Juno Dawson

 4.3 Sterne bei 345 Bewertungen
Autor von Sag nie ihren Namen, Clean und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Juno Dawson

Unangenehme Wahrheiten und eindrucksvolle Charaktere: Die britische Transgender-Schriftstellerin, -Journalistin und -Aktivistin Juno Dawson hat nach ihrem erfolgreichen Jugendroman „Der Fluch von Hollow Pike“ im Jahre 2012 ihre Tätigkeit als Lehrerin aufgegeben um ihrem Wunsch, die Allgemeinheit über Gender und die LGBTQ+ Community aufzuklären, nachzukommen. Obwohl sie sich als Young Adult Autorin bezeichnet, hat sie Sachbücher verfasst um einen kritischen Blick auf vorherrschende Männer- und Frauenbilder zu werfen. In ihren nicht-fiktionalen Werken wie beispielsweise „How to be Gay“ spricht sie vor allem Jugendliche an, macht ihnen Mut und gibt ihnen Erklärungen und Tipps zu Themen wie Coming Out. 2014 wird Juno Dawson zur „Queen of Teen“ gekürt und gewinnt damit eine der wichtigsten Auszeichnungen für Jugendbuchautoren im englischsprachigen Raum. Sie wurde im Jahre 1981 als James Dawson in West Yorkshire geboren. Seit 2015 lebt Dawson als trans* Frau, bereits über ein Jahr zuvor beginnt sie ihre Transformation. 2017 erscheint ihr Buch „The Gender Games“, das teilweise auch Autobiographisches erzählt. Einen besonderen persönlichen Erfolg feiert Dawson 2018, als bekannt wird, dass sie ein Buch in der „Doctor Who“-Reihe schreiben wird, mit dem 13. und ersten weiblichen Doktor als Protagonistin. Damit geht für den großen Doctor Who-Fan Dawson ein Traum in Erfüllung.

Alle Bücher von Juno Dawson

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Sag nie ihren Namen

Sag nie ihren Namen

 (200)
Erschienen am 02.07.2015
Clean

Clean

 (70)
Erschienen am 28.06.2018
Der Fluch von Hollow Pike

Der Fluch von Hollow Pike

 (47)
Erschienen am 17.06.2013
How to Be Gay

How to Be Gay

 (18)
Erschienen am 23.07.2015
Say Her Name

Say Her Name

 (3)
Erschienen am 05.06.2014
This Book is Gay

This Book is Gay

 (3)
Erschienen am 04.09.2014
Hollow Pike

Hollow Pike

 (1)
Erschienen am 28.06.2012

Neue Rezensionen zu Juno Dawson

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K

Rezension zu "Clean" von Juno Dawson

Aller Anfang ist schwer
Kunterbuntegruneweltvor einem Monat

Zunächst einmal zum Cover. Normalerweise bin ich kein Fan von Menschen auf Covern, da sie einem ein wenig den künstlerischen Freiraum nehmen, sich eine Figur wirklich vorzustellen. Trotzdem bringt das Cover mit seinen Farben und der Gestaltung sehr gut das Gefühl rüber, dass ich die meiste Zeit beim Lesen hatte.
Lexi, als Hauptfigur, erzählt alles aus der ich - Perspektive, dadurch bekommt man einen sehr guten Einblick darin, was sie alles durchmacht. Auf den ersten Blick bzw den ersten Seiten wirkt sie wie ein typisches, charakterloses, reiches Mädchen. Aber immer wieder gibt es Rückblicke und man erfährt Stück für Stück ihre Geschichte. Auch ihre neuen Begleiter lernt man recht schnell kennen, sie werden vielschichtig und zum Teil wirklich sympathisch.
Die Handlung hat deutlich mehr Höhen und Tiefen, als anfänglich erwartet und es gab einige unvorhergesehene Ereignisse. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und auch wenn ich meistens nicht mit Lexis Taten einverstanden war, so wollte ich doch unbedingt wissen wie es mit ihr weiter geht.
Das Buch ist definitiv nichts für Leute mit schwachen Nerven, dennoch würde ich es sehr stark empfehlen. Lexis Geschichte hat mich zu tiefst berührt und ich bewundere ihre Stärke sehr.

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nana_fkbs avatar

Rezension zu "Clean" von Juno Dawson

Wirklich gut gemacht
nana_fkbvor 2 Monaten

Klappentext:
Lexi ist reich, cool, ein It-Girl – und heroinsüchtig. Nach einer Überdosis landet sie in der Clarity-Klinik. Ihr Entzug ist hart, die Therapie schier unerträglich, vor allem die Treffen mit den „Mitinsassen“: Aufputschmittel-Junkie Saif, Trans-Mädchen Kendall, Guy mit der Zwangsneurose, Bulimikerin Ruby, Ex-Kinderstar Brady. Doch ausgerechnet diese fünf werden zu echten Freunden. Und Brady vielleicht mehr. Lexi öffnet sich vorsichtig, beginnt ihr zerstörerisches Leben zu hinterfragen. Aber ist ein anderer Weg überhaupt möglich? [Quelle: Carlsen]

Meine Meinung:
Mich hat das Cover des Buches direkt angesprochen. Denn entgegen der Vermutung habe ich beim Bild-Schießen nicht gewackelt: Das Cover ist ein bisschen verwackelt. Und zeigt dadurch, dass nicht alles perfekt ist.

Dieses Buch ist einfach unglaublich ehrlich und scheut nicht davor zurück, einen Entzug als das zu zeigen, was es wirklich ist: ein Kampf gegen sich selbst und gegen die Geister, die aufgrund dessen in jedem der Protagonisten stecken.

Als Lexi von ihrem Bruder in die Entzugsklinik eingeliefert wird, ist sie der Meinung, nichts Falsches zu tun. Sie sieht nicht ein, etwas an ihrem Leben ändern zu müssen. Denn ihr Leben und ihre Freunde sind toll. Warum sollte sie anders leben wollen? Sie freundet sich mit den anderen Patienten an und zeigt ihnen immer wieder deutlich, welche Probleme sie haben. Doch ihr eigenes Problem will sie erstmal nicht ernst nehmen. Auch bei der Einzeltherapie mit Dr. Goldstein baut sie eine Mauer auf und versucht ihre Situation so positiv wie möglich darzustellen. Sie versteht nicht, warum andere ihre Lebensart als problematisch ansehen. Denn sie kann sehr gut so weiterleben wie bisher. Durch die Drogen verdrängt sie allerdings einen sehr wichtigen Moment in ihrem Leben. Und durch die Therapie und den Austausch mit den anderen Patienten, die mit der Zeit Freunde für sie werden, muss sie sich ab einem gewissen Punkt genau diesem Moment stellen. Und für sich entscheiden, welchen Weg sie dann einschlagen wird.

Das Buch fesselt von der ersten Seite. Das liegt natürlich an der Geschichte an sich, aber vor allem am Schreibstil von Dawson. Sie schreibt sehr direkt und ohne Verschnörkelung der Situation. Wir erleben live mit, wie dreckig es Lexi durch den Entzug geht und welche Erscheinungen sie währenddessen hat. Wir tauchen in ihre Gedanken ein und sehen, dass sie das Problem als solches verdrängt und nicht einsieht, warum ihr Bruder sie eingewiesen hat. Wir können den anfänglichen Hass auf ihn und auch auf die Klinikmitarbeiter von Anfang an spüren. Aber wir merken auch, wie sie nach und nach auftaut und sich mit ihrer Situation und ihrem Dasein auseinandersetzt.

Trotzdem sind diese Fragen immer wieder präsent: Wird es Lexi auch außerhalb der Klinik schaffen, gegen die Drogen anzukommen und ein normales Leben zu führen? Ist sie dafür stark genug? Diese Fragen werden im Laufe des Buches beantwortet und man fiebert automatisch mit Lexi mit. Denn auch, wenn sie an vielen Stellen sehr hochnäsig wirkt und sich für etwas Besseres hält, ist sie eine Protagonistin, in die man sich hinein versetzen und die man ins Herz schließen kann. Denn auch sie hat ganz alltägliche Probleme, die man in diesem Lebensabschnitt hat: Liebt mich mein Partner, so wie ich bin? Liebt mich meine Familie? Bin ich gut genug?

Was, wenn Daddy mich zu Mummy auf die Caymans schickt? Unerträgliche Vorstellung. Sie würden ihm erzählen, dass ich heroinabhängig bin. Meine Knochen klimpern herum wie ein Windspiel. Mich schüttelts. Vielleicht bin ich heroinabhängig. Wann ist das passiert?

Fazit:
Dieses Buch zeigt die ungeschönte Wahrheit eines Entzugs und macht dadurch klar, welche Dämonen die Oberhand übernehmen und wie sehr sie die eigene Wahrnehmung beeinflussen. Es ist ein unglaublich ehrliches und gutes Buch. Ich kann es nur empfehlen!

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Nati89s avatar

Rezension zu "Clean" von Juno Dawson

Clean
Nati89vor 2 Monaten

Meine Meinung zu dem buch:


Ich finde das Thema in dem Buch sehr empfehlend und auch gut umgesetzt, ich könnte mich so halb in lexi versetzen. 
Die Schrift gut lesbar und schnell zu lesen bin manchmal nur so durch die Seiten geflogen,die Charaktere würden auch gut umgesetzt, die Geschichte gut umgesetzt find es auch wichtig das Thema. 

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Gespräche aus der Community

Neu
dieDoreens avatar

Bei mir gibt es wieder Das Buch des Monats zu gewinnen. Diesmal ist es "Sag nie ihren Namen"
Zusätzlich gibt es für den Gewinner noch einen kleinen Bonus.

Zum Gewinnspiel gelangtihr über folgenden Link:
http://bucheckle.blogspot.de/2016/02/das-buch-des-monats-februar-2016.html
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