Miese kleine Morde

von Jussi Adler-Olsen 
3,4 Sterne bei11 Bewertungen
Miese kleine Morde
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

twentytwos avatar

Unterhaltsamer Kurzkrimi mit Überraschungseffekt.

Tom_Read4us avatar

Ein sehr unterhaltsamer kurzer Krimi. Grausam, mörderisch, lustig und mit einem unerwartendem Ende.

Alle 11 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Miese kleine Morde"

Eine rabenschwarze Geschäftsidee

Wie freimütig diese Frauen doch reden! Sitzen beim Friseur und beratschlagen mit ihm oder ihrer besten Freundin, wie sie sich am besten ihres Ehemanns entledigen könnten. Lars Hansen, gerade selbst von seiner Frau verlassen und in akuten Geldnöten, muss nicht lange überlegen. Was für eine Geschäftsidee! Ja, gegen eine anständige Bezahlung kann er die Damen nachhaltig von ihren Gatten erlösen. Nur Blut darf dabei nicht fließen, auf keinen Fall. Und so scheffelt Hansen ein kleines Vermögen, der Bedarf scheint groß, seine Methode unangreifbar. Doch dann geschieht etwas, das die Konstruktion seines neuen Doppellebens maximal ins Wanken bringt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423217620
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:128 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:21.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne2
  • 4 Sterne2
  • 3 Sterne6
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    twentytwos avatar
    twentytwovor 19 Stunden
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer Kurzkrimi mit Überraschungseffekt.
    Miese kleine Morde

    Lars Hansen, frisch abgesägter Ehemann, der zudem am Rand des finanziellen Ruins steht, gönnt sich allem Übel zum Trotz, einen Besuch beim Frisör seines Vertrauens um sein Image neu aufzupolieren. Den Gesprächen der anwesenden Kundinnen folgend, beginnt in ihm eine unglaubliche Geschäftsidee zu reifen. Diese wird ihn endlich auf die Pfade des Erfolgs führen und ihm zu ungeahntem Reichtum verhelfen. Gedacht, getan! Die Geschichte funktioniert besser als er es sich in seinen kühnsten Träumen erhofft hat und schon bald beginnt er über seinen Ausstieg nachzudenken. Noch zwei bis drei Deals und er braucht sich über sein Auskommen keine Gedanken mehr zu machen. Aber wie immer im Leben, hat er nicht mit dem Unvorhersehbaren gerechnet …

    Fazit
    Eine makabere Kurzgeschichte mit schwarzhumorigem Ende.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    jaylinns avatar
    jaylinnvor 4 Tagen
    Weniger überzeugend als die anderen Werke des Autoren

    Allgemeines:

    Berühmt geworden ist Jussi Adler-Olsen mit der auf zehn Bände angelegten Krimiserie um den Ermittler Carl Mørck und sein etwas durchgeknalltes Team, mit dem er schnell seine Leserschaft für sich begeistern konnte. Für diese Reihe, in der bisher sieben Bände erschienen sind, erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Zudem sind einige seiner Bücher mit großem Erfolg verfilmt worden.

    Mit diesem Buch legt Adler-Olsen einen sehr kurzen Krimi vor. Miese Kleine Morde ist am 21. September 2018 bei dtv als Hardcover im Miniformat erschienen und umfasst 124 Seiten.

    Inhalt:

    „Wie freimütig diese Frauen doch reden! Sitzen beim Friseur und beratschlagen mit ihm oder ihrer besten Freundin, wie sie sich am besten ihres Ehemanns entledigen könnten. Lars Hansen, gerade selbst von seiner Frau verlassen und in akuten Geldnöten, muss nicht lange überlegen. Was für eine Geschäftsidee! Ja, gegen eine anständige Bezahlung kann er die Damen nachhaltig von ihren Gatten erlösen. Nur Blut darf dabei nicht fließen, auf keinen Fall. Und so scheffelt Hansen ein kleines Vermögen, der Bedarf scheint groß, seine Methode unangreifbar. Doch dann geschieht etwas, das die Konstruktion seines neuen Doppellebens maximal ins Wanken bringt.“ (Quelle: dtv)

    Meine Meinung:

    Dieses kleine Buch von Adler-Olsen ist wirklich ein echter Hingucker, sowohl das Format als auch die Aufmachung betreffend. Wermutstropfen: Es ist zu dünn, hat Adler-Olsen mit seiner Reihe um Carl Mørck doch bisher immer so richtig schöne dicke Krimis geschrieben, die man am Ende angekommen, wehmütig aus der Hand legt in der Hoffnung, dass bald ein Folgeband erscheint.

    Ich muss gestehen, ich habe Schwierigkeiten mit diesem Buch. Adler-Olsen ist ein Meister des Krimis, er gestaltet seine Plots, seine Charaktere, seine Schauplätze intensiv und darum so spannend und lesenswert aus. In Miese Kleine Morde ist das nur schwer möglich. Auf gerade einmal 124 Seiten, von denen man getrost noch einmal 20 abziehen kann (Leerseiten) ist so etwas schwierig. Auch mit der Bezeichnung „Krimi“ kann ich nicht wirklich etwas anfangen, eine „schwarze Krimikomödie“ würde den Inhalt dieses Buches genauer beschreiben. Symbol, das sich durch das gesamte Buch zieht, ist ein Piranha, der dabei ist, einen kleineren Fisch zu verspeisen. Das ist witzig und gut gemacht und ein weiterer Hinweis für einen eher nicht ernst gemeinten Plot. Er taucht immer dann auf, wenn inhaltlich ein Ortswechsel, ein Perspektivwechsel oder Ähnliches passiert, eine originelle Idee.

    Die Figur des Protagonisten ist stark überzeichnet: Ein Mann, nicht mehr in den besten Jahren, von seiner Frau verlassen und finanziell ausgenommen (so zumindest seine Perspektive, über die seiner Frau wissen wir nichts), sinnt auf Rache. Er will allen zeigen, dass er kein Langweiler ist und entscheidet sich, Auftragsmörder zu werden. Und dieses gelingt ihm sogar. Alles sehr absurd, aber witzig erzählt, das kann Adler-Olsen genauso gut wie in Passagen seiner Mørck-Reihe. Die Ausgestaltung des Plots und der „Geschäftsidee“ seines Protagonisten Lars Hvilling Hansen erfolgt an der Oberfläche, was sich von selbst versteht, da er ja nur 124 Seiten hat, um seine Geschichte zu erzählen. Dadurch verliert die Geschichte an Glaubwürdigkeit und wird teilweise so abstrus, dass man sich entweder darauf einlassen oder nur den Kopf schütteln kann. Für mich bleibt ein Kopfschütteln. Der Name seines Protagonisten ist geschickt gewählt, ein Allerweltsname in Dänemark und somit perfekt zum Bild passend, das der Leser von Hansen zunächst haben soll:

    „Solange er ein unauffälliges Leben führte, konnte er sicher und zufrieden leben. Hätte man nicht oft genug gehört, dass sich Verbrecher durch übertriebenes Geldausgeben selbst verrieten? Aber das war ja ohnehin noch nie seine Art gewesen.“ (S. 81)

    Da blitzt Adler-Olsens Schreibstil auf. Aber die Handlung ist vorhersehbar und dadurch nicht sehr originell.

    Adler-Olsen sollte dabei bleiben, gut ausgestaltete Krimis und Thriller zu schreiben. Das ist seine Stärke. Mit Miese Kleine Morde legt er ein nettes kleines Büchlein vor, das man gut verschenken kann und das für echte Fans vielleicht ein „Muss“ ist, amüsant, um es nebenbei wegzulesen und zu schmunzeln, weil es einem durchaus auch die eigenen Fehler und Rachegedanken vor Augen führt – mehr aber auch nicht.

    Miese Kleine Morde erinnert mich sehr an Ingrid Nolls Krimis wie Der Hahn ist tot oder Die Apothekerin – gemeine und amüsante Kriminalgeschichten um getötete Ehemänner. Auch ein wenig Roald Dahl ist zu erkennen. Allerdings gelingen deren Geschichten besser als diese hier.

    Fazit:

    Mich hat dieses Buch weniger überzeugt als Adler-Olsens andere Werke.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Eva_Maria_Nielsens avatar
    Eva_Maria_Nielsenvor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Kurz, knackig und unsentimental. Jussi Adler Olsen, eingekocht auf einen Maggiewürfel. Dadurch geht der Geschmack der Suppe verloren.
    Erheiternder Kurzkrimi mit überraschender Wendung!

