Juri Polyakow Der Himmel der Gefallenen

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Inhaltsangabe zu „Der Himmel der Gefallenen“ von Juri Polyakow

Liebe kann tödlich sein - Ein erfolgreicher Geschäftsmann sucht eine Sekretärin und findet sie: Katerina ist jung, äußerst attraktiv, intelligent und darüber hinaus zu bedingungslosem Einsatz für ihren Chef bereit. Doch schon bald stellt sich heraus, dass sie ein gefährliches Spiel mit ihm spielt, aus dem es nur noch einen Ausweg gibt ... Der russische Erfolgsautor Juri Polyakow bleibt dem Thema des Geschlechterkampfs treu. Doch er findet immer wieder neue und aufregende Farben und Schattierungen im Verhältnis zwischen Mann und Frau Juri Polyakow ist einer der führenden und am meisten publizierten modernen russischen Autoren. Seine ersten Erzählungen erschienen nach langjährigem Verbot durch die Zensur und riefen einen Ansturm von Kritik und Diskussionen von Seiten der sowjetischen Orthodoxen hervor. Das liegt vor allem daran, dass er sich unabhängig von der politischen Konjunktur verhält und stets bemüht ist, ein ehrliches Bild der modernen Gesellschaft Russlands zu zeichnen.

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  • Rezension zu "Der Himmel der Gefallenen" von Juri Polyakow

    Der Himmel der Gefallenen
    RosEmma

    RosEmma

    30. September 2009 um 16:12

    Die Hölle im Himmel Ende des 20. Jahrhunderts ist in Russland nicht immer alles so einfach, wie der käufliche Erwerb eines akademischen Titels. Der Umbruch kommt in Form von Privatisierung und Einführung der Demokratie daher. Ein erfolgreicher Geschäftsmann darf nicht schlafen, muss vorsichtig sein. Pawel Nikolajewitschs Spürsinn für profitable Geschäfte hat ihn zu viel gebracht, Geld, Macht und einer gut funktionierenden Luftfahrtfirma. Der Gedanke etwas nicht besitzen zu können, ist für ihn unvorstellbar… Auf der Suche nach einer Sekretärin findet er Katerina. Sie ist perfekt: außerordentlich gebildet und hübsch, zielstrebig und ihrem Chef hundertprozentig ergeben. Pawel kann sich ihrem Bann nicht entziehen. Er will sie haben, er muss sie haben! Doch ihm wird klar, egal wie eng die Beziehung sein mag, seine intelligente Sekretärin und Geliebte wird nie ihm gehören. Diese Unnahbarkeit ist es, die Pawel anstachelt. Dass er einem gerissenen Luder in die Fänge geraten ist, bemerkt er bald. Er wehrt sich, versucht ihrer Macht zu entfliehen, doch Katerina ist nicht nur für die Firma, sondern auch für Pawel unersetzlich geworden. Welche Absichten verfolgt sie? Pawel muss es herausfinden, denn das Spiel, das sie beide spielen wird gefährlich. „Fallen ist keine Schande, aber liegen bleiben“, lautet eine kleine Weisheit. Juri Polyakow zeigt uns eine Welt auf, in der man wieder aufstehen muss, will man nicht gnadenlos dem Erdboden gleich gemacht werden. Schonungslos veranschaulicht er die Intriganz von Politik und Wirtschaft in einem Russland, das noch nicht so lange her ist. Es scheint so weit zu wirken, dass selbst keine Liebe ohne Intrigen zu existieren scheint. In seiner direkten Art legt Polyakow dar, dass Beziehung kein harmonisches Miteinander ist, sondern einem Kampf gleicht, dessen Machtgerangel dazu dient, den jeweils Anderen am Boden liegend zu sehen. Erst dann ist man zufrieden. Oder doch nicht? Meist trennen sich Paare zuvor. Aber was ist wenn doch ein Gewinner aus diesem „Kampf“ hervorgeht? Ist er glücklich? Der Weg zu diesem Finale ist schrecklich erschütternd, verursacht Gänsehaut. „Der Himmel der Gefallenen“, Juri Polyakows zweiter, ins Deutsche übersetzte Roman fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und raubt einem den Atem wenn Pawel Nikolajewitsch erkennt: Die Firma kann den Geschäftsmann ruinieren, die Liebe kann ihn umbringen.

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