Justin Cronin Die Spiegelstadt

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Inhaltsangabe zu „Die Spiegelstadt“ von Justin Cronin

Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...

Ein atemberaubendes Ende! Gerne wieder!

— rebell
rebell

Gelungener Abschluss einer spannenden & lesenswerten Trilogie. Fühlte mich sehr gut unterhalten & habe Amy & ihre Gefährten gerne begleitet

— darkchylde
darkchylde

Spannend bis zum Schluss, würde mich auf ein 4 Teil freuen ...... auf alle Fälle lässt das Ende dies hoffen.

— Calipso
Calipso

Leider war dieser Teil der Reihe der schwächste. Es konnte mich einfach nicht mehr so packen, auch wenn das Ende zufriedenstellend war.

— LiveReadLove
LiveReadLove

Komplexe und gut durchdachte Triologie. Mit gut 900 Seiten pro Band jedoch sehr lang mit ausführlichen Rückblenden.

— ConnyMc
ConnyMc

Gelungener Abschluss der Trilogie, aber die ersten beiden Bände haben mich mehr packen können!

— Luiline
Luiline

Das Ende der Passage-Trilogie.. und es ist ein würdiges Ende. Schade... aber Amy, aus Nirgendwo versucht die Welt zu retten

— Ay73
Ay73

Ein Meisterwerk.

— weinlachgummi
weinlachgummi

Phantastisch!Ein wahnsinnig gutes Ende für die Passage-Trilogie!Fünf Sterne und beide Daumen hoch.

— wunder_buch
wunder_buch

Ein bittersüßer Abschluss einer grandiosen, einzigartigen Trilogie!

— Sharyssima
Sharyssima

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Spannend bis zum Schluss. Lesenswert

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    Die Spiegelstadt
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    23. May 2017 um 15:44

    InhaltNach dem großen Rundumschlag der Virals ist lange nichts passiert und die wenigen Überlebenden wagen, auf einen Neuanfang zu hoffen. Sie verlassen die sicheren Orte und besiedeln neue Gebiete. Doch der Schein trügt. Zero wartet nur auf die perfekte Gelegenheit, für einen Gegenschlag.Eigene MeinungDer letzte Band war meiner Meinung nach der beste. Wir springen nicht so oft in der Zeit und ich hatte wieder das Gefühl, einem roten Faden zu folgen, anders als in Band zwei.Man erfährt, wie die Virals entstanden sind und warum Zero so verbittert ist. Seine Motive dafür fand ich Angesichts seiner Taten etwas schwach, aber immerhin bekommen wir eine Erklärung.Die Protagonisten reisen quer durch das Land und wieder zurück. Haben Hoffnung, stecken Niederlagen ein, trennen sich und verlieren einander auch. Dennoch ist das Buch durchzogen von der Hoffnung, die Virals doch endlich zu besiegen.Alles in allem ist es sehr stimmig.Den Epilog benötigt man zwar auch für die Geschichte, er war mir jedoch am Anfang zu langatmig. Ich habe den Text nur noch überflogen, bis es endlich interessant wurde.    FazitJustin Cronin hat einen perfekten Abschluss einer fast perfekten Trilogie gefunden. Wenn Band zwei besser gewesen wäre, hätte ich der Reihe ohne zu Überlegen fünf Sterne gegeben. So sind es "nur" vier.

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  • Einfach nur Wow...

    Die Spiegelstadt
    rebell

    rebell

    20. May 2017 um 19:34

    Inhaltsangabe:Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...Justin Cronin lässt uns hier noch ein letztes mal in die Welt der Virals eintauchen. Wie in den voherigen Bänden trifft man auf altbekannte Namen und Orte. Was ich sehr schön finde ist, das erklärt wird wie das alles angefangen hat. Der Erste, Zero, kommt zu Wort und man versteht am Ende wesentlich mehr zusammenhänge. Keine Fragen bleiben offen, alles ḱĺärt sich auf. Was mich sehr ergriffen hat, war wie es der Menschheit nach dem Tod der Zwölf ergeht und wie der Finale Kampf gegen Zero endet. Ich war sehr gerührt und das Buch hat mich einfach gepackt. Ich bin über die letzten 400 Seiten einfach so geschwebt und kam mit meinen Emotionen gar nicht hinterher. Die Geschichte um Amy und ihre Freunde war einfach wieder sehr bewegend und lässt grübelnd zurück. Wie immer war es sehr Spannend und die Kapitel endeten mit so tollen Cliffhängern, das man am Ende gar keine Wahl mehr hat als weiterzulesen. Einziger Kritikpunkt, wie auch schon bei den Vorgängern, manche Stellen sind viel zu detailiert und es plätscherte stellenweise vor síćh hin. Aber wer durchhält wird wiedermal mit einem Grandiosem Ende belohnt!Absolut Empfehlenswert!

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  • Der Übergang - Band 3 : Die Spiegelstadt

    Die Spiegelstadt
    AReaderLivesAThousandLives

    AReaderLivesAThousandLives

    04. May 2017 um 16:32

    Achtung, letzter Teil einer Reihe! Worum es geht: Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ... Meine Meinung: Auch Band 3 habe ich zusammen mit einer sehr guten Freundin gelesen. Allerdings waren wir uns einig, dass der letzte Band dieser Trilogie nicht mehr mit den Vorgängern mithalten konnte.Wie schon bei Band 2 erhalten wir zu Beginn des Buches eine Zusammenfassung der Geschehnisse der vergangenen Bücher. Die Erzählweise dabei erinnert sehr stark an die Bibel. Allgemein tauchen in diesem Band viele religiöse Aspekte auf. Von prophetischen Träumen hin zur Arche Noah... das war in meinen Augen alles ein wenig viel...Wir haben auch in Band 3 wieder Zeitsprünge die man hinnehmen muss. Die Charaktere verändern sich, sie leben ihr Leben weiter. Manches war interessant zu sehen, manches dagegen hat mir nicht so zugesagt. Allerdings muss ich sagen, dass ich in diesem Band nicht mehr so sehr mit ihnen mitgefiebert habe. Obwohl es noch nicht so lange her ist, dass ich die anderen beiden Bände gelesen habe, bin ich nicht mehr mit ihnen warm geworden und es hätte mir bei manchen nichts ausgemacht, wenn ich mich von ihnen hätte verabschieden müssen.Dann kommt der Bruch. Wie auch in Band 2 erhalten wir hier einen Rückblick. Allerdings ist das dieses mal keine Erklärung oder Sichtweise die eine erhebliche Rolle für den Fortlauf der Geschichte spielen würde. Stattdessen erfahren wir etwas über die Collegezeit des jungen Fanning, auch bekannt als Zero. Ja, die Collegezeit!!!Ich konnte nicht glauben, was ich da gelesen habe und ich hätte das Buch am liebsten abgebrochen. Die erste Zeit als Student, die ersten Beziehungen, Partys, Dramen usw. Langweilige Erzählungen über einen Charakter der einfach nicht sympatisch wird, ganz egal wie sehr man sich bemüht seine Sichtweisen darzustellen. Noch dazu spielt nichts davon eine sehr tragende Rolle für die Geschichte. Stattdessen unterbricht man sie um das hier zu erzählen. Klar, man muss irgendwie das Leiden, sein Elend und die Wut erklären, wieso Fanning so versessen darauf ist, die komplette Menschheit auszulöschen. Sein Herz wurde gebrochen. Das ist tragisch, trägt bei mir aber überhaupt nicht dazu bei seine Beweggründe auch nur ansatzweise zu verstehen. Stattdessen macht es ihn einfach nur noch unsympathischer.Ich hätte mir wirklich viel lieber wieder einen anderen Rückblick gewünscht. Beinahe 200 Seite über Fanning mit Schwerpunkt auf College... das war schon eine sehr starke Geduldsprobe.Irgendwann kommt jedoch der Moment, an dem die Geschichte endlich wieder an Fahrt aufnimmt. Als Amy und Carter ihren Garten verlassen (ich weiß immer noch nicht, was es genau damit auf sich hat) kommt auch wieder das Feeling auf, das ich bei Band 1, dem Übergang hatte. Es wird düster und spannend und das Buch konnte mich da endlich zum ersten mal wieder richtig packen.Nach dem Showdown, der spannend erzählt war, den ich mir jedoch anders vorgestellt hätte, ist die Geschichte allerdings noch nicht zu Ende erzählt. Stattdessen erhalten wir einen Epilog der neue Charaktere einführt und der erzählt wie die Menschen versuchen herauszufinden, was damals im alten Amerika wirklich passiert ist. Man hätte sich auch hier deutlich kürzer fassen können, doch trotzdem kann ich sagen, dass ich das Ende sehr gelungen finde. Es schließt die Reihe gut ab. Fazit: Leider ein enttäuschender Abschluss, wenn man bedenkt wie grandios Buch 1 noch gewesen ist. Trotzdem würde ich die Trilogie weiter empfehlen! Sie ist lesenswert :-)

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  • Ein krönender Abschluss!

    Die Spiegelstadt
    Cadness

    Cadness

    24. April 2017 um 21:07

    Das war das erste Mal, dass ich ein Buch auf englisch gelesen habe und ich muss sagen, es ist für den Einstieg perfekt geeignet. Ich habe zwar länger zum Lesen gebraucht, aber das war es mir wert. Selbst wenn ich ein Wort mal nicht auf Anhieb verstanden habe, konnte ich es mir aus dem vorliegenden Kontext erschließen.  Für mich war dies ein großartiges Finale und ein krönender Abschluss der Reihe. Die letzten fehlenden Puzzleteile haben sich zu einem Gesamtbild zusammengesetzt und die Charaktere sind um einiges älter und reifer geworden. Und so fühlt man sich auch als Leser. Man hat das Gefühl, mit ihnen und den vielen Herausforderungen gewachsen zu sein. Zwar konnte ich manche Entscheidungen der Figuren nicht unbedingt gutheißen, doch konnte ich ihre Standpunkte meistens verstehen. In diesem Band lernen wir Zero/Fanning besser kennen. Wer er war und was er gemacht hat, bevor er zu dem wurde, was er heute ist. Dieser Abschnitt hat mich sehr mitgenommen, da er gezeigt hat, wie schnell eine einzige verpasste Chance alles verändern kann. Wie ein Fehler alles zerstören kann. Ich konnte mich in dem Teil der Geschichte sehr gut in ihn hineinversetzen und sah ihn von da an mit anderen Augen.  Obwohl die Handlung manchmal etwas ausschweifend war und einige Details mit eingebaut wurden, empfand ich es niemals als langatmig oder hatte das Bedürfnis, das Buch beiseite zu legen. Justin Cronin schafft es, den Leser immer wieder mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen.  Das Ende fand ich sehr gut gemacht und es hatte nochmal eine ganz besondere Atmosphäre an sich.  Die Passage Trilogie wird noch lange in meinem Gedächtnis bleiben und ich bin wirklich froh, meinem ersten Impuls damals nicht gefolgt zu sein und den Auftakt der Reihe abgebrochen zu haben. Ich hätte eine großartige Trilogie verpasst!

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  • Leider konnten die Erwartungen, die ich an das Buch hatte, nicht erfüllt werden.

    Die Spiegelstadt
    LiveReadLove

    LiveReadLove

    21. April 2017 um 10:22

    Inhalt In einem großen Kampf sind die Zwölf vernichtet und ihre Schreckensherrschaft endlich beendet. Ganz langsam und voller scheu trauen sich die Überlebenden wieder aus ihren ummauerten Zufluchten. Die Hoffnung hält Einzug. Endlich können die Menschen aus den Ruinen der Vergangenheit neue Städte gründen und eine neue Gesellschaft aufbauen. Doch sie sind noch nicht sicher, denn in einer verlassenen Stadt wartet der Eine: Zero. Der Allererste, der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Er war einmal ein begabter Wissenschaftler, doch nun möchte er nichts als Schaden anrichten und seine Truppen sind bereit. Einzig Amy, das Mädchen von Nirgendwo, scheint ihn aufhalten zu können. Also treten sie und ihre Freunde zum letzten Gefecht an, um zu entscheiden ob das Licht die Dunkelheit besiegen kann. Leider konnten die Erwartungen, die ich an das Buch hatte, nicht erfüllt werden. Nachdem mich „Der Übergang“ und auch „Die Zwölf“ so begeistern konnten, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich endlich zu „Die Spiegelstadt“ von Justin Cronin greife. Gemeinsam mit einer sehr guten Freundin habe ich bereits die ersten beiden Bände gelesen und so haben wir auch den letzten Teil zusammen durchlebt. Wir sind uns allerdings einig, dass Cronin der Abschluss der Trilogie nicht so gut gelungen ist, wie der Beginn. Wie auch schon in Band 2 hat Cronin als Prolog eine Art Zusammenfassung in einer Bibelähnlichen Form geschrieben, um dem Leser den Einstieg zu erleichtern. Obwohl es bei mir noch nicht allzu lange her ist, dass ich den letzten Teil gelesen habe, hat es doch geholfen mir die Ereignisse zurück ins Gedächtnis zu rufen. „Vielleicht also war das wirklich alles, was zählte. Einfach am Leben zu sein, zu lieben und wiedergeliebt zu werden – vielleicht war das genug.“ (S. 42) Der erste Teil des Buches zeigt dann, was aus den Charakteren geworden ist. Wohin sich ihre Wege verstreut haben, was sie nun mit ihrem Leben anfangen, da sie frei sind. Das hat mir sehr gut gefallen, so bekommt man als Leser ein Gefühl dafür, wie es den Charakteren geht, wie sie die Ereignisse verarbeitet haben und gleichzeitig bekommt man eine kleine Vorstellung davon, was sie alle in Zukunft tun werden. Dann jedoch gibt es im zweiten Teil einen ersten Bruch. Wir kehren zurück ins Jahr 1989 und lernen Tim Fanning kennen. Er ist Zero, der erste, der vom Virus befallen wurde und somit der Vater der Zwölf. Doch bevor er zu Zero wurde,  hatte auch er ein Leben und genau darin bekommen wir Einblick. Zuerst hat es mich noch sehr interessiert, in den Kopf des jungen Mannes zu blicken. Doch irgendwann wurde es mir etwas zu viel. Fanning ist schon als Mensch keine sehr angenehme Person. Ich habe ihn nach und nach immer weniger gemocht. Ich kann nicht richtig benennen, woran es gelegen hat. Was ihn als Jungen schüchtern und unsicher wirken hat lassen, verändert sich später in einen eher arroganten und verbitterten Mann. Die Geschichte, die er erzählt, dient letztlich dazu ihn etwas zu verstehen, doch das auf über 170 Seiten zu klären, war doch etwas viel. „Hinter jedem großen Hass steht eine Liebesgeschichte.“ (S. 155) Fanning will Mitleid erregen und das gelingt ihm auch, doch nicht alles, was ans Licht kommt, war für die Geschichte relevant. Nicht alles hätte in dieser Ausführlichkeit dargestellt werden müssen. Dieser Teil, war einer der Stellen, die ich sehr schnell hinter mich bringen wollte. Vor allem, weil vieles einfach nichts für die Geschichte an sich getan hat. Es hat die Handlung nicht maßgeblich voran gebracht. Was allerdings nicht heißen soll, dass Cronin diese Geschichte nicht gut geschrieben hat. Die Art, wie er Fannings Vorgeschichte verpackt hat, war sehr gut. Das konnte aber nicht darüber hinweg retten, dass es mich schlichtweg nicht so interessiert hat, wie die Handlung rund um Peter, Amy, Sara und Co. Nach diesem eher ermüdenden Teil rund um Fanning beginnt die eigentliche Handlung. Es gibt erneut einen Zeitsprung und wir befinden uns 21 Jahre später. Peter, Sara und die anderen haben sich ein Leben aufgebaut. Ihre Kinder haben selbst Familien gegründet, alle leben ihr Leben, gehen einer Arbeit nach, sind zur Ruhe gekommen. Alle bis auf Michael. Er arbeitet unermüdlich an etwas, das ich leider nicht benennen kann, ohne zu spoilern. Es hat recht lange gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe, welche Rolle er nun einnehmen wird und es hat ihm als Charakter sehr geschadet. Michael mochte ich in den ersten beiden Bänden unheimlich gerne. Seine frische und fröhliche Art hat mir gefallen. In diesem letzten Teil hat er eine sehr große Veränderung durchgemacht und ist zu einem skrupellosen Mann geworden. Leider kann ich nicht weiter darauf eingehen. Sein Vorhaben ist zweifellos wichtig, doch wie er all das durchsetzt hat nicht zu dem Michael gepasst, den man in „Der Übergang“ kennen gelernt hat. Und dann, bei der Hälfte des Buches, habe ich endlich wieder das „Übergang“-Feeling bekommen. Die Atmosphäre wird wieder düster, bedrohlich und tödlich. Michael, Peter und ihren Freunden wird klar, dass es noch nicht vorbei ist und dass sie alles tun müssen, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Ich habe wieder Gänsehaut bekommen, ich habe wieder mitgefiebert und ich habe gehofft, gebannt und auch geweint. Die Angst, um lieb gewonnene Charaktere ist zurückgekehrt und ich bin wieder komplett in der Handlung aufgegangen. Cronin hat mich an das Buch gefesselt und ich habe es wieder richtig geliebt. Die Bedrohung ist deutlich durch das Buch zu spüren und da immer wieder die Gedanken von Fanning in der Geschichte auftauchen, ist auch klar, dass er sich bereit macht. Bereit, um einen vernichtenden Schlag auszuführen. „Aus dem Nichts erschuf er diese Welt der Leiden, und zum Nichts wird sie zurückkehren.“ (S. 609) Der Kampf und schließlich der Showdown haben mir den Atem geraubt. Cronin hat mit Fanning einen genialen Antagonisten geschaffen, der angetrieben von seinem Hass und der Wut, zu allem fähig ist. Er hat lange ausgeharrt, seine Schritte perfekt geplant und dann den Angriff gestartet. Der Showdown war anders, als ich erwartet habe, hat mir aber dennoch gefallen. Es war nicht so emotional, wie ich es mir gewünscht habe aber es wäre wohl nicht authentisch gewesen, wäre es anders gekommen. Doch der Showdown war noch nicht das Ende des Buches. Keine Frage, die ich mir gestellt habe, ist offen geblieben. Ich bin wirklich zufrieden aus dem Buch herausgegangen, weil ich mir über den Verbleib von allen Charakteren im Klaren gewesen bin. Nicht jeder Autor liefert immer diese Antworten, deshalb hat es mir besonders gut gefallen. Auf den letzten 75 Seiten gibt es erneut einen letzten Zeitsprung, auf den ich sehr gehofft habe und ihn schließlich auch bekommen habe. Auch dieser Abschnitt hätte etwas kürzer gehalten werden können, aber Justin Cronin mag es ausschweifend zu erzählen und er hat eindeutig alle Charaktere perfekt ausgearbeitet. Das Ende ist tatsächlich so ganz anders, als ich mir das vorgestellt habe und trotzdem hat es sehr gut zu dem gesamten Epos gepasst. Es ist ein Ende, das mich sehr zufrieden zurück gelassen und mir sogar ein Seufzen entlockt hat. „And he shall be called the Man of Days. For all the days he gave to humankind.“ (S. 932) Fazit Die Passage Trilogie hat einen würdevollen Abschluss gefunden. In „Die Spiegelstadt“ jedoch auch den schwächsten Teil der Reihe. Die Geschichte hat sehr viele Längen, braucht viel Anlaufzeit, um endlich in Fahrt zu kommen und der Fokus liegt weniger auf der Action, als auf Hintergrundgeschichten, die nur bedingt Einfluss auf die Handlung haben. Fanning wird als Antagonist sehr gut dargestellt und er ist mir als der „Bösewicht“ zwar nicht sympathisch, aber ich mochte ihn als Gegenspieler. Mit seinem Schreibstil übertrifft Cronin sich wieder selbst. Ich habe es wirklich genossen ein letztes Mal in diese Welt eintauchen zu können, auch wenn der letzte Band meinen hohen Erwartungen nicht gerecht werden konnte.

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  • Die Spiegelstadt - Gelungenes Finale einer besonderen Trilogie

    Die Spiegelstadt
    BiggiBooks

    BiggiBooks

    27. March 2017 um 12:48

    In Band 3 der Passage-Trilogie wird es noch einmal spannend. Nach den Geschehnissen in Band 2 hat sich die Lage zwar deutlich entspannt und die Menschen wagen sich immer weiter hinaus in die vermeintlich wieder sichere Welt.  Doch noch ist die Gefahr durch die Virals nicht gänzlich gebannt. Und wieder sind es Amy und ihr Freunde, die sich der neuerlichen Bedrohung entgegenstellen. Justin Cronin erzählt gewohnt detailreich und ausführlich. Dadurch gewinnen die Charaktere an Tiefe und die ganze Geschichte an Atmosphäre. Alle vermeintlichen Abschweifungen haben zudem irgendwo ihre Berechtigung und auch wenn „Die Spiegelstadt“ sicher keiner Action-Story ist, bleibt eine Grundspannung durchgehend bestehen, so dass man immer weiterlesen möchte. Natürlich ist es traurig sich am Ende von den liebgewonnenen Protagonisten verabschieden zu müssen. Aber Cronin schafft es, die Geschichten der einzelnen Charaktere Stück für Stück so zu Ende zu erzählen, dass man letztendlich gut damit leben kann. Für mich war „Die Spiegelstadt“ ein packender Reihenabschluss, der zwar hier und da etwas verwirrend war, sich aber insgesamt sehr gut angefühlt hat. Mein Fazit lautet daher: Ein toller letzter Band einer besonderen Trilogie!

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  • Spiegelstadt - Ende der Passage-Trilogie

    Die Spiegelstadt
    Ay73

    Ay73

    02. March 2017 um 16:32

    Ein würdiges Ende für die Passage-Trilogie. Es sind ein paar Jahre vergangen, die Virals wurden getötet und die Zwölf gibt es auch  nicht mehr. Es besteht endlich Hoffnung ein neues Leben zu beginnen. Die Kleinstadt Kerrville nutzt diese Chance. Unsere tolle Kämpferin Alicia lebt als Einzelgängerin und schlägt sich durch und man bewundert wieder, wie tapfer sie ist. Peter wird Präsident und ist der Ziehvater von Caleb geworden, aber er vermisst und träumt von Amy. Michael, findet auf seinen Segeltouren ein großes Schiff die Bergesfjord... und in ihm erweckt neue Kraft diese wieder aufzubauen,  nachdem er den Abschiedsbrief des Kapitäns gelesen hat. Sara ist endlich Ärztin und lebt mit ihrem Mann Holis und der Tochter Kate ein zufriedenes Leben. Aber wo ist Amy. Amy und Carter leben in einem Tanker, unter dem Meer... geschützt... sie werden von ihren Freunden unterstützt mit Blut... irgendwo ist noch Zero.. mit ihm begann alles. Und vor Zero müssen sich Amy und Carter schützen.   Das Buch ist so toll geschrieben, wir lesen wie es den einzelnen Charakteren ergangen ist, wie sie jetzt leben, welche Hoffnungen sie haben oder welcher Einsamkeit sie bevor ziehen. Wird es gelingen die Virals endgültig zu verbannen, werden wir den letzten Kampf mit Zero erleben und überleben?? Der Schreibstil war grandios, die Messlatte wieder so hoch gehalten, dass man das Buch wirklich nicht weglegen konnte... schlaflose Nächte...aber ein so würdiger Abschluss.. unglaublich. Die Dankaussagung von Justin Cronin hat mich zu Tränen gerührt... er schrieb, seine Tochter bat ihn, dass er über ein Mädchen schreibt, die die Welt rettet.. und er dankt ihr mit "hier hast du deine Geschichte"... puuhhh...  

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  • Die Spiegelstadt

    Die Spiegelstadt
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    26. February 2017 um 17:13

    * Spoiler frei, Rezi kann gelesen werden, wenn Band 1 und 2 unbekannt* Ich hab mich wahnsinnig auf den Abschlussband der Passage Trilogie von Justin Cronin gefreut. Doch als ich es dann in Händen halten durfte, wollte ich es nicht so recht lesen. Die Geschichte ist so groß, beinhaltet so viele Charaktere. Da hatte ich Angst vor dem Ende und dass es mir vielleicht nicht gefällt. Am Ende war ich zwar traurig, traurig um die Leben, traurig um die Verluste. Aber auch sehr froh darüber, dass ich dieses Meisterwerk beendet habe und eine so tolle Geschichte lesen durfte. Was war die Kindheit anderes als ein Übergang vom Hellen ins Dunkle, das langsame Ertrinken der Seele im Meer von gewöhnlicher Materie?Seite 89 Das Cover ist wieder richtig toll. Zwar einfach und dezent, aber doch sehr einprägend. Über den Titel habe ich mir lange keine Gedanken gemacht, bis es dann im Roman aufgegriffen wurde und rückwirkend finde ich es schön passend. Justin Cronin hat einen besonderen Schreibstil. Dies wusste ich schon, als ich vor 2 1/2 Jahren den ersten Satz von Band 1 gelesen habe, dies und dass es eine großartige Geschichte wird. Den, so dachte ich, so fangen großartige Geschichten an. Ich habe mich nicht geirrt. Cronin hat ein Talent dafür Charaktere zu zeichnen, er beschreibt sie so lebendig, als wären sie Real. Auch ganz alltägliche Dinge beschreibt er auf eine fesselnde Art, sodass keine Langeweile aufkommt. Deswegen erinnerte er mich vom Stil her auch an Stephen King. Dieser Abschluss beinhaltet so einige Charaktere. Da ich niemanden spoilern möchte, gehe ich nicht so genau auf sie ein. Ich kann aber sagen, ich fand sie alle sehr gut dargestellt. Auch bei denen, die ich nicht mochte konnte ich die Beweggründe verstehen. Ja, einer tat mir stellenweise sogar leid. Ans Herz gewachsen sind mir so einige davon. Deswegen habe ich gegen Ende auch ein paar Tränchen verdrückt. Wenn man manche Protagonisten so lange begleitet, ist es fast, als wären sie wirklich und dann tut Abschied nehmen weh. Fast alle Protagonisten finden ein abgeschlossenes Ende, dies hat mir sehr gut gefallen. Dieselben Umstände, die zwei Seelen zueinanderziehen, können sie zugleich auch für alle Zeit auf Armlänge voneinander fernhalten. Darin liegt die Wahrheit über die Liebe und das Wesen der Tragik.Seite 230 Die Geschichte beginnt eher ruhig nach den Ereignissen in Band 2. Es dauert eine Weile bis etwas Spannendes passiert. Dies hat mich aber nicht gestört, da man beim Lesen förmlich merkt, wie sich diese Spannung anstaut. Man weiß, es wird etwas passieren, doch nicht genau was und wann. Zeitlich geht es in die Vergangenheit, aber auch gegen Ende weit in die Zukunft. Dieser Aspekt macht die Geschichte noch größer, da er so zeigt, wie sich alles entwickelt, Generation über Generation. Es wird auch noch mal darauf eingegangen, wie das Virus entstand bzw. es zu der Expedition kam. Dieses Hintergrundwissen fand ich sehr interessant, so wurde alles noch runder. Bei so vielen Handlungssträngen und Charakteren kann man sich leicht als Autor verzetteln, doch hier passte wirklich alles. Die Grundstimmung fand ich irgendwie melancholisch. Es geht sehr viel um das Thema sterben, aber auch um die Liebe, was man auf den ersten Blick nicht vermuten würde. Was macht die Liebe aus einem Menschen. Und wie geht man mit dem Tod um. Das ganze Buch hat auch etwas philosophisches. Fazit: Ein Meisterwerk. Ein würdiger Abschluss einer genialen Reihe. Das Abschiednehmen fiel mir zwar schwer, aber es war auch sehr schön zu lesen, wie sich die Geschichte dem Ende nähert. Trotz der vielen Seiten sehr flüssig zu lesen und keineswegs langweilig. Die Charakterzeichnungen und Entwicklungen sind großartig. Ein Endzeit-Roman mit melancholischer Grundstimmung, in dem es nicht nur um Gemetzel geht, sondern auch um Freundschaft und die Liebe.

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  • Abschluss mit Längen

    Die Spiegelstadt
    Herrmaennchen

    Herrmaennchen

    22. January 2017 um 16:39

    Ein gelungener Abschluss der Trilogie - allerdings ist am Anfang etwas Durchhaltevermögen angesagt. Der Einstieg ist etwas zäh und für einen langen Rückblick braucht man Geduld. Wie bei den vorherigen Bänden ist dieses Vampirfinale nichts für schwache Nerven.

  • Eine grandiose Reihe- Lieblingsbuch-Suchtfaktor-Wälzer Alarm- Spannung pur-absolute Leseempfehlung.

    Die Spiegelstadt
    Buchraettin

    Buchraettin

    20. January 2017 um 07:45

    Eine grandiose Reihe- Lieblingsbuch-Suchtfaktor-Wälzer Alarm- Spannung pur-absolute Leseempfehlung. Achtung es ist Band 3 dieser Reihe. Aufgrund der komplexen Handlung und der Vielzahl der Figuren und der Handlung, die fortlaufend erzählt wird, finde ich es unbedingt notwendig, vorher die anderen beiden Bände gelesen zu haben. Auch dieses dritte Buch, wieder ein Wälzer mit um die 1000 Seiten, habe ich genussvoll gelesen. Zwischendrin brauchte ich wieder ein paar Tage Lesepause, aber gerade die letzten hundert Seiten sind so voller Anspannung, die der Text mir als Leser wunderbar vermittelt. Da war ich gezwungen das Buch zu verschlingen um endlich zu wissen, wie es ausgeht. Dem Autor ist hier eine komplexe Welt gelungen. Gerade den Einstieg in die Geschichte dieses dritten Bandes fand ich auch sehr gelungen. Der Prolog gibt dem Leser sozusagen noch eine Art Überblick über die Geschehnisse in Band 1 und 2. Es werden ein paar Fragen geklärt, aber dennoch wird die Spannung hochgehalten. Als Leser habe ich eine Art Beziehung zu den Figuren aufgebaut. Michael, Peter und Amy, sie wachsen einem Leser ans Herz. Es ist ihre Geschichte und ich als Leser bin der unsichtbare Begleiter ihrer Abenteuer und ihres Lebens. Dem Autor ist mit dieser Trilogie gelungen, mich in diese Welt mit ihrer komplex erzählten Geschichte zu entführen. Es ist eine lebendige Welt, zum Eintauchen als Leser mit Figuren, die einen mitfiebern lassen. Die Vielfalt der Handlungsstränge, die auch dieser Band wieder aufweist, Figuren aus den ersten Bänden, die hier ihr Leben weiterleben, das fand ich sehr beeindruckend zu lesen. Ein unheimlich gelungenes Detail. Eine Geschichte voller Spannung, Action, Fantasie, die mich als Leser gefangen nahm. Es gab eine Stelle in der Geschichte, die mir nicht so gefallen hat und mir zu lang erzählt wurde. Hier wurde eine Figur ausführlich dargestellt. Die passt natürlich in die Geschichte und deren Verlauf, aber mir war es einfach zu ausführlich. Ich muss aber auch sagen, es war wie eine Art Puzzleteilchen, die dem Ganzen der Geschichte das sozusagen perfekte Bild verpasst. Es passt sich perfekt in die Lücke ein, die mir in der Geschichte noch fehlte. Hinten im Buch findet sich eine Personenübersicht, die aber sehr kurz gehalten ist, ich hätte mir vielleicht ein paar mehr Details dazu gewünscht. Eine grandiose Reihe- Lieblingsbuch-Suchtfaktor-Wälzer Alarm- Spannung pur-absolute Leseempfehlung.

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  • Ein würdiger Abschluss

    Die Spiegelstadt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. January 2017 um 08:58

    Der dritte und letzte Teil der Passage-Trilogie ist absolut gelungen und bietet der epischen Geschichte rund um Amy Harper Bellafonte einen würdigen Abschluss. Wie in den ersten beiden Teilen bekommt der Leser eine gut ausgearbeitete und sehr detailierte Geschichte geboten. Der Schreibstil ist nach wie vor großartig, der Autor fürchtet sich weiterhin nicht davor, seine Charaktere leiden zu lassen. Sehr gut!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommt Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmerliste: A AberRushAcida-2Adujaadventurouslyaga2010AglayaAgnes13AleidaaljufaAlondriaANATALandymichihellianna1911AnnaboAnnaKatharinaKathiAnne42AnneMayaJannikaAnni04Ann-KathrinSpeckmannAnrubaapfelkindchen123Arachn0phobiAArgentumverdeAspasiaatsabhasi2Azalee (23/20) B ban-aislingeachbandmaedchenBeaSurbeckBecky_BloomwoodBeeLubellast01Bellis-Perennisbeyond_redemptionBiancaWoebine174B_iniBioinaBirkentochterblack_horseBlacksallyBluebell2004BlueSunsetbookgirlbook_lover_6booksaremybestfriendsBosniBrixiaBuchgespenstBuechermomente C Caillean79capcolacarathisCarigosCaroasChattysBuecherblog (20/20)CherryGraphicsChrissisBücherchaosChucksterClaudia-MarinaCode-between-linesConnyKathsBooksCrazy-Girl6789crimarestricrimesscrumbCWPunkt D daneegold (40/40)Darcydaydreamindia78DieBertadiebuchrezensiondigraDion (20/20)Dirk1974divergentDonnaVividownblackangelDreamcatcher13dreamily1Dubdadda E Ela_FritzscheEldfaxiElkeel_loreneelmidiEmotionenEngelchen07 (30/30)engineerwifeEnysBookserazer68Ernie1981Even F _franziiiiiii_faanieFantwordFairy-KittenFeniFjordi93FlamingoFornikafranzziFrau-AragornFreelikeaBirdFrenx51Fulden G GelisglanzenteGluehsternchenGrOtEsQuEgst H hannelore259hannipalanni (30/30)happytannyHenny176Herbstmondhexe959753HeyyHandsomehisterikerHisuiHaruHortensia13 I IamEveIcelegsichundelaineIgelmanu66imago_magistriIMG_1001Isar-12isipisi J Jacky_JollyJadrajala68JamiijanakaJanina84Janna_KeJasBlogjasaju2012Jashrinjenvo82Johanna_TorteJosy-Julchen77Jule16JulesWhethetherJulia_liestjuli.buecherJulie209 K kalestrakalligraphinKarin_KehrerKasinkatha_strophekatjalovesbookskattiiKayvanTeeKerstinTh (30/30)kingofmusicKleine1984kleinechaotinkleine_welleKleinerKometKnoppersKnorkekn-quietscheentchenKodabaerkornmuhmeKuhni77Kurousagi L LaDragoniaLadyIceTeaLadyMoonlight2012LadySamira091062LaLectureLaMenschLandbieneLarii-MausiLarryPiLaurax3lehmaslenicool11LeonoraVonToffiefeelesebiene27LeseJetteLese-KrissiLeseLottiLeseMama82Leseratz_ 8Lesezirkelleyaxlieberlesen21LilawandelLilli33LimitLesslinda2271lLissyLit-TripLiz_MacSharylizzie123LooooraLostHope2000louella2209Lovely90LrvtcbLuilineLuzi92lyydja M mabuereleMali133marpijemartina400MarveyMary2Mary-and-Jocastamelanie1984MelEMelvadjamia0503miahMiamouMichicornMimasBuchweltMinniMira20 (30/30)MiracleDaymiramiepMiriSeemisanthropymisery3103MissErfolgmiss_mesmerizedMissMoonlightMissSnorkfraeuleinMissStrawberryMissSweety86mistellormondymonstahasimrc0mrsCalemmmingsMrs_Nanny_OggMurphyS91 N NachtorchideenaninkaNelebooksnemo91NewspaperjunkieNightflowerniknakNisnisnoitaNookinordbrezeNynaeve04 O once-upon-a-timeOnlyHope1990Ophiuchus P Pachi10pamNpardenPaulamybooksandmepeedeePhilipPhiniPiiPinkie31PinocaPippo121PMelittaMPucki60 Q QueenelyzaQueenSize R rainbowlyRitjaRoni88 S sakuSakukosameaSanjewelSarah9070schafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeSchneeeule129SchnutscheschokokaramellSeelensplitter (Blog) (20/20)ShineOnSickSikalSkybabesolveigSomeBodysommerleseSnordbruchSophiiiespozal89StarletStaubfinger12StefanieFreigerichtstefanie_skySteffi1611Steffi_LeyererSteffiZiStehlbluetensteinchen80sternblutsunlightSuskaSxndy_03 T TalathielTalliannaTaluziTamileinTanja13TatsuThe iron butterflyTheBookWormthelauraverseTina2803Tine13Tini_STiniSpeechlesstintentraumweltToniarwTraubenbaerTraumTante U ulrikeuulrikerabe V Valabevalle87vanystefvb90Veritas666Vivy_navk_tairenVroniMarsVucha (34/30) W wampyWaschbaerinwerderanerWermoewewidder1987WilliaWolly X Y YaBiaLinaYolandeYvetteH Z zazzleszessi79

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    • 4264
  • Ein ausgezeichneter Schluss ziert alles!

    Die Spiegelstadt
    Havers

    Havers

    12. January 2017 um 16:54

    Der Kreis schließt sich. Nach „Der Übergang“ und „Die Zwölf“ liegt nun mit „Die Spiegelstadt“ der dritte und letzte Band der Passage-Reihe des amerikanischen Autors Justin Cronin vor. Obwohl der Autor zu Beginn einen ausführlichen Rückblick liefert, empfehle ich allerdings, wenn noch nicht geschehen, zuerst die beiden Vorgängerbände zu lesen, damit man ein Gefühl für den Fortgang der Geschichte bekommt und Personen sowie Ereignisse entsprechend einordnen kann.  Es ist die Zeit danach, die Zwölf sind besiegt, die Virals verschwunden, und so langsam kehrt wieder Normalität in das Leben der Menschen ein. Die einen kümmern sich um ihre Familie, die anderen versuchen noch immer das Geschehene auf die eine oder andere Art zu verarbeiten. Vergessen kann niemand, aber man kann gemeinsam den Alltag bewältigen, und das gemeinsame Ziel ist das Erschaffen einer neuen, einer besseren Gesellschaft.  Doch im Verborgenen, weit entfernt, lauert das Verderben. Zero, der Erste, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Von Hass und unbändiger Wut zerfressen, kennt er nur ein Ziel: die endgültige Vernichtung der Menschheit. Und dafür hat er bereits unzählige Gefolgsleute um sich geschart, die nur auf seinen Einsatzbefehl warten. Alles läuft auf den finalen Showdown zwischen Gut und Böse, zwischen Zero und Amy, hinaus… Zwei Aspekte verdienen meiner Meinung nach besondere Erwähnung. Zum einen ist die Charakterisierung der Akteure, ganz gleich, ob sie zu den Guten oder den Bösen gehören, sehr ausführlich und detailliert. Zum anderen ist die Story natürlich exzellent aufgebaut. Die allmähliche Steigerung des Erzähltempos baut Spannung auf, die noch durch zahlreiche Cliffhanger gesteigert wird, dazu kommen die Zeitsprünge und Perspektivwechsel, die für Abwechslung sorgen. Bleibt nur festzustellen, dass Justin Cronin mit „Die Spiegelstadt“ einen gelungenen Abschluss der Passage-Trilogie geschaffen hat.

