Julius Steinberg Wie Gott uns Raum zum Leben schenkt: Ein Plädoyer für Weite im Glauben

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Inhaltsangabe zu „Wie Gott uns Raum zum Leben schenkt: Ein Plädoyer für Weite im Glauben“ von Julius Steinberg

Wer als Christ aus Gehorsam seine eigenen Bedürfnisse zu oft vernachlässigt, erlebt häufig, dass seine Seele leidet. Mit diesem Missverständnis räumt der Autor und Theologieprofessor Julius Steinberg auf, indem er die befreiende Wahrheit der Schöpfungsgeschichte und der Zehn Gebote dagegenhält: Gott hat in fürsorglicher Weise von Anfang an Schutzräume für uns eingerichtet, in denen Körper und Seele vorkommen dürfen. Es ist Platz zum Aufatmen und Aufleben da!
Erfahrungsberichte und praktische Impulse zeigen Ihnen, wie es gelingen kann, sich selbst und seinem Nächsten diese Räume zu gewähren.

Lebensberatung anhand der Bibel und den zehn Geboten

— gst

Interessante Interpretation von Schöpfungsgeschichte und den 10 Geboten. Leider stellenweise etwas trocken und schwer nachvollziebar.

— orfe1975
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  • Ein Plädoyer für Weite im Glauben

    Wie Gott uns Raum zum Leben schenkt: Ein Plädoyer für Weite im Glauben

    LEXI

    28. February 2016 um 13:48

    Der Theologe, Prediger und Buchautor Julius Steinberg macht den „Raum zum Leben“ zum zentralen Thema seines Buches, und zwar sowohl in geographischer, als auch in sozialer Hinsicht. Der Autor lädt seine Leser zu einer Entdeckungsreise ein und analysiert hierfür einerseits die Schöpfungsgeschichte, andererseits die 10 Gebote im Alten Testament. Er thematisiert unter anderem den Umgang mit ethnischen Minderheiten, die Frage nach Arbeitsagenturen christlicher Gemeinden, den Umweltschutz, oder aber Wege, seine eigenen Räume im Leben entdecken und jene seiner Mitmenschen schützen und respektieren zu können. Er klammert dabei jedoch ganz bewusst die Frage „Schöpfung oder Evolution“ aus. Gleich zu Beginn liefert Julius Steinberg Beispiele für interessante Zahlensymboliken in der Bibel und weist darauf hin, wie sorgfältig und kunstvoll der Text geschrieben wurde. Er stellt den biblischen Text der Schöpfungsgeschichte als ein Kunstwerk mit Botschaft dar und verblüffte mich mit Überlegungen, die ich selber bei der Lektüre der Bibel noch niemals angestellt hatte. Vielmehr präsentiert er die Schöpfungsgeschichte als „kunstvoll gestaltetes literarisches Werk, eine Sachinformation, eingebettet in erzählerische Gestaltung.“ Und er offenbarte mir auf diese Weise einen völlig neuen Blick darauf. Der Autor widmet auch dem ökologischen Gewissen seine Aufmerksamkeit und betrachtet „Christen als Weltgestalter Gottes, die die Schöpfung in seinem Sinne gestalten und verwalten, sie bebauen und bewahren, und die vor Gott darüber Rechenschaft ablegen werden.“ Er sieht ein ausgewogenes Zusammenspiel von Zusammenleben, Herrschaft und Verantwortung als Idealfall, was die Schöpfung anbelangt. Dazu nennt er dann auch praktische Beispiele zur Umsetzung, zeigt auf, wie jeder einzelne von uns einen Beitrag dazu leisten kann, Verantwortung zu übernehmen und unsere Lebensweise nachhaltiger zu gestalten. In einem eigenen Kapitel befasst er sich mit der sozial-politischen Verantwortung eines Menschen und bringt dabei ein brandaktuelles Thema ein: den Umgang mit Flüchtlingen, Asylanten und Migranten. Hierbei plädiert er für politisches Engagement und Einsatz der Christen für bedrohte Völker und Volksgruppen. Der Autor schreibt: „Wir können die weltweiten Probleme nicht lösen. Aber wir können auch nicht so tun, als gingen sie uns nichts an. Wenn wir uns an dem Ort, an dem wir sind, mit unseren Möglichkeiten einsetzen – allein oder als Gemeinde -, dann können wir etwas bewegen. Wir können heimatlos gewordenen Menschen helfen, neue Räume für sich zu finden. So machen wir Gottes Liebe für die Welt konkret.“ Julius Steinberg geht auf die Rollenvorstellungen bzw. den Erwartungen von Mann und Frau ein, für ihn ist Achtsamkeit ein wichtiges Thema, und er referiert über das Fundament der Gelassenheit. Ein für mich bedeutendes Kapitel ist jenes über den siebten Tag, wo er über den Stress, die ungezählten unerledigten Aufgaben spricht. Über „das Zuviel, das uns zu wenig Raum zum Leben lässt.“ Er befürwortet den siebten Tag als Tag der Entspannung, Tag, um loszulassen, Ruhe zu finden, Kraft zu schöpfen, und befindet ihn für äußerst wichtig hinsichtlich der Pflege unserer Beziehungen sowie jener zu Gott. Einen großen Teil seiner Aufmerksamkeit widmet der Autor seinem Kernthema „Raum zum Leben“, indem er es mit den 10 Geboten in Zusammenhang bringt. Hierbei eröffnet er eine mir bislang völlig unbekannte Perspektive auf deren Zusammenhang in sich sowie deren Aufbau. Durch den einnehmenden Schreibstil, dem interessanten Thema und den zwischendurch immer wieder eingeflochtenen Bibelstellen und Praxisbeispielen wurde die Lektüre dieses Buches an keiner Stelle langatmig oder gar langweilig. Im Gegenteil. Julius Steinberg gelang es bereits zu Beginn des Buches, mich mit seinen Ausführungen zu fesseln und sorgte für höchst anregende und informative Lesestunden. Leider hat die optische Gestaltung des Buchcovers mich in keiner Weise angesprochen. Die Abbildung eines Hauses im Comic-Stil, das an einem mit Luft gefüllten Ballon Richtung Himmel schwebt, losgelöst vom Fundament und dem weißen Lattenzaun, der das Erdreich (den Raum!) herum begrenzt, aber auch die grellen Farben hätten mich niemals dazu bewogen, das Buch zur Hand zu nehmen. Wirklich schade angesichts des bereichernden und wertvollen Inhalts!

