Juma Kliebenstein Der Tag, an dem ich cool wurde

(43)

Lovelybooks Bewertung

  • 41 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 26 Rezensionen
(32)
(8)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Tag, an dem ich cool wurde“ von Juma Kliebenstein

Martin und Karli wären gern genauso cool wie Lukas und seine FabFive . Doch die machen den beiden das Leben mit Streichen und anderen Gemeinheiten schwer. Martin und Karlis Racheplan geht gründlich daneben, und die Jungen müssen zur Strafe mit Martins Papa und Opa auf den Campingplatz fahren. Statt Opas Pfadfinderaufgaben zu erledigen, versuchen sie, ihre eigene So werde ich cool -Liste abzuarbeiten. Und das klappt besser als gedacht, vor allem, als sie Luna und Stella kennenlernen, echte Rockmusik machen und schließlich sogar das große Geheimnis vom ultracoolen Lukas lüften! §Unwiderstehlich: der neue Kinderroman von Juma Kliebenstein. Voll frecher Streiche und urkomischer Slapstick-Situationen DER Lesetipp für alle, die mehr Selbstbewusstsein brauchen!

Schönes Buch. Hat mir als Mädchen auch gefallen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Kinderbücher

Beatrice die Furchtlose

Lustig und spannend mit einer ungewöhnlichen Heldin.

Jashrin

Wer fragt schon einen Kater?

Urkomisch, liebenswert und absolut mitreißend. Ein wunderbares und fesselndes Katerabenteuer. Auch für große Leser!

saras_bookwonderland

Die Doppel-Kekse - Chaos hoch zwei mit Papagei

Eine schöne Geschichte mit den Zwillingen Lea und Lucie und ihrem coolen Papagei Punkt-um. Nicht nur für Mädchen geeignet. ;)

Sancro82

Borst vom Forst

Atemberaubende, zauberhafte Zeichnungen kombiniert mit einer besonderen, poetischen Erzählweise - ein Herzensbuch! <3

Tini_S

Der weltbeste Detektiv

Tolles Buch für raffinierte 11-jährige, eine spannende Krimigeschichte á la Sherlock Holmes. Bücher machen glücklick.

ELSHA

Kalle Komet

Ideenreiche Weltraumgeschichte mit galaktisch tollen Illustrationen für alle, die noch nicht müde sind

Melli910

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Anton und Antonia voll in Fahrt!" von Juma Kliebenstein

    Anton und Antonia voll in Fahrt!
    katja78

    katja78

    Spannung, Spaß & Spürsinn Das verspricht das neue Buch "Anton & Antonia voll in Fahrt" von Juma Kliebenstein . Wir laden zur Leserunde ein und freuen uns schon auf eure Meinungen zum Buch. Autorin Juma Kliebenstein wird die Leserunde begleiten! Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren. Perfekt für Leseanfänger und zum Vorlesen Anton und Antonia sind wieder da und sorgen für jede Menge Chaos. Egal, ob bei der Geburtstagsfeier, im Supermarkt oder bei verdeckten Ermittlungen im Garten der neuen Nachbarn: Den beiden gehen die Einfälle niemals aus. Außerdem zeigen sie, dass sie schon gut auf sich allein aufpassen können und kümmern sich sogar um den Vogel von Herrn Feldmann. Das ist ein tierisch lustiger Spaß! www.oetinger.de Zur Autorin Juma Kliebenstein, 1972 im Saarland geboren, dachte sich schon als Kind gerne Geschichten aus. Später studierte sie Germanistik und Anglistik und war als Lehrerin tätig, bevor sie sich als freie Autorin ganz auf das Schreiben konzentrierte. Bereits für ihr erstes Kinderbuch »Tausche Schwester gegen Zimmer«, 2009 erschienen, erhielt sie Anerkennung und Auszeichnungen. Seither hat Juma Kliebenstein zahlreiche erfolgreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, Titel wie »Der Tag, an dem ich cool wurde« oder »Speed-Dating mit Papa«, originell, humorvoll und mit viel Gespür für die Lebenswirklichkeit ihrer jungen Leser und Leserinnen. Mehr über die Autorin unter www.juma-kliebenstein.de Wir suchen für diese Leserunde bis zu 20 Leser ab 8 Jahren, die das Buch gerne gemeinsam in einer Leserunde lesen & anschließend rezensieren möchten. Blogger dürfen sich gerne mit ihrer Blog-Url bewerben. Bewerbungsfrage: Schaut euch das Buchcover an. Wie gefällt es euch und was erwartet ihr vom Buch? (Aufgrund der Leipziger Buchmesse könnt ihr euch diesmal bis zum 18.3.2015 bewerben)                                                Eure Katja *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe posten in den Leseabschnitten und das anschließende rezensieren des Buches Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt

    Mehr
    • 296
  • wirklich sehr gelungen

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    Manja82

    Manja82

    30. July 2014 um 13:01

    Kurzbeschreibung: Aufgeben gibt’s nicht! Ein Mutmachroman zum Weglachen Martin und Karli wären gern genauso cool wie Lukas und seine „FabFive“. Doch die machen den beiden das Leben mit Streichen und anderen Gemeinheiten schwer. Martin und Karlis Racheplan geht gründlich daneben und die Jungen müssen zur Strafe mit Martins Papa und Opa auf den Campingplatz fahren. Statt Opas Pfadfinderaufgaben zu erledigen, versuchen sie, ihre eigene „So werde ich cool“-Liste abzuarbeiten. Und das klappt besser als gedacht, vor allem, als sie Luna und Stella kennenlernen, echte Rockmusik machen und schließlich sogar das große Geheimnis vom ultracoolen Lukas lüften! (Quelle: Oetinger) Meine Meinung: Martin ist alles andere als cool. In der Schule ist er eher ein Außenseiter. Er hat eine ziemlich blöde Brille, ist nicht gerade schlank und wird genau deswegen auch immer gehänselt. Nur zu gerne würde er zu den „FabFive“ gehören, einer Clique mit angesagten Jungs. Doch keine Chance. Da kommt eines Tages Karli in seine Klasse. Auch er ist eher ein Außenseiter, groß, schlaksig und mit abstehenden Ohren, die er mit Klebestreifen festklebt. Die beiden verstehen sich sehr gut und müssen nun gemeinsam die Demütigungen der FabFive aushalten. Doch Martin und Karli schwören Rache. Als sie mitbekommen wie die Fabs ins Schwimmbad einbrechen wollen, sind sie auch dort. Allerdings verläuft alles etwas anders als gedacht. Als Strafe müssen die Jungs mit Martins Vater und dem Opa nach Frankreich campen. Dort treffen sie dann aber nicht nur einen alten Bekannten, sondern auch sonst verändert der Urlaub so einiges … Das Kinderbuch „Der Tag, an dem ich cool wurde“ stammt von der Autorin Juma Kliebenstein. Es ist geeignet für junge Leser ab circa einem Alter von 9 Jahren. Die beiden Protagonisten Martin und Karli sind sehr sympathisch und toll dargestellt. Man kann sich in sie hineinversetzen. Martin ist der Außenseiter in seiner Klasse. Beleibt, mit hässlicher Brille und tollpatschig muss er sich immer wieder Hänseleien anhören. Karli geht es ähnlich wie Martin. Er hat abstehende Ohren, eine piepsige Stimme, ist recht groß und schlaksig. Er ist der Neue in der Klasse und zwischen ihm und Martin stimmt die Chemie von Anfang an. Sie verstehen sich und verbünden sich gegen die FabFive. Auch die Nebenfiguren, wie Martins Familie oder auch die FabFive, die Clique der coolen Jungs, sind Juma Kliebenstein wirklich gelungen. Man kann sie sich wunderbar vorstellen. Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht verständlich, leicht zu lesen und humorvoll. Das Geschriebene wird durch tolle Zeichnungen in schwarz-weiß unterstützt. So macht das Vor- bzw. Selberlesen viel Spaß. Erzählt wird das gesamte Geschehen aus Sicht von Martin persönlich, der den Leser auch nicht selten mal direkt anspricht. So wird man quasi mit ins Geschehen gezogen. Die Handlung ist witzig aber auch spannend und ziemlich lehrreich. Es geht um Themen wie Familie, Freundschaft, Zusammenhalt aber auch Hänseleien in der Schule. Kinder können grausam sein aber dieses Buch kann ein Anreiz sein vielleicht doch umzudenken. Es belehrt ohne den erhobenen Zeigefinger, was mir als Mutter besonders gut gefällt. Fazit: Zusammenfassend gesagt ist „Der Tag, an dem ich cool wurde“ von Juma Kliebenstein ein wirklich gelungenes Kinderbuch für Kinder ab einem Lesealter von ca. 9 Jahren an. Die sympathischen Charaktere, der kindgerechte humorvolle Stil und eine Handlung die witzig ist aber auch lehrreich machen Spaß und haben komplett überzeugt. Klare Leseempfehlung!

