Jung Chang Wilde Schwäne

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Inhaltsangabe zu „Wilde Schwäne“ von Jung Chang

Jung Chang erzählt die Geschichte ihrer eigenen Familie und damit Chinas von der Kaiserzeit über die Herrschaft Maos bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Großmutter, Mutter und sie selbst müssen erfahren, wie die rücksichtslose Umsetzung politischer Ideen Millionen Menschen das Leben kostet, und das Überleben nur unter großem Leid möglich macht.

interessant und bewegend

— CorneliaP

GROßARTIG!!!!!!!!!!!

— myAvalon

Ich habe es ausgelesen, werde meine Rezension auch gleich anhängen.

— Charlea

Traurig,was Politik den Menschen antun kann.Aber mich hat es nicht so mitgerissen.

— Angelinchen

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  • Familiensaga mit politischem Hintergrund

    Wilde Schwäne

    Bonbosai

    07. June 2017 um 09:32

    Ich habe das Buch vor etlichen Jahren gelesen, kurz bevor ich eine Reise nach China machte. Für mich war eine wunderbare Vorbereitung auf dieses Land mit seiner langen Geschichte und einer traurigen Vergangenheit. Die Autorin Jung Chang berichtet über ihre bittere Jugend im Bann des Großen Vorsitzenden Mao Zedong. Sie schildert die Leiden ihrer Familie während der Kulturrevolution. "Wilde Schwäne" ist nicht nur eine Art Familiensaga, bzw. die Geschichte dreier Generationen von Frauen (Großmutter, Mutter, Tochter), sondern vor allem die Geschichte von China im zwanzigsten Jahrhundert. Das Buch schildert die Probleme der jeweiligen Generationen. Der Roman ist wunderschön geschrieben und flüssig zu lesen.

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  • Re Reading , Wilde Schwäne

    Wilde Schwäne

    Grumel

    09. November 2016 um 04:09

    Wilde Schwäne von Jung Chang, ist die Geschichte Ihrer, drei Generationen umfassenden, Familie. Beginnend mit Ihrer Großmutter, noch in der Kaiserzeit ab 1909 bis 1978 nach Maos Tod (1976). Als ich mir vor vielen Jahren dieses Buch kaufte, war mein Interesse an China, durch gutes Honkong Kino, geweckt worden. Beim Bücherstöbern viel mir dann durch Zufall dieses Buch in die Hände, ein Glücksfall, da diese Biografie eine der Besten ist die ich bis zum heutigen Zeitpunkt gelesen habe. Jung Chang erzählt den LeserInnen nicht nur einfach die Geschichte ihrer Familie sondern auch die Geschichte ihres Landes. Die Großmutter , die nach dem Zerfall des Kaiserreichs, in einem Land heranwächst das von Warlords beherrscht wird. Dann Invasion der Japaner, nach dem zweiten Weltkrieg erneut Bürgerkrieg, Sieg der Kommunisten .... mittendrin eine Familie die Glück aber auch viel Leid erfährt durch Verhaftung, Verdacht auf Verrat, wieder Verhaftung , Verbannung .... eine Familie und ihre starken Frauen die sich von Mao Zedongs Schreckensherrschaft nicht zerbrechen lässt. Das alles ist spannend erzählt. Der leichte Erzählfluss der Autorin tut noch seins dazu um 700 Seiten nicht als abschreckend zu empfinden. Fazit: Wer wissen möchte wie China zu dem wurde was es unter Mao Zedong war und warum es heute so ist wie es ist dem empfehle ich wärmstens dieses Buch, auch als Einstiegslektüre für China interessierte ist es bestens geeignet.

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  • Eine Familiengeschichte mal ganz anders...

