Julius Wolff Der Sulfmeister

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Inhaltsangabe zu „Der Sulfmeister“ von Julius Wolff

Nicht zu Unrecht ist Julian Wolffs "Sülfmeister" das berühmteste Werk des Verfassers geworden. Seine Besonderheit besteht darin, daß es die einzige Stadtgeschichte ist, die über die engeren Grenzen ihrer Heimat hinaus allgemeine Gültigkeit erlangte und im Norden wie im süden ein gleichmäßig großes und begeisertes Lesepublikum fand. Man könnte den "Sülfmeister" in dieser Hinsicht etwa neben Thomas manns "Buddenbrooks" nennen, aber dieser erhebt den Lübecker Raum zu einem generations- und zeitgeschichtlichen Gleichnis, während der "Sülfmeister" der mittelalterlichen Lüneburger Stadtgeschichte von der ersten bis zur letzten Zeile verbunden bleibt. Über dem oft geschilderten Gegensatz zwischen städtischem Patriziat und den zum Rate hindrängenden Zünften erhebt sich die - man kann schon sagen einzigartige - Gestalt des Sülfmeisters Henneberg, eines aufrechten Mannes, dessen strenge und harte Redlichkeit sich den geschlechtern gegenüber ebenso durchzusetzen weiß wie gegen die Zünfte, und der, in schwerer Schicksalsstunde als Alleinherr an die Spitze des Gemeinwesens berufen, die Freiheit der Stadt gegen das Ansinnen des Herzogs zu verteidigen weiß. Nicht frei von menschlicher Schwäche und selbst in tragische Schuld verstrickt, ist seine tiefe und warme Menschlichkeit der ruhende Pol in der Erscheinungen Flucht. Selten oder nie ist es gelungen, das bunte Bild des politischen und menschlichen Lebens einer mittelalterlichen Stadt in all ihren Teilen so lebendig und wirklichkleitsnah zu schildern, wie hier, wobei es zweifellos einen besonderen Reiz des Buches ausmacht, daß man heute noch in Lüneburg die Schauplätze der Handlung aufsuchen und fast unverändert vorfinden kann. (Quelle:'Fester Einband/01.01.1999')

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