Justin Cronin Der Übergang

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Inhaltsangabe zu „Der Übergang“ von Justin Cronin

Die Welt, wie Sie sie kennen, wird es nicht mehr geben! Bevor sie das Mädchen von Nirgendwo wurde – das Mädchen, das plötzlich auftauchte, die Erste und Letzte und Einzige, die tausend Jahre lebte – war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Harper Bellafonte.Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

eigentlich spannend ; aber langatmig, obwohl das Hörbuch schon gekürzt war ; der Sprecher David Nathan ist super

— sjule

Eigentlich eine tolle Idee, aber es konnte mich gar nicht packen. Schade, denn der Erzähler ist fantastisch!

— liebling

Schlecht gekürzt, langweilig, langatmig

— cybersyssy

Selten so ein schlecht gekürztes Hörbuch gehört - wenn man das Buch nicht kennt, geht so viel verloren...

— Marakkaram

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    Der Übergang

    Gungl

    17. January 2017 um 10:12

    KLAPPENTEXT: Die Welt, wie Sie sie kennen, wird es nicht mehr geben! Bevor sie das Mädchen von Nirgendwo wurde – das Mädchen, das plötzlich auftauchte, die Erste und Letzte und Einzige, die tausend Jahre lebte – war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Harper Belafonte. Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Belafonte.LESEEINDRUCK: Der Geschichte liegt eine gute Idee zugrunde, die akribisch ausgearbeitet wurde. Vampirismus aufgrund einer Virusinfektion ist, soviel ich weiß, neu, durchaus originell und mündet in einer Dystopie. Justin Cronin erzählt ausladend, aber auch packend, wenn es darauf ankommt. Die Figuren wurden mit Liebe zum Detail entwickelt und eigentlich könnte jede von ihnen auch die Hauptfigur sein, was durch den Perspektivenwechsel tatsächlich immer wieder der Fall ist. Als Leser/Hörer bleibt man dabei etwas außen vor, ist überraschend wenig betroffen von dem Schicksal der letzten Menschen.Fünf Sterne würde sich der Plot allemal verdienen, ebenso wie die feine Sprache des Autors, wäre da nicht der Wunsch nach einer Straffung des Textes. Angesichts der Tatsache, dass diese Hörbuchbearbeitung eine bereits gekürzte Version ist, sehe ich da doch ein gewisses Manko. Der Sprecher David Nathan liest einfach wunderbar - insgesamt ist "Der Übergang" auf alle Fälle zu empfehlen.

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  • Schlecht gekürzt, langweilig, langatmig

    Der Übergang

    cybersyssy

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Tja, was soll ich zu dem Hörbuch schreiben? Es wurde absolut grottig gekürzt und häufig fehlten Informationen, die zur weiteren Handlung wichtig waren. Okay, das Buch bedarf dringend diverser Kürzungen, denn der Autor verliert sich stellenweise in der Beschreibung von Banalitäten oder Umständen. Dies waren ermüdende Passagen, die David Nathan, selbst als hervorragender Sprecher, einfach nicht retten konnte. Es ist mir nicht ganz klar, ob es an den Kürzungen oder am Buch selber liegt, aber ich sehe den Sinn des Ganzen nicht wirklich. Mir ist zum Beispiel nicht klar geworden, was Amy bewirken soll. Die Figuren kamen eindimensional daher und keine war mir in irgendeiner Form sympathisch oder unsympathisch - keine hinterließ einen bleibenden Eindruck. Das komplette Buch war für mich ein Wort-Brei, bei dem meine Gedanken immer wieder abschweiften, weil sie mich nicht zu fesseln verstanden. Der Sinn des Titels hat sich mir in den 12 Stunden Hörbuch auch nicht erschlossen. Es gibt den einen ungekürzten Stern für David Nathan als Sprecher. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Bevor sie das Mädchen von Nirgendwo wurde - das Mädchen, das plötzlich auftauchte, die Erste und Letzte und Einzige, die tausend Jahre lebte - war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Harper Bellafonte. Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief - völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

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    locke61

    25. October 2015 um 11:20
    cybersyssy schreibt ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Tja, was soll ich zu dem Hörbuch schreiben? Es wurde absolut grottig gekürzt und häufig fehlten Informationen, die zur weiteren Handlung wichtig waren. Okay, das Buch bedarf ...

    Ich fand es nicht ganz so grottenschlecht, habe sogar Die Zwölf hier, dachte es wäre die Fortsetzung aber es muss die Geschichte aus der Sicht der Gefangenen sein. Also wenn ich mal gaaaaanz viel ...

  • Rezension zu "Der Übergang" von Justin Cronin

    Der Übergang

    daniela_schwarz

    18. March 2012 um 20:29

    Eine erschreckende Zukunftsvision und eine ganz neue Idee zum Vampirthema. Allerdings gibt es Längen, die bisweilen etwas ermüdend waren.

  • Rezension zu "Der Übergang" von Justin Cronin

    Der Übergang

    Bellami

    Auch wenn ich aufgrund einiger Rezensionen hier auf das Buch aufmerksam geworden bin, mich hat das düstere Cover magisch angezogen, habe ich diese nur angelesen und je weniger man vom Inhalt weiß, umso spannender wird das Buch für jeden sein. Ich persönlich war, was den Inhalt der Geschichte angeht, total ahnungslos und dafür umso erstaunter, fassungsloser, geschockter. Da ich nicht wusste, nicht mal eine Vorstellung hatte wie es immer weitergeht, konnte ich mich dem Buch nur sehr schwer entziehen. ************************ Man schreibt das Jahr 2015 Das amerikanische Militär testet an Menschen einen gefährlichen Virus, der die Unsterblichkeit der Menschheit bringen soll. Als Versuchskaninchen dienen 12 Todeskandidaten und ein kleines 6jähriges Mädchen, das von ihrer Mutter ausgesetzt wurde und man nur ihren Vornamen, Amy, kennt. Davon handelt der 1. Teil des Buches und man wird zugeschüttet mit Informationen, die einen fast den Kopf platzen lassen, aber wichtig für das weitere Verstehen der Geschichte sind. Im Jahr 92 nach dem Virus wird die Geschichte einer Kolonie in Kalifornien erzählt. Dort leben Menschen abgeschottet von den Virals, den von den Zwölf erschaffenen Vampiren , hinter hohen Mauern geschützt und nachts angestrahlt von Scheinwerfern, um die Virals fernzuhalten. Zwar sind das nicht die typischen Vampire wie wir sie aus den Geschichten von Bram Stoker oder Anne Rice kennen, also elegant und vornehm, traumhaft schön und sexy, aber auch diese fürchten die Sonne oder starke Lichteinstrahlung. In dieser Kolonie herrschen strenge Regeln, viele leben in der 3. Generation hier und wissen nichts vom Warum und Wieso. Um Überleben zu können müssen sie manchmal die geschützte Kolonie verlassen und liefern sich verlustreiche Kämpfe mit den Virals. Jeder der diesen Kampf verliert könnte selbst zu einem Viral werden. Irgendwann treffen sie auf Amy und halten sie für einen Walker. Sie findet schwerverletzt Aufnahme in der Kolonie, was jedoch zu Spannungen zwischen den Anführern und den einfachen Bewohnern und schließlich zu einer Revolte führt. Sie wollen Amy schützen und brechen aus der Kolonie aus. Sie wollen nach Colorado und ein Chip, den Amy in sich getragen hat zeigt ihnen den Weg. ***************************** So mehr möchte ich vom Inhalt nicht erzählen. Die Mischung aus Horror, Fantasy und Spannung hat voll meinen persönlichen „Lesehörgeschmack“ getroffen. Der Sprecher David Nathan hat es geschafft mir beim Vorlesen Gänsehaut einzujagen. Allein wie er die Wort Amy, Amy Amy gehaucht hat. Und, es ist noch soviel Potenzial da um die offene Geschichte, weiter spannend zu erzählen. Wie gern hätte ich gleich weitergehört .

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  • Rezension zu "Der Übergang" von Justin Cronin

    Der Übergang

    Emyralia

    10. June 2011 um 07:22

    Ein Vampir-Roman der etwas anderen Art, jedenfalls ist mir noch keiner in dieser Art begegnet. Vampire nicht als mystische Einzelgänger mit düstrer und erotischer Aura, oder gar Emo-Vampire, wie sie derzeitig stark im Kommen sind, sondern einfach Produkte der Forschung mit einem Virus. Die Glühstäbe (so werden die Vampire hier genannt, da sie aufgrund des Virus gelb glühen) befreien sich aus ihrem Gefängnis im Forschungsinstitut und leiten eine Endzeit-Stimmung ein. Amy ist ein kleines 6-jähriges Mädchen und ein geborener Vampir. Doch so richtig ist ihr das noch nicht klar. Sie spricht eben mit Eisbären und weiß Dinge, die sonst keiner weiß. Doch das fällt erst nicht weiter auf, denn sie spricht kaum. Was genau ihre Rolle in der ganzen Story ist, wird wohl erst in einem der folgenden Teilen enthüllt, ich persönlich kann es jedenfalls kaum erwarten!

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  • Rezension zu "Der Übergang" von Justin Cronin

    Der Übergang

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. February 2011 um 12:50

    Amy Harper Bellafonte - ein kleines Mädchen, daß aus Verzweiflung ihrer Mutter in einem Kloster zurückgelassen wird. Nur ein kleines Mädchen aus Iowa, bevor sie die Erste, die Letzte und die Einzige wurde ... und von was? - davon handelt Justin Cronins Roman "Der Übergang". Ein Experiment, daß zum Ziel den uralten Traum der Menschheit hat, nämlich die Unsterblichkeit, die Unverwundbarkeit... wird der Welt zum Verhängnis. 12 Versuchspersonen (Sträflinge aus dem Todesblock) werden mit einem mysteriösen Virus infiziert... dem Vampirvirus? - wie sollte man ihn sonst nennen, um ihn besser zu beschreiben. Und zu diesen Versuchspersonen soll auch Amy gehören, das kleine Mädchen von Nirgendwo... sie wird von 2 FBI-Agenten, die im Auftrag einer militärischen Spezialeinheit, die extra für dieses Projekt abgestellt wurde, entführt. Ebenfalls mit dem Virus infiziert... doch sie ist anders als die anderen... die Auserwählte. Plötzlich geht der Plan schief, Ausbruch der Häftlinge, grausame Tötungen und somit Verseuchung der Menschheit, das Virus greift um sich und aus normalen Menschen werden die sogenannten "Virals"... wie es scheint seelenlose Wesen, die alles was warmes Blut in den Adern hat tötet, um ihren Blutdurst zu stillen. Die Menschheit steht vor dem Untergang, einzelne Orte überall verstreut, dienen den Menschen als Zuflucht. Ihre Geschichte wird in diesem Buch erzählt, ihre Überlebenstaktiken, ihr Überlebenskampf... und mitten unter sie gerät Amy. Am Anfang des Buches war die Story noch sehr verwirrend für mich, aber je tiefer man in die Geschichte und ihre Zusammenhänge eintaucht, desto faszinierender empfand ich Justin Cronins gruselige "End-Zeit-Horror"-Idee... für mich ein ausgeklügeltes Werk mit sympathischen Charakteren... und wies aussieht wirds wohl eine Trilogie, worauf ich mich schon jetzt freue und es kaum erwarten kann, das 2. Buch in die Hände zu bekommen... :)

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  • Rezension zu "Der Übergang" von Justin Cronin

    Der Übergang

    dyabollo

    27. December 2010 um 11:10

    Ein 6 Jahre junges Mädchen, wird von der überforderten und verzweifelten Mutter in dem Haus einer Nonne zurückgelassen. Die Mutter kann für die kleine Amy nicht sorgen und hofft ihr auf diese Art eine bessere Zukunft zu ermöglichen - was sie ihr indirekt damit antut kann sie noch nicht einmal ahnen. Zur gleichen Zeit experimentiert die Armee mit einem Virus, das durch Zufall entdeckt wurde und die Menschheit unsterblich machen soll. Zunächst werden zu Tode Verurteilte angeheuert mit dem Versprechen, nach der Forschungsstudie die Todesstrafe in eine lebenlslange Haft umzuwandeln - doch bald merken die Forscher, dass sie ein Kind brauchen. Amy kommt ihnen wie gerufen, zurückgelassen und scheinbar ungeliebt. Doch kurz nachdem man das Mädchen infiziert passiert ein großes Unglück. Die anderen Infizierten, die sich in grün leuchtende Bestien verwandelt hatten brechen aus. Damit beginnt das Ende der Welt. Knappe 100 Jahre später gibt es nur noch wenige Menschen, diese Leben in Lagern, die Nachts hell erleuchtet werden um die "Virals" fernzuhalten. Nur tagsüber können sie sich frei bewegen. Auf diesen kurzen Trips von nur wenigen Stunden kommen sie jedoch nicht weit und können keine weiteren Überlebenden finden. Doch schon bald müssen sie etwas unternehmen, denn die Stromspeicher wurden nicht für 100 Jahre gebaut und den Überlebenden bleiben somit nur noch wenige Monate, in denen sie eine Lösung finden müssen, denn sollte das Licht in der Nacht nicht mehr angehen, werden auch die letzten sterben... Als das Hörbuch zu Ende war konnte ich es nicht fassen und war fest davon überzeugt, dass mit noch mindestens eine CD fehlt. Aber nein, es sollen 10 sein und ich habe alle 10 durch. Warum ist dann das Ende so eigenartig offen? So unbefriedigend. Fast wollte ich schon eine ziemlich fiese Rezi schreiben doch dann las ich eine Information, die mich wieder milde stimmte: Der Übergang soll der erste Teil einer Trilogie sein! Das ist dann ein völlig anderes Gefühl. So kann ich es hinnehmen und das Buch sogar sehr gut bewerten. Denn es ist sehr sprachgewandt, durchdacht und gut konstruiert. Die Personen werden unglaublich gut und detailliert beschrieben wie auch ihre Gefühle. Die Welt erscheint düster und sehr bedrohlich. Mehr dazu und meine Meinung finden Sie auf meinem Blog: http://dyabollo.blogspot.com/2010/12/buch-horbuch-der-ubergang.html

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  • Rezension zu "Der Übergang" von Justin Cronin

    Der Übergang

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2010 um 14:08

    Die Apokalypse naht! Amy Harper Bellafonte wird von ihrer Mutter aufgegeben. Ihr Leben ist nicht leicht und sie beißt sich durch. Doch dann wird alles nur noch schlimmer: von zwei FBI-Agenten entführt, wird sie Teil des Forschungsprojekts Noah, dessen Ziel es ist, die Menschheit mit einem Virus unsterblich zu machen. Aber bei dem Experiment klappt es nicht wie geplant, das Virus bricht aus und die infizierten Menschen werden zu vampirähnlichen Blutsaugern. Die Menschen drohen auszusterben und es gibt nur eine Möglichkeit den Horror zu stoppen: Amy Harper Bellafonte, denn sie scheint immun gegenüber dem Virus zu sein... Justin Cronin schrieb mit „Der Übergang“ für mich den besten (post-)apokalyptischen Thriller dieses Jahrzehnts! Die unheimliche Sprachgewalt, sowie die spannungsgeladenen Kapitel reißen den Leser in den Bann der Story. Die Idee an sich, nämlich der Untergang der Menschheit, ist nichts Neues und sollte jemand fleißig in der Literaturgeschichte nach ähnlicher Thematik suchen, wird man sicherlich mehr als ein Buch finden. Aber dennoch wirkt die Story nicht wie übernommen, sondern strotzt nur so vor Orginalität und, leider, Überzeugungskraft. Wer romantische Vampire in diesem Werk sucht, ist falsch. Bei Cronin sind Vampire brutale Killer und können ihre Instinkte – das Blutsaugen – nicht unter Kontrolle halten. David Nathan ist ein netter Hörbuchsprecher, aber ehrlich gesagt fand ich seine Stimme ein wenig kalt und andere Sprecher wären sicherlich angebrachter gewesen. Teils wirkt er für mich sehr gelangweilt und daher ist ein absoluter Hörgenuss leider ausgeschlossen. Insgesamt lohnt es sich aber trotzdem, das Hörbuch zu hören. Die Story lässt den Hörer auch über die teils sehr distanzierte Stimme des Sprechers hinweg sehen. Inhaltlich gesehen ist das Buch mehr als gut und ich freue mich auf die beiden nächsten Teile der Trilogie, muss mir aber noch überlegen, ob ich sie als Hörbuch höre oder als Buch lese. Erstveröffentlichung: http://literaturecosmos.wordpress.com/

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  • Rezension zu "Der Übergang" von Justin Cronin

    Der Übergang

    I_love_books

    15. October 2010 um 18:22

    Bücher kommen und gehen, nur wenige bleiben einem in Erinnerung! Seit langem frage ich mich: „Welches Buch hat mich in letzter Zeit wirklich fasziniert? Was für ein Buch würde ich jedem weiterempfehlen? Jetzt kann ich endlich diese Frage beantworten. Mein Bestseller für 2010 lautet ... Trommelwirbel ... Der Übergang von Justin Cronin. Für meinen dreiwöchigem Urlaub war ich auf der Suche nach einem brandneuen und spannenden Hörbuch, was mich während der langen Autofahrten regelrecht fesseln sollte. Ich war eine der glücklichen Gewinnerinnen, welche sich ein kostenloses Hörbuch bei einem Anbieter raussuchen konnte. Unter der Kategorie Neuerscheinungen blickte mir ein sehr nachdenkliches Mädchen, mit einer gewissen düsteren Aura auf einem der Hörbuchcover entgegen. Es war als sagte sie „Kauf mich, du brauchst nicht weiter zu suchen. Du hast gefunden, wonach du suchtest.“ - und das stimmt. Der Übergang ist fantastisch und eine einzigartige Mischung aus Mystery, Thriller, Science Fiction und ein bisschen Horror. Genau die Genres, die ich sonst in verschiedenen Büchern suche und so gerne lese, wurden in diesem einen vereint. Ein Traum wird wahr! Die Handlung beginnt mit einem traurigen Schicksal einer jungen, alleinerziehenden Mutter und ihrer Tochter Amy. Die beiden kämpfen sich durch den tristen Alltag, ohne richtigen Job, ohne einem zu Hause - was dem Wort „zu Hause“ gerecht werden würde und ohne jegliche Zukunftschancen. Amy’s Mutter trifft eines Tages eine folgenschwere Entscheidung, welche nicht nur das Leben ihrer Tochter für immer verändern sollte, sondern sogar das Schicksal der ganzen Menschheit! Amy hatte eine Mutter, die sie liebte und doch im stich ließ. Sie war außergewöhnlich - ein Mensch mit einer Vergangenheit und einem Namen - Amy Harper Bellafonte, bevor die FBI-Agenten sie entführten. Danach war sie nur noch ein Experiment und wurde letztendlich zu dem Mädchen von Nirgendwo… Manche Bücher würden an dieser Stelle enden und hätten das kurze Leben von Amy ausgeschlachtet und zerschrieben - solche Bücher gibt es wie Sand am Meer. Justin Cronin hatte etwas viel Größeres im Sinn, etwas Episches. Etwas, auf das ich lange gewartet habe: Ein Meisterwerk! Ich kann nur sagen: Danke, Justin Cronin, dass „Der Übergang“ erst der Anfang einer vielversprechenden Triologie ist. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie Amy die Welt weiter vor dem Untergang retten wird und welche Charaktäre sie auf ihrem langen Weg wohl begleiten werden.

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  • Rezension zu "Der Übergang" von Justin Cronin

    Der Übergang

    Leserrezension2010

    23. August 2010 um 12:46

    H17 Der Übergang von Justin Cronin Kategorie: Hörbuch "Der Übergang" von Cronin, Justin ISBN 3837104214 erschienen im August 2010 bei Random House Audio Die Handlung: Die sechsjährige Amy Harper Bellafonte, aus einer Affäre geboren, wird von ihrer Mutter weggegeben. Das FBI greift sich das Mädchen und setzt es zusammen mit einem Dutzend Schwerverbrecher einem Experiment mit einem Virus aus, das zur Unsterblichkeit führen soll. Das Experiment schlägt katastrophal fehl und die Welt wird ins Chaos gestürzt. Es scheint, dass Amy die Einzige ist, die die Welt jetzt noch retten kann ... Mein Hör-Eindruck: Das Buch hat 1024 Seiten und auch die Hör-Ausgabe, trotz Kürzung, umfasst stattliche 10 CDs. Diese Größenordnung bin ich eher von ungekürzten Lesungen der "Harry Potter"-Romane oder "Perry Rhodan" gewohnt. Aber offenbar wollte der Verlag dem Hörer etwas Gutes tun und nicht zu sehr streichen, aber auch nicht langweilen und jedes kleine Detail vorlesen lassen. Wobei ich mich das ein und andere Mal schon gefreut hätte, wenn (problemlos) um weitere Stunden gekürzt worden wäre, an Stellen, an denen die Geschichte nicht vorankommt und die Protagonisten nicht von der Stelle. Der Sprecher David Nathan entwickelt sich immer mehr zu einem meiner Favoriten. Selbst die über 40 Stunden "Die Arena" von Stephen King mit ihm, waren kurzweilig, weil er es perfekt versteht, seine Stimme leicht zu modulieren, wenn es vonnöten ist. Sei es, um verschiedenen Charakteren eine eigene wiedererkennbare Stimme zu verleihen, oder um Spannung aufzubauen. Hier merkt man, dass er als deutsche Synchronstimme von Johnny Depp und Leonardo DiCaprio nicht nur Texte abliest, sondern die Szenen auch vor dem Mikro spielt. Umso glaubhafter ist das Ergebnis und das Erlebnis für den Hörer. Die Geschichte klingt erzählt und nicht nur vorgelesen. Gestört hat mich immer mal wieder eine falsche englische Aussprache. Bei "Mardi Gras" wird das "S" nicht gesprochen und bei "New Orleans" liegt die Betonung auf dem "O", nicht auf auf dem "ea". Das allerdings hätte die Aufnahmeleitung bemerken müssen. Abgesehen davon konnte ich mal langsam, mal schnell, dann wieder mit Vollbremsung, auch mit spontanem Zeitsprung und wieder mit blutiger Action, ein postapokalyptisches Amerika erleben, das von Vampiren bevölkert wird, die eigentlich keine sind, eher eine Art Zombie. Und das nicht nur, weil "Vampir" heutzutage nicht mehr "N-o-s-f-e-r-a-t-u" geschrieben wird, sondern "E-d-w-a-r-d". Die Vampire aus "Der Übergang" sind aus einem Virus entstandene Killer, da ist nichts Romantisches dran. Eigentlich könnte man das Buch auch als eigenständigen Roman stehenlassen. Das Ende ist offen, was nicht verwundert, es ist ja auch Teil 1 von 3 und es entsteht der Eindruck, als sei der Weg das Ziel und die Geschichte steuere nicht wirklich auf ein Ende zu. Dennoch könnte das (Hör-)Buch als Ende-zum-Nachdenken und Abschluss durchgehen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob sich Cronin weiterhin lustig aus allem was Rang und Namen hat, freizügig bedient, um seine Story weiterzuerzählen. Mich würde allerdings auch nicht wundern, wenn auch das dritte Buch kein wirkliches Ende hätte und ob es happy ist, bleibt auch abzuwarten. Vielleicht sind die Hauptcharaktere um Amy (die eigentlich in "Der Übergang" nur eine Nebenrolle spielt, auch wenn sie das Cover ziert und in der Verlagsinfo gern als Hauptperson dargestellt wird) am Ende des dritten Teils am Ozean ankommen und es entstünde der tiefenpsychologisch wertvolle Dialog: "Oh, guckt mal, der Ozean ... wollen wir 'ne Runde schwimmen?" "Ne, lasst mal wieder umdrehen." Ein paar fäkale Kraftausdrücke folgen. Es ist halt ein Roadmovie in Buchform. Eine Geschichte, bei der der Weg das Ziel ist, auch wenn die Protagonisten etwas anderes behaupten. Der zweite Teil wird 2012 erscheinen und den Titel "The Twelve" tragen. Der letzte Teil "The City of Mirrors" ist für 2014 geplant. Bereits vor dem Erscheinen von "Der Übergang" verkaufte Cronin die Filmrechte an dem Buch an Fox 2000 für $1.75 Millionen. $3.75 Millionen gab es für den Autor vom Verlag für die gesamte Trilogie. Mein Fazit: Wer postapokalyptische Erzählungen wie "The Road" oder "I am Legend" mag und wen es nicht stört, dass dieser Roman eine Reise ohne Abschluss ist und erst der erste von drei Teilen, der kann sich hier 700 Minuten lang düster und teilweise actionreich unterhalten lassen. Nicht zuletzt, weil David Nathan wieder einmal gute Arbeit leistet, trotz der immer wieder eingestreuten Fäkalausdrücke. Aber dafür kann ja der Sprecher nichts. Scheiße aber auch. 10 Audio-CDs mit ca. 12,5 Stunden Spieldauer Gesprochen von David Nathan ISBN-13: 978-3-8371-0421-9

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