    Mehr
  • Leserunde zu "Die Nacht, in der ich supercool wurde" von Juma Kliebenstein

    Die Nacht, in der ich supercool wurde
    katja78

    katja78

    E-Gitarre, Schlagzeug-Scheppern, krasse Beats: Jetzt geht es rund! Lust auf Vorablesen? Juma Kliebensteins Fortsetzung des Bestsellers „Der Tag, an dem ich cool wurde“ ist noch lustiger, noch frecher und die beiden Antihelden sind noch liebenswerter! Voller Slapstick, Wortwitz und Turbulenzen. Hier gehts zum 1. Band Lesealter ca. 10 - 12 Jahre Wer hätte gedacht, dass Martin und Karli, die früheren Loser, nach ihren Erlebnissen im Feriencamp noch cooler werden können? Jetzt wollen sie auch noch eine richtige Rockband gründen. Doch das ist gar nicht so leicht. Denn jede Menge Pleiten, Pannen und Peinlichkeiten warten auf dem Weg ins Rampenlicht. Hier gehts zum ultracoolen Song der Band "Freaks", "Alles anders, alles gleich" Und hier wartet noch das "Spezial" zur Buchreihe auf euch. Zur Autorin Juma Kliebenstein, 1972 im Saarland geboren, dachte sich schon als Kind gerne Geschichten aus. Später studierte sie Germanistik und Anglistik und war als Lehrerin tätig, bevor sie sich als freie Autorin ganz auf das Schreiben konzentrierte. Bereits für ihr erstes Kinderbuch »Tausche Schwester gegen Zimmer«, 2009 erschienen, erhielt sie Anerkennung und Auszeichnungen. Seither hat Juma Kliebenstein zahlreiche erfolgreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, Titel wie »Der Tag, an dem ich cool wurde« oder »Speed-Dating mit Papa«, originell, humorvoll und mit viel Gespür für die Lebenswirklichkeit ihrer jungen Leser und Leserinnen. Mehr über die Autorin unter www.juma-kliebenstein.de Aktuelle Lesung: 21.07.2014 / 18 Uhr Bücher Queißer, Marktstraße 35, 66822 Lebach Wir suchen nun 20 Leser, am liebsten mit Kind, die gerne das Buch (Leseexemplar) gemeinsam vorab in der Leserunde lesen möchten, Blogger dürfen sich gerne mit Blogadresse bewerben! Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!                         Katja von Ka-Sas Buchfinder Schaut doch mal ins aktuelle Programm vom Oetinger Verlag, vielleicht findet ihr dort die Lektüre, um den Sommer einzuleiten . *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf *Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilnahme in der Leserunde (posten und den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches) Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt

    Mehr
    • 255
  • Leserunde zu "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    JumaKliebenstein

    JumaKliebenstein

    Etwas Ungewöhnlicheres: Heute biete ich mal eine Leserunde zu meinem Kinderbuch „Der Tag, an dem ich cool wurde“ an. Thema: Selbstbewusstsein, Gruppenzugehörigkeit, „Coolness“, Freundschaft Die Idee: Ich möchte gern - allen, die sich für das Thema interessieren - Mamas und Papas von 8-12 jährigen Kindern - LehrerInnnen, BuchhändlerInnen und anderen, die mit Büchern und/oder Kindern arbeiten - und natürlich auch allen, die einfach selbst gern Kinderbücher lesen Gelegenheit geben, das Buch kennen zu lernen und darüber zu sprechen. Ein Erfahrungsaustausch darüber, was es heißt, Kind zu sein und vielleicht nicht zu den angeblich „coolen“ zu gehören. Inhalt: Martin und Karli wären gern cool. So cool wie Lucas und seine FabFive. Die finden Martin und Karli maximal uncool und machen ihnen das Leben mit so fiesen Sachen wie sauer gewordener Sahne im Ranzen und permanenten Gemeinheiten ziemlich schwer. Das geht zu weit, finden Martin und Karli. Leider geht ihr Racheplan gründlich schief und endet zur Strafe in einem öden Campingurlaub. Aber dann werden es doch noch klasse Ferien – erst recht, als sie herausfinden, dass Lucas gar nicht der Superheld ist, der er vorgibt zu sein … Wer -gern Kinderbücher liest, -oder das Buch mit seinem Kind gemeinsam lesen möchte, -oder beruflich mit Kindern zu tun hat, -oooder selbst gern Kinderbücher liest, ist ganz herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen. Beginn der Leserunde ist der 15. Februar. Der Oetinger-Verlag stellt 20 Bücher zur Verfügung. Sie werden unter allen verlost, die sich bis zum 3. Februar anmelden und schreiben, warum sie sich für das Buch interessieren. Hier findet ihr noch mehr Infos zum Buch und zu mir: www.juma-kliebenstein.de Ich freue mich sehr auf die Leserunde! Es ist meine zweite bei lovelybooks und die erste hat mir ungeheuer viel Spaß gemacht!

