Jung Chang , Jon Halliday Mao

(29)

Lovelybooks Bewertung

  • 55 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 6 Leser
  • 4 Rezensionen
(7)
(16)
(5)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mao“ von Jung Chang

Mythos und Massenmörder – das Leben des Mao Tse-tung
Es war nicht das Wohl seines Volkes, das Mao Tse-tung, dem Großen Vorsitzenden der Volksrepublik China, am Herzen lag. Es war auch nicht die kommunistische Ideologie, obwohl er ihren weltweiten Sieg anstrebte. Das Motiv von Maos Handeln war ausschließlich und zu jeder Zeit sein absoluter Wille zur Macht. Ob auf persönlicher, auf nationaler, auf internationaler Ebene – sein Machthunger war grenzenlos. Mao Tse-tung hat nicht alle, aber viele seiner Ziele erreicht, und China hat teuer dafür bezahlt: mit dem Leben von 70 Millionen Menschen.
Nach ihrem Bestseller Wilde Schwäne legt Jung Chang mit „Mao“ die bahnbrechende Biographie jenes Mannes vor, dem es gelang, sich zum Alleinherrscher über Hunderte Millionen Menschen aufzuschwingen. Jahrelange Archivrecherchen und zahllose Gespräche mit Zeitzeugen – mit Politikern in Ost und West, die mit Mao in Berührung gekommen waren, mit unbekannten Opfern ebenso wie mit Führungsfiguren aus Maos engsten Zirkeln, die sich nie zuvor geäußert hatten – haben die Autorin in die Lage versetzt, zum ersten Mal ein wahrheitsgetreues Bild der Mao-Ära zu zeichnen. Sie bringt die Wahrheit hinter zahlreichen, von den Kommunisten gehegten und gepflegten Mythen ans Licht und entlarvt viele, teils von Mao vorsätzlich und gekonnt verbreitete Falschdarstellungen.
Jung Chang hat die letzten zwölf Jahre damit verbracht, allen Spuren dieses Menschen nachzugehen, der zu den einflussreichsten politischen Gestalten des 20. Jahrhunderts gehörte, dessen Aura Staatsmänner in aller Welt beeindruckte, und dessen Gedanken und Worte in millionenfacher Verbreitung in zahllosen Ländern auf Begeisterung stießen. Doch der Mann, den sie in ihrem Buch für den Leser lebendig werden lässt, weist ganz andere Züge auf – es sind sehr viel hässlichere.Die jahrelangen Recherchen in allen relevanten Archiven und die zahllosen Gespräche mit Zeitzeugen – mit Politikern in Ost und West, die mit Mao in Berührung gekommen waren, mit unbekannten chinesischen Betroffenen, mit Führungsfiguren aus Maos engsten Zirkeln, die sich nie zuvor geäußert hatten – haben die Autorin in die Lage versetzt, endlich und zum ersten Mal ein wahrheitsgetreues, ein realistisches Bild jener Epoche aufzuzeigen, kein von kommunistischen oder persönlichen Machtinteressen gefärbtes und verbrämtes. Und so gelingt es ihr, die Wahrheit hinter zahlreichen, von den Kommunisten gehegten und gepflegten Mythen ans Licht zu bringen und viele, teils von Mao vorsätzlich und gekonnt verbreitete Falschdarstellungen zu entlarven.

Sehr gute Biographie, wenn auch aus liberaler Perspektive. Zeigt sehr eindrückend die widerlichen Charakterzüge Maos.

— idxx03

Stöbern in Biografie

Der Serienkiller, der keiner war

Ein faszinierender Fall!

Blubb0butterfly

100 Länder, 100 Frauen, 100 Räusche

ein etwas anderer Reisebericht- sehr Lesenswert!

Diana182

Kreide fressen

Eine Biografie, die sehr berührt, aber dadurch vor allem von psychisch erkrankten Lesern mit äußerster Vorsicht zu genießen ist.

Tialda

Slawa und seine Frauen

Unterhaltsam geschrieben :-)

Ivonne_Gerhard

Hallervorden

Einfühlsam und fesselnd. Hallervorden wie man ihn nicht aus den Medien kennt. Tim Pröse weckt Emotionen beim Leser

Bine1970

Für immer beste Freunde

Eine zufällige Begegnung bringt zwei Menschen eine unvorstellbare Horizonterweiterung.

Buchperlentaucher

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Mao" von Jung Chang

    Mao

    Orgho

    24. August 2009 um 21:25

    Als das Thema China im Geschichtsunterreicht damals drann war. War ich doch sehr unzufrieden mit den Erklärungen. Es ging übertrieben dargestellt so:"Ja da war Revolution, dann war da Mao. Der machte dann einen langen Marsch und war dann an der Macht. Da denkt man sich als Teenager nur: ??? Wie denn? Warum? Weshalb? u.s.w. Nun, Einige Jahre später ging ich durch eine Buchhandlung und sah zufällig ein dickes, weisses Buch auf dem MAO stand. Die Erinnerung an die unbefriedigende Abhandlung im Geschichtsunterricht erwachte und ich kaufte es mir. Es war nicht sehr leicht zu lesen, doch es ging. Lohnenswert war es allemal. Denn ich erfuhr eine Menge über Chinas Geschichte unter Maos herrschaft. Viele zusammenhänge wurden mir deutlich, die mir zuvor unbekannt waren. Allerdings wirkt die darstellung von Maos Weg zur Macht wie eine Reihe purer Zufälle auf mich. Was ich mir nur schwer vorstellen kann. Ein Buch, welches ich gelesen zu haben nicht bereue.

    Mehr
  • Rezension zu "Mao" von Jung Chang

    Mao

    wireless5011

    16. October 2008 um 09:58

    Ein gigantisches Buch über einen Mann, den zwar fast jeder kennt, über den die meisten aber überhaupt nichts wissen. Das Buch zeigt sehr gut auf, dass Extremismus, ob er nun von links oder rechts kommt, brandgefährlich ist. Ein super Buch auch für Leute die keine Chinaexperten sind oder werden wollen.

  • Rezension zu "Mao" von Jung Chang

    Mao

    Nofretete

    24. July 2008 um 19:01

    Wer dieses Buch gelesen hat kann nicht fassen wie tief MAO, trotz aller Greueltaten, noch in Chinas Kultur verwurzelt ist

  • Rezension zu "Mao" von Jung Chang

    Mao

    EaK

    02. April 2008 um 16:34

    Trotz der vielen fremden namen sehr leicht und gut lesbar.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks