Jussi Adler-Olsen TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

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Inhaltsangabe zu „TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...“ von Jussi Adler-Olsen

Eine Liebe, die den Gefahren des internationalen Terrorismus trotzt. Der Niederländer Peter de Boer leitet ein Unternehmen, das darauf spezialisiert ist, Firmen zu zerschlagen. Er wirbt die Halbindonesierin Nicky Landsaat als Marketing-Trainee an und macht die ehrgeizige junge Frau rasch zu seiner Vertrauten. Doch als der irakische Geheimdienst de Boer mit der Zerschlagung eines großen Ölkonzerns beauftragt, steht er mit dem Rücken zur Wand. Er verweigert den Auftrag. Und plötzlich finden de Boer und Landsaat sich einer furchtbaren Verschwörung ausgesetzt, in der Geld, internationale Politik, Kriminalität und Terrorismus ihr Schicksal zu besiegeln scheinen...

Idee gut. Für mich jedoch nichts.

— Buchwurm05

Ein Spiegelbestseller der mir zu plump daherkommt, um mich wirklich zu überzeugen, dabei ist das Thema an sich spannend

— Buecherspiegel

Stellenweise spannend aber insgesamt franst die Handlung irgendwie aus. Ein Wirrwar an Charakteren, die nut teilweise gelungen sind.

— allegra

Habe mir mehr von dem Buch erhofft... Musste mich zwingen, es zu Ende zu lesen. Gepackt hat es mich leider nicht. Schade.

— lionheart_

Ich habe es lange ausgehalten. Jetzt aber abgebrochen! Bin sehr enttäuscht. Irgendwie sprang der Funken nicht so recht über...schade

— hans-bubi

Irgendwie wollte der Funke nicht so recht überspringen.

— Levus

Mir war die Story zu sehr konstruiert, konnte mich nicht wirklich überzeugen. Andere Bücher des Autors sind wesentlich besser!

— FrolleinJott

Mein erster Adler-Olsen und ich war sehr, sehr begeistert. So viele Facetten, Spannung und Tiefgang.

— AnnMan

langatmig und wenig fesselnd...hab es wieder weggelegt!

— raketenpaula

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sehr spannend, mir gefällt die Reihe sehr gut

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  • Zu Zweit, mit unserer Liebe und den Göttern aus Sumatra retten wir die Welt

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    Buecherspiegel

    28. July 2017 um 20:30

    Der Autor erläutert in einem Vorwort, wie er zu seiner Idee gekommen ist, seinen Roman vor der Jahrtausendwende aufleben zu lassen. Ihn interessierte in diesem Zusammenhang die Randnotizen in den Zeitungen und die Kausalzusammenhänge zwischen kleineren und größeren Ereignissen. Im Mittelpunkt steht die junge Nicky Landsaat, die sich aus kleinsten Verhältnissen dank ihrer Intelligenz hochgearbeitet hat und nun bei Peter de Boer, einem Kokurrenzvernichter, einen Job ergatterte. Natürlich ist sie etwas Besonderes, sieht sehr gut aus, ist smart, riskiert auch mal was. Natürlich ist er etwas Besonderes, riskiert viel, sieht sehr gut aus und hart zu sich selbst wie zu seinen Mitarbeitern. Natürlich sind bei beiden die Familienverhältnisse nicht gerade "normal". Das kann sich alles super verpacken lassen. Er sorgt mit seinem Unternehmen dafür, die Konkurrenz großer Konzerne schlecht aussehen zu lassen, damit sie vom Markt verschwinden, und das mit nicht immer feinen Methoden. Selbstverständlich verlieben die Zwei sich ineinander. Dabei verläuft die Liebesgeschichte zwischen beiden wie in billigen Heftchen für den Nachmittag. Die mandelförmigen Mandelaugen können nicht mandelförmiger sein, es klingt alles sehr platt. Nicky stammt aus einer Familie, die ihre bitterarmen Verhältnisse in Sumatra verlassen haben, um ein besseres Leben in den Niederlanden zu finden. Sie kann sich gegen böse Gangster wehren, mal besser, mal schlechter. Als sie aber ihren Bruder Henk aussperrt und er nicht in der Lage sein soll, eine Tür aufzubekommen, nur weil der Schlüssel ausgetauscht wurde, dann kommt mir das für einen Verbrecher doch eher unwahrscheinlich vor. Peter kümmert sich um seine schwerkranke Tante, hat sich mit seinem Cousin übernommen und diesen vor Jahren vor die Tür gesetzt. Dass sich dahinter eine unglaubliche Familientragödie verbirgt, kommt nach und nach ans Tageslicht. Aber nicht nur das. Die Geschichte seiner Liebsten, die sich ihre Lorbeeren in seiner Firma verdient und seiner Familie, sie treffen irgendwann aufeinander. Dass Peter von seinen eigenen Mitarbeitern ausgetrickst wird, er jedoch bis zu Letzt nicht genau weiß, von wem, ist einer der spannenden Momente. Der Thriller hinter dem Familiendrama und der Liebesgeschichte gerät zu sehr ins Hintertreffen und wirkt auf mich zwar auf der Höhe der damaligen Zeit, aber zu banal beschrieben. Es geht um Erpressung, Wertevernichtung, Korruption, Kriege, Verschwörungen, kurz, alles was es auf dem Markt der Kriminalität so gibt. Voodoo trifft auf Wirtschaftskriminalität, dabei entsprechen einige Fakten in dem Roman der Realität und werden vom Autor im Anhang erläutert, wie auch die erwähnten realen Personen, die hier eine Rolle spielen, beschrieben werden. Im Internet werden viele Seiten vorgeschlagen, sobald man den Namen des Autors eingibt, zum Beispiel https://de.wikipedia.org/wiki/Jussi_Adler-Olsen

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  • Braucht ein paar Seiten um in Schwung zu kommen

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    Lilli33

    19. January 2017 um 20:46

    Gebundene Ausgabe: 608 SeitenVerlag: dtv Verlagsgesellschaft (22. September 2015)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3423280709Originaltitel: Og hun takkede guderne (Erstveröffentlichung 2003 unter dem Titel Firmaknuseren)Preis: 19,90€auch als Taschenbuch, E-Book und Hörbuch-Download erhältlich   Braucht ein paar Seiten um in Schwung zu kommen Inhalt:Peter de Boers Firma Christie N. V. ist darauf spezialisiert, gut gehende Unternehmen zu zerschlagen, um der Konkurrenz einen Vorteil zu verschaffen. Die junge Nicky Landsaat verspricht sich von einem Job bei Christie N. V. sehr viel. Tatsächlich ist Peter de Boer bald auf Nickys kreative Handlungsweise angewiesen, denn er wird erpresst. Es sind keine geringeren als diverse Geheimdienste in die Sache verwickelt.Meine Meinung:Ich liebe Jussi Adler-Olsens Reihe um Carl Mørck und das Sonderdezernat Q, habe aber auch schon „Das Alphabethaus“ gerne gelesen. Und so war klar, dass ich auch um „Takeover“ nicht herumkomme, trotz aller schlechten Bewertungen, die das Buch inzwischen schon bekommen hat. Man darf hier einfach nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. „Takeover“ ist anders, aber nicht unbedingt schlechter. Es bietet alles, was ein ordentlicher Polit-/Verschwörungsthriller braucht und noch mehr. Auf den ersten zweihundert Seiten nimmt Adler-Olsen sich sehr viel Zeit, um seine Protagonisten einzuführen. Dies war mir etwas zu lang und zu detailliert. Nicht jeden Nebensatz braucht man für das spätere Verständnis. Aber sicher gibt es auch Leser, die es gerne so ausführlich und ausgeschmückt mögen – wie gesagt, mir persönlich war es etwas zu lang, und das ging dann auf Kosten der Spannung. Hinzu kommt, dass zwar Nicky Landsaat einigermaßen sympathisch rüberkommt und man mit der jungen Frau aus schwierigen Verhältnissen mitfühlt, aber Peter de Boer ist anfangs alles andere als ein Sympathieträger. Mit ihm mag man sich nicht wirklich identifizieren. Nach dem ersten Drittel aber nimmt die Geschichte rasant Fahrt auf. Es kommen immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht. Intrigen, politische Ereignisse der 1990er Jahre, der Fluch eines indonesischen Hexendoktors und die Wirrungen der Liebe spielen eine Rolle. Es gibt Verfolgungen, Mordanschläge und weitere Gefahren, die den Leser in Atem halten. Die letzten zwei Drittel des Buches sind wirklich sehr spannend. So hatte ich dieses Buch schließlich doch in nur zwei Tagen ausgelesen, weil es mich einfach gefesselt hat, woran der eingängige Schreibstil Jussi Adler-Olsens nicht ganz unschuldig ist. Fazit:Nach einer gewissen Anlaufphase entwickelt sich dieser Thriller zu einem Pageturner mit bunt gemischtem Inhalt. Mit den Mørck-Romanen ist das Buch nicht zu vergleichen, es geht in eine ganz andere Richtung. Dies tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. ★★★★☆

