Selfies

von Jussi Adler-Olsen 
4,1 Sterne bei227 Bewertungen
Selfies
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Positiv (176):
Antje_Haases avatar

Zum Niederknien! Die ersten 6 waren Spitze, aber dieser hier ist der beste Mørck von allen!

Kritisch (10):
dieSammlerins avatar

Ich gebe auf. Nach 152 Seiten und mehreren Wochen Mühe gebe ich zu, dieses Buch war für ein Fehlkauf.

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Inhaltsangabe zu "Selfies"

Der Nr. 1-SPIEGEL-Bestseller jetzt in der Klappenbroschur

Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an – und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423199049
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:20.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 10.03.2017 bei Der Audio Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    miissbuchvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas viel Inhalt für ein Buch, aber sehr unterhaltsam und lesenswert.
    Selfies. Jussi Adler-Olsen (7)

    INFOS ZUM BUCH
    Titel: Selfies
    Autor: Jussi Adler-Olsen
    Seiten: 576
    Verlag: dtv
    Handlungsort: Kopenhagen, Stenløse, Dänemark
    Erstveröffentlichung: 10. März 2017

    INFOS ZUM AUTOR
    „Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.“ (Quelle)

    REZENSION
    Bei diesem Buch handelt es sich um den 7. Teil der Reihe rund um Carl Mørck und seinem Team. Ich empfehle auch die vorherigen Bücher vorher zu lesen, um die Persönlichkeit und die Entwicklung der Charaktere.
    Dieser Teil ist besonders auf Rose ausgelegt, die einige persönliche Probleme hat, die sich auf die Arbeit auswirken. Gleichzeitig darf Mørck in einem aktuellen Fall mitwirken, der Ähnlichkeiten zu einem ungeklärten Fall hat. Aber auch weitere Ereignisse sind Bestandteil des Buches, den eins ist mit Sicherheit nicht in diesem Buch vorhanden: Langeweile.

    Das Cover passt sehr gut zu den anderen Covern der Reihe, allerdings ist es jetzt nicht herausragend toll oder besonders. Den Titel finde ich sehr oberflächlich, da er sich nur auf einen kleinen Teil des Buches bezieht. Ich habe allerdings auch keinen besseren Vorschlag für einen Titel 😉

    Dieses Buch ist doch sehr voll gepackt, wenn es auch dazu führt, dass es so nich langweilig wird. Allerdings hätte man aus diesem Buch auch ganz problemlos 2 oder 3 schreiben können. Was mir bei der Vielzahl an Facetten und verschiedenen Charakteren aufgefallen ist, ist dass ich zwischenzeitlich den eigentlichen Fall nicht mehr im Blick hatte bzw. immer mal überlegen musste, welcher Fall der eigentliche aktuelle ist. Es gab einen Fall von einer älteren Dame, die ermordet in einem Park aufgefunden wurde, hier stellt sich eine Verbindung zu einem älteren Fall her, welchen das Sonderdezernat Q untersuchen sollte. Des weiteren beschäftigen sich die Ermittler mit der Vergangenheit von Rose, die scheinbar Auswirkungen auf ihren aktuellen psychischen Zustand hat. Einen großen Teil des Buches nimmt auch Anne-Linne Svendson ein, eine Sozialarbeiterin, die für junge arbeitslose Menschen zuständig ist erhält die Diagnose Brustkrebs. Nach der Diagnose setzt sie sich das Ziel aus dem System auszubrechen, doch was das für Folgen hat, hat sie sich im Vorfeld nicht überlegt…
    Ich finde es sehr beachtlich, wie viele Themen Adler-Olsen in einem einzigen Buch unterbringen kann. Neben diesen vielen Fällen, schafft er es auch noch Einblicke in die Zeit der Nationalsozialisten, dem Sozialhilfesystem uvw. zu ermöglichen. 

    Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm. Gerade die Vielfalt im Buch ist total spannend, besonders, dass sich die Fälle am Ende des Buches sinnvoll zusammensetzen. Die Charaktere sind absolut herzig. Ich bin ein großer Fan dieser Vielfalt im Team, dem Privatleben der Charaktere und den Eigenarten jedes einzelnen. Besonders toll finde ich bei den Büchern von Adler-Olsen immer, dass vorherige Fälle nochmal angesprochen werden, Personen wieder auftauchen und vorherige Beziehungen vertieft, aufgearbeitet oder beibehalten werden. 

    Ich bin nach dem 6. Band endlich wieder ein Fan von Adler-Olsen und freue mich auf weitere Bücher. Für dieses Werk vergebe ich 4 Sterne. 

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    trollchens avatar
    trollchenvor 3 Monaten
    Leichte Ermüdungsanzeichen

    Selfies
    Herausgeber ist dtv Verlagsgesellschaft (10. März 2017) und es hat 576 Seiten.
    Kurzinhalt: Der siebte Fall für das Sonderdezernat Q
    Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an – und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?
    Meine Meinung: Ich bin ja immer wieder begeistert, wie es Jussi Adler Olsen schafft, dass ich solche dicken Bücher so verschlingen muss. Obwohl ich weiß, dass es gemächlich zugeht in den Büchern, finde ich eben diese Detailgenauigkeit so toll, denn so kann ich mich wunderbar in die Darsteller des Buches hineinversetzen. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich den 7. Teil etwas schwächer als die anderen finde, aber ich glaube, dass liegt auch daran, weil die Autoren einen gewissen Zeitdruck haben, um ein neues Buch zu produzieren und weil sie einfach auch an den Erfolg anknüpfen wollen, den sie an vorherigen Teilen hatten und deswegen verlieren sie auch den Draht zur Geschichte. Was mich enttäuscht hat, dass ich diesmal keine guten Antworten auf meine Fragen bekommen habe, sondern dass alles am Ende erklärt wurde, aber eben die wichtigsten Sachen nicht. Dies war schon mal etwas besser. Aber die Protagonisten fand ich wieder toll, obwohl ich finde, dass sich die meisten gar nicht so wirklich weiter entwickeln, wie z. B. der Assad. Für mich war sogar die mordernde Sozialarbeiterin sehr sympathisch. Rose war für mich irgendwie zu abgedreht, aber wiederum hat es der Autor gut verstanden, mir ihre Krankheit besser zu erklären.
    Mein Fazit: Der siebente Fall zeigte ein paar kleine Schwächen und Ermüdungsanzeichen, ich hoffe, dass der achte Fall wieder besser laufen wird für Carl, denn ich mag das Sonderdezernat Q sehr gerne. Ich vergebe gute 4 Sterne und kann eine Leseempfehlung geben.


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    Bücherfüllhorn-Blogs avatar
    Bücherfüllhorn-Blogvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Merkwürdiges Ermittler-Team, auf das man sich aber immer wieder freut.
    Merkwürdiges Ermittler-Team, auf das man sich aber immer wieder freut.

    Also ich freue mich immer, wenn ich Carl Morck und seine Kollegen im Keller, wo das Dezernat Q untergebracht ist, besuchen darf. Das ist das schöne, wenn man die Bände in der richtigen Reihenfolge gelesen hat. So hat man Verständnis für Carl Morck, man kann sich an Assad erfreuen der von einer Putzfrau (oder besser gesagt Putzmann) zu einem Mitarbeiter in Carl Morcks Team aufgestiegen ist und mit seinen Vergleichen oft genau ins Schwarze trifft. Ein bisschen mysteriös ist er auch, seine Herkunft und sein Werdegang sind zweifelthaft im Angesicht der Fähigkeiten die er hat. Ein wenig bunter wurde das Team durch Rose, die unter der Hand zum Dezernat Q „strafveretzt“ wurde , die eine psychische Erkrankung hat und so immer Schwung und Wirbel ins Team bringt. Ungewollt, denn die Krankheit ist richtig ernst. Leider trifft es sie hier doppelt hart. Und zu guter letzt noch Gordon, der Praktikant, der auch irgendwie hängen geblieben und sich sehr um Rose bemüht.

     

    Also, wegen diesen Protagnisten, die alle ihr Päckchen zu tragen haben, und auch, weil Carl Morck zu Hause ein ähnliches „Team“ hat, allein schon deswegen lese ich die Bücher mega-gerne.

     

    Die Kriminalfälle sind meist im gesellschaftskritischen Milieu angesiedelt und von daher auch immer interessant.

     

    Der Erzählton ist einfach gehalten und manchmal erscheinen die Figuren auch oberflächlich. Aber das Team im gesamten macht das wieder wett.

     

    Alles in allem: Einfach und schnell zu lesen mit einem merkwürdigen Ermittler-Team, auf das man sich aber immer wieder freut.

     

    Sterne: Ich vergebe fünf von fünf Sternen weil ich mich gut unterhalten fühle. Ich empfehle auf alle Fälle die Reihenfolge einzuhalten, weil man so alle vom Ermittler-Team besser kennen lernen und die zwischenmenschlichen Entwicklungen verfolgen kann. Dieses besondere Ermittler-Team, von „Loosern“ möchte ich fast sagen, kommt aber immer auf die richtige Spur. Trotz dass der Erzählton einfach und die Charaktere manchmal oberflächlich gehalten sind, ist es eine meine Lieblings-Reihen. Unkompliziert, schnell zu lesen und stellenweise schräg. Ich mag es.

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    SabineGiesens avatar
    SabineGiesenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Bislang das Beste der Reihe.
    Das Beste der Reihe

    Rose und der Tod ihres Vaters vor vielen Jahren.
    Ein brutaler Mord an einer alten Frau im Park.
    Ein Autofahrer, der Frauen in Serie tötet.
    Psychogramme der Täter, und ein Geheimnis um Rose und ihre verletzte Seele.
    Und zum Schluss führt Jussie Adler Olsen alles so geschickt und nachvollziehbar zu einem Ende, das man einfach nicht mehr aufhören kann zu lesen.
    Das Beste Band der Reihe.

    PS/ein nicht ernst gemeinter HInweis:
    Mitarbeiter der Arge oder ähnlicher Institutionen sollten diesen Roman vielleicht nicht lesen

     ;-)


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    Ayleen256vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Mit einem Augenzwinker zu lesen - eher etwas für Fans des Sonderdezernats Q
    Mit einem Augenzwinker zu lesen - eher etwas für Fans des Sonderdezernats

    Anne-Line Svendsen hat ihren Beruf im Sozialamt satt. Nachdem bei ihr Krebs diagnostiziert wurde, rächt sie sich an jungen undankbaren Antragstellerinnen. Carl Moerck ist währenddessen mit einem Fall betraut, der Verbindungen zu einem Jahre alten Fall aufweist. Doch kann er sich kaum den Ermittlungen widmen, da Rose derzeit mit ihren ganz eigenen Dämonen kämpft.

    Dieser Fall ist äußerst persönlich, widmet er sich doch über Großteilen Roses Vergangenheit und den Gründen für ihre Übernahme von anderen Charakteren. „Selfies“ ist nicht mein Lieblingsteil, aber wesentlich besser als der Vorgänger „Verheißung“. Dadurch, dass die Täterin von Anfang an bekannt ist, geht natürlich ein Teil der Spannung flöten. Allerdings hat diese Lösung auch den Charme, dass einem die Gedankengänge und Emotionen des Täters vollstens bekannt sind. Statt eines einzigen alten Falls, arbeitet das Sonderdezernat Q gleich an 5 Fällen, von denen mehrere in der Gegenwart spielen.

    Bei vielen Elementen des Buches sehe ich das Augenzwinkern des Autoren. Die Damen Denise, Jasmin und Michelle sind Mädels, die man nun wirklich als „Sozialschmarotzer“ bezeichnen könnte. Auf der anderen Seite eine steife Sozialarbeiterin, die sich zu einer perfiden und wirklich kaltblütigen Mörderin entwickelt. Dass jemand ad hoc so durchtrieben werden kann, war für mich nur schwer vorstellbar und wirkte ziemlich skurril. 

    Wer auf einen so richtig spannenden Thriller hofft, wird mit „Selfies“ nicht zufrieden sein. Aber glücklicherweise geht es wieder bergauf und dieser Teil widmet sich vorrangig dem Team. Es steckt so viel Potential für den weiteren Verlauf, ja sogar offene Enden, dass man nur darauf warten kann, dass es weitergeht. Ich vergebe 4 Sterne. 

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    erdmannlibobs avatar
    erdmannlibobvor 8 Monaten
    Mässig spannend

    Auch der 7.Band um das Sonderdezernat Q kommt leider in Bezug auf Spannung und Überraschung nicht mehr an die ersten Bände ran. Selfies ist für mich kein Buch, welches ich einem Krimileser für Zwischendurch empfehlen würde (insbesondere nicht, wenn die vorherigen Bände nicht gelesen wurden), sondern eher für Leser gedacht, welche wie ich Freude an den sympathischen Hauptfiguren (sowie den wiederkehrenden Nebenfiguren) und deren Hintergründe haben. Wer schon immer mehr rund um Rose wissen wollte, wird hier nicht enttäuscht. Ich erhoffe mir, ja dass im nächsten Teil mehr auf die Vergangenheit von Assad eingegangen wird und dass die Fälle des Sonderdezernates Q wieder etwas mehr Schwung und Spannung erhalten.

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    Mary2vor 10 Monaten
    Das richtige Buch für Fans von Carl, Rose und Assad!

    Hier liegt nun (endlich) der siebte Band um Kommissar Carl Mørck und sein Sonderdezernat Q vor, das sich mit „cold cases“ – alten, nicht aufgeklärten Verbrechen -  zu beschäftigen hat.

    Zur Abwechslung stehen aber dieses Mal aktuelle Verbrechen im Vordergrund, zu deren Aufklärung Carl und Assad hinzugezogen werden: Ein Raubmord an einer Rentnerin im Park sowie mehrere überfahrene Fußgänger mit Fahrerflucht. Im Laufe der fast 600 Seiten webt Adler Olsen auch lange vergangene, bislang ungelöste Fälle mit ein, die die Handlung einerseits recht komplex werden lassen, andererseits natürlich zur Arbeit des Sonderdezernats Q passen. Und am Ende steht das Team mit einer hohen Aufklärungsquote gut da, aber….

    Es menschelt sehr in diesem Band.

    Die Polizei-Kollegin Rose hat eine dunkle Vergangenheit, die sie immer wieder einholt. Ihre Geschichte stellt einen weiteren Schwerpunkt des Buches dar. Nicht nur Carl und Assad sind erschüttert, als sich die traurige Lebensgeschichte allmählich entfaltet und Rose in höchster Gefahr schwebt. Da verblassen die Aufklärungserfolge längst vergangener Taten.

    Wenigstens eine Mörderin ist auch bereits frühzeitig bekannt, denn die Erzählperspektive wechselt zwischenzeitlich zur Sozialamts-Mitarbeiterin Anneli, die sich nach einer Krebs-Diagnose als Herrin über Leben und Tod aufschwingt. Es ist beklemmend, ihre Sichtweise auf arbeitslose Menschen zu verfolgen. 

    Der Autor spart hier nicht mit gesellschaftskritischen Aspekten:

    Wie geht ein moderner Sozialstaat mit jungen, perspektivlosen Menschen um? Wie definieren sich diese jungen Frauen selbst?

    Der Autor geht dabei durchaus kreative Wege und überrascht im siebten Band mit interessanten Wendungen.

    Für Fans der absoluten Spannung ist dies nicht das richtige Buch.

    Für Fans von Carl, Rose und Assad ist dies aber genau das richtige Buch. Schon lange wartet die Leserschaft auf die Erklärung für Roses absonderliches Verhalten. Und vielleicht wird mancher Leser nach der Lektüre Menschen mit psychischen Erkrankungen vorurteilsfreier begegnen.

    Um alle Aspekte dieses Bandes würdigen zu können, rate ich dazu, auch die Vorgänger-Bände zu lesen (mindestens einige davon), um mit den Persönlichkeiten der Ermittler vertraut zu werden.

    Ich wurde durch das Buch gut unterhalten, habe mich den Ermittlern sehr nahe gefühlt und bin begeistert von der Art und Weise, wie Jussi Adler Olsen seinen Fall in die moderne Gesellschaft einbettet.

    Dafür gibt es von mir 5 Sterne!

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    Pokerfaces avatar
    Pokerfacevor einem Jahr
    Adler Olsen - Selfies

    Klappentext:

    In einem Park in Kopenhagen wird eine alte Frau ermordet aufgefunden. Fast zeitgleich begibt sich ein durchgedrehter Autofahrer auf die tödliche Jagd nach jungen Frauen. Irgendwo da draußen, so hat es den Anschein, werden weitere perfide Morde geplant. Steht all dies womöglich im Zusammenhang mit einem lange zurückliegenden und noch immer unaufgeklärten Verbrechen?

    Das Management des Polizeipräsidiums in Kopenhagen ist höchst unzufrieden mit der Aufklärungsrate des Sonderdezernats Q. Ausgerechnet Rose soll nun das Ruder herumreißen - doch Rose ist in ihrem aktuellen Zustand weit davon entfernt, diesen Erwartungen gerecht zu werden. Die Wurzeln ihrer desaströsen Verfassung liegen in einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit: "Zu dem tiefsten inneren Raum in ihrem Dunkel bekamen sie keinen Zutritt, dieser Raum gehörte ihr. Ihr allein."

    Carl, Assad und Gordon stehen vor ihrer bislang größten Herausforderung, und dass Rose ihren eigenen Kampf kämpft, ist für alle schwer erträglich. Doch Scheitern ist keine Option. Es muss ihnen einfach gelingen, diese schrecklichen Verbrechen in Kopenhagen zu stoppen.

    Meine Meinung:

    Hatte ich schon erwähnt, dass ich diese Reihe um Carl Morck liebe? Wenn nicht, dann mache ich das jetzt.

    Das ist tatsächlich ein Meisterwerk von Herrn Olsen. Ein verstrickter Fall, der sich mit der ermordeten alten Dame aufgetan hat. Wir (die Leser) erleben mit, wie das Team an mehreren Fällen ermittelt. Sicher ist die Geschichte verwoben. In einigen Kritiken konnte ich lesen, dass manche Leser bemängelt haben, dass zu viel Durcheinander und ermitteln an mehreren Stellen zum Abbruch des Lesens geführt haben. Das finde ich persönlich sehr Schade. Denn im richtigen Leben ist es doch genauso. Wir sind doch nicht "nur" arbeiten. Um uns herum passieren doch auch Dinge, mit denen wir mittel- oder unmittelbar in Zusammenhang stehen. Wir erleben doch auch täglich nicht nur eine Geschichte. Gerade das ist es doch, was den unglaublichen Schreibstil von Herrn Olsen ausmacht. Ich finde das toll. Sicher muss man aufpassen und am Ball bleiben. Ist halt kein 08/15-Roman. Zum Glück.

    Dieses Mal werden wir konfrontiert mit Morden an jungen Frauen die Sozialhilfe beziehen und kein Engagement bei der Arbeitssuche aufweisen. In diesem Fall werden diese als "Sozialschmarotzer" bezeichnet und jemand hat sich entschlossen, entschieden gegen diese vorzugehen.

    Auf der anderen Seite hält uns die Geschichte um die erschlagene alte Dame auf Trab. Da gibt es Parallelen zu einem früheren Fall.

    Rose - ja, Rose war ja schon immer ziemlich schräg für mich. Und ehrlich gesagt war ich mehr als überrascht, dass sie wirklich Schwestern hat. Ich habe immer geglaubt, dass sie sich jeweils ihre Schwestern nur ausdenkt und in die jeweilige Rolle hineinversetzt. Richtig Verständnis konnte ich für Rose und ihre Schrägheiten allerdings nie aufbringen. Das hat sich nach diesem Buch geändert. Wir erfahren sehr viel über Roses Kindheit und die schrecklichen Dinge, die ihr psychisch widerfahren sind. Und ich habe atemlos Roses Geschichte im Buch verfolgt. Ich fand das alles ganz Schrecklich.

    Über Assad gibt es in diesem Teil nichts Neues zu erfahren. Er ist undurchsichtig wie eh und je. Aber ich mag ihn.

    Gordon scheint sich immer mehr im Team Q zu integrieren. Irgendwie schön. Am Anfang mochte ich ihn nicht. Das hat sich in diesem Teil auch geändert.

    Fazit:

    Sehr, sehr tolles Buch. Anspruchsvoll in der Entwicklung - spannend zu lesen. Klare Leseempfehlung und 5 Sterne. Weiter so.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Etwas wirre Story die sich in die Länge zieht - spannungsarm dafür mit einer Prise Humor
    Etwas wirre Story die sich in die Länge zieht - spannungsarm dafür mit einer Prise Humor

    Einen Blick in die Handlung gewährt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der Autor erzählt hier aus ganz verschiedenen Sichtweise von mehreren Fällen, mit denen sich das Sonderdezernat Q in diesem Buch beschäftigt.

    Das bedingt - auch noch auf verschiedenen Zeitebenen - eine Vielzahl von handelnden Personen in den diversen Handlungssträngen. Da verliert der Leser schonmal den Überblick. Mich hat es jedenfalls gestört.

    Aufgelockert wird das Ganze durch gelegentliche, manchmal recht lustige "Kabbeleien", wobei natürlich Assad besonders hervor sticht.

    Insbesondere was das Thema "Rose" angeht - der ja in diesem Band ein guter Teil der Handlung gewidmet ist - hat es der Autor für meinen Geschmack etwas übertrieben. 

    Insgesamt hat mich das Buch "nicht vom Hocker gehauen", aber doch gut - mitunter etwas zäh - unterhalten. Gute Thriller Durchschnittskost halt.....! Der Reihenleser (dem die vorher erwähnten Personen natürlich geläufig sind) hat deutlich mehr von dem Buch. Für den Einzelband Leser m.M. nur bedingt zu empfehlen.

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    Luthien_Tinuviels avatar
    Luthien_Tinuvielvor einem Jahr
    Gute, aber doch nicht perfekte Fortsetzung der Reihe

    Mit "Selfies" ist Jussi Adler Olsen eine spannende, aber im Vergleich zu den vorherigen Teilen doch nicht ganz so gute Fortsetzung der Geschichten um Kommissar Mørck gelungen.


    Inhalt: Anders als in den Vorherigen Teilen befasst sich Mørck in diesem Teil, wie üblich durch Assad und Gordon unterstützt, mit 5 Fällen parallel statt nur mit einem.
    Anders als sonst sind zudem 2 -3 der Fälle aktuelle Fälle und keine alten Akten. Bei einem der Fälle tauchen Assad und Carl unmittelbar in Roses Vergangenheit ein.


    Wie immer war der Thriller spannend zu lesen, anders als sonst fiel mir diesmal jedoch der Einstieg schwer. Erst nach 150 Seiten hatte ich überhaupt mal verstanden, was für einen Fall das Dezernat Q überhaupt behandelt. Dazu handeln die ersten 150 Seiten auch primär nicht vom Dezernat Q, sondern viele viele andere Hauptfiguren werden zunächst vorgestellt.


    Ein weiteres Problem hatte ich damit, dass ich Teil 6 zuvor nicht ganz gelesen hatte und auch Teil 5 der Reihe schon etwas her war. Da das Buch aber unmittelbar an Teil 6 anknüpft, waren Teile der Geschichte nur schwer nachvollziehbar.


    Hat man aber mal den Einstieg geschafft und in die Geschichte hineingefunden, hat alle Personen und deren Beziehungen zueinander erschlossen, sich auch an die Hauptfiguren und ihre Eigenarten  erinnert, kann man das Buch kaum aus der Hand legen und auch die anfänglichen Probleme werden durch eine komplexe, vielseitige und spannende Geschichte verdrängt.

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