Die Spiegelstadt

von Justin Cronin 
4,5 Sterne bei139 Bewertungen
Die Spiegelstadt
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Positiv (123):
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Fantastischer Abschluss der Trilogie. Am End etwas langwierig. Aber dennch grandios.

Kritisch (3):
I

Nach dem grandiosen ersten Band und dem guten zweiten Band fand ich den dritten Teil leider enttäuschend.

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Inhaltsangabe zu "Die Spiegelstadt"

Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre Schreckensherrschaft ist vorüber. Die Überlebenden wagen sich aus ihrer ummauerten Zuflucht. Auf den Ruinen ihrer alten Welt wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Vater der Zwölf, Träger des Virus. Erfüllt von Rachedurst will er die Menschheit endgültig auslöschen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten: das Mädchen aus dem Nirgendwo, das schon einmal das Schicksal der Menschen bestimmt hat. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442469369
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:992 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:16.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.11.2016 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesemaus85s avatar
    Lesemaus85vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Fantastischer Abschluss der Trilogie. Am End etwas langwierig. Aber dennch grandios.
    Ich sterbe schon seit Ewigkeiten. Da ist es was ich sagen will...

    "wenn du dich veränderst, darfst du eines behalten. Eine Erinnerung. Was immer deinem Herzen am nächsten war. Nur dieses eine, aus deinem ganzen Leben (...) Was ich behalten wollte, warst du". (Amy)
    **********************************************************
    Der letzte große Kampf zwischen Zero, dem Einen, dem Urvater der Virals, dem ersten Träger des Virus, dem Dunklem, dem Tod und Amy, dem Mädchen aus dem Nirgendwo.
    Doch auch die überlebenden Menschen wollen nicht kampflos aufgeben. Sie wagen eine Flucht und einige wenige wagen den Kampf... Sie wagen alles...
    ***********************************************************
    Das große Finale ist wahrlich groß.
    Die Geschichte ist blutig und friedvoll, dunkel und hell, traurig und liebevoll, verloren und hoffnungsvoll.
    Die Charaktere sind eigenwillig und liebenswert.
    Amy ist weiterhin ein großes Rätsel und doch eine alte Freundin.
    Zero rückt mehr in den Fokus. Man entdeckt seine Geschichte, sein Schicksal.
    Man lacht und weint, kämpft und verzweifelt.
    Alles dabei.

    Leider hat mir das Ende nicht ganz so perfekt gefallen.
    Die letzten Kapitel waren, meiner Meinung nach, überflüssig und unnötig ausgedehnt.
    Um perfekt zu sein, hätte es einfach früher aufhören müssen.

    Daher 4,5 von 5 Sternen

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    Freakylittlepandas avatar
    Freakylittlepandavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Grandioses Buch. Nur zu empfehlen 😍😄
    Die Spiegelstadt

    Die Spiegelstadt ist der letzte Band einer großartigen Trilogie wie ich finde! Die Reihe überzeugt einen vom ersten Wort bis zum letzten. In diesem Teil erfährt man so viel neues Hintergrundwissen um bestimmte Charaktere die einem einen noch besseren Einblick in die vorgefallene Katastrophe geben. Man leidet, trauert und hofft mit. Man freut sich und vergießt auch die ein oder andere Träne. Der Spannungsaufbau sowie die starken Charaktere sind unglaublich und man wird immer weiter in die Geschichte reingezogen. Es ist ein spanender finaler Abschluss und die Kämpfe zwischen Gut und Böse lassen einen kaum zu Atem kommen. Das Mädchen von Nirgendwo und ihre Freunde nehmen einen auf eine unglaubliche Reise voller Gefahren, Abenteuern, Hoffnungen und Enttäuschungen mit. Doch am Ende, findet jeder seinen Frieden 😌😊 Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen. Auch wenn es lange gedauert hat bis ich es zu Ende gelesen hatte, lag das absolut nicht an dem Buch. Justin Cronin ist ein unglaublicher Autor und hat eine wunderbare Geschichte geschaffen!

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    michelles-book-worlds avatar
    michelles-book-worldvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Vielen Dank an den Autor für dieses mega Leseerlebnis!
    Die Spiegelstadt

    Wie auch in den vorherigen Büchern bin ich sehr begeistert von der Detailliertheit der Geschichte, der Charaktere und der einzelnen Verbindungen zueinander. Cronin schafft eine komplexe Geschichte mit sehr vielen Charakteren aufzubauen und deren Geschichten brillant miteinander zu verknüpfen. Erneut gibt Cronin einen Einblick in die Geschehnissen vor der Katastrophe, wodurch der Leser mehr und mehr Hintergrundwissen erhält.
    Auch im dritten Teil spielen die altbekannten Charaktere eine wichtige Rolle. Viele Jahre sind nach dem zweiten Teil vergangen und die meisten Charaktere sind stark gealtert. Sie alle haben ein Leben in Freiheit führen können, aber als der Kampf gegen das Böse wieder beginnt, schließen sich Peter, Alicia, Sarah, Michael, Amy und ihre Mitstreiter wieder zusammen. Der letzte Teil ist ein packendes Finale, das es in sich hat. Wieder erschafft Cronin eine brillante Mischung aus grässlichen Kämpfen gegen das Böse, interessanten Hintergrundinformationen und eine kurzzeitigen Hoffnung. Endlich klärt der Autor auf, wie es um die ganze Welt steht und präsentiert einen Aktionsreichen Endkampf gegen das Böse. Erneut kann ich seinen Schreib- und Erzählstil nur begeistert mit Stephen King vergleichen.
    Von diesem Rückblick aus gibt es dann einen großen Zeitsprung und wir befinden uns plötzlich 20 Jahre weiter in der Zukunft, wie noch zu Beginn des Buches. Die Menschen glauben nun in Sicherheit zu sein, seit Ewigkeiten tauchte kein Viral mehr auf und auch der Grundton der Erzählung ist weiterhin sehr ruhig gehalten. Ich hatte mich mittlerweile, genau wie die Charaktere in der Geschichte, richtig in Sicherheit gefühlt und war so gar nicht darauf gefasst, mit welchem Tempo es auf einmal weiterging. Ganz langsam zieht Cronin nun die Spannungsschraube an und ich hatte als Leser zunächst nur die Ahnung, dass schreckliche Dinge geschehen werden.
    Doch das Tempo nimmt immer mehr zu und die Ereignisse überschlagen sich, ich konnte gar nicht so schnell weiterlesen, wie ich wissen wollte, was denn nun passieren wird. Es war auf jeden Fall wieder einmal etwas, das ich so nicht ansatzweise geahnt hätte und Cronin hat damit nicht nur seine Chraktere überraschen können.
    Natürlich gibt es auch noch das große Showdown, das aber perfekt zu dieser Geschichte passt und so sein muss. Das Setting ist einfach glaubwürdig und ich sah die Ereignisse vor mir. Genau so, wie die Charaktere, denn diese sind mir im Laufe der Trilogie sehr ans Herz gewachsen, der eine mehr, der andere weniger, und doch habe ich mit jedem Einzelnen gehofft, gebangt, gelitten. Sie sind einfach, jeder für sich, glaubhaft, authentisch und unverwechselbar. Das Ende lässt mich dann wiederum recht zufrieden zurück. Cronin hat die wichtigsten Fragen beantwortet, lässt mir allerdings auch noch einige Fragen, die mich auch jetzt noch grübeln lassen. Das Buch lässt mich nachdenklich zurück und trotz allem fantastischem und außergewöhnlichem schafft Cronin es alles so zu erzählen, als wäre es real.

