Juris Jurjevics

 3.8 Sterne bei 27 Bewertungen

Alle Bücher von Juris Jurjevics

Der Trudeau Vector

Der Trudeau Vector

 (21)
Erschienen am 08.05.2008
Der Trudeau Vektor

Der Trudeau Vektor

 (3)
Erschienen am 08.02.2007
The Trudeau Vector

The Trudeau Vector

 (0)
Erschienen am 01.04.2007
Red Flags

Red Flags

 (0)
Erschienen am 18.09.2012
The Trudeau Vector

The Trudeau Vector

 (0)
Erschienen am 18.08.2005

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Rezension zu "Der Trudeau Vector" von Juris Jurjevics

Der Trudeau Vektor
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

In der Eiswüste der Arktis kommen in unmittelbarer Nähe ihrer Forschungsstation vier Wissenschaftler ums Leben. Die Umstände ihres Todes sind mysteriös und völlig unklar. Es scheint, als habe ein starkes chemisches Reagens Lungen, Augen und alles weiche Gewebe der Forscher in kürzester Zeit zerstört. Was hat drei der vier Wissenschaftler so grausam verunstaltet, Biowaffen, Naturgifte oder ein neues Virus? Und woher kam dieser todbringende Stoff?

Die weltweit anerkannte Wissenschaftlerin und Ärztin Jessie Hanley wird eingeflogen, um die Untersuchungen vor Ort zu leiten. Ein gnadenloser Wettlauf mit der Zeit beginnt. Es bleiben nur wenige Tage, bevor die bittere Kälte und die andauernde Finsternis die Station monatelang von der Außenwelt abschneiden werden. So lange die Todesursache nicht geklärt ist, schweben alle in der Forschungsstation in höchster Gefahr …

Langweilig wird einem beim Lesen nicht, obwohl man auf die Lösung des Rätsels relativ lange warten muss.
Neben der spannenden Handlung wird man mit interessanten Fakten über eine Arkisstation versorgt, die von der Außenwelt abgeschnitten ist und wo acht Monate lang Dunkelheit herrscht.
Wie leben die Leute da? Was machen sie, gegen den "Hüttenkoller"? Wie überstehen Gebäude diese Extreme?
Alle Informationens streut der Autor wohldosiert in die Geschichte ein und hält sich nicht zu lange mit wissenschaftlichen Erklärungen auf.
Alles in allem eine solide und spannende Geschichte, die ich nur weiterempfehlen kann.

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Rezension zu "Der Trudeau Vektor" von Juris Jurjevics

Rezension zu "Der Trudeau Vektor" von Juris Jurjevics
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Die Temperatur liegt bei minus vierzig Grad, und die meteorologische Tendenz ist sinkend in diesem Oktober in der Arktis, in dem sich die Sonne längst für eine Monate lange Nacht im ewigen Eis verabschiedet hat. Schlechteste Voraussetzungen also für die mehrere Dutzend Mitarbeiter des Direktors der kanadischen Forschungsstation Trudeau, Emile Verneau, um vier Wissenschaftler ausfindig zu machen, zu denen urplötzlich -- einmalig in der Geschichte der Station -- jeglicher Funkkontakt abgebrochen ist. Aber dann findet die Truppe die Vermissten doch, allerdings tot und eigenartig verkrampft in der Arktis. Weichteile wie Lungen oder Augen sind auf geheimnisvolle Art und Weise zersetzt. Deshalb wird die Wissenschaftlerin Jessie Hanley herangeschafft, um Licht in das Dunkel der Todesfälle zu bringen. Und gerät dabei selbst in tödliche Gefahr ...(Quelle:amazon)

Packend fängt er an der vorliegende Roman. Die Neugier ist geweckt. Warum brach der Funkkontakt ab ? Was ist passiert und warum ?
Was folgt ist ein kurzer Einblick in die Geschichte der Forschungsstation und den Gesichtern und Personen "dahinter".
Keinesfalls langweilig wie sonst immer gerne bei solchen Einführungen.
Das sich parralel noch ein zweiter Handlungsstrang ergibt, den der Leser zunächst nicht in Zusammenhang mit dem Ersten bringen kann zerrt dann schon an den eher bis dahin verwöhnten Nerven des Lesers.
Es folgen seitenweise Abrisse über sowjetische U-Boote, Kampftaktiken oder einfach Vergangenes der russischen Geschichte.
Hier folgt wirklich eine harte Bewährungsprobe für die Leselust.
Hat man aber diese aber überwunden und ja man überwindet sie wird mit einer wirklich guten Story belohnt.
Nicht zuletzt der Charakter von Jessie Hanley trägt dazu bei das die Geschichte nie an Spannung verliert.Die plötzlich aufkommende Liebesgeschichte wirkt zwar recht überzogen und unrealistisch aber nun gut sei es drum, ein bißchen Kitsch braucht jeder Roman.
Actionreich, spannend und dabei mit guten wissenschaftlichen Fakten gespickt hat der niveauvolle Leser wirklich Spaß am Lesen dieses Buches.
Das man bis fast zum Schluß nicht weiß was und wie alles passiert ist , ist das Sahnehäubchen dieses guten Romans.

FAZIT: Wirklich guter Roman mit einigen wenigen aber guten Charakteren, guter Story und spannendem Ausgang. Empfehlenswert zu lesen :-)

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Heike110566s avatar

Rezension zu "Der Trudeau Vektor" von Juris Jurjevics

Rezension zu "Der Trudeau Vektor" von Juris Jurjevics
Heike110566vor 8 Jahren

"Der Trudeau Vektor", 2005 erschienen, ist ein intelligent gemachter und spannender Science-Thriller.
Bei einem Außeneinsatz in der arktischen Eiswüste kommen 4 Wissenschaftler der internationalen Arktisstation Trudeau ums Leben. Drei der Toten weisen die gleichen Merkmale auf: ihre Körper sind auf völlig unnatürliche Weise verrenkt, die Lungen steinhart und die Augen völlig weiß, leer gelaufen. Das vierte Opfer wurde in einiger Entfernung nackt und erfroren aufgefunden. Eine fünfte Wissenschaftlerin, die ebenfalls zu der Gruppe gehörte, wurde am Todestag planmäßig von einen russischen U-Boot abgeholt. Es sollte nach hause, nach Russland gehen. Aber dort kommt das U-Boot nicht an. Es sendete aus einem norwegischen Fjord einen verschlüsselten SOS-Notruf an die russischen Militärbehörden ab. Das U-Boot wird gefunden, alle 95 Besatzungsmitglieder sowie die Wissenschaftlerin sind tot. Getötet auf dieselbe Art und Weise wie die drei Opfer der Expedition.
Jessie Hanley, amerikanische Epidemologin, spezialisiert auf solche Todesfälle, wird in die Station gebracht, um den Tod der Wissenschaftler zu klären, die Todesursache zu finden. Gleichzeitig schickt das russische Flottenkommando ein U-Boot mit dem altgedienten Admiral Rudenko und einen Special-Agenten in Richtung Station. Auch ihr Befehl: den Erreger finden.
Die Suche gestaltet sich aber schwierig. Hanley ist, anders als sonst, wo sie ein Spezial-Team bei sich hat, auf sich gestellt, hat nur Unterstützung von wenigen Mitarbeitern der Station Trudeau. Sie muss unter Extrembedingungen schnell den Vektor finden, denn die ganze Station, zu der einige hundert Menschen gehören, ist in Gefahr. Dies wird ihr spätestens klar, als weitere Todesfälle in der Station selber auftreten. - Handelt es sich um einen anorganischen Stoff als Todesursache? ZB ein Gas oder Gift? Ist es ein natürlicher biologischer Erreger, ein Bakterium oder ein Virus? Oder ist es gar möglich, dass in der Station Biowaffen hergestellt wurden?
Die Handlung ist spannend. Gut und flüssig lesbar geschrieben. Allerdings: es ist mehr als ein rein unterhaltsamer Thriller. Jurjevics hat sehr viel Fach- und Hintergrundwissen vor allem aus den Bereichen Biologie und Arktis-Forschung eingebaut. Dieses wird meistensteils auch erläutert. Der Leser sollte aber dennoch auch ein bisschen Grundkenntnisse biologischer Art haben und auch ein Faible für dieses Gebiet.
Negativ fiel mir auf, dass der Autor den Kalten Krieg noch einmal reaktiviert, um seiner Handlung einen besonderen Kick zu geben. Aus meiner Sicht völlig überflüssiger Weise, denn er hätte auch ohne diesen Einbau die Geschichte genauso spannend inszenieren können. Aber hierbei spielen, so mein Eindruck, persönliche Animositäten des in den USA lebenden, aus Lettland stammenden Autors eine Rolle.

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