Julius Fischer

 3,9 Sterne bei 117 Bewertungen
Autorenbild von Julius Fischer (©Enrico Meyer)

Lebenslauf

Bekannt für kontroverse Aussagen: Der deutsche Künstler, Kabarettist und Schriftsteller Julius Fischer wurde 1984 in Gera geboren. Nach seinem Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Leipzig, begann er ab 2004 auf Bühnen zu stehen und Poetry-Slam zu machen. Sehr schnell wurde er auch erfolgreich und war in deutschen, österreichischen und schweizerischen Wettbewerben anzutreffen. 2008 hat er die Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz mitgegründet. Seit 2014 hat er mit Christian Meyer eine eigene Fernsehshow namens Comedy mit Karsten im Mitteldeutschen Rundfunk. Zu den bekannteste schriftstellerischen Werken von Fischer zählen "Ich hasse Menschen" und "Die schönsten Wanderwege der Wanderhure", wobei die letzte Veröffentlichung für viele Kontroversen gesorgt und zu einem Gerichtsstreit geführt hat. Wenn er nicht an einem neuen Buch schreibt oder auftritt, spielt er in der Band The Fuck Hornisschen Orchestra. Mit Olaf Schubert ist er außerdem seit 2018 in der ARD-Show Olaf macht Mut zu sehen.

Alle Bücher von Julius Fischer

Cover des Buches Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung (ISBN: 9783863911966)

Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung

(33)
Erschienen am 17.03.2018
Cover des Buches Über Wachen und Schlafen (ISBN: 9783548376134)

Über Wachen und Schlafen

(23)
Erschienen am 09.10.2015
Cover des Buches Die schönsten Wanderwege der Wanderhure (ISBN: 9783863910341)

Die schönsten Wanderwege der Wanderhure

(21)
Erschienen am 02.10.2013
Cover des Buches Das Lesebühnen-eBook (ISBN: 9783863910242)

Das Lesebühnen-eBook

(2)
Erschienen am 19.11.2012
Cover des Buches Sax Royal (ISBN: 9783863910488)

Sax Royal

(2)
Erschienen am 04.06.2014
Cover des Buches Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung (ISBN: 9783863914738)

Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung

(2)
Erschienen am 09.03.2026
Cover des Buches Ich hasse Menschen 1. Eine Abschweifung (ISBN: 9783742406613)

Ich hasse Menschen 1. Eine Abschweifung

(29)
Erschienen am 20.07.2018

Neue Rezensionen zu Julius Fischer

Cover des Buches Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung (ISBN: 9783863914738)
Linker_Mopss avatar

Rezension zu "Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung" von Julius Fischer

Linker_Mops
Hatte mir mehr Witz vorgestellt

Ich hasse Menschen - Ein Motto, dem ich mich anschließen kann. Dafür, dass der Autor angeblich aber Menschen hasst, hat er in seinem Buch aber erstaunlich viele Freunde. 

Man darf ihn eine Nacht begleiten, die er durch Leipzig irrt. Mit dabei sein Kind, was nicht schlafen will und er versucht auf einem nächtlichen Spaziergang es zum schlafen zu bringen. Dabei trifft er Bekannte, wo man die Pläuschen mit erleben darf sowie seine sonstigen Gedankengänge. Die sich erstaunlich oft um griechische Mythologie drehen. 

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir das Buch witziger vorgestellt habe. Ja, es gab einige witzige Stellen, aber meistens waren es leider langatmige innere Monologe. Zudem hatte ich mir auch mehr Konfrontationen mit anderen Menschen vorgestellt. Aber außer der einen Passage, wo sie auf den Nazi getroffen sind, gab es da nichts, was so richtig zum Titel gepasst hat. Das fand ich schade. 

Mein Fazit: Vom Klappentext hat die Story Potential, die aber nicht ausgeschöpft wurde. 

Cover des Buches Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung (ISBN: 9783863911966)
Jana_hat_buechers avatar

Rezension zu "Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung" von Julius Fischer

Jana_hat_buecher
Alltag

Der Protagonist sitzt im Zug und regt sich über seinen Möhrenessenden Mitfahrenden auf. Er schweift immer wieder ab zu anderen Situationen und vorallem Menschen, die ihn aufregen, die er hasst. Sowohl prinzipielle Eigenschaften als auch auf aktuelle Themen bezogen. Ich fande das Buch wirklich witzig und zwischen all den Romanen und Büchern mit ernstem oder anspruchsvollem Inhalt eine gute Abwechslung. Ab und zu geht es ja jedem so, dass man die Menschen einfach hasst....

Cover des Buches Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung (ISBN: 9783863911966)
Rananarmos avatar

Rezension zu "Ich hasse Menschen. Eine Abschweifung" von Julius Fischer

Rananarmo
Lesen lohnt nicht

Ich hab dieses Buch kostenlos über Kindle Unlimited gelesen und bin froh darüber. Also nicht darüber, dass ich es gelesen habe, sondern dass ich kein Geld dafür ausgegeben habe.


Als Autist bin ich selbst nicht unbedingt allen möglichen Menschen wohlgesonnen, daher sprach mich der Titel des Buches natürlich sofort an, aber ich wurde furchtbar enttäuscht. Julius Fischer ist kein Misanthrop, er denkt nur, er wäre einer, weil das ja vollkommen cool rüberkommt. Er bringt sich fortwährend selbst in Situationen, die er dann Scheiße finden kann. Zum Beispiel fährt er mit dem Zug, statt mit dem Auto, der Umwelt zuliebe. Kann man machen, aber dann darf man sich nicht beschweren, dass man im Zug anderen Menschen begegnet. Menschen, die anders sind, als man selbst. Entweder oder. Und Julius stört sich an allem. Man kann sagen, seinen Mitmenschen ist es unmöglich, es ihm recht zu machen, weil er sich nämlich in dieser Rolle gefällt. Sogar ich treffe fast täglich Menschen, die mich nicht stören. Ist dies bei Julius Fischer der Fall, stört er sich eben daran, dass ihn nichts stört.


Die Situationen werden im Laufe des Buches immer abstruser und der „Humor“ gleitet ins Alberne ab. Ich hab im Laufe des Buches vielleicht ein oder zweimal geschmunzelt, das wars. Die Glaubwürdigkeit geht auch den Bach hinunter. Habe ich am Anfang noch des Öfteren zustimmend genickt, wenn er eine Situation beschrieben hat, dachte ich später meistens nur noch : „Das glaubt der doch wohl selber nicht!“ Und in Widersprüche verwickelt er sich auch. So schreibt er zum Beispiel, er hätte keine Freunde. Klar, gehört sich ja auch für einen Misanthrop (obwohl sogar Dr. House einen Freund hatte). Allerdings beschreibt er dann hier und da, wie er mit seinen Freunden was unternimmt und sogar Urlaub macht. Was denn nun?


Zusammenfassend kann ich sagen, hier versucht jemand auf Menschenfeind zu machen, weil es cool sein soll und außerdem lustig. Ist es aber beides nicht. Kann man lesen, muss man aber nicht. Geld würde ich für sowas nicht ausgeben.

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