Juri Andruchowytsch

 3.9 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Moscoviada, Zwölf Ringe und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Juri Andruchowytsch

Klassiker der ukrainischen Gegenwartsliteratur: Juri Andruchowytsch, geboren 1960 in Iwano-Frankiwsk/Westukraine, ist ein ukrainischer Schriftsteller. Er studierte Journalistik und veröffentlichte zu dieser Zeit einige Gedichte. Heute schreibt er überwiegend Essays und Romane. Er wird als einer der bekanntesten europäischen Autoren der Gegenwart, und ist durch über 20 Überstzungen internationel bekannt. 1985 war er Mitbegründer der legendären literarischen Performance-Gruppe Bu-Ba-Bu. Mit seinen drei Romanen Rekreacij , Moscoviada und Perverzija, die unter anderem ins Englische, Spanische, Französische und Italienische übersetzt wurden, wurde er zum Klassiker der ukrainischen Gegenwartsliteratur. Heute lebt der Autor weiterhin in der Ukraine.

Alle Bücher von Juri Andruchowytsch

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Moscoviada (ISBN:9783518463123)

Moscoviada

 (13)
Erschienen am 23.01.2012
Cover des Buches Mein Europa (ISBN:9783518123706)

Mein Europa

 (4)
Erschienen am 26.04.2004
Cover des Buches Zwölf Ringe (ISBN:9783518458402)

Zwölf Ringe

 (5)
Erschienen am 26.02.2007
Cover des Buches Perversion (ISBN:9783518422496)

Perversion

 (2)
Erschienen am 12.10.2011
Cover des Buches Engel und Dämonen der Peripherie (ISBN:9783518125137)

Engel und Dämonen der Peripherie

 (1)
Erschienen am 01.10.2007
Cover des Buches Das letzte Territorium (ISBN:9783518124468)

Das letzte Territorium

 (1)
Erschienen am 30.06.2003
Cover des Buches Karpatenkarneval (ISBN:9783518469415)

Karpatenkarneval

 (1)
Erschienen am 11.02.2019
Cover des Buches Werwolf Sutra (ISBN:9783884233290)

Werwolf Sutra

 (1)
Erschienen am 01.09.2009

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Juri Andruchowytsch

Neu

Rezension zu "Mein Europa" von Juri Andruchowytsch

Ein Blick über den geographischen Tellerrand
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Dieses in deutscher Sprache im Jahre 2004 erschienene Bändchen beinhaltet zwei Essays mit dem thematischen Schwerpunkt Mitteleuropa. Während sich auf der einen Seite der Ukrainer Juri Andruchowytsch mit Hilfe einer Reminiszenz an seine eigene Familiengeschichte diesem Problem nähert, beschreibt der polnische Intellektuelle Andrzej Stasiuk Europa aus der Sicht des Reisenden, der überall und nirgends zu Hause ist und aus der Ferne einen philosophischen Blick auf seine Heimat wirft. Beiden gemein ist, dass sie das geographische Mitteleuropa eher im östlichen Teil des Kontinents verankern, beschränkt durch die Nachbarschaft zu Deutschland im Westen und Russland im Osten. Aus beiden Essays wird die Verbundenheit der Autoren zu ihrer Heimat deutlich; die westlichen oder östlichen Gebiete erscheinen eher als Fantasiegebilde, die sich in ihrer Anonymität stark ähneln. Dadurch wird die Einzigartigkeit der scheinbar unendlichen Weiten Polens und der Ukraine hervorgehoben. Es wird aber nicht, wie möglicherweise zu erwarten wäre, der Versuch einer intentionalen Betonung des Ostens und damit verbunden eine Abwertung des Westens unternommen. Vielmehr widmen sich die Autoren auch den Fragen nach den Gemeinsamkeiten und der Zukunft Europas. Der Band ist insgesamt betrachtet eine reizvolle und zum Nachdenken anregende Arbeit. Knapp zehn Jahre nach seinem Erscheinen hat er nichts an seiner Aktualität eingebüßt. Die Problematik der Identität Europas, der Andruchowytsch und Stasiuk sich widmen, begleitet die Menschen unseres Kontinents heute ebenso stark, wenn nicht stärker, als noch zu früheren Zeiten.

Kommentieren0
11
Teilen

Rezension zu "Moscoviada" von Juri Andruchowytsch

Dichteralltag
Jujuluvor 4 Jahren

Wir folgen dem ukrainischen Dichter Otto von F., der in einem Dichterwohnheim in Moskau lebt und von Frau zu Frau und Schluck zu Schluck geht. 
Erinnerungen, Fantasien und politische Meinungen in langen, aber mitreissenden Sätzen folgen aufeinander, und obwohl die erzählte Zeit kurz ist, erhält man einen umfassenden Eindruck von diesem Schriftsteller in der Sackgasse.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Moscoviada" von Juri Andruchowytsch

Moscoviada von Juri Andruchowytsch
marimahivor 5 Jahren

Dieser Roman bringt einen zum Nachdenken. Er ist so anders geschrieben. In der zweiten Person, was schon merkwürdig genug ist. 
Und dann muss man auch die Metaphern in diesem Buch verstehen, die der Autor mit Hilfe eines besoffenen, ukrainischen Dichters als Protagonist, erzählt.

Sarkastisch und zynisch werden die letzten Jahre der Sowjetunion dargestellt. Aus der Sicht eines armen Dichters. Der sich so viel versprochen hat von Moskau, und so wenig bekommen hat.
Großartig geschrieben taucht man in den Kopf des Otto von F. ein und versucht mit seinem Gedankengang mitzuschwimmen. 

Zwischendurch muss man sich auch mal daran erinnern, um was es eigentlich geht. Was die Rattenfänger in der Metro zu bedeuten haben. Was die KGB damit zu tun hat. Und die vielen Frauen im Leben des Otto von F.

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 39 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks