Jurij Brězan

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Autor von Die Schwarze Mühle, Christa und weiteren Büchern.

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Jurij BrězanDie Schwarze Mühle
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Die Schwarze Mühle
Die Schwarze Mühle
 (9)
Erschienen am 16.02.2018
Jurij BrězanChrista
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Christa
Christa
 (5)
Jurij BrězanKrabat oder Die Verwandlung der Welt
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Krabat oder Die Verwandlung der Welt
Krabat oder Die Verwandlung der Welt
 (3)
Erschienen am 19.11.2008
Jurij BrězanDer Gymnasiast
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Der Gymnasiast
Der Gymnasiast
 (3)
Erschienen am 01.02.2006
Jurij BrězanBild des Vaters
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Bild des Vaters
Bild des Vaters
 (1)
Erschienen am 01.01.1994
Jurij BrězanHunds Tagebuch, Großdruck
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Hunds Tagebuch, Großdruck
Jurij BrězanDer Gymnasiast. Roman. Erster Band der Romantrilogie "Felix Hanusch".
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Der Gymnasiast. Roman. Erster Band der Romantrilogie "Felix Hanusch".
Jurij BrězanDie Jungfrau, die nicht ins Bett wollte
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Die Jungfrau, die nicht ins Bett wollte
Die Jungfrau, die nicht ins Bett wollte
 (0)
Erschienen am 01.02.2006

Neue Rezensionen zu Jurij Brězan

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c_osterburgs avatar

Rezension zu "Der Gymnasiast. Roman. Erster Band der Romantrilogie "Felix Hanusch"." von Jurij Brězan

Jurij Brězan – Der Gymnasiast
c_osterburgvor 2 Jahren

Die Kindheit von Felix Hanusch, Angehöriger der sorbischen Minderheit in der Gegend von Bautzen, ist geprägt von Entbehrungen der Armut und der drückenden Last der allgemenen Wirtschaftskrise der 20er Jahre. Schon früh muss er die Familie mit seiner Arbeit auf den eigenen Feldern und denen des Gutsherren unterstützen, der Vater streng und ihm fremd, das Leben ist alles andere als unbeschwert. Der Junge ist hell im Kopf, und so verwehrt ihm die Familie den höheren Bildungsweg am Gymnasium in Bautzen nicht, ein Stipendium macht es finanziell überhaupt erst möglich. Der reifende Jugendliche erlebt eine stürmische Zeit – sowohl, was neue Freundschaften und erste Liebschaften angeht, als auch draußen auf den Straßen, auf denen in den frühen 30er Jahren heftige Konflikte zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten toben. Zur allgemeinen pubertären Sinnkrise kommt nun noch der Druck von außen hinzu, einem der verfeindeten Lager loyal zu werden. Den Nazis kann Felix nichts abgewinnen, da sie die Sorben klar als niedere Rasse abwerten, mit den Kommus wird er aber auch nicht so recht warm, obwohl er sich einer ihrer Rotfront-Kämpferinnen hingezogen fühlt. Die Macht geht letztlich auf die Nationalsozialisten über und der politische Druck wird größer, so manche Freundschaft wird jetzt arg auf die Probe gestellt. Zur Suche nach einer eigenen Position kommt noch die Suche nach dem privaten Glück, was das Leben von Felix nicht gerade leichter macht.

Jurij Brězan gelingt es, mit eindrücklichen prosaischen Bildern, die umwälzenden Zeiten des Niedergangs der Weimarer Republik und des nationalsozialistischen Aufstiegs aus Sicht eines jungen Menschen, der mit inneren und äußeren Konflikten ringen muss, der Entscheidungen treffen muss und dabei menschlich bleiben will, lebendig werden zu lassen und anschaulich-emotional mitzuerleben.

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Rezension zu "Christa" von Jurij Brězan

Rezension zu "Christa" von Jurij Brězan
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Christa ist die Geschichte eines 14jährigen Mädchens, das vor der wohl wichtigsten Entscheidung ihres noch jungen Lebens steht. Aufgewachsen bei den Hegersleuten auf dem Land, steht plötzlich der richtige Vater vor der Tür und möchte, dass sie zu ihm zieht. Christa ringt mit sich, ist sie doch an ihre Adoptiveltern gewöhnt und kennt den Vater kaum. Hinzu kommen die üblichen Probleme dieser Generation: Streit mit der ersten großen Liebe, Intrigen in Freundschaften, das nicht-wissen-wo-man-gehört. Die Entscheidung, die Christa am Ende fällt, ist im Laufe der Geschichte einigermaßen vorhersehbar; die Hintergründe (wie die Mutter ums Leben kam, warum Christa adoptiert wurde und nicht beim Vater blieb) werden jedoch erst im letzen Kapitel vollends aufgelöst.

Die Geschichte spielt in den fünfziger Jahren, die Erlebnisse und Eindrücke der Nachkriegsgeneration (sowohl die der jungen als auch alten Protagonisten) durchziehen den gesamten Roman. Die Auflösung ist überraschend wie effektvoll und dabei nicht übertrieben (ist sie doch fiktiv und bezieht sich auf die NS-Zeit und die damit verbundenen privaten Dramen vieler Familien).

Jurij Brezan schreibt wundervoll fesselnd und schön. Christa ist ein Buch für jung und alt, verständlich geschrieben, ohne ins Banale oder Plakative zu geraten. Empfehlenswert!

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Angizias avatar

Rezension zu "Die Schwarze Mühle" von Jurij Brězan

Rezension zu "Die Schwarze Mühle" von Jurij Brezan
Angiziavor 9 Jahren

Eine schöne Version der bekannten Krabatgeschichte, in der ein Junge sich dem Meister einer Mühle verpflichtet und dadurch in die Abgründe einer Schule der schwarzen Magie gerät, aus der er schwer mit dem Leben davonkommen wird.
Lange her dass ich sie gelesen habe... aber ich weiß dass sie gut war.
Jetzt wo durch den Film und diverse Musikstücke zum Thema Krabat wieder aktuell ist werd ich sicher nochmal reinschauen und mir auch diverse andere Krabatgeschichten zulegen :)
Die Story gefällt mir auf jeden Fall

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