June Thomson

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June ThomsonHolmes and Watson
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Holmes and Watson
Holmes and Watson
 (1)
Erschienen am 15.11.2012
June ThomsonThe Secret Archives of Sherlock Holmes, The (The Sherlock Holmes Collection)
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The Secret Archives of Sherlock Holmes, The (The Sherlock Holmes Collection)
June ThomsonGeheimnisse sterben nie
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Geheimnisse sterben nie
June ThomsonThe Secret Files of Sherlock Holmes
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The Secret Files of Sherlock Holmes
The Secret Files of Sherlock Holmes
 (1)
Erschienen am 21.08.2014
June ThomsonThe Secret of Sherlock Holmes Collection June Thomson 4 Books Set (The Secret Notebooks of Sherlock Holmes, The Secret Journals of Sherlock Holmes, The Secret Archives of Sherlock Holmes, Holmes and Watson)
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The Secret of Sherlock Holmes Collection June Thomson 4 Books Set (The Secret Notebooks of Sherlock Holmes, The Secret Journals of Sherlock Holmes, The Secret Archives of Sherlock Holmes, Holmes and Watson)
June ThomsonMord ist keine Kapitalanlage
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Mord ist keine Kapitalanlage
June ThomsonThe Secret Archives of Sherlock Holmes
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The Secret Archives of Sherlock Holmes
The Secret Archives of Sherlock Holmes
 (0)
Erschienen am 28.01.2013
June ThomsonSecret Documents of Sherlock Holmes
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Secret Documents of Sherlock Holmes
Secret Documents of Sherlock Holmes
 (0)
Erschienen am 14.08.2014

Neue Rezensionen zu June Thomson

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TheRavenkings avatar

Rezension zu "The Secret Files of Sherlock Holmes" von June Thomson

Die langweiligsten Fälle des Sherlock Holmes
TheRavenkingvor 4 Jahren

Neue Sherlock-Holmes-Geschichten von June Thomson. War ich schon von dem ersten von mir gelesenen Band nicht sonderlich begeistert, erwies sich diese Sammlung als noch enttäuschender.

Ich hätte mir wohl auch kaum ein weiteres dieser Bücher gekauft, hätten mich diese neuen Taschenbuchcover (die Serie wurde gerade neu veröffentlicht) nicht dazu verleitet.

So hübsch aber das Äußere auch anzuschauen ist, so wenig Substanz bietet das Innere.

1990 veröffentlicht war dies der erste Band, in dem June Thomson versucht hatte Holmes-Erzählungen im Geiste des Originals zu verfassen. Nun finden sich im Holmes-Kanon zahlreiche Fälle, die von Dr. Watson nur am Rande erwähnt werden. Thomson hat nun einige von ihnen genommen und sie mittels ihrer Phantasie ausgeschmückt bzw. aus den vorhandenen wagen Informationen fertige Geschichten kreiert.

Es gibt das obligatorische Vorwort, in dem berichtet wird, wie diese, bisher unbekannten, Schriften von Dr. Watson das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben.

Es amüsiert mich immer wieder, was für eine Mühe sich Autoren geben, um ihre Pastiches an den Original-Kanon anzupassen, während man ihren eigentlichen Geschichten diese kreative Energie leider nicht mehr ansieht.

Mag ja sein, dass dies Fälle sind, in denen Holmes glaubwürdig hätte ermitteln können, aber einer der Knirpse von den Baker Street Irregulars hätte ausgereicht, um die hier vorgestellten einfallslosen kriminellen Aktivitäten aufzudecken. Dazu hätte es den größten Detektiv aller Zeiten gar nicht gebraucht.

Worum geht es also in diesen Geschichten?

Um leider oft allzu triviale Verbrechen, begangen von nicht unbedingt brillanten Kriminellen.

Ein Oberkellner verschwindet spurlos. Sein Freund wendet sich an Holmes. War es Entführung, Mord oder gar etwas noch Schlimmeres? (Spoiler: Leider keines dieser Dinge, vielmehr erweist sich die Sache am Ende als selten banal.)

