Justin Cronin Die Spiegelstadt

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Inhaltsangabe zu „Die Spiegelstadt“ von Justin Cronin

Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...

Obwohl jeder Band der Trilogie extrem viele Seiten hat, musste ich auch den dritten lesen....Teil 1 und 2 waren besser

— Gabriele246

Spannung pur bis zu letzten Seite!

— nblogt

Das ist ein werk, eine geschichte, ein buch, DAS buch das alles überdauert... Ich bin so traurig dass jetzt schluss ist!!😥 Hammer triology😍

— Dreamcatcher7

Diese Reihe habe ich bestimmt nicht zum letzen Mal gelesen. So großartig! Tausend Dank Herr Cronin! - 5 Sterne

— AmiLee

Eine epische Geschichte, die einen grandiosen Abschluss findet. Dank an den Autor für das Meisterwerk!

— TrollMutti

Ein atemberaubendes Ende! Gerne wieder!

— rebell

Gelungener Abschluss einer spannenden & lesenswerten Trilogie. Fühlte mich sehr gut unterhalten & habe Amy & ihre Gefährten gerne begleitet

— darkchylde

Spannend bis zum Schluss, würde mich auf ein 4 Teil freuen ...... auf alle Fälle lässt das Ende dies hoffen.

— Calipso

Leider war dieser Teil der Reihe der schwächste. Es konnte mich einfach nicht mehr so packen, auch wenn das Ende zufriedenstellend war.

— LiveReadLove

Komplexe und gut durchdachte Triologie. Mit gut 900 Seiten pro Band jedoch sehr lang mit ausführlichen Rückblenden.

— ConnyMc

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Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

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  • Tolles Ende - Trotz Schwächen

    Die Spiegelstadt

    Lee-Lou

    06. October 2017 um 15:54

    Auch in diesem Teil gibt es zu Beginn eine geschichtliche Zusammenfassung, was vieles sehr erleichtert. Aber auch Cronins Längen kommen hier nicht zu kurz. Da es auch den dritten Band als ungekürztes Hörbuch gibt, stand für mich von vornherein fest, dass ich mir den Inhalt weiterhin von David Nathan vorlesen lasse. Etwas skeptisch war ich allerdings, als ich gesehen habe, dass Nathan mit Dietmar Wunder liest und habe mich gefragt, wie das gehen soll. Als der Wechsel dann auch kam, war ich sehr positiv begeistert. Wunders raue Stimme, die einem eine richtige Gänsehaut verleiht und mich immer wieder daran denken ließ, dass ich mir wohl tatsächlich in die Hose machen würde, wenn Zero mit dieser Stimme zu mir sprechen würde. Hin und wieder gab es Richtung Ende auch ein paar Wechselfehler zwischen den beiden Herren... aber dennoch nicht weiter tragisch. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass mir der Teil, den Dietmar Wunder übernommen hat, viel besser gefallen hat als der Rest. Obwohl dieser wirklich nicht schlecht war. Im Gegenteil. Es lag auch nicht daran, dass Wunder mich überraschend so begeistert hat. Aber die Perspektive, die hier aufgegriffen wird, hat mich gepackt.  Wäre der gesamte Inhalt vom letzten Band so geschildert worden, hätte ich Die Spiegelstadt wohl inhaliert! Wenn man mit der Passage-Trilogie beginnt, muss man auf jeden Fall am Ball bleiben, da man sonst schnell aufgrund der immer wieder auftauchenden Längen, den Zusammenhang verliert. Immerhin hat man hier knapp 3000 Seiten vor der Nase. 😀 Während dem Lesen/Hören habe ich mich ab und an gefragt, ob man den Inhalt nicht verfilmen könnte, da er hierfür wirklich hervorragend geeignet wäre. Lt. moviepilot ist tatsächlich eine Verfilmung für 2019 geplant. Ridley Scott besitzt bereits die Rechte. ...  Trotz einiger Schwächen eine wirklich tolle Geschichte, die den Leser auf eine nur schwer vergleichbare Reise mitnimmt!

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  • Grandioses Finale der Passage Trilogie

    Die Spiegelstadt

    SichelMond

    17. September 2017 um 09:47

    ACHTUNG SPOILER!!!Genialer Abschluss der Passage Trilogie von Justin Cronin. Episch, sprachgewaltig und absolut phänomenal. Die zwölf sind vernichtet und mit ihnen ihre Virals. Die Menschen verlassen ihre schützenden Mauern und versuchen ein neus Leben aufzubauen. Sie suchen die zerstörten Städte auf und siedeln sich wieder an. Stets darum bemüht die Schrecken des Virus hinter sich zulassen und neu beginnen zu können. Doch da gibt es noch den EINEN. Zero, der Erste. Verborgen im zerstörten New York, fristet er ein Dasein in der Grand Central Station im reich seiner Erinnerungen. Einstmals Tim Fanning, ein grandioser Wissenschaftler und nun von seinen dunklen Erinnerungen und dem Virus beherrscht. Peter Jackson zieht Caleb den Sohn seines Bruders wie einen eigenen Sohn gross. Er hat sich von der Armee abgewandt und erfreut sich an einem einfachen Leben. Sara, mittlerweile Ärztin hat Hollis wiedergefunden und lebt ein hartes aber zufriedenes Leben. Wie durch ein Wunder hat sie in Die Zwölf ihre Tochter Kate gefunden. Kate ebenfalls schon erwachsen, verheiratet mit Bill, einem nichtsnutzigen Spieler und Mutter zweier hübscher Mädchen. Lish, Alicia Donadio, nicht Mensch nicht Viral zieht mit Soldier, ihrem treu ergebenen Pferd durch die Lande auf der Suche nach Frieden. Sie begräbt Rose, ihr kleines Mädchen welches nur ein paar Stunden leben durfte und zerbricht fast daran. Michael, ehemals Akku, fährt mit seiner Nautilus immer weiter auf den Ozean hinaus ebenso auf der Suche nach Ruhe und Frieden. Das Virus scheint besiegt zu sein doch alle haben ihre inneren Geister zu bekämpfen. Amy das Mädchen von Nirgendwo, zum Viral geworden im Kampf gegen die Zwölf. In ihren Gedanken verbunden mit Carter und auf einem gestrandeten Schiff verborgen wird sie aufrecht erhalten. Zeros leben wird detailliert dargestellt. Beginnend mit seiner Annahme in Harvard begeben wir uns auf eine reise durch sein Leben. Eine unerfüllte Liebe und tiefgehende Freundschaft wird hier detailliert dargestellt sowie eine alles bestimmende Enttäuschung die letztendlich Tim Fannings zu Zero werden lässt. Die Menschen fangen wieder an zu siedeln und Caleb ist mittlerweile verheiratet mit Pim und Vater von Theo. Sie gehen in die Outlands um ein neues Leben zu beginnen. Doch Zero hat andere Pläne für die Menschheit. Er, der ERSTE entsendet seine Virals und langsam werden die Kolonien heimgesucht von den Virals. Keiner rechnet mehr damit und als die schreckliche Wahrheit gewiss wird ist es fast zu spät. Amy wird aus ihrem Dasein befreit und durch Peter wieder zum Mensch gemacht und Lish versucht den Kämpfern klar zu machen das ein Kampf gegen Zero und seine Armee zwecklos ist. Amy ist es die Zero haben möchte. Die Kolonie, in welche sich die Reste der Menschheit zurückgezogen hat kann nicht verteidigt werden und letztendlich bleibt ihnen nur noch eins, die Flucht auf die Bergensfjord. Ein Passagierschiff welches die letzten 20 Jahre von Michael in Stand gesetzt wurde. Mit der Bergensfjord wollen sie auf eine Insel gelangen wo sie ein neues Leben beginnen wollen ohne der Gefahr der Virals ausgesetzt zu sein. Das Buch detailliert zu beschreiben würde Stunden dauern und die Anschläge würden nicht reichen. Die ersten Hundert Seiten ist ein Rückblick auf die einzelnen Charaktere. Dieser Rückblick ist auch nötig und sehr hilfreich da Justin Cronin in jedem der drei Bücher sehr detailliert geschrieben hat so das man die einzelnen Handlungsstränge unmöglich behalten kann. Der Einstieg in das Buch liesst sich sehr langsam und es ist kein Buch was man einfach mal so nebenher lesen kann. Es gibt immer wieder Perspektivenwechsel und grosse Zeitsprünge. Sehr viele Kapitel sind Zero gewidmet, bzw. die Entstehung von Zero. Diese Kapitel habe ich sehr erfrischend gefunden. Eine Abwechslung zu der verworrenen Welt und Zeit nach dem Virus. Keine Sprünge von einem Charakter zum Anderen. Sehr tolle Darstellung der jungen Jahre von Tim an der Harvard Universität. Geprägt von Selbstfindung, Freundschaft, Verlusten und der grossen Liebe. Man lernt Zero kennen und auch die Hintergründe warum er zu Zero wurde. Warum Grand Central so eine bedeutende Rolle spielt wird sehr schön beschrieben. Trotz der fast tausend Seiten habe ich das Buch sehr schnell gelesen. Der Anfang war etwas zäh, jedoch unausweichlich wenn man nicht total in der Verwirrung der einzelnen Charaktere untergehen wollte. Wie man es von Cronin gewöhnt ist gibt es keine schnellen und oberflächlichen Beschreibungen. Verschachtelte Sätze, Beschreibungen bis ins kleinste Detail sind auch in diesem Buch an der Tagesordnung. Nicht immer nötig, jedoch macht dies meiner Meinung nach einen Grossteil des Charme des Buches aus. Der Epilog vom Buch war für mich jedoch wirklich sehr langweilig. Hätte man schneller abhandeln können. Alles in allem ein genialer Abschluss der Trilogie wenn auch manchmal etwas langatmig. Sehr detailreich und sehr gut ausgearbeitet wenn auch zeitweise verwirrend. Der Leser muss sich sehr auf dieses Buch und die Geschichte konzentrieren um sich nicht in den Verwirrungen zu verlieren. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung die auf Dystopie mit einem Anteil Fantasy stehen. Jedoch empfehle ich die drei Bücher sehr kurz hintereinander zu lesen um nicht den Faden zu verlieren. Ich habe sie innerhalb von neun Monaten gelesen und hatte hier und da meine Probleme mich an manche Protagonisten oder Begebenheiten zu erinnern. Ich wünsche Euch viel Spass beim Lesen !!!

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  • gelungener Abschluss

    Die Spiegelstadt

    CoffeeToGo

    23. May 2017 um 15:44

    InhaltNach dem großen Rundumschlag der Virals ist lange nichts passiert und die wenigen Überlebenden wagen, auf einen Neuanfang zu hoffen. Sie verlassen die sicheren Orte und besiedeln neue Gebiete. Doch der Schein trügt. Zero wartet nur auf die perfekte Gelegenheit, für einen Gegenschlag.Eigene MeinungDer letzte Band war meiner Meinung nach der beste. Wir springen nicht so oft in der Zeit und ich hatte wieder das Gefühl, einem roten Faden zu folgen, anders als in Band zwei.Man erfährt, wie die Virals entstanden sind und warum Zero so verbittert ist. Seine Motive dafür fand ich Angesichts seiner Taten etwas schwach, aber immerhin bekommen wir eine Erklärung.Die Protagonisten reisen quer durch das Land und wieder zurück. Haben Hoffnung, stecken Niederlagen ein, trennen sich und verlieren einander auch. Dennoch ist das Buch durchzogen von der Hoffnung, die Virals doch endlich zu besiegen.Alles in allem ist es sehr stimmig.Den Epilog benötigt man zwar auch für die Geschichte, er war mir jedoch am Anfang zu langatmig. Ich habe den Text nur noch überflogen, bis es endlich interessant wurde.    FazitJustin Cronin hat einen perfekten Abschluss einer fast perfekten Trilogie gefunden. Wenn Band zwei besser gewesen wäre, hätte ich der Reihe ohne zu Überlegen fünf Sterne gegeben. So sind es "nur" vier.

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  • Einfach nur Wow...

    Die Spiegelstadt

    rebell

    20. May 2017 um 19:34

    Inhaltsangabe:Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...Justin Cronin lässt uns hier noch ein letztes mal in die Welt der Virals eintauchen. Wie in den voherigen Bänden trifft man auf altbekannte Namen und Orte. Was ich sehr schön finde ist, das erklärt wird wie das alles angefangen hat. Der Erste, Zero, kommt zu Wort und man versteht am Ende wesentlich mehr zusammenhänge. Keine Fragen bleiben offen, alles ḱĺärt sich auf. Was mich sehr ergriffen hat, war wie es der Menschheit nach dem Tod der Zwölf ergeht und wie der Finale Kampf gegen Zero endet. Ich war sehr gerührt und das Buch hat mich einfach gepackt. Ich bin über die letzten 400 Seiten einfach so geschwebt und kam mit meinen Emotionen gar nicht hinterher. Die Geschichte um Amy und ihre Freunde war einfach wieder sehr bewegend und lässt grübelnd zurück. Wie immer war es sehr Spannend und die Kapitel endeten mit so tollen Cliffhängern, das man am Ende gar keine Wahl mehr hat als weiterzulesen. Einziger Kritikpunkt, wie auch schon bei den Vorgängern, manche Stellen sind viel zu detailiert und es plätscherte stellenweise vor síćh hin. Aber wer durchhält wird wiedermal mit einem Grandiosem Ende belohnt!Absolut Empfehlenswert!

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  • Der Übergang - Band 3 : Die Spiegelstadt

    Die Spiegelstadt

    AReaderLivesAThousandLives

    04. May 2017 um 16:32

    Achtung, letzter Teil einer Reihe! Worum es geht: Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ... Meine Meinung: Auch Band 3 habe ich zusammen mit einer sehr guten Freundin gelesen. Allerdings waren wir uns einig, dass der letzte Band dieser Trilogie nicht mehr mit den Vorgängern mithalten konnte.Wie schon bei Band 2 erhalten wir zu Beginn des Buches eine Zusammenfassung der Geschehnisse der vergangenen Bücher. Die Erzählweise dabei erinnert sehr stark an die Bibel. Allgemein tauchen in diesem Band viele religiöse Aspekte auf. Von prophetischen Träumen hin zur Arche Noah... das war in meinen Augen alles ein wenig viel...Wir haben auch in Band 3 wieder Zeitsprünge die man hinnehmen muss. Die Charaktere verändern sich, sie leben ihr Leben weiter. Manches war interessant zu sehen, manches dagegen hat mir nicht so zugesagt. Allerdings muss ich sagen, dass ich in diesem Band nicht mehr so sehr mit ihnen mitgefiebert habe. Obwohl es noch nicht so lange her ist, dass ich die anderen beiden Bände gelesen habe, bin ich nicht mehr mit ihnen warm geworden und es hätte mir bei manchen nichts ausgemacht, wenn ich mich von ihnen hätte verabschieden müssen.Dann kommt der Bruch. Wie auch in Band 2 erhalten wir hier einen Rückblick. Allerdings ist das dieses mal keine Erklärung oder Sichtweise die eine erhebliche Rolle für den Fortlauf der Geschichte spielen würde. Stattdessen erfahren wir etwas über die Collegezeit des jungen Fanning, auch bekannt als Zero. Ja, die Collegezeit!!!Ich konnte nicht glauben, was ich da gelesen habe und ich hätte das Buch am liebsten abgebrochen. Die erste Zeit als Student, die ersten Beziehungen, Partys, Dramen usw. Langweilige Erzählungen über einen Charakter der einfach nicht sympatisch wird, ganz egal wie sehr man sich bemüht seine Sichtweisen darzustellen. Noch dazu spielt nichts davon eine sehr tragende Rolle für die Geschichte. Stattdessen unterbricht man sie um das hier zu erzählen. Klar, man muss irgendwie das Leiden, sein Elend und die Wut erklären, wieso Fanning so versessen darauf ist, die komplette Menschheit auszulöschen. Sein Herz wurde gebrochen. Das ist tragisch, trägt bei mir aber überhaupt nicht dazu bei seine Beweggründe auch nur ansatzweise zu verstehen. Stattdessen macht es ihn einfach nur noch unsympathischer.Ich hätte mir wirklich viel lieber wieder einen anderen Rückblick gewünscht. Beinahe 200 Seite über Fanning mit Schwerpunkt auf College... das war schon eine sehr starke Geduldsprobe.Irgendwann kommt jedoch der Moment, an dem die Geschichte endlich wieder an Fahrt aufnimmt. Als Amy und Carter ihren Garten verlassen (ich weiß immer noch nicht, was es genau damit auf sich hat) kommt auch wieder das Feeling auf, das ich bei Band 1, dem Übergang hatte. Es wird düster und spannend und das Buch konnte mich da endlich zum ersten mal wieder richtig packen.Nach dem Showdown, der spannend erzählt war, den ich mir jedoch anders vorgestellt hätte, ist die Geschichte allerdings noch nicht zu Ende erzählt. Stattdessen erhalten wir einen Epilog der neue Charaktere einführt und der erzählt wie die Menschen versuchen herauszufinden, was damals im alten Amerika wirklich passiert ist. Man hätte sich auch hier deutlich kürzer fassen können, doch trotzdem kann ich sagen, dass ich das Ende sehr gelungen finde. Es schließt die Reihe gut ab. Fazit: Leider ein enttäuschender Abschluss, wenn man bedenkt wie grandios Buch 1 noch gewesen ist. Trotzdem würde ich die Trilogie weiter empfehlen! Sie ist lesenswert :-)

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  • Ein krönender Abschluss!

