Julius Sextus Frontinus Des Sextus Julius Frontinus' Schrift über die Wasserleitungen der Stadt Rom

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Inhaltsangabe zu „Des Sextus Julius Frontinus' Schrift über die Wasserleitungen der Stadt Rom“ von Julius Sextus Frontinus

Diese Hardcover-Ausgabe ist Teil der TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veröffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich. Mit TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher zu verlegen und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur. Sie trägt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten. (Quelle:'Fester Einband/28.02.2013')

Ein antiker Facheinblick in die Architektur und Administration der römischen Aquädukte.

— Admiral
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  • Monumente der römischen Antike: Aquädukte!

    Des Sextus Julius Frontinus' Schrift über die Wasserleitungen der Stadt Rom

    Admiral

    Frontinus, der 3x Konsul war (für antike römische Verhältnisse ist das das Nonpluultra fast !) und seit 97 für die Wasserversorgung in Rom zuständig war, schreibt ihr einige Kommentare und Gedanken als Handlungsanleitung für folgende Amtsinhaber auf. Dabei behandelt er zahlreiche Themen wie Rohrstärke, Wasserqualität, Trinkwasser, Gesundheit, Versorgung der stadtrömischen Menschen, Amtspflichten, Vorgänger, Korruption, Reparaturen und mehr. Fachlich ist das Buch stellenweise doch recht interessant (Kapitel 93-130 über das Recht), stellenweise aber auch echt langweilig (Kapitel 38-63 über Rohrstärke). Naja, danach sollte ich das Buch aber auch nicht bewerten, oder ? Immerhin hat es ja auch nicht den Anspruch spannend zu sein, hahaha. Es ist ein netter Einblick in die alltägliche Tätigkeit des antiken Roms, keine Frage. Aber irgendwie hatte ich mir mehr erhofft, auch wenn ich nicht genau weiß, was. Eventuell mehr Tätigkeitsbeschreibungen, oder Erklärungen der gesellschaftlichen Relevanz und Auswirkung, wobei das gewiss zu neuzeitlich gedacht war. Bemerkenswert war jedoch auf jeden Fall, dass auch schon die Verteiler damaliger Ressourcenverteiler (hier eben Wasser) mit Korruption (Beamte machten von ihrer Stellung Gebrauch und bereicherten sich masslos) und geiziger Illegalität (Privatpersonen stahlen illegal Wasser und zapften es sich an) zu kämpfen hatten. Was aber wirklich enttäuschend ist, ist die Gesamtausgabe (Manfred Hainzmann, 1979). Die Übersetzung ist stellenweise fragwürdig bis unlogisch (leider wieder nur eine einsprachige Ausgabe) und die Einführung ist ein Witz: sowohl zur Person und zur Zeit, als auch zum Werk an sich und zur Thematik. Seht euch dazu meine Rezension zu Brodersens Ausgabe "Censorinus: das Geburtstagsbuch" an. Die ist nämlich in ihrer Ausführlichkeit und Qualität deutlich gelungener und besser.

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