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  • Schöpfungsgeschichte und Zehn Gebote mit Bezug zum eigenen Leben

    Wie Gott uns Raum zum Leben schenkt: Ein Plädoyer für Weite im Glauben

    Sonnenblume1988

    27. December 2015 um 18:29

    Jeder Mensch braucht einen Raum, in dem er leben kann. Damit ist nicht nur der Wohnraum gemeint, sondern auch der soziale Raum, unser Freiraum und unsere weitere Umgebung (die Erde) als Raum, in dem die Beziehung mit Gott stattfinden kann. Anhand der Schöpfungsgeschichte (Teil 1 des Buches) und der Zehn Gebote (Teil 2 des Buches) zeigt der Autor Julius Steinberg, der im Fachbereich Altes Testament an einer Theologischen Hochschule lehrt, wie Gott uns diese Orte schenkt. Dabei betrachtet er die Bibelstellen genauer, so zum Beispiel Aufbau und Symbolik der Schöpfungsgeschichte, beschreibt Beispiele aus dem alltäglichen Leben und geht auf verschiedene Themen ein, wie z.B. auf Umweltschutz, unsere Rolle als Mann und als Frau, den Raum, den die Ehe neu öffnet, das Thema Wohnung und das Thema Gelassenheit. Beim Lesen ist es vor allem im ersten Teil des Buches schwer, den roten Faden zu finden. Die Themen haben für mich keine direkten Zusammenhänge oder Übergänge und oft ist der Inhalt zu einem Thema sehr kurz, weil schon das nächste Thema folgt. Das erscheint etwas unstrukturiert und sprunghaft, obwohl das Buch vom Layout her sehr übersichtlich ist: Es gibt viele Überschriften, eingerückte Texte, zwei Grafiken und einige Aufzählungen. Durch die vielen Themenwechsel hatte ich das Gefühl, dass vieles an der Oberfläche geblieben ist und ich so keine neuen Erkenntnisse daraus ziehen konnte. Im Kapitel 8, das das Thema „Aufatmen“ anspricht, gibt es z.B. Tipps und Beispiele, wie man sich ausruht: “ Lernen Sie, Nein zu sagen“ oder „Schalten Sie den Fernseher aus“. Ähnlich ging es mir auch beim Thema Umweltschutz. Letztlich war es sehr interessant, die Schöpfungsgeschichte und die Zehn Gebote durch die Gedanken des Autors neu zu entdecken. So habe ich die Bibelstellen genauer in den Blick genommen. Meine erhofften Erwartungen, dass das Buch zeigt, wie Gott uns in unserem vollgepackten Leben Raum zum Leben im Sinne von Durchatmen und Genießen gibt, wurden kaum erfüllt. Ich kann es trotzdem denjenigen empfehlen, die sich sachlich mit Bibelstellen zum Thema Schöpfung und den Zehn Geboten auseinandersetzen möchten und bei der Auseinandersetzung einen Bezug zum eigenen Leben erkennen möchten.

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  • Schöpfung und Zehn Gebote als zweifaches Geschenk Gottes an die Menschen

    Wie Gott uns Raum zum Leben schenkt: Ein Plädoyer für Weite im Glauben

    irismaria

    16. December 2015 um 19:08

    Der Theologe Julius Steinberg untersucht in "Wie Gott uns Raum zum Leben schenkt" die biblischen Texte vom Schöpfungsbericht und den Zehn Geboten und deutet sie als zweifaches Geschenk Gottes an die Menschen. Das Buch ist eine Mischung aus Exegese und Arbeitsbuch zur Vertiefung des Glaubens. Kernthema ist, dass Gott den Menschen Lebensräume bietet, damit sie ein erfülltes Leben führen können. Das ist zum einen der konkrete Raum der Welt, in der wir leben, die Natur, die Tiere, die Menschen. Dazu deutet Steinberg das Schöpfungslied Gen 1 als ein kunstvoll gestaltetes literarisches Werk, das wie ein neunarmiger Leuchter Schöpfungsräume und ihre Ausgestaltung gegenüberstellt. Wie der Mensch diese Räume im Sinne des Schöpfers nutzen kann, diskutiert der Autor parallel zu den jeweiligen Schöpfungstagen und nennt dabei konkrete Ideen zum guten Umgang mit sich selbst und der Natur, aber auch zu den Mitmenschen. Dieser Teil hat mir gut gefallen, auch wenn mir vieles schon bekannt war. Ganz neu und überraschend war die Idee, im zweiten Teil auch die 10 Gebote wie einen Leuchter anzuordnen und rund um das Tötungsverbot nach innen immer wichtigere Gebote anzuordnen, bei denen die jeweils zwei gegenüberstehenden zusammengehören und die Räume/Themen Familie, Arbeit, Beziehungen und Einstellungen betreffen. Zu jedem Thema gehört ein Gebot, das den Bereich Gottes und eines, das den Bereich der Menschen betrifft. Auch zu den Geboten gibt der Autor Beispiele aus der Praxis und Hinweise, was es in der heutigen Zeit heißt, dieses Gebot mit Leben zu füllen. Die konkrete Ausführung hier hätte ich mir noch ausführlicher gewünscht. Grundlage, sozusagen der "Fuß des Leuchters" ist das Exodusgeschehen, also die Erfahrung, dass Gott in die Freiheit führt. Wie bei der Schöpfung kommt auch hier zuerst das Geschenk der Befreiung, dann die Antwort des Menschen auf die Gebote. Wobei die 10 Gebote im Hebräischen nicht Gebote sondern Worte heißen. Es geht also nicht um eine Einschränkung des Menschen, sondern um Schutzräume, die der Mensch erhält. Mein Fazit: "Wie Gott uns Raum zum Leben schenkt" ist tatsächlich ein Plädoyer für Weite im Glauben (wie es der Untertitel sagt) und für ein aktives Christsein, das guttut (sich und anderen). Es ist theologisch fundiert, aber auch für Laien verständlich.

