Die Zwölf

von Justin Cronin 
4,3 Sterne bei479 Bewertungen
Die Zwölf
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (394):
konsoleros avatar

eine gelunge Fortsetzung macht Lust auf mehr.

Kritisch (22):
Tatsus avatar

Unnötig langatmig ohne einen richtigen roten Faden - schade.

Alle 479 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Zwölf"

Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Statt dessen wurden sie für ein geheimes Experiment auserwählt. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und Amys Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442487974
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:864 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:16.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.04.2014 bei Der Hörverlag erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne235
  • 4 Sterne159
  • 3 Sterne63
  • 2 Sterne15
  • 1 Stern7
  • Sortieren:
    B
    beneaboutbooksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Würdiger Nachfolger zum ersten Teil. Genauso muss eine Dystopie sein, ich freue mich schon sehr auf Band 3.
    Tolle Dystopie

    Inhaltsangabe:

    Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie für ein geheimes Experiment auserwählt. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und Amys Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden ... 

    Meine Meinung:

    "Die Zwölf" von Justin Cronin ist die Spannende Fortsetzung von "Der Übergang". Ich habe mich wirklich schon sehr gefreut weiterzulesen, da mir der erste Band total gut gefallen hat. Und ich wurde auch keineswegs enttäuscht. Aber auch hier fällt es mir echt schwer eine Rezension zu schreiben, da das Buch mit über 800 Seiten ein echter Wälzer ist. 

    Das Buch ist in drei Verschiedene Zeiten aufgeteilt und wird aus vielen Verschiedenen Perspektiven beschrieben. In den ersten 300 Seiten befinden wir uns sowohl im Jahr 0 n. V. als auch im Jahr 79 n. V. Und dort bekommt man eine erneute Beschreibung von dem Untergang der Menschheit. Diesmal wird der Überlebenskampf der Menschheit nach dem Ausbruch des Virus von neuen Charakteren beschrieben. 

    Nach 300 Seiten befinden wir uns im Jahr 97 n. V. und dort wird die Geschichte fünf Jahre nach den Ereignissen rund um Amy, Peter, Alicia, Sara usw. weitergeführt. Der Kampf die Zwölf zu töten geht weiter und neue Gefahren lauert auf die Truppe. Ich war nach Band eins wirklich gespannt wie die Geschichte rund um die Überlebenden der ersten Kolonie weitergeführt wird, und ich wurde auch keinesfalls enttäuscht, da man unbedingt erfahren möchte wie die Geschichte weitergeht und wie unbeantwortete Fragen aus Band eins geklärt werden. Der Autor schafft es einen Spannungsbogen aufzubauen uns so den Leser ans Buch zu fesseln. Auch wenn es hier und da mal stellen gab die jetzt nicht so spannend waren, so blieb einfach eine Gewisse Grundspannung und die zieht sich auch durch das ganze Buch.

    Der Autor schafft es, mit einem brillianten Schreibstil, sich diese Postapokalyptische Welt bildlich vorzustellen. Justin Cronin hat einen sehr angenehmen Schreibstil bei dem die Seiten nur so dahinfliegen. Man ist gefangen in dieser Atemberaubenden aber zugleich wirklich grausamen Welt und man fiebert mit den Charakteren mit und hofft und bangt mit ihnen als wäre man selbst in der Situation. 

    Die Geschichten der Charaktere werden wieder aufgegriffen und weitererzählt. Ich finde die Charaktere Vielschichtig sie haben alle eine Vergangenheit und sie sind nicht nur gut oder Böse, und das gefällt mir richtig gut. Ich bin schon sehr gespannt wie sich die Charaktere nach den Ereignissen in Band zwei weiterentwickeln werden. 

    Ich gebe dem Buch 4 - 5 Sterne. 