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  • Leider schwach

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    Bibsi72

    11. January 2017 um 15:00

    Ein neuer Jussi-Adler-Olsen! Als bekennender Fan der Reihe um Carl Moerk ein Muss für mich. Voller Freude habe ich mich an das Buch gemacht, aber leider wurde ich wirklich enttäuscht. Auch nach knapp 200 Seiten hatte mich das Buch immer noch nicht gefangen. Der Schreibstil hat so gar nichts mit den Carl-Moerk-Büchern und den anderen Einzelbüchern von Jussi Adler-Olsen gemein und bleibt recht flach. Die Story und die Charaktere sind arg konstruiert, so dass ich schließlich nach knapp der Hälfte abgebrochen habe. Es fällt mir wirklich schwer, zu glauben, dass dieses Buch auch von Jussi Adler Olsen geschrieben wurde. Die einzige Erklärung dafür ist, dass dieses Buch deutlich vor seinen anderen Werken entstanden ist. Das erklärt auch den "holprigen" Erzählstil. Man muss Jussi Adler Olsen aber zu gute halten, dass er in der Zwischenzeit sehr an seinem Stil gearbeitet hat, so daß die neueren Bücher inzwischen von exzellenter Qualität sind. Dieses "Frühwerk" kommt da leider noch nicht ganz ran. Darum nur traurige 2 Punkte von mir.

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  • Liebes-Thriller

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    Levus

    20. October 2016 um 21:54

    Es gibt Romantik und Spannung. Aber weder von der Liebesgeschichte noch vom Thriller wollte der Funke so recht überspringen. Es ist einer von Adler-Olsens frühen Romanen, und ich glaube, ich mag die neueren lieber.

  • Mein erster Adler-Olsen und definitiv nicht mein letzter :-)

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    AnnMan

    02. June 2016 um 16:43

    Ich weiß es klingt komisch, aber ich habe mich von Adler Olsen vor allem fern gehalten, weil er ja schon ziemlich gut in den Massen ankommt und mich das doch irgendwie abschreckte. Dann bekam meine Mutter dieses Buch zu ihrem Geburtstag und ich nutzte die Chance risikolos den Schriftsteller mal kennenzulernen. Denn neugierig war ich ja doch ;-).Und ich bin froh das ich das Buch gelesen habe.Schnell war ich in der Story gefangen und habe es genossen, wie immer mal wieder das Tempo der Handlung wechselte und mit wie vielen Eindrücken der Autor spielt, um für den Leser verschiedene Fährten zu legen. Die beiden Hauptfiguren habe ich fasziniert in ihren Handlungen und vor allem in ihren Entwicklungen beobachtet und jedes Geheimnis mit Herzklopfen gelüftet. Der Thrilleraspekt ist definitiv gegeben, es ist spannend, es gibt Überraschungen, es ist auch manchmal einfach nur brutal und grausam.Gleichzeitig überzeugt der Roman durch Charakter- und Emotionstiefe. Die emotionalen Stories im Roman habe ich Adler Olsen genauso abgekauft wie die Action-Szenen.Der historische Hintergrund ist durchaus interessant, hier kann ich nur nicht bewerten wie viel Realität es ins Buch geschafft hat. Genauso wie die politischen Aspekte, aber sie haben mir definitiv gefallen und die Spannung nur noch erhöht. Kurzum: Ich kann das Buch nur jedem empfehlen der gute Thriller mit Tiefgang und politischen Zwischentönen mag. 

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  • anders, nicht schlechter

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    derMichi

    13. January 2016 um 11:07

    Jussi Adler Olsen ist Krimifans vor allem für seine gelungenen Geschichten um den Kopenhagener Polizisten Carl Mørk vom Sonderdezernat Q ein Begriff. Doch der Autor hat auch einige nicht weniger gute Thriller verfasst, die sich eher politischen Themen und der Geschäftswelt widmen. Eines dieser Bücher ist soeben in einer nagelneuen Ausgabe auf Deutsch erschienen. Es ist kein alltäglicher Job, den Peter de Boer ausübt. Er und seine Firma Christie bringen gezielt große Unternehmen zu Fall, meist im Auftrag der Konkurrenz. Die junge Halbindonesierin Nicky Landsaat bewirbt sich in seiner Firma und hinterlässt schon bald Eindruck bei Peter und seinen Mitarbeitern. Wenig später benötigt er ihre Hilfe mehr als er es je für möglich gehalten hätte. Eine dubiose Consultingfirma nimmt Kontakt zu ihm auf und fordert die Zerschlagung eines Ölkonzerns. Eine schmutzige Angelegenheit, in das auch der eine oder andere Geheimdienst verwickelt zu sein scheint. Und das ist noch lange nicht alles. Peters Vergangenheit holt ihn unverhofft ein und droht, ihn und seine gesamte Existenz zu vernichten. Das perfekte Material für einen flotten Verschwörungsthriller. Intrige, Romanze, Verfolgungsjagd und gut. Aber was macht Adler Olsen? Er packt nochmal eine ordentliche Schippe akribisch recherchiertes Zeitgeschehen in die Handlung hinein, die das in den 1990er Jahren angesiedelte Szenario gehörig bereichert. Das und die ausführliche Schilderung der persönlichen Hintergründe seiner Hauptfiguren macht Takeover zu Beginn fast ein wenig zu informativ, schafft aber gleichzeitig auch die Vorraussetzungen für alles weitere. Und das hat es in sich. Gerade mit Nicky Landsaat, die als Tochter von Einwanderern aus sehr einfachen Verhältnissen bei weitem kein einfaches Leben hat und dem Ghetto ein für alle Mal entkommen will, fühlt der Leser intensiv mit. Peter de Boer wirkt in der ersten Hälfte im Vergleich eher wie der kühle unnahbare Geschäftsmann, der er eben ist und taugt zunächst weniger als Identifikationsfigur. Später kommen immer mehr Details aus seiner Vergangenheit zum Vorschein, die das Bild runder machen. Einige anständig fiese Gegenspieler, die keinerlei Skrupel besitzen, machen Peter und Nicky derart zu schaffen, dass vor allem die letzten beiden Drittel zu einer atemlosen Jagd werden. Obwohl der gewohnte Humor und die flüssige Erzählweise der Olsen-Krimis zuweilen in den Hintergrund treten, können Fans von groß angelegten Intrigenspielen à la Ken Follett oder John Grisham hier durchaus unterhaltsame Lesestunden verbringen. Originaltitel: Og hun takkede guderne (Und sie dankte den Göttern) Seitenzahl: 608 Format: 14,9 x 21,7 cm, gebunden mit Schutzumschlag Verlag: dtv

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    08. January 2016 um 17:04
  • Macht und Spiele und Liebe

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    dieFlo

    Jussi Adler Olsen alle, die mich kennen, wissen ich bin ein Fan und mich hat in diesem Jahr schon Verheißung enttäuscht ... was also sollte schiefgehen?  Mein Kopf wollte das Buch, mein Herz sagte nein und meine Augen schrien "NO  - das Cover passt nicht zu den Anderen"  - Kopf sieht immer... es ist ein Adler Olsen. Ich habe das Buch bereits im September gelesen und jetzt noch einmal. Im September hätte es 2 Sterne bekommen, heute werden es drei plus.. lasst mich erzählen.  Die Geschichte selbst ist sehr identisch, Hauptprotagonist Peter de Boer leitet ein Unternehmen, dass darauf spezialisiert ist, andere Firmen in den Ruin zu treiben und das ziemlich erfolgreich. Mit den 3 neuen Trainees kommt auch eine junge Halbindonesierin in seine Firma und irgendwie übt sie einen magischen Reiz auf ihn aus. doch auch sie fühlt sich zu dem so viel älteren Mann hingezogen und doch wird sie in der Firma nicht überleben. Wer keine guten Geschäfte macht, wird gefeuert, was interessiert da ein brutaler, kalter Familienhintergrund .... und doch werden sie zusammen arbeiten, sie werden Seite an Seite Schmerz und Liebe erfahren, sie werden schneller handeln müssen. als sie denken können und Peter wird erkennen, das es in seiner Firma nicht nur Neider sondern Zerstörer gibt.  Dazu ein altes Familiengeheimnis, dass Peter lange gehütet hat, wo er glaubte, dass es keiner weiß .. doch dann die Konfrontation nach all den Jahren - wird er es schaffen?  Eine Geschichte, die leider etwas zu sehr in die Länge geht, die aber erzählt wie korrupt unser Leben ist, wie Geld und die Sucht nach Macht Menschen zerstören!  Fazit man hätte mehr draus machen könne@dieflo

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    • 4
  • Ein Machtthriller aus Intrigen, Korruption, Verschwörung und realen Themen.