    Wilde Schwäne

    Charlea

    01. October 2015 um 23:28

    Achtung – Spoileranteil Umschlaggestaltung/Cover/Klappentext „Wilde Schwäne“ ist wirklich ein sehr gut gestaltetes Buch, sowohl das Cover, auf dem ein Originalfoto der Familie zu sehen ist, als auch die Fotos in der Mitte des Buches machen es dem Leser leichter, sich in das Gelesene hineinzuversetzen. Auch der Klappentext verrät nicht zu viel und macht dennoch Lust auf das Buch. Inhalt Jung Chang erzählt in ihrem Buch ihre Familiengeschichte, beginnend mit ihrer Großmutter. Das Buch umfasst daher eine zeitliche Spanne von 1909 bis in die 70er und wenn auf dem Klappentext steht, dass es sich um eine Zeitgeschichte aus erster Hand handelt, trifft es in der Tat den Kern. Für mich war es daher in erster Linie ein sehr lehrreiches Buch. Ich habe schon sehr viele Familiengeschichten gelesen und verschlinge sie meistens. In diesem Fall war das etwas anders, da die Familiengeschichte von Jung Chang eng mit den politischen Umschwüngen Chinas verknüpft ist, da die Eingriffe der Regierung unter den Kuomintang und unter der Mao-Regierung und der mit ihm eng verknüpften Kulturrevolution enorm waren und im Grunde keinen Raum für persönliche Entwicklung oder Entfaltung bot. Jung Changs Großmutter Yu-fang wächst im alten China auf, ihre Füße werden gebunden und sie lebt in dem Bewusstsein, dass eine Frau in erster Linie hinter dem Mann zu stehen hat und ihrer Familie Ehre erweisen muss. Aufgrund ihrer Schönheit schafft es der Vater, sie mit einem bereits älteren General zu verheiraten – jedoch hat sich nicht den Status einer Ehefrau, sondern einer von vielen Konkubinen. Sie schenkt dem General eine Tochter – Bao Qin. Als der General nach kurzer Ehe verstirbt, fürchtet sie sich vor dem Einfluss der legitimen Ehefrau und flieht mit ihrer Tochter zurück in ihr Elternhaus. Nach einiger Zeit lernt sie den freundlichen Dr. Xia kennen, welcher ebenfalls ein wenig älter als sie ist und auch schon erwachsene Söhne hat. Sie heiraten, doch da die Familie des Doktors sie nicht akzeptiert, ziehen sie kurzer Hand aufs Land und leben ein relativ armes, wenn auch glückliches Leben. Die Kuomintang ergreifen die Macht und der Druck auf die Bevölkerung wächst. Man will von alten Einflüssen, Bestechungen und Beamtendünkel weg, übrig bleibt in meinen Augen jedoch nur die Saat eines Überwachungsapparats, den Mao sich wenige Jahre später zu Nutzen macht, um ihn geschickt zu perfektionieren. Bao Qin wächst mit der Entfaltung des Kommunismus in China auf und glaubt an die Ideologie und vor allem an Mao. Zusammen mit ihrer Ehemann erziehen sie ihre Kinder in dem Glauben, dass die Welt des Kommunismus eine gerechte Welt ist, für die jeder Einzelne beitragen muss. Erst über die Jahre erkennen die Eltern, dass sie einem Irrglauben verfallen sind. Während ihr Vater grausam daran zerbricht bleibt nur die Mutter, die stets versucht ihren Einfluss geltend zu machen, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Auch unserer Autorin braucht knappe zwanzig Jahre der Entbehrung, der ständigen Entwurzelung, der willkürlichen Rachefeldzüge Einzelner ausgesetzt, bis die Erkenntnis über sie herein bricht, dass Mao keineswegs ein Heiliger ist. Als sie Mitte Zwanzig nach England geht, beginnt sie ein neues Leben. Wertung Im Grunde wäre es fast einem Frevel gleich zu setzen, wenn man das Buch schlecht bewertet. Hier hat jemand unfassbare persönliche Details der Familiengeschichte preis gegeben und daraus ein Buch gemacht. Ich vermute, die Autorin hatte einfach das Bedürfnis, ihre Geschichte zu erzählen und für mich war es wirklich objektiv betrachtet erschreckend aber auch sehr interessant und lehrreich, das Buch zu lesen. Ich hatte nie Berührungspunkte mit Mao, sicherlich hat man seinen Namen schon einmal gehört, aber von den Kuomintang z.B. habe ich noch nie zuvor gehört. Was ich jedoch auch sagen muss ist, dass das Buch wirklich nicht immer einfach zu lesen ist. Ich hatte einen Roman erwartet, da ich wie eingangs beschrieben eine bloße Familiengeschichte erwartet habe. Gelesen habe ich jedoch eine Mischung aus Sachbuch und Roman. Hätte man etwas weg lassen können? Nein, vermutlich nicht. Und in einer Welt, in der man sich selbst schon die Gedanken an Kritik verbietet – aus Angst, jemand könnte es einem ansehen, ist es vermutlich auch normal dass die Entwicklung zwischenmenschlicher Beziehungen hinten ansteht. Alles hat seinen Zweck, Ehen werden geschlossen, Gefühle haben keinen Platz und das Individuum erhält keinerlei Raum. Jede Entscheidung die getroffen wird wird im Grunde durch die Partei getroffen, egal ob es um die Erlaubnis geht, sich ins Krankenhaus einweisen zu lassen, seinen Ehepartner zu besuchen, zu heiraten - es gab keine Ausnahmen. Für Rachefeldzüge bot diese Form des Kommunismus einen perfekten Nährboden. Abschließend empfehle ich das Buch jedem, der über das 20. Jahrhundert in China mehr erfahren möchte, dabei aber kein bloßes Sachbuch lesen möchte.

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  • Rezension zu Wilde Schwäne

    Wilde Schwäne

    KruemelGizmo

    Jung Chang erzählt die Geschichte ihrer Familie und damit auch von China von der Kaiserzeit über die Herrschaft Maos bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Großmutter, Mutter und auch sie müssen erfahren, wie die rücksichtslose Umsetzung politischer Ideen Millionen von Menschen das Leben kostet, und das Überleben nur unter großem Leid und Entbehrungen möglich macht. In Wilde Schwäne beschreibt Jung Chang die Geschichte ihrer Familie beginnend mit ihren Großeltern zur Zeit als China noch ein Kaiserreich war. Ihre Großmutter, die von ihrem Vater fürs politische Vorwärtskommen als Konkubine hergegeben wird, ist die erste Hauptperson der Erzählung und damit wird auch das Bild einer Gesellschaft gezeichnet in der eine Frau oder Mädchen nichts zählt. Erstarrt in jahrhunderte alte Traditionen ist das Leben innerhalb einer Familie gekennzeichnet. Ihre Tochter, Changs Mutter, erlebt dies noch in ihren ersten Lebensjahren, in ihren späterem Lebensweg verschreibt sie sich dem Kommunismus um einem anderen Lebensweg einzuschlagen. Mit Maos Machtübernahme verändert sich das Leben in China. Jung Chang wächst als Tochter eines kommunistischen Funktionärs und ihrer kommunistischen Mutter am Anfang wohlbehütet auf, im festen Glauben an die Propaganda und in späterer Kindheit fest auf den Mao-Kult eingeschworen. Aber die Kulturrevolution ändert das Leben ihrer Eltern auf dramatische Weise und damit auch ihres und langsam verändert sich ihre Einstellung. In diesem Buch werden geschichtliche Details aus Sicht dieser Familie aufgezeigt. Die Beschreibungen der bedrückenden Situationen, der Folterungen, der Angst und Denunziation zeigen ein erschreckendes Bild dieser Zeit, aber auch von den Menschen. Die Autorin schafft es dabei einen ganz eigenen Ton anzuschlagen, ohne Verbitterung oder reisserische Bilder. Mein Fazit lautet das es ein wirklich interessantes Buch über den Lebens- und Leidensweg einer chinesischen Familie ist, mit vielen geschichtlichen Hintergrundinformationen, daher eine klare Lesempfehlung für Geschichtsinterresierte.

