Justin Cronin Die Spiegelstadt

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Inhaltsangabe zu „Die Spiegelstadt“ von Justin Cronin

Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...

Das Ende der Passage-Trilogie.. und es ist ein würdiges Ende. Schade... aber Amy, aus Nirgendwo versucht die Welt zu retten

— Ay73
Ay73

Ein Meisterwerk.

— weinlachgummi
weinlachgummi

Phantastisch!Ein wahnsinnig gutes Ende für die Passage-Trilogie!Fünf Sterne und beide Daumen hoch.

— wunder_buch
wunder_buch

Ein bittersüßer Abschluss einer grandiosen, einzigartigen Trilogie!

— Sharyssima
Sharyssima

Einfach super. Spannend und traurig.

— Jannii
Jannii

Eine grandiose Reihe- Lieblingsbuch-Suchtfaktor-Wälzer Alarm- Spannung pur-absolute Leseempfehlung.

— Buchraettin
Buchraettin

Ein würdiger und absolut gelungener Abschluss der Trilogie. Detailreich, brutal und unglaublich fesselnd. Sehr zu empfehlen!

— Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer

Würdiger Abschluss einer grandiosen Trilogie. Spannend, emotional und oft überraschend.

— Even
Even

Wer bisher gern mit Amy im Nirgendwo gewesen ist, wird auch vom Grande Finale dieses epischen Meisterwerks gefesselt sein.

— NiWa
NiWa

Mein Liebesbrief an einen großartigen Trilogie-Abschluss!

— maaraavillosa
maaraavillosa

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  • Die Spiegelstadt - Gelungenes Finale einer besonderen Trilogie

    Die Spiegelstadt
    BiggiBooks

    BiggiBooks

    27. March 2017 um 12:48

    In Band 3 der Passage-Trilogie wird es noch einmal spannend. Nach den Geschehnissen in Band 2 hat sich die Lage zwar deutlich entspannt und die Menschen wagen sich immer weiter hinaus in die vermeintlich wieder sichere Welt.  Doch noch ist die Gefahr durch die Virals nicht gänzlich gebannt. Und wieder sind es Amy und ihr Freunde, die sich der neuerlichen Bedrohung entgegenstellen. Justin Cronin erzählt gewohnt detailreich und ausführlich. Dadurch gewinnen die Charaktere an Tiefe und die ganze Geschichte an Atmosphäre. Alle vermeintlichen Abschweifungen haben zudem irgendwo ihre Berechtigung und auch wenn „Die Spiegelstadt“ sicher keiner Action-Story ist, bleibt eine Grundspannung durchgehend bestehen, so dass man immer weiterlesen möchte. Natürlich ist es traurig sich am Ende von den liebgewonnenen Protagonisten verabschieden zu müssen. Aber Cronin schafft es, die Geschichten der einzelnen Charaktere Stück für Stück so zu Ende zu erzählen, dass man letztendlich gut damit leben kann. Für mich war „Die Spiegelstadt“ ein packender Reihenabschluss, der zwar hier und da etwas verwirrend war, sich aber insgesamt sehr gut angefühlt hat. Mein Fazit lautet daher: Ein toller letzter Band einer besonderen Trilogie!

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  • Spiegelstadt - Ende der Passage-Trilogie

    Die Spiegelstadt
    Ay73

    Ay73

    02. March 2017 um 16:32

    Ein würdiges Ende für die Passage-Trilogie. Es sind ein paar Jahre vergangen, die Virals wurden getötet und die Zwölf gibt es auch  nicht mehr. Es besteht endlich Hoffnung ein neues Leben zu beginnen. Die Kleinstadt Kerrville nutzt diese Chance. Unsere tolle Kämpferin Alicia lebt als Einzelgängerin und schlägt sich durch und man bewundert wieder, wie tapfer sie ist. Peter wird Präsident und ist der Ziehvater von Caleb geworden, aber er vermisst und träumt von Amy. Michael, findet auf seinen Segeltouren ein großes Schiff die Bergesfjord... und in ihm erweckt neue Kraft diese wieder aufzubauen,  nachdem er den Abschiedsbrief des Kapitäns gelesen hat. Sara ist endlich Ärztin und lebt mit ihrem Mann Holis und der Tochter Kate ein zufriedenes Leben. Aber wo ist Amy. Amy und Carter leben in einem Tanker, unter dem Meer... geschützt... sie werden von ihren Freunden unterstützt mit Blut... irgendwo ist noch Zero.. mit ihm begann alles. Und vor Zero müssen sich Amy und Carter schützen.   Das Buch ist so toll geschrieben, wir lesen wie es den einzelnen Charakteren ergangen ist, wie sie jetzt leben, welche Hoffnungen sie haben oder welcher Einsamkeit sie bevor ziehen. Wird es gelingen die Virals endgültig zu verbannen, werden wir den letzten Kampf mit Zero erleben und überleben?? Der Schreibstil war grandios, die Messlatte wieder so hoch gehalten, dass man das Buch wirklich nicht weglegen konnte... schlaflose Nächte...aber ein so würdiger Abschluss.. unglaublich. Die Dankaussagung von Justin Cronin hat mich zu Tränen gerührt... er schrieb, seine Tochter bat ihn, dass er über ein Mädchen schreibt, die die Welt rettet.. und er dankt ihr mit "hier hast du deine Geschichte"... puuhhh...  

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  • Die Spiegelstadt

    Die Spiegelstadt
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    26. February 2017 um 17:13

    * Spoiler frei, Rezi kann gelesen werden, wenn Band 1 und 2 unbekannt* Ich hab mich wahnsinnig auf den Abschlussband der Passage Trilogie von Justin Cronin gefreut. Doch als ich es dann in Händen halten durfte, wollte ich es nicht so recht lesen. Die Geschichte ist so groß, beinhaltet so viele Charaktere. Da hatte ich Angst vor dem Ende und dass es mir vielleicht nicht gefällt. Am Ende war ich zwar traurig, traurig um die Leben, traurig um die Verluste. Aber auch sehr froh darüber, dass ich dieses Meisterwerk beendet habe und eine so tolle Geschichte lesen durfte. Was war die Kindheit anderes als ein Übergang vom Hellen ins Dunkle, das langsame Ertrinken der Seele im Meer von gewöhnlicher Materie?Seite 89 Das Cover ist wieder richtig toll. Zwar einfach und dezent, aber doch sehr einprägend. Über den Titel habe ich mir lange keine Gedanken gemacht, bis es dann im Roman aufgegriffen wurde und rückwirkend finde ich es schön passend. Justin Cronin hat einen besonderen Schreibstil. Dies wusste ich schon, als ich vor 2 1/2 Jahren den ersten Satz von Band 1 gelesen habe, dies und dass es eine großartige Geschichte wird. Den, so dachte ich, so fangen großartige Geschichten an. Ich habe mich nicht geirrt. Cronin hat ein Talent dafür Charaktere zu zeichnen, er beschreibt sie so lebendig, als wären sie Real. Auch ganz alltägliche Dinge beschreibt er auf eine fesselnde Art, sodass keine Langeweile aufkommt. Deswegen erinnerte er mich vom Stil her auch an Stephen King. Dieser Abschluss beinhaltet so einige Charaktere. Da ich niemanden spoilern möchte, gehe ich nicht so genau auf sie ein. Ich kann aber sagen, ich fand sie alle sehr gut dargestellt. Auch bei denen, die ich nicht mochte konnte ich die Beweggründe verstehen. Ja, einer tat mir stellenweise sogar leid. Ans Herz gewachsen sind mir so einige davon. Deswegen habe ich gegen Ende auch ein paar Tränchen verdrückt. Wenn man manche Protagonisten so lange begleitet, ist es fast, als wären sie wirklich und dann tut Abschied nehmen weh. Fast alle Protagonisten finden ein abgeschlossenes Ende, dies hat mir sehr gut gefallen. Dieselben Umstände, die zwei Seelen zueinanderziehen, können sie zugleich auch für alle Zeit auf Armlänge voneinander fernhalten. Darin liegt die Wahrheit über die Liebe und das Wesen der Tragik.Seite 230 Die Geschichte beginnt eher ruhig nach den Ereignissen in Band 2. Es dauert eine Weile bis etwas Spannendes passiert. Dies hat mich aber nicht gestört, da man beim Lesen förmlich merkt, wie sich diese Spannung anstaut. Man weiß, es wird etwas passieren, doch nicht genau was und wann. Zeitlich geht es in die Vergangenheit, aber auch gegen Ende weit in die Zukunft. Dieser Aspekt macht die Geschichte noch größer, da er so zeigt, wie sich alles entwickelt, Generation über Generation. Es wird auch noch mal darauf eingegangen, wie das Virus entstand bzw. es zu der Expedition kam. Dieses Hintergrundwissen fand ich sehr interessant, so wurde alles noch runder. Bei so vielen Handlungssträngen und Charakteren kann man sich leicht als Autor verzetteln, doch hier passte wirklich alles. Die Grundstimmung fand ich irgendwie melancholisch. Es geht sehr viel um das Thema sterben, aber auch um die Liebe, was man auf den ersten Blick nicht vermuten würde. Was macht die Liebe aus einem Menschen. Und wie geht man mit dem Tod um. Das ganze Buch hat auch etwas philosophisches. Fazit: Ein Meisterwerk. Ein würdiger Abschluss einer genialen Reihe. Das Abschiednehmen fiel mir zwar schwer, aber es war auch sehr schön zu lesen, wie sich die Geschichte dem Ende nähert. Trotz der vielen Seiten sehr flüssig zu lesen und keineswegs langweilig. Die Charakterzeichnungen und Entwicklungen sind großartig. Ein Endzeit-Roman mit melancholischer Grundstimmung, in dem es nicht nur um Gemetzel geht, sondern auch um Freundschaft und die Liebe.

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  • Abschluss mit Längen

    Die Spiegelstadt
    Herrmaennchen

    Herrmaennchen

    22. January 2017 um 16:39

    Ein gelungener Abschluss der Trilogie - allerdings ist am Anfang etwas Durchhaltevermögen angesagt. Der Einstieg ist etwas zäh und für einen langen Rückblick braucht man Geduld. Wie bei den vorherigen Bänden ist dieses Vampirfinale nichts für schwache Nerven.

  • Eine grandiose Reihe- Lieblingsbuch-Suchtfaktor-Wälzer Alarm- Spannung pur-absolute Leseempfehlung.

    Die Spiegelstadt
    Buchraettin

    Buchraettin

    20. January 2017 um 07:45

    Eine grandiose Reihe- Lieblingsbuch-Suchtfaktor-Wälzer Alarm- Spannung pur-absolute Leseempfehlung. Achtung es ist Band 3 dieser Reihe. Aufgrund der komplexen Handlung und der Vielzahl der Figuren und der Handlung, die fortlaufend erzählt wird, finde ich es unbedingt notwendig, vorher die anderen beiden Bände gelesen zu haben. Auch dieses dritte Buch, wieder ein Wälzer mit um die 1000 Seiten, habe ich genussvoll gelesen. Zwischendrin brauchte ich wieder ein paar Tage Lesepause, aber gerade die letzten hundert Seiten sind so voller Anspannung, die der Text mir als Leser wunderbar vermittelt. Da war ich gezwungen das Buch zu verschlingen um endlich zu wissen, wie es ausgeht. Dem Autor ist hier eine komplexe Welt gelungen. Gerade den Einstieg in die Geschichte dieses dritten Bandes fand ich auch sehr gelungen. Der Prolog gibt dem Leser sozusagen noch eine Art Überblick über die Geschehnisse in Band 1 und 2. Es werden ein paar Fragen geklärt, aber dennoch wird die Spannung hochgehalten. Als Leser habe ich eine Art Beziehung zu den Figuren aufgebaut. Michael, Peter und Amy, sie wachsen einem Leser ans Herz. Es ist ihre Geschichte und ich als Leser bin der unsichtbare Begleiter ihrer Abenteuer und ihres Lebens. Dem Autor ist mit dieser Trilogie gelungen, mich in diese Welt mit ihrer komplex erzählten Geschichte zu entführen. Es ist eine lebendige Welt, zum Eintauchen als Leser mit Figuren, die einen mitfiebern lassen. Die Vielfalt der Handlungsstränge, die auch dieser Band wieder aufweist, Figuren aus den ersten Bänden, die hier ihr Leben weiterleben, das fand ich sehr beeindruckend zu lesen. Ein unheimlich gelungenes Detail. Eine Geschichte voller Spannung, Action, Fantasie, die mich als Leser gefangen nahm. Es gab eine Stelle in der Geschichte, die mir nicht so gefallen hat und mir zu lang erzählt wurde. Hier wurde eine Figur ausführlich dargestellt. Die passt natürlich in die Geschichte und deren Verlauf, aber mir war es einfach zu ausführlich. Ich muss aber auch sagen, es war wie eine Art Puzzleteilchen, die dem Ganzen der Geschichte das sozusagen perfekte Bild verpasst. Es passt sich perfekt in die Lücke ein, die mir in der Geschichte noch fehlte. Hinten im Buch findet sich eine Personenübersicht, die aber sehr kurz gehalten ist, ich hätte mir vielleicht ein paar mehr Details dazu gewünscht. Eine grandiose Reihe- Lieblingsbuch-Suchtfaktor-Wälzer Alarm- Spannung pur-absolute Leseempfehlung.

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  • Ein würdiger Abschluss

    Die Spiegelstadt
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    17. January 2017 um 08:58

    Der dritte und letzte Teil der Passage-Trilogie ist absolut gelungen und bietet der epischen Geschichte rund um Amy Harper Bellafonte einen würdigen Abschluss. Wie in den ersten beiden Teilen bekommt der Leser eine gut ausgearbeitete und sehr detailierte Geschichte geboten. Der Schreibstil ist nach wie vor großartig, der Autor fürchtet sich weiterhin nicht davor, seine Charaktere leiden zu lassen. Sehr gut!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommt Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmerliste: A AberRushAcida-2Adujaadventurouslyaga2010AglayaAgnes13AleidaaljufaAlondriaANATALandymichihellianna1911AnnaboAnnaKatharinaKathiAnne42AnneMayaJannikaAnni04Ann-KathrinSpeckmannAnrubaapfelkindchen123Arachn0phobiAArgentumverdeAspasiaatsabhasi2Azalee B ban-aislingeachbandmaedchenBeaSurbeckBecky_BloomwoodBeeLubellast01Bellis-Perennisbeyond_redemptionBiancaWoebine174B_iniBioinaBirkentochterblack_horseBlacksallyBluebell2004BlueSunsetbookgirlbook_lover_6booksaremybestfriendsBosniBrixiaBuchgespenstBuechermomente C Caillean79capcolacarathisCarigosCaroasChattysBuecherblog (20/20)CherryGraphicsChrissisBücherchaosChucksterClaudia-MarinaCode-between-linesConnyKathsBookscrimarestricrimesscrumbCWPunkt D daneegoldDarcydaydreamindia78DieBertadiebuchrezensiondigraDion (20/20)divergentDonnaVividownblackangelDreamcatcher13dreamily1Dubdadda E Ela_FritzscheEldfaxiElkeel_loreneelmidiEmotionenEngelchen07engineerwifeEnysBookserazer68Ernie1981Even F _franziiiiiii_faanieFantwordFairy-KittenFeniFjordi93FlamingoFornikafranzziFreelikeaBirdFrenx51Fulden G GelisglanzenteGluehsternchenGrOtEsQuEgst H hannelore259hannipalannihappytannyHenny176Herbstmondhexe959753HeyyHandsomehisterikerHisuiHaruHortensia13 I IamEveIcelegsichundelaineIgelmanu66imago_magistriIMG_1001Isar-12isipisi J Jacky_JollyJadrajala68JamiijanakaJanina84Janna_KeJasBlogjasaju2012Jashrinjenvo82Johanna_TorteJosy-Jule16JulesWhethetherJulia_liestjuli.buecherJulie209 K kalestrakalligraphinKarin_KehrerKasinkatha_strophekatjalovesbookskattiiKayvanTeeKerstinThkingofmusicKleine1984kleinechaotinkleine_welleKleinerKometKnoppersKnorkekn-quietscheentchenKodabaerkornmuhmeKuhni77Kurousagi L LaDragoniaLadyIceTeaLadyMoonlight2012LadySamira091062LaLectureLaMenschLandbieneLarii-MausiLarryPiLaurax3lehmaslenicool11LeonoraVonToffiefeelesebiene27LeseJetteLese-KrissiLeseratz_ 8Lesezirkelleyaxlieberlesen21LilawandelLilli33LimitLesslinda2271lLissyLit-TripLiz_MacSharylizzie123LooooraLostHope2000louella2209Lovely90LrvtcbLuilineLuzi92lyydja M mabuereleMali133marpijemartina400MarveyMary2Mary-and-Jocastamelanie1984MelEMelvadjamia0503miahMiamouMichicornMimasBuchweltMinniMira20MiracleDaymiramiepMiriSeemisanthropymisery3103MissErfolgmiss_mesmerizedMissMoonlightMissSnorkfraeuleinMissStrawberryMissSweety86mistellormondymrc0Mrs_Nanny_OggMurphyS91 N NachtorchideenaninkaNelebooksnemo91NewspaperjunkieNightflowerniknakNisnisnoitaNookinordbrezeNynaeve04 O once-upon-a-timeOnlyHope1990Ophiuchus P Pachi10pamNpardenPaulamybooksandmepeedeePhilipPhiniPiiPinkie31PinocaPippo121PMelittaMPucki60 Q QueenelyzaQueenSize R rainbowlyRitjaRoni88 S sakuSakukosameaSanjewelSarah9070schafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeSchneeeule129SchnutscheschokokaramellSeelensplitter (Blog) (20/20)ShineOnSickSikalSkybabesolveigSomeBodysommerleseSnordbruchSophiiiespozal89StarletStaubfinger12StefanieFreigerichtstefanie_skySteffi1611SteffiZiStehlbluetensteinchen80sternblutsunlightSuskaSxndy_03 T TalathielTalliannaTaluziTamileinTanja13TatsuThe iron butterflyTheBookWormthelauraverseTina2803Tine13Tini_STiniSpeechlesstintentraumweltToniarwTraubenbaerTraumTante U ulrikeu V Valabevalle87vb90Veritas666Vivy_navk_tairenVroniMarsVucha W wampyWaschbaerinwerderanerWermoewewidder1987WilliaWolly X Y YaBiaLinaYolandeYvetteH Z zazzleszessi79

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    • 3646
  • Ein ausgezeichneter Schluss ziert alles!

