Juliette Benzoni Marianne. Ein Stern für Napoleon

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Inhaltsangabe zu „Marianne. Ein Stern für Napoleon“ von Juliette Benzoni

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  • Geschichte aus der Kammerdienerperspektive

    Marianne. Ein Stern für Napoleon
    sKnaerzle

    sKnaerzle

    26. April 2014 um 10:31

    Der Beginn ist furios, Marianne d'Asselnat, in England aufgewachsene Tochter französischer Emigranten, tötet in der Hochzeitsnacht ihren Mann, der sein "jus primae noctis" im Glücksspiel an einen amerikanischen Seemann verlor und flieht nach Frankreich. Ähnlich abenteuerlich geht es weiter, von Gefängnissen in die Salons hoher Politiker, zurück in die Verliese fanatischer Royalisten und in die Paläste Napoleons. Dabei begegnet Marianne dem gesamten historischen Personal: Napoleon, Talleyrand, Fouché, Kaiserin Josephine, dem Komponisten Gossec,... Dabei spielen die Haupt- und Staatsaktionen fast keine Rolle. Einmal taucht ein Bote auf, der eine französische Niederlage in Spanien meldet, das war's dann. Ansonsten erscheint Fouché zwar auch als etwas unheimlicher Leiter eines allmächtigen Geheimdienstes, vor allem aber als ewig erkälteter Mann, der sich in viele Lagen Stoff einmummelt und Talleyrand ist nicht der schlaue Diplomat, sondern ein Mann, vor dem keine Frau in seinem Haushalt sicher ist, außer die eigene Ehefrau. Teilweise ist das amüsant, teilweise ist es bewundernswert, wie viel historisches Wissen die Autorin hat, aber irgendwann ermüdet es auch, wenn die Handlung nur nach bunt und abwechslungsreich ist. Aber für Leser, die die Kunst des klugen Überblätterns beherrschen, ist das ein ganz hervorragender Roman.

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