Jussi Adler-Olsen Das Alphabethaus (6 CDs)

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Inhaltsangabe zu „Das Alphabethaus (6 CDs)“ von Jussi Adler-Olsen

Deutschland zur Zeit des Zweiten Weltkriegs: Nach einem Flugzeugabsturz über feindlichem Territorium retten sich die britischen Fliegerpiloten Bryan und James in einen Krankentransport. Um nicht entdeckt zu werden, nehmen sie die Identität von zwei deutschen Soldaten an und gelangen so in ein Lazarett für Geisteskranke. Hier müssen sie ihre Rolle spielen und sind der Willkür und dem Sadismus des Personals hilflos ausgeliefert. Bryan gelingt schließlich die Flucht, doch das Schicksal von James bleibt ungewiss. §Adler-Olsens erfolgreiches Debüt ein nervenaufreibender Thriller, gelesen von Wolfram Koch.

Ergreifende und gut durchdachte Geschichte über Freundschaft, Krieg und Abhängigkeit.

— Glanzleistung
Glanzleistung

sollte jeder mal lesen!

— locke61
locke61

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    Das Alphabethaus (6 CDs)
    Kleine1984

    Kleine1984

    28. September 2014 um 20:57

    Der Roman fängt gut und vielversprechend an, aber wird leider schnell unglaubwürdig. Zwei britische Soldaten Bryan und James stürzen mit ihrem Flugzeug im zweiten Weltkrieg auf deutschem Gebiet ab. Sie fliehen und verstecken sich in einem Zug, wo sie sich als deutsche verwundete Soldaten ausgeben. Natürlich gelingt es ihnen nicht entdeckt zu werden und zusammen zu bleiben. Sie werden in ein Hospital verlegt, wo sie als Versuchskaninchen für Psychopharmaka benutzt werden. Trotz der starken Medikamente bleiben sie jahrelang unentdeckt. Es scheint endlos viel Zeit zu vergehen bis einem von beiden eine haarsträubende actiongeladene Flucht gelingt. Dort hätte der Roman eigentlich enden sollen... aber natürlich versucht der eine 50 Jahre später seinen Kameraden wieder zu finden. Dabei trifft er natürlich die halbe Belegschaft des Hospitals wieder, der Zufall hilft nur all zu oft, so dass es auch unfreiwillig komisch wirkt. Außerdem bin ich mit den geänderten Namen öfter durcheinander gekommen. Alles in allem ein eher schlecht konstruierter, sehr sehr langatmiger Roman, der den Titel Thriller nicht wirklich verdient hat.

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  • Rezension zu "Das Alphabethaus" von Jussi Adler-Olsen

    Das Alphabethaus (6 CDs)
    Thrill

    Thrill

    Jussi Adler-Olsen ist einfach nichts für mich. Zwei Piloten die im zweiten Weltkrieg über Deutschland abstürzen und sich dann (ohne die Sprache zu kennen) in einem Krankenhaus für Geisteskranke verstecken. Dort simulieren sie (ohne die Sprache zu kennen) so treffend über Jahre hinweg psychisch Kranke, dass es ausser ein paar weiteren Simulanten niemand bemerkt. Sogar falsche Bluttransfusionen und ständige Schocktherapien mit Strom werden überlebt. Es ist mir auch ein Rätsel wie die zwei die Zusammenhänge verstehen können und wie sie verstehen können was die andren Simulanten sich des Nachts zuflüstern, denn habe ich´s schon erwähnt? Sie können kein Deutsch! Jussi Adler-Olsen ist mit Sicherheit zu Recht ein Bestseller-Autor, aber in mein Regal wird er es nicht mehr schaffen. Auch die anderen Bücher haben mir nicht wirklich gefallen, wobei dieses hier noch wirklich das schlechteste ist.

