Die Spiegelstadt

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Inhaltsangabe zu „Die Spiegelstadt“ von Justin Cronin

Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...

Ein würdiger und absolut gelungener Abschluss der Trilogie. Detailreich, brutal und unglaublich fesselnd. Sehr zu empfehlen!

— Sischo
Sischo

Würdiger Abschluss einer grandiosen Trilogie. Spannend, emotional und oft überraschend.

— Even
Even

Wer bisher gern mit Amy im Nirgendwo gewesen ist, wird auch vom Grande Finale dieses epischen Meisterwerks gefesselt sein.

— NiWa
NiWa

Mein Liebesbrief an einen großartigen Trilogie-Abschluss!

— maaraavillosa
maaraavillosa

Ein sehr gutes Finale der Reihe. Ich wurde wieder sehr überrascht. Spannend und Vielfältig

— AnnasbesondereWelt
AnnasbesondereWelt

Jetzt heißt es Abschied nehmen von Amy und ihren Zwölf :'(

— DoReenchen306
DoReenchen306

Ein gelungener Abschluss einer ausgewöhnlich tollen Reihe! Verdiente 5*

— Jackbumm
Jackbumm

Auch ein noch so guter Schreibstil macht noch lange keine gute Geschichte. Für mich der am wenigsten gelungene Teil dieser Trilogie.

— Tessi975
Tessi975

Fazit: Super Finale und ich bin nun traurig das die Reihe zu Ende ist.

— YvisLeseecke
YvisLeseecke

Gefühlt habe ich über diese Geschichte 20 Bücher gelesen. GRANDIOS!!!!

— LeseBlick
LeseBlick

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  • Themen
  • Ein würdiger Abschluss

    Die Spiegelstadt
    Sischo

    Sischo

    17. January 2017 um 08:58

    Der dritte und letzte Teil der Passage-Trilogie ist absolut gelungen und bietet der epischen Geschichte rund um Amy Harper Bellafonte einen würdigen Abschluss. Wie in den ersten beiden Teilen bekommt der Leser eine gut ausgearbeitete und sehr detailierte Geschichte geboten. Der Schreibstil ist nach wie vor großartig, der Autor fürchtet sich weiterhin nicht davor, seine Charaktere leiden zu lassen. Sehr gut!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig!Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an.Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag!Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommtIch wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei?Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werdenWer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an.Teilnehmerliste:AAcida-2Adujaadventurouslyaga2010AglayaAgnes13AleidaaljufaAlondriaANATALanna1911AnnaboAnnaKatharinaKathiAnne42AnneMayaJannikaAnni04Ann-KathrinSpeckmannAnrubaapfelkindchen123Arachn0phobiAArgentumverdeAspasiaatsabhasi2AzaleeBban-aislingeachBeaSurbeckBecky_Bloomwoodbellast01Bellis-Perennisbeyond_redemptionBiancaWoeB_iniBioinaBirkentochterblack_horseBlacksallyBluebell2004BlueSunsetbook_lover_6booksaremybestfriendsBosniBrixiaBuchgespenstBuechermomenteCCaillean79carathisCarigosCaroasChattysBuecherblogChucksterClaudia-MarinaCode-between-linesConnyKathsBookscrimarestricrimesscrumbDdaneegoldDarcydaydreamindia78DieBertadiebuchrezensiondigraDiondivergentDonnaVividownblackangelDreamcatcher13dreamily1EEla_FritzscheEldfaxiElkeel_loreneEmotionenEngelchen07engineerwifeEnysBookserazer68Ernie1981EvenF_franziiiiiii_faanieFantwordFeniFlamingoFornikafranzziFrenx51GGelisglanzenteGluehsternchenGrOtEsQuEgstHhannelore259hannipalannihappytannyHenny176Herbstmondhexe959753HeyyHandsomehisterikerHisuiHaruHortensia13IIamEveIcelegsichundelaineIgelmanu66imago_magistriIMG_1001isipisiJJadrajala68JamiijanakaJanina84jasaju2012Jashrinjenvo82Josy-Jule16JulesWhethetherJulia_liestjuli.buecherJulie209KkalestrakalligraphinKarin_KehrerKasinkatha_strophekatjalovesbookskattiiKayvanTeeKerstinThkingofmusicKleine1984kleinechaotinkleine_welleKleinerKometKnoppersKnorkekn-quietscheentchenKodabaerkornmuhmeKuhni77KurousagiLLaDragoniaLadyIceTeaLadySamira091062LaMenschLandbieneLarii-MausiLarryPiLaurax3lehmaslenicool11LeonoraVonToffiefeelesebiene27LeseJetteLese-KrissiLeseratz_ 8Lesezirkelleyaxlieberlesen21LilawandelLilli33LimitLesslinda2271lLissyLit-TripLiz_MacSharylizzie123LostHope2000louella2209Lovely90LrvtcbLuilineLuzi92lyydjaMmabuereleMali133marpijemartina400MarveyMary2melanie1984MelEMelvadjamia0503MiamouMichicornMimasBuchweltMinniMira20MiracleDayMiriSeemisanthropymisery3103MissErfolgmiss_mesmerizedMissMoonlightMissSnorkfraeuleinMissStrawberryMissSweety86mistellormondymrc0Mrs_Nanny_OggMurphyS91NNachtorchideenaninkaNelebooksnemo91NewspaperjunkieNightflowerniknakNisnisnoitaNookinordbrezeOonce-upon-a-timeOnlyHope1990OphiuchusPPachi10pamNpardenPaulamybooksandmepeedeePhilipPhiniPiiPinocaPippo121PMelittaMPucki60QQueenelyzaQueenSizeRrainbowlyRitjaRoni88SsakuSakukosameaSanjewelSarah9070schafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeschokokaramellSeelensplitter (Blog)ShineOnSickSikalSkybabesolveigSomeBodysommerleseSnordbruchSophiiiespozal89StefanieFreigerichtstefanie_skySteffi1611SteffiZisteinchen80sternblutsunlightSuskaSxndy_03TTalathielTalliannaTaluziTamileinTanja13TatsuThe iron butterflyTheBookWormthelauraverseTina2803Tine13Tini_STiniSpeechlessToniarwTraubenbaerTraumTanteUulrikeuVValabevalle87Veritas666VroniMarsVuchaWwerderanerwidder1987WilliaWollyXYYaBiaLinaYolandeYvetteHZzazzleszessi79

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    • 2046
  • Ein ausgezeichneter Schluss ziert alles!

    Die Spiegelstadt
    Havers

    Havers

    12. January 2017 um 16:54

    Der Kreis schließt sich. Nach „Der Übergang“ und „Die Zwölf“ liegt nun mit „Die Spiegelstadt“ der dritte und letzte Band der Passage-Reihe des amerikanischen Autors Justin Cronin vor. Obwohl der Autor zu Beginn einen ausführlichen Rückblick liefert, empfehle ich allerdings, wenn noch nicht geschehen, zuerst die beiden Vorgängerbände zu lesen, damit man ein Gefühl für den Fortgang der Geschichte bekommt und Personen sowie Ereignisse entsprechend einordnen kann. Es ist die Zeit danach, die Zwölf sind besiegt, die Virals verschwunden, und so langsam kehrt wieder Normalität in das Leben der Menschen ein. Die einen kümmern sich um ihre Familie, die anderen versuchen noch immer das Geschehene auf die eine oder andere Art zu verarbeiten. Vergessen kann niemand, aber man kann gemeinsam den Alltag bewältigen, und das gemeinsame Ziel ist das Erschaffen einer neuen, einer besseren Gesellschaft. Doch im Verborgenen, weit entfernt, lauert das Verderben. Zero, der Erste, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Von Hass und unbändiger Wut zerfressen, kennt er nur ein Ziel: die endgültige Vernichtung der Menschheit. Und dafür hat er bereits unzählige Gefolgsleute um sich geschart, die nur auf seinen Einsatzbefehl warten. Alles läuft auf den finalen Showdown zwischen Gut und Böse, zwischen Zero und Amy, hinaus…Zwei Aspekte verdienen meiner Meinung nach besondere Erwähnung. Zum einen ist die Charakterisierung der Akteure, ganz gleich, ob sie zu den Guten oder den Bösen gehören, sehr ausführlich und detailliert. Zum anderen ist die Story natürlich exzellent aufgebaut. Die allmähliche Steigerung des Erzähltempos baut Spannung auf, die noch durch zahlreiche Cliffhanger gesteigert wird, dazu kommen die Zeitsprünge und Perspektivwechsel, die für Abwechslung sorgen. Bleibt nur festzustellen, dass Justin Cronin mit „Die Spiegelstadt“ einen gelungenen Abschluss der Passage-Trilogie geschaffen hat.

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  • Finale im Nirgendwo

    Die Spiegelstadt
    NiWa

    NiWa

    07. January 2017 um 16:28

    Die Menschen wagen sich wieder daran, ein richtiges Leben zu führen. Raus aus den Mauern, rein in die Wildnis - denn die Zwölf dunklen Wesen dürften keine Bedrohung mehr sein. Aber in der Ferne gibt es noch einen, den Ersten der Zwölf, der in der Dunkelheit lauert.Es handelt sich um den Abschlussband von Justin Cronins Passage-Trilogie und um ein Finale, das die Vorgängerbände in einem würdigen Abschluss vereint.Im Vordergrund steht der Kampf zwischen Licht und Dunkel, Leben und Tod, die Ewigkeit gegen das Vergängliche, und Amy gegen Zero. Zu Beginn leitet Cronin den Abschlussband mit einer kurzen Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse ein. Diese werden bibelartig in kurzen Sätzen geschildert und ermöglichen dem Leser alles bisher Geschehene Revue passieren zu lassen.Im nächsten Teil macht man sich mit dem Figuren vertraut. Nach Jahren trifft man alte Bekannte wieder, begegnet ihnen, wie sie in ihrem neuen Leben stehen, bekommt ihre Entwicklung und Geschichte erklärt und merkt, dass ihnen etwas Großes bevor steht. Als weitere Hilfestellung ist im Anhang ein Personenverzeichnis beigefügt, das ich doch einige Male in Anspruch nahm.Gleich in diesem Abschnitt der Erzählung habe ich mich richtig wohlgefühlt. Wenn ich an die ersten beiden Bände denke und nun sehe, wo die Protagonisten im Leben stehen, ist es tatsächlich so, als würde man nach Jahren alte Freunde treffen und sich ein bisschen wundern, was aus ihnen geworden ist. Es ist faszinierend zu lesen, wie jeder seinen Platz im weltlichen Gefüge eingenommen hat, wovon sie getrieben werden und was sie sich erträumen, wobei man ahnt, dass es bald zur dunklen Wende kommen wird. Zero nimmt einen wichtigen Part in der Erzählung ein. Wer kann sich noch erinnern, dass es einst mit einem erkrankten Wissenschafter in Bolivien begann? Diesmal erfährt man seine ganze Geschichte, die tragisch, schicksalshaft und sehr emotional zu lesen ist. Die Atmosphäre ist angespannt und gleichzeitig geht die Erzählung oft nur langsam voran. Zeitsprünge und detaillierte Beschreibungen wechseln sich meiner Ansicht nach genau richtig portioniert ab und sie lassen dadurch ein Verständnis für handelnde Personen und Ereignisse zu. Hier muss ich aber auch sagen, dass ich sicher nicht das Gefühl habe, alles wirklich verstanden zu haben. Die Passage-Trilogie ist ein derart episches Werk, das man es vielleicht erst beim zweiten Mal lesen vollständig begreift. Dennoch ist es eine Geschichte die gut zu unterhalten und den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu bannen weiß. Immer wieder driftet man in eine Zwischenwelt ab, die interessant zu lesen ist, aber eigentlich sehr verwirrend war. Denn so richtig habe ich nicht durchschaut, was es damit auf sich hat und ich frage mich im Nachhinein, ob es diese Passagen wirklich gebraucht hat.Dafür gehen der Showdown und das Ende unter die Haut, so wie ich es erwartet hatte. Das Ende der Passage-Trilogie hat mich wehmütig und traurig gemacht. Einerseits, weil es Cronin beherrscht, mit den Emotionen seiner Leser zu spielen, andrerseits, weil ich es nicht glauben kann, dass der Übergang vollzogen ist und es für mich keine Amy im Nirgendwo mehr geben wird.Justin Cronin hat dem Übergang meiner Meinung ein würdiges Ende bereitet, das mich erneut in seinen Bann gezogen hat. Ich glaube, wer bisher gern mit Amy im Nirgendwo gewesen ist, wird auch vom Grande Finale dieses epischen Meisterwerks gefesselt sein.Die Passage-Trilogie:1) Der Übergang2) Die Zwölf3) Die Spiegelstadt

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    • 9
  • Ein paar Worte zu... Justin Cronin - Die Spiegelstadt (The Passage #3)

    Die Spiegelstadt
    maaraavillosa

    maaraavillosa

    07. January 2017 um 00:10

    Worum geht es?Die
    Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet,
    ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber.
    Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten
    Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation
    wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste
    Traum der Menschheit.Doch in einer fernen, verlassenen Stadt
    lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung
    des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der,
    seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut
    erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen.
    Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen.Nur
    Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo,
    die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde
    an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...(via Goldmann)Wie hat es mir gefallen?Vorab
    wie immer ein Spoiler-Hinweis: da es sich hierbei schon um den finalen
    Band der The Passage-Trilogie handelt, kann ich dir leider nicht
    garantieren, dass ich dir ein paar Einzelheiten aus Band Eins und Zwei
    vorwegnehme. Schau doch deshalb bei Interesse gerne bei meiner ersten
    Rezension zur Reihe vorbei :-)Mit Die Spiegelstadt endet die
    The Passage-Trilogie nun unweigerlich. Insgesamt verbringt ein
    Leser/eine Leserin gut 3000 Seiten mit dieser Geschichte, mich
    begleitete das große Finale mit seinen 990 Seiten zum Ende dieses Jahres
    insgesamt acht Wochen. Nicht zuletzt deshalb, weil ich mich einfach
    nicht von der Geschichte trennen konnte und wollte. Ich bin so mit den
    Charakteren zusammen gewachsen, dass mir ein Abschied von dieser toll
    konstruierten Welt zunehmend schwerer fiel, denn Die Spiegelstadt gibt
    vor allem eins: Hoffnung, für all das Aussichtslose, was über
    Jahrtausende letztlich nur durch Menschenhand zugrunde gerichtet wurde. Aber
    auf Anfang. Der zweite Band Die Zwölf der The Passage-Trilogie endete
    mit einer epochalgleichenden Schlacht. Alicia, Greer, Peter, Amy und
    alle anderen glauben, die Zwölf, und mit ihnen die Virals, seien
    besiegt. Der Bann scheint gebrochen, nur ist der Erste, der Ursprung
    alldessen, Zero, nicht unter den Besiegten zu finden. Das Finale
    beginnt. Justin Cronin setzt für alle jene, die wirklich lange auf
    diesen dritten Band gewartet haben, nochmal eine rund neunseitige
    Zusammenfassung der Geschehnisse in den Prolog. In Protokollform, ein
    kleiner Hint auf das, was den Leser am Ende erwarten wird. Ich will
    nicht zu viel verraten, mich hat es aber aus den Socken gehauen! Auch
    für mich, die die Trilogie erst 2015 für sich entdeckt und auf Anhieb
    geliebt hat, war dieses Zusammentragen der Geschehnisse eine super
    Grundvorraussetzung, um einen Fuß in das Finale zu setzen. Nicht
    zuletzt, weil Justin Cronins Schreibsstil gewohnt gleich blieb und all
    die melodischen Ausuferungen und Metaphern einem Willkommen zurück-Gruß
    glichen. Rainer Schmidt hat hier erneut eine zu lobende
    Übersetzungsarbeit geleistet. Ich war sofort wieder im
    postapokylptischen Kerrville, Texas. Mit mir weitaus erwachsenere
    Charaktere, als noch in Die Zwölf. Die Menschen organisieren sich, viele
    (vor allem politische) Strukturen sind den heutigen, jetzigen sehr
    ähnlich. Peter ist nun Präsident, Sara geht ihrer Rolle als Ärztin nach,
    neue Kinder und somit neue Hoffnung sind bereits unterwegs. Mir
    gefällt vor allem die Idee, mehrere Generationen hinweg zu beobachten.
    Wie entwickeln sie sich, wohin entwickeln sie sich und unter welchen
    Umständen? Werden aus ihnen gute oder schlechte Menschen? Was bleibt der
    Menschheit überhaupt wenn Nichts mehr ist und was lohnt, zu bewahren
    und wieder aufzubauen? Viele kritisieren bei Justin Cronins Büchern,
    dass sie so anmutig religiös erscheinen, manche Kapitel wie
    Bibeleinträge verfasst sind. Für mich macht es gerade den Unterschied zu
    anderen postapokalyptischen (Jugend-)Büchern: der Mensch glaubt, ob er
    will oder nicht. Wir schicken tagtäglich Stoßgebete gen Irgendwohin. In
    uns allen steckt etwas, das hofft, bangt und einfach glaubt. Das ist gar
    nicht von irgendeiner Religion abhängig, der Mensch kann einfach nicht
    anders. Kerrville platzte aus allen Nähten. (...) Dieses
    Konzept war nicht mehr zu halten gewesen, als die Menschen aus Iowa
    gekommen waren. Die Lebensmittel waren knapp geworden, es hatte einen
    Run auf Benzin und Medikamente und Probleme mit dem Abwasser gegeben -
    all die Probleme, die daher rührten dass zu viele Menschen auf zu
    kleinem Raum zusammengepfercht waren, und Ressentiments gab es auf
    beiden Seiten mehr als genug.(...) S. 40Der Mensch glaubt und er
    hält fest an Dingen, Erinnerungen, Ritualen. So auch in Die
    Spiegelstadt. Ich finde es ganz großartig, dass sich Cronin am Motiv
    Geschichte wiederholt sich bedient hat, vor allem Menschheitsgeschichte.
    Es geht nunmal nicht ohne jemanden, der eine Gemeinschaft an die Hand
    nimmt und mit ihnen und für sie Entscheidungen trifft, es geht nicht
    ohne Gelehrte, die Kenntnisse aus der Vergangenheit an eine Gemeinschaft
    weitergeben, es geht nicht ohne die Heiler und Bauern, es geht nicht
    ohne die Konstrukeure, die daran pfeilen mehr Lebensraum zu schaffen.
    Von daher war es für mich nur plausibel, dass Cronin eine Welt baut, die
    schon über hundert Mal so begonnen hat und dass es immer wieder mit
    derselben Systematik einhergeht - etwas was wir definitiv aus der
    Vergangenheit gelernt haben und bis heute zu schätzen wissen (würden wir
    dies nicht, würden wir es anders machen). Und auch das
    Motiv des Entdeckers war für mich auch wieder so ein Schlüsselerlebnis
    beim Lesen selbst. Die Menschen wollen weiterziehen und erkunden, was
    auf dem Rest der Welt noch ist. Und dafür braucht es Mittel, die neu
    erfunden werden müssen. Alles, was ich liebte, war mir genommen, und das, was ich nicht liebte, außerdem: mein menschliches Leben. (S. 161)Ich
    könnte ewig so weiter machen, diese 990 Seiten geben so viel zum
    Schwärmen her. Aber lasst uns auf die Charaktere eingehen. Ganz
    besonders einen: Zero. Der "Bösewicht" und "Feind", der er eigentlich
    nie sein wollte. Cronin erzählt auf über 150 Seiten (das Großkapitel
    "Der Liebende") wie Fanning aka Zero eigentlich zu Zero geworden ist,
    aus Zeros Perspektive. Bereits auf der Lesung in Dortmund im vergangenen
    November erzählte Cronin, dass nur Zero alleine seine Geschichte
    erzählen kann und dass er sie so erzählen sollte, dass der Leser mit ihm
    dahinschmilzt. Cronin wollte mit der Figur Zero einen Rhetoriker par
    excellence erschaffen und das ist ihm sowas von gelungen - diese 150
    Seiten erzählt aus Zeros Sicht waren mir mit Abstand die Liebsten! Meine
    Sympathienskala für Fanning schoss durch die Decke, dieser Charakter
    hat mich emotional wirklich mitgenommen, selbst wenn er Grauenhaftes
    getan hat. An dieser Stelle sei auch noch vermerkt, dass
    ich die Länge und Ausdauer dieser Trilogie auch genau aus diesem Grund
    zu schätzen weiß. Charaktere können bis zu ihrer Vollendung ausgeschöpft
    werden und mit jedem Wort, Satz und mit jeder Seite reifen. Ich habe
    mich jedenfalls auf allen 3000 Seiten nie über ausgiebige Beschreibungen
    geärgert oder gar gelangweilt. Für mich war es viel mehr, wie einem
    Maler dabei über die Schulter zu schauen, wie er ein Kunstwerk
    erschafft. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag und mit nur
    einem Stein erbaut. Punkt.Gleichsam bekommt der Leser
    hier nun im dritten Band endlich einen Gesamtüberblick darüber, wie die
    Zerstörung der Welt überhaupt zustande kam. In den vorangegangenen
    Büchern wurde vieles ja immer nur angedeutet. Nun endlich kommt die
    Auflösung, und ja, auch diese passt einfach! Sie ist auch gar nicht so
    realitätsfremd, wie ich angenommen hatte, eigentlich sogar ziemlich
    realistisch, mal abgesehen von den Vampiren (die übrigens nicht
    glitzern!). (...) eine weitere Ruinenstadt in einer Welt voller Ruinen (...) S. 711Und
    als Fanning oder dann eben nur noch Zero die letzten Worte sprach,
    nimmt der Epos also seinen großen Lauf. Den Leser erwartet vor allem
    nochmal ein großer Showdown, in dem es um Alles und Nichts geht, die
    Geschichte rollt nochmal alles an Dynamik auf, was sie in sich trägt.
    Atemlos, aber doch mit bedacht (ich wollte nicht loslassen) las ich
    diese Zeilen. Cronin scheut auch hier nicht, liebgewonnene Charaktere
    sterben zu lassen. Nur sie nicht: Bevor sie das Mädchen Von
    Nirgendwo wurde - das Mädchen, das plötzlich auftauchte, Die Erste Und
    Letzte Und Einzige, die tausend Jahre lebte -, war sie nur ein kleines
    Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Bellafonte. (Der Übergang - S. 11)Justin
    Cronin gab dem Leser bereits auf der ersten Seite des ersten Teils Der
    Übergang dieser Trilogie ein Versprechen, welches er mit Bravur
    eingehalten hat, deshalb ist das an dieser Stelle auch kein Spoiler per
    se. Denn es kommt vor allen Dingen auf das Wie an und das hat mich
    restlos davon überzeugt, dass Cronin ein grandioser Geschichtenerzähler
    ist, der sein Handwerk versteht!Für mich ist The Passage
    insgesamt absolut perfekt geendet. Ich hätte mir kein besseres Ende für
    diesen Epos wünschen können, und Justin Cronin verdient verdammt viel
    Applaus dafür, dass er so einen krassen roten Faden durch 3000 Seiten
    Buch laufen hat lassen, und alles nur weil seine Tochter sich mal eine
    spannende Geschichte vor zehn Jahren von ihm gewünscht hat. Es ist sehr
    schade, dass die Trilogie noch nicht so bekannt ist, wie es ihr
    zustünde, andererseits freue ich mich über diesen kleinen Geheimtipp in
    den Massen der 08/15-Literatur. Für mich gibt es jedenfalls nichts
    Vergleichbares und ich werde in Zukunft sehr sehr kritisch mit all jenen
    sein, die an Justin Cronin und seinen Übergang anknüpfen wollen. 5
    gigantische Sterne und noch viel weiter!

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  • Großes Finale einer sehr guten Trilogie

    Die Spiegelstadt
    AnnasbesondereWelt

    AnnasbesondereWelt

    02. January 2017 um 17:57

    Endlich ist der dritte Band der Trilogie da!Und ich war wieder gleich gefesselt. Die Geschichte fängt damit an das wir, wie auch im zweiten Band eine kurze Zusammenfassung erhalten, in der Manier eines kirchlichen Schriftstücks. Danach erfahren wir etwas über Zero, den ersten der Zwölf. Wie und wo dieser aufwuchs, wie er zur Schule ging etc. bis zu dem Zeitpunkt als er schließlich zu dem Ersten wurden.Danach gelangen wie zur Gegenwart, die sich 20 Jahre später abspielt. Auch hier erfahren wir wieder jede Menge und das ganze scheint sehr friedlich zu sein, doch der Schein trügt wie man sehr bald feststellen muss....Was ich an dem Buch sehr spannend fand ist der Schluss! Dieser spielt in weiter Zukunft, genauer gesagt 1000 Jahre nach dem Ende der eigentlichen Geschichte, wie auch schon die zwischen Berichte die man in den Vorherigen Büchern lesen konnte. Allerdings gibt es jetzt auch Bilder dazu, das finde ich wirklich sehr sehr cool.Das Buch an sich fand ich wie schon die vorherigen sehr gut geschrieben, sehr spannend und teilweise auch sehr sehr traurig, also eine gute Mischung für ein super Buch!

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    • 3
  • Tolles Finale

    Die Spiegelstadt
    Sandra1978

    Sandra1978

    26. December 2016 um 17:01

    Inhalt Die Virals sind schon seit mehreren Jahren nicht mehr aufgetaucht und die Überlebenden der Virals-Pandemie, die sich jahrelang verschanzt haben, überlegen, ob sie auch wieder außerhalb ihrer Mauern siedeln sollen. Doch es gibt einige Wenige, die nicht daran glauben, dass die Virals wirklich Geschichte sind, und davon überzeugt sind, dass sie wiederkommen. Denn nicht alle sind zu 100% davon überzeugt, dass bei der großen Explosion wirklich alle der "Zwölf" Erzeugervirals zu Tode gekommen sind. In "die Spiegelstadt" werden wir erfahren, wie es zum Ausbruch des Virus kommen konnte, und wie die Zwölf zu denen geworden sind, die sie sind. Und wie immer ist nicht alles nur schwarz oder weiß.  Wird die Menschheit überleben, oder werden die Virals auch noch die letzten Überlebenden auf dem Planeten zermürben und die letzten Festungen zerstören? Michael Fisher ist davon überzeugt, dass das Schicksal ihm in die Hände spielt mit der Bergung eines ziemlich kaputten Riesendampfers und der Vision des Geistlichen todkranken Lucius Greer, der der Überzeugung ist, dass eine unbekannte Insel die Rettung vor den Virals bedeutet.  Doch immer wieder gibt es Rückschläge - und Zero holt zum letzten Schlag aus und scheint unbesiegbar. Beurteilung  Da der Prolog schon 1000 n.V. anfängt, verrate ich wohl nicht zuviel, wenn ich vorwegnehme, dass dieses Buch auf mehreren Zeitebenen spielt: Zum Ersten die Fortsetzung der Geschichte von den Zwölf und den letzten Überlebenden in Amerika, zum anderen die Zeit 1000 n.V., in der die Menschen versuchen, dem tatsächlichen Ursprung und dem Verlauf der Pandemie auf die Spur zu kommen. Die Zeit 1000 n.V. rahmt aber die Hauptgeschichte um 100 n.V. eher nur ein. Allerdings gibt es auch in der Hauptstory Zeitsprünge, da wir der Entstehungsgeschichte von ein paar Individuen der Zwölf und der Entstehungsgeschichte des Virus nachgehen.Mehr will ich dazu nicht verraten. Auch wenn es schon eine Weile her ist, wenn man "die Zölf" und "der Übergang" gelesen hat, kommt man doch sehr schnell wieder in die Geschichte hinein und erinnert sich an vieles, es gibt auch immer wieder Rückblenden, die einem beim Lesen auf die Sprünge helfen. Man kann der Story gut folgen und wie schon in den ersten beiden Bänden versteht der Autor es auch hier meisterlich, die Spannung über die knapp 1000 Seiten hinweg hoch zu halten. Bis zum Schluss weiß man nicht wirklich, wie es ausgeht - nur soviel, es scheint nach diesem Band wirklich und tatsächlich vorbei zu sein. Trotz der Komplexität der ganzen Geschichte kann man dem Verlauf gut folgen, und die Charaktere sind so toll beschrieben und vielseitig, dass sicherlich jeder Leser einen Protagonist findet, auf dessen Seite er sein kann. Und es gibt einige Protagonisten in diesem Buch. Man kann sogar Sympathien für einen der Zwölf entwickeln :-) Sehr spannend finde ich, dass die Geschichte des Virus der Nachwelt als eine Art heilige Schrift überliefert wurde und diese auf dieser Basis versuchen müssen, herauszufinden, was wirklich passiert ist. Toll gemacht ist der Zeitsprung in die "Neuzeit" am Schluss, die in Form eines Diavortrags auf einer Forschungstagung auf die Zeit 100 n.V. zurückblickt - der Leser liest quasi eine wissenschaftliche Abhandlung über eine 1000 Jahre vergangene Zeit mit dem Wissen (aus den Büchern), was tatsächlich abgelaufen ist.  Bleibt mir nur zu sagen, ganz tolles Finale, hat sich auf jeden Fall gelohnt! Dafür gibt es natürlich 5 Sterne.

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    • 2
  • Geniales Endzeit-Epos

    Die Spiegelstadt
    Elfendy

    Elfendy

    18. December 2016 um 18:29

    Dies ist der finale Teil des genialen Endzeit-Epos um Amy, das Mädchen aus dem Nirgendwo, und seine Gefährten, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Welt zu retten. Wie auch in den ersten beiden Bänden, umfasst auch dieser eine sehr lange Zeitspanne. Das Buch beginnt zu einer Zeit, wo die Virals das Angesicht der Erde verlassen haben und die Menschen in der Hoffnung leben, sich wieder ein normales und angstfreies Leben aufbauen zu können. Sie verlassen langsam ihre sicheren Festungen und siedeln sich außerhalb der Stadtmauern an. Doch der friedliche Schein ist trügerisch. Denn Zero, der Eine, der Erste, der Vater und Schöpfer der Zwölf lauert noch da draußen und schwört blutige Rache. Wir treffen hier auf bekannte und lieb gewonnene Charaktere, die 25 Jahre nach der letzten Viral-Sichtung zwar etwas in die Jahre gekommen, aber dadurch nicht weniger interessant sind. Hier sind auch wieder aus jeder Bevölkerungsschicht Menschen dabei, die ganz unterschiedliche Rollen spielen und dadurch einen totalen Rundumblick auf das gesamte Szenario zulassen. Die große Zeitspanne, in der die Geschichte spielt, zahlreiche Charaktere und einige Ortswechsel können verwirrend wirken. Hat man sich jedoch einmal in die Welt Justin Cronins hinein gefunden, will man sie am liebsten nicht mehr verlassen. Der Autor zieht einen von der ersten bis zur letzten der knapp 3000 Seiten dieser überwältigenden Trilogie in seinen Bann und überzeugt mit jeder Zeile, jedem Satz, jeder Seite. Es ist zu keiner Zeit jemals langweilig, langatmig oder sinnlos ausgeweitet. Der Autor braucht einfach die volle Anzahl an Seiten, um seine Welt so absolut komplex und bild- sowie wortgewaltig darzustellen. Sämtliche Charaktere sind unheimlich authentisch und durchdacht, das Szenario wahnsinnig bedrohlich, beängstigend und menschenfeindlich. Die Auflösung, das Ende, dieses Finale ist seinen Vorgängern ebenbürtig und führt die Geschichte Amys und ihrer Gefährten zu einem würdigen Ende. Dabei besticht es auch wieder durch einen phantastischen Schreibstil und ist wirklich absolut grandios und lesenswert!

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  • Ein packendes Finale!

    Die Spiegelstadt
    LeseBlick

    LeseBlick

    13. December 2016 um 14:04

    InhaltsangabeDie Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen.Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit...Meine MeinungWie ich haben bestimmt auch einige andere auf diesen Showdown gewartet. Nach dem zweiten Band „Zwölf“ hatte ich noch gar keine Vorahnung, in welche Richtung Justin Cronin seine Reihe lenken wird, umso gespannter war ich auf den dritten Teil der Reihe. „Die Spiegelstadt“, ein Titel, der dem Leser von vornherein auch sehr wenig verrät. Band 3 tritt allerdings wieder mit einem Cover in Erscheinung, welches mir besser gefällt, als das zum zweiten Band. Meiner Meinung nach hätte auf allen drei Bänden Amys Gesicht abgebildet sein können.Die Einleitung, in Form von Bibeltexten, ist wieder gleichzeitig ein Blick in die Vergangenheit. Diese Lösung, die der Autor hier gewählt hat, finde ich grandios. Er bringt die wichtigsten Fakten aus Band 1 und 2 auf den Punkt. Mir haben sie insofern ausgereicht, dass ich mich wieder gut orientieren konnte.Zu Beginn begegnet man vielen bereits bekannten Charakteren und das Wiedersehen war toll. Alle Leser, die diese Reihe ebenso lieben, werden sich hier gleich wieder sehr wohl fühlen.Die Virals sind weg. Und das Leben geht weiter.Cronin lässt den Leser hier im Schwebezustand und täuscht eine Welt vor, die sich in Sicherheit wiegen kann. Aber wie der Klappentext bereits verrät, hat DER ERSTE Zero da einen ganz anderen Plan mit der übriggebliebenen Menschheit.An Charakteren konnten mich in Band 3 vor allem das Geschwisterpaar Sara und Michael Fisher begeistern. Sara geht als gelernte Krankenschwester mittlerweile dem Job der Ärztin nach und Michael verlässt seine geliebten Menschen und bereitet sich darauf vor, woran bis dato kein Mensch denken mag.Er findet ein Schiff und will dieses im Stil der Arche Noah nutzen, um vor der Rückkehr der Virals in Sicherheit zu kommen.Justin Cronin‘s grandioser Schreibstil wurde mir vor allem wieder vor Augen geführt, als SIE zurückkamen. Beginnt das Buch sehr ruhig, gab es ab einem bestimmten Punkt diese unterschwellige Spannung. Geschickt lässt er kleine Szenarien in seine Geschichte einfließen, die nach und nach wieder zu etwas Großem werden. Band 3 ist ein Lauf gegen die Zeit. Spannend, actionreich und ein Punkt, der mir aus Band 1 und 2 nicht in Erinnerung geblieben ist, Cronin spielt mit den Emotionen des Lesers. Einfach ganz großes Kino.Die verschiedenen Settings im Buch waren wieder sehr bildhaft beschrieben und passen einfach perfekt in diese Reihe.Nicht nur ich, ich denke auch, dass andere Leser in eine ganz andere Richtung gedacht haben, wie Cronin dieses Meisterwerk zu Ende bringen wird. Dennoch hat er ein ehrwürdiges Finale erschaffen und er lässt mich glücklich und traurig zugleich zurück. Denn nun hat diese Reihe ein Ende gefunden.Vor Jahren hätte ich niemals gedacht, dass diese Reihe etwas für mich hätte sein können, denn ich bezeichne mich nicht als Sci-Fi- oder Dystopie-Leserin, und dennoch konnte die Reihe mich völlig fesseln.Danke an den Autor für diese ganz besondere Reise ins Nirgendwo.Ich freue mich auf mehr Justin Cronin.Mein FazitMit diesem Band geht eine besondere Reihe zu Ende und der Autor erschafft wieder eine Welt, die bildlich genau vor einem abläuft. Vor allem den Tempoanzug im letzten Band der Reihe fand ich perfekt. Man kann dieses Buch nur schwer wieder aus den Händen legen!Absolute Leseempfehlung.

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  • Gelungener Abschluss der Passage-Trilogie

    Die Spiegelstadt
    bieberbruda

    bieberbruda

    10. December 2016 um 22:09

    Mit "Die Spiegelstadt" erscheint nun endlich der lang ersehnt dritte Band der "Passage-Trilogie". Auch wenn das Buch nicht an den herausragenden ersten Band herankommt, liefert Cronin einen gelungenen Abschluss der Reihe.Inhalt:Nach den Ereignissen aus "Die Zwölf" kehrt Ruhe in Kerrville ein. Die Virals scheinen endgültig besiegt und es werden Pläne für das Leben außerhalb der sicheren Mauern geschmiedet. Doch der ruhige Schein trügt: Die Zwölf wurden zwar besiegt, aber Fanning bzw. Zero hat überlebt und sinnt auf Rache! Nur Amy kann ihn jetzt noch aufhalten...ein erbitterter Kampf um das Überleben der Menschheit beginnt!Meine Meinung:Nach der langen Wartezeit hatte ich zunächst bedenken, dass der Einstieg sehr holprig wird. Zum Glück hat Cronin vorgesorgt und gibt anhand eines "Evangeliums" eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse aus "Der Übergang" und "Die Zwölf". Das ist übrigens nicht die einzige Anspielung auf die Bibel...beispielsweise erinnert die Bergensfjord an die Arche Noah.Genauso wie die Bewohner von Kerrville lullt Cronin den Leser zunächst ein und beschreibt den Alltag der Menschen und deren Pläne für die Zukunft - bis auf die ersten unheilverkündenden Anzeichen auf die wiederkehrenden Virals.Danach gibt es einen Cut und auf knapp 200 Seiten (!) erhält der Leser einen Einblick in das Leben des jungen Fanning, die dramatische Entwicklung seiner großen Liebe sowie den Moment seiner Verwandlung im bolivianischen Dschungel. Dieser sehr ausführliche Ausflug mag den einen oder anderen Leser vor den Kopf stoßen - mich hat es aber sehr gefesselt und ich hätte mir sogar noch mehr Details zu seinem Leben und vor allem den Ereignissen im Dschungel gewünscht!Wieder zurück im Geschehen bricht das Chaos los - die Virals sind tatsächlich zurück und auch Alicia taucht wieder auf. Merkwürdigerweise hatte ich an dieser Stelle Probleme, mich wieder auf die Geschehnisse einzulassen, da der Wechsel zwischen dem Fanning-Teil und der Fortsetzung in Kerrville wieder ein harter Cut ist.Die Ereignisse spitzen sich immer weiter zu und enden in einem fast schon bombastischen Kampf gegen Zero. Der ausführliche Epilog hat mir gut gefallen und ließ mich etwas melancholisch zurück: Eine meiner Lieblingsreihen hat jetzt ein Ende gefunden.Ich ziehe dennoch einen Stern ab, da das Buch einfach nicht mit dem herausragenden "Der Übergang" mithalten kann - die düstere und beklemmende Atmosphäre hat Cronin dieses mal leider nicht erschaffen können. Zudem blieben einige Fragen unbeantwortet und das Verhalten der Charaktere war auch nicht immer wirklich nachvollziehbar.Fazit:Ein gelungener Abschluss der Passage-Trilogie. Eindringlich, komplex und überraschend: Die Spiegelstadt kann zwar nicht mit dem herausragenden "Der Übergang" mithalten, aber ich vergebe dennoch gerne 4 Sterne.

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  • klasse Abschluß

    Die Spiegelstadt
    Flatter

    Flatter

    29. November 2016 um 22:14

    Über den Autor:Justin Cronin stammt aus New England und studierte in Harvard. Er besuchte den berühmten Iowa Writer´s Workshop und lebt heute mit seiner Frau und seinen Kindern in Houston, Texas, wo er an der Rice University Englische Literatur unterrichtet.Zum Inhalt: KlappentextDie Zwölf -Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen - sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit.Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen.Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit....Meine Meinung:Der dritte und leider letzte Teil der Trilogie von Justin Cronin erzählt die Zeit nach den Angriffen der Virals. Die Menschheit hat sich neu eingerichtet in umzäunte Kolonien. Von Amy gibt es keine Spur, die anderen Kolonisten leben in vermeintlicher Sicherheit. Seit drei Jahren sind keine Virals mehr gesichtet worden. Die Menschen beginnen Siedlungen außerhalb der sicheren Kolonien anzulegen um Platz zu haben, da die Kolonien aus allen Nähten platzen. Aber einer der Virals schlummert noch im Verborgenen, Zero, der erste der Zwölf. Und er scharrt eine Armee von seinesgleichen um sich. Kommt Amy zurück? Kann sie ihn aufhalten? Ich bin so begeistert, denn dieser letzte Teil liest sich genauso toll wie die beiden ersten. Es werden Hintergrundinformationen zu Zero geliefert und das in einem so tollen Stil, den ich nur bewundern kann. Überhaupt ist Justin Cronin ein Meister im Beschreiben, ich habe mich gefühlt, als wäre ich mittendrin in der Geschichte. Die Personen sind real beschrieben und ich kam sofort wieder rein ins Geschehen, obwohl es schon ein Weilchen her ist, seit ich den zweiten Teil gelesen habe.Cover:Fazit:Schade dass es der letzte Teil ist, ich kann mich schwer von den Hauptpersonen, vor allem von Amy, lösen. Echt ein tolles Buch, die Trilogie gehört zu meinen Lieblingsbüchern, die ich nur empfehlen kann.

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  • Fazit: Super Finale und ich bin nun traurig das die Reihe zu Ende ist.

    Die Spiegelstadt
    YvisLeseecke

    YvisLeseecke

    27. November 2016 um 21:24

    Meine Meinung:Als erstes möchte ich sagen, dass ich diese Reihe einfach liebe, auch wenn ich doch einige Kritikpunkte habe, konnte mich die Hauptstory doch so sehr überzeugen, so dass ich am liebsten gleich die ganze Reihe noch einmal lesen würde. Das habe ich wirklich selten. Ich bin einfach ein Mega Fan der Reihe.Der Einstieg wird einen mega leicht gemacht, da wir eine kleine Zusammenfassung am Anfang des Buches haben. Es kam mir vor, wie Freunde wiedersehen. Dieser Band war für mich auch der beste der ganzen Reihen. Er las sich wirklich locker und fluffig. Ich kann mich bei den anderen Banden darin erinnern, dass ich doch des öfteren mich durchbeißen musste. Hier bei diesem Band war das kaum der Fall. Das Buch wurde wieder aus verschiedenen Perspektiven geschrieben und da bin ich einfach ein großer Fan von. Weil es dadurch einfach sehr abwechslungsreich und auch spannend bleibt. Jedoch haben wir zwischendrin ca. 10 Kapitel hintereinander die nur aus Zeros/Fannings Sicht sind. Das war wieder so ein etwas „anstrengender“ Teil. Aber dadurch lernten wir Fanning von einer anderen Seite kennen und erfuhren hier viel aus seiner Vergangenheit.Aber auch die anderen Charaktere haben sich super entwickelt und sind sehr „gewachsen“. Wir haben auch wieder neue Charaktere die einfach besonders sind. Der Autor arbeitet die Charaktere so wahnsinnig gut aus, das man sofort ein Bild im Kopf.Auch die ganze Menschheit hat eine wahnsinnige Entwicklung durch gemacht und es wurde in wirklich tolle „kleinere“ Storys mit eingebaut. Das regt auch sehr zu denken an und zeigt das eine Gesellschaft schon auch Führungskräfte braucht. Das alles ist aber immer sehr gut verpackt und wirkt an keiner Stelle trocken. Ebenfalls fand ich auch den Bezug zum Titel toll. Da hat man ja auch nicht immer in jeden Buch.Die Geschichte war durchweg Emotional und wahnsinnig spannend. Das Ende war wirklich grandios. Aber auch hier gab es noch Dinge die offen blieben und nicht alle meine Fragen wurden beantwortet.  Auch der Epilog am Ende hat an der ein oder anderen Stelle so seine Schwäche, trotzdem ein super Buch und ich kann gar nicht anders als 5 Sterne zu geben.Fazit: Super Finale und ich bin nun traurig das die Reihe zu Ende ist.

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  • Grandioser Abschluss der Passage-Trilogie

    Die Spiegelstadt
    tootsy3000

    tootsy3000

    25. November 2016 um 10:43

    So wie unzählige andere Passage-Leser, wartete ich nach Band 2 sehnsüchtig auf diesen Abschluss der Trilogie. Erst hatte ich ja die Befürchtung mich nicht mehr an die beteiligten Personen erinnern zu können. Immerhin ist es schon einige Jahre her, dass ich die beiden ersten Bücher gelesen hatte. Doch der Autor hat es mir einfacher gemacht. Den Einstieg in das Buch fand ich persönlich zwar etwas zu lang. Er erinnert an eine Lesung aus einem Evangelium: … und zu jener Zeit trug sich zu …., so in etwa. Es sind Aufzeichnungen in der Zukunft. Aber danach hat mich die Begeisterung nicht mehr losgelassen. Die ersten Kapitel drehen sich um Amys Freunde, die Überlebenden aus Band 2. Man erfährt wie es ihnen ergangen ist und wie es ihnen zu jener Zeit geht. Als Leser hatte ich sie schon recht bald wieder klar in Erinnerung und scharte sie quasi um mich. Auch Fennings – alias Zero – Geschichte erfährt man. War er bisher immer nur der Böse, der Auslöser der Katastrophe, bekommt man nun ein genaues Bild von ihm. Beim Lesen seines Lebenslaufs war ich hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Verachtung. Mit knapp 1000 Seiten ist auch dieser Band wieder sehr umfangreich ausgefallen. Zusammen mit Band 1 + 2 erreicht die Trilogie schon fast biblische Ausmaße. Aber es passt, ist die Handlung doch auch mit religiösen Aspekten ausgeschmückt. So sehe ich persönlich in Fenning/Zero Luzifer den Teufel. Oder die Zwölf, zwar entstanden durch Wissenschaft – Frankenstein lässt grüßen! - kennt man auch aus der Bibel. Sowohl Zero hat seine 12 wie auch Amy. Ein “Verräter” ist unter den 12en. Er schließt sich aber den Guten an, soviel sei verraten. Die Menschheit muss um das Überleben seiner Spezies kämpfen und noch einiges mehr. Faszinierend dargestellt auch wie sich die Natur ihren Lebensraum wieder zurück erkämpft. Wie Häuserruinen von Pflanzen und Tieren in Beschlag genommen werden und dichte Wälder entstehen, dort wo einstmals Beton, Ziegel und Asphalt die Landschaft prägte. Mein Fazit: Auch mit diesem grandiosen Abschluss der Passage-Trilogie konnte mich der Autor wieder fesseln. Dieses Zusammenspiel aus Anti-Utopie mit Thriller-, Horror- und Romanelementen ist einfach nur lesenswert! Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für alle drei Bände

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  • Das lange warten hat sich gelohnt

    Die Spiegelstadt
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    24. November 2016 um 23:13

    Ich hatte wirklich meine Bedenken, ob ich gut rein finden würde in diesen Band. Doch zu Beginn bekommt man noch mal eine Auffrischung von den Ereignissen, die im zweiten Band waren – was auch nötig ist. Denn bei solchen 800-1000 Seiten Büchern, gibt es so einiges an Geschichte, an die man sich wieder erinnern muss. Das wird sehr Geschickt gemacht, denn es wird in einem „Heilige Schrift“-Stil gehalten. Aber auch indem man zu Beginn noch mal alle wichtigen Charaktere durchgeht bzw. je ein Kapitel aus deren Sicht bekommt. Das sorgt jedoch auch dafür, dass das Buch eine recht lange (mehrere hundert Seiten) Einleitungsphase hat.   Der Stil ist wieder sehr ausschweifend und detailliert. Dadurch aber auch sehr atmosphärisch und authentisch. Aber das macht es eben auch recht lang – das Buch ist eher langsam, mit langen Passagen. Diese sind keinesfalls langweilig, aber schon lang. Jedes Wort und jede Schilderung oder „Schlenker“ gehört zur Geschichte und hat seine Daseinsberechtigung – es wäre aber auch nicht alles notwendig gewesen. Buch lässt sich nicht schnell lesen. Es fordert viel Aufmerksamkeit von einen ein. Das liegt vor allem daran, wie diese Geschichte erzählt ist. Es werden ständig (pro Kapitel) die Sichten gewechselt. Man bekommt also jede Menge Fäden/Handlungsstränge in die Hand. Erst nach und nach, merkt man wie diese Fäden miteinander verknüpft sind und wie alles zusammen hängt. Nicht alles davon war für mich greifbar: z.B. die „tiefere Realität“ bzw. diese Fantasy-Passagen waren für mich manchmal ein wenig zu viel des Guten und fast schon etwas abgedreht. Wobei es auch nicht so wäre, als würden sie nicht irgendwie rein passen. Das Buch lässt es nicht zu, dass man in einen Lesetrott gerät. Man wird regelmäßig mit Umbrüchen auf Trapp gehalten – gerne in Form von (beachtlichen) zeitlichen Sprüngen. In diesem Teil erfährt man aber auch viel über Zero, der erste Infizierte  – der Zerstörer, der Weltenverschlinger - beginnend mit seinem noch 18jährigen Ich, welches gerade an Harvard angenommen wurde. Das war vermutlich noch am deutlichsten eine Geschichte in der Geschichte. Zunächst war ich davon nicht so unbedingt angetan. Ich hatte mich gerade wieder in die „eigentliche“ Geschichte/Handlung rein gefunden und mich wieder an alle wichtigen Charaktere erinnert und dann wird mir plötzlich ein ganz anderer Roman vorgesetzt. Aber, oh mein Gott, es war so gut. Es war eine so mitreißende Geschichte – so gut erzählt, mit viel gewählter Sprache, mit einer Geschichte über das Erwachsen werden, mit viel Emotionen, einer Liebesgeschichte aber auch tragischen Momenten. Ich kann es nur als faszinierend beschreiben. Der „Rest“ des Buches steht dem aber in absolut nichts nach. Denn diese Reihe ist nicht die Geschichte eines einzelnen, sondern wie der Bericht einer Menschheitsgeschichte, mit vielen Geschichten in der Geschichte. Das Buch ist durchaus spannend – keine Spannung im Sinne von Aktion oder Explosion – sondern auf einer tieferen Ebene. Blutig ist diese Geschichte aber durchaus, sie birgt auch brutale Kampfszenen, aber alles fügt sich authentisch ins Bild. Diese besondere Tiefe (sowohl bei der Spannung, als auch der Geschichte selbst) ist wirklich schwer zu beschreiben. Das geht vielleicht am besten mit einem Abstrakten Bsp.: Wenn normale Spannung/Geschichten wie Feuer sind, dann ist diese Geschichte wie Lava – langsam, aber markerschütternder und nachhaltiger.   Fazit Insgesamt  ist es in allen Bedeutungen ein großartiges Buch. Es bietet so unglaublich viel und ich finde es ist wirklich ein Meisterwerk.

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    • 2
  • Ein Anfang mit dem Ende

    Die Spiegelstadt
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    22. November 2016 um 21:32

    Nach den beiden Teilen der Passage-Reihe: „Der Übergang“ und „Die Zwölf“, ist nun der dritte und abschließende Teil: „Die Spiegelstadt“ im Goldmann Verlag erschienen. Diese Dystopische Reihe um den Untergang und die Auferstehung der menschlichen Zivilisation gehört zu den derzeitig besten Umsetzungen, die es auf den Buchmarkt gibt. Erinnern wir uns, was in den letzten beiden Romanen geschehen ist. Ein Virus breitete sich aus und infizierte Menschen mutierten zu Vampirähnlichen Kreaturen, deren Verstand fast faktisch aussetzte. Die Kreaturen überrannten die Städte, die überlebenden sammelten sich in kleinen Städten und bauten diese zu schwer bewaffneten Festungen aus. Die Menschheit ordnete sich vollkommen neu, eine soziale Infrastruktur sorgte für latente Sicherheit und zu guter Letzt, konnten die 12 Hauptträger des Virus vernichtet werden. Der dritte Band „Die Spiegelstadt“ knüpft fast nahtlos an den Zweiten. Die Virals, wie sie die Überlebenden nennen, sind verschwunden. Doch die Angst und Bedrohung, dass diese nach Jahren wieder auftauchen, ist allgegenwärtig. Nicht ohne Grund – es gibt noch den einen – Zero genannt – der das Virus in sich trägt. Dieser Vater der Zwölf ist der Ursprung und seine menschliche Seite verspürt noch immer Rache und Wut. Einst war er ein begnadeter Wissenschaftler, aber nach einer unerfüllten, tragischen Liebe ist sein Ziel, die Reste der Menschheit auszulöschen. Ein Großteil des Romans handelt von „Zero“ – es ist eine intensive Biografie, die einen manchmal sehr berührt. Ein Mensch mit vielen Fehlern, aber auch außergewöhnlichen Talenten und wie so oft in sich an kleinen Dingen gescheitert. Es ist nicht möglich mit diesen Antagonisten keine Sympathie zu empfinden, denn „böse“ war er zu diesem Zeitpunkt nicht. Verzweifelt, ängstlich, ermüdet vom Leben und nun eine tragische Gestalt ohne Hoffnung auf innere und äußere Vergebung?! Die Spannung in „Die Spiegelstadt“ entsteht durch die eindringlichen Dialoge und einer symbolischen und tiefgründigen Charakterzeichnung der Figuren. Die Spannung bleibt in jedem Augenblick der Story enthalten, einige Dialoge und Szenen ziehen sich zwar inhaltlich in die Länge, doch mindern diese keineswegs das Lesevergnügen. Das Szenario umfasst viele Genre in sich: Fantastik, Horror, Thriller....alles zusammen ein fantastischer Mix, der überzeugt. „Die Spiegelstadt“ kann allerdings als Einzeltitel nicht gelesen werden, ohne die Basis des ersten und zweiten Teils ist der vorliegende Band nicht zu begreifen. Diese Trilogie ist ein Stoff aus Albträumen, Ängsten und einer wirklich nicht unrealistischen Idee. Eine Verfilmung als Serie wäre gut vorstellbar – allerdings müssten die Charaktere auch sorgsam ausgewählt werden, diese sind der Dreh- und Angelpunkt der gesamten Handlung. Der Abschluss ist ein Feuerwerk an Action – rasant – intensiv – stark. Besonders der Epilog geht unter die Haut, denn die Geschichte ist grandios beendet. Justin Cronin hat mit diesem Werk für sich ein kleines, literarisches Denkmal gesetzt. „Die Spiegelstadt“ von Justin Cronin ist Formvolllende Endzeitliteratur mit einem brillanten Suchtfaktor. Michael Sterzik

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