    Mehr
    • 431
  • Rezension zu "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    schlumeline

    schlumeline

    06. December 2012 um 17:38

    Martin Ebermann ist ein Außenseiter, zumindest fühlt er sich so. Er besucht die 6. Klasse eines Gymnasiums und wird von den coolen Jungs aus seiner Klasse eigentlich nur gehänselt. Rein äußerlich gesehen ist Martin das typische Opfer. Er ist etwas übergewichtig und trägt eine unmoderne Brille. Außerdem hasst er Sport und experimentiert lieber zu Hause etwas herum. Eines Tages aber findet Martin doch noch einen Freund. Karli mit den Segelohren und der piepsigen Stimme kommt neu in die Klasse und die beiden Jungs entdecken viele Gemeinsamkeiten. Das hält zwar die Coolen, die mittlerweile nur noch die FabFive heißen, nicht davon ab, weiterhin auf Martin und nun auch auf Karli herumzuhacken, aber gemeinsam ist man bekanntlich stärker. So hecken die Freunde dann auch einen herrlichen Plan aus um es ihren „Feinden“ heimzuzahlen. Dieser allerdings geht nach hinten los und so müssen sich auch Martin und Karli einer Strafe stellen. Juma Kliebenstein schildert ihre Geschichte rund um Martin und Karli aus der Perspektive des Protagonisten Martin Ebermann und diese Sichtweise ist einfach perfekt. Nur so bekommt man als Leser ein deutliches Gefühl dafür was in Martin vorgeht und wie er sich fühlt. Gerade für die angesprochene Altersgruppe, Kinder ab 10 Jahren, ist das eine tolle Erfahrung, denn sie selbst erleben in der Schule oft ähnliche Situationen. Immer häufiger werden auch schon junge Schüler zum Mobbingopfer und können sich nur schwer vorstellen aus dieser Situation heraus zu finden. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer. Man muss vor allen Dingen an sich selbst glauben und Stärke beweisen und auch lernen, dass nicht immer das, was auf den ersten Blick als das Schönste und das Beste erscheint auch das Schönste und das Beste ist. Meistens ist es nämlich sogar anders. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie lernt Martin Ebermann hier sich selbst mit anderen Augen zu betrachten. Dabei wächst er über sich hinaus und erfährt, dass man auch ganz anders cool sein kann. „Der Tag, an dem ich cool wurde“ ist ein Buch für alle Jungs, die noch nicht wirklich wissen was in ihnen steckt. Hier werden sie mit einem ernsten Thema mitten aus dem Leben konfrontiert und dürfen sich dennoch an einer wahrlich lustigen Geschichte erfreuen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    18. May 2012 um 15:53

    Ein farbenfrohes, kindgerechtes Cover, ein Lesespass versprechender Text auf der Buchrückseite und ein cooler Titel – im wahrsten Sinne des Wortes! Was will man mehr!? Das Cover: Blauer Himmel, im Hintergrund mediterrane Häuser. Im Vordergrund lehnen sich zwei Jungen lässig, mit dem Rücken zueinander gekehrt, an eine Mauer. Und schon die Körperhaltung zeigt dem Betrachter, dass sich die beiden für ziemlich cool halten. Die Turnschuhe in knalligen Farben, die kurzen Hosen (die Hände lässig in die Taschen gesteckt), die cool verstrubbelten Haare und die dunklen Sonnenbrillen tragen ihr übriges zum Gesamtbild bei. Die Handlung: Martin ist ein Junge, der in den Augen seiner Mitschüler alles andere als cool ist: Er hat einige Pfunde zuviel auf den Rippen, trägt nicht gerade die angesagten Klamotten, dafür aber eine hässliche Brille, die seine Mutter für ihn ausgesucht hat. Nur zu gerne würde Martin zur coolen Clique seines Mitschülers Lucas gehören, doch bei den angesagten FabFive, so der Name der coolen Clique, hat Martin nicht den Hauch einer Chance! Dann bekommt die Klasse einen neuen Mitschüler: Karli. Und der ist mindestens genauso uncool wie Martin! Zwar ist Karli schlank, dafür aber mit imposanten Segelohren „ausgestattet“! Die beiden Jungs freunden sich schnell miteinander an, sind sie doch schließlich beide die Außenseiter in der Klasse. So beschließen Sie letztendlich, ebenso cool wie die FabFive zu werden! Und nach vielen Demütigungen wollen sie sich an den FabFive rächen, doch beim nächtlichen Showdown im Schwimmbad läuft so einiges schief und der Plan von Martin und Karli funktioniert leider nicht so wie sie es geplant hatten. Und so geht es für die Beiden „zur Strafe“, zusammen mit Martins Vater und seinem Opa, ab nach Frankreich auf den Campingplatz – zum „Männerurlaub“! Unverhofft treffen Martin und Karli ausgerechnet dort auf einen alten Bekannten, mit dem sie nie gerechnet hätten. Aber auch sonst klappt im Urlaub nicht alles so, wie Karli und Martin es sich wünschen würden... Fazit: Das Buch ist sehr witzig geschrieben und bringt auch erwachsene Leser immer wieder zum schmunzeln. Wie es sich für ein gutes Kinderbuch gehört, befinden sich im Buch viele Schwarz-Weiß-Zeichnungen. Die Schriftgröße ist dem Lesealter entsprechend, sehr gut ausgewählt, so dass sich nicht zu viel Text auf den einzelnen Seiten befindet, was weniger geübte Leser entmutigen könnte. Sehr gut gefallen mir die hervorgehobenen Textelemente, z.B. von den Plänen, die die Jungs im Urlaub haben, vom „Erpresserbrief“,... Was können Kinder aus diesem Buch lernen? Nun, ich denke, Kinder sehen hier, dass nicht jeder, der in der Öffentlichkeit cool herüberkommt auch so ist, wenn er alleine ist. Oft steckt hinter einem „Maulhelden“ doch ein sensibles Kind, das dann gar nicht mehr so cool ist, wie andere es von ihm denken. Und das Buch zeigt, wie sehr Außenseiter unter dieser Situation leiden und dass Außenseiter gerne zu einer Gemeinschaft dazugehören würden, auch wenn es nicht so auf andere wirkt! Toll finde ich, dass hier ernste Themen auf witzige Art erzählt wurden – ganz ohne erhobenen Zeigefinger! Und ich bin mir sicher, dass die Kinder dennoch eine Lehre aus der Handlung des Buches gezogen haben – so ganz nebenbei! Vielleicht könnte man das Buch auch in Schulen als Leseprojekt (z.B. im Rahmen einer Lesenacht) verwenden, z.B. zum Thema Mobbing, Freundschaft,...? Und wie steht es auf der Internetseite der Autorin? Aufgeben gibt’s nicht! Ein Mutmachroman zum Weglachen. Ich finde, passender hätte man es nicht ausdrücken können! Einen winzigen Verbesserungsvorschlag hätte ich dennoch: Ich finde ich es immer ganz toll, wenn sich auf dem Buchrücken nochmals ein winziges Bild der Illustration vom Cover befindet. Ebenso wäre auf der Buchrückseite noch Platz für eine weitere Abbildung gewesen. Oder noch besser hätte ich dort ein Foto der Autorin gefunden mit einigen Sätzen zum Lebenslauf. Zwar ist das Buch für das Lesealter ab 10 Jahren angegeben, aber durch die witzige Erzählweise finden sicherlich auch noch ältere Kinder an diesem Buch Gefallen. Guten Gewissens vergebe ich für dieses Buch die Höchstwertung.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    Albel_Nox

    Albel_Nox

    30. April 2012 um 23:53

    "Der Tag, an dem ich cool" wurde, ist ein gelungenes Buch für Kinder und junggebliebene Erwachsene. Martin und Karli sind Außenseiter in ihrer Klasse und werden immer wieder von den "FabFive", den "coolsten" dort, aufgezogen. Martin und Karli wollen es ihnen natürlich heimzahlen, aber die ganze Sache fliegt auf und sie werden in den Zwangsurlaub geschickt. Dort merken sie, dass man auch auf andere Wiese cool sein kann und lernen außerdem allerhand darüber, dass diejenigen, die sich selbst als "cool" darstellen, es oft nicht zwingend sind. Ich habe das Buch zusammen mit einem sechsjährigen Verwandten gelesen, der die Thematik spannend fand und habe deswegen ein wenig länger gebraucht. Obwohl er sich teilweise gut in die Hauptpersonen einfühlen konnte, war er aber noch etwas jung für das Buch und konnte sich für manche Szenen nicht unbedingt begeistern. Ich würde das Buch deshalb etwa ab 10 Jahren (oder für reifere Kinder) empfehlen und werde in ein paar Jahren noch einmal einen Versuch starten. Mich selbst hat das Buch sehr gut unterhalten, denn es ist durchgehend lustig, bietet aber auch einige Themen, die Kinder in dem Alter der Hauptpersonen beschäftigen könnten und spricht einige Probleme an, wie z.B. das Mobbing in Schulen. Insgesamt ist es aber ein sehr positives Buch, das richtig gute Laune macht und vor allem mit einem sehr schönen Ende überrascht.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    Arwen10

    Arwen10

    Ein ganz tolles Kinderbuch zum Thema "Coolsein". Das Buch ist aber auch für Erwachsene interessant und besonders für Eltern und ihre Kinder. Martin und Karli wären so gerne cool. So cool wie Lucas in ihrer Klasse mit seiner Clique , die "FabFive". Die FabFive finden Martin und Karli ganz uncool und machen ihnen das Leben schwer. Eines Tages reicht es Martin und Karli und sie holen zum Gegenschlag aus. Doch ihre Rachepläne gehen schief und es stellt sich heraus, das manches doch anders ist als gedacht.... In diesem Buch, geht es darum, wie man von anderen akzeptiert wird, um Coolsein, um Mobbing, aber auch um Anderssein um nur ein paar Dinge zu nennen. Wer kennt es nicht, man kommt irgendwo rein, vielleicht sogar noch zu spät und wird von allen angestarrt. Wie fühlt man sich ? Martin erlebt genau das, als er in seine neue Klasse kommt. Und da ist noch Lucas, der ist einfach cool und bald steht Martin alleine da gegen Lucas und seine Clique. Bis Karli in seine Klasse kommt. Martin und Karli sind ganz normal, auch wenn Martin nicht so schlank ist und Karli Segelohren hat. Aber leider sind solche kleinen Dinge, die es manchmal ausmachen, ob man akzeptiert wird oder nicht. Das kann man in diesem Buch sehr gut sehen und es ist auch in der Erwachsenenwelt so. Dannn setzt meist das Mobbing ein, das kennen wir auch als Erwachsene und oft erreichen die Mobber, dass das Opfer sich zurückzieht. In diesem Buch starten Martin und Karli zum Gegenangriff und erleben Erstaunliches. Ich finde es toll, wie Martin und Karli ihren Weg finden und sie den FabFives nichts nachtragen. Das ist wichtig, sonst verträgt man sich nie. Auf die Erwachsenenwelt übertragen nehme ich für mich daraus mit, dass auch bei den "Coolen" nicht immer alles so ist wie es scheint und man letztlich, wenn man seinen Weg geht und Stärke zeigt, gar nicht mehr so uncool ist. Das Buch lässt sich toll lesen und hat zwischendurch sehr schöne Zeichnungen. Weitere Bücher der Autorin werde ich mir für meine Kinder noch zulegen, da ich finde sie trifft genau den Ton, der Kinder anspricht.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    piubella

    piubella

    18. March 2012 um 01:11

    Jedes Kind ist anders und manche Kinder passen irgendwie nicht das Schema F, sind nicht cool und geraten schnell in die Außenseiterposition. Solche oder ähnliche Geschichten kennt man, hat man vielleicht schon selbst als Kind erlebt. Martin und Karli sind solche Außenseiter. Sie sind nicht cool, sind eben etwas anders und sind tagtäglich den Gemeinheiten der anderen Schüler ausgesetzt, denn Übergewicht, Brille und abstehende Ohren gehören nun mal nicht zum Coolsein dazu...oder doch? Juma Kliebenstein gelingt es hier ein ernstes Thema (Mobbing in der Schule) lehrreich und witzig in eine spannende Geschichte zu packen, die nicht nur die angestrebte Leserschaft der 9 bis 11 jährigen begeistert, nein auch Eltern können von diesem Buch nur profitieren. Die Charaktere sind sehr sympathisch und vorallem realistisch dargestellt und die Kinder können sich mit ihnen identifizieren. Der Schreibstil ist einfach und lässt sich wirklich flüssig lesen, ist altersgerecht. Ein Buch, dass nicht mit erhobenen Zeigefinger daherkommt und trotzdem eine Botschaft an die Kinder vermittelt, nämlich die, dass Anderssein völlig okay ist, dass auch die anscheinend Coolen nicht immer so cool sind wie sie tun und wie wichtig wahre Freundschaft ist. Meine "Testkinder" haben das Buch geliebt. Haben gelacht und mitgefühlt. Testgruppe hier waren Altersklassen 15, 12, 11, 8 und 7 Schon währende des Lesens entstand immer wieder mal eine kleine Diskussion, da das gelesene entweder selbst schon in ähnlicher Art erlebt wurde oder man sein Erstaunen über den Mut von Martin und Karli zum Ausdruck bringen wollte. Mein Fazit Ein lustiges Mutmachbuch, welches in keinem Kinderzimmer fehlen sollte. Ein Buch über Freunde und Freundschaft. Sommerlektüre und Ferienspaß zum miterleben. Ein Buch zum selber lesen, zum vorlesen und zum miteinander reden, nicht nur für Kinder und nicht nur für coole Jungs! Absolute Leseempfehlung!

    Mehr
  • Rezension zu "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    venwar_newroly

    venwar_newroly

    17. March 2012 um 16:49

    "Der Tag an dem ich cool wurde" In diesem wunderbar witzigen Kinderbuch geht es um Martin und Karli. Zwei kleine, große Jungen, wie sie sich kennenlernen, wie sie so manches anstellen und wie sie von den 'FabFive' gemobbt werden. Was ist eigentlich Cool-sein? Wir möchten auch Cool-sein, denken sich Martin und Karli. Es dauert eine Weile, bis ihnen klar wird, was Cool wirklich bedeutet und bis sie wissen, dass sie eigentlich schon ganz schön cool sind. Dieses Buch hat einen genialen Schreibstil und garantiert Lesespaß. Durch Witz und Zeichnungen wird die ganze Geschichte noch amüsanter und das Lesen macht wirklich Spaß! Besonders der Aufbau der Kapitel hat mir sehr gut gefallen. Der etwas pummelige und schüchterne Martin wird von den besonders coolen aus seiner Klasse öfters mal gehänselt und so ist es Martin der die Geschichte "Der Tag, an dem ich cool wurde", aus seiner Sicht erzählt. Als Karli neu in die Klasse kommt, fühlt sich Martin nicht mehr ganz so unwohl in seiner Haut und die beiden Jungs machen sich auf die Suche nach dem richtig coolen 'cool-sein'. Ich empfehle dieses wunderbare Buch vor allem Kindern, aber auch Erwachsenen Lesern, denn es ist wirklich für jedermann amüsant zu lesen und bringt einem ein Grinsen ins Gesicht.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    Hikari

    Hikari

    07. March 2012 um 10:20

    "Der Tag, an dem ich cool wurde" ist ein schönes und amüsantes Kinderbuch über Martin und Karli - wie sie sich kennenlernen, Freunde werden und schließlich erkennen, was "cool" sein wirklich bedeutet. Das Buch ist wirklich schön gestaltet. Ab und zu gibt es auch sehr schöne Zeichnungen im Text, die das ganze abrunden. Die Kapitel verlaufen bis zum 1. Höhepunkt zunächst rückwärts, was Spannung aufbaut. Dann gibt es ein paar Kapitel, die ohne Nummerierung sind - und dann wird bis zum ende wieder runtergezählt. Das hat mir gut gefallen. +++ Die Geschichte ist aus Martins Sicht geschrieben. er ist etwas pummelig und manchmal tollpatschig, mag sich aber. Doch in seiner Klasse gibt es ein paar Jungs, die sich für ganz toll halten, und andere gerne ärgern. Und eben auch besonders Martin. Bisher war er immer allein - doch dann kommt Karli in die Klasse und ab dann ändert sich ganz langsam alles. Die Jungs freunden sich an und mit der Zeit beginnt man hinter die Fassaden zu schauen: Von der Jungs, ihren Familien und auch von den "Coolen".

    Mehr
  • Rezension zu "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    Themistokeles

    Themistokeles

    07. March 2012 um 10:17

    Mobbing ist ein extrem wichtiges und aktuelles Thema in der heutigen Zeit. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Und alles, weil mancher anders ist und diejenigen, die als cool gelten oft mit dieser Andersartigkeit nicht umgehen können und um sich zu beweisen und noch besser dazustehen, dann auf diese verbal oder auch körperlich losgehen. Martin zählt zu denen, die anders sind und ist in der Schule dem Mobbing der coolen FabFive vollkommen allein ausgesetzt, bis Karli, der eindeutig auch anders ist, in seine Klasse kommt und die beiden beschließen sich zur Wehr zu setzen und selbst cool zu werden. Die Ideen der beiden Jungen auf ihrem Weg zur Coolness und die Pläne gegen die offiziell coolen Jungs aus der Klasse sind zum einen extrem genial und zum anderen auch richtig glaubhaft dargestellt, da man in ihrem Alter ähnliche Gedanken hegte. Noch besser jedoch als diese ganzen Pläne sind ihre letztendlichen Ergebnisse die die FabFive ereilen, wie auch die Konsequenzen für Martin und Karli, die nicht immer ganz wie von ihnen gedacht ausfallen und unter anderem eine gute Portion Witz mit in die Geschichte einbringen. Besonders die Charaktere des Buches sind sehr schön gestaltet und super gelungen, so dass sie einem entweder einfach sympathisch sind, wie Martin und Karli oder auch sehr unsympathisch, wie die FabFive. Jedoch ist es auch so, dass die Charaktere auch deutlich mehr Facetten haben und das sieht man auch sehr gut an dem einfach genialen Opa von Martin, der die Geschichte eindeutig auch sehr stark prägt. Zudem ist die Geschichte von der Form her auch sehr gut aufgebaut, so dass sich die Spannung enorm steigert, besonders, da man manchmal schon das Ergebnis kennt, jedoch nicht den Weg dorthin. Neben allen diesen Dingen ist der Appell, den die Geschichte ganz eindeutig vermittelt und der ganz am Ende besonders hervortritt, einfach sehr stark in seiner Aussagekraft und auch einfach so wahr, dass man das Buch einfach nur loben kann. Besonders, da es die Aussage auf eine Weise vermittelt, dass genau diejenigen, die es vom Alter her betrifft, sie auch auf eine sehr unterhaltsame und prägende Weise lernen können ohne, dass ihnen ein direktes Lernen überhaupt bewusst wird.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    Leela

    Leela

    07. March 2012 um 05:15

    Martin kommt an seiner Schule nicht gerade gut zurecht, denn er ist ein totaler Außenseiter und wird zudem auch noch von Lucas und seinen Freunden, die sich „FabFive“ nennen, tyrannisiert. Als Karli neu auf die Schule kommt, schließen Martin und er Freundschaft und beschließen, den „FabFive“ gemeinsam eins auszuwischen ... "Der Tag, an dem ich cool wurde" ist ein spannendes Buch über die Probleme, die ja leider viele Kinder während ihrer Schulzeit haben. Trotz der für manche Kinder sicher unbeliebten Thematik (wenn sie das, was Martin erlebt, selbst erleben), ist das hier das perfekte Buch für jüngere Leser, die selbst ein paar Probleme in der Schule haben oder auch gerade in die Phase kommen, in der alle die "Coolsten" sein wollen. Juma Kliebenstein vermittelt hier auf sehr schöne Weise, dass die "Coolsten" manchmal gar nicht so toll sind, wie sie sich darstellen und dass man nicht zwingend zur populärsten Gruppe an der Schule gehören muss, um seinem Spaß zu haben. Auch als etwas älterer Leser hatte ich meinen Spaß an dem Buch, denn es steckt voller Streiche und lustigen Sprüchen ... und an ein paar Stellen werden sogar Dinge beschrieben, die man in dem Alter selbst gerne einmal gemacht hätte. Die Charaktere werden zudem überzeugend beschrieben und bringen selbst ein wenig Witz mit in die Geschichte (Martins Opa war für mich der absolute Brüller). Ein schönes Buch, nicht nur für jüngere.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    Djyeti

    Djyeti

    05. March 2012 um 16:04

    Kann man die Welt in Uncool und Cool aufteilen? Wenn man gerade an eine neue Schule gekommen ist scheint es auf jeden Fall so zu sein. Die einen sind die Coolen und die anderen sind eben uncool. Blöd nur wenn man merkt das man anscheinend zu den uncoolen gehört. Denn wer will schon uncool sein? Doch wie wird man cool? Und ist cool sein wirklich besser? Juma Kliebenstein beschäftigt sich genau mit diesen Fragen in ihrem Jugendbuch "Der Tag, an dem ich cool wurde". Martin und Karli gehören beide nicht zu den Jungs aus ihrer Klasse die immer die neusten Klamotten haben und die toll im Sport sind. Sie interessieren sich nun mal für andere Dinge. Blöd nur das die coolen Jungs es auf die beiden abgesehen haben und sie ständig mobben. Daran muss sich etwas ändern. Zum Glück hilft der Zufall weiter und am Ende ist cool sein gar nicht mehr so wichtig. Juma Kliebenstein hat ein wunderbares Jugendbuch geschrieben. Die Welt darin ist nicht perfekt aber gerade das macht ihren Charm aus. Da wird gestritten, gemobbt aber auch gelernt und geliebt. Martin und Karli erleben den schönsten Sommer ihres Lebens und merken, es kommt auf so viel mehr an, als nur die teuersten Klamotten zu haben. Das ganze mit wird mit viel Humor erzählt und mit dem richtigen Blick auf die Welt der Jugendlichen. Ein empfehlenswertes Buch.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein

    Der Tag, an dem ich cool wurde
    Blaustern

    Blaustern

    04. March 2012 um 21:59

    Martin ist 11 Jahre alt und in seiner neuen Klasse der Freak. Von seinem Mitschüler Lucas, den Anführer der coolen FabFives, wird er gleich abgestempelt und gehänselt aufgrund seines Aussehens. Er ist beleibt, trägt eine knallrote Brille und uncoole Klamotten. Lucas findet immer wieder neue Gemeinheiten, und Martin zieht sich immer weiter in sein Schneckenhaus zurück. Doch dann kommen zwei neue Mitschüler in die Klasse, unter anderem Karli mit seiner Piepsstimme und angeklebten Segelohren, der dadurch ebenfalls zu den Außenseitern gehörte. Martin und Karli freunden sich an und beginnen gemeinsam, sich gegen die Gemeinheiten der FabFives zu wehren und sich an ihnen zu rächen. Sie fahren in ihren Sommerurlaub auf einem Campingplatz in Frankreich mit einer langen Liste, wie sie es schaffen, genauso cool zu werden wie die FabFives. Wird es ihnen gelingen? Langsam erkennen sie dort aber, dass nicht alles so ist wie es scheint. Juma Kliebenstein beschreibt in diesem Buch ein aktuelles Thema, was wahrscheinlich in jeder Schulklasse stattfindet, aber auch über eine wunderbare Freundschaft und wie wichtig sie für jeden ist. Es ist nicht nur für 9-11jährige spannend, auch Erwachsene können dieses oftmals amüsante Buch gut lesen. Der letzte Teil regt die Kinder sicher zum Nachdenken an, denn die Moral der Geschichte fehlt bei der humorvollen Erzählung Martins nicht.

    Mehr
  • weitere