Junot Díaz The Brief Wondrous Life of Oscar Wao

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Inhaltsangabe zu „The Brief Wondrous Life of Oscar Wao“ von Junot Díaz

Things have never been easy for Oscar. A ghetto nerd living with his Dominican family in New Jersey, he's sweet but disastrously overweight, and keeps falling hopelessly in love. Poor Oscar may never get what he wants, thanks to the Fuku - the curse that has haunted his family for generations.

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  • Rezension zu "The Brief Wondrous Life of Oscar Wao" von Junot Díaz

    The Brief Wondrous Life of Oscar Wao

    gra

    10. November 2009 um 16:43

    Ein nettes Buch - aber warum es allseits über den grünen Klee gelobt wird, kann ich nicht so recht verstehen. Oscar lebt mit seiner Mutter und Schwester in den USA, in die seine Mutter vor Jahren aus der Dominikanischen Republik einwanderte. Dem gängigen Klischee widersprechend ist Oscar kein Frauenheld, vielmehr ist er dick, unsportlich und interessiert sich nur für Bücher und Rollenspiele...dies wird noch dadurch verschlimmert, dass er sich ständig unsterblich verliebt und bei den Damen natürlich keine Chance hat. In Rückblicken wird das Leben seiner Mutter und seiner Großeltern in der alten Heimat erzählt, die alle unter dem Diktator Trujillo zu leiden hatten. Insgesamt weiß ich nicht, was das Buch eigentlich will: Es war weder besonders witzig, noch spannend, noch außergewöhnlich gut geschrieben. Im Gegenteil fand ich es äußert anstrengend, dass der englische Text andauernd mit spanischen Fetzen durchsetzt war. Hätte ich mich in der Schule nicht durch mehrere Jahre Spanisch gequält, wäre das Buch sicher mehrmals an die Wand geworfen worden...An sich mag ich Familiensagas. Wenn ich sonst welche fertig gelesen habe, denke ich meist: "Wow - was für ein Buch! Schade, dass es so kurz ist und nicht auch noch das Schicksal der angeheirateten Cousine fünften Grades geschildert wurde..." Ganz anders hier, wo ich während des Lesens dachte "ist die Titelfigur jetzt bald tot?" und nachher umzufrieden war, ein Buch über Personen gelesen zu haben, die mich eigentlich gar nicht interessierten. Da ich jetzt aber immerhin einiges über die jüngere Dominikanische Geschichte weiß immer noch 3 Sterne..

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  • Rezension zu "The Brief Wondrous Life of Oscar Wao" von Junot Díaz

    The Brief Wondrous Life of Oscar Wao

    Nil

    15. September 2009 um 21:57

    Ein klasse Buch, durch und durch. Kein Wunder, dass dieses Buch einen Pulitzer Preis für Fiktion gewonnen hat! Das phänomenale an diesem Roman ist die Balance der gewählten Sprache (auch ein Aspekt weswegen ich die Lektüre im O-Ton empfehle). Fein geschliffene Sätze mit nuancierten Aussagen prallen auf harten Slang. Super getroffen. Wirkt nicht aufgesetzt, es fließt. Nun zum Inhalt: Es geht wie der Titel schon sagt um Oscar. Ein fetter Junge, der sich jedes Mädchen verliebt was ihm vor die Nase läuft. Leider hat er nie einen Hauch einer Chance durch seine Leibesfülle und er wird zum absoluten "nerd". Das ganze bettet sich in die Wurzeln seiner Mutter, die ursprünglich aus der Dominikanischen Republik stammt und dann in die USA ausgewandert ist für ein besseres Leben. Man erfährt die Familiengeschichte und auch allerlei über die üblen Zustände in der Dominikanischen Republik zu Trujillos (Diktator von 1930 bis 1961) Zeiten. Sehr erfrischend neu im Sinne der Sprache und der Geschichte. 5 Sterne für ein galaktisch gutes Buch!

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  • Rezension zu "The Brief Wondrous Life of Oscar Wao" von Junot Díaz

    The Brief Wondrous Life of Oscar Wao

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. June 2009 um 13:01

    Junot Diaz´ Buch [b]Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao[/b] ist ein zeitlich weit ausholender Roman der drei Generationen einer, ursprünglich aus der Dominikanischen Republik stammenden, Einwandererfamilie umspannt und von den späten 30er Jahren, in denen das Land damals unter der Herrschaft von Rafael Trujillo zu leiden hatte, über die Flucht von Oscars Mutter nach Amerika bis ins hier und jetzt reicht, wo wir nun Oscar kennen lernen. Oscar ist der Typische Nerd. Mitten in der Pubertät, übergewichtig, steht auf Fantasyromane und Mangas und kennt das weibliche Geschlecht nur vom hören sagen. Darüber hinaus ist er auch noch mit einer recht dunklen Hautfarbe und einem Afro geschlagen was das Problem mit sich bringt das er für einen Farbigen zu hell und für einen Weißen schlicht zu dunkel ist. Und damit beginnt auch das Buch selbst. Mit Oscar. Diaz verzichtet auf einen linearen Handlungsverlauf und teilt sein Buch in zwei Erzählebenen auf. Zum einen die Gegenwart in der Oscar lebt und zum anderen die Vergangenheit die sich mit der Herkunft von Oscars Altvorderen beschäftigt wobei die beiden Ebenen gegengleich laufen. Während Oscars Leben immer weiter voranschreitet folgt (fast) jedes zweite Kapitel dem erzählerischen Weg in die Vergangenheit. Der Stil des Autoren ist flapsig, ausgelassen, zwar kennt er auch ernstere und dramatischere Passagen, aber größtenteils soll das Geschriebene unterhalten was zuletzt auch an den zahlreichen Fußnoten liegen mag. In jenen verdichtet Diaz (meist humorvoll) zusätzliches Wissen über die Dominikanische Republik und deren politischen Werdegang. Liest sich alles nun schön und gut…aber auch der Entwurf eines Architekten sieht auf Papier meist besser aus als es dann die Realität hervorzubringen mag. Die ersten 50 Seiten des Buches sind wirklich sehr ansprechend geschrieben. Ein trefflicher Coming of Age Roman der neuen Generation. Weg von dem ganzen Dickensschen Mief hin zum Medialen Spielplatz der 90er Jahre. Oscar als ein typischer Außenseiter der sich mit dem Vaterlosen Leben und der dezenten Bevormundung seiner älteren Schwester herumschlagen muss. Alles angereichert mit den bereits erwähnten Fußnoten die sich, wie man bald feststellt, durch das ganze Buch ziehen sollen. Der erste Wechsel bei den Charakteren ist noch interessant. Die Erzählung wechselt, nach dem wir Oscar kennen gelernt haben, in die Sicht der Schwester. Zwar etwas ungewöhnlich aber angenehm den Blick eines dritten auf die Dinge, somit Oscar, zu haben. Man erfährt auch ein bisschen über die Beziehung zu ihrer Mutter und das es damit nicht immer zum Besten steht. So geht dies nun hin und her bis wir bei der Mutter sind wo ich dann das erste Mal wirklich die Nase rümpfen musste da sich mir hier kein richtiger Grund für dieses Kapitel offenbaren wollte. Es hat zwar seinen Sinn und es folgt auch lose, wie alle Kapitel, dem selben Kontext aber es fehlt eine Überleitung. Macht man sich nach dem lesen des ganzen Buches die Arbeit und versucht alle Kapitel, von hinten nach vorne, in eine Reihenfolge zu bringen wird man schnell feststellen das sowieso ein roter Faden gänzlich zu fehlen scheint. Da hat nun der Maurermeister seinen Plan vom Architekten aber beim hochziehen der Grundmauern scheint er schlicht den Mörtel vergessen zu haben der die ganze Hütte später zusammenhalten soll. Auch darf man sich von der Tatsache das im Titel Oscars Name genannt wird nicht irre machen lassen. Eigentlicher Hauptcharakter ist nämlich Oscars Mutter. Mit den laufenden Wechsel zwischen Zeit- und den Perspektivebenen rückt Oscar immer weiter in den Hintergrund, er beginnt bzw. beschließt lediglich den Roman, dazwischen ist er nur eine Randfigur. Somit ist es mir unverständlich warum, nicht nur die Charaktere im generellen, Oscars Mutter aber im speziellen so blass geraten ist? Gerade ihr Schicksal hätte sehr viel Potenzial gehabt. Wie sie, nur knapp dem Tod entronnen, nach Amerika auswandert und sich dort als allein erziehende Mutter zweier Kinder durchschlägt. Aber solche Sahnestückchen verheizt Diaz in nur wenigen Sätzen so das die Dramaturgie an manchen Stellen arg zu leiden hat. Sollchen Ausfällen, und auch einigen anderen unguten Punkten, in diesem Buch hätte man durchaus mit einer etwas konservativeren Erzählweise vorbeugen können. Hätte Diaz seine Geschichte gleich chronologisch aufgerollt hätte man, mit dem Schicksal von Oscars Großeltern, einen fulminanten Einstieg gehabt in dem der Schreiberling sein wirkliches Talent hätte unter Beweis stellen können. Denn gerade dieses Großeltern-Kapitel war mit das Beste im ganzen Buch. Des weiteren hätte man durch eine chronologische Erzählweise die Fußnoten stark dezimieren oder gar ganz weglassen können. Leider stören diese an manchen Stellen den Lesefluss doch vehement, meist dann wenn sie zwei Drittel der Seite einnehmen und sogar auch noch auf die nächste Seite reichen. Was sich am Anfang noch unterhaltsam ausnimmt wird nach hundert Seiten nur noch mehr anstrengend zu lesen weil sie stets dem selben Muster folgen und meist auch nur diesen dümmlichen Herr der Ringe Vergleich vor sich herrollen. Diaz vergleicht in seinen Fußnoten den damaligen Diktator Trujillo des öffteren mit Sauron aus Herr der Ringe. Dies wirkt bei den ersten beiden malen noch nett aber spätestens wenn man bei Oscars Großeltern ist und liest was ihnen der Diktator für ein Schicksal hat angedeihen lassen wirken solche Vergleiche deplaziert, ja schon fast geschmacklos. Bis zu diesem Zeitpunkt des Buches hat sich der Leser meist schon ein bisschen über die damalige Geschichte des Landes informiert und weiß das [i]Der Wohltäter des Vaterlandes[/i], wie er sich unter anderem nennen ließ, im Jahre 1937 zwischen 25000 und 27000 seiner Landsleute nur ihrer Hautfarbe wegen umbringen ließ. Die Fußnoten stören mich aber auch noch aus einem anderen Grund. Gegen Ende des Buches ist nämlich zu beobachten das Diaz anfängt ein bisschen zu hasten und zu stolpern. Vieles wird schnell und hurtig abgehandelt und lässt es sich nicht vermeiden Hintergrundwissen auszuführen wird dies kategorisch in die Fußnoten verschoben anstatt wirklich hier herzugehen und sich mal Gedanken über die Geschichte zu machen, alle Daten und Fakten aufzulisten und dem ganzen dann die Fiktion seiner Erzählung gegenüber zu stellen um dann zu versuchen all dies miteinander zu verflechten. Um wie viel praller und reicher währe dieses Buch geworden? Es ist kaum auszudenken was andere Schriftsteller wie DeLillo, Whitehead oder Franzen aus diesem Stoff gemacht hätten. Vor allem auch für mich als europäischen Leser ist es eine höchst interessante Thematik die nicht schon wieder diese ausgelutschten Pfade der letzten 5 Jahre bedient in denen wir mit Erinnerungsliteratur zugeschwallt wurden. Statt dem brunkenden Architektenpalast hat, für mich, Diaz hier nur ein billiges Fertigteilhaus gezimmert in dem auch noch die Inneneinrichtung fehlt. Ich hatte bei diesem Buch immer das Gefühl das da noch mehr kommen müsste, das ganze Passagen fehlen und das ich hier nur die Vorschau, den Trailer für ganz was großes in den Händen halte. So lang die Rezi, so kurz das Fazit. Dieses Buch scheitert schlicht an der Faulheit des Schriftstellers. Wer schon Bekanntschaft mit amerikanischen Zeitgenossen (auch den unterhaltsameren) gemacht hat muss dieses Buch nicht in die Hand nehmen. Ach ja, der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt das Diaz für dieses Buch den Pulitzer Prize bekommen hat

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