Ein alter Armeekamerad von Dr. Watson macht sich Sorgen, um seinen Sohn, der offensichtlich in schlechte Gesellschaft geraten ist. Holmes und Watson steigen in die Londoner Unterwelt herab, um gewieften Betrügern das Handwerk zu legen. Holmes verkleidet sich wieder einmal, und Watson muss es ihm gleichtun, was schon das Unterhaltsamste an diesem Fall ist.

Ein unbedarftes junges Fräulein nimmt eine Stelle als Hausmädchen an, die sich in Wirklichkeit als die Falle einer finsteren Zuhälterbande entpuppt.

Eine adelige Lady wird erpresst. Charles Augustus Milverton lässt grüßen. Leider auch eine Geschichte, die kaum der Rede wert ist.

Einzig die letzte Erzählung in der es um internationale Spionage geht vermochte einigermaßen zu überzeugen.

Ich betrachte mich zwar selbst als Traditionalist was Sherlock Holmes betrifft, aber neue Ideen könnten schon hilfreich sein, wenn man sich der Aufgabe annimmt neue Fälle für den Meisterdetektiv zu verfassen. Für mich waren diese Storys nicht jenen von Doyle ebenbürtig, wie so oft behauptet wird.

Hatte ich beim letzten Band noch gedacht, dass dort bereits gewisse Abnutzungserscheinungen aufgetreten waren und das Buch als etwaigen Ausrutscher abgetan, muss ich mich nun korrigieren. Offenbar ist diese erzählerische Ödnis von June Thomson so gewollt. Sie schreibt gänzlich risikofreie Kriminalliteratur, ohne Kontroversen, ohne Überraschungen und leider auch ohne Spannung.

Nur empfehlenswert für Sherlock-Komplettisten.

Kommentare: 3
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TheRavenkings avatar

Rezension zu "The Secret Archives of Sherlock Holmes, The (The Sherlock Holmes Collection)" von June Thomson

Die Geheimarchive des Sherlock Holmes
TheRavenkingvor 4 Jahren

Hierbei handelt es sich um June Thomsons neuesten (und wie ich vermute schwächsten) Band von Sherlock-Holmes-Geschichten. Die Autorin hat sich vor allem durch diese Pastiches einen Namen gemacht, die wenn man den Kritikern glauben darf, wohl zu den besseren neuen Holmes-Erzählungen gehören. Wie gesagt, ich habe die restlichen dieser Bücher nicht gelesen, June Thomson hat mittlerweile schon einige Bände veröffentlicht, und es kann natürlich sein, dass ihr einfach mittlerweile die Ideen ausgegangen sind. Denn The Secret Archives Of Sherlock Holmes enthält äußerst unspektakuläre Geschichten, die nur in Maßen so etwas wie Suspense oder Thrill produzieren.

June Thomson kennt sich im Sherlock-Holmes-Kosmos bestens aus, und stellt auch zahlreiche Bezüge zum Original-Holmes-Kanon her, es tauchen sogar alte Bösewichte aus den Conan Doyle Stories wieder auf. So gibt es auch zahlreiche Fußnoten, die auf die Originalwerke verweisen, damit wir sehen, hier hat jemand seine Hausaufgaben wirklich gemacht. Das mag die Fans des Meisterdetektivs freuen, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Handlung äußerst uninspiriert ist.

Die Fälle werden ohne größere Widerstände oder sonderliche Raffinesse  gelöst.

Die Erzählungen sind so simpel und banal, dass man sich fragt, warum der Meisterdetektiv überhaupt notwendig war, um hier zu ermitteln. Das könnte daran liegen, dass es in den meisten Geschichten um kleinere Verbrechen wie Diebstahl und Betrug geht, allerdings sind auch die Mordfälle nicht gerade überwältigend. Immerhin verschlägt es Holmes zum ersten Mal (wie zumindest der Erzähler behauptet) nach Wales.

Wie gesagt, das kann man alles lesen. Es ist keineswegs fürchterlich schlecht. Die Autorin trifft die Figuren von Holmes und Watson recht gut, und ihre Charakterisierung scheint mit Conan Doyles Werk konform zu sein. Aber ein Krimi ohne Spannung ist nicht wirklich ein Krimi.

Ich kann mir durchaus vorstellen in Zukunft noch weitere Sherlock-Holmes-Bücher von June Thomson zu lesen, aber ganz oben auf meiner Liste stehen sie sicherlich nicht.

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