    Ich kann es sofort beichten: Ich wohne, wo die Romane von Jussi Adler Olsen spielen und lese seine Texte immer mit Genuss und dem Gefühl: Ja, das kenne ich. Hier bin ich zu Hause. Das haben wir doch im Fernsehen gehört. So ist es in der der und der Straße. So auch diesmal: So sind die Leute, die im Whiskeygürtel leben, in den betuchten Gegenden, sprich von Stadtteil Hellerup im Norden Kopenhagens bis an die Spitze des Kattegats. Dort wohnt die dänische Schickeria, und da hat Olsen seinen Killer eingesetzt. 


    Genervte Frauen, die mehr Anhängsel als Geliebte sind, wollen ihren Partner loswerden. Scheidung, was Otto-Normal-Verdiener eben macht, geht nicht, wegen der Gütertrennung. Wer sich einmal an das süsse Leben gewöhnt hat, leidet bekanntlich an Abstinenzen, wenn die tägliche Konsum-Droge abgesetzt wird. 
    Und Lars Hviling Hansen, der von seiner Frau als Langweiler aussortiert und entsorgt wurde - wohlgemerkt in einem bescheideneren Stadtteil als die kommende Opfer! - beschließt, sich und der Umwelt zu beweisen: Er ist vieles, aber ganz sicher kein Langweiler. Er hat so eine Wut im Bauch, dass er zum Auftrags-Killer mutiert. 

    Der Krimi liest sich schnell und ist amüsant, man lächelt, freut sich über das Wiedersehen, ergötzt sich über die Oberflächlichkeit der Schickeria und den gewieften Killer und geniesst die nüchterne skandinavische Erzählweise. 

    Nun, die dicken Krimis des Autors sind natürlich nicht mit diesem kurzen Text zu vergleichen. Sie sind viel ausgefeilter, viel mehr ein Psychodrama. 
    Aber als kleines Schmankerl für Zwischendurch sind diese "Miese kleine Morde" ein Leckerbissen. 
    Morgen früh, aus dem S-Bahnfenster schauend, werde ich voller Lächeln an den Villen vorbeifahren und mich fragen, wo Lars Hvilling Hansen wohl gemordet hat. Ob ich ihm dabei begegnet bin?

    Gönnen Sie sich eine mörderische Tour durch den Norden Kopenhagens ... 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    S
    sabalinavor 20 Tagen
    Spannender Kurz-Thriller

    Da das Buch "nur" 128 Seiten hat, ist es für mich ein gelungener kleiner Kurz-Thriller. Hatte das Buch in 1,5 Stunden durch.


    Die Geschäftsidee, genervte Ehefrauen beim Frisör auszuspionieren und dann als Auftragskiller die Ehemänner auszuschalten klingt ganz gut und funktioniert anfangs auch.

    Die Wendung allerdings hat mich überrascht und dem ganzen einen besonderen Pfiff verliehen. 

    Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und gebe 4 Sterne.




    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Kristin84s avatar
    Kristin84vor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Ganz unterhaltsam, aber das Ende hat mich etwas ratlos zurückgelassen.
    Kurzkrimi für zwischendurch

    Zum Inhalt:


    Lars Hvilling Hansen ist kein Langweiler! Und das kann er auch beweisen. Denn er weiß was die Damenwelt will, auch wenn er dabei den einen oder anderen Ehemann um die Ecke bringen muss. Positiver Nebeneffekt: Man verdient nicht schlecht. Man kann also sagen: Ein "totsicheres" Geschäft.

      

    Meine Meinung:

     

    Ich muss zugeben, dass dies das erste Buch war, das ich von dem Autor gelesen habe. Ich weiß, viele können das wohl nicht nachvollziehen, aber bisher hat es sich einfach nicht ergeben. Nachdem ich aber die Kurzbeschreibung zu "Miese kleine Morde" gelesen hatte, musste ich dieses Buch lesen.

     

    Die Idee, wie Lars Hvilling Hansen eigentlich mehr durch Zufall zum Berufskiller wird, fand ich schon sehr amüsant, denn sind wir mal ehrlich, liebe Damen, wie oft würden wir nicht gerne unsere besser Hälfte zum Mond schießen. Gut, gleich kalt machen wollen wir ihn zwar auch nicht, aber irgendwie kann man schon nachvollziehen, dass manche Frauen echt die Nase voll von ihren Männern haben.

    Auch fand ich die Ideen ganz amüsant, wie Lars versucht, die Morde als Unfall aussehen zu lassen - darf ja keiner wissen, dass da nachgeholfen wurde. Manchmal hat er wirklich mehr Glück als Verstand und auch der Zufall spielt ihm da ganz schön in die Karten.

     

    Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die ich zu bemängeln hatte: Natürlich ist klar, dass bei einem so kurzen Buch viele Dinge außen vor bleiben; man kann eben nicht alles erklären und beschreiben. Meiner Meinung nach wäre es nicht verkehrt gewesen, wenn der Autor dem Buch noch ein paar Seiten mehr gewidmet hätte, um einige Dinge vielleicht noch zu erklären. Zum Beispiel fand ich es schon erstaunlich wie schnell - und wie gut - sich Lars zum Berufskiller entwickelt hat: Keine Hemmungen, wusste direkt was zu tun ist etc. Ich weiß nicht, ob Menschen mit einer kriminellen Ader sowas in die Wiege gelegt wurde, aber mir kam das doch recht schnell und reibungslos vor.

     

    Was mich dann so ganz aus der Bahn geworfen hat, war das Ende. Im ersten Moment dachte ich, ich habe etwas überlesen. Also nochmal zurückgeblättert und nachgeschaut. Neee, eigentlich nicht. Dann habe ich nochmal darüber nachgedacht und bin zu der Meinung gekommen, dass der Autor das so gemeint hat, wie er es geschrieben hat - ohne großes Über-Eck-Denken oder ähnliches (falls ich falsch liege, wäre es nett, wenn mich jemand aufklärt). Für mich war es jetzt leider kein wirklich passendes Ende. Es kam auch irgendwie ziemlich abrupt und hat bei mir nicht wirklich das Gefühl hinterlassen, ein Buch beendet zu haben. Da ich bisher auch noch nichts von dem Autor gelesen habe, weiß ich jetzt auch nicht, ob das bei seinen anderen Büchern auch so ist, aber wenn ich ehrlich bin, hoffe ich nicht.

      

    Mein Fazit:

     

    Für Fans von Jussi Adler-Olsen bestimmt unterhaltsam. Mich als "Neueinsteiger" konnte er aber nicht ganz überzeugen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Tom_Read4us avatar
    Tom_Read4uvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Ein sehr unterhaltsamer kurzer Krimi. Grausam, mörderisch, lustig und mit einem unerwartendem Ende.
    Kommentieren0
    Orghos avatar
    Orghovor 16 Tagen
    Kurzmeinung: meh...
    Kommentieren0
    B
    Bea_Mevor 3 Tagen
    eifelerwurms avatar
    eifelerwurmvor 9 Tagen
    Mikakos avatar
    Mikakovor 14 Tagen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Vivian_Neumanns avatar
    Vivian_Neumannvor 3 Monaten
    Ich liebe seine Bücher und die Story hört sich spannend an. Da kann ich nicht nein sagen. 😊
    Kommentieren
    supersusis avatar
    supersusivor 4 Monaten
    Ich freue mich darauf, da ich Selfies gelesen habe und seither mehr von diesem Autor lesen möchte. Die anderen Titel von ihm haben mich aber abgeschreckt, denn Titel wie Erbarmen oder Schändung deuten daraufhin, dass geschildert wird, wie die Opfer leiden und das mag ich nicht. Dies hier klingt aber nach einem Buch, das ich gerne lesen würde und so freue ich mich, doch noch mehr von dem Autoren lesen zu können.
    Kommentieren
    c_awards_ya_sins avatar
    c_awards_ya_sinvor 4 Monaten
    Das klingt nach einer neuen Seite von Adler-Olsen.
    Kommentieren
    unfabulouss avatar
    unfabulousvor 4 Monaten
    Eine rabenschwarze Geschichte? Ich bin dabei! Jussi Adler-Olsen ist nie verkehrt!
    Kommentieren
    K
    kkarinvor 4 Monaten
    Ich liebe diesen Dänen!!!!
    Kommentare: 3
    ulrikerabes avatar
    ulrikerabevor 4 Monaten
    "Vorfreude teilen"
    Kommentieren

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks