Juri Rytchëu Die Reise der Anna Odinzowa

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Inhaltsangabe zu „Die Reise der Anna Odinzowa“ von Juri Rytchëu

Am Morgen des 21. Februars 1947 geht Anna Odinzowa, Ethnografin aus Leningrad, im kleinen Hafen von Uëlen an Land. Sie ist am Ziel ihrer Träume: Seit Jahren hat sie die tschuktschische Sprache und Kultur studiert. Jetzt will sie aus nächster Nähe das unerforschte Leben der Nomaden in der Tundra kennen lernen. Tiefer als alle Ethnografen zuvor will sie sich mit dem Volk verbinden, das ihr Forschungsgegenstand ist.

Mein liebstes Buch von Rytcheu und eines der überzeugendsten über Schamanen der Neuzeit.

— Buecherstapel

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  • Rezension zu "Die Reise der Anna Odinzowa" von Juri Rytchëu

    Die Reise der Anna Odinzowa

    Windflug

    23. September 2009 um 21:47

    Eine Geschichte von der Halbinsel Kamtschatka im äußersten Nordosten Rußlands. Das Ganze spielt kurz nach dem 2. Weltkrieg - der nomadisierende Tschuktsche Rinto und seine Familie fliehen mit ihren Rentieren vor der Kollektivierung, weil sie so leben wollen wie sie es gewöhnt sind. Zu der Familie Rintos gehört auch Anna, eine Russin, die von der Leningrader Uni kommt und die Tschuktschen als ein "Naturvolk" von innen heraus erforschen will. Im Laufe der Zeit wird die Forschung ihr aber immer unwichtiger - und es wird immer schwieriger, sich vor der Kollektivierung zu verstecken, bis sich schließlich die Ereignisse überschlagen... Kurz gesagt: Das Buch ist klasse. Ich mag ja sowieso Geschichten aus fremden Kulturen, vor allem, wenn sie von innen heraus geschrieben sind - und Ritchëu ist Tschuktsche -, außerdem faszinieren mich "Nordvölker" und Rußland besonders, und alles zusammengenommen in einer wunderbar erzählten, sehr spannenden Geschichte ist natürlich optimal.

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