    Die Spiegelstadt
    Havers

    Havers

    12. January 2017 um 16:54

    Der Kreis schließt sich. Nach „Der Übergang“ und „Die Zwölf“ liegt nun mit „Die Spiegelstadt“ der dritte und letzte Band der Passage-Reihe des amerikanischen Autors Justin Cronin vor. Obwohl der Autor zu Beginn einen ausführlichen Rückblick liefert, empfehle ich allerdings, wenn noch nicht geschehen, zuerst die beiden Vorgängerbände zu lesen, damit man ein Gefühl für den Fortgang der Geschichte bekommt und Personen sowie Ereignisse entsprechend einordnen kann.  Es ist die Zeit danach, die Zwölf sind besiegt, die Virals verschwunden, und so langsam kehrt wieder Normalität in das Leben der Menschen ein. Die einen kümmern sich um ihre Familie, die anderen versuchen noch immer das Geschehene auf die eine oder andere Art zu verarbeiten. Vergessen kann niemand, aber man kann gemeinsam den Alltag bewältigen, und das gemeinsame Ziel ist das Erschaffen einer neuen, einer besseren Gesellschaft.  Doch im Verborgenen, weit entfernt, lauert das Verderben. Zero, der Erste, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Von Hass und unbändiger Wut zerfressen, kennt er nur ein Ziel: die endgültige Vernichtung der Menschheit. Und dafür hat er bereits unzählige Gefolgsleute um sich geschart, die nur auf seinen Einsatzbefehl warten. Alles läuft auf den finalen Showdown zwischen Gut und Böse, zwischen Zero und Amy, hinaus… Zwei Aspekte verdienen meiner Meinung nach besondere Erwähnung. Zum einen ist die Charakterisierung der Akteure, ganz gleich, ob sie zu den Guten oder den Bösen gehören, sehr ausführlich und detailliert. Zum anderen ist die Story natürlich exzellent aufgebaut. Die allmähliche Steigerung des Erzähltempos baut Spannung auf, die noch durch zahlreiche Cliffhanger gesteigert wird, dazu kommen die Zeitsprünge und Perspektivwechsel, die für Abwechslung sorgen. Bleibt nur festzustellen, dass Justin Cronin mit „Die Spiegelstadt“ einen gelungenen Abschluss der Passage-Trilogie geschaffen hat.

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  • Finale im Nirgendwo

    Die Spiegelstadt
    NiWa

    NiWa

    07. January 2017 um 16:28

    Die Menschen wagen sich wieder daran, ein richtiges Leben zu führen. Raus aus den Mauern, rein in die Wildnis - denn die Zwölf dunklen Wesen dürften keine Bedrohung mehr sein. Aber in der Ferne gibt es noch einen, den Ersten der Zwölf, der in der Dunkelheit lauert.Es handelt sich um den Abschlussband von Justin Cronins Passage-Trilogie und um ein Finale, das die Vorgängerbände in einem würdigen Abschluss vereint.Im Vordergrund steht der Kampf zwischen Licht und Dunkel, Leben und Tod, die Ewigkeit gegen das Vergängliche, und Amy gegen Zero. Zu Beginn leitet Cronin den Abschlussband mit einer kurzen Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse ein. Diese werden bibelartig in kurzen Sätzen geschildert und ermöglichen dem Leser alles bisher Geschehene Revue passieren zu lassen.Im nächsten Teil macht man sich mit dem Figuren vertraut. Nach Jahren trifft man alte Bekannte wieder, begegnet ihnen, wie sie in ihrem neuen Leben stehen, bekommt ihre Entwicklung und Geschichte erklärt und merkt, dass ihnen etwas Großes bevor steht. Als weitere Hilfestellung ist im Anhang ein Personenverzeichnis beigefügt, das ich doch einige Male in Anspruch nahm.Gleich in diesem Abschnitt der Erzählung habe ich mich richtig wohlgefühlt. Wenn ich an die ersten beiden Bände denke und nun sehe, wo die Protagonisten im Leben stehen, ist es tatsächlich so, als würde man nach Jahren alte Freunde treffen und sich ein bisschen wundern, was aus ihnen geworden ist. Es ist faszinierend zu lesen, wie jeder seinen Platz im weltlichen Gefüge eingenommen hat, wovon sie getrieben werden und was sie sich erträumen, wobei man ahnt, dass es bald zur dunklen Wende kommen wird. Zero nimmt einen wichtigen Part in der Erzählung ein. Wer kann sich noch erinnern, dass es einst mit einem erkrankten Wissenschafter in Bolivien begann? Diesmal erfährt man seine ganze Geschichte, die tragisch, schicksalshaft und sehr emotional zu lesen ist. Die Atmosphäre ist angespannt und gleichzeitig geht die Erzählung oft nur langsam voran. Zeitsprünge und detaillierte Beschreibungen wechseln sich meiner Ansicht nach genau richtig portioniert ab und sie lassen dadurch ein Verständnis für handelnde Personen und Ereignisse zu. Hier muss ich aber auch sagen, dass ich sicher nicht das Gefühl habe, alles wirklich verstanden zu haben. Die Passage-Trilogie ist ein derart episches Werk, das man es vielleicht erst beim zweiten Mal lesen vollständig begreift. Dennoch ist es eine Geschichte die gut zu unterhalten und den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu bannen weiß. Immer wieder driftet man in eine Zwischenwelt ab, die interessant zu lesen ist, aber eigentlich sehr verwirrend war. Denn so richtig habe ich nicht durchschaut, was es damit auf sich hat und ich frage mich im Nachhinein, ob es diese Passagen wirklich gebraucht hat.Dafür gehen der Showdown und das Ende unter die Haut, so wie ich es erwartet hatte. Das Ende der Passage-Trilogie hat mich wehmütig und traurig gemacht. Einerseits, weil es Cronin beherrscht, mit den Emotionen seiner Leser zu spielen, andrerseits, weil ich es nicht glauben kann, dass der Übergang vollzogen ist und es für mich keine Amy im Nirgendwo mehr geben wird.Justin Cronin hat dem Übergang meiner Meinung ein würdiges Ende bereitet, das mich erneut in seinen Bann gezogen hat. Ich glaube, wer bisher gern mit Amy im Nirgendwo gewesen ist, wird auch vom Grande Finale dieses epischen Meisterwerks gefesselt sein.Die Passage-Trilogie:1) Der Übergang2) Die Zwölf3) Die Spiegelstadt

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    • 9
  • Ein paar Worte zu... Justin Cronin - Die Spiegelstadt (The Passage #3)