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  • Rezension zu "Das Alphabethaus" von Jussi Adler-Olsen

    Das Alphabethaus (6 CDs)
    locke61

    locke61

    09. August 2012 um 17:38

    Zwei englische Piloten, Aufklärer und Kartografen, werden dazu abkommandiert zusammen mit einer Staffel amerikanischer Bomber Richtung Osten zu fliegen. Während die Bomber "ihre Arbeit" taten, müssen Brian und James, Freunde von Kindheit an, abschwenken und in der Gegend um Chemnitz Fotos machen und Auffälligkeiten erkunden. Doch sie werden abgeschossen. Sie können fliehen, werden aber von einer Hundestaffel verfolgt, mit letzter Kraft springen sie in einen vorbeifahrenden Zug. Es ist ein Sanitätszug, der Verwundete von der Front aber auch Soldaten, die Heimaturlaub haben, Richtung Süddeutschland bringt. Bei genauerem Hinsehen, bemerken die beiden, dass alles SS und SA Leute sind. Ihre Flucht wird bemerkt und die Wagen kontrolliert. Abspringen wäre tödlich. Doch sie finden einen Ausweg. Sie "entsorgen" einen gerade verstorbenen Soldaten durch's Zugfenster und ein weiterer folgt ihm kurz darauf - er wäre ja sowieso gestorben! Die englischen Uniformen folgen. James und Brian legen sich in die jetzt freien Betten, begleitet mit nichts außer einem Krankenhemd. Zusätzlich hauen sie sich noch die Infusionsnadeln ihrer Vorgänger in den Arm. Die erste Kontrolle folgt schon kurz darauf. Sie stellen sich bewusstlos und beobachten das Tun des Arztes und der Schwestern und stellen erschrocken fest, daß hier nicht der pysische sondern der psychische Zustand der Patienten untersucht wird. Brian und James haben einen Sonderstatus im Zug, d.h. auf Brians Krankenblatt steht der Name Arno von der Leyen und auf James's Gerhart Peuckert, beides hohe SS Offiziere mit einem brutalen Hintergrund. Als der Zug hält, werden die Patienten unter strenger Bewachung in Lastwagen umgeladen und Richtung Freiburg gefahren in ein Sanatorium für psychisch Kranke. In der Hoffnung auf eine schnelle Flucht fügen sie sich ihren Bewachern. Tagelange Elektroschocks und Tablettengaben wechseln sich ab. Groß ist die Gefahr der Entdeckung, denn immer wieder werden Simulanten gefunden und auf der Stelle erschossen. Nächtliche Übergriffe dezimieren die Patientenzahl im Zimmer. James stellt fest, daß noch mehr Simulanten im Zimmer sind und versucht Brian zu warnen. Doch zu spät. Auch er ist den gewaltsamen Übergriffen der anderen ausgeliefert. Als Brian sieht, wie sein bester Freund fast totgeschlagen wird und nicht mehr zu sich kommt versucht er zu fliehen. Doch es misslingt. Jetzt ist er das Opfer. Beim zweiten Mal klappt es. Er schlägt sich durch bis an die Front, wird von den Amerikanern aufgegriffen und tagelang verhört. Als er erfährt, daß das Sanatorium von den Alliierten in Schutt und Asche gelegt worden ist, bricht er zusammen und wird nach England zurückgebracht. Während er sein Leben aufbaut: er studiert Arzt, geht später in die Pharmazie, gründet eine Familie und eine gutgehende Firma, sucht er seinen Freund. Das Trauma seiner Erlebnisse belasten ihn, verfolgen ihn im Schlaf und lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Eine Einladung nach München zur Olympiade 1972 gibt den Ausschlag. Auf Umwegen kommt er nach Freiburg und forscht nach. Was ist mit James bzw. Gerhart Peukert passiert? Ist er wirklich tot? Doch er sticht in ein Wespennest, die "Simulanten" von 1944 leben noch. Nein, es ist keine typische Kriegsgeschichte. Es geht um die Freundschaft zweier Männer die sich seit Kindheit kennen, zusammen studiert haben und miteinander zum Militär gingen. Es geht um Gewalt an Menschen, die sich nicht wehren können. Das Buch hat mich gefangen, ich wollte unbedingt wissen wie es mit den beiden weitergeht. Gleichzeitig war ich beim Lesen wie unter Strom. Es ist ein sehr aufwühlendes Buch, eines das noch eine Weile nachglüht. Was mich auch sehr berührt hat waren die regionalen Beschreibungen. Da bin ich halt zuhause. Und den Kartoffelmarkt in Freiburg kann ich nur empfehlen

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