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    Floh

    Bestseller- und Starautor Jussi Adler Olsen hat sich in der Krimi- und Thrillerwelt bereits einen einschlägigen Namen gemacht und mit seiner erfolgreichen Reihe um Ermittler Carl Mørck bereits eine treue Leserfangemeinde zu verzeichnen. Auch ich schätze sein Können und seine atemberaubenden und hochspannenden Ideen in der Thrillerreihe des Sonderdezernats Q um Carl Mørck sehr und bin treue Leserin des ersten Falls an. Ich bin mir aber auch bewusst, dass der Autor Adler Olsen anders kann. So zum Beispiel bewies er in „Das Alphabethaus“ eine ganz andere intensive Art des Thriller mit realen Fakten, Begebenheiten und Ereignissen. In seinem neuesten Werk „Takeover – Und sie dankte den Göttern“ wird er auch wieder die verblüffenden Werkzeuge realer Ereignisse mit einer fiktiven Handlung verweben. Der Klapptext deutet darauf hin und weckt die absolute Neugierde bei mir als treue Leserin spannender und gut recherchierter Thriller mit Bezug auf unsere heutige Gesellschaft und aktuellen sowie vergangenen Themen. Bei diesem seinem neuen Werk, war es wirklich der vielversprechende Klapptext, der mich absolut neugierig machte. In "Takeover" schickt der Autor Jussi Adler Olsen einen ganz besonderen Protagonisten und eine ganz intensive und gewagte Thematik an die Thrillerfront. Ich habe schon viel gelesen, und auch schon viele Themenbereiche des Krimi oder Thriller beschritten, aber das was mich in "Takeover" erwartete, das hat mich definitiv sprachlos gemacht, sprachlos in der Form der geballten Fakten, und fasziniert in der Form der Komplexität, des Ausmaßes und der genialen Strategie um einen Komplott zu zerschlagen und die Hintergründe an die perplexen Leser zu bringen. Gewaltig, brutal, tiefgründig, erschreckend, provozierend, ermahnend und verblüffend. Leider aber auch mit sehr viel Verwirrung und Unklarheit sowie grenzwertige Passagen aus Glaube, Aberglaube und Mystik… Dieser Thriller hat gewisse Schwächen, die sicherlich nicht jeden Geschmack treffen. Erschienen im dtv Verlag (http://www.dtv.de/) Inhalt: "Ein Mann, der professionell Unternehmen vernichtet. Eine Frau, die sich von ihrer Vergangenheit befreit. Eine Liebe in den Zeiten des Terrors. Der niederländische Geschäftsmann Peter de Boer leitet ein Unternehmen, das darauf spezialisiert ist, große Firmen zu zerschlagen. Er wirbt die Halbindonesierin Nicky Landsaat als Trainee an und macht die junge Frau rasch zu seiner Vertrauten. Als der irakische Geheimdienst de Boer mit der Zerschlagung eines westeuropäischen Konzerns beauftragt, steht er mit dem Rücken zur Wand. Er verweigert den Auftrag - doch es gibt ein Geheimnis in seiner Vergangenheit, das seinem Auftraggeber durchaus bekannt ist. Und plötzlich finden de Boer und Landsaat sich einer furchtbaren Verschwörung ausgesetzt, in der Geld, internationale Politik, Kriminalität und Terrorismus ihr Schicksal zu besiegeln scheinen. Ein rasanter Thriller und ein packender Gesellschaftsroman, in dem die Schreckensszenarien der Gegenwart thematisiert werden: Terrorimus, Nahostkonflikt und Finanzkrisen." "Unsere Aufgabe besteht nun darin, die Menschendazu zu bringen, genau diese Produkte fortan zu meiden. Davon leben wir! Wir leben davon, ein Unternehmen auf Bestellung der Konkurrenz auszuschalten." (Seite 61) Handlung: Das einzige was an diesem Buch nach Schema F oder Standard für einen Macht- oder Wirtschafts-Thriller erscheinen könnte ist der Einstieg in die Geschehnisse, die schleierhaft sind und dennoch erste Rätsel und Fragen aufwerfen. Die Strukturen eines erfolgreichen Unternehmens, dessen Mitarbeiter, die Hierarchie, das Auswahlverfahren für neue Trainees, die Grundsätze, das Leitbild und der Gehorsam werden streng und ausnahmslos dargelegt. Dieser Einstieg ist schon mal sehr verblüffend und nur die Spitze des Eisbergs. Wir erleben Peter de Boer mit seinem Imperium. Doch sein Geschäftsmodell birgt nicht nur Erfolg und Macht sondern auch Risiken und Angriffspunkte sowie Widersacher mit sich. Parallel lernen wir die junge und talentierte Nicky Landsaat kennen, die trotz ihrer familiären Verhältnisse eines brutalen Bruders, einer anschaffenden Schwester, einer jüngeren drogenabhängigen Schwester, einer eingeschüchterten Mutter und eines alkoholkranken und gewalttätigen Vaters ihr Leben in den Griff bekommen möchte und eine Anstellung bei Christie N.V. ersucht. So treffen Manager Peter de Boer und Nicky Landsaat erstmals aufeinander. Es entsteht hier ein ganz besonderes und intensives Spannungsfeld zwischen diesen beiden Protagonisten. Das scheint nicht nur aufgrund der gleichen Wurzeln und Herkunft Indonesiens zu liegen. Während Nicky unter privaten Druck und Problemen leidet, leidet Peter zunehmends unter dem Druck seiner Geschäfte und wird erpresst. Zudem wallt sich eine Welle alter Familiengeheimnisse auf, die sein Leben völlig aus dem Ruder geraten lassen. Er bedient sich Nickys Talente um ein riskantes und sehr gefährliches Geschäft abzuwickeln und die Vorkommnisse und Forderungen verstricken sich mehr und mehr. Ein Strudel aus Erpressung, Terror, Intrigen, Macht und Spitzeleien sowie Mord und brutale Vernichtung entstehen… Wahre Begebenheiten aus der Mitte der 1990iger Jahre, Attentate, Politische Ereignisse, Saddam Hussein, Bürgerkriege und globale Nachrichten vermengen sich mit Rasanz, Action und Spannung, sowie Facetten aus dem alten Glauben, Göttlicher Eingebungen und die Macht des Schamanismus in Form von magischen Puppen und Vorzeichen eines Schmetterlings. Ereignisse, die den Leser zunächst schockiert und entsetzt und spekulativ zurück lassen. Dieser Einstieg ist sehr gelungen. Nun beginnt die Story ihren Lauf, und dieser ist gewiss kein Standard. Wir lernen zunächst unterschiedlichste Charaktere aus allen erdenklichen Schichten und Milieus kennen. Nicky und ihre verkorkste Familie, Peter und seine düstere und verzwickte Vergangenheit, Marc de Vires als Widersacher und skrupelloser Erpresser, Handlanger Rahman, Mitarbeiter von Christie N.V, treue Mitarbeiter sowie Maulwürfe und Intriganten, Araber, Iraker, Niederländer, einfache Bürger und Angestellte. Das Portfolio spannt sich weit, genauso wie die Handlung weit reicht und ein erschreckendes Ausmaß annimmt. Schnell zeichnet sich hier ein Bild aus Korruption und mafiösen Geschäften ab. Eine Suche nach Antworten und Anker und längst vergangenen Zeiten. Von der ersten Seite an wird das Konstrukt und Firmenmodell und der Fall an sich den Leser mit gnadenloser Genialität, Intelligenz, Kombinationsgabe und Intuition verblüffen und überraschen, aber leider auch verwirren und verstören. "Komm kleiner Schmetterling, schwing dich hinauf, Tanz vor mir her, bring mich zur Ruh. Lass mich frei atmen und träumen. Lass uns zusammen fliegen Durch die Zeit, die uns beiden gegeben ist" (Seite 87) Schreibstil: Der Schreibstil des Autors Jussi Adler Olsen wird nicht grundlos in hohen Tönen gelobt. Gerade seine Art, die er in seiner Thrillerreihe um Carl Mørck faszinierend und absolut grandios auslebt, hat es mir sehr angetan und Jussi Adler Olsen zu einem meiner Lieblingsautoren werden lassen. Leider musste ich aber auch schon feststellen, dass mir seine Werke wie „Alphabethaus“ oder auch hier „Takeover“ nicht so sehr zusagen und ich doch immer etwas enttäuscht von der wenigen Spannung und dem niedrigen Spannungsniveau bin. Zwar lobe ich seine ausgiebige Recherche, seine knallharten, teils realen, Fakten und sein Mut und Geschick Erreignisse beim Namen zu nennen und zu einer rasanten Story zu verweben, doch vermisse ich einfach eine klare Linie und einen roten Faden. In „Takeover – und sie dankte den Göttern“ deutet ja eigentlich bereits der Titel auch auf göttliche Eingebungen hin. Dennoch empfand ich diese Passagen hier als störend und unpassend. (Beispiel aus dem Buch: „Nicky spürte noch wie ihre Beine immer heftiger zitterten, und als sie schon kurz davor war aufzugeben, passierte etwas Sonderbares. Sie wusste, dass ihr Leben jeden Moment vorbei sein konnte, und urplötzlich wurde sie völlig ruhig. Sie sah einen Schmetterling über sich hinweg flattern, sie sah Peter de Boer, der ihr zulächelte und winkte. Die Bilder kamen und gingen. Ein Licht wurde immer greller und kam immer näher, und der Raum um sie herum verschwand.“ Seite 240) Solche und ähnlich mystische Passagen tauchen hin und wieder auf und lassen mich an der Authentizität und Intelligenz sowie Glaubwürdigkeit der Ereignisse zweifeln. Irgendwie passt es nicht in diesem komplexen Werk mit all den grandiosen Fakten und Konstrukten. Nichtsdestotrotz bin ich absolut begeistert von der Vielseitigkeit, der Facette und des Ideenreichtums, wie er den Leser bis zum Showdown im Dunkeln lässt und somit für Unklarheit und Neugier bis zum Schluss sorgt. Stellenweise muss ich jedoch kritisieren, dass Adler Olsen einfach zu viele Fakten und Begebenheiten in seiner Story einzubauen versucht. Es wirkt stellenweise sehr geballt, überladen und zusammenhangslos. Das finde ich sehr schade und lässt mich an seiner Akribie und an seinem eigentlichen Kern zweifeln. Manchmal wirken seine geballten Sätze und Handlungen so, als wolle er alles was er recherchiert und erfahren hat in seiner Story niederschreiben. Alle Fakten auf Biegen und Brechen und ohne Rücksicht auf Verluste. Hier wäre etwas weniger Input sicherlich viel mehr lohnender und ansprechender Output gewesen. Sehr schade und ärgerlich. Ich kenne Jussi Adler Olsen als sehr gründlichen, bedachten und mit Humor unterstrichenen Schreiber (aus der Carl Mørck Reihe). Hier wirkt er jedoch etwas übereilt, unsortiert und vorpreschend. Humor oder etwas Zynismus in den Dialogen fehlt mir gänzlich, hier handeln alle sehr ernst und bedroht. Da merkt man dann aber auch andersherum wieder den Thrill, da sich jegliche Protagonisten mit ihren Aktionen und dem nächsten Handschlag in größte Gefahr begeben. Jedes Tun hat eine enorme Konsequenz für ein ganzes Netz aus Erpressung, Bedrohung und Gewalt. Der abwechslungsreiche Erzählstil aus Rückblenden, Begebenheiten und Gegenwart und die Perspektivenwechsel sind unter anderem dass, was diesen Thriller zu diesem komplexen Werk und zu dieser Besonderheit macht. Hat man anfangs den undurchsichtigen Einstieg geschafft, ist man bereits von der Handlung infiziert, dass man gar nicht mehr anders kann als Seite um Seite zu verschlingen um Antworten zu finden. Bemerkenswert ist anzumerken, dass es diese ganzen Antworten fast bis zum Schluss kaum geben wird. Der Autor beweist Mut und hält seine Leser bis zum Schluß beinahe ahnungslos und voller Tatendrang zur Lösung dieses komplexen Puzzles. Jussi Adler Olsen streut eine Vielzahl von einzelnen Handlungssträngen, die auf erschreckenderweise alle passgenau zu einander laufen und sich zu einem Drama vereinen, welches sich dann im Finale jedoch zu meinen Bedauern wieder mit sehr viel göttlichen Zutun und Aberglaube sowie der Magie der Püppchen zieren. Zunächst muss sich der Leser an die Bekanntschaft einiger Protagonisten gewöhnen, die für den Thrillerverlauf und für die Handlung allesamt gleich wichtig sein werden. Das ist das Interessante an diesem undurchsichtigen Verschwörungen und Firmenimperien, alles ist möglich, doch nichts scheint wie es zu sein scheint. Hat man diese minimale Bürde der stetigen Unwissenheit und Unvorhersehbarkeit gemeistert, so beschert der Autor seinen Lesern höchsten Lesegenuß und absolut wahrhafte Sinnbilder, Situationen und grandiosen Thrill und Nervenkitzel. "Es wird Krieg geben, jetzt oder in naher Zukunft. Die Araber sehen in Saddam einen Adler, und zwar einen Adler mit breiten Flügeln, die Platz genug bieten für die arabische Identität über alle Grenzen hinweg“ (Seite 149) Charaktere: Was wäre dieses Buch bloß ohne seine genialen und einzigartigen Protagonisten? Mit Gold nicht aufzuwiegen sind die besonders gestalteten Charaktere hier in dieser Story. Hier schöpft der Autor Jussi Adler Olsen aus den Vollen und hat eine Welt aus unbeschreiblichen Darstellern geschaffen, so filmreif, so detailgetreu, so authentisch, so unglaublich abwechslungsreich und vielseitig. Hier habe ich den Eindruck, dass der Autor die Geschäftswelt, die Härte der Konkurrenz, die Skrupellosigkeit der Manager und Firmenbosse, sowie der Mafia und dem vorurteilsbeladenen Leben von Immigranten und Auswanderern, gescheiterten Seelen, die dunkelsten Gestalten und die derbsten seelischen Abgründe der Niederlande, Indonesiens und Arabien sowie Nahost in diesem Fall vereint hat. Zudem zeigen Peter de Boer und auch Nicky Landsaat unglaubliche Charakterstudien auf. Dieses Werk hat mich durch die agierenden Mitarbeiter, Hierarchien und Familienkonstellationen begeistert. Hier liegt die absolute Stärke des Autors. Der Leser wird hier noch so einige Entdeckungen machen, die er zuvor in einem heilen Weltbild niemals für möglich gehalten hätte. Einfach nur perfekt. Auch all die anderen Charaktere weisen ganz besondere Noten auf, die Mitarbeiter von Christie N.V, Nickys Familie, Peters Herkunft, die Behörden und die Macht und der Einfluss der arabischen Welt. Nicht zuletzt die unmenschliche Grausamkeit / Gerechtigkeit des Racheengels. 5 Sterne Psychogramme und höchster Unterhaltungswert. Charaktere und Blickwinkel aus tiefsten Abgründen, kranken Seelen, gescheiterten Existenzen, helfenden Händen und der Moral der Gerechtigkeit. Wenn ich ehrlich bin, so möchte ich so manchen aus dem Buch gerne mal real kennenlernen, andere wiederum möchte ich niemals nie im Leben begegnen müssen. Eine raffinierte Auswahl an Protagonisten und Charakteren begegnen wir durch diese grausame Geschichte in dem sonst so idyllischen Niederlanden. Autor Adler Olsen hat so viele Charaktere erschaffen, die so sonderbar sind, wie keine anderen. Hier gibt es nicht nur ein Spiel mit der Genialität und Unvorhersehbarkeit, hier gibt es auch ein perfides Spiel mit kranken Psychen und deren Opfer, und einer Auswahl an großartigen Hauptakteuren. "Die Situation war gelinde gesagt unübersichtlich, hier stießen gerade ein paar zu viele Rätsel und Fragen aufeinander. Augenblicklich fühlte sich Peter wie gelähmt." (Seite 228) „Und um das Maß vollzumachen, waren einige seiner vertrautesten Mitarbeiter im Begriff, ihm einen Dolch zu versetzen.“ (Seite 257) Schauplätze: Ich bin besonders neugierig geworden, da Adler Olsen seinen Thriller in den Niederlanden handeln lässt. Gerne reise ich in den Niederlanden und war gespannt, wie es dem Autor gelingt mir seine Schauplätze und Kulissen nahezubringen. Zwar zeigt der Autor ein sehr eindrucksvolles Bild der Niederlanden und auch dessen Menschen und Kultur, doch hier wäre der Handlungsort beinahe egal gewesen. Hier ist der Fokus nicht auf Landschaft, Kulisse und Ländereien gelegt, sondern auf die Tatorte, den Imperien, Geschäften, Büro´s und privaten Bereiche. Hier zählen die kleinen Orte und die Abgründe der menschlichen Seele. Je tiefer der Leser in das Konstrukt aus Mord, Rache, Gewalt, Vergeltung und Drogen eintaucht, je mehr wird er das Gefühl haben, dass in den großen Firmen und Imperien einzig Korruption, Hierarchie und Verschwörung das Leben bestimmen. Die Schauplätze sind jedoch ebenso detailliert, real, authentisch und getreu wiedergegeben und spiegeln das jeweilige Bild der Protagonisten, die dort agieren, wieder. Jussi Adler Olsen lässt dem Leser viel Raum für Spekulationen und Fantasie, zeichnet jedoch genaueste Bilder der Umgebung, gepaart mit Atmosphäre, Emotion, Gefühl, Idyll, Schrecken, Witterung, Vegetation und Alltag. Hier nutzt er gut und gern Details und kleine Alltäglichkeiten. Bizarre Orte, tiefe Abgründe, neue Welten, entsetzliche Kulissen, aber auch die gute biedere Gemütlichkeit und Geborgenheit eines vergangenen Familienlebens mit fragwürdiger Vergangenheit und aktuellem schrecklichen Ereignissen, sowie eine von den Göttern vorherbestimmte Liebe. „Dann war das Gesicht plötzlich eine Fratze, durch die das Wesen des Dukun schien. Er grinste mit toten Augen und flüsterte ihr zu, was sie da sehe, sei das Gesicht der dritten Seele, die endlich Kraft gewonnen habe, sich ihr zu zeigen.“ (Seite 412) Meinung: Dieser Thriller ist wahrlich keine leichte Kost, viel Gewalt, Drogen, Mord, Abgründe und Kaltblütigkeit. Der Autor schafft Atmosphäre, und ich war von Beginn an gefesselt, war entsetzt und fasziniert sogleich. Diese Neuartigkeit dieses Thriller scheint mir, dass der Leser tatsächlich bis zum Schluß nicht durchblicken kann. Immer neue Türen öffnen sich, Puzzleteile werden verschoben, Handlungsstränge gestrickt, Verbindungen gelöst und neu verwoben… , diese Andersartigkeit, diese Erkennungsmarke, diese Novität, all diese vielen Details, die den Leser mitnehmen, die bestialisch erschütternden Fälle, die vielen Opfer… hat mich gleich auf seine Seite geholt und mich ans Buch gefesselt. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass man diesen Thriller absolut gar nicht mit der Thrillerreihe um Carl Mørck vergleichen kann. Hier erkennt man Adler Olsen nicht wieder und könnte annehmen einen ganz anderen Autor zu lesen. Wem Carl Mørck gefällt, dem gefällt leider nicht automatisch auch „Takeover“. Zwar gibt es hier ein geniales Spiel mit dem Wort und ein genialer Perspektivenwechsel zwischen den Charakteren, dennoch fehlt es mir an so einigem. Der Thriller hat gewisse Schwächen und auch viele Punkte, die mich leider gar nicht überzeugen konnten, gar irritiert und enttäuscht haben. Die Handlungsthematik gefällt mir absolut gut. Manko ist für mich, und daher ziehe ich auch ganze drei Sterne in der Summe ab, die vielen wirren Fakten und die enorme Undurchsichtigkeit, die fehlenden Spannungsspitzen, den Einfluss der Götter und der magischen Erscheinungen, den fehlenden Humor und die viel zu vielen Ereignisse und unglaubwürdigen Zufälle. Etwas schade und ärgerlich, in einem sonst so grandios fulminanten Buch mit enormer Vielfalt, trefflicher Recherche und hartem Kern der Machtspiele großer Konzerne. Diese Thematik hätte viel mehr Potential gehabt, als der Autor aus seinem Wissen herausgeholt hat. Kein typischer Jussi Adler Olsen. Leider. Pressestimme: (Verlagshomepage; Quelle: Thomas Przybilka, bokas.de , September 2015) “Jussi Adler-Olsens rasanter Thriller ist ein packender Gesellschaftsroman über die Schrecken der Gegenwart, über persönliche Verstrickungen in internationale Konflikte, über Vertrauen, Liebe und Verrat.“ Cover / Buch: Das Buch ist hochwertig und qualitativ verarbeitet. Fester Einband, griffige Seiten, übersichtliches Schriftbild, ein interessantes Vorwort. Das Cover mit dem Schutzumschlag ist ein Blickfang. Die Bedeutung des Schmetterlings wird sich im Buch wiederfinden. Garantiert. Trotz mehr als 590 Seiten liegt dieses Werk handlich und angenehm in der Hand. TOP. Das Cover gefällt mir mehr als gut, der Klapptext hatte es mir angetan und verspricht eine grandiose und intelligente Story. Der Autor: "Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes" Fazit: Ein genialer und komplexer Thriller mit sehr spannender und vielversprechender Thematik. Leider hat mich Adler Olsen hier nicht überzeugen können und mir zu viele Schwächen und Kritikpunkte erkennen lassen. Daher leider hier nur 2,5 Sterne für die ausgezeichnete Recherche und der grandiosen Vielfalt. Wer einen typischen Adler Olsen a la Carl Mørck erwartet, der wird ihn hier nicht finden!

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    • 27

    Floh

    01. December 2015 um 08:08
    dieFlo schreibt ich habe ihn auch so ins Herz geschlossen, liebe seine Thriller und weigere mich seit Wochen die Rezi zu tippen ... ich war einfach nur enttäuscht - deine Rezi sagt, was ich denke

    ja, wirklich schade. So gar nicht seine Art....

  • Komplexer Thriller mit authentischen Charakteren - leider etwas zu unübersichtlich.

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    Der-Lesefuchs

    27. November 2015 um 12:06

    Zum Inhalt:  Ein Mann, der professionell Unternehmen vernichtet. Eine Frau, die sich von ihrer Vergangenheit befreit. Eine Liebe in den Zeiten des Terrors. Der niederländische Geschäftsmann Peter de Boer leitet ein Unternehmen, das darauf spezialisiert ist, große Firmen zu zerschlagen. Er wirbt die Halbindonesierin Nicky Landsaat als Trainee an und macht die junge Frau rasch zu seiner Vertrauten. Als der irakische Geheimdienst de Boer mit der Zerschlagung eines westeuropäischen Konzerns beauftragt, steht er mit dem Rücken zur Wand. Er verweigert den Auftrag - doch es gibt ein Geheimnis in seiner Vergangenheit, das seinem Auftraggeber durchaus bekannt ist. Und plötzlich finden de Boer und Landsaat sich einer furchtbaren Verschwörung ausgesetzt, in der Geld, internationale Politik, Kriminalität und Terrorismus ihr Schicksal zu besiegeln scheinen. Meine Meinung: Da ich von den "Sonderdezernat Q"-Romanen von Jussi Adler-Olsen sehr begeistert bin, habe ich mich sehr gefreut, als mir der DTV dieses Buch zum Rezensieren übersandte. Vielen Dank an dieser Stelle! Das Buch spielt im Jahr 1996, als Saddam Hussein eine gewichtige Rolle im Irak-Krieg spielte, es geht um Macht und Geld und darum, was die Geheimdienst damals wussten und wie weit ihre tatsächliche Macht reicht. Das Buch hat Jussi Adler-Olsen vor seinen großen Erfolgen mit Carl Mork geschrieben. Die Geschichte ist sehr vielschichtig. Dort gibt es zum einen den niederländischen Geschäftsmann Peter de Boer, der sich mit seiner Firma darauf spezialisiert hat, große Unternehmen im Auftrag anderer zu zerschlagen. Er hat eine dunkle Vergangenheit, von der der irakische Geheimdienst weiß und ihn somit zwingt, ein Unternehmen zu zerschlagen - obwohl dies scheinbar unmöglich scheint. Die Person selbst ist von Anfang eher unsympathisch. Im Laufe der Geschichte dreht sich das ein wenig, insgesamt bleibt er aber eher blass. Zum anderen gibt es die Halb-Indonesierin Nicky Landsaat, die aus schweren familiären Verhältnissen stammt und versucht, diesem Sumpf zu entfliehen. Sie ist ihrer Heimat Indonesion, vor allem aber auch Ihrer Mutter sehr verbunden und hat den Aberglauben sehr verinnerlicht. Sie ist fest davon überzeugt, dass auf Ihrer Familie ein Fluch liegt und sie die einzige ist, die diesem Fluch entkommen kann. Sie ist die einzige Person des Buches, bei der ich ein paar Emotionen entwickeln konnte. Alle anderen Personen sind für mich ziemlich blass geblieben und "liefen" irgendwie mit (auch die Hauptcharaktere). Jussi Adler-Olsen verarbeitet in diesem Buch eine sehr große Anzahl verschiedener Aspekte, die mir in ihrer Gesamtheit etwas "too much" waren. Es hätte dem Buch besser getan, hätte er sich auf ein paar wenige Kernpunkte konzentriert. So wird man mit Spionage, Geheimdienstaktivitäten, skrupellose Praktiken in einem knallharten Wettbewerb und verschiedenen Verschwörungen, Entführungen und Erpressungen ausgesetzt. Dies hat zur Folge, dass die Spannung immer wieder abfällt und alles etwas konstruiert wirkt. Aufgrund der großen Komplexität kommt das Buch auch nur langsam in Fahrt. Fazit: Wer sich an die Sonderdezernat Q-Reihe erinnert und hier Parallelen ziehen möchte, wird etwas enttäuscht sein. Komplexer Thriller mit authentischen Charakteren, der aber aufgrund der Fülle der Verstrickungen etwas zu komplex und unübersichtlich daher kommt. Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen.

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  • Gastrezi von Karl

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    leseratte69

    Gastrezension von Karl Klappentext Ein Mann, der professionell Unternehmen vernichtet. Eine Frau, die sich von ihrer Vergangenheit befreit. Eine Liebe in den Zeiten des Terrors. Der niederländische Geschäftsmann Peter de Boer leitet ein Unternehmen, das darauf spezialisiert ist, große Firmen zu zerschlagen. Er wirbt die Halbindonesierin Nicky Landsaat als Trainee an und macht die junge Frau rasch zu seiner Vertrauten. Als der irakische Geheimdienst de Boer mit der Zerschlagung eines westeuropäischen Konzerns beauftragt, steht er mit dem Rücken zur Wand. Er verweigert den Auftrag – doch es gibt ein Geheimnis in seiner Vergangenheit, das seinem Auftraggeber durchaus bekannt ist. Und plötzlich finden de Boer und Landsaat sich einer furchtbaren Verschwörung ausgesetzt, in der Geld, internationale Politik, Kriminalität und Terrorismus ihr Schicksal zu besiegeln scheinen. Ein rasanter Thriller und ein packender Gesellschaftsroman, in dem die Schreckensszenarien der Gegenwart thematisiert werden: Terrorimus, Nahostkonflikt und Finanzkrisen. Der Autor Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Meine Meinung Story Niederlande 1996 : Peter de Boer hat einen ungewöhnlichen Job, er hat ein Unternehmen, das es sich zu Aufgabe gemacht hat, im Kundenauftrag Konkurrenzunternehmen zu vernichten. Der irakische Geheimdienst wird auf ihn aufmerksam und verlangt die Zerschlagung eines großen Konzerns. Außerdem soll er eine verlorengegangene Fracht, einer 1992 abgestürzten El-AL Maschine wiederfinden, die Halbindonesierin Nicky Landsaat hilft ihm dabei . Schreibstil Das Buch erfordert ein wenig Aufmerksamkeit. Es kommen viele Handlungstränge zusammen die leicht für Verwirrung sorgen, wie de Boer`s Vergangenheit, seiner Eltern, sein Bruder, seine Firma, Mitarbeit die gegen ihn Arbeiten, mehrere Geheimdienste, Nicky Laadsaat leben und ihre Vergangenheit. Charaktere An einem Charakter, der Firmen vernichtet ( und damit auch Arbeitsplätze) damit andere mehr Profit machen, ist es schwer, gefallen zu finden. Einzig mit Nicky die aus einer schwierigen Familiensituation kommt konnte ich mitfühlen. Mein Fazit Neben der Karl Moek Reihe erscheinen regelmäßig Romane von Adler Olsen, die mit der Reihe nichts zu tun haben, wie, Das Alphabethaus, das Washington Diskret und nun Takeover. Bereits beim Washington Diskret habe ich mich gefragt wie es sein kann das ein Autor auf der einen Seite so gute Triller schreiben kann, auf der andren Seite dann so absurde Geschichten schreibt. Leider war das Washington Diskret keine Ausnahme, denn Takeover ist auch nicht besser. Eine konfuse Geschichte, verwirrend, vorhersehbar und stellenweise unlogisch. Ich müsste aber Spoilern um das näher auszuführen. Laut den Angaben des Autors sind sowohl das Washington Diskret als auch Takeover schon vor 15 Jahren geschrieben worden. Vieleicht hätte man die Manuskripte besser im Safe gelassen. Mit einer Veröffentlichung hat der Autor sich keinen Gefallen getan. Leider kann ich hierfür nur zwei von fünf Sternen vergeben.

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    • 2
  • Takeover

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    Kleine8310

    "Takeover" ist der neueste Roman des Autors Jussi Adler - Olsen. In diesem Thriller geht es um die Protagonisten Peter de Boer und Nicky Landsaat. De Boer ist ein Mann mit großem Einfluss, denn sein Job ist es, im Auftrag von riesigen Konzernen, Konkurrenzunternehmen auszuschalten. Nicky Landsaat lernt er kennen, als er sie als Trainee anwirbt und ihm wird schnell klar, dass er ihr komplett vertrauen kann. Als De Boer dann einen Auftrag des irakischen Geheimdienstes bekommt, der ihn mit der Zerschlagung eines westeuropäischen Konzerns betraut will er den Auftrag ablehnen. Dies geht aber nicht so einfach, denn die Auftraggeber wissen von einem pikanten Geheimnis aus De Boers Vergangenheit, welches ihn viel kosten kann ...    Ich war sehr gespannt auf diesen Thriller aus der Feder des Bestsellerautors Adler-Olsen, denn bisher war mir von ihm nur seine Carl Morck Reihe bekannt. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, was aber vorwiegend an Adler - Olsens angenehmen Schreibstil lag. Man landet als Leser in einer Geschichte um Geld, politische Machenschaften, auch international und Kriminalität. Nicht zuletzt geht Adler - Olsen auch noch auf den Terrorismus ein. Jedes der Themen finde ich für sich genommen sehr wichtig und es ist interessant Informationen dazu zu bekommen, wenn es denn gut rübergebracht wird, darum war ich ein bisschen enttäuscht von der Zusammenstellung in diesem Thriller. Für mich waren die Geschehnisse nach einer Weile einfach vorwiegend verworren und obwohl ich lose Fäden mag, ist es mir besonders wichtig, dass diese auch am Ende logisch zusammengeführt werden. Dies war leider in "Takeover" nicht der Fall, weshalb ich auch was diese Rezension angeht hin und hergerissen war. Ein wichtiger Punkt sind für mich die Charaktere, aber auch mit ihnen konnte mich der Autor leider dieses Mal nicht für sich gewinnen. Für mich war alles zu sehr an der Oberfläche und mir fehlte der Tiefgang.  Am negativsten fiel mir allerdings auf, dass viele Geschehnisse in diesem Buch einfach vorherzusehen sind und es darum auch an der gewünschten Spannung und dem Nervenkitzel gemangelt hat. Schade.   "Takeover" konnte mich leider in einigen Punkten nicht überzeugen, auch wenn der Schreibstil des Autors wirklich gut zu lesen ist!

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    • 2

    Floh

    22. November 2015 um 05:24
  • Verwirrender Wirtschaftskrimi

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    buchbaron69

    09. November 2015 um 16:54

    Klappentext Ein Mann, der professionell Unternehmen vernichtet. Eine Frau, die sich von ihrer Vergangenheit befreit. Eine Liebe in den Zeiten des Terrors. Der niederländische Geschäftsmann Peter de Boer leitet ein Unternehmen, das darauf spezialisiert ist, große Firmen zu zerschlagen. Er wirbt die Halbindonesierin Nicky Landsaat als Trainee an und macht die junge Frau rasch zu seiner Vertrauten. Als der irakische Geheimdienst de Boer mit der Zerschlagung eines westeuropäischen Konzerns beauftragt, steht er mit dem Rücken zur Wand. Er verweigert den Auftrag – doch es gibt ein Geheimnis in seiner Vergangenheit, das seinem Auftraggeber durchaus bekannt ist. Und plötzlich finden de Boer und Landsaat sich einer furchtbaren Verschwörung ausgesetzt, in der Geld, internationale Politik, Kriminalität und Terrorismus ihr Schicksal zu besiegeln scheinen. Ein rasanter Thriller und ein packender Gesellschaftsroman, in dem die Schreckensszenarien der Gegenwart thematisiert werden: Terrorimus, Nahostkonflikt und Finanzkrisen. Der Autor Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Meine Meinung Story Niederlande 1996 : Peter de Boer hat einen ungewöhnlichen Job, er hat ein Unternehmen, das es sich zu Aufgabe gemacht hat, im Kundenauftrag Konkurrenzunternehmen zu vernichten. Der irakische Geheimdienst wird auf ihn aufmerksam und verlangt die Zerschlagung eines großen Konzerns. Außerdem soll er eine verlorengegangene Fracht, einer 1992 abgestürzten El-AL Maschine wiederfinden, die Halbindonesierin Nicky Landsaat hilft ihm dabei . Schreibstil Das Buch erfordert ein wenig Aufmerksamkeit. Es kommen viele Handlungstränge zusammen die leicht für Verwirrung sorgen, wie de Boer`s Vergangenheit, seiner Eltern, sein Bruder, seine Firma, Mitarbeit die gegen ihn Arbeiten, mehrere Geheimdienste, Nicky Laadsaat leben und ihre Vergangenheit. Charaktere An einem Charakter, der Firmen vernichtet ( und damit auch Arbeitsplätze) damit andere mehr Profit machen, ist es schwer, gefallen zu finden. Einzig mit Nicky die aus einer schwierigen Familiensituation kommt konnte ich mitfühlen. Mein Fazit Neben der Karl Moek Reihe erscheinen regelmäßig Romane von Adler Olsen, die mit der Reihe nichts zu tun haben, wie, Das Alphabethaus, das Washington Diskret und nun Takeover. Bereits beim Washington Diskret habe ich mich gefragt wie es sein kann das ein Autor auf der einen Seite so gute Triller schreiben kann, auf der andren Seite dann so absurde Geschichten schreibt. Leider war das Washington Diskret keine Ausnahme, denn Takeover ist auch nicht besser. Eine konfuse Geschichte, verwirrend, vorhersehbar und stellenweise unlogisch. Ich müsste aber Spoilern um das näher auszuführen. Laut den Angaben des Autors sind sowohl das Washington Diskret als auch Takeover schon vor 15 Jahren geschrieben worden. Vieleicht hätte man die Manuskripte besser im Safe gelassen. Mit einer Veröffentlichung hat der Autor sich keinen Gefallen getan. Leider kann ich hierfür nur zwei von fünf Sternen vergeben.

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  • Selten habe ich ein Buch gesehen, welches so unterschiedlich bewertet wurde.

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    unclethom

    29. October 2015 um 14:41

    Ich muss gestehen, dass ich mich über die zahlreichen verrisse in den Rezensionen anderer Leser doch sehr wundere. Man darf dieses Buch, ein“ Stand alone“, nicht mit der Reihe um das Sonderdezernat Q vergleichen. Das kann Takeover nicht halten, denn es geht um etwas ganz anderes. Man wird in diesem Buch vergeblich nach Ermittlern oder großartiger Ermittlungsarbeit suchen. Es geht in Takeover um ein Unternehmen, welches andere Unternehmen im Auftrag derer Konkurrenten vernichtet. Das Buch beschreibt die Verwicklungen des Unternehmers und seiner Mitarbeiter in internationale Machenschaften, die Großteils alle nicht ganz sauber ablaufen. Das Buch ist von Beginn an sehr spannend aufgebaut mit gut durchdachten Figuren. Insbesondere die Figur der Nicki Landsaat, einer Halbindonesierin, die in einem vorwiegend von Asiaten bewohnten Viertel lebt, ist ihm richtig gut gelungen. Die Hoffnung der jungen Frau die sich erhofft durch beruflichen Erfolg aus diesem Ghetto zu entfliehen, beschreibt die Hoffnung vieler junger Menschen in ähnlicher Situation. Und ähnlich wie die Protagonistin im Buch würden vieler dieser Menschen für ein herauskommen aus dem Ghetto vieles, wenn nicht sogar alles tun. Es ist Adler-Olsen meiner Meinung nach wieder gelungen ein Buch zu schreiben, welches es schafft den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen. Sein Schreibstil macht es dem Leser sehr leicht das Buch in einem Rutsch wegzulesen. Die Erinnerung an den Flugzeugabsturz damals in Holland war sofort wieder präsent und man konnte sich, ob der Beschreibung der Schauplätze des Unglücks und der Schauplätze des Buches wieder sehr gut dort hinein versetzen. Wenn man das Buch nun als Einzeltitel sieht und das Buch nicht vergleicht mit anderen Titeln des Autors, wird man fast wie gewohnt wieder sehr gut unterhalten. Ich konnte mich für das Buch und die Story begeistern und finde es schade, dass es nur ein Einzeltitel ist, denn die Protagonisten Nicki Landsaat und Peter de Boer hätten es durchaus verdient weiterzumachen. Für mich war das Buch gut für 4,5 Sterne und eine Empfehlung…

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  • Hätte - hat aber nicht

    TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern ...

    Havers

    Bevor der dänische Autor Jussi Adler-Olsen mit den Thrillern um Carl Mørk und das Sonderdezernat Q erfolgreich war (der erste Band „Erbarmen“ erschien 2007) , hatte er bereits zwei Romane außerhalb dieser Reihe geschrieben („Das Alphabethaus“ 1997, „Das Washington-Dekret“ 2006), die allerdings in Deutschland erst später erschienen sind. Nun folgt mit „Takeover: Und sie dankte den Göttern“ der dritte „Stand alone“ (ursprünglich aus dem Jahr 2008). Qualitativ liegen die Einzelromane für mich deutlich über den Bänden der Sonderdezernat Q-Reihe: die Geschichten sind komplexer, die Themen politischer und die Beziehungen zwischen den Personen wesentlich interessanter. Das hatte ich auch von  „Takeover: Und sie dankte den Göttern“, dem aktuellen Thriller erwartet. Spannend ist die Geschichte, keine Frage. Verschiedene Handlungsstränge, aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, werden von Adler-Olsen handwerklich geschickt entwickelt und am Ende zusammengeführt.  Und dennoch habe ich mich bei der Lektüre nicht wohlgefühlt. Ich lese sehr gerne Polit-Thriller, aber hier waren es einfach zu viele brisante Themen, die der Autor nicht in dem Maße behandelt und vertieft hat, wie es angemessen  gewesen wäre. Die Finanzkrise, die Zerschlagung von Firmen mit schmutzigen Mitteln und deren anschließende Übernahme durch ihren zahlungskräftigen Konkurrenten, Terrorismus und politische Konfliktherde, die Auswirkungen auf die Märkte haben. Überladen, aber dennoch nichtssagend, und immer mit dem Gefühl im Hinterkopf, dass der Autor unter Berücksichtigung dieser verschiedenen Themen einen knallharten Thriller hätte schreiben können. Hätte - hat aber nicht. Zu allem Überfluss gibt es dann auch noch eine Love Story zwischen der Protagonistin und ihrem Mentor. Hier wird tief in die Mottenkiste gegriffen: Exotin aus einfachsten Verhältnissen, die sich dank unbändigem Ehrgeiz, außergewöhnlicher Intelligenz und mit der Hilfe eines indonesischen Geistwesens den Platz an der Sonne erarbeitet. Das ist mir dann doch zu klischeebeladen. Womit ich allerdings überhaupt nicht klar kam, waren die Passagen, in denen wirre Mystik die Oberhand gewann. Völlig überflüssig und für den Fortgang der Handlung absolut nicht relevant. Fazit: Sehr viel verschenktes Potenzial, das zweifelsohne vorhanden gewesen wäre. Schade!

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    • 2

    Floh

    19. October 2015 um 07:48
    Havers schreibt Qualitativ liegen die Einzelromane für mich deutlich über den Bänden der Sonderdezernat Q-Reihe: die Geschichten sind komplexer, die Themen politischer und die Beziehungen zwischen den Personen ...

    Da kann ich deiner Meinung absolut beipflichten. Genauso habe ich das aktuelle Buch auch empfunden.

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