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  • Christlicher Verhaltensratgeber

    Wie Gott uns Raum zum Leben schenkt: Ein Plädoyer für Weite im Glauben

    gst

    05. November 2015 um 17:47

    Der Autor Julius Steinberg hat Theologie studiert und lehrt seit 2007 im Fachbereich Altes Testament an der Theologischen Hochschule Ewersbach. Da braucht sich der Leser nicht wundern, dass er sich so gut in der Bibel auskennt und faszinierend darlegt, wie kunstvoll dieses „Buch der Bücher“ aufgebaut ist. Schlüssig schildert Steinberg, dass Gott jedem einzelnen Lebewesen Raum zugeordnet hat. Er ruft zu verantwortungsvollem Verhalten der Natur, sich selbst und seinen Mitmenschen gegenüber auf. Er macht Mut, nicht nur für andere da zu sein, sondern auch sich selbst ein Stück Leben zu gönnen. „Wenn Wollen, Können und Sollen zueinander finden, dann passt alles. Dann wissen wir: Ich bin am richtigen Platz“ (Seite 74). Steinberg hat sein Buch zweigeteilt und geht jeweils vom Allgemeinen (der Bibel bzw. den 10 Geboten) zum Besonderen; von der theoretischen Aufarbeitung zur praktischen Verdeutlichung durch lebensnahe Beispiele. Dabei lässt er keinen Lebensraum aus: Land, Meer und Luft kommen ebenso zur Geltung wie die direkte Umgebung, die Wohnung, die Familie und die Arbeit. So ist ein allumfassender Ratgeber für Menschen entstanden, die sich aus der Enge von überspitzt ausgelegten Regeln befreien wollen. Wer sich tiefer mit der Materie befassen will, kommt allerdings nicht umhin, sich mit der in Anhang zusammengestellten weiterführenden Literatur zu beschäftigen.

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  • Mehr Freiräume im Glauben erkennen

