Juri Rytchëu Der Mondhund

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Inhaltsangabe zu „Der Mondhund“ von Juri Rytchëu

Wenn es einem Polarhund gelingt, bei Vollmond in den Himmel zu fliegen und ein Stück vom Mond abzubeißen, sind ihm fortan magische Fähigkeiten geschenkt. Der junge Rüde Monder hat es geschafft und ist damit einer der wenigen, der alle Tiere verstehen und ihre Gestalt annehmen kann. Voller Neugier und Lebenslust macht er sich auf, die Welt zu erkunden. Soll er bei den Robben bleiben und Fische jagen? Sich den Raben, den uralten Erschaffern der Welt, unterordnen? Mit den Mücken über die sommerliche Tundra schwärmen? In keiner Tiergestalt wird er wirklich glücklich, bis er den Menschen begegnet und ihrer Welt voller Gefahren und Verlockungen. 'Ein wunderbar erzähltes Märchen für Erwachsene aus dem äußersten Nordosten Sibiriens.' Buchjournal

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  • Rezension zu "Der Mondhund" von Juri Rytchëu

    Der Mondhund
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. May 2011 um 16:34

    Dieses Märchen erzählt die Geschichte des jungen Polarhundes Monder, dem es gelingt auf einem Tonstrahl des Hundegeheuls bis zum Mond hinauf zu steigen und ein Stück von ihm abzubeissen. Jeder Polarhund, dem dies gelingt, erhält dadurch die Gabe seine Gestalt zu wechseln. Er versteht ab nun die Sprach aller lebenden Wesen und kann sich auch in diese verwandeln. Monder zieht in die Welt hinaus und wird eine Robbe, ein Rabe, eine Mücke, ein Rentier und schliesslich ein Mensch. Doch erst als Mensch findet er, wonach er solange vergeblich gesucht hat: Die grosse Liebe.

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  • Rezension zu "Der Mondhund" von Juri Rytchëu

    Der Mondhund
    Jari

    Jari

    06. October 2009 um 16:49

    Es heisst, dass wenn die Hunde bei Vollmond singen und wenn einer es schafft, dabei ein Stück des Vollmondes abzubeissen, dieser die Fähigkeit erhält, sich in jedes beliebige Wesen zu verwandeln. Doch sollte man sich unter keinen Umständen in einen Menschen verwandeln, denn diese Verwandlung ist nicht mehr rückgängig zu machen... "Der Mondhund" ist eine besondere und auch philosophische Geschichte eines jungen Polarhundes, der schafft, was nur wenige vor him geschafft haben. Sein Gesang trug ihn hinauf, zum Mond, der ihm die Fähigkeit der Verwandlung schenkte. Im Verlauf der Geschichte verwandelt sich Monder in verschiedene Tierarten und nimmt auch deren sich auf das Leben an. Immer lernt er etwas Neues hinzu, doch nie fühlt er sich wohl. Etwas treibt ihn weiter. Bis er eines Tages auf eine Menschensiedlung trifft... Leider ist die Geschichte viel zu schnell vorbei. So viel hätte nicht nur Monder, sondern auch der Leser, von den Tieren lernen können. Denoch ziegt die Geschichte das Leben in seinen Facetten und seinem Reichtum. In einen kurzen Text hat Rytchëu viel Lebensweisheit hineingepackt, sodass das Buch einen sehr berührt und hoffentlich auch etwas zum Nachdenken anregt.

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