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  • Familiensaga mit politischem Hintergrund

    Wilde Schwäne

    Bonbosai

    11. September 2014 um 20:10

    Ich habe das Buch vor etlichen Jahren gelesen, kurz bevor ich eine Reise nach China machte. Für mich war eine wunderbare Vorbereitung auf dieses Land mit seiner langen Geschichte und einer traurigen Vergangenheit. Die Autorin Jung Chang berichtet über ihre bittere Jugend im Bann des Großen Vorsitzenden Mao Zedong. Sie schildert die Leiden ihrer Familie während der Kulturrevolution. "Wilde Schwäne" ist nicht nur eine Art Familiensaga, bzw.  eine Geschichte über drei Generationen von Frauen (Großmutter, Mutter, Tochter), sondern vor allem die Geschichte von China im zwanzigsten Jahrhundert. Das Buch schildert die Probleme der jeweiligen Generationen. Der Roman ist wunderschön geschrieben und flüssig zu lesen.

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  • Rezension zu "Wilde Schwäne" von Jung Chang

    Wilde Schwäne

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. January 2012 um 08:29

    Trauriger geht es wohl nicht. lesenswert um sein eigenes Gejammer abzustellen.

  • Rezension zu "Wilde Schwäne" von Jung Chang

    Wilde Schwäne

    Sab

    06. July 2011 um 22:59

    Bei diesem Buch sind mir nur als einmal die Tränen gekommen, sei es vor Wut oder vor Traurigkeit. Jedes hat bestimmt schon mal von Mao gehört, jeder bringt ihn sofort mit China in Verbindung. Bis heute noch ist Mao für China ein Held, Für mich einfach nur ein Diktator. In diesem Buch wird die Geschichte einer Familie erzählt wie sie über Generationen unter Mao zu leiden hatte, Dass das Buch in China verboten worden ist wundert mich nicht, dort wird es immer noch nicht gern gesehen wenn man Demokratisch ist und seine Eigene Meinung hat. Das es dieses Buch trotzdem gibt ist für mich einfach nur Mutig.Für jeden der sich für China und seine Politik interessiert ist dieses Buch einfach ein muss.

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  • Rezension zu "Wilde Schwäne" von Jung Chang

    Wilde Schwäne

    cherubina

    08. September 2009 um 17:03

    »Mein Buch ist kein Buch über Politik. Es ist ein Buch darüber, wie Politisches sich bis ins Kleinste auf das Leben jedes Einzelnen auswirkt.« Jung Chang erzählt die Geschichte von drei Generationen, die ihrer Großmutter, ihrer Mutter und ihre eigene Geschichte. Von der Kaiser-zeit bis zur allmächtigen Herrschaft der chinesischen Partei erlebt Jung Changs Familie die rücksichtslose Umsetzung politischer Ideen, die Millionen von Menschen das Leben gekostet hat und die Jung Chang und ihre Familie nur unter großem Leid überleben konnten. Dieses Buch zwingt einem Pausen auf. Die Beschreibung der unfassbaren Tragödien innerhalb einer Familie, einer Gesellschaft, eines Staates brauchen Zeit um verdaut zu werden. Es ist keine fiktive Geschichte, es ist die Realität und es ist absolut erstaunlich, was Menschen ertragen, aushalten, hinnehmen können ohne zugrunde zu gehen.

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  • Rezension zu "Wilde Schwäne" von Jung Chang

    Wilde Schwäne

    adlerfrau

    23. November 2008 um 15:58

    Chinas Geschichte unter Mao am Beispiel dreier Frauengenerationen.

  • Rezension zu "Wilde Schwäne" von Jung Chang

    Wilde Schwäne

    Maybebuch

    21. November 2008 um 18:21

    Ein sehr gutes Buch über das Leben im Kommunistischen China.

