee und schönem Schauplatz nicht ganz überzeugend!

— Aleida
Aleida
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    Das Leuchten des Safrans: Roman
    Aleida

    Aleida

    05. June 2017 um 16:30

    Das Leuchten des Safrans von Juliet Hall Inhalt:Zwei Frauen aus England begeben sich aus unterschiedlichen Gründen auf eine Reise nach Marokko. Nell hat von ihrem Mann einen Kochkurs dort geschenkt bekommen. Allerdings steht es mit ihrer Ehe nicht zum Besten. Gleichzeitig muss sie den Tod ihrer Mutter verarbeiten. Diese hat Safran in England angebaut. Nell möchte sich auf die Spuren des Safrans in Marokko begeben. Amy ist Fotografin und arbeitet in einer Kunstgalerie. Sie möchte eine Ausstellung über dieses Land vorbereiten. Außerdem ist sie in Marokko auf der Suche nach einem verschollenen Familienmitglied.Cover: Ein sehr schönes und ansprechendes Cover, das mit seinen pastelligen und lila Farben gut zum exotischen Handlungsort passt. Besonders die Safranblüten stechen hervor.Meinung:Dies war mein erstes Buch von Juliet Hall. Die Autorin entführt den Leser von England aus auf eine Reise nach Marokko. Aus der Perspektive von u.a. Nell und Amy lernt man das Land kennen. Die Schilderungen von Land und Leute, Kultur, Essen, Gewürze, Musik und Architektur sind der Autorin gut gelungen und man fühlt sich in dieses exotische Land versetzt. Es gibt verschiedene Handlungstränge, die schließlich geschickt zu einem großen Ganzen verknüpft werden. Besonders die Geschichte von Glenn, die in den 70er Jahren in Marokko spielt, hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr interessant und spannend sein Leben mitzuverfolgen! Er ist ein besonderer Mensch, der viel in seinem Leben erlebt hat und es auch nicht immer leicht hatte. Ich muss gestehen, dieser Teil hat mir eigentlich am besten gefallen. Auch Amy und Nell waren wir zwar sympathisch, aber eine richtige Verbindung konnte ich zu ihnen nicht aufbauen. Bei den Liebesbeziehungen der beiden ist bei mir der Funke leider nicht übergesprungen. Bei Amy ging mir einiges doch dann zu schnell und die Entwicklung der Gefühle zu ihrem Freund wurde nicht richtig deutlich. Hier hätte die Autorin noch etwas mehr in die Tiefe gehen können. Nell möchte sich mit der Reise auch auf die Spuren ihrer Mutter begeben. Auch dies kam für mich etwas zu kurz.Die Autorin schafft es sehr gut, die verschiedenen Handlungen miteinander zu verweben, so dass das Buch für mich, trotz ein paar Schwächen, recht abwechslungsreich und unterhaltsam war. Der Schreibstil ist flüssig und gut zulesen. Der exotische Schauplatz der Handlung ist außerdem ein Pluspunkt!Fazit:Trotz ein paar Schwächen ein unterhaltsamer Roman, der den Leser auf eine spannende Reise zu besonderen Menschen mitnimmt. Ich vergebe 3,5 Sterne!

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