    Hier geht's zu meinen Blog: beneaboutbooks

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    michelles-book-worlds avatar
    michelles-book-worldvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: „Die Zwölf“ von Justin Cronin ist trotz der wenigen Schwächen ein Meilenstein der Spannungsliteratur.
    Die Zwölf

    Der Schlüssel zur Rettung scheint jedenfalls ein kleines Mädchen zu sein – Amy Belafonte – sie ist ebenfalls infiziert, doch hat sie sich nicht in einen Viral verwandelt. Sie ist scheinbar alterslos, sie wird nicht krank und verändert sich äußerlich so gut wie gar nicht.
    In dem zweiten Band der Trilogie – „Die Zwölf“ beschreibt der amerikanische Professor für englische Literatur, den Überlebenskampf der Menschheit. Er erzählt von den Anfängen der Apokalypse und vom Überlebenswillen einzelner Menschen, die sich der Bedrohung entgegenstellen. Doch da die Menschheit erfinderisch ist, und immer nach Macht und Einfluss sucht, immer nach egoistischen Auswegen, gibt es auch Menschen die mit den Virals leben und sich deren Menschen bedienen, die das Virus in sich tragen, sich aber nicht verwandeln.
    Damit kommen wir zum Kernpunkt des Romans in denen nicht die „Virals“ als Bedrohung Pate stehen, sondern vielmehr das Zusammenleben und Überleben der letzten Menschen auf dem amerikanischen Kontinent. Hier kommt es zu dramatischen Szenen die uns Menschen als die wahren Monster identifizieren und uns vor Augen führen welche diktatorischen Elemente sich praktisch vor unserer Nase entwickeln können.
    Justin Cronin schildert die Ereignisse in einigen zeitlich unabhängigen Passagen und konzentriert sich dabei immer wieder auf die Menschen, die sich entweder auf der Flucht vor dem Virus befinden oder die Viral bekämpfen. Bei allen Tragödien, die sich abspielen, findet der Autor dennoch immer einen Weg uns zu zeigen, dass Mitleid und Menschlichkeit, Opferbereitschaft und Heldenmut von Menschen getragen, die die Hoffnung nicht aufgeben, selbst dann nicht wenn die Zukunft der Menschheit auf Messers Schneide steht.
    Selbst bei der Schilderung von einzelnen Kämpfen gegen die Virals, wird der Leser Mitleid empfinden mit diesen Kreaturen die scheinbar durch den Tod ihre Erlösung
    suchen.
    Die Suche nach „Die Zwölf“ und Amys Schicksal, die das Schicksal der Menschheit bestimmen kann, wird im Allgemeinen zu wenig erzählt. Selbst Amy kommt wenig zu Wort, erst gegen Ende des Romans hat Justin Cronin diese in seiner komplexen Handlung eingebaut.
    Ebenso bleiben leider auch nach dem zweiten Band einige Fragen offen, z.B. hat das Virus auch auf anderen Kontinenten die Menschheit quasi vernichten können usw. !?
    Auch wenn der Roman stärker, intensiver und viel spannender als der Übergang ist, so gibt es innerhalb der Handlung doch einige widersprüchliche und inhaltlich offene Fragen.
    Am Ende des Romans wird sich der Leser fragen: Wie geht’s denn nun letztlich weiter, denn eigentlich und logisch betrachtet – ist das Ende wirklich gekommen? Welchen Weg will Justin Cronin in seinen dritten Band gehen wollen? Was für eine Geschichte gibt es noch zu erzählen?

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    PagesofPaddys avatar
    PagesofPaddyvor 7 Monaten
    Auch Teil 2 war lesenswert

    Nachdem ich vor gut 4 Jahren den ersten Band von Justin Cronins Passage Trilogie gelesen hatte war es jetzt endlich an der Zeit den zweiten Teil zu lesen. Warum ich so lange gewartet habe? Im April erscheint endlich der 3te Teil als Taschenbuch! Mir hat der erste Teil damals sehr gut gefallen und auch der zweite Teil war sehr, sehr unterhaltsam. Es hat aber, trotz kreativer Zusammenfassung am Anfang des Buches eine ganze Weile gedauert bis ich richtig drin war. Es ist wohl doch etwas viel Zeit vergangen. Aber trotzdem ist das Buch bzw. die Geschichte einfach klasse. Es ist so eine richtig schöne, große Geschichte, erinnert immer mal wieder an „The Stand“ und andere epochalen Werke. Das macht Cronin schon wirklich gut. Eine komplexe aber nie langatmige Geschichte mit viel Tempo und tollen Figuren. Der erste Teil gefiel mir zwar ein kleines bisschen besser aber trotzdem ist dieses Buch eine ganz klare Empfehlung!

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    PatriciaWalters avatar
    PatriciaWaltervor einem Jahr
    Klasse Fortsetzung von "Der Übergang"

    Ich hab das Buch förmlich verschlungen! Spannung von Anfang bis Ende und flüssig geschrieben. 

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    xdemon_hunterxs avatar
    xdemon_hunterxvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine sehr gute Fortsetzung des ersten Bandes, die etwas Zeit brauchte um mich zu beeindrucken
    Die Zwölf


    Gestern habe ich zusammen mit Carmen das Buch „Die Zwölf“ von Justin Cronin beendet und wir beide haben es für eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes, mit ein paar kleinen Abstrichen, empfunden.


    Klappentext:

    Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie für ein geheimes Experiment auserwählt. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und Amys Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden …


    Meine Meinung:

    Anfangs war ich etwas verwirrt, weil der 2. Teil nicht wirklich an das Ende des 1.Teils anknüpft und man mit neuen Charakteren konfrontiert wird, was sich aber im Laufe des Buches ändert und die bekannten Personen (Peter, Alicia, Amy, etc.) wieder auftauchen.
    Durch den Titel und das Ende des 1.Teils war schon klar, worauf man sich in diesem Buch gefasst machen muss: Der Kampf gegen die Zwölf. Doch dass man vorher noch so viel Input und andere Aspekte der Story mitbekommt, hätte ich nicht erwartet. Bis auf ein bis zwei Punkte, sind diese Infos aber auch notwendig, nur gab es Kapitel in denen es um Charaktere ging, die nie wieder auftauchen und man weiß auch nicht wirklich was mit ihnen passiert.

    Als die bekannten Personen wieder auftauchen hat mir das Buch direkt wieder besser gefallen, weil naja, wenn man über 1000 Seiten mit ihnen im ersten Teil der Reihe „verbringt“ wachsen sie einem doch sehr ans Herz.

    Amy und Wolgast haben einen ganz speziellen Wert für mich und ihre Geschichte hätte man ruhig noch etwas ausführlicher beschreiben können, da dies doch der emotionalste Part der ganzen Geschichte für mich ist.

    Der Schreibstil von Justin Cronin ist ein Traum und die dadurch geschaffene Atmosphäre im Buch ist grandios. Diese ganz andere Welt die dort beschrieben wird kann man sich bildlich vorstellen.
    Das Buch ist immer in verschiedene Teile und Kapitel unterteilt, wobei die Teile immer Überschriften haben, die einen nur zum Weiterlesen animieren. „Die Zwölf“ ist dadurch für mich ein echter Pageturner.

    Es ist schwierig bei so einem Buch genauer auf den Inhalt einzugehen, da dieser doch sehr gewaltig ist und sich über mehrere Jahre hinweg zieht. Die einzelnen Erzählstränge der Charaktere führen am Ende schließlich zusammen und man fühlt sich ein bisschen wieder wie in „Der Übergang“ wo noch alle zusammen waren.


    Mein Fazit:

    Ein sehr gutes Buch, was etwas Zeit brauchte um mich zu begeistern. Einige Charaktere kommen zu kurz, andere wiederum werden groß und breit beschrieben und spielen dann nicht mehr wirklich eine Rolle.

    Dennoch sind emotionale Szenen dabei (Wolgast! <3), die die Story komplett machen und zu einer tollen Geschichte machen. Nach Beenden des Buches, bin ich wirklich auf den 3. Teil „Die Spiegelstadt“ gespannt.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    inourfaultss avatar
    inourfaultsvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Du lachst, Du weinst, Du wirst begeistert. An machen Stellen bekommt man eine regelrechte Reizüberflutung. Es passiert so viel... 4,5/5
    Fantastische Fortführung!

    Nach dem ersten Band war die Geschichte des zweiten Bands eigentlich vorhersehbar: Jagd auf die Zwölf.

    Denkste.
    Am Anfang haben wir komplett neue Protagonisten, von denen wir die Hintergründe erfahren und die bis zu einem gewissen Teil von Interesse sind. Meine Frage direkt zu Beginn war also: Warum neue Protagonisten?

    Durch einen Rückblick am Anfang wird man nochmal aufgefrischt, schließlich haben die über 1000 Seiten vom ersten Teil »Der Übergang« zwar Spuren hinterlassen, aber so hat man doch nicht mehr alles im Hinterkopf.

    Nun, irgendwann tauchen dann die alten Protagonisten wieder auf:Peter, Amy, Alicia usw. Ein größeres Problem für mich war es, dass man vor eine Tatsache gestellt wird, wo man sich fragt: Hätte Ich das wissen können? Was war da noch gleich? Und man erhält keine Antwort dazu. Quasi eine fehlende Handlung zwischen Band 1 und Band 2.

    Viele Orte, viele Personen und viele Handlungsstränge. Besonders angetan war Ich von Lawrence Grey, den wir bereits aus Teil 1 kennen (eine Reinigungskraft in Projekt »NOAH«). Ebenso wichtig ist die Beziehung zwischen Brad Wolgast und Amy Harper Bellafonte. Das fehlende Kind, der fehlende Vater - es gibt Szenen, da wird man wirklich zu Tränen gerührt!

    Was mich zu dem allgemeinen Teil bringt. Der Schreibstil ist wunderbar lesbar und macht den Roman zu einem regelrechten Pageturner.
    Justin Cronin schreibt einfach fantastisch! Es ist in Kapiteln und Teile unterteilt, die vermehrt Aufschluss auf die nächsten Geschehnisse bringt.

    Nicht alles war stimmig. Die vielen Orte haben teilweise zu Verwirrung geführt. Die meisten Orte sind uns vertraut, wie z.B. die Erste Kolonie, da wir alle Unterkünfte kennengelernt haben bis ins kleinste Detail.
    Natürlich kann man das nicht von jedem Ort erwarten und doch war mir einer der wichtigsten Schauplätze nicht wirklich klar.

    Liebesgeschichten! Sowas braucht man, oder? Nun, wir haben hier mehrere, allerdings sind diese entweder zu kurz oder auf einmal vorhanden (Amy und Wolgast ausgenommen) oder wir haben welche, die beginnen aber nicht zu Ende gedacht werden.

    Am Ende des Buches erhalten wir noch eine Auflistung aller Personen, sortiert nach Orten bzw. Zusammenschlüssen. Fand Ich nicht optimal, denn wir erfahren im Roman Wer zu Was wird. Ob Verbündeter, Viral oder Vater - diese Infos werden nicht dazugegeben, nur die ursprüngliche Information, z.B. Lila Kyle - eine Ärztin.

    Mein Fazit

    Du lachst, Du weinst, Du wirst begeistert. An machen Stellen bekommt man eine regelrechte Reizüberflutung. Es passiert so viel und man hält den Roman in den Händen und ist einfach außer sich.

    Die Trilogie ist einfach ein Erlebnis. Du wirst in die Tiefen manch einer Psychologie gerissen, lernst den Bund der Zwölf und deren Abkömmlingen und Verbündeten kennen. Allem vorweg steht die monumentale Frage: Wird die Menschheit über die Zwölf siegen?

    Nach Band 2 »Die Zwölf« kann Ich kaum erwarten mit »Die Spiegelstadt«, Band 3, zu beginnen. Die Bewertung viel mir nicht leicht, aber nach Besprechung mit meiner Lesepartnerin habe Ich mich entschlossen für »Die Zwölf«

    4,5 von 5 Sternen zu vergeben!

    Kommentare: 2
    3
    Teilen
    Wollys avatar
    Wollyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Beeindruckend wie schon der erste Band. Völlig überzeugen kann mich diese Reihe aber nicht.
    Beeindruckender zweiter Teil, der mich trotzdem nicht völlig überzeugt hat

    Meinung:
    Mit die Zwölf schließt Autor Justin Cronin direkt an den Vorgänger an.
    Das Buch ist düster, langwierig, spannend und ausufernd gleichermaßen, wie man es schon vom ersten Teil gewohnt ist. Neben den Protagonisten des ersten Teils lernen wir viele weitere Personen kennen, sodaß eine ware Flut von Menschen entsteht, was mir definitiv zu viel des Guten war. Die ständigen Wechsel zwischen den Personen machen das Folgen anstrengend, was schade ist, denn der Autor hat eine Menge spannende Ideen. Diese spannenden Abschnitte sind großartig. Überbordend und düster erzählen sie eine Geschichte, deren fesselnder Wirkung man sich nicht entziehen kann. Abgelöst werden sie leider immer wieder von belanglosen Nebensächlichkeiten, die den Lesefluß bremsen. Hier fehlt Cronin oft das Maß, wie ausufernd seine Beschreibungen schön sind und wann es in Langeweile kippt. Während des Lesen schwanke ich also ständig zwischen faszinierendem Pageturner und einem Überfliegen der langatmigen Passagen.

    Fazit:
    Die Geschichte packt mich, aber manchmal mag ich den Autor schütteln. Ich schwanke zwischen 1 und 5 Sterne je nachdem welchen Abschnitt ich gerade lese. Daher gibt es gesamt 3 Sterne für ein Buch mit vielen Höhen und Tiefen.

    Kommentare: 4
    10
    Teilen
    Lee-Lous avatar
    Lee-Louvor einem Jahr
    Hat ganz stark nachgelassen

    Reihen fallen mir persönlich immer besonders schwer, zumal ich oft der Meinung bin, dass selbst aus dem Klappentext viel zu viel hervorgeht. Meistens jedenfalls... aber was soll's ... 

    Wirklich positiv aufgefallen ist mir hier gleich zu Beginn den in kurzen Sätzen zusammengefassten Inhalt aus Der Übergang. Was tatsächlich sehr hilft, in die Geschichte wieder reinzukommen.

    Justin Cronin verliert sich hier auch nicht mehr ganz so sehr in seinen scheinbar niemals enden wollenden Beschreibungen. Dadurch wirken der Inhalt und alle Protagonisten viel lebendiger.

    Auch David Nathan gibt alles und unterhält seine Zuhörer grandios. Anders bin ich es von ihm aber auch nicht gewohnt!

    Trotzdem hat dieser Teil der Geschichte, mir nicht ganz so gut gefallen. Er hat mich einfach nicht gepackt. Es war tatsächlich eine gute Entscheidung das Hörbuch heranzuziehen... sonst hätte ich wohl irgendwo in der Mitte abgebrochen. 

    Die letzten 300 Seiten hatten es jedoch in sich! Dieses Bisschen reicht aber nicht aus, um mich zu begeistern. Ich denke, dass ich in Kürze sogar vergessen haben werde, worum es hier geht.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    vormis avatar
    vormivor einem Jahr
    Die Zwölf

    Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie für ein geheimes Experiment auserwählt. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und Amys Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden ...

    Inhaltsangabe auf amazon


    Hier hatte ich mir sogar schon gleich als das Buch herauskam das Hörbuch geholt. Das fand ich aber zu unübersichtlich, denn da kann man nicht mal schnell zurückblättern, um eine unklare Stelle nachzuschlagen.
    Dadurch hat mir dieses Buch schon mal besser gefallen.
    Nur bleibt mein 'Vorwurf" von Teil 1 bestehen - grundsätzlich ist es ein wenig langatmig.
    Trotzdem gefällt es mir, denn es erinnert mich an die Stephen King Endzeit Romane.

    Kommentieren0
    38
    Teilen
    benfis avatar
    benfivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Leben in einer Welt voll Virals kann bedrückender nicht sein...
    Fesselnder zweiter Band der 'Passage-Trilogie'...

    KURZBESCHREIBUNG:
    Knapp einhundert Jahre nachdem in den Vereinigte Staaten die zwölf Ersten mit ihren Herrscharen von Virals - ziemlich flinke und raubtiergleiche Vampire - die Menschheit auf dem amerikanischen Kontinent fast ausgerottet hatten, hat sich einiges verändert: die Überlebenden haben sich neue Zivilisationen geschaffen; gut geschützte Städte. Dazu sind die Transportwege und Produktionsstätten wie zum Beispiel Raffinerien gesichert worden. Dort leben mittlerweile auch die aus dem fernen Kalifornien angereisten wie Peter Jaxon, der nun wie auch die eigensinnige Alicia Donadio Offizier der Expeditionsstreitkräfte ist, und Michael Fisher, der als Ölförderer fungiert. Ihre Wege kreuzen sich aber immer seltener. Das Ziel aller Menschen ist aber nicht mehr das Überleben gegen die Virals, sondern das Vernichten dieser Spezies. Allerdings wurde unter den Bestien auch eine Stadt erschaffen. Der einstige stellvertretende Direktor der Versuchsstation Horace Guilder hatte kurz nach dem Ausbruch der Zwölf selber das Serum injiziert und ist nun zum Herrscher von 'Homeland' geworden, einer Stadt, in dem viral-ähnliche Geschöpfe als Untertanen des Anführers Guilder dienen, um die Menschen zu knechten. Geleitet wird der Unsterbliche von dem großen Ziel, die Ersten zu Gottheiten zu machen. Aber es gibt auch noch Amy Harper Bellafonte, welche als Helferin in einem Kinderhort arbeitet und auf das Zeichen wartet, den Zwölf Einhalt zu gebieten...

    KOMMENTAR:
    Wow, schon bei dem Prolog der Romans 'Die Zwölf' hat sich Autor Justin Cronin etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: er packt die Zusammenfassung des mit über tausend Seiten nicht gerade kleinen Vorgänger-Romans in biblische Verse, die sich wie Psalme lesen lassen. Somit ist für jeden Quereinsteiger das Schmökern um einiges leichter gemacht worden, auch wenn ich nur wärmstens empfehlen kann, sich 'Der Übergang' zuvor zur Brust zu nehmen! Cronin wagt in diesem zweiten Teil der 'Passage-Trilogie' einen erklärenden Rückblick in das Jahr Null des Ausbruchs von dem tödlichen Virus und lässt den Leser dann die Geschehnisse in den verschiedensten Flecken in Amerika miterleben. Damit erzählt er gleichzeitig die Geschichte der Protagonisten aus dem ersten Teil weiter - adaptiert allerdings auch jede Menge neue Gesichter, von den man sich jedoch nicht alle behalten muss. Hilfreich ist hier der Anhang 'Dramatis Personae', welcher die wichtigsten Figuren auflistet. Mit wenigen langwierigen Kapiteln ist dem Autor ein nahezu gleichwertiger Roman gelungen, bei dem mich eigentlich nur manchmal die Visionen oder Träume der sich wandelten Amy etwas aus dem Lese-Rhythmus brachten. Die Spannung und Dramatik steuert durch die vielen Seiten zielgerichtet über die Dramatik auf dem 'Feld' und den Abscheulichkeiten in der gewalttätigen Stadt 'Homeland' auf ein großes Finale hin. Allerdings ist die gesamte Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt; der Abschlussband ist inzwischen erhältlich und so darf sich jeder begeisterte Leser der Romane auf den neuen Stoff freuen.
    8,8 Sterne

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    _Jassis avatar
    Hallo zusammen :)

    monana88 und ich wollen zusammen "Die Zwölf" von Justin Cronin lesen.
    Ein genauer Starttermin steht noch nicht fest!

    Bücher gibt es hier leider keine zu gewinnen, jeder liest mit seinem eigenem Exemplar.

    Falls noch jemand Lust hat, könnt ihr jederzeit mit einsteigen.
    _Jassis avatar
    Letzter Beitrag von  _Jassivor 3 Jahren
    Zur Leserunde
    _Jassis avatar
    Hallo zusammen :)

    monana88 und ich wollen zusammen "Die Zwölf" von Justin Cronin lesen.
    Ein genauer Starttermin steht noch nicht fest!

    Bücher gibt es hier leider keine zu gewinnen, jeder liest mit seinem eigenem Exemplar.

    Falls noch jemand Lust hat, könnt ihr jederzeit mit einsteigen.
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks