Jussi Adler-Olsen Erwartung - Der Marco-Effekt

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Inhaltsangabe zu „Erwartung - Der Marco-Effekt“ von Jussi Adler-Olsen

Marco ist fünfzehn – und er hasst sein Leben in einem Clan, dessen Mitglieder von dem gewalttätigen und zynischen Anführer Zola in die Kriminalität gezwungen werden. Als Marco seinem Sklavendasein entflieht, findet er in der Nähe von Zolas Wohnsitz eine Männerleiche. Die Suche nach dem Mörder führt Carl Mørck und sein Team in das Netzwerk der Kopenhagener Unterwelt – in einen Sumpf aus Kor- ruption und schweren Verbrechen in der Politik und in der Finanzwelt, dessen Kreise sich bis in den afrikanischen Dschungel ziehen.

Wieder einmal absolut überzeugend, spannend und fesselnd.

— mareike91

Inhaltlich etwas anders als vergangene Fälle, aber nicht weniger gut. Allein das Team ist des Lesens wert!

— marlin2

Ich sah ein Kamel.... :-)

— Pokerface

Kamele, vergesst die Kamele nicht!

— Jari

Ich bin leider zu verwöhnt von Adler Olsen, daher nicht restlos begeistert. Da geht noch was

— mareikealbracht

Für mich leider der schwächste Band der Reihe. Hat einige Längen und "glückliche" Zufälle, der Fall an sich ist aber recht interessant.

— Jisbon

genial

— sssunny

Der fünfte Fall um das Sonderdezernat Q, witzig und spannend, wie die Vorgänger

— Mistermario

Wieder ein spannender Krimi, der seinen Vorgängern der Reihe in nichts nachsteht...

— Guerkkchen

Für Fans der Serie ein MUSS! Auch sonst wachsen einem alle irgendwie ans Herz.

— Bücherfüllhorn-Blog

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  • Ewartung - Der Marco-Effekt

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    Pokerface

    26. June 2017 um 15:26

    Zum Buch: Der fünfzehnjährige Marco ist Mitglied eines Clans, an dessen Spitze der eiskalte, zynische Zola steht. Zola verdient ein Vermögen damit, die Mitglieder seines Clans in die Kriminalität zu zwingen. Marco ist klug, fleißig, und er verabscheut sein leben, das aus Bettelei, Taschendiebstahl und Einbruch besteht. Und er hasst seinen Onkel Zola, der in der Kopenhagener Unterwelt ein mächtiges Netzwerk unterhält. Als Marco eines Tages entdeckt, dass die Familie ihn zum Krüppel machen will, bleibt ihm als einziger Ausweg die Flucht. Dabei stößt er auf eine Männerleiche und wird hineingezogen in ein Verbrechen ungeheuren Ausmaßes... Die Suche nach dem Mörder führt Carl, Assad, Rose und Gordon, den Neuen im Sonderdezernat Q, mitten hinein in die Kopenhagener Unterwelt, in einen Sumpf von Korruption und schweren Verbrechen in Politik und Finanzwelt - und sie zieht Kreise bis in den afrikanischen Dschungel. Meine Meinung: Super-Buch. Einfach nur genial. Gerne gebe ich mehr Sterne. Am Anfang habe ich mich erst ein wenig schwer mit dem Einstieg getan, aber das Durchhalten hat sich mehr als gelohnt. Atemlos bin ich mit Marco durch Kopenhagen vor der rachsüchtigen Familie geflüchtet und habe mit ihm gezittert und hätte ihm gerne eine rettende Tür geöffnet. Die Ausmaße des Verbrechens waren ungeheuerlich und auch diesen Strang des Buches habe ich neugierig verfolgt. Gordon, der neue im Sonderdezernat, hat mir einiges an Geduld abgerungen. Da ging es mir ähnlich wie Carl und ich hätte ihn gerne mal ein Stück Klebestreifen über den Mund geklebt. Assad ist Assad - einfach nur köstlich. Seine Vergleiche mit Kamelen (die in diesem Teil nicht wenig waren), haben mich oft laut auflachen lassen. In den unmöglichsten Situationen fängt er mit seinen Kamelen an. Herrlich. Werde mir nun die beiden letzten Bände auch noch zulegen und freue mich auf das Wiederlesen mit dem Dezernat Q.

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  • Jussi Adler-Olsen - Erwartung

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    Jari

    04. June 2017 um 21:09

    Der fünfte Fall für das Sonderdezernat Q in Kopenhagen war von allen bisherigen mein liebster. Nur zu gerne liess ich mich ein weiteres Mal in die dänische Hauptstadt entführen, um mich dort zusammen mit Marco durch die Gassen zu schlagen. Heisst für mich - Heimweh pur. Nordische Krimiautoren haben oftmals ein Gespür dafür, wie sie soziale Brennpunkte in ihre literarischen Werke einfliessen lassen können (z.B. Henning Mankell). Auch Adler-Olsen kommt immer wieder auf komplexe Themen zu sprechen (und auf Kamele, vergesst die Kamele nicht!). Im Mittelpunkt von „Erwartung“ steht der junge Marco, ein Illegaler und noch dazu ausgebildet, den reichen Dänen das Geld im wahrsten Sinne des Wortes aus der Tasche zu ziehen. Doch Marco hat genug und möchte ein ganz normales Leben führen. Leider macht seine Gang ihm das nicht so einfach. Ausserdem haben noch ein paar gierige Banker ihre Finger im Spiel. Das Buch lebt vor allem durch Marco, ein äusserst kluger Junge, der bloss am falschen Ort geboren wurde. Normalerweise verbringe ich die Lesezeit am liebsten mit Carl und Assad im Sonderdezernat, aber in diesem Buch genoss ich die Zeit mit Marco am meisten. Ich bewundere sein Vermögen, sich auch in widrigsten Umständen zurechtzufinden und auch in schwierigsten Situationen das Richtige zu tun. Wie gewohnt erzählt Adler-Olsen flüssig und spannend. Bei mir flogen die Seiten nur so dahin. Nachdem ich "Selfies" eher zäh und uninteressant fand, genoss ich dieses Buch somit umso mehr. Es ist eines jener Titel, in die ich voll und ganz eintauchen konnte, die Umgebung ausblenden und einfach nur mitten in der Geschichte sein. Nur mit Rose hatte ich auch hier meine Mühe. Sie ist mir zu zänkisch und irgendwie immer schlecht gelaunt. Natürlich hat das seine Gründe, aber deswegen finde ich sie trotzdem anstrengend. Nach dem aktuellsten Adler-Olsen-Titel bin ich gespannt, wie sie sich entwickeln wird. Hier konnte sie mich leider nicht überzeugen, auch wenn sie zugegebenermassen einen guten Job macht. Aktuell fehlen mir noch zwei Titel der Reihe, auf die ich mich baldmöglichst stürzen werde.

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  • Für mich der schwächste Band der Reihe

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    Jisbon

    15. April 2017 um 04:47

    "Erwartung" konnte mich leider nicht überzeugen. Ich habe ungefähr hundert Seiten gebraucht, bis ich richtig in der Geschichte drin war, vielleicht, weil dann die einzelnen Handlungsstränge langsam richtig zusammenzulaufen begannen, aber selbst dann hat sie mich nicht gepackt. Es gibt einige Szenarien, die an sich recht spannend waren oder es hätten sein können, doch die Handlung an sich hätte deutlich gekürzt werden können. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass einfach gar nichts passiert und dazu kommt, dass es viel zu viele Zufälle gibt. Marco taucht immer genau am richtigen/falschen Ort (je nach Sichtweise) auf, er muss dauernd fliehen und schafft es... für mich wirkte das ein wenig konstruiert.Der Fall an sich war ganz interessant aufgebaut und auch die Auflösung an sich hat mir gefallen. Es gab einige Verwicklungen und Wendungen, die ich mochte und natürlich war die spezielle, ungewöhnliche Dynamik der Protagonisten wieder schön geschrieben. Ich muss jedoch sagen, dass mir Rose und Carl mit ihrer Art manchmal auf die Nerven gegangen sind. Sie sind mir nach wie vor sympathisch, Carl mehr als Rose, und ich kann verstehen, dass private Probleme Auswirkungen auf Verhalten und Charakter haben, aber es war mir in diesem Band trotzdem ein bisschen zu viel. Außerdem wäre es endlich an der Zeit, mehr über Assads Vergangenheit zu enthüllen.Trotz dieser Kritik ist "Erwartung" kein schlechtes Buch - es ist für mich einfach der bisher schwächste Band der Reihe und obwohl ich die Geschichte an sich interessant fand, hat sie mich nicht richtig gefesselt, weshalb ich 'nur' 3 Sterne vergebe.

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  • Der Marco-Effekt macht's

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    derMichi

    06. February 2017 um 17:33

    Es hat schon fast Tradition, dass sich Adler Olsens Carl Mørck vom Sonderdezernat Q mit Fällen befassen muss, deren Folgen sich langfristig auswirken. Umso besser, dass dieser Umstand in "Erwartung" dieses Mal schon auf den ersten vierzig Seiten abgehandelt wird, die, Henning Mankell lässt grüßen, sogar auf einem anderen Kontinent spielen. Carl und sein Team tauchen in diesem etwas zu ausführlich geratenem Abschnitt zwar gar nicht auf, dafür konzentriert sich die darauf folgende Handlung dann aber fast vollständig auf die Gegenwart. Die Geschichte um den zum Stehlen erzogenen Marco ist für sich schon aufregend genug, um ein eigenes Buch zu füllen. Carl & Co ermitteln natürlich wenig später trotzdem und müssen den verängstigten Jungen erst einmal ausfindig machen, um überhaupt voranzukommen. Intrigenspielchen bei der Polizei und persönliche Probleme machen natürlich vereinzelt Schwierigkeiten, insgesamt bleibt Olsen dieses Mal aber so nah an seinen Charakteren, dass sich dieses fünfte Abenteuer als das bisher beste erweist. Rose und Assad bekommen mehr Aufmerksamkeit als bisher und ihre angedeuteten Geheimnisse dürften in diversen Fortsetzungen nochmals Thema sein. Marco ist den Ermittlern zudem oft eine gehörige Nasenlänge voraus und bildet einen abwechslungsreichen Gegenpart zu den bekannten Gesichtern. Als zeitkritischer Leser darf man sich außerdem Gedanken über die Gründe und Ausprägungen von Bandenkriminalität, sowie über Korruption im Regierungsapparat machen. Den schwierigen Spagat aus Humor und Ernst meistert der Autor einmal mehr mit Bravour, ohne dabei jemals zynisch zu werden. Originaltitel: "Marco effekten" Seitenzahl: 576 Format: 12 x 19 cm, Taschenbuch (auch als gebundene Ausgabe erhältlich) Verlag: dtv

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  • Der fünfte Fall für Carl Mørck und das Sonderdezernat Q

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    Buchwurm80

    31. December 2016 um 11:05

    Der fünfte Band der Serie beginnt mit der Finanzkrise im Herbst 2008, die zu einem Mord in den eigenen Reihen führt, springt dann in den Herbst 2010, in dem Marco den Leichenfund macht und weiter ins Frühjahr 2011, in dem Mørck die Ermittlungen übernimmt und auf vielen Umwegen Marcos Bekanntschaft macht. Dieser Thriller führt einen in die tiefsten Abgründe menschlicher Seelen, was Geldgier und Angst vor dem eigenen finanziellen Ruin anbelangt. Als der 15-jährige Marco, der in einem Clan von Kleinkriminellen lebt und aufgewachsen ist, erkennt, wie weit die Macht und die Geschäfte seines Anführers Zola tatsächlich gehen, flieht er. Auf dieser Flucht stolpert er zufällig in einem Waldstück über die Leiche eines unbekannten Mannes. Als er ihn kurz danach auf einem Suchplakat wiedererkennt, weiß er, dass er der Polizei irgendwie Hinweise liefern muss, ohne sich selbst ans Messer zu liefern. Ein Katz- und Maus-Spiel und eine Jagd auf Leben und Tod nehmen ihren Anfang. Auf der einen Seite wird Marco von seinem alten Clan und bald auch von Auftragskillern gejagt, auf der anderen Seite wird er von der Polizei als potentieller Zeuge gesucht. Und wer steckt eigentlich noch alles hinter der ganzen Verschwörung? Ich empfand diesen Band als den bisher schwächsten der Serie. Auf der einen Seite ist es immer ein Genuss, von Mørck und seinem Team zu lesen, da es eine einfach spannende Kombination aus den unterschiedlichsten Persönlichkeiten darstellt. Leider erfuhr der Leser in diesem Band wenig Neues über Rose und vor allem Assad, worauf ich gehofft hatte. Schade! Auf der anderen Seite empfand ich schnell Sympathie für Marco und dem Autoren war es wohl wichtig, darzustellen, dass es auch in kriminellen Kreisen durchaus intelligente Kinder gibt, die aus diesem System ausbrechen könnten, aber es wurde mir dann doch oft schlichtweg zu viel des Guten. Marco, der aus der noch so ausweglosesten Situation dann doch wieder einigermaßen mit heiler Haut hervorgeht, erwächst sich regelrecht zu einer Art Superheld. Auch der immer wieder umgangene bzw. auf vielen Umwegen hergestellte Kontakt zur Polizei nervte mich irgendwann regelrecht. Natürlich spaziert solch ein Junge nicht einfach auf die nächste Polizeiwache, da er selbst genug auf dem Kerbholz hat. Allerdings in solch einer sich immer weiter zuspitzenden Situation würde sich normalerweise jeder halbwegs klar denkende Mensch irgendwann doch dort Hilfe holen. Getreu nach dem Motto:“Lieber im Gefängnis, als tot“. Auch das Ende war mir persönlich dann zu versöhnlich. Natürlich möchte der Leser irgendwo ein schönes Happy-End haben, aber ich empfand es für solch eine Geschichte dann doch ziemlich unpassend. Zumindest in seinem Umfang.

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  • Erwartung

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    elohweih

    08. May 2016 um 16:56

    "Marco ist fünfzehn – und er hasst sein Leben in einem Clan, dessen Mitglieder von dem gewalttätigen und zynischen Anführer Zola in die Kriminalität gezwungen werden. Als Marco seinem Sklavendasein entflieht, findet er in der Nähe von Zolas Wohnsitz eine Männerleiche. Die Suche nach dem Mörder führt Carl Mørck und sein Team in das Netzwerk der Kopenhagener Unterwelt – in einen Sumpf aus Korruption und schweren Verbrechen in der Politik und in der Finanzwelt, dessen Kreise sich bis in den afrikanischen Dschungel ziehen."Die Inhaltsbeschreibung klingt durchaus einfacher und weniger kompliziert, als das Buch eigentlich ist. Die Handlung beginnt in Afrika und man hat als Leser vor allem am Anfang ziemlich starke Probleme, sich hineinzufinden. Man versteht die Situation nicht wirklich und weiß nicht, wer die Personen sind. Auch was das alles mit der restlichen Handlung zu tun hat, ergibt sich erst später.Ich war am Anfang also sichtlich verwirrt.Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben.Die Szenen, in denen es um Marco ging, waren alle sehr spannend und flüssig zu lesen. Im Gegensatz dazu gab es Szenen, die sehr langatmig waren. Das Buch ist zwar ein Krimi, aber nicht im herkömmlichen Stil, was an sich echt gut ist, denn es wurden Dinge wie Wirtschaftskriminalität und Verbrecherbanden und somit die Ausnutzung des Einflussreichtums und die Skrupellosigkeit in den Vordergrund gestellt. Das gesamte Thema fand ich sehr spannend, nur war die Umsetzung stellenweise für mich etwas schwach und langatmig.Trotzdem empfehle ich das Buch alles Adler-Olsen Fans, auch wenn es meiner Meinung nach eines der schlechteren Teile der Reihe ist.

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  • Sonderdezernat Q - der fünfte Fall

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    MrsFoxx

    13. April 2016 um 21:12

    Der fünfzehnjährige Marco ist ein schlaues Kerlchen, der sein Leben inmitten eines Clans verbringt, der seinen Lebensunterhalt mit Gaunereien und neuerdings auch kriminellen Handlungen bestreitet. Als Marco eines Nachts vor dem gewalttätigen Anführer Zola flieht, findet er in der Nähe ihres Wohnortes eine Männerleiche, die ihn fortan nicht mehr loslässt. Auch Carl Mørck und sein Sonderdezernat Q-Team sind auf der Suche nach dem Mörder von William Stark, die sie in das weit verzweigte Netz der Kopenhagener Unterwelt und einen Sumpf aus Korruption von Politik und Bankenwelt.Im Vergleich zu den vier Vorgängerbänden um das Sonderdezernat Q ist „Erwartung“ handlungstechnisch definitiv der flotteste. Sehr oft findet man sich plötzlich in einer rasanten Verfolgungsjagd wieder, sei es in Begleitung von Marco oder dem Team um Carl Mørck. Letztere bekommen in ihrem fünften Fall Unterstützung von Jurastudent Gordon, der nicht nur ein Auge auf Rose geworfen hat, sondern auch als Berichterstatter des neuen Chefs Lars Bjorn eingeschleust wurde. Damit, und mit ein paar unüberlegten Handlungen hat Gordon erst mal keinen leichten Stand im Keller des Polizeigebäudes…Marco als weiterer Hauptdarsteller in diesem Buch ist mir von Anfang an sympathisch gewesen und ich habe gerne mit ihm mitgefiebert. Die Geschichte ist wieder super spannend und flüssig geschrieben und einfach wunderbar mitreißend. Diese Bücher möchte man gesamthaft einfach nicht mehr aus der Hand legen und ich freu mich schon auf den Nächsten Teil und ein vorerst letztes Wiedersehen mit Carl, Assad, Rose und sogar Gordon.Fazit: Auch Teil fünf macht riesig Spaß und es bleibt spannend im Sonderdezernat Q. Von mir auch diesmal eine absolute Leseempfehlung für meine drei Kopenhagener Lieblings-Spürnasen!Reihenfolge:01. Erbarmen02. Schändung03. Erlösung04. Verachtung05. Erwartung06. Verheissung

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  • Team Carl + Assad + Rose – es wird immer besser!

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    Bücherfüllhorn-Blog

    01. April 2016 um 20:24

    Ich habe mich schon sehr auf diesen Band gefreut. Ich wusste, dass er sich schnell und leicht lesen lassen und es wieder sehr spannend würde. So war es auch. Die Erwartungen wurden voll erfüllt. Am meisten hatte ich mich irgendwie auf Rose und Assad gefreut, die beiden nehmen in den Geschichten mit Carl Morck immer mehr Raum ein, und das ist absolut gut so. Hoffentlich bleibt es so. Also, mehr muss ich glaube ich nicht sagen. Vielleicht noch, dass mir das Thema „Bettelkinder“ nahe gegangen ist. Jussi Adler Olsen nimmt die Sichtweise des Kindes ein, was gleichzeitig auch der zweite Erzählstrang der Geschichte ist. Wobei dieses Thema immer nur am Rande erwähnt und nicht tiefergehend wird. Dies ist also der fünfte Fall für den Ermittler Carl Morck und seine „Kollegen“ Assat und Rose. Entweder man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Anfängern dieser Serie würde ich raten, die Reihenfolge einzuhalten, damit man die persönlichen Entwicklungen von allen miterlebt. Falls der erste oder zweite Band nicht so gut gefällt, denn Carl Morck ist eine „harte Nuss“, dem sei gesagt, die Geschichten werden mit jeden Band besser.  Fazit: Für Fans der Serie ein MUSS! Für Neueinsteiger würde ich sehr empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten. Gerade die Entwicklung aller Protagonisten wie Carl Morck, Assat oder auch Rose ist sehr interessant und man wartet gespannt, was diesbezüglich noch kommen mag.   Kommissar Morck Band 1 Erbarmen Band 2 Schändung Band 3 Erlösung Band 4 Verachtung Band 5 Erwartung Band 6 Verheissung Band 7    

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  • Fall löst sich von selbst

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    marcelloD

    29. March 2016 um 10:00

    "Erwartung - Der Marco Effekt" ist bereits der fünfte Fall für Carl Morck und seine Kollegen Assad und Rose. Letztere soll mehr und mehr in die aktive Ermittlungsarbeit eingeführt werden. Nach einer ihrer ersten Personenbefragungen findet Rose ein Flugblatt, auf dem eine Jugendliche nach ihren Stiefvater fahndet. Rose Intuition trügt sie nicht, denn auch der 15-jähriger Marco, illegaler Einwanderer und Mitglied eines kriminellen Clans, hat mit diesem Fall zu tun. Er hat die Leiche des gesuchten Mannes aufgespürt und ist seitdem auf der Flucht. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, bei dem keiner ahnt, dass die Kreise dieses Falles noch viel weiter ziehen. Der Einstieg in den fünften Band um Carl Morck ist ungewöhnlich. Nach bestimmt 50 gelesenen Seiten taucht mein heiß geliebtes Ermittlertrio erstmals auf. Bis dahin wird der Fall dieses Bandes konsequent vorbereitet. Das wirkt zunächst zäh, weil einfach die lockere Art von Carl, Assad und Rose fehlt, aber im Endeffekt begreift man, wie wichtig es war so lange und ausführlich auf das Geschehen vorbereitet worden zu sein. Das Highlight dieses Buches ist schnell ausgemacht: es ist alles rund um Marco. Man lernt ihn bereits während seiner Clanarbeit kennen, bei denen er als der beste Taschendieb gilt und dennoch merkt man, dass man es hier mit einem Jungen zu tun hat, der eigentlich Moralvorstellungen hat, der ein gutes Leben ohne Kriminalität führen will und der unheimlich intelligent ist. Diese sympathische Figur, die man 90% des Krimis auf ihrer Flucht begleitet, trägt die Geschichte wunderbar. Marcos Kapitel sind Hochspannung pur, man merkt wie man regelrecht mitfiebert und wie Marco ganz einfach zum Helden wird. Der Fall, der darum gestrickt wird, ist ebenfalls spannend. Es handelt sich nicht um einen Fall aus Eifersuchts- oder Rachemotiven, stattdessen bekommt man einen hochkomplexen Fall geliefert, in dem zig Täter mitwirken mit ganz unterschiedlichen Motiven. Zwar geht es zu keinem Zeitpunkt für den Leser darum, zu spekulieren, wer denn der Täter ist, denn der Großteil der Fakten liegen durchgängig offen auf dem Tisch, aber man begleitet wie sich die multiplen Täter gegenseitig ausspielen und fiebert mit, wer letztlich wirklich gefasst wird und für seinen Taten gerade stehen muss, wer entkommt oder wer vom Täter selbst zum Opfer wird. Das Problem bei der ganzen Sache ist nur, dass die Ermittlungsarbeit, die Carl, Assad und Rose sonst leisten, sehr kurz kommt. Spitz gesagt (wie es auch meine Überschrift für diese Rezension wiederspiegelt) löst sich der Fall praktisch von selbst, weil sich alle gegenseitig ausschalten. Das war für mich während des Leseprozesses kein großes Drama, aber in der Rückblende fällt das deutlich ins Auge. Carl war überwiegend mit sich selbst, seinen neuen Chef und seinem neuen Mitarbeiter beschäftigt und dadurch blieb für anderes auch kaum Zeit. Aber dennoch wird der Leser mit der genialen Dynamik der drei weiterhin konfrontiert und am Ende kommt es auch zum großen Showdown, in dem die drei Helden sein dürfen. Aber sie haben nicht DIE dominante Rolle eingenommen, wie sie es in den Vorgängerbänden getan haben. Fazit: Es wird ein hochkomplexer Fall geboten, der in einem etwas zähen Beginn aufwendig vorbereitet wird. Wer Opfer, wer Täter ist, ist stets klar, aber es ist spannend zu verfolgen, wie all diese untereinander agieren, denn jeder ist letztlich Einzelkämpfer. Marco wird zum aufopferungsvollen Helden, der in einer nervenzehrenden Verfolgungsjagd um seinen Aussteig aus dem kriminellen Geschäft kämpft und man hat das beliebte Ermittlertrio, das doch etwas kurz kommt, weil sich der Fall praktisch von selbst löst. Dennoch ist "Erwartung" ein absoluter Lesegenuss, in dem jeder Krimifan auf seine Kosten kommt!

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  • Erwartung - Der Marco-Effekt / der fünfte Fall für Morck und Assad

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    Ay73

    21. March 2016 um 14:57

    Der Prolog startet mit einem dänischen Besuch in Afrika, wo sie ein Hilfsprojekt leiten. Aber der Mitarbeiter dieser Hilfsorganisation wird ermordet, da er die falschen Fragen stellt und schafft es noch vorher eine mysteriöse SMS zu versenden.   Dann lernen wir den kleinen Marco kennen, 15 Jahre, kommt aus Italien und lebt jetzt in Dänemark, darf nicht zur Schule und muss für seinen Onkel ZOLA auf der Straße betteln und stehlen. Jeden Abend werden sie (die Kinder, verkrüppelt) abgeholt um die Tagesbeute ihrem Anführer zu geben. Der Eindruck entsteht hier sofort, das es sich um Sinti oder Roma handeln muss die zum betteln und stehlen von der Familie gezwungen werden. Marco, der sich immer wieder in Bibliotheken schleicht um seinen Wissensdurst zu stillen bekommt eines Tages mit wie ZOLA ihn gerne verkrüppeln möchte weil Marco ihm zu aufmüpfig erscheint. Angst um sein Leben flieht Marco von zu Hause und versteckt sich im Wald, zu allem Überdruss begleitet Marcos Vater seinen Bruder Zola bei der Suche nach Marco. Dabei entdeckt Marco eine verbuddelte Leiche, die eine afrikanische Kette trägt und nimmt diese an sich. Es stellt sich heraus, dass ein Bankmitarbeiter kurz vorher den verschwundenen Mitarbeiter des Hilfsprojektes suchte und dabei auch beseitigt wurde. Marco versucht sich mit Tagesgeschäften über Wasser zu halten und entdeckt eine Vermisstenmeldung über die Leiche.   Korrupte Banker und Vorstände versuchen ihre Millionenbeträge irgendwie in Sicherheit zu bekommen. Und gleichzeitig werden Carl, Assad und Rose auf diesen Fall aufmerksam. Sie suchen wie verrückt nach Marco, denn dieser steckt ihnen immer wieder kleine Details zu, die für die Ermittlungen so notwendig sind. Das Buch ist nicht so wie die Vorgänger, aber war nett zu lesen... etwas langatmig aber die Dialoge zwischen Carl und Assad sind es allemal wert... ich hoffe dass Herr Olsen beim nächsten Buch es toppen kann.  

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  • Der nächste Fall für das Sonderdezernat Q

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    _Sahara_

    19. March 2016 um 10:00

    Inhalt:Marco ist fünfzehn und hasst sein Leben in einem Clan, dessen Mitglieder von ihrem gewalttätigen und zynischen Anführer Zola in die Kriminalität gezwungen werden. Als er sein Sklavendasein nicht mehr aushält und flieht, stößt er ganz in der Nähe von Zolas Wohnsitz auf eine Männerleiche.Die Suche nach dem Mörder führt Carl, Assad, Rose und Gordon, den Neuen im Sonderdezernat Q, tief hinein in das Netzwerk der Kopenhagener Unterwelt, in den Sumpf von Korruption und schweren Verbrechen in Politik und Finanzwelt– und sie zieht Kreise bis in den afrikanischen Dschungel.Meinung:Der fünfte Teil der Reihe ist der temporeichste von allen. Es gibt immer wieder rasante Verfolgungsjagden, die den Puls in die Höhe treiben. Mir hat das Buch wieder außerordentlich gut gefallen. Es macht mir immer wieder sehr viel Spaß von Carl, Assad, Rose und Co. zu lesen. Das Team vom Sonderdezernat Q bekommt Zuwachs von Gordon, der vom designierten Chef Lars Björn als Vermittler eingeschleust wurde. Der Kerl ist mir einfach nur unsympathisch. Er hat so eine Art an sich, mit der ich nichts anfangen kann.Viel mehr habe ich auch eigentlich nicht zu sagen. Die Reihe ist einfach toll und ich kann sie wirklich jedem Thriller/Krimifan ans Herz legen.©_Sahara_

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  • Katz- und Mausspiel in Kopenhagen

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    janinchens.buecherwelt

    14. February 2016 um 17:44

    Der 5. Fall des Sonderdezernats Q beginnt mit einem Prolog, der vorerst für leichte Verwirrung sorgt. Wir befinden uns in Afrika statt wie gewohnt in Dänemark. Dieser untypische Beginn bleibt aber nicht lange kryptisch, sondern klärt sich, zumindest teilweise, schon recht früh auf. Relativ zu Anfang lernen wir Marco kennen, der aus den tyrannischen Fängen seines Onkels Zola zu fliehen versucht. Er muss schnell feststellen, dass Zolas Netzwerk ein sehr großes ist und von ihm zu entkommen, ein schwieriges Unterfangen. So beginnt seine lange und verzweifelte Flucht vor Zola, seinen Helfern und weiteren Personen, die Marco in die Hände bekommen wollen. Unser 3-köpfiges Ermittlerteam Carl, Assad und Rose bekommen Zuwachs von Gordon, ein Jurastudent im Praxissemester. Wie er aufgenommen wird und ob er eine Zukunft in Carls Team hat, erfahrt ihr im Buch :) Leider kommen mir bei diesem Fall alle drei ein wenig zu kurz weg. Einzig Assads leicht schräge Art kommt wieder in vollen Zügen zur Geltung. Und sein Talent, Sprichwörter zu verdrehen, bleibt uns auch nicht vorenthalten. »Man wirft doch keinen Drachen in die Luft, wenn kein Wind weht.« Carl schüttelte den Kopf. Manchmal wünschte er sich, bei dem Mann würden Untertitel eingeblendet. Ansonsten steht unser Team eher im Hintergrund. Der Fall wird zum Selbstläufer und macht die polizeilichen Ermittlungen fast unnötig. Die Themen, die Adler-Olsen in diesem Buch aufgreift reichen von Korruption, über Wirtschaftskriminalität bis zu Veruntreuung von Firmengeldern. Erschreckend, wie tief diese Machenschaften gehen, wie weit die kriminellen Netzwerke verknüpft sind. Trotz der zahlreichen Erzählstränge, die Adler-Olsen in dieser Geschichte aufnimmt, hat jeder einzelne seine Längen. Marcos Flucht erstreckt sich über mehrere Kapitel und scheint schier unendlich. Das hemmt das Lesevergnügen ungemein. Die ausgedehnte Geschichte um Marco hat zur Folge, dass das weitere Kennenlernen von Assads Vergangenheit sowie die weitere Aufklärung des Amager-Falls auf der Strecke bleiben. Dabei wurde im vorherigen Fall solch eine Neugier aufgebaut, die in diesem Buch völlig übergangen wird. Alles in allem führt dazu, dass "Erwartung" meinen Erwartungen nicht standhielt und ein eher mittelmäßiger Krimi dabei heraus kam.

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  • Ein Fall und ein Prota, die mir zu sehr im Vordergrund standen

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    LeseBlick

    11. February 2016 um 14:35

    Inhaltsangabe Marco ist fünfzehn und hasst sein Leben in einem Clan, dessen Mitglieder von ihrem gewalttätigen und zynischen Anführer Zola in die Kriminalität gezwungen werden. Als er sein Sklavendasein nicht mehr aushält und flieht, stößt er ganz in der Nähe von Zolas Wohnsitz auf eine Männerleiche… Die Suche nach dem Mörder führt Carl, Assad, Rose und Gordon, den Neuen im Sonderdezernat Q, tief hinein in das Netzwerk der Kopenhagener Unterwelt, in den Sumpf von Korruption und schweren Verbrechen in Politik und Finanzwelt- und sie zieht Kreise bis in den afrikanischen Dschungel. Meine Meinung Der 5. Fall des Sonderdezernats Q, indem in ungelösten Fällen ermittelt wird. Gleich der Prolog zeigt hier auf, dass dieses Buch mal einen Abstecher in andere Länder macht. Im 5. Fall spielt auch Afrika und das Thema Wirtschaft eine Rolle. Für mich waren beide Themen nicht ganz nach meinem Geschmack. Bei dem Team um Carl freue ich mich immer sehr auf das Team, den Humor und auf das gemeinsame Ermitteln, so auch hier. Das Team wächst. Gordon, der neue, ist für mich bisher ein Witz. Nicht böse gemeint, aber wie er sich gegen Carl behaupten möchte, ist mir noch nicht ganz klar. Ich bin allerdings sehr gespannt, was der Autor in den folgenden Bänden aus seinem Charakter herausholen wird. Das Trio um Carl, Assad und Rose, ja ich mag die drei, vor allem in Kombination sehr und sie sind denk ich auch das Highlight in diesem Buch. Einerseits der Witz und andererseits der Scharfsinn beim Ermitteln, machen diese Abschnitte zu einem Genuss. Der Fall um Marco und seinem Entkommen vor dem Clan war irgendwie ein Selbstläufer. Mal konnte man sein Handeln als Leser nachvollziehen und mal gar nicht. Das sich beide Stränge treffen, hat in diesem Band recht lang gedauert, weil es ein regelrechtes Davonlaufen gab. Zu dem erschienen mir Marco’s Part im Vergleich zu den Abschnitten des Ermittlerteams dieses Mal zu lang. Der Schreibstil war wieder bombe, was mich auch immer wieder motiviert, diese Reihe weiterzuverfolgen. Ein paar Bände kommen da ja noch auf uns zu. ____________________________________________________________ Vor allem die Themen Wirtschaft und Geld konnten mich hier nicht begeistern, aber das ist eine sehr persönliche Meinung. Es gibt viele Leser, vor allem Männer, die sich freuen, auch mal solche Themen in Büchern behandelt zu lesen. Und wie bereits erwähnt, konnte mich Marco als Protagonist dieses Falls nicht begeistern und ich stehe seinem Charakter immer noch skeptisch gegenüber. Umso gespannter bin ich, was mich im 6. Band erwartet. Mein Fazit Für mich bisher der schwächste Band der Reihe, das soll mich allerdings nicht davon abhalten, diese Reihe mit dem grandiosen Team weiterzuverfolgen. Band 6 ist geplant.

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  • Der schwäcshte Band der reihe, aber trotzdem Lesenswert

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    Yunika

    03. February 2016 um 08:36

    Meine Meinung zu diesem Buch ist etwas zwiegespalten. Von diesem Buch bin ich enttäuscht, da mich das Thema absolut nicht packen konnte, aber die Szenen mit Carl, Assad und Rose fand ich gut. Diese Abschnitte sind humorvoll und in diesen fühle ich mich richtig wohl, da mir auch die Charaktere sehr sympathisch sind. Dieses Mal hat Adler-Olsen uns tief in den Untergrund der Gesellschaft gezogen. Wirtschaftskriminalität ist nicht unbedingt mein Lieblingsthema, deswegen konnte mich dieses Thema auch nicht so richtig packen. Man weiß von Anfang an, wer der Übeltäter ist durch das gesamte Buch zieht sich eine Hetzjagd, die nach spätestens 200 Seiten auf die Nerven geht. Das Ende kam auch weniger überraschend. Trotz alledem finde ich, dass das Buch gut strukturiert ist. Das Ende fand ich sogar sehr rund, da Adler-Olsen seine einzelnen Handlungsstränge nicht vergisst und alle abschließt. Vom Schriftstil her gibt es für mich nicht viel zu meckern. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Einige Szenen sind mehr verflogen, einige etwas weniger. Ich finde, dass Adler-Olsen auf den Punkt genau schreibt und keine unnötigen Kleinigkeiten ausschmückt und trotzdem kann ich mir alles sehr gut vorstellen. Die Personen in der Geschichte fand ich sehr gut strukturiert und vielschichtig. Carl, Rose und Assad sind einfach nur sympathisch und man muss sie einfach gern haben. Diese Szenen sprühen vor Humor und verfliegen einfach. Marco fand ich auch sehr sympathisch und er tat mir einfach nur leid. Vom Verhalten her war er sehr reif für sein Alter, aber man hat nie vergessen, dass er doch noch ein Kind ist. Alles in allem konnte mich das Buch nicht so sehr überzeugen. Die Handlung hat sich gezogen, auch wenn sie super strukturiert war. Die Personen fand ich, wie immer, einfach nur klasse. Dieser Band war für mich von dieser Reihe der schwächste Band, trotzdem freue ich mich auf den nächsten Band.

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  • »Marco ist gut im Versteckspielen.«

    Erwartung - Der Marco-Effekt

    Janine2610

    30. January 2016 um 19:46

    Der Klappentext: Marco ist fünfzehn und hasst sein Leben in einem Clan, dessen Mitglieder von ihrem teuflischen Anführer Zola in die Kriminalität gezwungen werden. Als Marco es eines Tages nicht mehr aushält, fasst er einen folgenreichen Entschluss: Auf seiner Flucht vor Zolas Männern stößt er in einem Erdloch im Wald auf eine stark verweste Männerleiche - und setzt damit eine Spirale von Ereignissen in Gang, die ihn immer wieder in Lebensgefahr bringen ... Die Suche nach dem Mörder des Mannes im Wald führt Carl, Assad, Rose und Gordon, den Neuen im Sonderdezernat Q, tief hinein in das Netzwerk der Kopenhagener Unterwelt, in den Sumpf von Korruption und schweren Verbrechen in Politik und Finanzwelt - und sie zieht Kreise bis in den afrikanischen Dschungel. Meine Meinung: In Band fünf der Sonderdezernat Q - Thrillerreihe geht es im Kern um eine Betrugsaffäre nicht unbeträchtlichen Ausmaßes. Es geht um Aktien und um Geld. Sehr viel Geld, um genau zu sein. Dieser Thriller schafft es meiner Meinung nach sehr gut, den Lesern bewusst zu machen, zu welchen skrupellosen Handlungen Menschen in der Lage sein können, wenn sie ihre Gelder schützen wollen. ~ Nein, Geldgier kennt keine Grenzen, dachte René. ~ (S. 471) Die Story startet mit einem Prolog, der mich erst mal reichlich verwirrt zurückgelassen hat, der aber, wie Prologe das ja meist so an sich haben, enorm wichtig für die Geschehnisse im Hauptteil ist. Am Beginn der eigentlichen Geschichte lernen wir Marco, den Typ aus dem Untertitel, kennen. Marco ist ein 15-jähriger Junge aus dem Ausland, der Teil eines verbrecherischen Clans ist. Da Marco aber viel zu gutherzig ist und einen großen Gerechtigkeitssinn besitzt, steigt er aus dem Clan durch eine Flucht aus. Mit anderen Worten: Marco ist in all der Zeit im Clan nicht zu einem gefühlskalten Monster geworden und will nun ein legales, besseres und erfolgreiches Leben führen. Da die Mitglieder des Clans natürlich nicht sicher sein können, was Marco ausplaudern wird, suchen und verfolgen sie ihn nun ... ~ Mitleid zu bekommen mit denen, die man bestahl, war das Schlimmste, was einem passieren konnte. ~ (S. 200) Mittendrin natürlich wieder unser leicht aus der Haut fahrender Vizepolizeikommissar Carl Mørck und seine beiden Assistenten, der immer noch sehr mysteriöse Assad und die unberechenbare, mit Vorliebe schwarzgekleidete Rose. Diesmal aber hat unser Trio zwangsweise Unterstützung (wenn man das so nennen kann?) von Gordon erhalten. Carl wird nicht müde, ihn so oft wie möglich als noch feucht hinter den Ohren zu beschreiben, was ich persönlich unterschreiben kann, nachdem ich ihn ein wenig kennengelernt habe. Dieser Gordon scheint aber (unverständlicherweise) auf unsere kratzbürstige Rose zu stehen. ~ Lieber ein Furunkel an einer gewissen Körperstelle als Rose auf dem Kriegspfad. ~ (S. 162) Mein absoluter Lieblingscharakter ist und bleibt aber mein lieber Assad. Der Gute bringt mich mit seinen Anekdoten über ... Kamele und seinen Wortverdrehungen immer wieder zum Lachen und er hat so etwas unschuldig Naives an sich, das ich einfach nur liebenswert finde. Gleichzeitig ist der Mann mysteriös und unergründlich. Um seine Figur ranken sich, meiner Meinung nach, momentan noch die größten Geheimnisse. Und es macht mich fast wahnsinnig, dass der Autor immer noch nur so wenig über seine scheinbar sehr schwierige Vergangenheit preisgibt. ~ Sie sahen sich einen Moment an, dann prustete Assad los. »Alles Blödsinn, Carl. Er hat keinen feuchten Schimmer.« Carl lächelte. »Blassen Schimmer, Assad. Keinen blassen Schimmer.« ~ (S. 163) Von meinem Gefühl her hat es leider recht lange gedauert, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Mir persönlich waren es zu viele verschiedene Erzählstränge. Wirklich zugesagt haben mir anfangs nur der Sonderdezernat Q - Erzählstrang und der mit dem ständig flüchtenden Marco. Mit den paar anderen Sichtweisen konnte ich erst nicht wirklich was anfangen. Ich habe teilweise nur Bahnhof verstanden. Erst etwa im letzten Drittel des Buches, wurde es für mich spannend und wirklich mitreißend, weswegen ich die letzten 150 Seiten dann sogar am Stück gelesen habe. ~ Die sicherste Methode, das Verschwinden eines Menschen aufzuklären, war herauszufinden, welches Motiv dahintersteckte. Und seinem Gefühl nach kamen sie diesem Motiv gerade auf die Spur. ~ (S. 414) Für mich war dieser Thriller leider erst ab etwa der Hälfte gut. Ab da wurde es für mich dann stetig mitreißender, ich habe Zusammenhänge erkennen können und das Gesamtbild der Hintergründe wurde mir immer verständlicher und klarer. In der ersten Buchhälfte war ich fast nur verwirrt und habe den roten Faden nicht finden können, weswegen ich erst auch noch keine große Freude für den 5. Sonderdezernat Q - Fall aufbringen konnte. Mein Gesamteindruck vom Buch ist aber trotzdem sehr positiv. Für Fans vom Sonderdezernat Q - Team und von Thrillern über Wirtschaftskriminalität ist dieses Exemplar hier auf alle Fälle zu empfehlen!

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