    Die Spiegelstadt
    maaraavillosa

    maaraavillosa

    07. January 2017 um 00:10

    Worum geht es? Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ... (via Goldmann) Wie hat es mir gefallen? Vorab wie immer ein Spoiler-Hinweis: da es sich hierbei schon um den finalen Band der The Passage-Trilogie handelt, kann ich dir leider nicht garantieren, dass ich dir ein paar Einzelheiten aus Band Eins und Zwei vorwegnehme. Schau doch deshalb bei Interesse gerne bei meiner ersten Rezension zur Reihe vorbei :-) Mit Die Spiegelstadt endet die The Passage-Trilogie nun unweigerlich. Insgesamt verbringt ein Leser/eine Leserin gut 3000 Seiten mit dieser Geschichte, mich begleitete das große Finale mit seinen 990 Seiten zum Ende dieses Jahres insgesamt acht Wochen. Nicht zuletzt deshalb, weil ich mich einfach nicht von der Geschichte trennen konnte und wollte. Ich bin so mit den Charakteren zusammen gewachsen, dass mir ein Abschied von dieser toll konstruierten Welt zunehmend schwerer fiel, denn Die Spiegelstadt gibt vor allem eins: Hoffnung, für all das Aussichtslose, was über Jahrtausende letztlich nur durch Menschenhand zugrunde gerichtet wurde. Aber auf Anfang. Der zweite Band Die Zwölf der The Passage-Trilogie endete mit einer epochalgleichenden Schlacht. Alicia, Greer, Peter, Amy und alle anderen glauben, die Zwölf, und mit ihnen die Virals, seien besiegt. Der Bann scheint gebrochen, nur ist der Erste, der Ursprung alldessen, Zero, nicht unter den Besiegten zu finden. Das Finale beginnt. Justin Cronin setzt für alle jene, die wirklich lange auf diesen dritten Band gewartet haben, nochmal eine rund neunseitige Zusammenfassung der Geschehnisse in den Prolog. In Protokollform, ein kleiner Hint auf das, was den Leser am Ende erwarten wird. Ich will nicht zu viel verraten, mich hat es aber aus den Socken gehauen! Auch für mich, die die Trilogie erst 2015 für sich entdeckt und auf Anhieb geliebt hat, war dieses Zusammentragen der Geschehnisse eine super Grundvorraussetzung, um einen Fuß in das Finale zu setzen. Nicht zuletzt, weil Justin Cronins Schreibsstil gewohnt gleich blieb und all die melodischen Ausuferungen und Metaphern einem Willkommen zurück-Gruß glichen. Rainer Schmidt hat hier erneut eine zu lobende Übersetzungsarbeit geleistet. Ich war sofort wieder im postapokylptischen Kerrville, Texas. Mit mir weitaus erwachsenere Charaktere, als noch in Die Zwölf. Die Menschen organisieren sich, viele (vor allem politische) Strukturen sind den heutigen, jetzigen sehr ähnlich. Peter ist nun Präsident, Sara geht ihrer Rolle als Ärztin nach, neue Kinder und somit neue Hoffnung sind bereits unterwegs. Mir gefällt vor allem die Idee, mehrere Generationen hinweg zu beobachten. Wie entwickeln sie sich, wohin entwickeln sie sich und unter welchen Umständen? Werden aus ihnen gute oder schlechte Menschen? Was bleibt der Menschheit überhaupt wenn Nichts mehr ist und was lohnt, zu bewahren und wieder aufzubauen? Viele kritisieren bei Justin Cronins Büchern, dass sie so anmutig religiös erscheinen, manche Kapitel wie Bibeleinträge verfasst sind. Für mich macht es gerade den Unterschied zu anderen postapokalyptischen (Jugend-)Büchern: der Mensch glaubt, ob er will oder nicht. Wir schicken tagtäglich Stoßgebete gen Irgendwohin. In uns allen steckt etwas, das hofft, bangt und einfach glaubt. Das ist gar nicht von irgendeiner Religion abhängig, der Mensch kann einfach nicht anders. Kerrville platzte aus allen Nähten. (...) Dieses Konzept war nicht mehr zu halten gewesen, als die Menschen aus Iowa gekommen waren. Die Lebensmittel waren knapp geworden, es hatte einen Run auf Benzin und Medikamente und Probleme mit dem Abwasser gegeben - all die Probleme, die daher rührten dass zu viele Menschen auf zu kleinem Raum zusammengepfercht waren, und Ressentiments gab es auf beiden Seiten mehr als genug.(...) S. 40 Der Mensch glaubt und er hält fest an Dingen, Erinnerungen, Ritualen. So auch in Die Spiegelstadt. Ich finde es ganz großartig, dass sich Cronin am Motiv Geschichte wiederholt sich bedient hat, vor allem Menschheitsgeschichte. Es geht nunmal nicht ohne jemanden, der eine Gemeinschaft an die Hand nimmt und mit ihnen und für sie Entscheidungen trifft, es geht nicht ohne Gelehrte, die Kenntnisse aus der Vergangenheit an eine Gemeinschaft weitergeben, es geht nicht ohne die Heiler und Bauern, es geht nicht ohne die Konstrukeure, die daran pfeilen mehr Lebensraum zu schaffen. Von daher war es für mich nur plausibel, dass Cronin eine Welt baut, die schon über hundert Mal so begonnen hat und dass es immer wieder mit derselben Systematik einhergeht - etwas was wir definitiv aus der Vergangenheit gelernt haben und bis heute zu schätzen wissen (würden wir dies nicht, würden wir es anders machen). Und auch das Motiv des Entdeckers war für mich auch wieder so ein Schlüsselerlebnis beim Lesen selbst. Die Menschen wollen weiterziehen und erkunden, was auf dem Rest der Welt noch ist. Und dafür braucht es Mittel, die neu erfunden werden müssen. Alles, was ich liebte, war mir genommen, und das, was ich nicht liebte, außerdem: mein menschliches Leben. (S. 161) Ich könnte ewig so weiter machen, diese 990 Seiten geben so viel zum Schwärmen her. Aber lasst uns auf die Charaktere eingehen. Ganz besonders einen: Zero. Der "Bösewicht" und "Feind", der er eigentlich nie sein wollte. Cronin erzählt auf über 150 Seiten (das Großkapitel "Der Liebende") wie Fanning aka Zero eigentlich zu Zero geworden ist, aus Zeros Perspektive. Bereits auf der Lesung in Dortmund im vergangenen November erzählte Cronin, dass nur Zero alleine seine Geschichte erzählen kann und dass er sie so erzählen sollte, dass der Leser mit ihm dahinschmilzt. Cronin wollte mit der Figur Zero einen Rhetoriker par excellence erschaffen und das ist ihm sowas von gelungen - diese 150 Seiten erzählt aus Zeros Sicht waren mir mit Abstand die Liebsten! Meine Sympathienskala für Fanning schoss durch die Decke, dieser Charakter hat mich emotional wirklich mitgenommen, selbst wenn er Grauenhaftes getan hat. An dieser Stelle sei auch noch vermerkt, dass ich die Länge und Ausdauer dieser Trilogie auch genau aus diesem Grund zu schätzen weiß. Charaktere können bis zu ihrer Vollendung ausgeschöpft werden und mit jedem Wort, Satz und mit jeder Seite reifen. Ich habe mich jedenfalls auf allen 3000 Seiten nie über ausgiebige Beschreibungen geärgert oder gar gelangweilt. Für mich war es viel mehr, wie einem Maler dabei über die Schulter zu schauen, wie er ein Kunstwerk erschafft. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag und mit nur einem Stein erbaut. Punkt. Gleichsam bekommt der Leser hier nun im dritten Band endlich einen Gesamtüberblick darüber, wie die Zerstörung der Welt überhaupt zustande kam. In den vorangegangenen Büchern wurde vieles ja immer nur angedeutet. Nun endlich kommt die Auflösung, und ja, auch diese passt einfach! Sie ist auch gar nicht so realitätsfremd, wie ich angenommen hatte, eigentlich sogar ziemlich realistisch, mal abgesehen von den Vampiren (die übrigens nicht glitzern!). (...) eine weitere Ruinenstadt in einer Welt voller Ruinen (...) S. 711 Und als Fanning oder dann eben nur noch Zero die letzten Worte sprach, nimmt der Epos also seinen großen Lauf. Den Leser erwartet vor allem nochmal ein großer Showdown, in dem es um Alles und Nichts geht, die Geschichte rollt nochmal alles an Dynamik auf, was sie in sich trägt. Atemlos, aber doch mit bedacht (ich wollte nicht loslassen) las ich diese Zeilen. Cronin scheut auch hier nicht, liebgewonnene Charaktere sterben zu lassen. Nur sie nicht: Bevor sie das Mädchen Von Nirgendwo wurde - das Mädchen, das plötzlich auftauchte, Die Erste Und Letzte Und Einzige, die tausend Jahre lebte -, war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Bellafonte. (Der Übergang - S. 11) Justin Cronin gab dem Leser bereits auf der ersten Seite des ersten Teils Der Übergang dieser Trilogie ein Versprechen, welches er mit Bravur eingehalten hat, deshalb ist das an dieser Stelle auch kein Spoiler per se. Denn es kommt vor allen Dingen auf das Wie an und das hat mich restlos davon überzeugt, dass Cronin ein grandioser Geschichtenerzähler ist, der sein Handwerk versteht! Für mich ist The Passage insgesamt absolut perfekt geendet. Ich hätte mir kein besseres Ende für diesen Epos wünschen können, und Justin Cronin verdient verdammt viel Applaus dafür, dass er so einen krassen roten Faden durch 3000 Seiten Buch laufen hat lassen, und alles nur weil seine Tochter sich mal eine spannende Geschichte vor zehn Jahren von ihm gewünscht hat. Es ist sehr schade, dass die Trilogie noch nicht so bekannt ist, wie es ihr zustünde, andererseits freue ich mich über diesen kleinen Geheimtipp in den Massen der 08/15-Literatur. Für mich gibt es jedenfalls nichts Vergleichbares und ich werde in Zukunft sehr sehr kritisch mit all jenen sein, die an Justin Cronin und seinen Übergang anknüpfen wollen. 5 gigantische Sterne und noch viel weiter!

