Jussi Adler-Olsen Erbarmen

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Inhaltsangabe zu „Erbarmen“ von Jussi Adler-Olsen

Der erste Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen: Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: "Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?" Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten. Wer sind die Täter?
Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?

Super spannend und toll geschrieben.

— LariMogelzahn

http://www.nixzulesen.de/index.php/2017/06/28/erbarmenjussiadlerolsen/

— toertchen

super spannend. Hat beim Lesen einige Längen, aber wenn man durch ist, merkt man, dass man diese Infos zum Verständnis braucht.

— Bilqis

Mal was von der Backlist: spannend bis zum Schluss

— ulrikerabe

Super gut. Von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd.

— MaiPie80

Super Spannende Geschichte mit tollen Figuren die man lieben lernt. Ein sehr besonderes Team..

— SeitenHiebe

Super Story. Coole Ermittler. Teilweise langatmig.

— alexanderptok

Das Debut dieser Serie hat mich überzeugt.

— Dataha

Anfangs sehr zäh aufgrund der vielen skandinavischen Namen und Orte. Zum Ende aber ganz spannend. Hatte insgesamt mehr erhofft. 3 Sterne

— Northland0815

Ich hab schon viel Gutes über Jussi Adler-Olsen gehört... und es scheint alles wahr zu sein!

— Frau-Aragorn

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  • Rezensionen
  • Leserunden
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  • Themen
  • Ein vielversprechender Reihenauftakt, der aber noch etwas verhalten daher kommt

    Erbarmen

    Nelly87

    20. January 2018 um 17:02

    Carl Mørck hat als Polizist das erlebt, wovor sich wohl jeder Beamte fürchtet. Bei einem Einsatz wird auf ihn und seine zwei Kollegen geschossen. Ein Streifschuss in die Schläfe setzt den Polizisten über Wochen außer Gefecht. Doch seine beiden Kollegen trifft es noch schlimmer. Einer stirbt und der zweite ist seither gelähmt ans Bett gefesselt. Dieses Ereignis hat Mørck den Lebensmut genommen und ihn zum Zyniker werden lassen. Seine Rückkehr in den aktiven Dienst gestaltet sich daher dementsprechend schwierig. Mit ihm ist einfach nicht zusammenzuarbeiten. Carl ist mittlerweile mehr der einsame Wolf, also muss eine Lösung her. Seine Vorgesetzten richten das Sonderdezernat Q ein, in dem Carl nicht nur der Chef sondern auch einziges Mitglied ist. Seine Aufgabe wird es sein, alte unaufgeklärte Fälle wieder aufzurollen und wenn möglich, auch zu lösen. Ein ungewöhnliches Ermittlerduo startet durch Zur Seite gestellt wird ihm lediglich der muslimische Assad, der allerdings lediglich Kaffee kochen und putzen sollte. Doch der scheint sich, im Gegensatz zu seinem Chef, wirklich für den Fall zu interessieren, für den sich Carl entschieden hat. Merete Lynggaard verschwand vor Jahren spurlos von einer Fähre, auf der sie mit ihrem behinderten Bruder unterwegs war. Es tauchte nie eine Leiche oder ein Lebenszeichen von ihr auf. Ist die junge aufstrebende Politikerin von Bord gegangen und ertrunken? Oder wurde ihr Gewalt angetan? Carl macht sich gemeinsam mit Assad auf die Suche nach Antworten und merkt schnell, dass die Geschichte tiefer geht als zuerst gedacht. Erbarmen ist der Auftaktband der Sonderdezernat Q-Reihe. Und bei der spalten sich die Meinungen, die ich bisher so gehört habe. Viele Blogger schwören auf Adler-Olsen und können es kaum erwarten, das neuste Werk aus der Buchhandlung zu holen. Privat wurde mir aber eher immer abgeraten bzw. mir wurde zumindest gesagt, dass die Storys nicht sooo toll sind. Klar, dass ich da neugierig wurde. Aber so richtig schlau bin ich auch hinterher noch nicht. Tatsächlich konnte mich Adler-Olsen mit der Idee seines Kriminalfalles total überzeugen. Kein Mord, kein Totschlag und trotzdem Spannung ohne Ende. Das gelingt nur den wenigsten Thrillerautoren. Interessant war auch einmal der etwas andere Einstieg in ein Buch dieses Genres. Meist bekommt man als Leser ja zunächst einen eher verschwommenen Einblick, wie das Opfer dem Täter zum Opfer fällt oder was dieser mit seiner Beute in Gefangenschaft anstellt. Zu dem Zeitpunkt, in dem man als Leser hier hinzutritt, ist das Verschwinden von Merete schon Monate her. Das ist eindeutig ein Pluspunkt auf der Haben-Seite. Dem stand allerdings stellenweise die Komplexität entgegen. Versteht mich nicht falsch, ein Thriller darf gerne vielschichtig sein. Es darf gerne verstrickt und ein bisschen kompliziert sein. Jussi Adler-Olsen packt hier aber eine Vielzahl von Charakteren in seine Geschichte, die kaum bis gar nicht auftreten, nachher den Namen ändern, sich als andere ausgeben… Ist man da nicht komplett bei der Sache, verliert man schnell den Anschluss. Erschwert wird ein Durchblick auch dadurch, dass, wie gesagt, viele Personen gar nicht aktiv auftreten, sondern nur in der Schilderung des Buches oder während Dialoge zwischen zwei anderen Personen erwähnt werden. Mir viel es da schwer, ein Bild zu erhalten, was mir eine Zuordnung erleichtert hätte. Allgemein hatte ich oft das Gefühl, als würde man ein Geschehen nicht wirklich miterleben, sondern nur erzählt bekommen. Da Erbarmen mein erstes Adler-Olsen Buch war, kann ich nicht sagen, ob das ein charakteristischer Schreibstil von ihm ist, aber damit hat er sich auf jeden Fall von der Masse seiner Kollegen abgesetzt. Das Buch besticht allerdings durch ein sehr skurriles Ermittlerduo. Carl Mørck ist ein typischer Querschläger, der immer links geht, wenn alle anderen rechts wollen. Sein Chef möchte ich nicht sein, denn nicht nur, dass er kaum mit den Kollegen zusammen arbeiten kann, auch Beförderungen und Lehrgänge lehnt er kategorisch ab. Assad dagegen ist die Motivation auf zwei Beinen. Obwohl er von Polizeiarbeit scheinbar gar keine Ahnung hat, drängt er Carl immer wieder voran. Die Putzhilfe bringt sich und seine Kultur dabei auch immer wieder gerne ein, wenn es vielleicht nicht so gewünscht ist. Diese beiden vergisst man so schnell auf keinen Fall. Fazit Der Auftaktband der Sonderdezernat Q-Reihe bleibt einem auf jeden Fall im Gedächnis, egal, ob man das Buch gut fand oder nicht. Ein eigenwilliger Schreibstil, ein sehr ungewöhnliches Ermittlerduo und eine mitreißende Story sorgen dafür. So richtig vom Hocker reißen konnte mich Erbarmen nicht, aber gut unterhalten gefühlt habe ich mich auf jeden Fall. Neugierig auf die Nachfolger bin ich trotzdem, da die Idee des Dezernat Q mit seinen bereits kalten Fällen viel Potenzial bietet. Schändung, Teil 2 der Reihe, wird definitiv bei mir einziehen.© Nellys Leseecke

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  • Warum

    Erbarmen

    nati51

    19. December 2017 um 11:15

    Warum verschwindet Merete Lynggaard, Shooting Star auf der politischen Bühne und Powerfrau, spurlos von einer Ostsee-Fähre? Zurück bleibt nur ihr Auto. Ihr behinderter Bruder Uffe, mit dem sie die Reise angetreten hat, wird einige Tage später von der Polizei auf Fehmarn aufgegriffen. Doch er ist der Polizei keine Hilfe, da er nicht spricht. Es gibt keine Anhaltspunkte für einen Selbstmord, Mord bzw. Unfall. Die Nachforschungen der Polizei bringen kein Ergebnis.Fünf Jahr später. Carl Morck, Vize-Polizeikommissar, fühlt sich schuldig, nach dem bei seinem letzten Einsatz ein Kollege aus seinem Team getötet wurde und der andere schwerverletzt im Krankenhaus liegt. Nach einer Pause soll er wieder die Polizeiarbeit aufnehmen, doch keiner möchte mit dem brummigen Carl zusammen arbeiten. Kurzer Hand wird er weggelobt und übernimmt die Leitung des neugegründeten Sonderdezernats Q. Dieses Ressort soll sich um ungelöste Fälle kümmern. Als erstes wird der Fall von Merete Lynggaard neu aufgerollt. Als einzigen Mitarbeiter erhält Carl eine Hilfskraft zu geteilt, den syrischen Einwanderer Assad, der sich um die Reinigung des Büros und um Kopierarbeiten kümmern soll. Doch Assad entwickelt unerwartete Fähigkeiten.Keiner ahnt, dass Merete Lynggaard noch lebt. Seit fünf Jahren wird sie in einer Druckluftkammer unter grausamen Bedingungen gefangen gehalten. Und jedes Jahr an ihrem Geburtstag wird ihr eine Frage gestellt. Doch diese kann sie nicht beantworten und somit wird der Druck in der Kammer erhöht.Absolut faszinierend fand ich die Schilderung wie Merete mit ihrer Isolationshaft fertig wird und verhindert, dass sie den Bezug zur Außenwelt verliert. Das Buch ist flüssig geschrieben. Ab der ersten Seite spannend geschildert, gleichzeitig eine ungewöhnliche Story, die an die Nieren geht, doch ab und zu kann man sich ein schmunzeln nicht verkneifen. Das sympathische mit Ecken und Kanten behaftete Ermittler-Duo Carl und Assad bietet noch großes Entwicklungspotential, auf das man sich im nächsten Band dieser Serie freuen kann. Ein absolut lesenswerter Krimi.

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  • Grausam und spannend, würdiger Auftakt für das Sonderdezernat Q

    Erbarmen

    ulrikerabe

    14. September 2017 um 21:04

    Merete Lynggard ist junge aufstrebende Politikerin in Dänemark. So kompetent und ehrgeizig sie in ihrem politischen Leben auftritt, so zurückgezogen und geheimnisvoll gestaltet sich ihr Privatleben. Mit Gründen. Doch auf einer Überfahrt mit der Fähre von Dänemark nach Deutschland, unterwegs zu einem Urlaub mit ihrem Bruder nach Berlin, verschwindet sie spurlos. Unfall, Mord, Selbstmord, als alle möglichen Fragen unbeantwortet bleiben, wird der Fall schließlich zu den Akten gelegt. Niemand ahnt, dass sich die Frau in der Gewalt von sadistischen Entführern befindet, die sie über Jahre hinweg gefangen halten und einem geheimnisvollen Racheplan verfolgen.Fünf Jahre später, Carl Mørck, Vizepolizeikommissar, kehrt wieder zum Dienst zurück. Bei seinem letzten Einsatz selbst verwundet, wurde ein Partner erschossen und einer so schwer an der Halswirbelsäule verletzt, dass dieser irreversibel gelähmt bleibt. Resigniert, unmotiviert, zynisch rechnet Carl nicht damit, zum Leiter des neu gegründeten Dezernats Q hochgelobt zu werden, eine Abteilung für ungelöste Fälle von besonderer Bedeutung, die einzig und allein aus politischem Kalkül eingerichtet wurde. Selbst ein alter Hase, weiß Carl, wie in der Polizeipolitik selbiger läuft und verschafft sich so einige Annehmlichkeiten und hofft seine Tage mit Arbeitsvermeidung herum zu bekommen. Doch seine Hilfskraft Hafez el-Assad, syrischer Immigrant, hat wesentlich mehr drauf, als starken Kaffee zu kochen und die Böden zu wischen und motiviert ihn mit penetranter Liebenswürdigkeit So nimmt sich Carl des Falls der verschwundenen Politikerin an. Bald ist Carls kriminalistischer Sinn geweckt.Der Thriller wird in zwei Erzählebenen geschildert, die gegenwärtigen Ermittlungen sowie in Rückblenden die Geschichte der Entführung und Gefangenschaft Meretes. Dadurch hat der Leser natürlich einen Vorteil gegenüber den Ermittlern. Schon bald sind die Motive der Entführer klar, während Carl Mørck und Assad noch nicht einmal ahnen, dass Merete noch am Leben ist. Trotzdem ist der Thriller rasant spannend. Die Story ist dicht, packend und atmosphärisch und ließ mich nur so über die Seiten fliegen. Ich jedenfalls habe enormen Aufholbedarf bekommen an den weiteren Bänden über das Sonderdezernat Q.

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  • ...fesselnd..

    Erbarmen

    Lesebegeisterte

    09. August 2017 um 14:49

    Für Leser von Stieg Larsson!
    Eine sehr fesselnde Geschichte. Ich wurde gleich auf den ersten Seiten in ihren Bann gezogen. Ich hoffe, es kommen noch weitere Fälle von Carl Moerk und Assad.

  • Carl Mørck und Assad ein super Team

    Erbarmen

    lyydja

    07. August 2017 um 20:26

    Erbarmen, der erste Thriller der Reihe um Carl Mørck und sein Sonderdezernat Q und hat mir großen Spaß beim Lesen gemacht. Von Anfang an hat er mich durch seine beiden Handlungsstränge, der eine geht von Merete seit 2002 aus und der andere von Carl Mørck in 2007, gefesselt und man so nicht bis zum Schluss wusste wie es mit Merete ausgeht. DIese beiden Parallelen Handlungsstränge fand ich auch gut, da sie eben Spannung in die Geschichte und die manchmal etwas langatmigen Ermittlungen gebracht haben und man so den Eindruck hatte hautnah dabei zu sein. Auch konnte man so relativ gut mitraten, was ich bei Krimis gerne mache. Die Charaktere haben mir hier wirklich gut gefallen und Carl und sein Assistent Assad, der noch immer etwas mysteriös erscheint und bei dem ich hoffe, dass man noch mehr über ihn erfährt, haben den ein oder anderen Witz in den Thriller gebracht und waren mir sehr symphatisch. Erbarmen war zwar zwischenzeitlich mal etwas langatmig und das Ende ging etwas schnell, doch insgesamt ein gut durchdachter Thriller, welcher nicht zuletzt wegen seiner Hauptcharaktere, großen Spaß beim Lesen macht. Ich persönlich bin nun schon sehr gespannt auf die Folgebände, die ich natürlich lesen werde, die aber noch etwas Luft nach oben haben.

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  • Interessanter Ermittler und spannender Fall!

    Erbarmen

    Anjaxxx

    24. July 2017 um 07:59

    Ich habe die Bücher von Jussi Adler-Olsen schon eine ganze Weile zu Hause, aber noch keins gelesen und auch noch keinen Film gesehen. Da alle immer so schwärmen, dachte ich mir, muss ich dann jetzt doch mal anfangen die Reihe zu lesen. Das habe ich erstmal fast bereut und mir echt schwer getan. Ich hatte anfangs wirklich Probleme mit den ganzen komplizierten Namen und auch die Handlung hat mich nicht mitgerissen. Alles war irgendwie "trocken". Ich habe aber trotzdem weitergelesen und kurz vor der ersten Hälfe war ich einfach nur noch gefangen in dem Buch.Hochspannend wird der Fall um Merete, die plötzlich verschwunden ist, erzählt. Auch Carl Mørck wurde für mich immer interessanter und vor allem sympathischer, genau wie seine Kollegen. Wo ich zu Beginn mit den Protagonisten gar nicht warm geworden bin, so habe ich diese im Verlauf des Buches immer mehr lieben gelernt. Hier hat der Autor wirklich sehr authentische, vielfältige und eigene Charaktere erschaffen.Ich war so gespannt wie es mit Merete weitergeht und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn der Spannungsbogen war zum reißen gespannt! Auch wenn ich schnell wusste wer die Täter sein müssten und warum, so war das Ende doch ein reines Herzschlagfinale zum mit zittern und hält sogar noch manche Überraschung bereit. Sehr gutes Buch, ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterlesen!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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    • 2656

    Frau-Aragorn

    10. July 2017 um 15:31
  • Großartiger Auftakt einer Reihe

    Erbarmen

    Frau-Aragorn

    10. July 2017 um 15:30

    "Die Frau im Bunker" war mein erstes Buch von Jussi Adler-Olsen. Ich lese zwar viele und unterschiedlichste Thriller, doch hab ich mich dabei, bis auf wenige Ausnahmen,  auf den Bereich USA, England und Deutschland konzentriert, und die Skandinavier außen vor gelassen. Was für ein Fehler! Der Auftakt zur Reihe um Carl Mørk vom Sonderdezernat Q, ist ein großartiges Stück Thrller-Literatur. Der Charakter des Hauptprotagonisten ist authentisch und herrlich ironisch dargestellt,  genauso wie der seines neuen Assistenten Assad. Überhaupt ist der Roman in einem herrlich sarkastischen Ton gehalten, ohne die hohe sprachliche Qualität einzubüssen.  Trotz des eventuell erwähnten hohen sprachlichen Anspruchs lässt sich das Buch aber verständlich und leicht durchlesen. Ab einem gewissen Punkts kann man auch gar nicht mehr anders, da der Spannungsaufbau immens gut ist. Es gefällt mir unglaublich gut,  wie die Erfahrungsebene des Opfers und die des Ermittlern aufeinander zugeführt werden. Dies endet in einem der heftigsten Showdowns, die ich je gelesen habe. Ein weiterer literarisch unglaublich guter Schachzug war, dass man wirklich das Gefühl hatte, man wäre durch die eigene Kombinationsfähigkeit gleichzeitig mit Carl auf den Täter gekommen.  Alles in allem mein erstes, aber gewiss nicht mein letztes Buch dieser Serie, die ich nur weiterempfehlen kann!

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  • Rezension zu "Erbarmen" von Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

    tragalibros

    28. April 2017 um 17:13

    2002 verschwindet eine aufstrebende Politikerin spurlos auf einer Fähre. Da man von einem Unfall und Tod durch Ertrinken ausgeht, wird der Fall bald zu den Akten gelegt. Als fünf Jahre später ein Sonderdezernat der Polizei gegründet wird, stößt Komissar Mørck wieder auf die Ermittlungsakte. Er nimmt sich des Falls an und findet schließlich eine Spur, die zu lange schwelendem Hass, Wut und Verachtung führt..."Erbarmen" ist mein erster Thriller von Adler-Olsen. Bisher habe ich von dem Autor größtenteils gute Kritiken gelesen und kann dem, nach der Lektüre, zustimmen.Der Leser wird sehr schnell in die Geschichte eingeführt und lernt den Protagonisten Mørck und seinen Assistenten Assad kennen. Die beiden bilden ein sehr sympathisches Ermittlerduo und haben sich so sehr bald in mein Herz geschlichen. Selbst von Nebencharakteren wurde ein wunderbares Bild gezeichnet, und so konnte ich mir jede einzelne Person vor Augen führen. Auch die Story an sich hat mich angesprochen und überzeugen können. Die Handlung beginnt zwar eher langsam, kommt dann aber ins Rollen, sodass ich das Buch bald nicht mehr aus der Hand legen wollte. Adler-Olsen vermittelt wunderbar die Spannung, die mit den voranschreitenden Ermittlungen einhergeht. Auch das Rätseln, wer denn der Täter ist und ob es sich um einen oder mehrere Verbrecher handelt, hat dem Buch die richtige Würze gegeben. Was den Schreibstil betrifft, so kann ich sagen, dass er mir außerordentlich gut gefallen hat. Der Autor verwendet keine langatmigen Umschreibungen und baut eine gesunde Portion Humor in die Geschichte ein. Das Lesen war dadurch flott und hat viel Spaß gemacht. Mein Fazit: 5 Sterne. Adler-Olsen hat mich gleich mit dem ersten Fall seines Ermittlers Mørck überzeugt und für weitere Bände begeistert. "Erbarmen" wird nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein!

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  • krimi, adler olsen,

    Erbarmen

    Bonbosai

    25. April 2017 um 21:13

    Grausam und ergreifend, und so packend geschrieben Der Roman wechselt beständig die Zeiten. 2002 wird Merete entführt. 2007 landet der ungelöste Fall bei Carl Mørck, dem Leiter des neugegründeten Sonderdezernats Q auf dem Tisch. Zwischendurch Rückblicke in die Zeit der Kindheit von Merete und Uffe. Die zentrale Frage, die sich durch einen langen Teil des Buches zieht ist „Warum“. Warum wurde Merete entführt, warum wird sie so lange festgehalten? Es dauert bis man die Zusammenhänge versteht. Die Story liefert Spannung und Grausamkeit. Die Schilderung der Isolationshaft, der Kampf ums Überleben, ganz schlimm die Beschreibung der Zahnschmerzen. Der Autor versteht es die Geschichte nervenaufreibend zu vermitteln. Der Schreibstil dieses Buches gefällt mir. (Nicht vergleichbar mit „Das Alphabethaus“, da gefällt mir Jussi Adler-Olsen nicht). Fazit: Ein spannendes und packendes Buch, ich habe es im Eiltempo gelesen und werde mir nun den zweiten Fall des Sonderdezernates vornehmen. 

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    • 3
  • Druck und Spannung steigen

    Erbarmen

    dominona

    06. April 2017 um 06:01

    Die einzelnen Teile und Ebenen des Thrillers sind gut miteinander verbunden und den Perspektivenwechsel fand ich sehr passend. Die Spannung hat sich gehalten. Auch die Charaktere, die man in folgenden Fällen wohl wiedersieht, sind nicht das übliche Ermittlerduo und haben mich neugierig gemacht. Deshalb werde ich mir die anderen Fälle von Kommissar Carl Morck im Sonderdezernat Q auch noch ansehen.

  • 1. Fall für Carl Morck

    Erbarmen

    Tricksi

    26. March 2017 um 13:16

    Klapptext:Und dann kam die Angst wie ein schleichendes Gift. Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?« Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten. Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben? Es ist der erste Fall für Carl Morck, Spezialermittler des neu eingerichteten Sonderdezernats Q in Kopenhagen, und seinen sysrischen Assistenten Hafez el-Assad: ein atemloser Wettlauf um das Leben einer Frau, die längst als tot galt. Meinung:Es war das erste Buch von Olsen, was ich gelesen habe und ich muss sagen, die postitiven Bewertungen kann ich ebenfalls nur bestätigen. Der Schreibstil ist flüssig und einfach geschrieben. Die Wechsel zwischen den Jahren gefallen mir sehr gut. Es stört den Lesefluss absolut nicht und ist super umgesetzt. Die Charaktere sind auf Anhieb sysmpathisch und das Zusammenspiel zwischen Morck und Assad ist einfach super. Absolut Daumen hoch für diese story und ich freue mich schon auf die nächsten Bände. Ich kann diesen Thriller nur jedem empfehlen.

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  • Für Fans von Stieg Larsson

    Erbarmen

    MinaRico

    23. March 2017 um 21:18

    Carl Morck hat es schwer in seinem Job. Bei seinen Kollegen und Vorgesetzten im Polizeipräsidium von Kopenhagen ist er nicht sehr beliebt. Er gilt als ungemütlich und so wird er kurzerhand in den Keller des Präsidiums verfrachtet. Dort soll er als Spezialermittler das neu eingerichtete "Sonderdezernat Q" leiten, welches sich mit ad acta gelegten Fällen, die nie abgeschlossen wurden, beschäftigt. Unmotiviert widmet er sich dem ersten Fall: dem der aufstrebenden und schönen Politikerin Merete Lynggaard, die vor etlichen Jahren spurlos von einer Fähre verschwand.Was er nicht weiß ist, dass es nach all den Jahren immer noch ein Wettlauf gegen die Zeit ist. Denn Merete ist nicht tot, sie durchlebt einen der denkbar grauenvollsten Albträume, die man sich nur vorstellen kann. Gefangen in einem Gefängnis aus Beton.Ihr Martyrium ist unvorstellbar. Unablässig stellt man sich diese eine zentrale Frage: WARUM??? Manchmal hat man so eine Ahnung, wer der Täter ist oder sein könnte. Diese Ahnung lässt einen hier völlig im Stich. Der Moment, als mir das Motiv schwarz auf weiß auf den Seiten präsentiert wurde, ließ mich die Luft anhalten. Dann wurde schlagartig alles klar und das Grauen überkam mich mit voller Wucht. Aber trotz allem hatte ich für den Bruchteil einer Sekunde ein ganz klein wenig Verständnis für den Täter.Im Laufe der Ermittlungen bilden sich weitere Erzählstränge, die nicht wirklich mit diesem Fall im Zusammenhang stehen, für das Verständnis der Vorgehensweise des Ermittlers aber nahezu unabdingbar sind. Carls Helfer Assad, der ihm indirekt als Partner zur Seite steht, ist eine wahre Quelle an geistreichen Ideen. Diese intensive Charakterzeichnung der Protagonisten erlaubt dem Leser eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.Man muss Carl einfach mögen. Und Assad kann man ob seiner Unbedarftheit nicht böse sein. Beide sind intelligent, scharfzüngig und gewieft, aber auf eine sehr sympathische Weise, so dass sie sich optimal ergänzen. Der lebendige, klare und schnörkellose Schreibstil hat mir sehr gefallen. Auch wenn es zu Beginn etwas langatmig war, so wurde es schnell und dann auch bis zum Schluss spannend.Die Geschichte ist geschickt konstruiert, ein intelligent gesponnenes Netz um eine psychologisch und atmosphärisch dichte Handlung. Der rote Faden zieht sich durch das ganze Buch, so dass man es kaum aus der Hand legen mag. Empfehlenswertes Buch, was man gelesen haben sollte. Sicherlich auch für Freunde von Stieg Larsson geeignet.

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  • Kein erbarmen für die Leser

    Erbarmen

    birgitfaccioli

    28. February 2017 um 17:00

    Ein Fall der eigentlich schon Jahre abgeschlossen scheint, aber der Schein trügt. Ein Krimi der durch pure Spannung und Witz  besticht. Nicht eine Sekunde kommt Langeweile auf .Die drei Hauptfiguren sind einfach herrlich und Karl Mork macht Lust auf mehr. Er nimmt  sich alte Fälle vor die nie gelöst wurden in seinem eigens für ihn eingerichteten Sonderdezernat Q wo er seinen Kollegen , die den kauzigen Kommissar nicht mögen , nicht mehr in die Quere kommen kann.

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  • Erbarmen (Jussi Adler-Olsen)

    Erbarmen

    Steffinitiv

    27. February 2017 um 09:41

    Das Buch Taschenbuch: 421 Seiten Verlag: dtv (erschienen am 1. Februar 2011)Sprache: DeutschISBN: 978 – 3423212625 oder 3423212624Alter: Erwachsene Kurzmeinung: Spannend bis zum Schluss - ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen! Klappentext:Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?« Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten. Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben? Der erste Fall für Carl Mørck, Spezialermittler des neu eingerichteten Sonderdezernats Q bei der Kopenhagener Polizei, und seinen syrischen Assistenten Hafez el-Assad, der seinen Chef nicht nur durch unkonventionelle Ermittlungsmethoden überrascht ... Mein Fazit Inhalt: In diesem Kriminalroman geht es um den Ermittler Carl Mørck, der sich in einem neu ins Leben gerufenen Sonderdezernat Q um alte, noch ungelöste Fälle kümmern soll.Sein erster Fall ist der von Merete, einer Politikerin, die auf grausame Weise entführt und gefoltert wird. Ihr Aufenthalt bei den Entführern überdauert Tage, Wochen und Monate. Sie wird mit verschiedenen weniger offensichtlichen Foltermethoden gezwungen, sich darüber Gedanken zu machen, warum ausgerechnet sie hier ist. Die Methoden reichen von dauerhafter Dunkelheit über Druckveränderungen in der Luft bis hin zu dauerhaftem Licht. Doch Merete weiß nicht, warum ausgerechnet sie dieses Schicksal erleiden muss. Man begleitet auf der anderen Seite Carl, der versucht, so wenig wie möglich für ein gutes Ergebnis zu leisten. Er stellt sich als Hilfe Assad ein, einen muslimischen Ausländer, der sich von Carl einige Spitzen gefallen lassen muss. Doch wie sich im Laufe der Geschichte herausstellt, hat dieser einiges auf dem Kasten!Auf dem anderen Schauplatz, der umfunktionierten Halle, wird immer klarer, wie krank Meretes Entführer sind und wie viel Befriedigung sie empfinden, wenn Merete leidet. Der Druck der Kammer steigt bis hin zu 6 Bar. Merete ist mittlerweile 5 Jahre eingesperrt und die beiden Zeitachsen befinden sich so ziemlich übereinander, da erfährt sie, wer der Entführer ist und warum sie eingesperrt worden ist. Auch Carl macht Fortschritte, doch weiß er nicht, dass Merete noch lebt... Sprache: Sprachlich war das Buch sehr spannend beschrieben - aber auch an manchen Stellen ein wenig langatmig. Bei den Gesprächen von Carl mit der Krisentherapeutin etc. Alles in allem sprachlich aber sehr gut gelungen, man kann es kaum mehr weglegen, so fesselnd ist es ab der Hälfte des Buches.Meine Meinung: Das Buch ist ein schöner Kriminalroman - mit einer Prise von Psychothriller. Nur was die Grausamkeit und die Charaktere angeht, war ich nicht ganz so überzeugt. Der kleine Bruder unseres Tatverdächtigen war dann doch etwas zu schmächtig für das, was er angeblich können soll. Dennoch ein sehr schönes Buch, von dem ich gern auch den zweiten und dritten und….. Fall lesen möchte! BewertungHandlung * * * * / 5Spannung * * * * * / 5Charaktere * * * * / 5Schreibstil * * * * * / 5 Gesamt * * * * / 5

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