    Die Spiegelstadt

    Cadness

    24. April 2017 um 21:07

    Das war das erste Mal, dass ich ein Buch auf englisch gelesen habe und ich muss sagen, es ist für den Einstieg perfekt geeignet. Ich habe zwar länger zum Lesen gebraucht, aber das war es mir wert. Selbst wenn ich ein Wort mal nicht auf Anhieb verstanden habe, konnte ich es mir aus dem vorliegenden Kontext erschließen.  Für mich war dies ein großartiges Finale und ein krönender Abschluss der Reihe. Die letzten fehlenden Puzzleteile haben sich zu einem Gesamtbild zusammengesetzt und die Charaktere sind um einiges älter und reifer geworden. Und so fühlt man sich auch als Leser. Man hat das Gefühl, mit ihnen und den vielen Herausforderungen gewachsen zu sein. Zwar konnte ich manche Entscheidungen der Figuren nicht unbedingt gutheißen, doch konnte ich ihre Standpunkte meistens verstehen. In diesem Band lernen wir Zero/Fanning besser kennen. Wer er war und was er gemacht hat, bevor er zu dem wurde, was er heute ist. Dieser Abschnitt hat mich sehr mitgenommen, da er gezeigt hat, wie schnell eine einzige verpasste Chance alles verändern kann. Wie ein Fehler alles zerstören kann. Ich konnte mich in dem Teil der Geschichte sehr gut in ihn hineinversetzen und sah ihn von da an mit anderen Augen.  Obwohl die Handlung manchmal etwas ausschweifend war und einige Details mit eingebaut wurden, empfand ich es niemals als langatmig oder hatte das Bedürfnis, das Buch beiseite zu legen. Justin Cronin schafft es, den Leser immer wieder mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen.  Das Ende fand ich sehr gut gemacht und es hatte nochmal eine ganz besondere Atmosphäre an sich.  Die Passage Trilogie wird noch lange in meinem Gedächtnis bleiben und ich bin wirklich froh, meinem ersten Impuls damals nicht gefolgt zu sein und den Auftakt der Reihe abgebrochen zu haben. Ich hätte eine großartige Trilogie verpasst!

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  • Leider konnten die Erwartungen, die ich an das Buch hatte, nicht erfüllt werden.