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    PagesofPaddys avatar
    PagesofPaddyvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener, toller Abschluss einer großartigen Reihe
    Das Ende fällt groß und spektakulär aus

    Die Spiegelstadt von Justin Cronin beendet die Passage Trilogie sehr, sehr würdig und passend. Mir hat das Buch im großen und ganzen wirklich sehr gut gefallen. Nur der Epilog hätte vielleicht ein wenig kürzer ausfallen können. Wenn man aber so zurück guckt und sich vor Augen führt, dass man nach knapp 3000 Seiten die Geschichte um Amy und ihren Begleitern beendet, dann kommt schon etwas Wehmut auf. Die Geschichte ist einfach toll und Cronins Schreibstil gefällt mir einfach sehr. Die Spiegelstadt ist somit ein toller, spektakulärer Höhepunkt und schafft es nochmal den Figuren neue Seiten und neue Züge zu entlocken. Die Entscheidung dem Antagonisten so viel Zeit bzw. Seiten einzuräumen fand ich klasse. Eine tolle und vor allem spannende Perspektive.

    Bleibt abschließend zu sagen: Ein tolles Buch und wer die ersten beiden Teile verschlungen hat, der wird auf vom letzten Band nicht enttäuscht werden.

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 7 Monaten
    Die Spiegelstadt


    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)


    Obwohl ich die Vorgänger soweit ganz gerne mochte, würde ich mich jetzt nicht unbedingt als Fan der Passage- Trilogie bezeichnen. Ebenfalls habe ich doch sehr lange gezögert nach dem finalen Band zu greifen, da mich 1. die hohe Seitenanzahl hemmte, 2. ich den Schreibstil unheimlich ausschweifend finde und 3. ich sehr zweifelte, ob ich mich überhaupt noch an " alles" erinnern würde.....


    Band zwei habe ich damals als Hörbuch gehört und hatte zweitweise recht Mühe der Story folgen zu können, dennoch habe ich mich auch diesmal wieder für diese Variante entschieden......


    David Nathan ist ein toller Hörbuchsprecher, keine Frage und ich lausche seiner ruhigen, aber nicht langweiligen, tiefen, angenehmen Stimme unheimlich gerne. Von daher ein ganz grosses Lob an seine Interpretation. Dennoch würde ich wahrscheinlich nicht noch mal zum Hörbuch greifen, da diese Geschichte für mich einfach zu komplex war um sie in dieser Variante zu verfolgen.
    Mehrere Male musste ich zusätzlich zum Print greifen, gerade auch zum Personenregister um mir wenigstens da wieder einigermassen einen Überblick zu verschaffen.


    Justin Cronin schreibt sehr wortgewandt, intelligent,  überlegt, poetisch angehaucht mit vielen Metaphern, extrem detailreich und vor allem aber auch wahnsinnig ausschweifend. Für meinen ganz persönlichen Geschmack war das oft einfach zu viel des Guten, gerade auch was diese ganzen Gedankengänge, Träume und Visionen einiger Charaktere anging....
    Erzählt wird aus mehreren Perspektiven im personalen Stil, zusätzlich kommt es zu Zeitsprüngen und verschiedenen Handlungssträngen. Auch hier fiel es mir immer wieder schwer den Überblick zu behalten, gerade auch weil ich die Sichtwechsel oft als sehr abrupt empfunden haben.


    Ich kann hier gar nicht alle Charaktere aufzählen, da es einfach zu viele sind, die eine Rolle spielen. Es gibt also eigentlich auch nicht DEN Protagonisten, obwohl man vielleicht am ehesten noch Amy als solche bezeichnen könnte, da sie irgendwie mit Allen verbunden ist....
    Ich war froh um das Personenregister am Ende des Buches, denn durch die Zeitspanne, die seid dem Lesen des zweiten Bandes vergangen ist, hatte ich auch da echt Mühe den Überblick zu halten.
    Auch muss ich leider gestehen, dass mir die Charaktere auch nicht mehr so nahe waren und ich kaum noch mit ihnen richtig mitfiebern konnte. Irgendwie hatte sich da eine gewisse Distanz oder Barriere eingeschlichen, sehr schade, den die Ausarbeitung ist auf alle Fälle sehr umfassend und intensiv.


    Komischerweise bin ich in die Geschichte an sich eigentlich ganz gut reingekommen, auch wenn ich mich natürlich nur noch an ein paar Fakten erinnern konnte ;)
    Es empfiehlt sich also auf alle Fälle, nicht zu viel Zeit zwischen den einzelnen Bänden verstreichen zu lassen um die Story wirklich in seiner Gesamtheit verstehen zu können.
    Mir persönlich ist dies nämlich nicht vollends gelungen immer wieder gab es Abschnitte die mich überforderten. Gerade wenn es um diese ganzen esoterisch angehauchten " Visionen/ Träume" ging erschloss sich mir da der Sinn nicht immer und ich bin mir sicher in der Printvariante hätte ich da mehr als einmal quer gelesen......
    Es gab immer wieder spannende, fesselnde Momente, faszinierende Erkenntnisse oder Aha- Momente, aber leider gab es auch die total übertriebenen, ausschweifenden, langatmigen Sequenzen, die mich einfach nur langweilten oder verwirrten.


    Insgesamt ist die Passage- Trilogie sicher episch, einzigartig und ich bewundere den Autor dafür was er da erschaffen hat.
    Für mich war aber gerade dieser Band hier oftmals einfach eine Spur too much in vielen Bereichen.


    Ich vergebe hiermit 3,5 Sterne   

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    inourfaultss avatar
    inourfaultsvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Das hat die Welt gebraucht! Überwältigend, ein gekrönter Abschluss.
    Die Spiegelstadt - Der Endkampf der Virals gegen die Menschheit

    Ich möchte mit den Charakteren starten. Ehrlich gesagt muss Ich mich zwingen, mich an meine Gliederung zu halten... Ich habe so viel zu sagen!



    Also... Charaktere

    Am Ende von Band 2 »Die Zwölf« geht man vom Tod der meisten der Zwölf, sowie von Brad Wolgast aus. Amy tritt in die Verwandlung, Alicia ist fort.

    Im letzten Band kommen oft große Zeitsprünge vor, so geht es anfangs um die Wiedereingliederung aller Menschen, die Entwicklung der Zukunft. Aus wenigen Einzelnen werden hunderte Tausend Menschen.


    Peter Jaxon, Sara Wilson, Hollis Wilson, Michael Fisher, Alicia Dornadio (auch »Blades«), Timothy Fanning (»Zero«) und Amy Harper Bellafonte, das Mädchen von Nirgendwo.



    Die Einteilung der Kapitel war übrigens sehr hilfreich, muss ich an diesem Punkt mal sagen. Es gab ganze 14 Kapitel, jedes passend benannt. So beginnt in Kapitel 2 »Der Liebende« die Geschichte von dem Ersten aller, von Timothy Fanning (Uns eher bekannt als »Zero«).


    Wie wird aus einem Menschen aus einer Kleinstadt, Sohn liebender Eltern, erfolgreichem Mann - ein so herzloses Wesen? Der Erste Viral?

    Wir kennen seine Geschichte vorerst nur sporadisch. Ja, er war der Freund von Jonas Lear und eigentlich nicht als Versuchsobjekt ausgewählt worden.

    Nun, die Geschichte war teils wirklich sehr langatmig und hat mich zwischenzeitlich auch nicht gerade zum lesen motivieren können, aber wie das eben so ist mit der Trilogie: Alles hat seinen Sinn.

    »Stadt der Erinnerungen, Stadt der Spiegel. Bin ich allein? Ja und Nein. Ich in ein Mann mit vielen Nachkommen. Sie liegen im Verborgenen. Einige sind hier- diejenigen, die diese Insel einst ihr Zuhause nannten. Sie schlummern unter der Straßen der vergessenen Metropole. Andere liegen anderswo, meine Botschafter, die auf ihren letzten Einsatz warten. Im Schlaf werden sie wieder sie selbst, im Traum leben sie ihr menschliches Leben noch einmal. Welche Welt ist die reale? Nur wenn sie erregt sind, löscht der Hunger sie aus und übernimmt sie ganz, ihre Seelen ergießen sich in meine, und ich lasse sie, wie sie sind. Das ist die einzige Gnade, die ich zu bieten habe.« (Eins meiner Lieblingszitate)

    Wirklich animieren zum Weiterlesen konnte mich die spätere Handlung.

    Der Angriff der Virals. Ihr haltet das vielleicht für einen Spoiler, nicht wahr? Aber erinnert Euch: Zu Beginn der Bücher, sowie zwischenzeitlich erhalten wir Inhaltsangaben und Forschungsunterlagen der University of New South Wales, Indo-Australische Republik. Was auch heißt: Die Menschheit überlebt!


    Weshalb ich kurz über diese Aspekte sprechen möchte. Die wissenschaftlichen Unterweisungen die wir erhalten, sind grandios beschrieben und wirklich nachvollziehbar. Eine Nebensache, die für mich das Ganze nochmal ein bisschen pushen konnte.

    Ist euch übrigens aufgefallen, dass der Autor wirklich Freude am Wasser lassen empfinden muss? Es ist wirklich zum schießen, Zitate wie folgendes, findet man so unglaublich häufig und sorgten für gute Lacher:



    »Und die Bedürfnisse des Körpers: Die Welt mochte untergehen, aber vorher musstest du noch pissen.«



    Zum Autor!

    Justin Cronin schreibt so unglaublich, da musste ich mich informieren was er noch so geschrieben hat: Und man sehe, leider hat er nichts Nennenswertes neben dieser Trilogie geschrieben. Leider, leider. Aber eine Verfilmung für eine Serie ist wohl bereits in Arbeit, man darf sich freuen.


    Kommen wir zum letzten Aspekt meiner Rezension. Die zusammenfassende Beurteilung aller drei Bände.

    Tatsächlich hatte ich nie ganz die Idee wie das Ende kommen würde, wie weit unsere Lieblingsfiguren uns begleiten dürfen und in wiefern die Welt sich entwickeln würde.


    Aus einer Idee eines Forschers, der Eingreifung des Militärs bis hin zur Apokalypse und nahezu vollständiger Ausrottung der menschlichen Rasse. Über Liebe, Geschichte, Gewalt, Unterwerfung und Trauer. Diese Trilogie hat mich seelisch an einen ganz tiefen Punkt gebracht.


    Mein Fazit:

    »Die Spiegelstadt« ist vielleicht nicht gleich der Pageturner den man sich wünscht, aber man wird in so kurzer Zeit glücklich gemacht, verletzt und zu tiefst berührt wie in keiner Reihe die ich bislang gelesen habe.

    Es ist eine Reihe, die ich auch in Jahren noch in Erinnerung haben werde und es hätte 5000 Seiten haben können, meine Meinung bliebe die selbe.


    Es gibt nur die eine Wertung für diesen Roman, diese Trilogie - und das sind volle

    5 von 5 Sternen.

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    xdemon_hunterxs avatar
    xdemon_hunterxvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Ende, was mich emotional fertig gemacht hat, aber so grandios geschrieben ist!
    Atemberaubend und ein grandioses Finale

    Eine Welt geht zu Ende....das passt zum Inhalt des Buches als auch zu meiner Gefühlswelt. Der letzte Teil der Trilogie hat einfach alles nochmal getoppt und alle Bände werden mir so stark in Erinnerung bleiben.


    Klappentext:


    Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. 
    Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen.
    Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...



    Meine Meinung:

    Es fällt mir so unglaublich schwer, über das Buch was zu sagen, was nicht spoilert oder aus „Oh Gott das ist alles so toll und ich liebe es“ besteht.
    Der finale Teil endet, wie nicht anders zu erwarten mit einem epischen Endkampf, der kein Auge trocken lies und mit jeglicher Art von Emotionen spielt.

    Zu Anfang muss ich ehrlich zugeben, dass mich das Buch nicht so gepackt hat. Es laufen mehrere Handlung parallel und jeder Charakter lebt praktisch nur für sich und in seiner Stadt, sodass dieser Zusammenhalt, wie man ihn vom ersten Band kennt, verloren geht.

    Des weiteren erfährt man mehr über das Leben von Zero. Wie er war, bevor er so geworden ist, wie er jetzt ist. Seine Story ist ebenfalls sehr emotional und ergreifend und man bekommt teilweise schon ein bisschen Mitleid mit ihm.

    Der wahre Twist, und das ist der Punkt gewesen, wo das Buch mich wieder komplett in seinen Bann gezogen hat, beginnt mit einem Angriff der Virals. DER Angriff. Es wahr über so viele Jahre ruhig und nun beginnt der Krieg und bringt Zerstörung mit sich. Aber durch den Krieg gibt es auch Wiedersehen zwischen Charakteren aus dem ersten Buch und das hat mich einfach so glücklich gemacht. Man hat sich einfach zusammen mit den Charakteren weiterentwickelt.


    Wie auch in den vorherigen Büchern, sterben wieder viele Figuren und mich hat es emotional zerstört, aber damit hab ich gerechnet.

    Das Ende hat mich wirklich überrascht und lässt dennoch so viele Fragen offen, auf die ich doch so gerne eine Antwort hätte.


    Mein Fazit:

    Perfekt. Einfach perfekt. Der Schreibstil, diese Welt die Cronin geschaffen hat ist grandios und kaum in Worte zu fassen. Trotz des etwas langatmigen Anfangs liebe ich das Buch so sehr und ich könnte noch weitere tausend Seiten lesen.

    Diese Geschichte ist etwas ganz besonderes und spezielles, was man meiner Meinung nach nur verstehen kann, wenn man es selbst gelesen hat.


    Ich könnte jetzt noch so weiter machen und Liebesbekundungen an dieses Buch aussprechen aber ich lasse einfach folgendes Zitat sprechen: „Vielleicht also war das wirklich alles, was zählte. Einfach am Leben zu sein und zu lieben und wiedergeliebt zu werden – vielleicht war das genug.“

    Kommentare: 2
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    Tialdas avatar
    Tialdavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gebührender Abschluss, bei dem keine Fragen offenbleiben. Leider lässt der epische und spannende Schreibstil gegen Ende immer mehr nach.
    Ein gebührender Abschluss, aber nicht ohne Schwächen

    In „Die Spiegelstadt“ findet Justin Cronins Trilogie um das Ende der Zivilisation nach mehr als sechs Jahren ein Ende. Leider liegt Band 2, „Die Zwölf“, bereits mehrere Jahre zurück und so hat die Story bei mir nicht den Eindruck hinterlassen, der eventuell möglich gewesen wäre, hätte ich die Reihe am Stück gelesen.

    Im Prolog, der etwa 1.000 Jahre nach dem Ausbruch des Virus spielt, wird die bisherige Story als Auszug eines geschichtlichen Protokolls nacherzählt. Die Ausdrucksweise ist dabei der in der Bibel ähnlich und der Rückblick hat mir geholfen, mich zumindest im Groben an die bisher stattgefundenen Ereignisse zurückzuerinnern.

    Die eigentliche Story, um die es in „Die Spiegelstadt“ geht, spielt aber 900 Jahre früher, also 100 Jahre nach dem Ausbruch und acht Monate nach der Befreiung der sogenannten Homelands. Nachdem ich durch den Prolog schon auf das Kommende eingestimmt wurde, haben mich die ersten hundert Seiten völlig geflasht. Cronins Schreibstil ist zu Anfang des Buches so abgefahren episch – hier wusste ich wieder, was mich an den beiden Vorgängerbänden so fasziniert und gefesselt hatte. Selbst kleinste alltägliche Handlungen kann Cronin so beschreiben, dass sich der Leser fühlt, als beobachte er etwas Monumentales. Allerdings flaute dieser gewohnte Schreibstil ab etwa der Hälfte des Buches immer weiter ab, sodass ich am Ende tatsächlich froh war, endlich fertig zu sein. Das hat mich schon enttäuscht.

    Die Story zusammenzufassen, ohne zu spoilern, ist nicht so leicht. Es wird auf mehreren Zeitebenen und in ebenso vielen Handlungssträngen erzählt, wobei am Ende natürlich alles zu einer finalen Szene zusammengeführt wird. Man kann es sich schon denken – die Virals kehren zurück, um für Zero in die letzte Schlacht zu ziehen, und die Menschen geraten, in ernsthafte Schwierigkeiten, da sie sich mittlerweile außerhalb der schützenden Mauern angesiedelt haben. Allerdings rechnen wenige bereits mit der Rückkehr und einer der Hauptcharaktere arbeitet wie besessen an einer Fluchtmöglichkeit. Was ich definitiv am spannendsten fand, war der Rückblick in Zeros Vergangenheit, durch den sich der Ausbruch des ganzen Unglücks 100 Jahren zuvor endlich erklärt.

    Warum das Buch trotzdem nur drei von fünf Sternen von mir bekommt? Es ist zu viel. Zu viele Handlungsstränge, zu viele Zeitebenen, zu viel von allem, während der Schreibstil immer mehr nachlässt und mich irgendwann gar nicht mehr packen konnte. Irgendwie schade. Trotzdem sollte man sich das Buch nicht entgehen lassen, wenn man bereits die ersten beiden Bände gelesen hat. Die Trilogie wird mit „Die Spiegelstadt“ auf jeden Fall rund abgeschlossen.

    Fazit:

    Ein gebührender Abschluss, bei dem keine Fragen offenbleiben. Leider lässt der epische und spannende Schreibstil gegen Ende immer mehr nach.

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    PatriciaWalters avatar
    PatriciaWaltervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller Abschluss der Trilogie
    Gelungener Abschluss

    Ein toller Abschluss der Trilogie! Auch dieses Buch hab ich förmlich verschlungen. Hammer Story, geniales Ende und einfach klasse geschrieben!

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    Lee-Lous avatar
    Lee-Louvor einem Jahr
    Tolles Ende - Trotz Schwächen

    Auch in diesem Teil gibt es zu Beginn eine geschichtliche Zusammenfassung, was vieles sehr erleichtert. Aber auch Cronins Längen kommen hier nicht zu kurz.

    Da es auch den dritten Band als ungekürztes Hörbuch gibt, stand für mich von vornherein fest, dass ich mir den Inhalt weiterhin von David Nathan vorlesen lasse.

    Etwas skeptisch war ich allerdings, als ich gesehen habe, dass Nathan mit Dietmar Wunder liest und habe mich gefragt, wie das gehen soll.

    Als der Wechsel dann auch kam, war ich sehr positiv begeistert.

    Wunders raue Stimme, die einem eine richtige Gänsehaut verleiht und mich immer wieder daran denken ließ, dass ich mir wohl tatsächlich in die Hose machen würde, wenn Zero mit dieser Stimme zu mir sprechen würde.

    Hin und wieder gab es Richtung Ende auch ein paar Wechselfehler zwischen den beiden Herren... aber dennoch nicht weiter tragisch.

    Im Nachhinein muss ich zugeben, dass mir der Teil, den Dietmar Wunder übernommen hat, viel besser gefallen hat als der Rest. Obwohl dieser wirklich nicht schlecht war. Im Gegenteil.

    Es lag auch nicht daran, dass Wunder mich überraschend so begeistert hat.

    Aber die Perspektive, die hier aufgegriffen wird, hat mich gepackt. 

    Wäre der gesamte Inhalt vom letzten Band so geschildert worden, hätte ich Die Spiegelstadt wohl inhaliert!

    Wenn man mit der Passage-Trilogie beginnt, muss man auf jeden Fall am Ball bleiben, da man sonst schnell aufgrund der immer wieder auftauchenden Längen, den Zusammenhang verliert. Immerhin hat man hier knapp 3000 Seiten vor der Nase. 😀

    Während dem Lesen/Hören habe ich mich ab und an gefragt, ob man den Inhalt nicht verfilmen könnte, da er hierfür wirklich hervorragend geeignet wäre. Lt. moviepilot ist tatsächlich eine Verfilmung für 2019 geplant. Ridley Scott besitzt bereits die Rechte. ... 

    Trotz einiger Schwächen eine wirklich tolle Geschichte, die den Leser auf eine nur schwer vergleichbare Reise mitnimmt!

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