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  • Finale im Nirgendwo

    Die Spiegelstadt
    NiWa

    NiWa

    07. January 2017 um 16:28

    Die Menschen wagen sich wieder daran, ein richtiges Leben zu führen. Raus aus den Mauern, rein in die Wildnis - denn die Zwölf dunklen Wesen dürften keine Bedrohung mehr sein. Aber in der Ferne gibt es noch einen, den Ersten der Zwölf, der in der Dunkelheit lauert.Es handelt sich um den Abschlussband von Justin Cronins Passage-Trilogie und um ein Finale, das die Vorgängerbände in einem würdigen Abschluss vereint.Im Vordergrund steht der Kampf zwischen Licht und Dunkel, Leben und Tod, die Ewigkeit gegen das Vergängliche, und Amy gegen Zero. Zu Beginn leitet Cronin den Abschlussband mit einer kurzen Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse ein. Diese werden bibelartig in kurzen Sätzen geschildert und ermöglichen dem Leser alles bisher Geschehene Revue passieren zu lassen.Im nächsten Teil macht man sich mit dem Figuren vertraut. Nach Jahren trifft man alte Bekannte wieder, begegnet ihnen, wie sie in ihrem neuen Leben stehen, bekommt ihre Entwicklung und Geschichte erklärt und merkt, dass ihnen etwas Großes bevor steht. Als weitere Hilfestellung ist im Anhang ein Personenverzeichnis beigefügt, das ich doch einige Male in Anspruch nahm.Gleich in diesem Abschnitt der Erzählung habe ich mich richtig wohlgefühlt. Wenn ich an die ersten beiden Bände denke und nun sehe, wo die Protagonisten im Leben stehen, ist es tatsächlich so, als würde man nach Jahren alte Freunde treffen und sich ein bisschen wundern, was aus ihnen geworden ist. Es ist faszinierend zu lesen, wie jeder seinen Platz im weltlichen Gefüge eingenommen hat, wovon sie getrieben werden und was sie sich erträumen, wobei man ahnt, dass es bald zur dunklen Wende kommen wird. Zero nimmt einen wichtigen Part in der Erzählung ein. Wer kann sich noch erinnern, dass es einst mit einem erkrankten Wissenschafter in Bolivien begann? Diesmal erfährt man seine ganze Geschichte, die tragisch, schicksalshaft und sehr emotional zu lesen ist. Die Atmosphäre ist angespannt und gleichzeitig geht die Erzählung oft nur langsam voran. Zeitsprünge und detaillierte Beschreibungen wechseln sich meiner Ansicht nach genau richtig portioniert ab und sie lassen dadurch ein Verständnis für handelnde Personen und Ereignisse zu. Hier muss ich aber auch sagen, dass ich sicher nicht das Gefühl habe, alles wirklich verstanden zu haben. Die Passage-Trilogie ist ein derart episches Werk, das man es vielleicht erst beim zweiten Mal lesen vollständig begreift. Dennoch ist es eine Geschichte die gut zu unterhalten und den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu bannen weiß. Immer wieder driftet man in eine Zwischenwelt ab, die interessant zu lesen ist, aber eigentlich sehr verwirrend war. Denn so richtig habe ich nicht durchschaut, was es damit auf sich hat und ich frage mich im Nachhinein, ob es diese Passagen wirklich gebraucht hat.Dafür gehen der Showdown und das Ende unter die Haut, so wie ich es erwartet hatte. Das Ende der Passage-Trilogie hat mich wehmütig und traurig gemacht. Einerseits, weil es Cronin beherrscht, mit den Emotionen seiner Leser zu spielen, andrerseits, weil ich es nicht glauben kann, dass der Übergang vollzogen ist und es für mich keine Amy im Nirgendwo mehr geben wird.Justin Cronin hat dem Übergang meiner Meinung ein würdiges Ende bereitet, das mich erneut in seinen Bann gezogen hat. Ich glaube, wer bisher gern mit Amy im Nirgendwo gewesen ist, wird auch vom Grande Finale dieses epischen Meisterwerks gefesselt sein.Die Passage-Trilogie:1) Der Übergang2) Die Zwölf3) Die Spiegelstadt

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    • 9
  • Ein paar Worte zu... Justin Cronin - Die Spiegelstadt (The Passage #3)

    Die Spiegelstadt
    maaraavillosa

    maaraavillosa

    07. January 2017 um 00:10

    Worum geht es? Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ... (via Goldmann) Wie hat es mir gefallen? Vorab wie immer ein Spoiler-Hinweis: da es sich hierbei schon um den finalen Band der The Passage-Trilogie handelt, kann ich dir leider nicht garantieren, dass ich dir ein paar Einzelheiten aus Band Eins und Zwei vorwegnehme. Schau doch deshalb bei Interesse gerne bei meiner ersten Rezension zur Reihe vorbei :-) Mit Die Spiegelstadt endet die The Passage-Trilogie nun unweigerlich. Insgesamt verbringt ein Leser/eine Leserin gut 3000 Seiten mit dieser Geschichte, mich begleitete das große Finale mit seinen 990 Seiten zum Ende dieses Jahres insgesamt acht Wochen. Nicht zuletzt deshalb, weil ich mich einfach nicht von der Geschichte trennen konnte und wollte. Ich bin so mit den Charakteren zusammen gewachsen, dass mir ein Abschied von dieser toll konstruierten Welt zunehmend schwerer fiel, denn Die Spiegelstadt gibt vor allem eins: Hoffnung, für all das Aussichtslose, was über Jahrtausende letztlich nur durch Menschenhand zugrunde gerichtet wurde. Aber auf Anfang. Der zweite Band Die Zwölf der The Passage-Trilogie endete mit einer epochalgleichenden Schlacht. Alicia, Greer, Peter, Amy und alle anderen glauben, die Zwölf, und mit ihnen die Virals, seien besiegt. Der Bann scheint gebrochen, nur ist der Erste, der Ursprung alldessen, Zero, nicht unter den Besiegten zu finden. Das Finale beginnt. Justin Cronin setzt für alle jene, die wirklich lange auf diesen dritten Band gewartet haben, nochmal eine rund neunseitige Zusammenfassung der Geschehnisse in den Prolog. In Protokollform, ein kleiner Hint auf das, was den Leser am Ende erwarten wird. Ich will nicht zu viel verraten, mich hat es aber aus den Socken gehauen! Auch für mich, die die Trilogie erst 2015 für sich entdeckt und auf Anhieb geliebt hat, war dieses Zusammentragen der Geschehnisse eine super Grundvorraussetzung, um einen Fuß in das Finale zu setzen. Nicht zuletzt, weil Justin Cronins Schreibsstil gewohnt gleich blieb und all die melodischen Ausuferungen und Metaphern einem Willkommen zurück-Gruß glichen. Rainer Schmidt hat hier erneut eine zu lobende Übersetzungsarbeit geleistet. Ich war sofort wieder im postapokylptischen Kerrville, Texas. Mit mir weitaus erwachsenere Charaktere, als noch in Die Zwölf. Die Menschen organisieren sich, viele (vor allem politische) Strukturen sind den heutigen, jetzigen sehr ähnlich. Peter ist nun Präsident, Sara geht ihrer Rolle als Ärztin nach, neue Kinder und somit neue Hoffnung sind bereits unterwegs. Mir gefällt vor allem die Idee, mehrere Generationen hinweg zu beobachten. Wie entwickeln sie sich, wohin entwickeln sie sich und unter welchen Umständen? Werden aus ihnen gute oder schlechte Menschen? Was bleibt der Menschheit überhaupt wenn Nichts mehr ist und was lohnt, zu bewahren und wieder aufzubauen? Viele kritisieren bei Justin Cronins Büchern, dass sie so anmutig religiös erscheinen, manche Kapitel wie Bibeleinträge verfasst sind. Für mich macht es gerade den Unterschied zu anderen postapokalyptischen (Jugend-)Büchern: der Mensch glaubt, ob er will oder nicht. Wir schicken tagtäglich Stoßgebete gen Irgendwohin. In uns allen steckt etwas, das hofft, bangt und einfach glaubt. Das ist gar nicht von irgendeiner Religion abhängig, der Mensch kann einfach nicht anders. Kerrville platzte aus allen Nähten. (...) Dieses Konzept war nicht mehr zu halten gewesen, als die Menschen aus Iowa gekommen waren. Die Lebensmittel waren knapp geworden, es hatte einen Run auf Benzin und Medikamente und Probleme mit dem Abwasser gegeben - all die Probleme, die daher rührten dass zu viele Menschen auf zu kleinem Raum zusammengepfercht waren, und Ressentiments gab es auf beiden Seiten mehr als genug.(...) S. 40 Der Mensch glaubt und er hält fest an Dingen, Erinnerungen, Ritualen. So auch in Die Spiegelstadt. Ich finde es ganz großartig, dass sich Cronin am Motiv Geschichte wiederholt sich bedient hat, vor allem Menschheitsgeschichte. Es geht nunmal nicht ohne jemanden, der eine Gemeinschaft an die Hand nimmt und mit ihnen und für sie Entscheidungen trifft, es geht nicht ohne Gelehrte, die Kenntnisse aus der Vergangenheit an eine Gemeinschaft weitergeben, es geht nicht ohne die Heiler und Bauern, es geht nicht ohne die Konstrukeure, die daran pfeilen mehr Lebensraum zu schaffen. Von daher war es für mich nur plausibel, dass Cronin eine Welt baut, die schon über hundert Mal so begonnen hat und dass es immer wieder mit derselben Systematik einhergeht - etwas was wir definitiv aus der Vergangenheit gelernt haben und bis heute zu schätzen wissen (würden wir dies nicht, würden wir es anders machen). Und auch das Motiv des Entdeckers war für mich auch wieder so ein Schlüsselerlebnis beim Lesen selbst. Die Menschen wollen weiterziehen und erkunden, was auf dem Rest der Welt noch ist. Und dafür braucht es Mittel, die neu erfunden werden müssen. Alles, was ich liebte, war mir genommen, und das, was ich nicht liebte, außerdem: mein menschliches Leben. (S. 161) Ich könnte ewig so weiter machen, diese 990 Seiten geben so viel zum Schwärmen her. Aber lasst uns auf die Charaktere eingehen. Ganz besonders einen: Zero. Der "Bösewicht" und "Feind", der er eigentlich nie sein wollte. Cronin erzählt auf über 150 Seiten (das Großkapitel "Der Liebende") wie Fanning aka Zero eigentlich zu Zero geworden ist, aus Zeros Perspektive. Bereits auf der Lesung in Dortmund im vergangenen November erzählte Cronin, dass nur Zero alleine seine Geschichte erzählen kann und dass er sie so erzählen sollte, dass der Leser mit ihm dahinschmilzt. Cronin wollte mit der Figur Zero einen Rhetoriker par excellence erschaffen und das ist ihm sowas von gelungen - diese 150 Seiten erzählt aus Zeros Sicht waren mir mit Abstand die Liebsten! Meine Sympathienskala für Fanning schoss durch die Decke, dieser Charakter hat mich emotional wirklich mitgenommen, selbst wenn er Grauenhaftes getan hat. An dieser Stelle sei auch noch vermerkt, dass ich die Länge und Ausdauer dieser Trilogie auch genau aus diesem Grund zu schätzen weiß. Charaktere können bis zu ihrer Vollendung ausgeschöpft werden und mit jedem Wort, Satz und mit jeder Seite reifen. Ich habe mich jedenfalls auf allen 3000 Seiten nie über ausgiebige Beschreibungen geärgert oder gar gelangweilt. Für mich war es viel mehr, wie einem Maler dabei über die Schulter zu schauen, wie er ein Kunstwerk erschafft. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag und mit nur einem Stein erbaut. Punkt. Gleichsam bekommt der Leser hier nun im dritten Band endlich einen Gesamtüberblick darüber, wie die Zerstörung der Welt überhaupt zustande kam. In den vorangegangenen Büchern wurde vieles ja immer nur angedeutet. Nun endlich kommt die Auflösung, und ja, auch diese passt einfach! Sie ist auch gar nicht so realitätsfremd, wie ich angenommen hatte, eigentlich sogar ziemlich realistisch, mal abgesehen von den Vampiren (die übrigens nicht glitzern!). (...) eine weitere Ruinenstadt in einer Welt voller Ruinen (...) S. 711 Und als Fanning oder dann eben nur noch Zero die letzten Worte sprach, nimmt der Epos also seinen großen Lauf. Den Leser erwartet vor allem nochmal ein großer Showdown, in dem es um Alles und Nichts geht, die Geschichte rollt nochmal alles an Dynamik auf, was sie in sich trägt. Atemlos, aber doch mit bedacht (ich wollte nicht loslassen) las ich diese Zeilen. Cronin scheut auch hier nicht, liebgewonnene Charaktere sterben zu lassen. Nur sie nicht: Bevor sie das Mädchen Von Nirgendwo wurde - das Mädchen, das plötzlich auftauchte, Die Erste Und Letzte Und Einzige, die tausend Jahre lebte -, war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Bellafonte. (Der Übergang - S. 11) Justin Cronin gab dem Leser bereits auf der ersten Seite des ersten Teils Der Übergang dieser Trilogie ein Versprechen, welches er mit Bravur eingehalten hat, deshalb ist das an dieser Stelle auch kein Spoiler per se. Denn es kommt vor allen Dingen auf das Wie an und das hat mich restlos davon überzeugt, dass Cronin ein grandioser Geschichtenerzähler ist, der sein Handwerk versteht! Für mich ist The Passage insgesamt absolut perfekt geendet. Ich hätte mir kein besseres Ende für diesen Epos wünschen können, und Justin Cronin verdient verdammt viel Applaus dafür, dass er so einen krassen roten Faden durch 3000 Seiten Buch laufen hat lassen, und alles nur weil seine Tochter sich mal eine spannende Geschichte vor zehn Jahren von ihm gewünscht hat. Es ist sehr schade, dass die Trilogie noch nicht so bekannt ist, wie es ihr zustünde, andererseits freue ich mich über diesen kleinen Geheimtipp in den Massen der 08/15-Literatur. Für mich gibt es jedenfalls nichts Vergleichbares und ich werde in Zukunft sehr sehr kritisch mit all jenen sein, die an Justin Cronin und seinen Übergang anknüpfen wollen. 5 gigantische Sterne und noch viel weiter!

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