  • Rezension zu "Wilde Schwäne" von Jung Chang

    Wilde Schwäne

    Bokmask

    31. August 2008 um 13:49

    Meine Meinung: Ich habe gerade ein Buch beendet welches mich emotional sehr beansprucht hat. Es erzählt die Geschichte von drei Generationen von Frauen in China. Von den Machenschaften der Kuomintang bis zu dem Dilemma welches Mao in dem Land angerichtet hatte. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Jung Chang der jüngsten Frau dieser drei Generationen. Schonungslos schreibt sie nieder was sich zugetragen hat in dem China was von uns so niemand kennen kann. Verfolgung, Denunzierung, Folter, ein Leben in ständiger Angst vor Repressalien, Hunger und all der Seelischen Not die diese Menschen damals ausgesetzt sind. Die Willkür einiger Menschen ist einfach unvorstellbar. Dies Buch ist teils sehr heftig und daher wohl für ganz zarte Seelen nicht geeignet. Ich habe es mit sehr gemischten Gefühlen gelesen und ich denke ich habe darüber noch einige Zeit was zu Denken. Empfehlen kann ich dies Buch weil ich der Meinung bin auch so was gehört zur Geschichte dieser Welt und sollte nicht totgeschwiegen werden. In der Hoffung das es Menschen gibt die aus der Vergangenheit noch was lernen können.

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  • Rezension zu "Wilde Schwäne" von Jung Chang

    Wilde Schwäne

    Nofretete

    27. July 2008 um 09:40

    Die bewegende Geschichte einer fazinierenden Familie.
    Besonders die Großmutter, die zu Kaiserzeiten lebte, musste viel mitgemachen ( z.B. gebundene Füße )

  • Rezension zu "Wilde Schwäne" von Jung Chang

    Wilde Schwäne

    Henriette

    10. July 2007 um 09:06

    Inhaltsangabe: »Mein Buch ist kein Buch über Politik. Es ist ein Buch darüber, wie Politisches sich bis ins Kleinste auf das Leben jedes Einzelnen auswirkt.« Jung Chang erzählt die Geschichte von drei Generationen – die ihrer Großmutter, ihrer Mutter und ihre eigene Geschichte. Von der Kaiser-zeit bis zur allmächtigen Herrschaft der chinesischen Partei erlebt Jung Changs Familie die rücksichtslose Umsetzung politischer Ideen, die Millionen von Menschen das Leben gekostet hat und die Jung Chang und ihre Familie nur unter großem Leid überleben konnten. Quelle: Amazon de Meine Meinung: Ich habe das Buch vor einigen Jahren gelesen. Mir hat es sehr gut gefallen und bewegt. Ich hatte mich vorher nicht so intensiv mit China befasst und war zum Teil sehr erschrocken. Das Buch ist einfach sehr zu empfehlen, aber keine leichte Lektüre für nebenbei.

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  • Rezension zu "Wilde Schwäne" von Jung Chang

    Wilde Schwäne

    Nil

    03. June 2007 um 20:31

    Ich dachte zuerst es wäre ein Frauenbuch, aber da lag ich falsch! Die Lebens- und Leidensgeschichten von 3 Frauen über 3 Generationen einer Familie in China sind wahnsinnig interessant und vor allem voll von chinesischer Geschichte. Fazit: Super geeignet für Leute, die sich mit der Geschichte Chinas der letzten 100 Jahre beschäftigen möchte, noch kein Vorwissen haben und lieber einen Roman als ein Geschichtsbuch lesen!

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  • Rezension zu "Wilde Schwäne" von Jung Chang

    Wilde Schwäne

    Hasenherz

    27. May 2007 um 21:28

    Die Autorin erzählt die Erlebnisse dreier Frauengenerationen ihrer Familie im China des 20. Jahrhunderts. Ihre Großmutter, deren Füße nach chinesischer Tradition verkrüppelt wurden, war die Konkubine eines Kaisers. Ihre Eltern erkämpften sich vor der Machtergreifung Maos eine hohe Position im kommunistischen Parteiapperat, die sie aber während der Kulturrevolution wieder verloren. Auch Jung Chang war eine begeisterte Anhängerin Maos, bis die abscheulichen Exzesse seiner Politik und die Säuberungsaktionen, denen Millionen unschuldiger Chinesen -darunter auch ihre Eltern- zum Opfer fielen, in ihr Zweifel aufkommen ließen. Wilde Schwäne ist ein enthüllendes Buch, bei dem man sich bewußt sein muß, daß es eher ein Tatsachenbericht ist als ein Roman, was zuweilen nicht leicht zu ertragen ist.

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