Justin Cronin Die Spiegelstadt

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Inhaltsangabe zu „Die Spiegelstadt“ von Justin Cronin

Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre Schreckensherrschaft ist vorüber. Die Überlebenden wagen sich aus ihrer ummauerten Zuflucht. Auf den Ruinen ihrer alten Welt wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Vater der Zwölf, Träger des Virus. Erfüllt von Rachedurst will er die Menschheit endgültig auslöschen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten: das Mädchen aus dem Nirgendwo, das schon einmal das Schicksal der Menschen bestimmt hat. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...

Es hat sich in diesem Teil doch sehr gezogen, da waren viele Stellen, die man hätte streichen können.

— JennaLightwood77

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  • Die Spiegelstadt - Der Endkampf der Virals gegen die Menschheit

    Die Spiegelstadt

    inourfaults

    31. January 2018 um 20:04

    Ich möchte mit den Charakteren starten. Ehrlich gesagt muss Ich mich zwingen, mich an meine Gliederung zu halten... Ich habe so viel zu sagen!Also... CharaktereAm Ende von Band 2 »Die Zwölf« geht man vom Tod der meisten der Zwölf, sowie von Brad Wolgast aus. Amy tritt in die Verwandlung, Alicia ist fort.Im letzten Band kommen oft große Zeitsprünge vor, so geht es anfangs um die Wiedereingliederung aller Menschen, die Entwicklung der Zukunft. Aus wenigen Einzelnen werden hunderte Tausend Menschen.Peter Jaxon, Sara Wilson, Hollis Wilson, Michael Fisher, Alicia Dornadio (auch »Blades«), Timothy Fanning (»Zero«) und Amy Harper Bellafonte, das Mädchen von Nirgendwo.Die Einteilung der Kapitel war übrigens sehr hilfreich, muss ich an diesem Punkt mal sagen. Es gab ganze 14 Kapitel, jedes passend benannt. So beginnt in Kapitel 2 »Der Liebende« die Geschichte von dem Ersten aller, von Timothy Fanning (Uns eher bekannt als »Zero«).Wie wird aus einem Menschen aus einer Kleinstadt, Sohn liebender Eltern, erfolgreichem Mann - ein so herzloses Wesen? Der Erste Viral?Wir kennen seine Geschichte vorerst nur sporadisch. Ja, er war der Freund von Jonas Lear und eigentlich nicht als Versuchsobjekt ausgewählt worden. Nun, die Geschichte war teils wirklich sehr langatmig und hat mich zwischenzeitlich auch nicht gerade zum lesen motivieren können, aber wie das eben so ist mit der Trilogie: Alles hat seinen Sinn. »Stadt der Erinnerungen, Stadt der Spiegel. Bin ich allein? Ja und Nein. Ich in ein Mann mit vielen Nachkommen. Sie liegen im Verborgenen. Einige sind hier- diejenigen, die diese Insel einst ihr Zuhause nannten. Sie schlummern unter der Straßen der vergessenen Metropole. Andere liegen anderswo, meine Botschafter, die auf ihren letzten Einsatz warten. Im Schlaf werden sie wieder sie selbst, im Traum leben sie ihr menschliches Leben noch einmal. Welche Welt ist die reale? Nur wenn sie erregt sind, löscht der Hunger sie aus und übernimmt sie ganz, ihre Seelen ergießen sich in meine, und ich lasse sie, wie sie sind. Das ist die einzige Gnade, die ich zu bieten habe.« (Eins meiner Lieblingszitate)Wirklich animieren zum Weiterlesen konnte mich die spätere Handlung.Der Angriff der Virals. Ihr haltet das vielleicht für einen Spoiler, nicht wahr? Aber erinnert Euch: Zu Beginn der Bücher, sowie zwischenzeitlich erhalten wir Inhaltsangaben und Forschungsunterlagen der University of New South Wales, Indo-Australische Republik. Was auch heißt: Die Menschheit überlebt!Weshalb ich kurz über diese Aspekte sprechen möchte. Die wissenschaftlichen Unterweisungen die wir erhalten, sind grandios beschrieben und wirklich nachvollziehbar. Eine Nebensache, die für mich das Ganze nochmal ein bisschen pushen konnte.Ist euch übrigens aufgefallen, dass der Autor wirklich Freude am Wasser lassen empfinden muss? Es ist wirklich zum schießen, Zitate wie folgendes, findet man so unglaublich häufig und sorgten für gute Lacher:»Und die Bedürfnisse des Körpers: Die Welt mochte untergehen, aber vorher musstest du noch pissen.« Zum Autor!Justin Cronin schreibt so unglaublich, da musste ich mich informieren was er noch so geschrieben hat: Und man sehe, leider hat er nichts Nennenswertes neben dieser Trilogie geschrieben. Leider, leider. Aber eine Verfilmung für eine Serie ist wohl bereits in Arbeit, man darf sich freuen.Kommen wir zum letzten Aspekt meiner Rezension. Die zusammenfassende Beurteilung aller drei Bände. Tatsächlich hatte ich nie ganz die Idee wie das Ende kommen würde, wie weit unsere Lieblingsfiguren uns begleiten dürfen und in wiefern die Welt sich entwickeln würde.Aus einer Idee eines Forschers, der Eingreifung des Militärs bis hin zur Apokalypse und nahezu vollständiger Ausrottung der menschlichen Rasse. Über Liebe, Geschichte, Gewalt, Unterwerfung und Trauer. Diese Trilogie hat mich seelisch an einen ganz tiefen Punkt gebracht. Mein Fazit:»Die Spiegelstadt« ist vielleicht nicht gleich der Pageturner den man sich wünscht, aber man wird in so kurzer Zeit glücklich gemacht, verletzt und zu tiefst berührt wie in keiner Reihe die ich bislang gelesen habe.Es ist eine Reihe, die ich auch in Jahren noch in Erinnerung haben werde und es hätte 5000 Seiten haben können, meine Meinung bliebe die selbe.Es gibt nur die eine Wertung für diesen Roman, diese Trilogie - und das sind volle 5 von 5 Sternen.

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  • Atemberaubend und ein grandioses Finale

    Die Spiegelstadt

    xdemon_hunterx

    30. January 2018 um 23:13

    Eine Welt geht zu Ende....das passt zum Inhalt des Buches als auch zu meiner Gefühlswelt. Der letzte Teil der Trilogie hat einfach alles nochmal getoppt und alle Bände werden mir so stark in Erinnerung bleiben.Klappentext: Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen.Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ... Meine Meinung:Es fällt mir so unglaublich schwer, über das Buch was zu sagen, was nicht spoilert oder aus „Oh Gott das ist alles so toll und ich liebe es“ besteht.Der finale Teil endet, wie nicht anders zu erwarten mit einem epischen Endkampf, der kein Auge trocken lies und mit jeglicher Art von Emotionen spielt.Zu Anfang muss ich ehrlich zugeben, dass mich das Buch nicht so gepackt hat. Es laufen mehrere Handlung parallel und jeder Charakter lebt praktisch nur für sich und in seiner Stadt, sodass dieser Zusammenhalt, wie man ihn vom ersten Band kennt, verloren geht. Des weiteren erfährt man mehr über das Leben von Zero. Wie er war, bevor er so geworden ist, wie er jetzt ist. Seine Story ist ebenfalls sehr emotional und ergreifend und man bekommt teilweise schon ein bisschen Mitleid mit ihm.Der wahre Twist, und das ist der Punkt gewesen, wo das Buch mich wieder komplett in seinen Bann gezogen hat, beginnt mit einem Angriff der Virals. DER Angriff. Es wahr über so viele Jahre ruhig und nun beginnt der Krieg und bringt Zerstörung mit sich. Aber durch den Krieg gibt es auch Wiedersehen zwischen Charakteren aus dem ersten Buch und das hat mich einfach so glücklich gemacht. Man hat sich einfach zusammen mit den Charakteren weiterentwickelt. Wie auch in den vorherigen Büchern, sterben wieder viele Figuren und mich hat es emotional zerstört, aber damit hab ich gerechnet. Das Ende hat mich wirklich überrascht und lässt dennoch so viele Fragen offen, auf die ich doch so gerne eine Antwort hätte.Mein Fazit:Perfekt. Einfach perfekt. Der Schreibstil, diese Welt die Cronin geschaffen hat ist grandios und kaum in Worte zu fassen. Trotz des etwas langatmigen Anfangs liebe ich das Buch so sehr und ich könnte noch weitere tausend Seiten lesen.Diese Geschichte ist etwas ganz besonderes und spezielles, was man meiner Meinung nach nur verstehen kann, wenn man es selbst gelesen hat. Ich könnte jetzt noch so weiter machen und Liebesbekundungen an dieses Buch aussprechen aber ich lasse einfach folgendes Zitat sprechen: „Vielleicht also war das wirklich alles, was zählte. Einfach am Leben zu sein und zu lieben und wiedergeliebt zu werden – vielleicht war das genug.“

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    • 3
  • Ein gebührender Abschluss, aber nicht ohne Schwächen

    Die Spiegelstadt

    Tialda

    26. November 2017 um 17:48

    In „Die Spiegelstadt“ findet Justin Cronins Trilogie um das Ende der Zivilisation nach mehr als sechs Jahren ein Ende. Leider liegt Band 2, „Die Zwölf“, bereits mehrere Jahre zurück und so hat die Story bei mir nicht den Eindruck hinterlassen, der eventuell möglich gewesen wäre, hätte ich die Reihe am Stück gelesen. Im Prolog, der etwa 1.000 Jahre nach dem Ausbruch des Virus spielt, wird die bisherige Story als Auszug eines geschichtlichen Protokolls nacherzählt. Die Ausdrucksweise ist dabei der in der Bibel ähnlich und der Rückblick hat mir geholfen, mich zumindest im Groben an die bisher stattgefundenen Ereignisse zurückzuerinnern. Die eigentliche Story, um die es in „Die Spiegelstadt“ geht, spielt aber 900 Jahre früher, also 100 Jahre nach dem Ausbruch und acht Monate nach der Befreiung der sogenannten Homelands. Nachdem ich durch den Prolog schon auf das Kommende eingestimmt wurde, haben mich die ersten hundert Seiten völlig geflasht. Cronins Schreibstil ist zu Anfang des Buches so abgefahren episch – hier wusste ich wieder, was mich an den beiden Vorgängerbänden so fasziniert und gefesselt hatte. Selbst kleinste alltägliche Handlungen kann Cronin so beschreiben, dass sich der Leser fühlt, als beobachte er etwas Monumentales. Allerdings flaute dieser gewohnte Schreibstil ab etwa der Hälfte des Buches immer weiter ab, sodass ich am Ende tatsächlich froh war, endlich fertig zu sein. Das hat mich schon enttäuscht. Die Story zusammenzufassen, ohne zu spoilern, ist nicht so leicht. Es wird auf mehreren Zeitebenen und in ebenso vielen Handlungssträngen erzählt, wobei am Ende natürlich alles zu einer finalen Szene zusammengeführt wird. Man kann es sich schon denken – die Virals kehren zurück, um für Zero in die letzte Schlacht zu ziehen, und die Menschen geraten, in ernsthafte Schwierigkeiten, da sie sich mittlerweile außerhalb der schützenden Mauern angesiedelt haben. Allerdings rechnen wenige bereits mit der Rückkehr und einer der Hauptcharaktere arbeitet wie besessen an einer Fluchtmöglichkeit. Was ich definitiv am spannendsten fand, war der Rückblick in Zeros Vergangenheit, durch den sich der Ausbruch des ganzen Unglücks 100 Jahren zuvor endlich erklärt. Warum das Buch trotzdem nur drei von fünf Sternen von mir bekommt? Es ist zu viel. Zu viele Handlungsstränge, zu viele Zeitebenen, zu viel von allem, während der Schreibstil immer mehr nachlässt und mich irgendwann gar nicht mehr packen konnte. Irgendwie schade. Trotzdem sollte man sich das Buch nicht entgehen lassen, wenn man bereits die ersten beiden Bände gelesen hat. Die Trilogie wird mit „Die Spiegelstadt“ auf jeden Fall rund abgeschlossen. Fazit: Ein gebührender Abschluss, bei dem keine Fragen offenbleiben. Leider lässt der epische und spannende Schreibstil gegen Ende immer mehr nach.

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  • Gelungener Abschluss

    Die Spiegelstadt

    PatriciaWalter

    04. November 2017 um 23:14

    Ein toller Abschluss der Trilogie! Auch dieses Buch hab ich förmlich verschlungen. Hammer Story, geniales Ende und einfach klasse geschrieben!

  • Tolles Ende - Trotz Schwächen

    Die Spiegelstadt

    Lee-Lou

    06. October 2017 um 15:54

    Auch in diesem Teil gibt es zu Beginn eine geschichtliche Zusammenfassung, was vieles sehr erleichtert. Aber auch Cronins Längen kommen hier nicht zu kurz. Da es auch den dritten Band als ungekürztes Hörbuch gibt, stand für mich von vornherein fest, dass ich mir den Inhalt weiterhin von David Nathan vorlesen lasse. Etwas skeptisch war ich allerdings, als ich gesehen habe, dass Nathan mit Dietmar Wunder liest und habe mich gefragt, wie das gehen soll. Als der Wechsel dann auch kam, war ich sehr positiv begeistert. Wunders raue Stimme, die einem eine richtige Gänsehaut verleiht und mich immer wieder daran denken ließ, dass ich mir wohl tatsächlich in die Hose machen würde, wenn Zero mit dieser Stimme zu mir sprechen würde. Hin und wieder gab es Richtung Ende auch ein paar Wechselfehler zwischen den beiden Herren... aber dennoch nicht weiter tragisch. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass mir der Teil, den Dietmar Wunder übernommen hat, viel besser gefallen hat als der Rest. Obwohl dieser wirklich nicht schlecht war. Im Gegenteil. Es lag auch nicht daran, dass Wunder mich überraschend so begeistert hat. Aber die Perspektive, die hier aufgegriffen wird, hat mich gepackt.  Wäre der gesamte Inhalt vom letzten Band so geschildert worden, hätte ich Die Spiegelstadt wohl inhaliert! Wenn man mit der Passage-Trilogie beginnt, muss man auf jeden Fall am Ball bleiben, da man sonst schnell aufgrund der immer wieder auftauchenden Längen, den Zusammenhang verliert. Immerhin hat man hier knapp 3000 Seiten vor der Nase. 😀 Während dem Lesen/Hören habe ich mich ab und an gefragt, ob man den Inhalt nicht verfilmen könnte, da er hierfür wirklich hervorragend geeignet wäre. Lt. moviepilot ist tatsächlich eine Verfilmung für 2019 geplant. Ridley Scott besitzt bereits die Rechte. ...  Trotz einiger Schwächen eine wirklich tolle Geschichte, die den Leser auf eine nur schwer vergleichbare Reise mitnimmt!

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  • Grandioses Finale der Passage Trilogie

    Die Spiegelstadt

    SichelMond

    17. September 2017 um 09:47

    ACHTUNG SPOILER!!!Genialer Abschluss der Passage Trilogie von Justin Cronin. Episch, sprachgewaltig und absolut phänomenal. Die zwölf sind vernichtet und mit ihnen ihre Virals. Die Menschen verlassen ihre schützenden Mauern und versuchen ein neus Leben aufzubauen. Sie suchen die zerstörten Städte auf und siedeln sich wieder an. Stets darum bemüht die Schrecken des Virus hinter sich zulassen und neu beginnen zu können. Doch da gibt es noch den EINEN. Zero, der Erste. Verborgen im zerstörten New York, fristet er ein Dasein in der Grand Central Station im reich seiner Erinnerungen. Einstmals Tim Fanning, ein grandioser Wissenschaftler und nun von seinen dunklen Erinnerungen und dem Virus beherrscht. Peter Jackson zieht Caleb den Sohn seines Bruders wie einen eigenen Sohn gross. Er hat sich von der Armee abgewandt und erfreut sich an einem einfachen Leben. Sara, mittlerweile Ärztin hat Hollis wiedergefunden und lebt ein hartes aber zufriedenes Leben. Wie durch ein Wunder hat sie in Die Zwölf ihre Tochter Kate gefunden. Kate ebenfalls schon erwachsen, verheiratet mit Bill, einem nichtsnutzigen Spieler und Mutter zweier hübscher Mädchen. Lish, Alicia Donadio, nicht Mensch nicht Viral zieht mit Soldier, ihrem treu ergebenen Pferd durch die Lande auf der Suche nach Frieden. Sie begräbt Rose, ihr kleines Mädchen welches nur ein paar Stunden leben durfte und zerbricht fast daran. Michael, ehemals Akku, fährt mit seiner Nautilus immer weiter auf den Ozean hinaus ebenso auf der Suche nach Ruhe und Frieden. Das Virus scheint besiegt zu sein doch alle haben ihre inneren Geister zu bekämpfen. Amy das Mädchen von Nirgendwo, zum Viral geworden im Kampf gegen die Zwölf. In ihren Gedanken verbunden mit Carter und auf einem gestrandeten Schiff verborgen wird sie aufrecht erhalten. Zeros leben wird detailliert dargestellt. Beginnend mit seiner Annahme in Harvard begeben wir uns auf eine reise durch sein Leben. Eine unerfüllte Liebe und tiefgehende Freundschaft wird hier detailliert dargestellt sowie eine alles bestimmende Enttäuschung die letztendlich Tim Fannings zu Zero werden lässt. Die Menschen fangen wieder an zu siedeln und Caleb ist mittlerweile verheiratet mit Pim und Vater von Theo. Sie gehen in die Outlands um ein neues Leben zu beginnen. Doch Zero hat andere Pläne für die Menschheit. Er, der ERSTE entsendet seine Virals und langsam werden die Kolonien heimgesucht von den Virals. Keiner rechnet mehr damit und als die schreckliche Wahrheit gewiss wird ist es fast zu spät. Amy wird aus ihrem Dasein befreit und durch Peter wieder zum Mensch gemacht und Lish versucht den Kämpfern klar zu machen das ein Kampf gegen Zero und seine Armee zwecklos ist. Amy ist es die Zero haben möchte. Die Kolonie, in welche sich die Reste der Menschheit zurückgezogen hat kann nicht verteidigt werden und letztendlich bleibt ihnen nur noch eins, die Flucht auf die Bergensfjord. Ein Passagierschiff welches die letzten 20 Jahre von Michael in Stand gesetzt wurde. Mit der Bergensfjord wollen sie auf eine Insel gelangen wo sie ein neues Leben beginnen wollen ohne der Gefahr der Virals ausgesetzt zu sein. Das Buch detailliert zu beschreiben würde Stunden dauern und die Anschläge würden nicht reichen. Die ersten Hundert Seiten ist ein Rückblick auf die einzelnen Charaktere. Dieser Rückblick ist auch nötig und sehr hilfreich da Justin Cronin in jedem der drei Bücher sehr detailliert geschrieben hat so das man die einzelnen Handlungsstränge unmöglich behalten kann. Der Einstieg in das Buch liesst sich sehr langsam und es ist kein Buch was man einfach mal so nebenher lesen kann. Es gibt immer wieder Perspektivenwechsel und grosse Zeitsprünge. Sehr viele Kapitel sind Zero gewidmet, bzw. die Entstehung von Zero. Diese Kapitel habe ich sehr erfrischend gefunden. Eine Abwechslung zu der verworrenen Welt und Zeit nach dem Virus. Keine Sprünge von einem Charakter zum Anderen. Sehr tolle Darstellung der jungen Jahre von Tim an der Harvard Universität. Geprägt von Selbstfindung, Freundschaft, Verlusten und der grossen Liebe. Man lernt Zero kennen und auch die Hintergründe warum er zu Zero wurde. Warum Grand Central so eine bedeutende Rolle spielt wird sehr schön beschrieben. Trotz der fast tausend Seiten habe ich das Buch sehr schnell gelesen. Der Anfang war etwas zäh, jedoch unausweichlich wenn man nicht total in der Verwirrung der einzelnen Charaktere untergehen wollte. Wie man es von Cronin gewöhnt ist gibt es keine schnellen und oberflächlichen Beschreibungen. Verschachtelte Sätze, Beschreibungen bis ins kleinste Detail sind auch in diesem Buch an der Tagesordnung. Nicht immer nötig, jedoch macht dies meiner Meinung nach einen Grossteil des Charme des Buches aus. Der Epilog vom Buch war für mich jedoch wirklich sehr langweilig. Hätte man schneller abhandeln können. Alles in allem ein genialer Abschluss der Trilogie wenn auch manchmal etwas langatmig. Sehr detailreich und sehr gut ausgearbeitet wenn auch zeitweise verwirrend. Der Leser muss sich sehr auf dieses Buch und die Geschichte konzentrieren um sich nicht in den Verwirrungen zu verlieren. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung die auf Dystopie mit einem Anteil Fantasy stehen. Jedoch empfehle ich die drei Bücher sehr kurz hintereinander zu lesen um nicht den Faden zu verlieren. Ich habe sie innerhalb von neun Monaten gelesen und hatte hier und da meine Probleme mich an manche Protagonisten oder Begebenheiten zu erinnern. Ich wünsche Euch viel Spass beim Lesen !!!

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  • gelungener Abschluss

    Die Spiegelstadt

    CoffeeToGo

    23. May 2017 um 15:44

    InhaltNach dem großen Rundumschlag der Virals ist lange nichts passiert und die wenigen Überlebenden wagen, auf einen Neuanfang zu hoffen. Sie verlassen die sicheren Orte und besiedeln neue Gebiete. Doch der Schein trügt. Zero wartet nur auf die perfekte Gelegenheit, für einen Gegenschlag.Eigene MeinungDer letzte Band war meiner Meinung nach der beste. Wir springen nicht so oft in der Zeit und ich hatte wieder das Gefühl, einem roten Faden zu folgen, anders als in Band zwei.Man erfährt, wie die Virals entstanden sind und warum Zero so verbittert ist. Seine Motive dafür fand ich Angesichts seiner Taten etwas schwach, aber immerhin bekommen wir eine Erklärung.Die Protagonisten reisen quer durch das Land und wieder zurück. Haben Hoffnung, stecken Niederlagen ein, trennen sich und verlieren einander auch. Dennoch ist das Buch durchzogen von der Hoffnung, die Virals doch endlich zu besiegen.Alles in allem ist es sehr stimmig.Den Epilog benötigt man zwar auch für die Geschichte, er war mir jedoch am Anfang zu langatmig. Ich habe den Text nur noch überflogen, bis es endlich interessant wurde.    FazitJustin Cronin hat einen perfekten Abschluss einer fast perfekten Trilogie gefunden. Wenn Band zwei besser gewesen wäre, hätte ich der Reihe ohne zu Überlegen fünf Sterne gegeben. So sind es "nur" vier.

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  • Einfach nur Wow...

    Die Spiegelstadt

    rebell

    20. May 2017 um 19:34

    Inhaltsangabe:Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...Justin Cronin lässt uns hier noch ein letztes mal in die Welt der Virals eintauchen. Wie in den voherigen Bänden trifft man auf altbekannte Namen und Orte. Was ich sehr schön finde ist, das erklärt wird wie das alles angefangen hat. Der Erste, Zero, kommt zu Wort und man versteht am Ende wesentlich mehr zusammenhänge. Keine Fragen bleiben offen, alles ḱĺärt sich auf. Was mich sehr ergriffen hat, war wie es der Menschheit nach dem Tod der Zwölf ergeht und wie der Finale Kampf gegen Zero endet. Ich war sehr gerührt und das Buch hat mich einfach gepackt. Ich bin über die letzten 400 Seiten einfach so geschwebt und kam mit meinen Emotionen gar nicht hinterher. Die Geschichte um Amy und ihre Freunde war einfach wieder sehr bewegend und lässt grübelnd zurück. Wie immer war es sehr Spannend und die Kapitel endeten mit so tollen Cliffhängern, das man am Ende gar keine Wahl mehr hat als weiterzulesen. Einziger Kritikpunkt, wie auch schon bei den Vorgängern, manche Stellen sind viel zu detailiert und es plätscherte stellenweise vor síćh hin. Aber wer durchhält wird wiedermal mit einem Grandiosem Ende belohnt!Absolut Empfehlenswert!

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  • Der Übergang - Band 3 : Die Spiegelstadt

    Die Spiegelstadt

    AReaderLivesAThousandLives

    04. May 2017 um 16:32

    Achtung, letzter Teil einer Reihe! Worum es geht: Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen. Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ... Meine Meinung: Auch Band 3 habe ich zusammen mit einer sehr guten Freundin gelesen. Allerdings waren wir uns einig, dass der letzte Band dieser Trilogie nicht mehr mit den Vorgängern mithalten konnte.Wie schon bei Band 2 erhalten wir zu Beginn des Buches eine Zusammenfassung der Geschehnisse der vergangenen Bücher. Die Erzählweise dabei erinnert sehr stark an die Bibel. Allgemein tauchen in diesem Band viele religiöse Aspekte auf. Von prophetischen Träumen hin zur Arche Noah... das war in meinen Augen alles ein wenig viel...Wir haben auch in Band 3 wieder Zeitsprünge die man hinnehmen muss. Die Charaktere verändern sich, sie leben ihr Leben weiter. Manches war interessant zu sehen, manches dagegen hat mir nicht so zugesagt. Allerdings muss ich sagen, dass ich in diesem Band nicht mehr so sehr mit ihnen mitgefiebert habe. Obwohl es noch nicht so lange her ist, dass ich die anderen beiden Bände gelesen habe, bin ich nicht mehr mit ihnen warm geworden und es hätte mir bei manchen nichts ausgemacht, wenn ich mich von ihnen hätte verabschieden müssen.Dann kommt der Bruch. Wie auch in Band 2 erhalten wir hier einen Rückblick. Allerdings ist das dieses mal keine Erklärung oder Sichtweise die eine erhebliche Rolle für den Fortlauf der Geschichte spielen würde. Stattdessen erfahren wir etwas über die Collegezeit des jungen Fanning, auch bekannt als Zero. Ja, die Collegezeit!!!Ich konnte nicht glauben, was ich da gelesen habe und ich hätte das Buch am liebsten abgebrochen. Die erste Zeit als Student, die ersten Beziehungen, Partys, Dramen usw. Langweilige Erzählungen über einen Charakter der einfach nicht sympatisch wird, ganz egal wie sehr man sich bemüht seine Sichtweisen darzustellen. Noch dazu spielt nichts davon eine sehr tragende Rolle für die Geschichte. Stattdessen unterbricht man sie um das hier zu erzählen. Klar, man muss irgendwie das Leiden, sein Elend und die Wut erklären, wieso Fanning so versessen darauf ist, die komplette Menschheit auszulöschen. Sein Herz wurde gebrochen. Das ist tragisch, trägt bei mir aber überhaupt nicht dazu bei seine Beweggründe auch nur ansatzweise zu verstehen. Stattdessen macht es ihn einfach nur noch unsympathischer.Ich hätte mir wirklich viel lieber wieder einen anderen Rückblick gewünscht. Beinahe 200 Seite über Fanning mit Schwerpunkt auf College... das war schon eine sehr starke Geduldsprobe.Irgendwann kommt jedoch der Moment, an dem die Geschichte endlich wieder an Fahrt aufnimmt. Als Amy und Carter ihren Garten verlassen (ich weiß immer noch nicht, was es genau damit auf sich hat) kommt auch wieder das Feeling auf, das ich bei Band 1, dem Übergang hatte. Es wird düster und spannend und das Buch konnte mich da endlich zum ersten mal wieder richtig packen.Nach dem Showdown, der spannend erzählt war, den ich mir jedoch anders vorgestellt hätte, ist die Geschichte allerdings noch nicht zu Ende erzählt. Stattdessen erhalten wir einen Epilog der neue Charaktere einführt und der erzählt wie die Menschen versuchen herauszufinden, was damals im alten Amerika wirklich passiert ist. Man hätte sich auch hier deutlich kürzer fassen können, doch trotzdem kann ich sagen, dass ich das Ende sehr gelungen finde. Es schließt die Reihe gut ab. Fazit: Leider ein enttäuschender Abschluss, wenn man bedenkt wie grandios Buch 1 noch gewesen ist. Trotzdem würde ich die Trilogie weiter empfehlen! Sie ist lesenswert :-)

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  • Ein krönender Abschluss!

    Die Spiegelstadt

    Cadness

    24. April 2017 um 21:07

    Das war das erste Mal, dass ich ein Buch auf englisch gelesen habe und ich muss sagen, es ist für den Einstieg perfekt geeignet. Ich habe zwar länger zum Lesen gebraucht, aber das war es mir wert. Selbst wenn ich ein Wort mal nicht auf Anhieb verstanden habe, konnte ich es mir aus dem vorliegenden Kontext erschließen.  Für mich war dies ein großartiges Finale und ein krönender Abschluss der Reihe. Die letzten fehlenden Puzzleteile haben sich zu einem Gesamtbild zusammengesetzt und die Charaktere sind um einiges älter und reifer geworden. Und so fühlt man sich auch als Leser. Man hat das Gefühl, mit ihnen und den vielen Herausforderungen gewachsen zu sein. Zwar konnte ich manche Entscheidungen der Figuren nicht unbedingt gutheißen, doch konnte ich ihre Standpunkte meistens verstehen. In diesem Band lernen wir Zero/Fanning besser kennen. Wer er war und was er gemacht hat, bevor er zu dem wurde, was er heute ist. Dieser Abschnitt hat mich sehr mitgenommen, da er gezeigt hat, wie schnell eine einzige verpasste Chance alles verändern kann. Wie ein Fehler alles zerstören kann. Ich konnte mich in dem Teil der Geschichte sehr gut in ihn hineinversetzen und sah ihn von da an mit anderen Augen.  Obwohl die Handlung manchmal etwas ausschweifend war und einige Details mit eingebaut wurden, empfand ich es niemals als langatmig oder hatte das Bedürfnis, das Buch beiseite zu legen. Justin Cronin schafft es, den Leser immer wieder mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen.  Das Ende fand ich sehr gut gemacht und es hatte nochmal eine ganz besondere Atmosphäre an sich.  Die Passage Trilogie wird noch lange in meinem Gedächtnis bleiben und ich bin wirklich froh, meinem ersten Impuls damals nicht gefolgt zu sein und den Auftakt der Reihe abgebrochen zu haben. Ich hätte eine großartige Trilogie verpasst!

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  • Leider konnten die Erwartungen, die ich an das Buch hatte, nicht erfüllt werden.

    Die Spiegelstadt

    LiveReadLove

    21. April 2017 um 10:22

    Inhalt In einem großen Kampf sind die Zwölf vernichtet und ihre Schreckensherrschaft endlich beendet. Ganz langsam und voller scheu trauen sich die Überlebenden wieder aus ihren ummauerten Zufluchten. Die Hoffnung hält Einzug. Endlich können die Menschen aus den Ruinen der Vergangenheit neue Städte gründen und eine neue Gesellschaft aufbauen. Doch sie sind noch nicht sicher, denn in einer verlassenen Stadt wartet der Eine: Zero. Der Allererste, der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Er war einmal ein begabter Wissenschaftler, doch nun möchte er nichts als Schaden anrichten und seine Truppen sind bereit. Einzig Amy, das Mädchen von Nirgendwo, scheint ihn aufhalten zu können. Also treten sie und ihre Freunde zum letzten Gefecht an, um zu entscheiden ob das Licht die Dunkelheit besiegen kann. Leider konnten die Erwartungen, die ich an das Buch hatte, nicht erfüllt werden. Nachdem mich „Der Übergang“ und auch „Die Zwölf“ so begeistern konnten, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich endlich zu „Die Spiegelstadt“ von Justin Cronin greife. Gemeinsam mit einer sehr guten Freundin habe ich bereits die ersten beiden Bände gelesen und so haben wir auch den letzten Teil zusammen durchlebt. Wir sind uns allerdings einig, dass Cronin der Abschluss der Trilogie nicht so gut gelungen ist, wie der Beginn. Wie auch schon in Band 2 hat Cronin als Prolog eine Art Zusammenfassung in einer Bibelähnlichen Form geschrieben, um dem Leser den Einstieg zu erleichtern. Obwohl es bei mir noch nicht allzu lange her ist, dass ich den letzten Teil gelesen habe, hat es doch geholfen mir die Ereignisse zurück ins Gedächtnis zu rufen. „Vielleicht also war das wirklich alles, was zählte. Einfach am Leben zu sein, zu lieben und wiedergeliebt zu werden – vielleicht war das genug.“ (S. 42) Der erste Teil des Buches zeigt dann, was aus den Charakteren geworden ist. Wohin sich ihre Wege verstreut haben, was sie nun mit ihrem Leben anfangen, da sie frei sind. Das hat mir sehr gut gefallen, so bekommt man als Leser ein Gefühl dafür, wie es den Charakteren geht, wie sie die Ereignisse verarbeitet haben und gleichzeitig bekommt man eine kleine Vorstellung davon, was sie alle in Zukunft tun werden. Dann jedoch gibt es im zweiten Teil einen ersten Bruch. Wir kehren zurück ins Jahr 1989 und lernen Tim Fanning kennen. Er ist Zero, der erste, der vom Virus befallen wurde und somit der Vater der Zwölf. Doch bevor er zu Zero wurde,  hatte auch er ein Leben und genau darin bekommen wir Einblick. Zuerst hat es mich noch sehr interessiert, in den Kopf des jungen Mannes zu blicken. Doch irgendwann wurde es mir etwas zu viel. Fanning ist schon als Mensch keine sehr angenehme Person. Ich habe ihn nach und nach immer weniger gemocht. Ich kann nicht richtig benennen, woran es gelegen hat. Was ihn als Jungen schüchtern und unsicher wirken hat lassen, verändert sich später in einen eher arroganten und verbitterten Mann. Die Geschichte, die er erzählt, dient letztlich dazu ihn etwas zu verstehen, doch das auf über 170 Seiten zu klären, war doch etwas viel. „Hinter jedem großen Hass steht eine Liebesgeschichte.“ (S. 155) Fanning will Mitleid erregen und das gelingt ihm auch, doch nicht alles, was ans Licht kommt, war für die Geschichte relevant. Nicht alles hätte in dieser Ausführlichkeit dargestellt werden müssen. Dieser Teil, war einer der Stellen, die ich sehr schnell hinter mich bringen wollte. Vor allem, weil vieles einfach nichts für die Geschichte an sich getan hat. Es hat die Handlung nicht maßgeblich voran gebracht. Was allerdings nicht heißen soll, dass Cronin diese Geschichte nicht gut geschrieben hat. Die Art, wie er Fannings Vorgeschichte verpackt hat, war sehr gut. Das konnte aber nicht darüber hinweg retten, dass es mich schlichtweg nicht so interessiert hat, wie die Handlung rund um Peter, Amy, Sara und Co. Nach diesem eher ermüdenden Teil rund um Fanning beginnt die eigentliche Handlung. Es gibt erneut einen Zeitsprung und wir befinden uns 21 Jahre später. Peter, Sara und die anderen haben sich ein Leben aufgebaut. Ihre Kinder haben selbst Familien gegründet, alle leben ihr Leben, gehen einer Arbeit nach, sind zur Ruhe gekommen. Alle bis auf Michael. Er arbeitet unermüdlich an etwas, das ich leider nicht benennen kann, ohne zu spoilern. Es hat recht lange gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe, welche Rolle er nun einnehmen wird und es hat ihm als Charakter sehr geschadet. Michael mochte ich in den ersten beiden Bänden unheimlich gerne. Seine frische und fröhliche Art hat mir gefallen. In diesem letzten Teil hat er eine sehr große Veränderung durchgemacht und ist zu einem skrupellosen Mann geworden. Leider kann ich nicht weiter darauf eingehen. Sein Vorhaben ist zweifellos wichtig, doch wie er all das durchsetzt hat nicht zu dem Michael gepasst, den man in „Der Übergang“ kennen gelernt hat. Und dann, bei der Hälfte des Buches, habe ich endlich wieder das „Übergang“-Feeling bekommen. Die Atmosphäre wird wieder düster, bedrohlich und tödlich. Michael, Peter und ihren Freunden wird klar, dass es noch nicht vorbei ist und dass sie alles tun müssen, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Ich habe wieder Gänsehaut bekommen, ich habe wieder mitgefiebert und ich habe gehofft, gebannt und auch geweint. Die Angst, um lieb gewonnene Charaktere ist zurückgekehrt und ich bin wieder komplett in der Handlung aufgegangen. Cronin hat mich an das Buch gefesselt und ich habe es wieder richtig geliebt. Die Bedrohung ist deutlich durch das Buch zu spüren und da immer wieder die Gedanken von Fanning in der Geschichte auftauchen, ist auch klar, dass er sich bereit macht. Bereit, um einen vernichtenden Schlag auszuführen. „Aus dem Nichts erschuf er diese Welt der Leiden, und zum Nichts wird sie zurückkehren.“ (S. 609) Der Kampf und schließlich der Showdown haben mir den Atem geraubt. Cronin hat mit Fanning einen genialen Antagonisten geschaffen, der angetrieben von seinem Hass und der Wut, zu allem fähig ist. Er hat lange ausgeharrt, seine Schritte perfekt geplant und dann den Angriff gestartet. Der Showdown war anders, als ich erwartet habe, hat mir aber dennoch gefallen. Es war nicht so emotional, wie ich es mir gewünscht habe aber es wäre wohl nicht authentisch gewesen, wäre es anders gekommen. Doch der Showdown war noch nicht das Ende des Buches. Keine Frage, die ich mir gestellt habe, ist offen geblieben. Ich bin wirklich zufrieden aus dem Buch herausgegangen, weil ich mir über den Verbleib von allen Charakteren im Klaren gewesen bin. Nicht jeder Autor liefert immer diese Antworten, deshalb hat es mir besonders gut gefallen. Auf den letzten 75 Seiten gibt es erneut einen letzten Zeitsprung, auf den ich sehr gehofft habe und ihn schließlich auch bekommen habe. Auch dieser Abschnitt hätte etwas kürzer gehalten werden können, aber Justin Cronin mag es ausschweifend zu erzählen und er hat eindeutig alle Charaktere perfekt ausgearbeitet. Das Ende ist tatsächlich so ganz anders, als ich mir das vorgestellt habe und trotzdem hat es sehr gut zu dem gesamten Epos gepasst. Es ist ein Ende, das mich sehr zufrieden zurück gelassen und mir sogar ein Seufzen entlockt hat. „And he shall be called the Man of Days. For all the days he gave to humankind.“ (S. 932) Fazit Die Passage Trilogie hat einen würdevollen Abschluss gefunden. In „Die Spiegelstadt“ jedoch auch den schwächsten Teil der Reihe. Die Geschichte hat sehr viele Längen, braucht viel Anlaufzeit, um endlich in Fahrt zu kommen und der Fokus liegt weniger auf der Action, als auf Hintergrundgeschichten, die nur bedingt Einfluss auf die Handlung haben. Fanning wird als Antagonist sehr gut dargestellt und er ist mir als der „Bösewicht“ zwar nicht sympathisch, aber ich mochte ihn als Gegenspieler. Mit seinem Schreibstil übertrifft Cronin sich wieder selbst. Ich habe es wirklich genossen ein letztes Mal in diese Welt eintauchen zu können, auch wenn der letzte Band meinen hohen Erwartungen nicht gerecht werden konnte.

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  • Die Spiegelstadt - Gelungenes Finale einer besonderen Trilogie

    Die Spiegelstadt

    BiggiBooks

    27. March 2017 um 12:48

    In Band 3 der Passage-Trilogie wird es noch einmal spannend. Nach den Geschehnissen in Band 2 hat sich die Lage zwar deutlich entspannt und die Menschen wagen sich immer weiter hinaus in die vermeintlich wieder sichere Welt.  Doch noch ist die Gefahr durch die Virals nicht gänzlich gebannt. Und wieder sind es Amy und ihr Freunde, die sich der neuerlichen Bedrohung entgegenstellen. Justin Cronin erzählt gewohnt detailreich und ausführlich. Dadurch gewinnen die Charaktere an Tiefe und die ganze Geschichte an Atmosphäre. Alle vermeintlichen Abschweifungen haben zudem irgendwo ihre Berechtigung und auch wenn „Die Spiegelstadt“ sicher keiner Action-Story ist, bleibt eine Grundspannung durchgehend bestehen, so dass man immer weiterlesen möchte. Natürlich ist es traurig sich am Ende von den liebgewonnenen Protagonisten verabschieden zu müssen. Aber Cronin schafft es, die Geschichten der einzelnen Charaktere Stück für Stück so zu Ende zu erzählen, dass man letztendlich gut damit leben kann. Für mich war „Die Spiegelstadt“ ein packender Reihenabschluss, der zwar hier und da etwas verwirrend war, sich aber insgesamt sehr gut angefühlt hat. Mein Fazit lautet daher: Ein toller letzter Band einer besonderen Trilogie!

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  • Spiegelstadt - Ende der Passage-Trilogie

    Die Spiegelstadt

    Ay73

    02. March 2017 um 16:32

    Ein würdiges Ende für die Passage-Trilogie. Es sind ein paar Jahre vergangen, die Virals wurden getötet und die Zwölf gibt es auch  nicht mehr. Es besteht endlich Hoffnung ein neues Leben zu beginnen. Die Kleinstadt Kerrville nutzt diese Chance. Unsere tolle Kämpferin Alicia lebt als Einzelgängerin und schlägt sich durch und man bewundert wieder, wie tapfer sie ist. Peter wird Präsident und ist der Ziehvater von Caleb geworden, aber er vermisst und träumt von Amy. Michael, findet auf seinen Segeltouren ein großes Schiff die Bergesfjord... und in ihm erweckt neue Kraft diese wieder aufzubauen,  nachdem er den Abschiedsbrief des Kapitäns gelesen hat. Sara ist endlich Ärztin und lebt mit ihrem Mann Holis und der Tochter Kate ein zufriedenes Leben. Aber wo ist Amy. Amy und Carter leben in einem Tanker, unter dem Meer... geschützt... sie werden von ihren Freunden unterstützt mit Blut... irgendwo ist noch Zero.. mit ihm begann alles. Und vor Zero müssen sich Amy und Carter schützen.   Das Buch ist so toll geschrieben, wir lesen wie es den einzelnen Charakteren ergangen ist, wie sie jetzt leben, welche Hoffnungen sie haben oder welcher Einsamkeit sie bevor ziehen. Wird es gelingen die Virals endgültig zu verbannen, werden wir den letzten Kampf mit Zero erleben und überleben?? Der Schreibstil war grandios, die Messlatte wieder so hoch gehalten, dass man das Buch wirklich nicht weglegen konnte... schlaflose Nächte...aber ein so würdiger Abschluss.. unglaublich. Die Dankaussagung von Justin Cronin hat mich zu Tränen gerührt... er schrieb, seine Tochter bat ihn, dass er über ein Mädchen schreibt, die die Welt rettet.. und er dankt ihr mit "hier hast du deine Geschichte"... puuhhh...  

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  • Die Spiegelstadt

    Die Spiegelstadt

    weinlachgummi

    26. February 2017 um 17:13

    * Spoiler frei, Rezi kann gelesen werden, wenn Band 1 und 2 unbekannt* Ich hab mich wahnsinnig auf den Abschlussband der Passage Trilogie von Justin Cronin gefreut. Doch als ich es dann in Händen halten durfte, wollte ich es nicht so recht lesen. Die Geschichte ist so groß, beinhaltet so viele Charaktere. Da hatte ich Angst vor dem Ende und dass es mir vielleicht nicht gefällt. Am Ende war ich zwar traurig, traurig um die Leben, traurig um die Verluste. Aber auch sehr froh darüber, dass ich dieses Meisterwerk beendet habe und eine so tolle Geschichte lesen durfte. Was war die Kindheit anderes als ein Übergang vom Hellen ins Dunkle, das langsame Ertrinken der Seele im Meer von gewöhnlicher Materie?Seite 89 Das Cover ist wieder richtig toll. Zwar einfach und dezent, aber doch sehr einprägend. Über den Titel habe ich mir lange keine Gedanken gemacht, bis es dann im Roman aufgegriffen wurde und rückwirkend finde ich es schön passend. Justin Cronin hat einen besonderen Schreibstil. Dies wusste ich schon, als ich vor 2 1/2 Jahren den ersten Satz von Band 1 gelesen habe, dies und dass es eine großartige Geschichte wird. Den, so dachte ich, so fangen großartige Geschichten an. Ich habe mich nicht geirrt. Cronin hat ein Talent dafür Charaktere zu zeichnen, er beschreibt sie so lebendig, als wären sie Real. Auch ganz alltägliche Dinge beschreibt er auf eine fesselnde Art, sodass keine Langeweile aufkommt. Deswegen erinnerte er mich vom Stil her auch an Stephen King. Dieser Abschluss beinhaltet so einige Charaktere. Da ich niemanden spoilern möchte, gehe ich nicht so genau auf sie ein. Ich kann aber sagen, ich fand sie alle sehr gut dargestellt. Auch bei denen, die ich nicht mochte konnte ich die Beweggründe verstehen. Ja, einer tat mir stellenweise sogar leid. Ans Herz gewachsen sind mir so einige davon. Deswegen habe ich gegen Ende auch ein paar Tränchen verdrückt. Wenn man manche Protagonisten so lange begleitet, ist es fast, als wären sie wirklich und dann tut Abschied nehmen weh. Fast alle Protagonisten finden ein abgeschlossenes Ende, dies hat mir sehr gut gefallen. Dieselben Umstände, die zwei Seelen zueinanderziehen, können sie zugleich auch für alle Zeit auf Armlänge voneinander fernhalten. Darin liegt die Wahrheit über die Liebe und das Wesen der Tragik.Seite 230 Die Geschichte beginnt eher ruhig nach den Ereignissen in Band 2. Es dauert eine Weile bis etwas Spannendes passiert. Dies hat mich aber nicht gestört, da man beim Lesen förmlich merkt, wie sich diese Spannung anstaut. Man weiß, es wird etwas passieren, doch nicht genau was und wann. Zeitlich geht es in die Vergangenheit, aber auch gegen Ende weit in die Zukunft. Dieser Aspekt macht die Geschichte noch größer, da er so zeigt, wie sich alles entwickelt, Generation über Generation. Es wird auch noch mal darauf eingegangen, wie das Virus entstand bzw. es zu der Expedition kam. Dieses Hintergrundwissen fand ich sehr interessant, so wurde alles noch runder. Bei so vielen Handlungssträngen und Charakteren kann man sich leicht als Autor verzetteln, doch hier passte wirklich alles. Die Grundstimmung fand ich irgendwie melancholisch. Es geht sehr viel um das Thema sterben, aber auch um die Liebe, was man auf den ersten Blick nicht vermuten würde. Was macht die Liebe aus einem Menschen. Und wie geht man mit dem Tod um. Das ganze Buch hat auch etwas philosophisches. Fazit: Ein Meisterwerk. Ein würdiger Abschluss einer genialen Reihe. Das Abschiednehmen fiel mir zwar schwer, aber es war auch sehr schön zu lesen, wie sich die Geschichte dem Ende nähert. Trotz der vielen Seiten sehr flüssig zu lesen und keineswegs langweilig. Die Charakterzeichnungen und Entwicklungen sind großartig. Ein Endzeit-Roman mit melancholischer Grundstimmung, in dem es nicht nur um Gemetzel geht, sondern auch um Freundschaft und die Liebe.

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  • Abschluss mit Längen

    Die Spiegelstadt

    Herrmaennchen

    22. January 2017 um 16:39

    Ein gelungener Abschluss der Trilogie - allerdings ist am Anfang etwas Durchhaltevermögen angesagt. Der Einstieg ist etwas zäh und für einen langen Rückblick braucht man Geduld. Wie bei den vorherigen Bänden ist dieses Vampirfinale nichts für schwache Nerven.

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