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  • Großes Finale einer sehr guten Trilogie

    Die Spiegelstadt
    AnnasbesondereWelt

    AnnasbesondereWelt

    02. January 2017 um 17:57

    Endlich ist der dritte Band der Trilogie da!Und ich war wieder gleich gefesselt. Die Geschichte fängt damit an das wir, wie auch im zweiten Band eine kurze Zusammenfassung erhalten, in der Manier eines kirchlichen Schriftstücks. Danach erfahren wir etwas über Zero, den ersten der Zwölf. Wie und wo dieser aufwuchs, wie er zur Schule ging etc. bis zu dem Zeitpunkt als er schließlich zu dem Ersten wurden.Danach gelangen wie zur Gegenwart, die sich 20 Jahre später abspielt. Auch hier erfahren wir wieder jede Menge und das ganze scheint sehr friedlich zu sein, doch der Schein trügt wie man sehr bald feststellen muss....Was ich an dem Buch sehr spannend fand ist der Schluss! Dieser spielt in weiter Zukunft, genauer gesagt 1000 Jahre nach dem Ende der eigentlichen Geschichte, wie auch schon die zwischen Berichte die man in den Vorherigen Büchern lesen konnte. Allerdings gibt es jetzt auch Bilder dazu, das finde ich wirklich sehr sehr cool.Das Buch an sich fand ich wie schon die vorherigen sehr gut geschrieben, sehr spannend und teilweise auch sehr sehr traurig, also eine gute Mischung für ein super Buch!

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    • 3
  • Tolles Finale

    Die Spiegelstadt
    Sandra1978

    Sandra1978

    26. December 2016 um 17:01

    Inhalt Die Virals sind schon seit mehreren Jahren nicht mehr aufgetaucht und die Überlebenden der Virals-Pandemie, die sich jahrelang verschanzt haben, überlegen, ob sie auch wieder außerhalb ihrer Mauern siedeln sollen. Doch es gibt einige Wenige, die nicht daran glauben, dass die Virals wirklich Geschichte sind, und davon überzeugt sind, dass sie wiederkommen. Denn nicht alle sind zu 100% davon überzeugt, dass bei der großen Explosion wirklich alle der "Zwölf" Erzeugervirals zu Tode gekommen sind. In "die Spiegelstadt" werden wir erfahren, wie es zum Ausbruch des Virus kommen konnte, und wie die Zwölf zu denen geworden sind, die sie sind. Und wie immer ist nicht alles nur schwarz oder weiß.  Wird die Menschheit überleben, oder werden die Virals auch noch die letzten Überlebenden auf dem Planeten zermürben und die letzten Festungen zerstören? Michael Fisher ist davon überzeugt, dass das Schicksal ihm in die Hände spielt mit der Bergung eines ziemlich kaputten Riesendampfers und der Vision des Geistlichen todkranken Lucius Greer, der der Überzeugung ist, dass eine unbekannte Insel die Rettung vor den Virals bedeutet.  Doch immer wieder gibt es Rückschläge - und Zero holt zum letzten Schlag aus und scheint unbesiegbar. Beurteilung  Da der Prolog schon 1000 n.V. anfängt, verrate ich wohl nicht zuviel, wenn ich vorwegnehme, dass dieses Buch auf mehreren Zeitebenen spielt: Zum Ersten die Fortsetzung der Geschichte von den Zwölf und den letzten Überlebenden in Amerika, zum anderen die Zeit 1000 n.V., in der die Menschen versuchen, dem tatsächlichen Ursprung und dem Verlauf der Pandemie auf die Spur zu kommen. Die Zeit 1000 n.V. rahmt aber die Hauptgeschichte um 100 n.V. eher nur ein. Allerdings gibt es auch in der Hauptstory Zeitsprünge, da wir der Entstehungsgeschichte von ein paar Individuen der Zwölf und der Entstehungsgeschichte des Virus nachgehen.Mehr will ich dazu nicht verraten. Auch wenn es schon eine Weile her ist, wenn man "die Zölf" und "der Übergang" gelesen hat, kommt man doch sehr schnell wieder in die Geschichte hinein und erinnert sich an vieles, es gibt auch immer wieder Rückblenden, die einem beim Lesen auf die Sprünge helfen. Man kann der Story gut folgen und wie schon in den ersten beiden Bänden versteht der Autor es auch hier meisterlich, die Spannung über die knapp 1000 Seiten hinweg hoch zu halten. Bis zum Schluss weiß man nicht wirklich, wie es ausgeht - nur soviel, es scheint nach diesem Band wirklich und tatsächlich vorbei zu sein. Trotz der Komplexität der ganzen Geschichte kann man dem Verlauf gut folgen, und die Charaktere sind so toll beschrieben und vielseitig, dass sicherlich jeder Leser einen Protagonist findet, auf dessen Seite er sein kann. Und es gibt einige Protagonisten in diesem Buch. Man kann sogar Sympathien für einen der Zwölf entwickeln :-) Sehr spannend finde ich, dass die Geschichte des Virus der Nachwelt als eine Art heilige Schrift überliefert wurde und diese auf dieser Basis versuchen müssen, herauszufinden, was wirklich passiert ist. Toll gemacht ist der Zeitsprung in die "Neuzeit" am Schluss, die in Form eines Diavortrags auf einer Forschungstagung auf die Zeit 100 n.V. zurückblickt - der Leser liest quasi eine wissenschaftliche Abhandlung über eine 1000 Jahre vergangene Zeit mit dem Wissen (aus den Büchern), was tatsächlich abgelaufen ist.  Bleibt mir nur zu sagen, ganz tolles Finale, hat sich auf jeden Fall gelohnt! Dafür gibt es natürlich 5 Sterne.

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    • 2
  • Geniales Endzeit-Epos

    Die Spiegelstadt
    Elfendy

    Elfendy

    18. December 2016 um 18:29

    Dies ist der finale Teil des genialen Endzeit-Epos um Amy, das Mädchen aus dem Nirgendwo, und seine Gefährten, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Welt zu retten. Wie auch in den ersten beiden Bänden, umfasst auch dieser eine sehr lange Zeitspanne. Das Buch beginnt zu einer Zeit, wo die Virals das Angesicht der Erde verlassen haben und die Menschen in der Hoffnung leben, sich wieder ein normales und angstfreies Leben aufbauen zu können. Sie verlassen langsam ihre sicheren Festungen und siedeln sich außerhalb der Stadtmauern an. Doch der friedliche Schein ist trügerisch. Denn Zero, der Eine, der Erste, der Vater und Schöpfer der Zwölf lauert noch da draußen und schwört blutige Rache. Wir treffen hier auf bekannte und lieb gewonnene Charaktere, die 25 Jahre nach der letzten Viral-Sichtung zwar etwas in die Jahre gekommen, aber dadurch nicht weniger interessant sind. Hier sind auch wieder aus jeder Bevölkerungsschicht Menschen dabei, die ganz unterschiedliche Rollen spielen und dadurch einen totalen Rundumblick auf das gesamte Szenario zulassen. Die große Zeitspanne, in der die Geschichte spielt, zahlreiche Charaktere und einige Ortswechsel können verwirrend wirken. Hat man sich jedoch einmal in die Welt Justin Cronins hinein gefunden, will man sie am liebsten nicht mehr verlassen. Der Autor zieht einen von der ersten bis zur letzten der knapp 3000 Seiten dieser überwältigenden Trilogie in seinen Bann und überzeugt mit jeder Zeile, jedem Satz, jeder Seite. Es ist zu keiner Zeit jemals langweilig, langatmig oder sinnlos ausgeweitet. Der Autor braucht einfach die volle Anzahl an Seiten, um seine Welt so absolut komplex und bild- sowie wortgewaltig darzustellen. Sämtliche Charaktere sind unheimlich authentisch und durchdacht, das Szenario wahnsinnig bedrohlich, beängstigend und menschenfeindlich. Die Auflösung, das Ende, dieses Finale ist seinen Vorgängern ebenbürtig und führt die Geschichte Amys und ihrer Gefährten zu einem würdigen Ende. Dabei besticht es auch wieder durch einen phantastischen Schreibstil und ist wirklich absolut grandios und lesenswert!

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  • Ein packendes Finale!

    Die Spiegelstadt
    LeseBlick

    LeseBlick

    13. December 2016 um 14:04

    InhaltsangabeDie Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen.Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit...Meine MeinungWie ich haben bestimmt auch einige andere auf diesen Showdown gewartet. Nach dem zweiten Band „Zwölf“ hatte ich noch gar keine Vorahnung, in welche Richtung Justin Cronin seine Reihe lenken wird, umso gespannter war ich auf den dritten Teil der Reihe. „Die Spiegelstadt“, ein Titel, der dem Leser von vornherein auch sehr wenig verrät. Band 3 tritt allerdings wieder mit einem Cover in Erscheinung, welches mir besser gefällt, als das zum zweiten Band. Meiner Meinung nach hätte auf allen drei Bänden Amys Gesicht abgebildet sein können.Die Einleitung, in Form von Bibeltexten, ist wieder gleichzeitig ein Blick in die Vergangenheit. Diese Lösung, die der Autor hier gewählt hat, finde ich grandios. Er bringt die wichtigsten Fakten aus Band 1 und 2 auf den Punkt. Mir haben sie insofern ausgereicht, dass ich mich wieder gut orientieren konnte.Zu Beginn begegnet man vielen bereits bekannten Charakteren und das Wiedersehen war toll. Alle Leser, die diese Reihe ebenso lieben, werden sich hier gleich wieder sehr wohl fühlen.Die Virals sind weg. Und das Leben geht weiter.Cronin lässt den Leser hier im Schwebezustand und täuscht eine Welt vor, die sich in Sicherheit wiegen kann. Aber wie der Klappentext bereits verrät, hat DER ERSTE Zero da einen ganz anderen Plan mit der übriggebliebenen Menschheit.An Charakteren konnten mich in Band 3 vor allem das Geschwisterpaar Sara und Michael Fisher begeistern. Sara geht als gelernte Krankenschwester mittlerweile dem Job der Ärztin nach und Michael verlässt seine geliebten Menschen und bereitet sich darauf vor, woran bis dato kein Mensch denken mag.Er findet ein Schiff und will dieses im Stil der Arche Noah nutzen, um vor der Rückkehr der Virals in Sicherheit zu kommen.Justin Cronin‘s grandioser Schreibstil wurde mir vor allem wieder vor Augen geführt, als SIE zurückkamen. Beginnt das Buch sehr ruhig, gab es ab einem bestimmten Punkt diese unterschwellige Spannung. Geschickt lässt er kleine Szenarien in seine Geschichte einfließen, die nach und nach wieder zu etwas Großem werden. Band 3 ist ein Lauf gegen die Zeit. Spannend, actionreich und ein Punkt, der mir aus Band 1 und 2 nicht in Erinnerung geblieben ist, Cronin spielt mit den Emotionen des Lesers. Einfach ganz großes Kino.Die verschiedenen Settings im Buch waren wieder sehr bildhaft beschrieben und passen einfach perfekt in diese Reihe.Nicht nur ich, ich denke auch, dass andere Leser in eine ganz andere Richtung gedacht haben, wie Cronin dieses Meisterwerk zu Ende bringen wird. Dennoch hat er ein ehrwürdiges Finale erschaffen und er lässt mich glücklich und traurig zugleich zurück. Denn nun hat diese Reihe ein Ende gefunden.Vor Jahren hätte ich niemals gedacht, dass diese Reihe etwas für mich hätte sein können, denn ich bezeichne mich nicht als Sci-Fi- oder Dystopie-Leserin, und dennoch konnte die Reihe mich völlig fesseln.Danke an den Autor für diese ganz besondere Reise ins Nirgendwo.Ich freue mich auf mehr Justin Cronin.Mein FazitMit diesem Band geht eine besondere Reihe zu Ende und der Autor erschafft wieder eine Welt, die bildlich genau vor einem abläuft. Vor allem den Tempoanzug im letzten Band der Reihe fand ich perfekt. Man kann dieses Buch nur schwer wieder aus den Händen legen!Absolute Leseempfehlung.

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  • Gelungener Abschluss der Passage-Trilogie

    Die Spiegelstadt
    bieberbruda

    bieberbruda

    10. December 2016 um 22:09

    Mit "Die Spiegelstadt" erscheint nun endlich der lang ersehnt dritte Band der "Passage-Trilogie". Auch wenn das Buch nicht an den herausragenden ersten Band herankommt, liefert Cronin einen gelungenen Abschluss der Reihe.Inhalt:Nach den Ereignissen aus "Die Zwölf" kehrt Ruhe in Kerrville ein. Die Virals scheinen endgültig besiegt und es werden Pläne für das Leben außerhalb der sicheren Mauern geschmiedet. Doch der ruhige Schein trügt: Die Zwölf wurden zwar besiegt, aber Fanning bzw. Zero hat überlebt und sinnt auf Rache! Nur Amy kann ihn jetzt noch aufhalten...ein erbitterter Kampf um das Überleben der Menschheit beginnt!Meine Meinung:Nach der langen Wartezeit hatte ich zunächst bedenken, dass der Einstieg sehr holprig wird. Zum Glück hat Cronin vorgesorgt und gibt anhand eines "Evangeliums" eine Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse aus "Der Übergang" und "Die Zwölf". Das ist übrigens nicht die einzige Anspielung auf die Bibel...beispielsweise erinnert die Bergensfjord an die Arche Noah.Genauso wie die Bewohner von Kerrville lullt Cronin den Leser zunächst ein und beschreibt den Alltag der Menschen und deren Pläne für die Zukunft - bis auf die ersten unheilverkündenden Anzeichen auf die wiederkehrenden Virals.Danach gibt es einen Cut und auf knapp 200 Seiten (!) erhält der Leser einen Einblick in das Leben des jungen Fanning, die dramatische Entwicklung seiner großen Liebe sowie den Moment seiner Verwandlung im bolivianischen Dschungel. Dieser sehr ausführliche Ausflug mag den einen oder anderen Leser vor den Kopf stoßen - mich hat es aber sehr gefesselt und ich hätte mir sogar noch mehr Details zu seinem Leben und vor allem den Ereignissen im Dschungel gewünscht!Wieder zurück im Geschehen bricht das Chaos los - die Virals sind tatsächlich zurück und auch Alicia taucht wieder auf. Merkwürdigerweise hatte ich an dieser Stelle Probleme, mich wieder auf die Geschehnisse einzulassen, da der Wechsel zwischen dem Fanning-Teil und der Fortsetzung in Kerrville wieder ein harter Cut ist.Die Ereignisse spitzen sich immer weiter zu und enden in einem fast schon bombastischen Kampf gegen Zero. Der ausführliche Epilog hat mir gut gefallen und ließ mich etwas melancholisch zurück: Eine meiner Lieblingsreihen hat jetzt ein Ende gefunden.Ich ziehe dennoch einen Stern ab, da das Buch einfach nicht mit dem herausragenden "Der Übergang" mithalten kann - die düstere und beklemmende Atmosphäre hat Cronin dieses mal leider nicht erschaffen können. Zudem blieben einige Fragen unbeantwortet und das Verhalten der Charaktere war auch nicht immer wirklich nachvollziehbar.Fazit:Ein gelungener Abschluss der Passage-Trilogie. Eindringlich, komplex und überraschend: Die Spiegelstadt kann zwar nicht mit dem herausragenden "Der Übergang" mithalten, aber ich vergebe dennoch gerne 4 Sterne.

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