Juliet Marillier Der Sohn der Schatten

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Inhaltsangabe zu „Der Sohn der Schatten“ von Juliet Marillier

Die junge Kräuterkundige Liadan besitzt eine besondere Gabe: Sie kann nicht nur den Körper heilen, sondern auch Geist und Seele. Doch nun scheint es an ihr zu sein, weit mehr als das zu tun – denn das Schicksal ihrer Heimat Sevenwaters hängt von ihr ab. Hin- und hergerissen zwischen den Befehlen des alten Feenvolks und dem Wunsch, ihren eigenen Gefühlen zu folgen, muss Liadan eine schicksalsträchtige Entscheidung treffen …

Passagenweise sehr, sehr langatmig

— confused_penguin

Großartige Fortsetzung der Sevenwaterssaga. Zauberhaft, Schicksal und Familie, Liebe und Verlust.

— L1sera

Traumhaft ging es weiter im zweiten Teil

— seraphine67

Auch der 2. Band der Sevenwaters Reihe ist so toll geschrieben und ich war mittendrin im alten Irland. Ganz tolle historische Fantasyreihe!

— MartinaBaum

Mitreissendes Buch, dass mich in seinen Bann gezogen und nicht wieder losgelassen hat.

— Mondtanz

Mein absoluter Lieblingsbuch der Sevenwatersreihe!

— smil3everyday

✰Lieblingsband✰; auch als Hörbuch gelesen von Tanja Geke absolut genial.

— MattaWho

Mein Lieblingsband einer genialen Serie.

— Endorfinchen

Hat mich ebenso in seinen Bann gezogen wie der erste Teil! Eine unglaubliche Geschichte!

— Dupsi

Auch der 2. Teil der Trilogie überzeugt. Wunderbar geschrieben - ich gebe die volle Punktzahl :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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Gutes Buch, hatte jeoch ein paar Mängel. Beispielsweise hat mir die Protagonistin ziemlich missfallen. Der Schreibstil war aber grandios!

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  • Guter zweiter Band

    Der Sohn der Schatten

    Jisbon

    14. April 2017 um 03:22

    "Der Sohn der Schatten" hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste Band. Dies lag hauptsächlich an den Figuren; Liadan ist eine starke, selbstbewusste Protagonistin, die mutig ihren Weg geht, sich dabei von niemandem kontrollieren lassen möchte und zugleich auch verletzlich ist und sehr an ihrem Zuhause hängt. Zwischendurch fand ich sie aber ein wenig anstrengend und fast schon scheinheilig, beispielsweise, wenn sie sich darüber beschwerte, wichtige Informationen vorenthalten zu bekommen, nur um dann genau das gleiche zu tun. Die Entwicklung ihrer Romanze ging mir ebenfalls ein wenig zu schnell, da sie und ihr Liebhaber kaum Zeit miteinander verbracht haben, in der er sie nicht herablassend oder abwehrend behandelt hat, bevor nach einer kurzen Annäherung schon sofort eine magische Verbindung da war. Die Beziehung an sich war gut und recht überzeugend dargestellt, mir hätte es jedoch besser gefallen, wenn das Verlieben ausführlicher gezeigt worden wäre.Von dieser Kritik abgesehen ist "Der Sohn der Schatten" eine mitreißende Lektüre, die dem Leser emotional alles abverlangt. Gerade in Bezug auf das Schicksal bereits bekannter, geliebter Figuren nimmt die Autorin keinerlei Rücksicht und bei mir sind mehrfach die Tränen geflossen. Das Buch war keineswegs nur traurig, doch diese Szenen konnten mich besonders berühren. Die ganzen Verwicklungen, Geheimnisse und auch Intrigen waren ebenfalls interessant und haben dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Mir waren dabei nicht alle Charaktere sympathisch, ihre Entwicklungen im Laufe der Geschichte waren dafür alle überzeugend und gut ausgearbeitet. Dazu gibt es noch einige Handlungsstränge, die auf den nächsten Band hinweisen und sehr neugierig darauf machen, wie es weitergehen wird.

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  • Wunderschönes Buch♥♥

    Der Sohn der Schatten

    hija_de_las_estrellas

    09. April 2014 um 01:56

    "Dies ist ein langer Abschied und dennoch genügt die Zeit nicht. Ich habe keine Möglichkeit damit zurechtzukommen, ich kann es nicht lernen. Ich würde mich anklammern und anklammern, bis meine Hand nur noch Leere empfängt [...]"Ich will nicht viel zum Inhalt sagen, ich will nur sagen wie unglaublich tief mich dieses Buch berührt hat (wie auch schon sein Vorgänger). Es ist unendlich traurig und gleichzeitig unendlich schön und dabei überhaupt nicht kitschig. Ich könnte niemals die richtigen Worte finden, um dieses Buch angemessen zu beschreiben, man muss es einfach gelesen haben! Obwohl es in einer völlig anderen Zeit spielt und auch Fantasy Elemente beinhaltet ist es realistisch und glaubhaft und auch die Liebesgeschichte ist keinesfalls überzogen, sonder einfach nur wunderschön. Dieses Buch zeigt, dass das Leben auch nach schlimmen Schicksalsschlägen weitergehen muss & dass wahre Liebe alles überstehen kann♥ ..."Wenn du auf diese Weise liebst, lieferst du dem Schicksal Geiseln [...]"

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Die nächste Generation, Sevenwaters 2

    Der Sohn der Schatten

    monerl

    25. September 2013 um 15:19

    Beschreibung Amazon: "Im zweiten Band der Sevenwater-Trilogie schildert Sorchas Tochter Liadan das weitere Schicksal der Familie. Ihre Mutter und deren britischer Mann haben sich im alten Wohnsitz Sevenwater niedergelassen, umgeben von den magischen Wäldern Irlands. Hier ziehen sie ihre drei Kinder groß: Die schöne und leichtlebige Niamh, den verlässlichen, tüchtigen Sean und dessen Zwillingsschwester Liadan, die von den Prophezeiungen nicht vorhergesehen worden war. Doch Frieden und Glück sind nicht von Dauer. Niamh gibt sich einer ungebürlichen Liebschaft hin und wird kurzerhand - und aus einer politischen Notlage heraus - einem kaum bekannten Clansführer zur Frau gegeben. Die Kräuterkundige Liadan besitzt eine besondere Gabe: Sie kann nicht nur den Körper heilen, sondern auch den Geist und die Seele. Als die junge Frau einer Gruppe Söldner in die Hände fällt, muss sie um ihr Leben fürchten - und findet ausgerechnet in dem wortkargen Anführer Bran den Mann, der ihr Schicksal verändern wird..." ______________________________________________________________________________________________ Nach Teil 1 "Die Tochter der Wälder" hatte mich das Sevenwaters-Fieber gepackt. Ich konnte es kaum erwarten, Teil 2 zu hören. In diesem Teil hier erzählt die Tochter Liadan ihre Geschichte, die einige Jahre nach dem Abenteuer ihrer Mutter Sorcha stattfindet. Auch diesmal wird der Leser wieder in ein Reich von Märchen, Geschichten, Mythen und Sagen mitgenommen. Jedoch fußt hier die Handlung selbst nicht auf einer Sage und genau das spürt man. Wo im Teil 1 das Buch leicht von der Sage der 6 Schwäne getragen wird, musste die Autorin nun alles aus eigener Kraft und durch ihre Fantasie erfinden. So "holpert" manchmal die Handlung. Wett gemacht wird dieses aber durch wundervolle Charaktere. Juliet Marillier schafft es wie kaum ein anderer Autor, herausragende Figuren zu schaffen, die dem Leser ans Herz wachsen. Sie erscheinen so echt und greifbar, dass man, sobald man die Geschichte angefangen hat zu lesen, immer weiter lesen möchte, um den Draht zu den Figuren nicht zu kappen. Auch in diesem Teil herrscht eine sehr spannende Düsternis über dem Schicksal der Familie von Sevenwaters. Das Glück wird getrübt und finstere Geheimnisse sollen nicht aufgedeckt werden. Liebe - Hass - Verrat und Leid; kann am Ende das Gute siegen? Welches Schicksal ist Liadan bestimmt, der Tochter, die das Muster durchbrochen hat? Teil 2 habe ich auch als Hörbuch gehört, knapp 25 Std lang und ich möchte keine davon missen. Die Geschichte wird von der einmaligen Tanja Geke gelesen, ihre Stimme ist traumhaft! Sie schafft es, absolut JEDER Figur eine eigene Stimme mit Wiedererkennungswert zu geben, ohne dabei falsch oder übertrieben zu wirken. Ihre sanfte und ruhige Erzählart hebt so die Stimmung der Mystik dieser Fantasyreihe hervor. Ich empfehle das Buch, gelesen von Tanja Geke, zu hören, um in den richtigen Genuss der Geschichte zu gelangen. 4 von 5 Sternen für die Geschichte, da sie etwas schwächer ist als Teil 1. 5***** Sterne für die Sprecherin.

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  • Rezension zu "Sohn der Schatten" von Juliet Marillier

    Der Sohn der Schatten

    Ines_Mueller

    08. August 2013 um 23:31

    "Ich schickte meine Gedanken voraus nach Hause, zu meiner Rückkehr. Was sollte ich meiner Familie erzählen?" Ich bin ein großer Fan von Juleit Marilliers Sevenwaters Triologie und wollte dementsprechend jeden Teil dieser Reihe lesen. "Sohn der Schatten" ist das letzte Buch, das mir noch gefehlt hat, allerdings muss ich mir eingestehen, dass die Reihe etwas an Qualität verloren hat. Dabei klang die Inhaltsangabe dieses Buches so interessant! Eine Liebe, die sich langsam zwischen einem Entführer und dem Opfer entfaltet. Eben diese Geschichte hat "Sohn der Schatten" vor einer drei Sterne Bewertung gerettet. Liebevoll, realistisch und unglaublich schön entfaltet sich langsam die Liebe zwischen Liadan und Bran, wobei mein Herz mehr als einmal dahinschmolz.  Auch die Geschichte um die Familie von Sevenwaters hat nicht an Qualität verloren, denn die Autorin hat damit eine unglaublich umfassende Chronik erschaffen, die über mehrere Generationen seine Leser begeistert. Auch die Verwebung von Realität und den magischen Wesen des alten Irlands hat nichts von ihrem Charme eingebüßt. Allerdings muss ich kritisieren, dass Juliet Marilliers zu viele Seiten für wenig interessante Szenen verwendet, wie zum Beispiel der Alltag der Protagonistin, der in jeder Einzelheit geschildert wird. Meiner Meinung nach hätte sie diese weglassen und lieber ein paar weitere, spannende Szenen einbauen lassen. Fazit: Ein etwas schwächerer Teil der Sevenwaters Reihe, trotzdem lesenswert.

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  • Rezension zu "Der Sohn der Schatten" von Juliet Marillier

    Der Sohn der Schatten

    pinapunkt

    01. March 2013 um 10:50

    In dem Buch Der Sohn der Schatten begibt sich Liadan, die Tochter von Sorcha auf ihre Reise durch Abenteuer, Veränderungen, Verrat und Verlust und trifft hierbei auf den Mann, den alle fürchten und der sich selbst verloren hat. Wird es Liebe sein, wenn sie sich begegnen - nein. Es wird weit über Liebe hinaus gehen, doch das wird ihnen erst viel später klar.... Der Sohn der Schatten ist ein Buch voller Abenteuer, ein Buch, das zeigt, dass in jedem noch so schlechten Menschen, ein guter Kern stecken kann. Und dass die Liebe stärker, als alles andere ist. Juliet Marillier findet auch in ihrem zweiten Buch die richtigen Worte, die einen verzaubern und in die Welt von Irland entführen, nun leidet man mit Liadan, der Tochter Sorchas, man spürt ihre Leichtigkeit der Jugend und den Wandel zu einer erwachsenen Frau, die Stärke und Mut beweißt und ihren eigenen Weg geht. Fortsetzungen sind meist nicht so gut, doch der Sohn der Schatten ist ein packendes und mitreißendes Buch, das auch gelesen werden kann, wenn man den ersten Teil der Sevenwaters Reihe nicht gelesen hat.

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  • Rezension zu "Der Sohn der Schatten" von Juliet Marillier

    Der Sohn der Schatten

    Lujain

    31. August 2012 um 13:42

    Ich habe dieses Buch vor einpaar Wochen gelesen und fand es schon von Anfang an, einfach nur klasse. Ich habe mit diesem Teil als erstes gestartet, was aber nicht schlimm war, man hat sofort alles verstanden. Die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Story finde ich einfach nur genial, es hat mich an winzigen Stellen etwas gelangweilt, weil es manchmal zu ausgedehnt war. Liadan, mochte ich sehr gerne, ich mag solche Charaktere wie sie sehr gerne und man gewinnt sie schnell lieb. Die Liebe kam in diesem Buch, finde ich nicht zu kurz und die beiden kamen auch nicht zu schnell zusammen, was ich sehr gut fand, weil bei manchen Büchern kommen mir die Charaktere einfach zu schnell zusammen. Ich kann auch die weitern Teile sehr empfehlen, am meisten den 4.Teil, den ich einfach nur toll fand.

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  • Rezension zu "Der Sohn der Schatten" von Juliet Marillier

    Der Sohn der Schatten

    tara_tonks

    03. April 2012 um 09:12

    Ein wundervolles Buch voller Liebe, und Gefühle. Trotzdem nicht unspannend. Bis jetzt der beste Teil aus der Reihe :) Lese ich gerne wieder....

  • Rezension zu "Der Sohn der Schatten" von Juliet Marillier

    Der Sohn der Schatten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. November 2011 um 19:10

    Inhalt: Die junge Liadan besitzt besondere Gaben: Sie kann nicht nur den Körper heilen, sondern auch Geist und Seele und hat außerdem rätselhafte Visionen. Sie wächst behütet in Sevenwaters auf, doch das Glück ist nicht von Dauer. Ihre Familie wird von mehreren Schicksalsschlägen heimgesucht und droht an diesen zu zerbrechen. Als sie eines Tages von einer Söldnergruppe entführt wird, gerät sie in ein Abenteuer, das sie zur Schlüsselfigur für das gesamte Schicksal ihrer Heimat macht. Sie verliebt sich in einen Mann, mit dem sie keine Zukunft haben kann, während das "alte Böse" wieder erwacht und seine Finger nach Sevenwaters ausstreckt. Hin- und hergerissen zwischen den Befehlen des alten Feenvolks und dem Wunsch, ihren eigenen Gefühlen zu folgen, muss Liadan einige schicksalsträchtige Entscheidungen treffen… Aufmachung: Das Cover hat nicht unbedingt etwas mit der Geschichte zu tun, gefällt mir aber trotzdem ganz gut. Das Motiv ist schlicht und unaufdringlich und gibt die geheimnisvolle, mythische Seite des Buches wieder. Das ist eigentlich gut, jedoch passt es nicht zu dem abenteuerlichen Teil der Handlung. Aber in diesem Fall ist zu wenig besser als zu viel. Die Farben finde ich sehr ansprechend und auch die Schrift passt gut zum Gesamtbild. Am Ende des Buches gibt es zwei sehr schöne Karten, die aber am Anfang besser zur Geltung gekommen wären. Meinung: Ich bin einfach nur begeistert von diesem Buch. Da "Die Tochter der Wälder" schon so unglaublich gut war, hatte ich große Erwartungen in den zweiten Teil der Sevenwater-Saga und wurde nicht enttäuscht. "Der Sohn der Schatten" steht dem ersten Buch in nichts nach und ist eine mehr als gelungene Fortsetzung. Besonders toll finde ich, dass hier viele Handlungsfäden, auch Nebenhandlungen, die man zuvor für unwichtig hielt, weitergesponnen werden und so ein stimmiges Ganzes ergeben. Man trifft mehrere bekannte Charaktere wieder, lernt aber auch einige neue kennen. Es gibt ein Wiedersehen mit Sorcha, dem Roten, einigen von Sorchas Brüdern und anderen Personen, die man schon im ersten Teil liebgewonnen hat. Es ist anfangs etwas seltsam, zu sehen, wie sie sich im Laufe der Jahre, die zwischen den beiden Büchern liegen, weiterentwickelt haben. Man gewöhnt sich jedoch schnell an die Veränderungen und wird sofort von der Geschichte mitgerissen. Die Protagonistin ist Sorchas Tochter Liadan, die ihrer Mutter sehr ähnlich ist, aber auch eigene Charaktereigenschaften besitzt. Sie ist eine sehr starke, kluge, tapfere und aufopfernde junge Frau, die nicht nur sie Gaben ihrer Mutter besitzt, sondern auch einige Fähigkeiten ihrer Onkel in sich vereint. Für ihr geringes Alter erscheint sie mir manchmal fast schon zu stark. Oft habe ich mich gefragt, wie ein 16-jähriges Mädchen so viel aushalten kann. Ich musste mir ihr Alter immer wieder ins Gedächtnis rufen, denn an ihrem Verhalten gemessen, könnte man sie schnell für wesentlich älter halten. Trotzdem ist sie eine sehr sympathische Figur, und wenn ihr einziger Fehler derjenige ist, dass sie fast keine Fehler hat, ist das leicht zu verzeihen. Auch der Mann, in den sich Liadan verliebt ist ein toller Charakter. Auf den ersten Blick scheint er gefährlich, geheimnisvoll, und absolut unpassend für sie zu sein. Doch er ist ganz anders, als man zunächst vermutet, und hat auch eine weiche, verletzliche Seite. Auf den zweiten Blick bemerkt man, wie gut die beiden zusammenpassen. Es ist nachvollziehbar, was sie aneinander finden und warum sie einander brauchen. Insgesamt gibt es sehr viele Charaktere, aber man hat keine Schwierigkeiten, sie auseinanderzuhalten, weil ihre jeweiligen Eigenheiten und Merkmale so gut herausgearbeitet sind. Dadurch sind sie sehr vielfältig und glaubwürdig. Es gibt außerdem kein Schwarz und Weiß, die "Guten" haben schlechte Seiten, ebenso wie die "Bösen" auch gute Eigenschaften besitzen. Alle handeln nach nachvollziehbaren Motiven (auch wenn diese nicht von Anfang an ersichtlich sind), was die Geschichte sehr authentisch wirken lässt. Man hat auch nicht wirklich das Gefühl einen Fantasyroman zu lesen. Die wenigen Fantasyelemente fügen sich so selbstverständlich in die Geschichte ein, dass alles sehr real wirkt, als ob sich diese Geschehnisse vor langer Zeit wirklich so zugetragen hätten. Fasziniert war ich außerdem von dem besonderen Verhältnis, das die Bewohner von Sevenwaters zu dem Land haben, auf dem sie leben. "Der Sohn der Schatten" ist ein unglaublich fesselndes Buch, das man schwer aus der Hand legen kann, wenn man einmal zu lesen angefangen hat. Man fühlt richtig mit Liadan mit und kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit ihr weitergeht. Natürlich steht sie vor "unüberwindbar scheinenden Hindernissen", wie sich das für ein gutes und spannendes Buch gehört, und gerät in mehr als eine lebensbedrohliche Situation. Die Autorin schreckt nicht davor zurück, ihre Charaktere richtig leiden zu lassen und auch nicht davor, liebgewonnene Personen sterben zu lassen. Dies nimmt den Leser zwar sehr mit, lässt ihn aber auch noch mehr mitfiebern und das Geschehen noch realistischer erscheinen. In die eigentliche Geschichte sind außerdem noch viele kleine Geschichten geschickt eingewoben, die immer mit der Handlung in Verbindung gebracht werden können. Das ist eigentlich eine schöne Idee, hat mich persönlich aber manchmal etwas gestört, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Haupthandlung weitergeht. Das Lesevergnügen wird dadurch jedoch keinesfalls gemindert. Juliet Marilliers Schreibstil ist einfach wunderbar. Ihre Art zu erzählen zeugt von viel Einfühlungsvermögen, Fantasie und Lebenserfahrung. Das Buch ist einfach zu lesen, nicht unterfordernd und nicht zu anspruchsvoll. Fazit: Eine wundervolle Liebesgeschichte und ein spannendes Abenteuer, gewürzt mit keltischer Mythologie. Dieses Buch hat einfach alles, was ein guter Roman braucht. Ich bin selten so begeistert von einem Buch, dass ich über kleinere Fehler hinwegsehen kann, aber "Der Sohn der Schatten" hat es definitiv geschafft. Wo ist der dritte Teil?

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  • Rezension zu "Der Sohn der Schatten" von Juliet Marillier

    Der Sohn der Schatten

    MarinaS

    06. November 2011 um 17:06

    Auch der zweite Band der Sevenwater-Sage hat mich in seinem Bann gehalten. Die Geschichte von Sorcha und dem Roten aus dem ersten Band "Die Tochter der Wälder" wird durch deren Tochter Liadan in "Der Sohn der Schatten" weitergeführt. Liadan verfügt über die Gaben ihrer Mutter und die Kräfte ihrer Onkel, kann heilen, sehen und per Gedanken mit ihrem Zwillingsbruder Sean kommunizieren. Das alte Volk jedoch, die Geister und Ahnen, haben ihre eigenen Pläne mit den Kindern von Sevenwater. Und so nimmt das Geschehen seinen Lauf. Die schicksalhafte Verbindung zu einem ungewöhnlichen Mann führt Liadan auf einen Weg, der von Schmerz, Gewalt, Opfer und Liebe getragen wird. Immer wieder trifft Liadan in ihrem Leben auf den bemalten Mann und die Geschehnisse nehmen ihren Lauf........ Ich wurde beim Lesen hineinversetzt in das Geschehen um Liadan, habe mit ihr gelitten, geweint und gehofft bis zum Schluss. Man möchte das Buch beim Lesen gar nicht aus der Hand legen.

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  • Rezension zu "Der Sohn der Schatten" von Juliet Marillier

    Der Sohn der Schatten

    Fantasie_und_Träumerei

    KLAPPENTEXT: Die junge Kräuterkundige Liadan besitzt eine besondere Gabe: Sie kann nicht nur den Körper heilen, sondern auch Geist und Seele. Doch nun scheint es an ihr zu sein, weit mehr als das zu tun – denn das Schicksal ihrer Heimat Sevenwaters hängt von ihr ab. Hin- und hergerissen zwischen den Befehlen des alten Feenvolks und dem Wunsch, ihren eigenen Gefühlen zu folgen, muss Liadan eine schicksalsträchtige Entscheidung treffen … ZUM AUTOR: Juliet Marillier wurde 1948 in Neuseeland geboren. Ihre Eltern stammen ursprünglich aber aus Schottland und Irland. Wahrscheinlich der Grund, warum sie sich schon seit frühester Kindheit für keltische Musik und irische Geschichte begeistert. "Die Tochter der Wälder" war ihr allererstes Buch und verhalf ihr zu internationalem Durchbruch. EIGENE MEINUNG: Ich schließe mein Buch, habe Gänsehaut und Tränen in den Augen... Denn „Der Sohn der Schatten“ ist so traurig schön wie sein Vorgänger „Die Tochter der Wälder“. Sehr ähnlich und doch so unterschiedlich erzählen sie die Geschichte der Bewohner von Sevenwaters, die ganz besondere Menschen sind und in einem sensiblen und ganz besonderen Verhältnis zu ihrem Umfeld, der Natur und dem Wald stehen. Beeinflusst durch das alte Volk, eingewoben in Dinge, die man Schicksal nennt und die den Lauf des Lebens negativ oder positiv beeinflussen. Seit Sorcha gemeinsam mit dem Roten nach Sevenwaters zurückgekehrt ist sind etwa 19-20 Jahre vergangen. Gemeinsam mit Sorchas Bruder Liam leben sie auf Sevenwaters, haben drei bezaubernde Kinder, sind glücklich, alles scheint gut. Doch das alte Volk ruht nicht und hat so seine eigenen Pläne mit den Erben von Sevenwaters. Von den drei Kindern, die aus der starken Liebesbeziehung zwischen Sorcha und dem Roten entstanden sind, hat eine Tochter die Gaben ihrer Mutter geerbt. Liadan ist ein würdige Nachfolgerin, die nicht nur über Sorchas Fähigkeiten zu heilen verfügt, sondern auch noch über die Kräfte ihrer Onkel verfügt. Der Gabe zu sehen. Außerdem kann sie per Gedanken mit ihrem Zwillingsbruder Sean kommunizieren, zu dem sie eine sehr enge Bindung hat. Als sie am wenigsten damit rechnet trifft sie auf einen Mann, der stark und unnahbar wirkt und doch scheint es so, als ob sie eine besondere Bindung zu dem Unbekannten hat, die über alles weltliche hinausgeht. Tief dringt sie in sein Inneres ein, unter die Schale des allzu rauen Kerns und entdeckt eine Seele, die verletzt und verstört wurde. Einen Mann, der stark und schützend ist und dennoch aus so vernarbten Erinnerungen, dass Liadan Angst hat ihn zu zerbrechen, wenn sie unter seiner Oberfläche kratzt. Ihr Schicksal scheint miteinander verbunden, denn ihre Wege führen immer wieder zueinander, obwohl sie mit Opfer, Schmerz und Gewalt gezeichnet sind. Wie auch schon mit ihrem ersten Band der Sevenwaters Saga hat mich auch das zweite Buch der Reihe sehr begeistert. Die Mischung aus alten Sagen, Liebesgeschichte und historischer Szenerie, verbunden mit einem besonderen Verhältnis zur Natur, hat mich auch hier wieder mitgerissen. Und obwohl ich kein Fan von Liebesgeschichten bin, kann ich von Juliet Marilliers Erzählungen nicht genug kriegen. Denn jeder kann nur davon träumen, seinen Seelenpartner zu finden. Einen Menschen, der einen ohne Worte versteht und der bedingungslos liebt. Aber auch Abenteuer und Heldentum kommen hier nicht zu kurz. Begeistern und fesseln. Und besonders schön ist so eine Familiengeschichte, wenn man dabei auf alte Bekannte trifft, mit ihnen lebt, leidet und hofft... FAZIT: Wie auch der erste Band, hat mich dieses Buch mehr als gefangen genommen. Während des Lesens lebe ich regelrecht in Sevenwaters. Habe das Gefühl, es besteht ebenso eine Verbindung zwischen Liadan und mir, wie zwischen ihr und ihrem Bruder Sean. Juliet Marillier versteht es mich so sehr zu fesseln wie Liadan ihre Zuhörer, wenn sie ihre alten Geschichten zum besten gibt.

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    • 2
  • Rezension zu "Der Sohn der Schatten" von Juliet Marillier

    Der Sohn der Schatten

    FaMI

    23. October 2011 um 08:32

    Der zweite Roman der Sevenwaters-Saga. Nachdem in die "Die Tochter der Wälder" die Geschichte von Sorcha erzählt wurde, steht hier ihre Tochter Liadan im MIttelpunkt. In Sevenwaters sind einige Jahre ins Land gegangen. Mittlerweile sind die drei Kinder Sorchas zu jungen Erwachsenen geworden. Liadan ist ihrer Mutter im Wesen sehr ähnlich - auch sie kann durch Gedanken kommunizieren - doch wird schnell klar, dass Liadans Fähigkeiten noch viel größer sind. Liadan wird zu Beginn der Geschichte von einem Söldnertrupp entführt. Dabei ahnt die junge Frau noch nicht, welche Wendung dies in ihrem bisher wohl behütetem Leben nehmen wird. Hinzu kommt das altbekannte Feenvolk, aber auch etwas Neues - die Alten. So viele verschiedene Dinge werden in diesem Roman aufgegriffen, aber Marillier schafft es alles zu einer überraschenden und unvorhersehbaren Geschichte zu vereinen. Dabei greift sie zudem anscheinende Nebenhandlungen des ersten Buches hier mit auf und fügt diese in die Gesamthandlung mit ein. Marillier hat sich viel Zeit für die Beschreibung und die Entwicklung ihrer Protagonisten genommen und so erhält jeder einen unverwechselbaren Charakter. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich einen Fantasyroman lese. Marillier schafft durch ihre wunderbaren Beschreibungen eine Welt, in der man sich von Anfang an verliert und ein Teil davon wird. Ich konnte jederzeit mit Liadan lachen, mitfühlen und vor Allem auch weinen. Marillier spart auch hier nicht an erschreckenden und traurigen Szenen, aber auch nicht an Liebe, die jedoch an keiner Stelle kitschig wirkt. Meine anfänglichen Befürchtungen, dass dieses Buch nur ein Abklatsch des ersten Teils wird, hat sich zu keiner Zeit bestätigt. Die Geschichte um Sevenwaters sollte jeder einmal gelesen haben.

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  • Rezension zu "Der Sohn der Schatten" von Juliet Marillier

    Der Sohn der Schatten

    schilamaus

    sehr lang gezogen leider. die ersten beiden waren viel besser.

    • 2
  • Rezension zu "Der Sohn der Schatten" von Juliet Marillier

    Der Sohn der Schatten

    Asaviel

    21. October 2011 um 19:24

    Meine Meinung: Mit diesem zweiten Band der Sevenwaters-Reihe befinden wir uns nun schon einige Jahre später. Die nächste Generation, also Sorchas Kinder sind nun beinahe erwachsen. Die jüngste Tochter Liadan ist die Protagonistin dieser Geschichte. Aus ihrer Sicht sehen wir den Verlauf der Welt. Obwohl sie einige Charaktereigenschaften ihrer Mutter mit auf den Weg bekommen hat, wird schnell klar, dass sie eine eigene Persönlichkeit ist. Sehr fein hat Juliet Marillier hier nicht nur die Abgrenzung zwischen Mutter und Tochter, sondern auch die Unterschiede zu ihren Geschwistern oder ihren Onkeln herausgearbeitet. Früh wird Liadan verschleppt und muss sich plötzlich selbst durchschlagen. Hier hat mich einige Zeit lang irritiert wie selbstverständlich sie diesen Umstand hinnimmt. Sie geht dann dort ihrer neuen Aufgabe nach und obwohl sie ab und an an ihre Familie denkt, hat man oft das Gefühl, dass es ihr nicht im Mindesten schwer fällt, das erste Mal länger von ihr getrennt zu sein. Um Liadans Leben herum entwickelt die Autorin eine Geschichte, die ganz große Kreise zieht, die Geschehnisse aus Band 1 wieder aufgreift und weiterführt, Fäden ausarbeitet, die bei mir schon beinahe in Vergessenheit geraten waren. Am Ende entwickelt sich daraus ein stimmiges Muster, das einem beim Lesen oder Hören ein bezaubertes Lächeln auf das Gesicht zaubert. Auch in dieser Geschichte geht es, ähnlich wie in Band 1, um die Liebe. Die Liebe, die in Liadan entbrennt, zu einem Mann den sie nicht lieben darf, der von allen und besonders von ihr nicht geliebt werden will. Auch auf den Leser übt dieser Mann von Beginn an eine große Faszination aus und ich tappte lange Zeit im Dunkeln, was seine Geheimnisse und seine Verknüpfung mit der Familie von Sevenwaters betrifft. Manchmal ist es, wie auch schon in Band 1, sehr erstaunlich wie stark die Protagonistin ist. Immer wieder dachte ich mir: Das kann doch kein Mensch tatsächlich aushalten. Ein Schicksalsschlag nach dem anderen, schlechte Informationen prasseln förmlich auf sie ein. So wirkt diese Stärke an manchen Stellen etwas unrealistisch. Unrealistisch ist die Geschichte natürlich auch aufgrund der Fantasyelemente, die Juliet Marillier geschickt mit der Handlung verknüpft. Nicht nur das Feenvolk tritt auch in diesem Buch wieder in Erscheinung, auch ein noch älteres Volk, das Liadans Schritte zu lenken versucht. Außerdem vereint sie zwei Gaben, die uns schon aus dem ersten Band bekannt sind. Mehr soll hier nicht verraten werden. Fazit: Dieses Buch weiß zu begeistern. Mit Spannung verfolgt man eine Liebesgeschichte, der anderen Art. Auch hier ist der Mann geheimnisvoll, aber es ist nicht der typische Lovertyp oder gar ein Vampir. Außerdem wird es der Liebe kaum gewährt, sich zu entfalten, sie ist vielen Gefahren ausgesetzt. So entstehen keine Längen, sondern man taucht tief ab in den Wald von Sevenwaters und fühlt mit Liadan mit, Kummer, Leid, Freude und Glück.

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  • Rezension zu "Der Sohn der Schatten" von Juliet Marillier

    Der Sohn der Schatten

    Casimia

    31. August 2011 um 20:07

    Achtung, die Rezension bezieht sich auf den zweiten Teil einer Reihe und enthält Spoiler zum ersten Teil (Tochter der Wälder). INHALT: Sorcha und "der Rote" haben ihr Leben glücklich miteinander verbracht, haben zwei Töchter und einen Sohn bekommen und leben gemeinsam mit Zorkas Bruder Liam in Sevenwaters. Doch dann erwacht "Das alte Böse", geheimnisvolle Krieger ziehen durch das Land, Söldner, die keine Treue kennen und doch jeden besiegen gegen den sie in den Kampf ziehen. Und dann wird Zorkas Tochter entführt. MEINE MEINUNG: Auch diesen Teil habe ich wieder als ungekürztes Hörbuch, gelesen von Tanja Geke, gehört. Die Sprecherin liest in gewohnt ruhiger, angenehm sanfter Stimme und verleiht den Figuren durch ihre abwechslungsreiche Sprechweise und die vielen verschiedenen Tonfälle Farbe. Zwar hatte ich gerade zu Beginn das Gefühl, dass sie manchmal ein wenig durcheinander kam, aber das legte sich und passierte später nicht wieder. Auf mich hat sie immer eine sehr beruhigende Wirkung und ich könnte ihr stundenlang zuhören, was ich teilweise auch getan habe. Da ich vom ersten Teil "Die Tochter der Wälder" schon sehr angetan war, habe ich mir von diesem Teil nicht so viel versprochen. Wenn ich von einem Buch so begeistert war, kann der nächste Teil oftmals nicht mithalten. Aber hier war es anders. Der Einstieg war etwas schwerfällig, was aber daran lag, dass ich noch so in Sorchas Geschichte gefangen war, dass ich es gar nicht wahrhaben wollte, dass es jetzt nicht hauptsächlich um sie, sondern um ihre Kinder gehen sollte. Doch das änderte sich rasch, denn auch diese Geschichte zieht ihre Leser rasend schnell in ihren Bann! Besonders die vielen Charaktere tragen dazu bei, dass die Handlung schnell an Spannung gewinnt. So trifft man auf alte Bekannte wie zum Beispiel Zorkas verbliebene Brüder oder auch Ihmen von den Marschen, der Sohn des alten Widersachers von Sevenwater. Aber auch die neu eingeführten Personen sind mehr als liebenswert und vielschichtig. Auch das Wiedersehen mit Sevenwaters, dem Wald, dem Feenvolk und der damit einhergehenden zauberhaften Umgebung und Stimmung war fast wie "nach Hause kommen". Ich kann gut verstehen, warum Zorka damals nicht bei ihrem geliebten Hugh in Britannien bleiben konnte. In dieser Geschichte fiel mir besonders auf, dass es schwer ist sich zu entscheiden wer nun gut und wer böse ist. Ich schwankte beim Hören des Öfteren hin und her und konnte mich schwer festlegen. Selbst zum Ende hin bleibt man in einem gewissen Zwiespalt und wenn man genau darüber nachdenkt kann man selbst dann nicht sagen "Dieser Charakter ist der Böse", sondern man denkt "Wäre die Geschichte anders verlaufen, wäre es vielleicht anders ausgegangen". FAZIT: Dieses Buch ist ein mehr als würdiger Nachfolger für "Die Tochter der Wälder" und wird jeden Fan märchenhafter Romane begeistern. Die Romane sollten jedoch unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, da viele Zusammenhänge aus dem ersten Teil vorausgesetzt werden. Ich für meinen Teil habe mir gleich das dritte Hörbuch "Das Kind der Stürme" besorgt und werde ganz wieder nach Sevenwaters reisen und Abenteuer erleben

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