Die Erben von Sevenwaters

von Juliet Marillier 
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Die Erben von Sevenwaters
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L

Abschluss der ersten Sevenwatertriologie. Ich bin mit der Protagonistin nie so warm geworden, trotzdem fantastisch erzählt.

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Die Magie liegt in der Geschichte und dem Buch selbst- konnte es nicht aus der Hand legen, bis das letzte Wort gelesen war.

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Inhaltsangabe zu "Die Erben von Sevenwaters"

Irland im 9. Jahrhundert: Clodagh, die dritte Tochter der Herren von Sevenwaters, ist ein ruhiges Leben vorherbestimmt. Doch dann wird ihr kleiner Bruder entführt. In seiner Wiege findet man einen Wechselbalg, ein magisches Geschöpf aus Zweigen und Moos. Dies kann nur eins bedeuten: Das alte Feenvolk, das schon so oft in die Geschicke von Sevenwaters eingegriffen hat, ist zurückgekehrt. Clodagh muss sich auf eine gefahrvolle Reise begeben, um Finbar zu befreien. Dabei trifft sie auf einen mysteriösen Fremden, der ungeahnte Gefühle in ihr weckt – aber kann sie ihm trauen? Wie keine andere versteht es die australische Bestsellerautorin Juliet Marillier, Historie und Fantasy zu einem packenden Lesevergnügen zu verschmelzen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426508909
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:553 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:01.07.2011

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Rezensionen und Bewertungen

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    Schlehenfees avatar
    Schlehenfeevor 4 Jahren
    Auf Wiedersehen, Sevenwaters! Danke für die tollen Lesestunden!

    Wir treffen in „Die Erben von Sevenwaters“ wieder auf die Familie von Sean von Sevenwaters, seiner Frau Aisling und seinen Töchtern. Clodagh ist aufgeregt: ihre Zwillingsschwester Deirdre wird in Kürze heiraten und sie wird zum ersten Mal in ihrem Leben von ihr getrennt sein. Ihre Mutter ist noch einmal schwanger geworden und hofft endlich auf den ersehnten Erben für Sevenwaters. Doch gesundheitlich geht es ihr schlecht und die Familie befürchtet, dass sie die Geburt nicht überlebt. Clodagh kümmert sich gewissenhaft um den Haushalt und ist auf ein geordnetes Leben aus.

    Zur Hochzeit kommt auch Cousin Johnny mit seinen Männern von der Insel. Mit ihm kommt nicht nur Aidan, für den Clodagh eine Schwäche hat, sondern auch der unheimliche und grobe Cathal, mit dem Clodagh sofort aneinander gerät. Doch als der neugeborene Sohn Seans und Aislings verschwindet und an seiner Statt ein Bündel aus Zweigen in der Wiege liegt, überschlagen sich die Ereignisse. Nur Clodagh kann sehen, dass der Wechselbalg lebt und ist überzeugt davon, dass die Wesen aus dem Feenreich dahinter stecken. Sie macht sich auf in die Anderwelt, um den kleinen Finbar zu retten. Hilfe erhält sie dabei ausgerechnet von Cathal, der selbst ein großes Geheimnis hütet. So wird Clodaghs Reise alles verändern und das Schicksal von Sevenwaters mit entscheiden.

    Die Handlung der Erben von Sevenwaters spielt vier Jahre nach den Ereignissen aus „Das Kind der Stürme“, so dass einem die Personen noch präsent sind. Dennoch brauchte ich eine Weile, um in die Handlung zu finden, da nicht nur für Sevenwaters Veränderungen bevorstehen, sondern sich auch der Schreibstil etwas gewandelt hat. Juliet Marillier hat zum Beispiel einige Ausdrücke aus den vorhergehenden drei Bänden nicht übernommen, wie „Fomhoire“, welche jetzt das Kleine Volk heißen. Auch die Feengestalten spielen zunächst keine große Rolle mehr im Alltag, woran man merkt, dass sich der Glaube der Menschen ändert. Als Folge hat sich auch die Anderwelt geändert, wie Clodagh feststellen muss.

    Clodagh selbst war zunächst wirklich ein sehr langweiliger Charakter und nicht mit Sorcha oder Liadan vergleichbar. Sie ist zufrieden damit, den Haushalt zu führen und später einmal einen standesgemäßen Ehemann zu haben. Dementsprechend fand ich auch die Handlung zu Beginn etwas zäh.
    Aber dies ändert sich, sobald Clodagh in die Anderwelt geht und Cathal näher kennenlernt, wodurch sie sich zu einer ebenso starken Persönlichkeit entwickelt wie ihre Großmutter und Tante. Dann entsteht eine wunderschöne Liebesgeschichte und ich habe fortan beim Lesen mitgefiebert, ob die beiden es schaffen.

    Auch wenn die übergeordnete Handlung mit „Das Kind der Stürme“ abgeschlossen war, stellt „Die Erben von Sevenwaters“ eine gute Ergänzung zur Sevenwaters-Saga dar und bietet noch einmal eine bezaubernde Portion Magie und irischer Atmosphäre. Ein ausgezeichnetes Lesevergnügen.

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    Lesemaus85s avatar
    Lesemaus85vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein schönes irisches Märchen. Aber das gewissen Etwas hat leider gefehlt.
    Liebe ist die wahre Macht

    "Clodagh, du hast Cathal gerade erklärt, wie die Wege ahnunglose Reisende überlisten. Wie kannst du da jetzt behaupten, er sei verdächtig, weil er sich verirrt hat?"
    "Aber er gehört zu uns, und wir sind die Familie".
    "Er gehört nicht zu uns", widersprach Sibeal. "Er gehört zu niemandem."

    *************************************************************************
    Die Familie von Sevenwaters hütet schon seit vielen Generationen den Wald der Feen. Er ist Heimat von Magie und Zauber.
    Clodagh lebt schon ihr ganzes Leben dort. Als ihre Mutter endlich einen Sohn zur Welt bringt, ist die ganze Familie überglücklich.
    Bis dieser geraubt wird und an seiner Statt ein Wechselbalg zurückbleibt.
    Clodagh schwört ihren Bruder von den Feen zurück zu holen.
    Auf ihrer Reise begleitet sie Cathal, ein düsterer Krieger, den ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint....
    **************************************************************************
    Von dieser Autorin steht schon seit Ewigkeiten ein anderes Buch auf der Wunschliste. Als meine beste Freundin mir dieses ausgeliehen hat, habe ich mit großer Erwartung begonnen zu lesen.
    Clodaghs und Cathals Reise ist spannend und entführt einen in eine fremde Welt. In eine Welt der Feen und der Magie.
    Doch ich fand nur schwer einen Zugang zur Sprache und Erzählstil der Autorin. Clodagh ist eine liebenswerte Heldin und ihre Momente mit Cathal haben mir das Lesen versüßt.
    Auch ihre Liebe zu dem kleinen Wechselbalg, haben mich zu Tränen gerührt.
    Doch den Rest der Geschichte konnte ich nicht so genießen.
    Alles sehr langwierig, sehr wiet ausgeschmückt ohne dass groß etwas Interessantes geschieht.
    Verschiedene Handlungen werden immer wieder durchgekaut, mal wie Clodagh sie tatsächlich erlebt, dann wie sie mit Cathal darüber spricht und dann noch wie sie ihrer Familie davon erzählt.
    Man hört dreimal die gleichen Geschehnisse.
    Ich hätte mir mehr Spannung und Action gewünscht, vor Allem als Clodagh bzw. Cahtal auf den dunklen Fürst Mac Dara treffen.
    Einen schillernden Bösewicht, der irgendwie zu kurz kam.
    Dennoch ist diese irische Märchen lesenswert, wenn auch (zumindest für mich!) kein wahres Abenteuer. Der besondere Kick fehlt leider irgendwie.
    Aber möglicherweise lese ich dennoch ein weiteres Buch von der Autorin.
    Die Welt der Feen und der Magie im alten Irland hat mich doch fasziniert.

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    monerls avatar
    monerlvor 5 Jahren
    Der beste Teil der Saga

    Beschreibung Amazon:

    "Irland im 9. Jahrhundert: Auf der Hochzeit ihrer Schwester begegnet die junge Clodagh zwei Männern, die ihr bisher so ruhiges Leben verändern sollen. Während der charmante Fürstensohn Adrian sofort das Interesse der jungen Frau weckt, erschreckt der mysteriöse Cathal sie mit einer düsteren Prophezeiung für die Zukunft von Sevenwaters. Als diese sich bewahrheitet, ist Clodagh unsicher: Ist Cathal ihr Feind oder Freund? Dann aber verschwindet nicht nur er, sondern auch ihr neugeborener Bruder Finbar spurlos. Während Aidan und einige andere Männer die Verfolgung des mutmaßlichen Entführers aufnehmen, macht sich Clodagh auf ihre eigene gefahrvolle Reise, um Finbar zu finden - denn sie ahnt, dass dieser sich in der Gewalt des Feenvolks befindet, dass schon seit den Zeiten von Clodaghs Großmutter Sorcha eine schicksalhafte enge Verbindung zu den Erben von Sevenwaters hat... "

    _____________________________________________________________________

    Nachdem Teil 3 in Handlung und Charakteren einige Schwächen hatte, war ich dennoch gespannt, wie es mit Sevenwaters weiter geht.

    Ich wurde nicht enttäuscht! Hier knüpft die Autorin wieder an ihre Stärke von Teil 1 an.

    Diesmal geht es mit Liadans Zwillingsbruder Sean weiter. Er ist nun der Herr von Sevenwaters und zu seinem Glück fehlt neben seinen vielen Töchtern eigentlich nur noch ein Sohn, der der nächste Erbe von Sevenwaters werden soll.

    Dieses Glück wird ihm beschert und auch sofort wieder genommen. Das Feenvolk aus der Anderwelt nimmt ihn zu sich und hinterlässt einen Wechselbalg, ein Kind der Natur. Bestehend aus Zweigen, Blättern und Steinchen, jedoch lebendig, macht sich Clodagh, die einzige aus Seans Familie, die den Wechselbalg als etwas Lebendiges wahrnehmen kann, auf den Weg in die Anderwelt, um ihren kleinen Bruder Finbar aus den Klauen der Feen zu erretten.

    Eine neue Welt bildet sich vor den Augen der Leser. Gemeinsam mit Clodagh taucht man in die Welt der Feen und anderer mystischer Lebewesen ein. Geschichten und Sagen verzauberten mich, ich fühlte mich in die Anderwelt hineingezogen. Die Geschichte wurde nie langweilig. Die Spannung steigerte sich permanent, sodass ich unbedingt am Ball bleiben musste, obwohl dies die Geschichte schnell zum Ende führen würde.

    Mancher roter Faden fand sich hier wieder, der in den letzten Teilen gesponnen wurde. Gekonnt wird der 4. Teil in die Saga eingebunden und machte mir Lust auf die letzten beiden.

    Leider sind diese nicht ins Deutsche übersetzt worden. So werde ich mich traurig von Tanja Gekes Stimme Verabschieden müssen, die Sevenwaters lebendig gemacht hat.

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    Liyadiss avatar
    Liyadisvor 5 Jahren
    Es fehlte das gewisse Etwas

    Ich bin eine große Sevenwater-Liebhaberin.Die Tochter der Wälder: Roman (Knaur TB) ist mein absolutes Lieblingsbuch. Selten hat mich ein Buch so mitgerissen, selten konnte ich mich in eine Hauptfigur so hineinfinden. Auch Der Sohn der Schatten: Roman (Knaur TB) ist wunderbar, wenn auch weniger magisch, aber trotzdem unheimlich gefühlvoll. Ich hatte allerdings mein leichtes Hadern mit Das Kind der Stürme: Roman (Knaur TB), was aber keineswegs an dem Schreibstil der Autorin lag, sondern eher an der "Heldin" Fainne. Ich hatte mich sehr auf eine Fortsetzung gefreut. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht.

    Zum Inhalt:
    Es geht in diesem Buch um Clodagh, die Tochter von Sean und Aisling. Anders als in den letzten 3 Bänden, geht Marillier also keine Generation weiter, sondern bleibt in der von Fainne aus "Das Kind der Stürme". Nachdem Sean und Aisling nur Töchter bekommen haben, wird Aisling noch einmal schwanger und bringt den kleinen Finbar zur Welt. Zur selben Zeit findet auf Sevenwaters die Hochzeit von Clodaghs Zwillingsschwester statt. Zu dieser reist auch Johnny (Sohn von Liadan und Bran) mit einigen seiner Männer an. Unter ihnen befindet sich auch Cathal, ein undurchsichtiger, geheimnisvoller Mann, der für Clodagh nur Hohn übrig hat. Doch dann offenbart er ihr eine dunkle Vision und kurz darauf wird der kleine Finbar entführt. An seiner statt liegt nun ein Wechselbalg in der Wiege, den aber nur Clodagh als solchen erkennt. Clodagh ist sofort klar, dass dies keine gewöhnliche Entführung ist. Sie macht sich auf, ihren Bruder zu suchen. Unterstützung findet sie ausgerechnet in Cathal. Doch was verbirgt er, was ist sein Geheimnis?...

    Meine Meinung

    Das Buch lässt sich schön und flüssig lesen. Dennoch fehlte mir von Anfang etwas, was die Bücher vorher so besonders gemacht hat. Genau kann ich gar nicht sagen, was es ist, vielleicht die sonst so liebevoll detailreiche Art Erin zu beschreiben. Oder das Magische , was sonst eher, wie ein roter Faden im Hintergrund lief, aber immer wichtig war. In diesem Buch ist es mir zu aufdringlich, etwas zu viel. Ja natürlich hat alles mit Magie angefangen, als Sorchas Brüder in Schwäne verwandelt worden waren. Aber in "die Tochter der Wälder" geht es vielmehr auch um den innerlichen Kampf, die harte Prüfung, das Leben von Sorcha, das jahrelang nur Entbehrung und Leid bedeutet.
    Und leider nimmt das Buch zum Ende hin ganz stark an Qualität für mich ab. Am Schluss geht es im weitesten Sinne nur noch um Sex. Marillier umschreibt es zwar, aber kann darüber nicht hinwegtäuschen. Und das passte so gar nicht in meine Sevenwaterwelt. Nicht das ich prüde wäre, aber ich finde es gehört nicht rein.
    Im Gegensatz zu Sorcha, Liadan oder Fainne ist Clodagh eine langweilige Protagonistin. Sie übte auf mich keinerlei Faszination aus und ich konnte mich des Öfteren nicht in sie hineinversetzen. Einzig Cathal ließ mich bei der Stange bleiben. Er hatte so etwas Geheimnisvolles und ich mag solche Charaktere sehr gern. Auch seine sarkastische Art hat mir gefallen.

    Fazit:  Die Erben hat seine Reize, allein weil man viele liebgewonnene Charaktere wieder trifft, aber überzeugen konnte es mich nicht. Clodagh ist ein netter Charakter ohne große Besonderheiten, etwas lanweilig. Dem ganzen fehlt das gewisse Etwas, was die anderen Bücher hatten. Schade!

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    odenwaldcolliess avatar
    odenwaldcolliesvor 5 Jahren
    Sevenwaters

    Aisling, die Frau des Fürsten Sean von Sevenwaters erwartet ein Kind - ihre Hoffnungen, daß sie den langersehnten Sohn auf die Welt bringen wird, erfüllen sich. Umso schlimmer trifft es die Familie, als der kleine Finbar entführt wird und an seiner Statt ein Wechselbalg, ein magisches Geschöpf aus Zweigen und Moos, in seiner Wiege liegt. Clodagh, Finbars Schwester, vermutet, daß das Feenvolk hinter der Entführung steckt und macht sich mit dem Wechselbalg auf den Weg in die Anderwelt, der Heimat des Feenvolkes.

    "Die Erben von Sevenwaters" ist das 4. Buch der Sevenwaters-Saga. Von der Handlung her baut dieser Band nicht auf die vorhergegange Trilogie auf - außerdem ist der Zeitsprung diesmal deutlich kürzer: die Handlung spielt nur wenige Jahre nach den Ereignissen aus "Das Kind der Stürme".

    Erstmal muß ich der Autorin ein großes Lob aussprechen: dieser Band ist genauso gut wie die 3 vorherigen; mir gefällt er beinahe sogar am Besten. Die Protagonistin und Ich-Erzählerin (Clodagh) ist wieder sehr schön charakterisiert und sehr sympathisch. Es fiel mir leicht, mit Clodagh mit zu zittern und zu leiden. Ich habe mich auch gleich in dem Buch wohlgefühlt und habe mich gefreut, so viele Personen, die ich im letzten Band bereits kennengelernt habe, wiederzutreffen. Und dennoch, obwohl das Buch "bekannt" beginnt, entwickelt sich die Handlung ganz anders als in den vorigen Büchern.

    Die Beschreibungen der Anderwelt fand ich so "anders" und so stimmig - einfach zauberhaft; irgendwie fällt mir gerade nichts passendes ein, wie ich das besser beschreiben könnte.
    Aber eine Warnung: es gibt 3 Szenen, da sollte man besser die Taschentücher in der Nähe haben - ohne daß sie kitschig wirken.

    Das Ende ist zwar abgeschlossen, läßt aber genügend Raum für eine weitere Romanhandlung.

    Ich vergebe die volle Punktzahl und freue mich darauf, wenn der 5. Band ("Seer of Sevenwaters") in deutsch erscheint.

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    Lujainvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Erben von Sevenwaters" von Juliet Marillier

    Ich fand diesen Teil der Sevenwaters-Reihe total toll, aber mit ging er zu schnell um, was wohl daran lag, dass ich es in jeder freien Minute weiter gelesen hatte, es war einfach ein totaler Lesegenuss, genau wie bei den anderen Teilen der Sevenwater-Reihe, den 5.Teil werde ich demnächst auch mal verschlingen, auf den 6.Teil müssen wir ja leider noch etwas warten.
    Marillier hat es mal wieder geschafft ein perfektes Buch zu schreiben, aber ich hätte mir gewünscht das sie im diesen Band etwas mehr die Orte und die Charaktere beschreiben könnte, welches sie in den ersten 3.Teilen perfekt gemacht, aber hier fehlte es mir manchmal schwer mir die Charaktere genau vor Augen zu halten.
    Die Charaktere sind mir wieder schnell ans Herz gewachsen, wie z.B Clodagh, Deidre, Cathal, Aidan,...u.s.w. :)) Ich hab merkwürdigerweise Symphatie mit Mac Dara gehabt, irgendwie tat er mit leid, aber ich hoffe trotzdem das es irgendwann einen Band geben wird, wo er geschlagen wird und auch das Feenvolk in ruhe weiter leben kann, denn dann finde ich ist diese Reihe für mich erst komplett abgeschlossen und ich hoffe das mein Wunsch noch in Erfüllung geht(mehrere Infos dazu, etwas weiter unten zu finden). In diesen Band findet man auch heraus das einer Schwul ist, was für mich persönlich ziemlich schockierend war und man findet auch sehr interessante Sachen über Charaktere heraus, die in den ersten 3.Teilen die Hauptcharaktere waren.
    Was ich persönlich mal ganz toll finden würde, wenn ein Feenmann (am besten noch ein Prinz oder König) sich in eine "menschliche" verliebt, aber dann keine Halbfee und sie dann nachher in der Anderswelt leben, dass würde ich total toll finden, naja vielleicht geht mein Wunsch in Erfüllung und ich hoffe das Marillier nicht nach dem 6.Teil aufhören wird, die Sevenwaters-Reihe fortzusetzen. :D
    Also für mich war immer noch bis jetzt, der 2.Teil der Reihe der beste und dieser Band landet jetzt bei mir auf den 2.Platz, beim 3.Band fehlte mir noch irgendwie etwas und mir kam die Liebe zu kurz und den 1.Teil, fand ich auch sehr sehr gut.
    (A-F, A ist das beste)
    Story:A-
    Meinung: Mir hat irgendwie noch etwas gefällt, etwas mehr Spannung.
    Charaktere: B+
    Meinung: Wie schon gesagt manchmal viel es mir schwer, mit dir Charaktere vor Augen zu holen.
    Schreibstyl: A
    Meinung: Den Schreibstyl fand ich schon immer toll von Marillier, am meisten weil es in Ich-Perspektive ist, was ich immer besser finde. Aber das einzigste was mir fehlt, das detailreiche. Sie beschreibt schon gut die Orte und die Charaktere, aber in den ersten 3.Teilen was es besser. Die meisten Leser haben ja anscheinend Probleme mit der Übersetzung, die bei diesem Band gewechselt wurde, was ich jetzt eigentlich gar nicht mal so auffallend fand, außer manchmal wie "Handtücher", ich glaub nicht das es schon richtige Handtücher im 9.Jahrhundert gab, aber ich könnte mich auch irren. Ich glaub sie haben eher nur Tücher zum abtrocken benutzt aber nicht gleich den Ausdruck "Handtücher".
    Gesamteindruck: A-
    Meinung: Manche Kritikpunkte habe eben halt, aber man kann darüber hinweg sehen, es ist halt auch Geschmackssache. Aber in großen und ganzen war dieser Band, wieder ein wirklich toller und lesenwerer Band der Reihe. Ich kann ihn nur empfehlen. :DD

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    Wolfspeakers avatar
    Wolfspeakervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Erben von Sevenwaters" von Juliet Marillier

    “Die Erben von Sevenwaters” ist der vierte Band der Reihe um das Gut Sevenwaters und ihre Bewohner. In diesem Band ist es die junge Clodagh, die ihr Schicksal findet.

    Vielleicht ist sie die junge Frau, die auf dem Cover in ein von einem Fluss durchzogenes Tal hinabblickt – vielleicht sogar direkt ins Feenland hinein. Vom Stil her passt das Cover zu den anderen der aktuellen Ausgabe und auch, wenn es mich mit der Darstellung nicht zum Reinlesen verleitet hätte, passt es sich damit perfekt neben den anderen Büchern der Reihe im Regal ein.

    Mit der Hochzeit ihrer Zwillingsschwester Deidre ist es nun Clodagh, die ihrem Vater den Haushalt führen muss, solange ihre Mutter sich aufgrund einer späten und gefährlichen Schwangerschaft schonen muss. Eine Schwangerschaft, die durchaus mit dem Tod von Frau und Kind enden könnte.

    Groß ist die Freude, als ein Sohn geboren wird – und sowohl Mutter als auch Kind wohlauf sind. Eine Freude, die jäh getrübt wird, als das Kind wenige Tage später während Clodaghs Wache verschwindet und nur ein Haufen Zweige zurückbleibt. Ein Kuss war es, der sie ablenkte – umso verdächtiger, dass der Mann, der sie küsste, anschließend ohne Vorwarnung verschwindet.

    Da sie die einzige ist, die den Haufen Zweige als lebendes Wesen – als Wechselbalg – erkennt, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung: Sie wagt eine Reise ins Feenland, um durch die Rückgabe des Wechselbalges ihren kleinen Bruder zurückzubekommen.

    “Die Erben von Sevenwaters” schließt sich nahtlos an die vorangegangen Bände ein. Sean von Sevenwaters, Clodaghs Vater, sollte den Lesern schon seit dem zweiten Band bekannt sein, ebenso wie sein Erbe Johnny. In diesen Band spielt einer seiner Männer, Cathal, neben Clodagh die Hauptrolle in der Geschichte.

    Während in “Der Sohn der Schatten” und “Das Kind der Stürme” die Feenwelt und die Magie etwas in den Hintergrund gerückt wurden, stehen sie mit “Die Erben von Sevenwaters” wieder im Vordergrund. Hier verwebt Juliet Marillier einmal mehr die Märchen- und Mythenwelt gekonnt mit der Geschichte Irlands. Wer kennt sie nicht, die Geschichten von Feenwesen, die Kinder stehlen und ein Wechselbalg zurücklassen? Und genau diese Erzählungen sind der Aufhänger für die Geschichte, der Grund für Clodaghs Reise in die Feenwelt.

    Wie in den anderen Büchern der Reihe sind es die Personen, die auf Sevenwaters leben, die im Vordergrund der Geschichte stehen. Clodagh und Cathal werden neu eingeführt, was es auch neuen Lesern möglich macht, die Geschichte zu verstehen und sich von Juliet Marilliers Welt verzaubern zu lassen. Trotzdem würde ich jedem Leser empfehlen, die vorangegangenen Bände zu lesen – so kann man sich dann auf ein Wiedersehen mit alten liebgewonnen Bekannten freuen – und einmal mehr die Luft von Sevenwaters spüren.

    Wieder einmal werden die Geschehnisse aus der Sicht einer Frau geschildert, aus Clodaghs Sicht. Während sie ziemlich offenherzig und gradlinig unterwegs ist – eine Heldin, die man einfach gern haben muss – ist Cathal schweigsam und mürrisch – ja fast sogar unsympathisch. Wäre er nicht einer von Johnnys Männern, würde Clodagh vermutlich nicht einmal ein Wort mit ihm wechseln. Der Verdacht, dass er etwas mit Finbars Entführung zu tun hat, liegt nach seiner plötzlichen Flucht sogar dem Leser nahe – und erst nach Clodaghs Aufbruch wird man eines Besseren belehrt. Stück für Stück offenbart er sich Clodagh, mal durch Worte, mal durch Taten – und gewinnt so nicht nur Clodaghs Sympathie. Und in Cathals Vergangenheit verborgen wartet noch die ein oder andere Überraschung auf den Leser. Aber auch das kleine Wechselbalg, das Clodagh liebevoll Becan nennt, wächst einem als Leser ebenso wie Clodagh schnell ans Herz.

    Dank Cathal finden Clodagh und er den Weg in die Feenwelt, verfolgt von den Männern, die in Cathal Finbars Entführer sehen. Die Feenwelt selbst ist ebenso bedrohlich wie schön – und auch, wenn dort nicht nur Feinde, sondern auch Freunde warten, ist Finbars Befreiung längst kein Zuckerschlecken, sondern fordert einen hohen Preis. Einen Preis, den Clodagh nicht bereit ist zu zahlen.

    In “Die Erben von Sevenwaters” stürzt Juliet Marillier den Leser nicht nur in ein Wechselbad der Gefühle, sondern hält auch den Spannungspegel stets auf hohem Niveau. Auf die Angst um Seans Frau und seinen ungeboren Sohn folgen die Wut und der Unglaube ob dessen Entführung. Die daraus entstehenden Verdächtigungen lassen alte Verbündete zu potentiellen Feinden werden – Sevenwaters schwebt damit in großer Gefahr. Clodagh und Cathal hingegen müssen sich auf ihrer Reise nicht nur vor den Feenwesen fürchten. Gleichzeitig auf der Flucht und auf der Suche haben die beiden einiges vor sich.

    Was Clodagh und Cathal mit dem Ende des Buches erwartet ist ziemlich vorhersehbar. Bisher gab es doch immer ein Happy End für die Hauptpersonen – und noch immer ist die Liebe stärker als jeder Zauber. Noch immer hat Sevenwaters Bestand – hoffentlich für noch viele weitere Bände. Zumindest einen gibt es noch: Seer of Sevenwaters – ich hoffe, das auch dieser noch übersetzt wird, ansonsten bleibt wohl nur ein Ausflug in die englische Literatur.

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    Brina1983s avatar
    Brina1983vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Erben von Sevenwaters" von Juliet Marillier

    Kurzbeschreibung:

    Irland im 9. Jahrhundert: Clodagh, die dritte Tochter der Herren von Sevenwaters, ist ein ruhiges Leben vorherbestimmt. Doch dann wird ihr kleiner Bruder entführt. In seiner Wiege findet man einen Wechselbalg, ein magisches Geschöpf aus Zweigen und Moos. Dies kann nur eins bedeuten: Das alte Feenvolk, das schon so oft in die Geschicke von Sevenwaters eingegriffen hat, ist zurückgekehrt. Clodagh muss sich auf eine gefahrvolle Reise begeben, um Finbar zu befreien. Dabei trifft sie auf einen mysteriösen Fremden, der ungeahnte Gefühle in ihr weckt – aber kann sie ihm trauen? Wie keine andere versteht es die australische Bestsellerautorin Juliet Marillier, Historie und Fantasy zu einem packenden Lesevergnügen zu verschmelzen.

    Erster Satz:

    Die Finger taub vor Kälte, befestigte ich ein Stück goldbesticktes Band am Weißdorn und murmelte ein Gebet an alle Geister, die mich hören konnten.

    Meine Meinung:

    Wer hätte das gedacht. Zur Sevenwaters Trilogie erschien dieser vierte Band. Ich brauchte ein paar Momente, um mich wieder mit den Charakteren und dem Stammbaum bekannt zu machen. Aber da der Stammbaum einmal konkret im Innendeckel abgedruckt ist, war es gar nicht so schwer.

    In diesem Band spielt Clodagh, die Tochter von Aisling und Sean von Sevenwaters die Hauptrolle. Und dieses Mal entschwindet der Leser sogar in die Anderswelt und wird mit Spannung und Gefühl belohnt.
    Die Anderswelt ist hier ein sehr gefährlicher Ort. Aber nachdem Clogdaghs Bruder Finbar entführt worden ist und seiner statt ein Wechselbalg zurückgelassen wurde, muss sie sich auf die Suche nach ihm begeben. Aber sie ist nicht alleine. Bei ihr ist ein ganz toller Wegbegleiter, was einem in der Geschichte das Herz erwärmt.
    Aber die Reise in die Anderswelt ist ja nun sehr gefährlich und es sind viele Prüfungen, die die Beiden bestehen müssen...

    Juliet Marillier hat es mal wieder geschafft eine tolle Welt zu zaubern und dazu mich zu ver-zaubern. Nicht nur, dass Clodagh und Cathal zwei ganz tolle Charaktere sind. Nein, sie hat auch mal wieder bewiesen wie stark Liebe sein kann. Und tatsächlich erinnert Clodagh in ihrem Wesen, Sorcha oder auch Liadan, die für Ihre Ehemänner und ihre Familien auch alles tun würden.

    In diesem Band gibt es tatsächlich ein Ende mit noch offenen Fragen. Was wird aus Mac Dara. Dieser sucht noch immer nach seinem Sohn. Da es in der Tat einen fünften Band gibt, bin ich sehr gespannt. Da muss es dann, meiner Meinung nach, ein großes Finale geben. Nun muss ich aber auf den Erscheinungstermin in Deutschland warten.

    Ich vergebe 5 Bücher.

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    tara_tonkss avatar
    tara_tonksvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Erben von Sevenwaters" von Juliet Marillier

    Ein unglaublich spannender Roman, eine Mischung aus Krimi und Irischer Sage. Hinreißend und voller Liebe. Vielen Dank! Ein wunderbares Werk. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil :)

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    Olivevor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Erben von Sevenwaters" von Juliet Marillier

    Clodaghs neugeborener Bruder Finbar wurde von den Wesen der Andernwelt entführt. Nur sie kann ihn retten, indem sie sich auf eine lange und gefährliche Reise in das magische Reich begibt, um ihren Bruder gegen das Wechselbalg zu tauschen, welches an seiner Stelle zurückgeblieben ist.

    Dieser Band knüpft an die vorherige Sevenwaters Triologie von Juliet Marillier an und ist ebenso ein pures Fantasy Erlebnis, in welches man sich in das 9. Jahrhundert zurück versetzt und den Mythen und Sagen einen Glauben schenken darf, wie bei den drei Vorgängern. Die Protagonistin Clodagh ist ein liebenswertes und warmherziges Mädchen, am liebsten hätte ich sie aufgehalten als sie die Reise antritt. Denn sie hat das Misstrauen und die Verachtung einer Hausmitglieder durch die Entführung Finbars nicht verdient. Doch das Vertrauen in sie wurde immer größer und die Sorge um sie immer kleiner, so tough ist sie. Man spürt förmlich beim Lesen die unheimliche Magie und die List, die in der Andernwelt vorhanden ist. Es ist ein gefährlicher Ort an den Clodagh sich begibt, der aber mit viel Fantasie erschaffen wurde und umso wunderschöner ist, wenn man selbt genug Fantasie besitzt um sich diesen Ort und die dazugehörigen Wesen lebhaft vorstellen zu können. Mit dem fremden Cathal an ihrer Seite, dessen Vergangenheit eine ungemein große Rolle spielt, bahnt sie sich den Weg zu ihrem Bruder und einer wirklich romantischen Liebe. Doch geht es um so viel mehr als nur das Wiederfinden des erstgeborenen Sohnes und einer vielleicht “unratsamen” Liebe. Die Zukunft von Sevenwaters liegt auf dem Spiel und nur Clodagh und Cathal können bzw. müssen alles wieder ins Gleichgewicht bringen, auch wenn dies einige Verluste mit sich bringt … .

    Wem nochmal auf die Sprünge geholfen werden muss (wie mir), der findet innen auf dem Klappcover einen aufgezeichneten Stammbaum, sowie am Ende des Buches eine Liste mit allen Namen der Personen, die im Buch vorkommen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    L
    Hallo, eine Freundin hat mir gerade begeistert von der Sevenwaters-Reihe von Juliet Marillier erzählt. Sind das so ähnliche Fantasy-Bücher wie die Neben von Avalon? Die fand ich früher toll. Und in welcher Reihenfolge sollte ich die Sevenwaters Bücher lesen?
    Zum Thema

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