    Wie Gott uns Raum zum Leben schenkt: Ein Plädoyer für Weite im Glauben

    orfe1975

    29. October 2015 um 22:11

    Cover und Aufmachung: Das Buch ist ein stabiles Hardcoverbuch, hervorragend zum Lesen und immer wieder Nachschlagen geeignet, ohne sich zu schnell abzunutzen. Auf dem Coverbild ist zeichnerisch ein Haus dargestellt, das durch einen Ballon angehoben, aus dem beengten Garten mit Zaun heraus gerissen und nach oben in den weiten, freien Himmel getragen wird. Es regt an, darüber nachzudenken, wie eng oder weit die Grenzen eines Christen zur Gestaltung seines persönlichen Lebensraums tatsächlich von der Bibel gefasst sind. Inhalt: Der Untertitel sagt es bereits: es ist ein Plädoyer, eine Befürwortung, dass Glaube nicht als Korsett zu verstehen ist, sondern jeder Christ auch ein Recht darauf hat, seinen Lebensraum selber mitzugestalten und ihm diesbezüglich gewisse Freiheiten von Gott gewährt werden. Dies wird im ersten Teil anhand der Schöpfungsgeschichte, im zweiten Teil aufgrund der 10 Gebote zu belegen versucht. Aktuelle Praxisbeispiele zu den einzelnen Bibelstellen dienen der besseren Veranschaulichung und stellen den Bezug zum Alltag in der heutigen Zeit her. Mein Eindruck: Für mich war der Grund, zu diesem Buch zu greifen in 2 Dingen aus dem Klappentext begründet: 1) Der Anfang des Klappentextes "Alles aushalten. Um Gottes Willen. Aber will er das wirklich?" Das habe ich mich anhand vieler Sprüche, die ich früher in meiner katholischen Erziehung mitbekommen habe, auch immer gefragt. Es hat mich neugierig gemacht, da ich wissen wollte, wie ein Theologe es schafft, diesen Entwicklungsfreiraum in die Worte der Bibel zu interpretieren, die mir immer als sehr streng und teilweise nicht nachvollziehbar erschien. 2) "Erfahrungsberichte und praktische Impulse" wurden im Klappentext angekündigt. Als Pragmatiker war dies ebenfalls ein Grund für mich, das Buch aufzuschlagen. Wurden meine Erwartungen erfüllt? Nun, nur teilweise. Besonders gut gefallen hat mir der erste Teil, in dem es um die Schöpfungsgeschichte geht. Ich fand es sehr spannend, wie Herr Steinberg diese Geschichte analysiert, logisch durchleuchtet und so schafft, eine für mich bis dato unsichtbare Struktur zum Vorschein zu bringen. Dies verknüpft mit historischen Fakten aus der Entstehungsgeschichte dieses Textes hat mich vieles besser verstehen lassen. Ich wurde tatsächlich des Öfteren erleuchtet! Besonders hilfreich empfand ich einige Gegenüberstellungen in tabellarischer Form sowie eine Grafik über die Tage der Schöpfungsgeschichte. Der Text selber ist zwar flüssig und stellenweise sogar gespickt mit etwas Humor geschrieben, aber man sollte doch recht konzentriert lesen, um den logischen Abhandlungen geistig folgen zu können und nicht den Faden zu verlieren. Hier hätte es gut getan, wenn man zwischendurch den Leser erneut an der Hand genommen hätte und an die Einordnung in den Kontext erinnert hätte. Auch wenn dann ein paar wenige Sachen redundant gewesen wären, besonders ein Nachlesen zwischendurch wäre dadurch vereinfacht worden. Auch ein Stichwort- und Abbildungs- bzw. Tabellenverzeichnis am Ende hätte ich gut gefunden, was leider gänzlich fehlt. Im 2. Teil, in dem es um die 10 Gebote geht, konnte ich dem Buch schwerer folgen. Gut war auch hier ein Bild am Anfang, das die Struktur der 10 Gebote als Kerzenleuchter darstellt. Als dann auf die Gebote im Einzelnen eingegangen wird, war mir die Struktur des Buches stellenweise nicht präsent. Jedes Gebot wurde zunächst theologisch im Sinne des Lebensraumthemas analysiert und ein Bezug zu seinem historischen Kontext hergestellt, sodass man den Sinn jedes einzelnen Gebotes besser verstehen kann. Insgesamt fand ich im Vergleich zum ersten Teil die Ausführungen hier etwas trockener geschrieben und stellenweise schwer verständlich. Ich musste einige Passagen mehrfach lesen, bis ich den Bezug zum vorigen Abschnitt verstanden hatte. Die Übergänge hätten hier etwas verständlicher formuliert werden können. Auch von den Praxisbeispielen, die im Rahmen der 10 Gebote häufig angeführt werden, war ich etwas enttäuscht. Die Themen wurden mir hier zu abstrakt behandelt bzw. nur kurz umrissen. Auch der Bezug zum Gebot blieb mir stellenweise unklar, ein oder zwei hinweisende, verbindende Sätze wären hilfreich gewesen. Für das gesamte Buch gilt: Einige Passagen haben mir gut gefallen, der Kontext kam klar zum Ausdruck, stellenweise waren die Beispiele nachfühlbar und erlebbar und ein bisschen Humor kam auch zum Tragen. Abgerundet wurde dies durch grafische und tabellarische Darstellungen der Analyse des Bibeltextes. Großer Pluspunkt ist auch das Zusatzmaterial zum Buch, dass sich auf der Homepage des Autor befindet und zum weiteren Nachdenken und Recherchieren einlädt. Andere Passagen wiederum fand ich extrem trocken und lieblos geschrieben, die Praxisbeispiele nur abstrakt aneinandergereiht und keine grafische Darstellung, sodass sie für mich schwer verständlich oder nicht nachvollziehbar waren. Ich hatte mit einer frischeren Sprache gerechnet, die auch mal mit einem Augenzwinkern daherkommt und stellenweise durch mehr Bilder, ggf. Karikaturen angereichert wird. So wäre das Buch besser lesbar und verständlicher geworden, ohne dass m. E. das Buch dadurch an Seriosität eingebüßt hätte. Fazit: Interessante theologische Ausführung, die Schöpfungsgeschichte und die 10 Gebote praxisnaher und lebensfroher auszulegen auch für theologische Laien geeignet. Leider stellenweise etwas trocken und schwergängig zu lesen und nicht so praxisnah, wie gedacht.

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