Der Übergang

von Justin Cronin 
4,2 Sterne bei1,096 Bewertungen
Der Übergang
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Positiv (869):
emma3210s avatar

Ein Feeling, ähnlich wie bei "The Walking Dead"...

Kritisch (89):
AvesCrowns avatar

Habe das Buch vorerst abgebrochen, es ist einfach zu langatmig und verwirrend

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Inhaltsangabe zu "Der Übergang"

Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI -Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442469376
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:1019 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:12.12.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.07.2010 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    emma3210s avatar
    emma3210vor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Feeling, ähnlich wie bei "The Walking Dead"...
    Ein Feeling, ähnlich wie bei "The Walking Dead"...

    Justin Cronin hat mich mit dem ersten Teil seiner Trilogie "Der Übergang" total in seinen Bann gezogen. Die über 1000 Seiten haben mich vorher ein bisschen abgeschreckt, ich bin aber sehr froh, dass ich angefangen habe zu lesen.

    Inhaltlich hat mich die Story schon etwas an "The Walking Dead" erinnert. Und ich Liebe diese Serie!

    Die Geschichte ist sehr vielschichtig mit vielen wechselnden Settings und Personen. Das erste Drittel fand ich super. Im zweiten Drittel des Buches hatte ich etwas Probleme mit der Zahl der verschiedenen handelnden Personen zurechtzukommen. Das war teilweise sehr anstrengend und hat sich dann auch in die Länge gezogen. Im letzten Drittel ging es dann richtig mit der Action los und ich war voll in der Geschichte drin. Dann war ich schon fast enttäuscht als die 100 Seiten rum waren. Aber es gibt ja noch zwei weitere Teile, die auf mich warten.

    Den einen Stern habe ich nur aufgrund des Mittelteils abgezogen.

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    Scholus avatar
    Scholuvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Najaaa, das Buch hätte gut und gern 500 Seiten kürzer sein können... Viele Personen eingeführt, detailliert beschrieben und dann ... tot ...
    Zuviel Info über Personen, die dann sterben ...

    Najaaa, das Buch hätte gut und gern 500 Seiten kürzer sein können... Kein Verlangen nach den weiteren 2 Teilen... :/

    Viele Personen eingeführt, detailliert beschrieben und dann ... tot ...

    Wahrscheinlich ist das Buch aber was für Fans von "Game of Thrones"? ^^

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    sinaslesewelts avatar
    sinasleseweltvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Großartig! Unbedingt lesen!
    Der Übergang

    Justin Cronin überzeugt mit einer detailreichen Endzeitgeschichte rund um die kleine Amy Bellafonte. Das Buch ist mit seinen 1000 Seiten eine echte Hausnummer, aber zu keiner Zeit langweilig.

    Ganz im Gegenteil. Man merkt schnell: Bei Cronin ist alles möglich. Kein Charakter ist sicher. Und so fliegen die Seiten nur so dahin.

    Ganz besonders zu erwähnen: Cronins Schreibstil. Ich habe einige Paralellen zu Stephen King entdeckt, beide schreiben sehr detailreich und legen viel Wert auf ihre Charaktere. Im Gegensatz zu King weiß Cronin aber wann Schluss ist und zieht nicht alles so endlos in die Länge. Wunderbar!

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    Buecherwurm_Laras avatar
    Buecherwurm_Laravor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr interessantes Buch, trotz der großen Länge (1000 Seiten) nicht langweilig, der zweite "Abschnitt" ist aber besser als der erste^^
    Amy - Das Mädchen von Nirgendwo

    "Der Übergang" von Justin Cronin schreckt viele Leser wahrscheinlich viele potentielle Leser schon wegen seiner großen Länge ab, aber ich möchte direkt sagen, trotz etwas über tausend Seiten kommt hier keine Langeweile auf!
    Amy ist "Das Mädchen von Nirgendwo" die erste die nach so langer Zeit aufgefunden wird. Nur ein kleines Mädchen das irgendwie in einer Welt voller Monster überlebt hat. Aber wie? Woher kommt sie? Kann sie die Lösung sein, das Geheimnis welches die Menschheit noch rettet? Und wer war sie vorher, welches Leben hat Amy vor all dem geführt?
    Der erste Teil, welcher noch im hier und jetzt spielt, ist meiner Meinung nach etwas schwächer als der Rest des Buches, aber das liegt wahrscheinlich auch an meiner persönlichen Vorliebe für dystopische Zukunftsvisionen. Insgesamt aber ein Buch das von vorne bis hinten seine Spannung nicht verliert, einige Wendungen aufweist mit denen man nicht unbedingt rechnet und immer wieder verblüffen kann. Außerdem packend, gruselig und auf jeden Fall ganz anders als man erwarten möchte.
    Die Charaktere sind eine interessante Gruppe die man durchaus ins Herz schließen kann. Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!

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    michelles-book-worlds avatar
    michelles-book-worldvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte die mich von Anfang an gefesselt hat und die ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde!
    Der Übergang

    Dieses Buch enthält wirklich alles, vom Lachen zum Weinen bis hin zum Zittern. Fantastisch! Ich war absolut begeistert. Die Handlung ist klasse und sehr abwechslungsreich, Langeweile hab ich auf keiner einzigen Seite gefunden. Die Geschichte erstreckt sich ja über eine ziemlich lange Zeit und Justin Cronin hat sie perfekt beschrieben, in dem er die Geschichte immer aus verschiedenen Perspektiven erzählt hat und manchmal auch Tagebucheinträge dabei waren. Abwechslung gab es also ebenfalls. Sein Schreibstil passt also perfekt zu diesen Buch und ich würde mir auf keinen Fall einen anderen Autoren wünschen.

    Die drei Protagonisten sind auch wirklich perfekt ausgearbeitet und wenn man aus ihrer Perspektive liest, dann denkt man wie sie, man versteht sie.Der beste Charakter war Amy, da diese ja auch die größte Wandlung hinter sich gebracht hat, aber auch Wolgast hatte ich sehr gerne. Peter mochte ich am Anfang noch nicht so gerne, aber als er dann auch immer wichtiger wurde, habe ich gemerkt das er sich doch auch ein guter Charakter ist. Das Buch ist in die v.V (vor Virals) und die n.V (nach Virals) Zeit eingeteilt, wobei ich sagen muss das mir die Zeit "Davor", wie sie genannt wird, ein bisschen besser gefallen hat.
    Besonders gut hat mir auch an den Figuren gefallen das sich eigentlich wenige in schwarz oder weiß einteilen lassen, sprich gut oder böse.

    Das Cover ist eigentlich das einzige das mich am Buch etwas stört, es gefällt mir persönlich nicht so gut. Besonders auch weil ich mir Amy einfach etwas herzlicher vorstelle, falls sie das auf dem Cover sein sollte.

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    ArtepSonnes avatar
    ArtepSonnevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannendes Endzeitdrama
    Something is coming...

    Der erste Band der Trilogie mit seinen rund 1000 Seiten fesselt den Leser und macht neugierig auf die beiden folgenden Teile. Das Buch beginnt mit der Geschichte des Mädchens Amy und wie es zu ihrer Verwandlung kam. Figuren wie Agent Wolgast, Schwester Lacey und die zwölf verwandelten Todeskandidaten werden umfangreich eingeführt. Dann kommt es zu einem zeitlichen Bruch in der Geschichte. Etwa 100 Jahre später nach Ausbruch des Virus wird die Geschichte einer kleinen Kolonie von Überlebenden in Kalifornien und ihrem Kampf gegen die infizierten Menschen, die zu einer Art Vampiren wurden, erzählt. Es folgt ein roadtrip durch die USA, der eine kleine Gruppe Überlebender sowie Amy zurück zu Lacey führt und mit der Vernichtung des Virals Babcock endet. Die Handlung ist spannend und teilweise mit Horrorelementen und Anspielungen auf eine alternative Bibelauslegung gespickt. Am Ende werden die Erzählstränge vom Beginn der Handlung wieder aufgenommen, so dass die dortigen langen Ausführungen durchaus Sinn machten. Die Protagonisten wachsen dem Leser ans Herz, und wenn auch nicht alle am Ende des Bandes eins mehr am Leben sind, so möchte man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Insgesamt ein Endzeitdrama, in dem die Themen Vampire und Zombies in einer wissenschaftlichen, teilweise literarischen und immer spannenden Weise dargestellt werden.

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    S
    sandra90vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Super Dystopie! Freue mich auf den nächsten Teil.
    Justin Cronin - Der Übergang

    Zum Inhalt:
    Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI -Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.


    Meine Meinung:
    Dieses Buch stellt mit seinen knapp 1000 Seiten so manchen vor eine große Herausforderung. Ich war zunächst auch sehr skeptisch, da ich normalerweise kein Science Fiction lese, jedoch wurde es mir von so vielen Leuten empfohlen, dass ich sehr neugierig wurde. Und ich muss sagen, Cronin hat mich nicht enttäuscht.

    Das Buch beginnt sehr schleppend mit unzähligen Orts- und Sichtwechseln, sodass es scheint, als fehle der rote Faden und die Zusammenhänge. Cronin hat die unterschiedlichen Charaktere und Orte sehr detailreich und langatmig beschrieben, sodass ich zwischenzeitlich geneigt war, einige Zeilen zu überfliegen. Ich habe mich jedoch durchgekämpft und es hat sich gelohnt.

    Die Charaktere sind interessant beschrieben und im Verlauf fiebert man richtig mit, wie es weitergeht. Stellenweise hat mich die Erzählung sehr an die Serie "The Walking Dead" erinnert.

    Das Cover finde ich ebenfalls sehr gelungen, da es die Stimmung des Buches gut widerspiegelt.


    Fazit:
    Eine Geschichte mit sehr viel Potential. Durchhalten lohnt sich und ich freue mich schon auf den zweiten Teil. 

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    linasues avatar
    linasuevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte die süchtig macht.
    Eine Geschichte die süchtig macht

    ★★★★★(5 von 5 Sterne)


    Inhalt:
    Amy Harper Bellafonte ist erst 6 Jahre alt, als ihre Mutter sie in einem Schwestern-Haus zurücklässt. Doch kurz darauf wird sie von 2 FBI Agenten entführt und nach Colorado gebracht, wo man sie mit einem Virus infiziert. Das ewige Leben, so hoffen sie, wird ihr beschert. Doch eines Tages geht etwas schief und die Testpersonen, die jetzt gefährliche Bestien sind, brechen aus und die ganze Welt ist in Gefahr. Die kleine Amy kann entkommen und schlägt sich mehr Schlecht als Recht über Jahre hinweg durch.

    Jahre später Kämpfen die letzten Überlebenden in einer Kolonie und versuchen sich ein Leben aufzubauen, doch eines Tages steht Amy vor der Tür und alle wissen, das Amy kein normales Mädchen ist. Einige nehmen Amy mit auf die Reise und sie müssen ums Überleben kämpfen. Ob sie bis an ihr Ziel kommen werden ?


    Meinung:
    Von der ersten Seite an zog mich das Buch in seinem Bann. Es war spannend, rasant, traurig, lustig... Alles Emotionen spielen eine Rolle. So eine Geschichte hatte ich vorher noch nicht gelesen und ich war sehr gespannt ob es mich überzeugen kann. Einige Stellen haben mich irgendwie an The Walking Dead erinnert, was ich persönlich wirklich super fand, dadurch hatte ich schöne Bilder im Kopf. Natürlich habe ich mir auch sofort den 2 Teil bestellt und bin sehr gespannt wie dieser dann ist. Das ist eine Geschichte, die sich wirklich in mein Herz geschlichen hat. Die Spannung ist von Anfang an vorhanden.


    Das Cover:
    Auf dem Cover sieht man die kleine Amy, welches super zu der Geschichte passt. Es ist düster, und man merkt, dass diese Geschichte kein langweiliger Roman ist.

    Die Geschichte:
    Die Geschichte ist von Anfang bis Ende wirklich super und detailliert beschrieben. Ich habe wirklich mitgefiebert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Am liebsten hätte ich oft Nächte durchgelesen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und kann auch während eines Kapitels wechseln.

    Die Charaktere:
    Die Charaktere sind zeitweise etwas viel, aber man hat definitiv seine Lieblinge und fiebert mit ihnen mit.

    Der Schreibstil:
    Der Schreibstil ist flüssig und man hat keine Probleme beim lesen. Es wird alles sehr detailliert beschrieben, dass man auch seinen eigenen Film im Kopf hat.

    Fazit:
    Eine super tolle Geschichte die süchtig macht. Ich kann sie wirklich weiter empfehlen.

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    Wollys avatar
    Wollyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Teils herausragend, teils furchtbar. Auf jeden Fall aber einzigartig und ein großes Werk.
    Zwiespältiges Meisterwerk

    Meinung:
    Bei so einem gewaltigen Buch weiß man kaum, wo man mit seiner Meinung beginnen soll, doch ich versuche es in wenigen Sätzen zusammenzufassen.  Der Übergang ist Vieles - beeindruckend in seiner komplexen Idee, sprachgewaltig bis man es fast nicht mehr hören kann, fesselnd und langweilig zur gleichen Zeit. Ein Roman, der mich sehr zwiegespalten zurücklässt und so viele Eigenarten besitzt, das hier nicht alle zur Sprache kommen können. Eine Sache ist mir aber auf jeden Fall besonders wichtig zu sagen, lest das Buch bis zum Ende auch wenn euch zwischendurch der Geduldsfaden reißt. Es lohnt sich.

    Der Beginn des Buches ist klasse und erinnert ein wenig an einen klassischen Thriller. Dann macht der Autor einen großen Cut und der Leser landet in einer dystopischen Welt, die völlig überladen ist mit Figuren und Beschreibungen und mich zu Tode gelangweilt hat. Ich weiß das an dieser Stelle schon einige Leser abgebrochen haben, was ich selbst auch überlegt hatte. Rafft euch auf, es wird wieder besser. Versprochen. Denn der dritte Teil bietet wieder eine Menge Schönes. Er spielt nach wie vor in der dystopischen Welt, erinnert aber mehr an einen Abenteuerroman mit Fantasyaspekten. Er beschränkt sich wieder auf eine Gruppe von Personen, sodass es gelingt eine Beziehung zu den Figuren aufzubauen. Eine Sache die mir im mittleren Abschnitt klar gefehlt hat. Zu viele Namen, distanziert erlebte Schicksale, die nicht an mich rangekommen sind.
    Was schade ist, da die Personen, die man näher kennenlernt, eigentlich ziemlich spannend sind. Sie handeln nicht immer nachvollziehbar, aber sie sind auf jeden Fall nicht uninteressant und genau das trifft auch auf den Kern der Geschichte zu.
    An vielen Stellen ist nicht alles logisch oder der Autor macht es sich zu einfach. Manchmal wird es fast esoterisch und trotzdem kann man dem Autor nur Respekt zollen. Respekt für eine großartige Idee und das Händeln dieses 1000 Seiten Wälzers, der ja nur Band 1 einer Triologie darstellt.

    Fazit:
    Hin- und hergerissen zwischen Bewunderung und Kopfschütteln. Auch wenn ich zwischenzeitlich fast verzweifelt wäre, möchte ich das Leseerlebnis doch nicht missen.



    Kommentare: 2
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    Ro_Kes avatar
    Ro_Kevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kein einfacher Schreibstil und stellenweise auch völlig überfrachtet aber die Darstellung des Endzeitszenarios ist wirklich meisterhaft.
    Harte Arbeit mit entsprechender Entlohnung.

    Klappentext (Lovelybooks):

    Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI -Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

    Meine Meinung:

    Justin Cronin hat viel zu erzählen und genau das zeigt er seinen Lesern auch. 

    Unzählige Schauplätze werden direkt zu Beginn eröffnet und man lernt mehr Figuren kennen, als dass man Händeschütteln möchte. So entsteht über weite Strecken das Gefühl der totalen Überfrachtung bzw. Überbevölkerung, ohne das ein roter Faden bzw. eine Kernhandlung erkennbar wird. 

    Der Schreibstil wirkt anfangs etwas holprig und löst zunächst eine nicht erfüllte Erwartungshaltung aus.

    Man versucht zu Charakteren eine Verbindung aufzubauen, da man sie für den weiteren Verlauf eventuell als entscheidend betrachtet und dann verschwinden sie urplötzlich ohne ein klares Wort des Abschieds. Erst sehr spät kristallisiert sich eine Gruppe an Figuren heraus, mit denen ich mitfiebern und deren Ableben ich bedauern konnte.

    Amy, die für die Handlung eine sehr wichtige Position darstellt, geht bei der Fülle an Nebencharakteren fast schon unter, schafft es aber durch einen sehr späten Auftritt, für einen absoluten „WOW-Moment“ zu sorgen und Cronin gelingt es, an der Stelle völlig zu überraschen und einen schieren Begeisterungssturm in mir auszulösen.

    Cronins Vorstellung eines Endzeitszenarios steht im direkten Verhältnis zur Seitenzahl. Monumental und von unendlicher Weite kreiert er eine Welt am Abgrund und man fühlt sich beim Lesen, wie in einem Virtual-Reality Video mit 360° Rundblick. Das ist eine meisterhafte Leistung und ich habe mich in jedem Winkel gerne aufgehalten. 

    In dieser Geschichte funkeln die Vampire nicht, sondern sie sind einem FSK 18 Splatterfilm entsprungen und handeln dementsprechend. Das sorgt beim Lesen für angenehmen Schrecken und ungeheure Spannung.

    Entgegen vieler Meinungen wirkt dieser Auftakt für mich in sich abgeschlossen und lässt aber natürlich genügend Raum für die Fortsetzungen, die zum Lesen schon bereit liegen.

    Fazit:

    Dieses Buch war Arbeit für mich - harte Arbeit. Selten musste ich mich in eine Geschichte soweit vordringen, bis sie mich fesseln konnte. Dann wurden die Fesseln jedoch immer enger geschnürt und ich wollte mich nicht mehr von ihnen lösen. Wenn ich auch einiges kritisiert habe, so erkenne ich ein Meisterwerk in diesem Auftakt und gebe dafür 5 Sterne.

    Kommentare: 2
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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Insider2199s avatar

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Der Übergang" von Justin Cronin zu lesen. 

    Wir beginnen ab nächster Woche (oder schon sofort) und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man zwei Lose dafür. 

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

    Viel Spaß uns allen :)
    Papillions avatar
    Letzter Beitrag von  Papillionvor einem Jahr
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    Sommerlesers avatar
    Leider gibt es hier keine Bücher zu gewinnen, denn wir haben uns in der Gruppe Serien-Leserunden zusammengefunden und hatten das Buch zu Hause liegen. Wer es also auch noch bei sich rum-subben hat, kann sich uns gerne anschließen:-) Wir starten am 16.01.2015. Zur Gruppe Serien-Leserunden geht's hier http://www.lovelybooks.de/gruppe/108366353
    Zur Leserunde
    Red-Sydneys avatar
    Hallo,

    ich veranstalte zurzeit ein großes Weihnachtsgewinnspiel auf meinem Blog und verlose dabei Der Übergang von Justin Cronin. Bis zum 31.12.2014 könnt ihr mitmachen und das Buch gewinnen. Wer also die Dystopien und dicke Romane liebt oder das Buch schon lange auf seinem Wunschzettel stehen hat, der hat nun die Gelegenheit dazu es zu ergattern! Besucht dazu einfach die Gewinnspielseite auf meinem Blog: http://worldwidebookz.blogspot.de/2014/11/groes-weihnachtsagewinnspiel.html
    Dort findet ihr dann Näheres zu dem Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen!
    Ich wünsche euch auf alle Fälle schon mal viel Glück!
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