    Die Spiegelstadt

    LiveReadLove

    21. April 2017 um 10:22

    Inhalt In einem großen Kampf sind die Zwölf vernichtet und ihre Schreckensherrschaft endlich beendet. Ganz langsam und voller scheu trauen sich die Überlebenden wieder aus ihren ummauerten Zufluchten. Die Hoffnung hält Einzug. Endlich können die Menschen aus den Ruinen der Vergangenheit neue Städte gründen und eine neue Gesellschaft aufbauen. Doch sie sind noch nicht sicher, denn in einer verlassenen Stadt wartet der Eine: Zero. Der Allererste, der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Er war einmal ein begabter Wissenschaftler, doch nun möchte er nichts als Schaden anrichten und seine Truppen sind bereit. Einzig Amy, das Mädchen von Nirgendwo, scheint ihn aufhalten zu können. Also treten sie und ihre Freunde zum letzten Gefecht an, um zu entscheiden ob das Licht die Dunkelheit besiegen kann. Leider konnten die Erwartungen, die ich an das Buch hatte, nicht erfüllt werden. Nachdem mich „Der Übergang“ und auch „Die Zwölf“ so begeistern konnten, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich endlich zu „Die Spiegelstadt“ von Justin Cronin greife. Gemeinsam mit einer sehr guten Freundin habe ich bereits die ersten beiden Bände gelesen und so haben wir auch den letzten Teil zusammen durchlebt. Wir sind uns allerdings einig, dass Cronin der Abschluss der Trilogie nicht so gut gelungen ist, wie der Beginn. Wie auch schon in Band 2 hat Cronin als Prolog eine Art Zusammenfassung in einer Bibelähnlichen Form geschrieben, um dem Leser den Einstieg zu erleichtern. Obwohl es bei mir noch nicht allzu lange her ist, dass ich den letzten Teil gelesen habe, hat es doch geholfen mir die Ereignisse zurück ins Gedächtnis zu rufen. „Vielleicht also war das wirklich alles, was zählte. Einfach am Leben zu sein, zu lieben und wiedergeliebt zu werden – vielleicht war das genug.“ (S. 42) Der erste Teil des Buches zeigt dann, was aus den Charakteren geworden ist. Wohin sich ihre Wege verstreut haben, was sie nun mit ihrem Leben anfangen, da sie frei sind. Das hat mir sehr gut gefallen, so bekommt man als Leser ein Gefühl dafür, wie es den Charakteren geht, wie sie die Ereignisse verarbeitet haben und gleichzeitig bekommt man eine kleine Vorstellung davon, was sie alle in Zukunft tun werden. Dann jedoch gibt es im zweiten Teil einen ersten Bruch. Wir kehren zurück ins Jahr 1989 und lernen Tim Fanning kennen. Er ist Zero, der erste, der vom Virus befallen wurde und somit der Vater der Zwölf. Doch bevor er zu Zero wurde,  hatte auch er ein Leben und genau darin bekommen wir Einblick. Zuerst hat es mich noch sehr interessiert, in den Kopf des jungen Mannes zu blicken. Doch irgendwann wurde es mir etwas zu viel. Fanning ist schon als Mensch keine sehr angenehme Person. Ich habe ihn nach und nach immer weniger gemocht. Ich kann nicht richtig benennen, woran es gelegen hat. Was ihn als Jungen schüchtern und unsicher wirken hat lassen, verändert sich später in einen eher arroganten und verbitterten Mann. Die Geschichte, die er erzählt, dient letztlich dazu ihn etwas zu verstehen, doch das auf über 170 Seiten zu klären, war doch etwas viel. „Hinter jedem großen Hass steht eine Liebesgeschichte.“ (S. 155) Fanning will Mitleid erregen und das gelingt ihm auch, doch nicht alles, was ans Licht kommt, war für die Geschichte relevant. Nicht alles hätte in dieser Ausführlichkeit dargestellt werden müssen. Dieser Teil, war einer der Stellen, die ich sehr schnell hinter mich bringen wollte. Vor allem, weil vieles einfach nichts für die Geschichte an sich getan hat. Es hat die Handlung nicht maßgeblich voran gebracht. Was allerdings nicht heißen soll, dass Cronin diese Geschichte nicht gut geschrieben hat. Die Art, wie er Fannings Vorgeschichte verpackt hat, war sehr gut. Das konnte aber nicht darüber hinweg retten, dass es mich schlichtweg nicht so interessiert hat, wie die Handlung rund um Peter, Amy, Sara und Co. Nach diesem eher ermüdenden Teil rund um Fanning beginnt die eigentliche Handlung. Es gibt erneut einen Zeitsprung und wir befinden uns 21 Jahre später. Peter, Sara und die anderen haben sich ein Leben aufgebaut. Ihre Kinder haben selbst Familien gegründet, alle leben ihr Leben, gehen einer Arbeit nach, sind zur Ruhe gekommen. Alle bis auf Michael. Er arbeitet unermüdlich an etwas, das ich leider nicht benennen kann, ohne zu spoilern. Es hat recht lange gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe, welche Rolle er nun einnehmen wird und es hat ihm als Charakter sehr geschadet. Michael mochte ich in den ersten beiden Bänden unheimlich gerne. Seine frische und fröhliche Art hat mir gefallen. In diesem letzten Teil hat er eine sehr große Veränderung durchgemacht und ist zu einem skrupellosen Mann geworden. Leider kann ich nicht weiter darauf eingehen. Sein Vorhaben ist zweifellos wichtig, doch wie er all das durchsetzt hat nicht zu dem Michael gepasst, den man in „Der Übergang“ kennen gelernt hat. Und dann, bei der Hälfte des Buches, habe ich endlich wieder das „Übergang“-Feeling bekommen. Die Atmosphäre wird wieder düster, bedrohlich und tödlich. Michael, Peter und ihren Freunden wird klar, dass es noch nicht vorbei ist und dass sie alles tun müssen, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Ich habe wieder Gänsehaut bekommen, ich habe wieder mitgefiebert und ich habe gehofft, gebannt und auch geweint. Die Angst, um lieb gewonnene Charaktere ist zurückgekehrt und ich bin wieder komplett in der Handlung aufgegangen. Cronin hat mich an das Buch gefesselt und ich habe es wieder richtig geliebt. Die Bedrohung ist deutlich durch das Buch zu spüren und da immer wieder die Gedanken von Fanning in der Geschichte auftauchen, ist auch klar, dass er sich bereit macht. Bereit, um einen vernichtenden Schlag auszuführen. „Aus dem Nichts erschuf er diese Welt der Leiden, und zum Nichts wird sie zurückkehren.“ (S. 609) Der Kampf und schließlich der Showdown haben mir den Atem geraubt. Cronin hat mit Fanning einen genialen Antagonisten geschaffen, der angetrieben von seinem Hass und der Wut, zu allem fähig ist. Er hat lange ausgeharrt, seine Schritte perfekt geplant und dann den Angriff gestartet. Der Showdown war anders, als ich erwartet habe, hat mir aber dennoch gefallen. Es war nicht so emotional, wie ich es mir gewünscht habe aber es wäre wohl nicht authentisch gewesen, wäre es anders gekommen. Doch der Showdown war noch nicht das Ende des Buches. Keine Frage, die ich mir gestellt habe, ist offen geblieben. Ich bin wirklich zufrieden aus dem Buch herausgegangen, weil ich mir über den Verbleib von allen Charakteren im Klaren gewesen bin. Nicht jeder Autor liefert immer diese Antworten, deshalb hat es mir besonders gut gefallen. Auf den letzten 75 Seiten gibt es erneut einen letzten Zeitsprung, auf den ich sehr gehofft habe und ihn schließlich auch bekommen habe. Auch dieser Abschnitt hätte etwas kürzer gehalten werden können, aber Justin Cronin mag es ausschweifend zu erzählen und er hat eindeutig alle Charaktere perfekt ausgearbeitet. Das Ende ist tatsächlich so ganz anders, als ich mir das vorgestellt habe und trotzdem hat es sehr gut zu dem gesamten Epos gepasst. Es ist ein Ende, das mich sehr zufrieden zurück gelassen und mir sogar ein Seufzen entlockt hat. „And he shall be called the Man of Days. For all the days he gave to humankind.“ (S. 932) Fazit Die Passage Trilogie hat einen würdevollen Abschluss gefunden. In „Die Spiegelstadt“ jedoch auch den schwächsten Teil der Reihe. Die Geschichte hat sehr viele Längen, braucht viel Anlaufzeit, um endlich in Fahrt zu kommen und der Fokus liegt weniger auf der Action, als auf Hintergrundgeschichten, die nur bedingt Einfluss auf die Handlung haben. Fanning wird als Antagonist sehr gut dargestellt und er ist mir als der „Bösewicht“ zwar nicht sympathisch, aber ich mochte ihn als Gegenspieler. Mit seinem Schreibstil übertrifft Cronin sich wieder selbst. Ich habe es wirklich genossen ein letztes Mal in diese Welt eintauchen zu können, auch wenn der letzte Band meinen hohen Erwartungen nicht gerecht werden konnte.

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  • Die Spiegelstadt - Gelungenes Finale einer besonderen Trilogie

    Die Spiegelstadt

    BiggiBooks

    27. March 2017 um 12:48

    In Band 3 der Passage-Trilogie wird es noch einmal spannend. Nach den Geschehnissen in Band 2 hat sich die Lage zwar deutlich entspannt und die Menschen wagen sich immer weiter hinaus in die vermeintlich wieder sichere Welt.  Doch noch ist die Gefahr durch die Virals nicht gänzlich gebannt. Und wieder sind es Amy und ihr Freunde, die sich der neuerlichen Bedrohung entgegenstellen. Justin Cronin erzählt gewohnt detailreich und ausführlich. Dadurch gewinnen die Charaktere an Tiefe und die ganze Geschichte an Atmosphäre. Alle vermeintlichen Abschweifungen haben zudem irgendwo ihre Berechtigung und auch wenn „Die Spiegelstadt“ sicher keiner Action-Story ist, bleibt eine Grundspannung durchgehend bestehen, so dass man immer weiterlesen möchte. Natürlich ist es traurig sich am Ende von den liebgewonnenen Protagonisten verabschieden zu müssen. Aber Cronin schafft es, die Geschichten der einzelnen Charaktere Stück für Stück so zu Ende zu erzählen, dass man letztendlich gut damit leben kann. Für mich war „Die Spiegelstadt“ ein packender Reihenabschluss, der zwar hier und da etwas verwirrend war, sich aber insgesamt sehr gut angefühlt hat. Mein Fazit lautet daher: Ein toller letzter Band einer besonderen Trilogie!

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  • Spiegelstadt - Ende der Passage-Trilogie

    Die Spiegelstadt

    Ay73

    02. March 2017 um 16:32

    Ein würdiges Ende für die Passage-Trilogie. Es sind ein paar Jahre vergangen, die Virals wurden getötet und die Zwölf gibt es auch  nicht mehr. Es besteht endlich Hoffnung ein neues Leben zu beginnen. Die Kleinstadt Kerrville nutzt diese Chance. Unsere tolle Kämpferin Alicia lebt als Einzelgängerin und schlägt sich durch und man bewundert wieder, wie tapfer sie ist. Peter wird Präsident und ist der Ziehvater von Caleb geworden, aber er vermisst und träumt von Amy. Michael, findet auf seinen Segeltouren ein großes Schiff die Bergesfjord... und in ihm erweckt neue Kraft diese wieder aufzubauen,  nachdem er den Abschiedsbrief des Kapitäns gelesen hat. Sara ist endlich Ärztin und lebt mit ihrem Mann Holis und der Tochter Kate ein zufriedenes Leben. Aber wo ist Amy. Amy und Carter leben in einem Tanker, unter dem Meer... geschützt... sie werden von ihren Freunden unterstützt mit Blut... irgendwo ist noch Zero.. mit ihm begann alles. Und vor Zero müssen sich Amy und Carter schützen.   Das Buch ist so toll geschrieben, wir lesen wie es den einzelnen Charakteren ergangen ist, wie sie jetzt leben, welche Hoffnungen sie haben oder welcher Einsamkeit sie bevor ziehen. Wird es gelingen die Virals endgültig zu verbannen, werden wir den letzten Kampf mit Zero erleben und überleben?? Der Schreibstil war grandios, die Messlatte wieder so hoch gehalten, dass man das Buch wirklich nicht weglegen konnte... schlaflose Nächte...aber ein so würdiger Abschluss.. unglaublich. Die Dankaussagung von Justin Cronin hat mich zu Tränen gerührt... er schrieb, seine Tochter bat ihn, dass er über ein Mädchen schreibt, die die Welt rettet.. und er dankt ihr mit "hier hast du deine Geschichte"... puuhhh...  

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  • Die Spiegelstadt

    Die Spiegelstadt

    weinlachgummi

    26. February 2017 um 17:13

    * Spoiler frei, Rezi kann gelesen werden, wenn Band 1 und 2 unbekannt* Ich hab mich wahnsinnig auf den Abschlussband der Passage Trilogie von Justin Cronin gefreut. Doch als ich es dann in Händen halten durfte, wollte ich es nicht so recht lesen. Die Geschichte ist so groß, beinhaltet so viele Charaktere. Da hatte ich Angst vor dem Ende und dass es mir vielleicht nicht gefällt. Am Ende war ich zwar traurig, traurig um die Leben, traurig um die Verluste. Aber auch sehr froh darüber, dass ich dieses Meisterwerk beendet habe und eine so tolle Geschichte lesen durfte. Was war die Kindheit anderes als ein Übergang vom Hellen ins Dunkle, das langsame Ertrinken der Seele im Meer von gewöhnlicher Materie?Seite 89 Das Cover ist wieder richtig toll. Zwar einfach und dezent, aber doch sehr einprägend. Über den Titel habe ich mir lange keine Gedanken gemacht, bis es dann im Roman aufgegriffen wurde und rückwirkend finde ich es schön passend. Justin Cronin hat einen besonderen Schreibstil. Dies wusste ich schon, als ich vor 2 1/2 Jahren den ersten Satz von Band 1 gelesen habe, dies und dass es eine großartige Geschichte wird. Den, so dachte ich, so fangen großartige Geschichten an. Ich habe mich nicht geirrt. Cronin hat ein Talent dafür Charaktere zu zeichnen, er beschreibt sie so lebendig, als wären sie Real. Auch ganz alltägliche Dinge beschreibt er auf eine fesselnde Art, sodass keine Langeweile aufkommt. Deswegen erinnerte er mich vom Stil her auch an Stephen King. Dieser Abschluss beinhaltet so einige Charaktere. Da ich niemanden spoilern möchte, gehe ich nicht so genau auf sie ein. Ich kann aber sagen, ich fand sie alle sehr gut dargestellt. Auch bei denen, die ich nicht mochte konnte ich die Beweggründe verstehen. Ja, einer tat mir stellenweise sogar leid. Ans Herz gewachsen sind mir so einige davon. Deswegen habe ich gegen Ende auch ein paar Tränchen verdrückt. Wenn man manche Protagonisten so lange begleitet, ist es fast, als wären sie wirklich und dann tut Abschied nehmen weh. Fast alle Protagonisten finden ein abgeschlossenes Ende, dies hat mir sehr gut gefallen. Dieselben Umstände, die zwei Seelen zueinanderziehen, können sie zugleich auch für alle Zeit auf Armlänge voneinander fernhalten. Darin liegt die Wahrheit über die Liebe und das Wesen der Tragik.Seite 230 Die Geschichte beginnt eher ruhig nach den Ereignissen in Band 2. Es dauert eine Weile bis etwas Spannendes passiert. Dies hat mich aber nicht gestört, da man beim Lesen förmlich merkt, wie sich diese Spannung anstaut. Man weiß, es wird etwas passieren, doch nicht genau was und wann. Zeitlich geht es in die Vergangenheit, aber auch gegen Ende weit in die Zukunft. Dieser Aspekt macht die Geschichte noch größer, da er so zeigt, wie sich alles entwickelt, Generation über Generation. Es wird auch noch mal darauf eingegangen, wie das Virus entstand bzw. es zu der Expedition kam. Dieses Hintergrundwissen fand ich sehr interessant, so wurde alles noch runder. Bei so vielen Handlungssträngen und Charakteren kann man sich leicht als Autor verzetteln, doch hier passte wirklich alles. Die Grundstimmung fand ich irgendwie melancholisch. Es geht sehr viel um das Thema sterben, aber auch um die Liebe, was man auf den ersten Blick nicht vermuten würde. Was macht die Liebe aus einem Menschen. Und wie geht man mit dem Tod um. Das ganze Buch hat auch etwas philosophisches. Fazit: Ein Meisterwerk. Ein würdiger Abschluss einer genialen Reihe. Das Abschiednehmen fiel mir zwar schwer, aber es war auch sehr schön zu lesen, wie sich die Geschichte dem Ende nähert. Trotz der vielen Seiten sehr flüssig zu lesen und keineswegs langweilig. Die Charakterzeichnungen und Entwicklungen sind großartig. Ein Endzeit-Roman mit melancholischer Grundstimmung, in dem es nicht nur um Gemetzel geht, sondern auch um Freundschaft und die Liebe.

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  • Abschluss mit Längen

    Die Spiegelstadt

    Herrmaennchen

    22. January 2017 um 16:39

    Ein gelungener Abschluss der Trilogie - allerdings ist am Anfang etwas Durchhaltevermögen angesagt. Der Einstieg ist etwas zäh und für einen langen Rückblick braucht man Geduld. Wie bei den vorherigen Bänden ist dieses Vampirfinale nichts für schwache Nerven.

  • Eine grandiose Reihe- Lieblingsbuch-Suchtfaktor-Wälzer Alarm- Spannung pur-absolute Leseempfehlung.

    Die Spiegelstadt

    Buchraettin

    20. January 2017 um 07:45

    Eine grandiose Reihe- Lieblingsbuch-Suchtfaktor-Wälzer Alarm- Spannung pur-absolute Leseempfehlung. Achtung es ist Band 3 dieser Reihe. Aufgrund der komplexen Handlung und der Vielzahl der Figuren und der Handlung, die fortlaufend erzählt wird, finde ich es unbedingt notwendig, vorher die anderen beiden Bände gelesen zu haben. Auch dieses dritte Buch, wieder ein Wälzer mit um die 1000 Seiten, habe ich genussvoll gelesen. Zwischendrin brauchte ich wieder ein paar Tage Lesepause, aber gerade die letzten hundert Seiten sind so voller Anspannung, die der Text mir als Leser wunderbar vermittelt. Da war ich gezwungen das Buch zu verschlingen um endlich zu wissen, wie es ausgeht. Dem Autor ist hier eine komplexe Welt gelungen. Gerade den Einstieg in die Geschichte dieses dritten Bandes fand ich auch sehr gelungen. Der Prolog gibt dem Leser sozusagen noch eine Art Überblick über die Geschehnisse in Band 1 und 2. Es werden ein paar Fragen geklärt, aber dennoch wird die Spannung hochgehalten. Als Leser habe ich eine Art Beziehung zu den Figuren aufgebaut. Michael, Peter und Amy, sie wachsen einem Leser ans Herz. Es ist ihre Geschichte und ich als Leser bin der unsichtbare Begleiter ihrer Abenteuer und ihres Lebens. Dem Autor ist mit dieser Trilogie gelungen, mich in diese Welt mit ihrer komplex erzählten Geschichte zu entführen. Es ist eine lebendige Welt, zum Eintauchen als Leser mit Figuren, die einen mitfiebern lassen. Die Vielfalt der Handlungsstränge, die auch dieser Band wieder aufweist, Figuren aus den ersten Bänden, die hier ihr Leben weiterleben, das fand ich sehr beeindruckend zu lesen. Ein unheimlich gelungenes Detail. Eine Geschichte voller Spannung, Action, Fantasie, die mich als Leser gefangen nahm. Es gab eine Stelle in der Geschichte, die mir nicht so gefallen hat und mir zu lang erzählt wurde. Hier wurde eine Figur ausführlich dargestellt. Die passt natürlich in die Geschichte und deren Verlauf, aber mir war es einfach zu ausführlich. Ich muss aber auch sagen, es war wie eine Art Puzzleteilchen, die dem Ganzen der Geschichte das sozusagen perfekte Bild verpasst. Es passt sich perfekt in die Lücke ein, die mir in der Geschichte noch fehlte. Hinten im Buch findet sich eine Personenübersicht, die aber sehr kurz gehalten ist, ich hätte mir vielleicht ein paar mehr Details dazu gewünscht. Eine grandiose Reihe- Lieblingsbuch-Suchtfaktor-Wälzer Alarm- Spannung pur-absolute Leseempfehlung.

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  • Ein würdiger Abschluss

    Die Spiegelstadt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. January 2017 um 08:58

    Der dritte und letzte Teil der Passage-Trilogie ist absolut gelungen und bietet der epischen Geschichte rund um Amy Harper Bellafonte einen würdigen Abschluss. Wie in den ersten beiden Teilen bekommt der Leser eine gut ausgearbeitete und sehr detailierte Geschichte geboten. Der Schreibstil ist nach wie vor großartig, der Autor fürchtet sich weiterhin nicht davor, seine Charaktere leiden zu lassen. Sehr gut!

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  • Ein ausgezeichneter Schluss ziert alles!

    Die Spiegelstadt

    Havers

    12. January 2017 um 16:54

    Der Kreis schließt sich. Nach „Der Übergang“ und „Die Zwölf“ liegt nun mit „Die Spiegelstadt“ der dritte und letzte Band der Passage-Reihe des amerikanischen Autors Justin Cronin vor. Obwohl der Autor zu Beginn einen ausführlichen Rückblick liefert, empfehle ich allerdings, wenn noch nicht geschehen, zuerst die beiden Vorgängerbände zu lesen, damit man ein Gefühl für den Fortgang der Geschichte bekommt und Personen sowie Ereignisse entsprechend einordnen kann.  Es ist die Zeit danach, die Zwölf sind besiegt, die Virals verschwunden, und so langsam kehrt wieder Normalität in das Leben der Menschen ein. Die einen kümmern sich um ihre Familie, die anderen versuchen noch immer das Geschehene auf die eine oder andere Art zu verarbeiten. Vergessen kann niemand, aber man kann gemeinsam den Alltag bewältigen, und das gemeinsame Ziel ist das Erschaffen einer neuen, einer besseren Gesellschaft.  Doch im Verborgenen, weit entfernt, lauert das Verderben. Zero, der Erste, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Von Hass und unbändiger Wut zerfressen, kennt er nur ein Ziel: die endgültige Vernichtung der Menschheit. Und dafür hat er bereits unzählige Gefolgsleute um sich geschart, die nur auf seinen Einsatzbefehl warten. Alles läuft auf den finalen Showdown zwischen Gut und Böse, zwischen Zero und Amy, hinaus… Zwei Aspekte verdienen meiner Meinung nach besondere Erwähnung. Zum einen ist die Charakterisierung der Akteure, ganz gleich, ob sie zu den Guten oder den Bösen gehören, sehr ausführlich und detailliert. Zum anderen ist die Story natürlich exzellent aufgebaut. Die allmähliche Steigerung des Erzähltempos baut Spannung auf, die noch durch zahlreiche Cliffhanger gesteigert wird, dazu kommen die Zeitsprünge und Perspektivwechsel, die für Abwechslung sorgen. Bleibt nur festzustellen, dass Justin Cronin mit „Die Spiegelstadt“ einen gelungenen Abschluss der Passage-Trilogie geschaffen hat.

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  • Finale im Nirgendwo

    Die Spiegelstadt

    NiWa

    07. January 2017 um 16:28

    Die Menschen wagen sich wieder daran, ein richtiges Leben zu führen. Raus aus den Mauern, rein in die Wildnis - denn die Zwölf dunklen Wesen dürften keine Bedrohung mehr sein. Aber in der Ferne gibt es noch einen, den Ersten der Zwölf, der in der Dunkelheit lauert.Es handelt sich um den Abschlussband von Justin Cronins Passage-Trilogie und um ein Finale, das die Vorgängerbände in einem würdigen Abschluss vereint.Im Vordergrund steht der Kampf zwischen Licht und Dunkel, Leben und Tod, die Ewigkeit gegen das Vergängliche, und Amy gegen Zero. Zu Beginn leitet Cronin den Abschlussband mit einer kurzen Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse ein. Diese werden bibelartig in kurzen Sätzen geschildert und ermöglichen dem Leser alles bisher Geschehene Revue passieren zu lassen.Im nächsten Teil macht man sich mit dem Figuren vertraut. Nach Jahren trifft man alte Bekannte wieder, begegnet ihnen, wie sie in ihrem neuen Leben stehen, bekommt ihre Entwicklung und Geschichte erklärt und merkt, dass ihnen etwas Großes bevor steht. Als weitere Hilfestellung ist im Anhang ein Personenverzeichnis beigefügt, das ich doch einige Male in Anspruch nahm.Gleich in diesem Abschnitt der Erzählung habe ich mich richtig wohlgefühlt. Wenn ich an die ersten beiden Bände denke und nun sehe, wo die Protagonisten im Leben stehen, ist es tatsächlich so, als würde man nach Jahren alte Freunde treffen und sich ein bisschen wundern, was aus ihnen geworden ist. Es ist faszinierend zu lesen, wie jeder seinen Platz im weltlichen Gefüge eingenommen hat, wovon sie getrieben werden und was sie sich erträumen, wobei man ahnt, dass es bald zur dunklen Wende kommen wird. Zero nimmt einen wichtigen Part in der Erzählung ein. Wer kann sich noch erinnern, dass es einst mit einem erkrankten Wissenschafter in Bolivien begann? Diesmal erfährt man seine ganze Geschichte, die tragisch, schicksalshaft und sehr emotional zu lesen ist. Die Atmosphäre ist angespannt und gleichzeitig geht die Erzählung oft nur langsam voran. Zeitsprünge und detaillierte Beschreibungen wechseln sich meiner Ansicht nach genau richtig portioniert ab und sie lassen dadurch ein Verständnis für handelnde Personen und Ereignisse zu. Hier muss ich aber auch sagen, dass ich sicher nicht das Gefühl habe, alles wirklich verstanden zu haben. Die Passage-Trilogie ist ein derart episches Werk, das man es vielleicht erst beim zweiten Mal lesen vollständig begreift. Dennoch ist es eine Geschichte die gut zu unterhalten und den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu bannen weiß. Immer wieder driftet man in eine Zwischenwelt ab, die interessant zu lesen ist, aber eigentlich sehr verwirrend war. Denn so richtig habe ich nicht durchschaut, was es damit auf sich hat und ich frage mich im Nachhinein, ob es diese Passagen wirklich gebraucht hat.Dafür gehen der Showdown und das Ende unter die Haut, so wie ich es erwartet hatte. Das Ende der Passage-Trilogie hat mich wehmütig und traurig gemacht. Einerseits, weil es Cronin beherrscht, mit den Emotionen seiner Leser zu spielen, andrerseits, weil ich es nicht glauben kann, dass der Übergang vollzogen ist und es für mich keine Amy im Nirgendwo mehr geben wird.Justin Cronin hat dem Übergang meiner Meinung ein würdiges Ende bereitet, das mich erneut in seinen Bann gezogen hat. Ich glaube, wer bisher gern mit Amy im Nirgendwo gewesen ist, wird auch vom Grande Finale dieses epischen Meisterwerks gefesselt sein.Die Passage-Trilogie:1) Der Übergang2) Die Zwölf3) Die Spiegelstadt

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