Juri Andruchowytsch

 3.9 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Moscoviada, Zwölf Ringe und weiteren Büchern.

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Karpatenkarneval

Erscheint am 11.02.2019 als Hardcover bei Suhrkamp.

Alle Bücher von Juri Andruchowytsch

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Moscoviada

Moscoviada

 (13)
Erschienen am 23.01.2012
Mein Europa

Mein Europa

 (4)
Erschienen am 26.04.2004
Zwölf Ringe

Zwölf Ringe

 (5)
Erschienen am 26.02.2007
Perversion

Perversion

 (2)
Erschienen am 12.10.2011
Engel und Dämonen der Peripherie

Engel und Dämonen der Peripherie

 (1)
Erschienen am 01.10.2007
Das letzte Territorium

Das letzte Territorium

 (1)
Erschienen am 30.06.2003
Werwolf Sutra

Werwolf Sutra

 (1)
Erschienen am 01.09.2009
Kleines Lexikon intimer Städte

Kleines Lexikon intimer Städte

 (1)
Erschienen am 11.09.2016

Neue Rezensionen zu Juri Andruchowytsch

Neu

Rezension zu "Mein Europa" von Juri Andruchowytsch

Ein Blick über den geographischen Tellerrand
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Dieses in deutscher Sprache im Jahre 2004 erschienene Bändchen beinhaltet zwei Essays mit dem thematischen Schwerpunkt Mitteleuropa. Während sich auf der einen Seite der Ukrainer Juri Andruchowytsch mit Hilfe einer Reminiszenz an seine eigene Familiengeschichte diesem Problem nähert, beschreibt der polnische Intellektuelle Andrzej Stasiuk Europa aus der Sicht des Reisenden, der überall und nirgends zu Hause ist und aus der Ferne einen philosophischen Blick auf seine Heimat wirft. Beiden gemein ist, dass sie das geographische Mitteleuropa eher im östlichen Teil des Kontinents verankern, beschränkt durch die Nachbarschaft zu Deutschland im Westen und Russland im Osten. Aus beiden Essays wird die Verbundenheit der Autoren zu ihrer Heimat deutlich; die westlichen oder östlichen Gebiete erscheinen eher als Fantasiegebilde, die sich in ihrer Anonymität stark ähneln. Dadurch wird die Einzigartigkeit der scheinbar unendlichen Weiten Polens und der Ukraine hervorgehoben. Es wird aber nicht, wie möglicherweise zu erwarten wäre, der Versuch einer intentionalen Betonung des Ostens und damit verbunden eine Abwertung des Westens unternommen. Vielmehr widmen sich die Autoren auch den Fragen nach den Gemeinsamkeiten und der Zukunft Europas. Der Band ist insgesamt betrachtet eine reizvolle und zum Nachdenken anregende Arbeit. Knapp zehn Jahre nach seinem Erscheinen hat er nichts an seiner Aktualität eingebüßt. Die Problematik der Identität Europas, der Andruchowytsch und Stasiuk sich widmen, begleitet die Menschen unseres Kontinents heute ebenso stark, wenn nicht stärker, als noch zu früheren Zeiten.

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Jujulus avatar

Rezension zu "Moscoviada" von Juri Andruchowytsch

Dichteralltag
Jujuluvor 4 Jahren

Wir folgen dem ukrainischen Dichter Otto von F., der in einem Dichterwohnheim in Moskau lebt und von Frau zu Frau und Schluck zu Schluck geht. 
Erinnerungen, Fantasien und politische Meinungen in langen, aber mitreissenden Sätzen folgen aufeinander, und obwohl die erzählte Zeit kurz ist, erhält man einen umfassenden Eindruck von diesem Schriftsteller in der Sackgasse.

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marimahis avatar

Rezension zu "Moscoviada: Roman (suhrkamp taschenbuch)" von Juri Andruchowytsch

Moscoviada von Juri Andruchowytsch
marimahivor 4 Jahren

Dieser Roman bringt einen zum Nachdenken. Er ist so anders geschrieben. In der zweiten Person, was schon merkwürdig genug ist. 
Und dann muss man auch die Metaphern in diesem Buch verstehen, die der Autor mit Hilfe eines besoffenen, ukrainischen Dichters als Protagonist, erzählt.

Sarkastisch und zynisch werden die letzten Jahre der Sowjetunion dargestellt. Aus der Sicht eines armen Dichters. Der sich so viel versprochen hat von Moskau, und so wenig bekommen hat.
Großartig geschrieben taucht man in den Kopf des Otto von F. ein und versucht mit seinem Gedankengang mitzuschwimmen. 

Zwischendurch muss man sich auch mal daran erinnern, um was es eigentlich geht. Was die Rattenfänger in der Metro zu bedeuten haben. Was die KGB damit zu tun hat. Und die vielen Frauen im Leben des Otto von F.

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