Juno Dawson

 4.3 Sterne bei 363 Bewertungen
Autor von Sag nie ihren Namen, Clean und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Juno Dawson

Unangenehme Wahrheiten und eindrucksvolle Charaktere: Die britische Transgender-Schriftstellerin, -Journalistin und -Aktivistin Juno Dawson hat nach ihrem erfolgreichen Jugendroman „Der Fluch von Hollow Pike“ im Jahre 2012 ihre Tätigkeit als Lehrerin aufgegeben um ihrem Wunsch, die Allgemeinheit über Gender und die LGBTQ+ Community aufzuklären, nachzukommen. Obwohl sie sich als Young Adult Autorin bezeichnet, hat sie Sachbücher verfasst um einen kritischen Blick auf vorherrschende Männer- und Frauenbilder zu werfen. In ihren nicht-fiktionalen Werken wie beispielsweise „How to be Gay“ spricht sie vor allem Jugendliche an, macht ihnen Mut und gibt ihnen Erklärungen und Tipps zu Themen wie Coming Out. 2014 wird Juno Dawson zur „Queen of Teen“ gekürt und gewinnt damit eine der wichtigsten Auszeichnungen für Jugendbuchautoren im englischsprachigen Raum. Sie wurde im Jahre 1981 als James Dawson in West Yorkshire geboren. Seit 2015 lebt Dawson als trans* Frau, bereits über ein Jahr zuvor beginnt sie ihre Transformation. 2017 erscheint ihr Buch „The Gender Games“, das teilweise auch Autobiographisches erzählt. Einen besonderen persönlichen Erfolg feiert Dawson 2018, als bekannt wird, dass sie ein Buch in der „Doctor Who“-Reihe schreiben wird, mit dem 13. und ersten weiblichen Doktor als Protagonistin. Damit geht für den großen Doctor Who-Fan Dawson ein Traum in Erfüllung.

Alle Bücher von Juno Dawson

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Sag nie ihren Namen

Sag nie ihren Namen

 (209)
Erschienen am 02.07.2015
Clean

Clean

 (78)
Erschienen am 28.06.2018
Der Fluch von Hollow Pike

Der Fluch von Hollow Pike

 (47)
Erschienen am 17.06.2013
How to Be Gay

How to Be Gay

 (18)
Erschienen am 23.07.2015
This Book is Gay

This Book is Gay

 (4)
Erschienen am 04.09.2014
Say Her Name

Say Her Name

 (3)
Erschienen am 05.06.2014
Hollow Pike

Hollow Pike

 (1)
Erschienen am 28.06.2012

Neue Rezensionen zu Juno Dawson

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Rezension zu "Sag nie ihren Namen" von Juno Dawson

atmosphärischer Jugendthriller um "Bloody Mary" (4,5 *)
Marakkaramvor 9 Tagen

** Ihr denkt vielleicht, ihr kennt die Geschichte, aber wahrscheinlich ist es nur eine veränderte oder verwässerte Fassung. Die wahre Geschichte, das Original sozusagen, hat sich hier in Piper`s Hall abgespielt... **

Wer kennt sie nicht, die Legende von Bloody Mary, sie variiert manchmal leicht, aber der Kern bleibt konstant: Rufe im Spiegel bei Kerzenschein ihren Namen und sie kommt dich holen. Auch im Mädcheninternat Piper`s Hall gab es eine Mary. Und bei einer Halloween Mutprobe am Lagerfeuer lassen sich Bobbie, Naya und Cain herausfordern, nicht ahnend, welche Mächte sie damit heraufbeschwören....

Ich liebe "Bloody Mary" Geschichten und für eine gute Gruselstory bin ich immer zu haben. 

Juno Dawson hat ihre in einem spannenden, atmosphärisch dichten Thriller mit massig Gruselmomenten verpackt. Bobbie und Co. versuchen herauszufinden, was damals wirklich mit Mary geschah und wie der Fluch aufgehalten werden kann. Dazu haben sie grade mal fünf Tage Zeit. Geplagt von Albträumen und Visionen fördern sie Stück für Stück Puzzleteilchen zutage, die nicht immer zusammenzupassen scheinen. Was will Mary ihnen damit sagen? 

Also mich hat die Geschichte um Mary so arg gefesselt, dass ich die halbe Nacht durchgelesen habe. Ich wollte unbedingt wissen, was mit ihr geschah. Der Erzählstil ist rasant, sehr bildhaft und mit einem kontinuierlich hohem Spannungsbogen, so dass nie wirklich eine natürliche Pause aufkam. 

Die Charaktere in der Gegenwart blieben zwar ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück, da ihnen die Lösungsansätze oftmals in den Schoss fielen und sie nicht immer akribisch danach gesucht haben. Und sie wirken manchmal noch ein bisschen kindlich, aber das sind sie ja auch und deswegen hat mich das nicht groß gestört, denn die Grundstory stimmt und reißt mit. 

Die Lösung und das Ende waren großartig und absolut überzeugend - eine Bloody Mary, die in Erinnerung bleiben wird. 

Fazit: Faszinierende Bloody Mary-Version mit rundum gelungener Story. 

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Rezension zu "Clean" von Juno Dawson

Witzig und knallhart ehrlich - die Therapie sollte man aber kritisch betrachten
Linsenliebevor 19 Tagen

Wir tauchen sofort mitten in die Geschichte ein, zu dem Zeitpunkt als Lexi im Auto ihres Bruders zu sich kommt und sich darüber klar wird, dass ihr eigener Bruder sie gerade entführt.

Lexi ist eine  verzogene gelangweilte 17-Jährige, die eine steinreiche Familie hat und sich dementsprechend die Zeit vertreibt. Sie liebt Designerklamotten, ihren nichtsnutzigen Freund Kurt und vor allem:  Drogen aller Art.

Lexi ist ein  It-Girl und sie tut was sie will. Als die Freundschaft mit ihrer besten Freundin auf mysteriöse Art zerbricht, bricht Lexi die Schule ab und  verliert sich völlig in ihrer Party-Welt, die alles andere als gesund für sie ist.

Lexis Bruder “entführt” sie auf eine Insel, auf der sich eine  Entzugsklinik befindet – für die nächsten Wochen soll dies Lexis zu Hause sein. Abgeschottet von der Außenwelt soll sie zurück ins Leben finden, den Drogenmissbrauch verstehen und überwinden sowie neue Perspektiven für sich entdecken.

Die Umstände, die Lexi zu einer drogensüchtigen jungen Frau gemacht haben, decken sich nach und nach auf und wirken sehr glaubwürdig auf mich.  Juno Dawson überzeugt in “Clean” mit einer jugendlichen Sprache, die sowohl witzig wie auch knallhart ehrlich ist. Lexis Erlebnisse außerhalb der Klinik wie auch ihre anfängliche Abneigung gegen die Therapie und alles, was damit zu tun hat, ist wirklich glaubhaft geschildert, wie ich finde.

In der Klinik lernt sie einige andere Jugendliche kennen, die alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben. Die Probleme sind ganz unterschiedlich, aber alle ernst zu nehmen. Ich kaufte der Autorin all das ab und hab richtig mitgefiebert.

Womit ich jedoch so meine Problemchen hatte, ist die Art der Therapie und die Wirkung. Es fällt mir schwer zu glauben, dass es in der Klinik doch so schnell geht mit dem Entzug und der persönlichen Einsicht der Therapierten. Klar gibt es auch mal den ein oder anderen Rückschlag im Buch aber alles in allem wirkt es doch zu einfach auf mich. Zu glatt. Zu durchschaubar.

Das mag aber dem Genre und dem erhobenen Zeigefinger geschuldet sein und ist kein riesiger Kritikpunkt für mich, lediglich mein einziges “Problem” mit dem Buch “Clean”.

Ich hab mich dennoch sehr gut unterhalten gefühlt, mitgefiebert und Lexi irgendwie lieb gewonnen. Die Thematik finde ich sehr wichtig, sie sollte definitiv noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Für alle, die mal ein etwas anderes Jugendbuch mit einem ernsten Hintergrund lesen wollen, kann ich “Clean” empfehlen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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Rezension zu "Clean" von Juno Dawson

spannend mit interessanten thema
MaraRvor 2 Monaten

Ein spannendes Buch, welches verschiedene Seiten zeigt, was eine Sucht ausmacht und wie schwer es ist, diese zu bekämpfen. Doch mit den richtigen Menschen an seiner seite geht alles.
Ein gutes Buch, welches mich aber leider nicht komplett fesseln konnte. Der Schreibstil an sich und auch sprachlich war es sehr gut. Thematikmäßig würde ich es für 16 Jährige empfehlen, Schreibstilmäßig ab 12 Jahre...

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Bei mir gibt es wieder Das Buch des Monats zu gewinnen. Diesmal ist es "Sag nie ihren Namen"
Zusätzlich gibt es für den Gewinner noch einen kleinen Bonus.

Zum Gewinnspiel gelangtihr über folgenden Link:
http://bucheckle.blogspot.de/2016/02/das-buch-des-monats-februar-2016.html
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