Ich habe ein Rezensionsexemplar vom Dead Soft Verlag erhalten. Meine Meinung wird davon nicht beeinflusst. Ich tue mich ehrlich gesagt schwer mit einer Genre-Einordnung. Das Cover lässt auf Horror tippen und es gibt auch einiges an Blut und Grusel, aber ein klassischer Horror-Roman ist es dennoch nicht, sondern eher eine ganz eigene Genremischung. Am ehesten passt Gay Romance und Science-Fiction, da es auch mehrfach um wissenschaftliche Themen geht. Ich fand das Buch schön rätselhaft und spannend. Ich konnte mit Jannik, der Mitte Zwanzig ist, gut mitfiebern, während er versucht den Geheimnissen auf den Grund zu gehen.
Manche seiner Handlungen in Bezug auf den mysteriösen Mann konnte ich allerdings nicht nachvollziehen und fand sie nicht ganz logisch. Man könnte eventuell sagen, einige seiner Entscheidungen lassen sich mit jungerwachsenem Leichtsinn erklären. Ich kann hier in der Rezension aber nicht näher darauf eingehen, wegen Spoilergefahr.
Der lockere, unverschnörkelte Schreibstil passt gut zu dieser Geschichte aus meiner Sicht.
Hier und da musste ich an die Fernsehserie „Die Schöne und das Biest“ denken. Außerdem wird auch einmal „die Kreatur aus [der Horrorfernsehserie] Penny Dreadful“ erwähnt, die auf Mary Shelleys „Frankenstein“ basiert.
Der Roman passt aus meiner Sicht auch gut für Halloween und den Spuktober – nicht nur, weil es im der Geschichte auch eine Halloweenparty gibt.
Ich vergebe 4 von 5 Kreaturen.




















