Justin Cronin Die Zwölf

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Inhaltsangabe zu „Die Zwölf“ von Justin Cronin

Große Spannung: Zuerst waren es zwölf Kriminelle, die nur noch auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie auserwählt für ein geheimes Experiment. Aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Aber es schlug fehl. Jetzt sind es diese zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen. Die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen: Amy ist die Einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber dazu braucht sie die Unterstützung von so vielen Menschen wie möglich, denn der Gegner ist stark ...

Erneut Spannung pur! Allerdings verliert sich der Roman stellenweise auch in Nebensächlichkeiten!

— nblogt
nblogt

Fast noch besser als band 1

— _maengelexemplar_
_maengelexemplar_

Einfach eine klasse geschichte wo du stunden später immer noch darüber nach denkst....😊

— Dreamcatcher7
Dreamcatcher7

Einfach grandios! Der zweite Band war sogar noch besser😍

— NutellaGZ
NutellaGZ

Spannend und fesselnd, auch der zweite Band überzeugt auf ganzer Linie.

— chuma
chuma

Ich weiß jetzt schon, dass ich der Reihe sehr lange hinterhertrauern werde, sobald ich sie beendet habe. - 5 Sterne

— AmiLee
AmiLee

Ein sich nur mäßig lohnender Kampf

— Jannae
Jannae

'Die Zwölf' ist eine unglaublich tolle und würdige Fortsetzung der Geschichte aus 'Der Übergang'.

— JessiBuechersuchti
JessiBuechersuchti

Die Reise und der Kampf gegen die Vir als geht weiter.... wunderbar! !

— MadameEve1210
MadameEve1210

Das Leben in einer Welt voll Virals kann bedrückender nicht sein...

— benfi
benfi

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  • Die Zwölf

    Die Zwölf
    vormi

    vormi

    30. June 2017 um 22:50

    Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie für ein geheimes Experiment auserwählt. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und Amys Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden ...Inhaltsangabe auf amazonHier hatte ich mir sogar schon gleich als das Buch herauskam das Hörbuch geholt. Das fand ich aber zu unübersichtlich, denn da kann man nicht mal schnell zurückblättern, um eine unklare Stelle nachzuschlagen.Dadurch hat mir dieses Buch schon mal besser gefallen.Nur bleibt mein 'Vorwurf" von Teil 1 bestehen - grundsätzlich ist es ein wenig langatmig.Trotzdem gefällt es mir, denn es erinnert mich an die Stephen King Endzeit Romane.

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  • Fesselnder zweiter Band der 'Passage-Trilogie'...

    Die Zwölf
    benfi

    benfi

    17. March 2017 um 17:51

    KURZBESCHREIBUNG: Knapp einhundert Jahre nachdem in den Vereinigte Staaten die zwölf Ersten mit ihren Herrscharen von Virals - ziemlich flinke und raubtiergleiche Vampire - die Menschheit auf dem amerikanischen Kontinent fast ausgerottet hatten, hat sich einiges verändert: die Überlebenden haben sich neue Zivilisationen geschaffen; gut geschützte Städte. Dazu sind die Transportwege und Produktionsstätten wie zum Beispiel Raffinerien gesichert worden. Dort leben mittlerweile auch die aus dem fernen Kalifornien angereisten wie Peter Jaxon, der nun wie auch die eigensinnige Alicia Donadio Offizier der Expeditionsstreitkräfte ist, und Michael Fisher, der als Ölförderer fungiert. Ihre Wege kreuzen sich aber immer seltener. Das Ziel aller Menschen ist aber nicht mehr das Überleben gegen die Virals, sondern das Vernichten dieser Spezies. Allerdings wurde unter den Bestien auch eine Stadt erschaffen. Der einstige stellvertretende Direktor der Versuchsstation Horace Guilder hatte kurz nach dem Ausbruch der Zwölf selber das Serum injiziert und ist nun zum Herrscher von 'Homeland' geworden, einer Stadt, in dem viral-ähnliche Geschöpfe als Untertanen des Anführers Guilder dienen, um die Menschen zu knechten. Geleitet wird der Unsterbliche von dem großen Ziel, die Ersten zu Gottheiten zu machen. Aber es gibt auch noch Amy Harper Bellafonte, welche als Helferin in einem Kinderhort arbeitet und auf das Zeichen wartet, den Zwölf Einhalt zu gebieten...KOMMENTAR:Wow, schon bei dem Prolog der Romans 'Die Zwölf' hat sich Autor Justin Cronin etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: er packt die Zusammenfassung des mit über tausend Seiten nicht gerade kleinen Vorgänger-Romans in biblische Verse, die sich wie Psalme lesen lassen. Somit ist für jeden Quereinsteiger das Schmökern um einiges leichter gemacht worden, auch wenn ich nur wärmstens empfehlen kann, sich 'Der Übergang' zuvor zur Brust zu nehmen! Cronin wagt in diesem zweiten Teil der 'Passage-Trilogie' einen erklärenden Rückblick in das Jahr Null des Ausbruchs von dem tödlichen Virus und lässt den Leser dann die Geschehnisse in den verschiedensten Flecken in Amerika miterleben. Damit erzählt er gleichzeitig die Geschichte der Protagonisten aus dem ersten Teil weiter - adaptiert allerdings auch jede Menge neue Gesichter, von den man sich jedoch nicht alle behalten muss. Hilfreich ist hier der Anhang 'Dramatis Personae', welcher die wichtigsten Figuren auflistet. Mit wenigen langwierigen Kapiteln ist dem Autor ein nahezu gleichwertiger Roman gelungen, bei dem mich eigentlich nur manchmal die Visionen oder Träume der sich wandelten Amy etwas aus dem Lese-Rhythmus brachten. Die Spannung und Dramatik steuert durch die vielen Seiten zielgerichtet über die Dramatik auf dem 'Feld' und den Abscheulichkeiten in der gewalttätigen Stadt 'Homeland' auf ein großes Finale hin. Allerdings ist die gesamte Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt; der Abschlussband ist inzwischen erhältlich und so darf sich jeder begeisterte Leser der Romane auf den neuen Stoff freuen.8,8 Sterne

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  • Starke Fortsetzung

    Die Zwölf
    Semjon22

    Semjon22

    25. February 2017 um 16:08

    Für mich hat der zweite Teil der Trilogie zu keiner Zeit an Faszination verloren, wobei der Autor unnachgiebig ist mit den üblichen Gewohnheiten eines Lesers. Denn hat man sich mal mit bestimmten Handlungssträngen und Protagonisten angefreundet, springt er in der Zeit und in der Handlung wieder woanders hin und man fragt sich zwischendurch schon, wie denn das alles je wieder zusammen finden soll. Aber das tut es zum Schluss. Wenn man sich auf die epische Breite der Geschichte und des Erzählstils von Justin Cronin einlässt, dann bekommt man hier großes Kopfkino geboten. Ich fiebere schon dem dritten Teil entgegen. Tolle Serie. Unbedingt lesenswert.

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  • Und weiter geht der Kampf...

    Die Zwölf
    rebell

    rebell

    18. February 2017 um 12:40

    Inhaltsangabe:  Große Spannung: Zuerst waren es zwölf Kriminelle, die nur noch auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie auserwählt für ein geheimes Experiment. Aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Aber es schlug fehl. Jetzt sind es diese zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen. Die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen: Amy ist die Einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber dazu braucht sie die Unterstützung von so vielen Menschen wie möglich, denn der Gegner ist stark ... Justin Cronin hat ihren eigenen Schreibstyl und den muss man mögen. Die Wortwahl war flüssig und leicht zu lesen. Allerdings tauchen auch hier wieder viele Charaktere auf, die ich anfangs nicht einsotieren konnte. Ausserdem waren in diesem Buch anfangs viele Zeitsprünge drin sodass ich erstmal immer ein paar Seiten brauchte um mich zu orientieren.  Aber auch alte Bekannte Protagonisten aus dem ersten Buch "Der Übergang" tauchten hier auf. Ich war sehr gespannt darauf was aus ihnen geworden ist und ich wurde nicht enttäuscht.  Die Story selber war anfangs wieder etwas zäh, eben durch die Zeitsprünge und den vielen neuen Charakteren. Doch immer mal wieder gab es kleine Häppchen, die mich dazu animierten weiter zu lesen. Ab der Mitte des Buches gewann die Story wieder richtig an Fahrt und ich verschlang den Rest in einem rutsch. Ich bin immer noch geflasht mit was für einem Knall das Buch endet und hoffe das der letzte Band mich genauso packend wird. 

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  • Ich liebe diese Reihe!

    Die Zwölf
    LiveReadLove

    LiveReadLove

    09. February 2017 um 08:58

    Inhalt Es hat alles mit den zwölf Kriminellen begonnen, die auf ihre Todesstrafe gewartet haben. Sie wurden für ein geheimes Experiment ausgewählt, welches sie zu so viel mehr, als nur einem einfachen Menschen machen sollte. Doch irgendetwas ging schief und nun sind diese Kriminellen die Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und die Welt ins Chaos stürzen. Sie könnten das Ende der gesamten Menschheit bedeuten, wenn es niemand schafft, sie aufzuhalten. Hoffnung liegt einzig und allein in dem kleinen Mädchen Amy. Sie kann sich der Macht der Zwölf entgegen stellen, doch ihre Gegner sind stark und Amys Kraft scheint schwächer und schwächer zu werden.. Die Fortsetzung einer epischen Geschichte. Der Kampf gegen die Zwölf beginnt. „Die Zwölf“ beginnt wie eine Bibel. Der Prolog erzählt die Ereignisse aus Band 1 „Der Übergang“ in vier Kapiteln mit je 12 Versen. Es wird kurz umrissen, was geschehen ist und wie unsere Freunde so weit gekommen sind. Bereits nach diesem Prolog hatte ich eine Gänsehaut. Justin Cronin hat es mit wenigen Sätzen geschafft, mich wieder komplett einzunehmen und mir mit dieser Art der Erzählung den Eindruck vermittelt, dass diese Geschichte in die Geschichtsbücher eingehen wird. Dass es für die Welt unwahrscheinlich wichtig ist, alles niederzuschreiben. Und dass die Menschen, die ich im ersten Teil begleitet habe, das Schicksal der Welt entscheiden. Schon zu Anfang also ein absoluter Gänsehautmoment. Kaum ist man wieder in die Geschichte eingetaucht, dann rasen die Seiten nur so vorbei. Justin Cronin schafft es, immer wieder unerwartete Wendungen einzubauen, die einem als Leser komplett den Atem verschlagen. Es geht, wie schon im ersten Teil auch, nicht nur um unsere Protagonisten. Wir erfahren so viel mehr über das Jahr Null, darüber, wie es anderen Menschen ergangen ist, die zu der Zeit gelebt haben, als die Virals ausgebrochen sind und das Chaos um sich griff. Man erfährt wie es mit Charakteren weitergegangen ist, die kurze oder auch längere Auftritte in Band 1 hatten und bringt sie uns näher. Es hat mir unfassbar viel Spaß gemacht wieder im Jahr Null zu sein auch wenn ich natürlich gerne gewusst hätte, wie es mit Peter, Amy, Alicia und Co weiter geht. Doch Justin Cronin wäre nicht Justin Cronin, wenn er immer wieder zwischen den Perspektiven wechselt und wenn für ihn ein Teil der Geschichte zu Ende erzählt ist, dann wird man direkt in eine andere Zeit geschubst und trifft weitere Charaktere, von denen man nach und nach realisiert, dass man sie vielleicht irgendwo schon einmal getroffen hat. Die bekannten Charaktere aus Band 1 nehmen wieder eine sehr wichtige Rolle ein auch wenn zunächst alles anders ist, als man es vermutet. Gerade diese Art, wie Cronin uns die Welt, wie sie in dieser Geschichte ist, näher bringt, gefällt mir. Alles kann sich in kürzester Zeit verändern. Nichts scheint für immer zu sein und letztlich muss jeder seinen eigenen Kampf kämpfen. Alles, was den Charakteren widerfährt ist von Cronin wunderbar durchdacht und passt einfach perfekt zu den einzelnen Personen. Die Entwicklung, welche die Charaktere durchmachen müssen, sind in meinen Augen absolut großartig und ich bin gespannt, habe aber gleichzeitig auch Angst davor, was mich in Band 3 erwarten wird. Langsam aber sicher zeichnet der Autor ein Bild, das immer deutlicher wird und die Verstrickungen der einzelnen Handlungsstränge nach und nach auflöst und zusammenfügt. Trotzdem schafft er es so viele Handlungsstränge offen zu lassen. Er lässt immer einen kleinen Teil im Dunkeln, um sich vielleicht auch die Möglichkeit frei zu halten, im letzten Teil der Reihe noch etwas über diesen oder jenen Charakter einbauen zu können. Ich bin daher sehr gespannt, ob in Band 3 einige meiner Fragen doch noch beantwortet werden. In „Die Zwölf“ gibt es jedoch in der Mitte irgendwann einige Längen, die mich dann doch etwas an Kraft gekostet haben. Die Spannung und der Thrill haben zwar nie nachgelassen aber Cronin hätte durchaus schneller zum Ziel kommen können. Auf der einen Seite fand ich das schade, auf der anderen Seite hätte das Buch wohl gar nicht anders sein können. Es musste so sein, um zu dieser großartigen Reihe zu passen. Was mir aber wohl noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird, ist das Ende dieses zweiten Teils. Die Geschichte baut langsam immer mehr Spannung auf und man spürt genau, dass am Ende ein Finale auf einen warten wird, das sich gewaschen hat. Und tatsächlich hat Cronin es geschafft, ein unfassbar actionreiches und atemberaubendes Finale zu schreiben. Das gr0ße auf und ab der Gefühle und der Handlungsstränge nimmt in diesem Finale ein Ende, das man so nicht unbedingt hat kommen sehen. Erwartet habe ich einen großen Knall und bekommen habe ich eine regelrechte Explosion. Fazit „Die Zwölf“ ist ein Buch voller Höhen und Tiefen. Voller Charaktere die man kennt oder erst noch kennen lernen muss. Es gibt Wendungen, die man nicht erwartet hat und Handlungsstränge die sich auftun, die man nicht für möglich gehalten hätte. Gleichzeitig werden zwar viele Antworten gegeben aber noch viel mehr Fragen aufgeworfen. Ich freue mich jetzt sehr darauf, Band 3 bald zu lesen und bin unfassbar gespannt, was dort auf mich warten wird.

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  • Der Übergang - Band 2 : Die Zwölf

    Die Zwölf
    AReaderLivesAThousandLives

    AReaderLivesAThousandLives

    28. January 2017 um 16:54

    Achtung, 2. Teil einer Reihe! Worum es geht: Zuerst waren es zwölf Kriminelle, die nur noch auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie auserwählt für ein geheimes Experiment. Aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Aber es schlug fehl. Jetzt sind es diese zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen. Die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen: Amy ist die Einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber dazu braucht sie die Unterstützung von so vielen Menschen wie möglich, denn der Gegner ist stark ... Meine Meinung: Nachdem mir der erste Band so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt weiter lesen. Es war gut, dass ich nicht zu viel Zeit dazwischen verstreichen lassen habe, da es jetzt schon ziemlich schwierig war alle Namen wieder richtig zuordnen zu können. Wer also vor hat dieses Buch zu lesen, sollte es zügig nach dem ersten tun. Das erste Buch sollte man außerdem unbedingt gelesen haben. Band 2 spielt ein paar Jahre nach dem Ende von Band 1, was ich ehrlich gesagt ein wenig Schade fand. Manches wurde einfach knapp erzählt, wie zum Beispiel der Tod zweier Personen, denen dieser Abgang einfach nicht gerecht wurde. Einer anderen Person hat man dagegen viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt, vielleicht habe ich es aber auch nur so empfunden weil ich sie nicht besonders gut leiden kann. Gut fand ich, dass man in Band 2 Rückblenden bekommen hat und noch mehr über den Zeitpunkt des Ausbruchs erfahren hat. Manches wurde dadurch noch einmal genauer erklärt und ergibt so mehr Sinn. Was mich in Band 1 schon gestört hat ist auch hier wieder aufgetreten. Es gibt einfach zu viele Charaktere die teilweise echt unnötig sind. Meiner Meinung nach muss man nicht aus jeder möglichen Sicht lesen um das Ganze verstehen zu können. Es wäre besser gewesen, wenn sich der Autor ein wenig mehr auf die bereits vorhandenen Charaktere konzentriert hätte. Bei manchen Figuren hat sich der Handlungsstrang sehr gezogen und war auch ziemlich uninteressant. Es hat manchmal auch so gewirkt, als wenn der Autor einfach zu viel in die Geschichte packen wollte und manches wurde dadurch sehr abgehoben und übertrieben, zumindest in meinen Augen. Während ich in Band 1 die Darstellung dieser Form der Apokalypse noch sehr glaubwürdig erzählt fand, wurde diesem Aspekt in Band 2 ein wenig der Wind aus den Segeln genommen. Fazit: Ein gelungener 2. Teil, auch wenn er nicht ganz an den Vorgänger heran kommt. Weiterlesen werde ich trotzdem :) 3,5 Sterne von mir.

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  • Fesselnd, fordernd und etwas zu vielschichtig

    Die Zwölf
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    21. January 2017 um 10:59

    Die Passage Trilogie ist ein Epos, das Grenzen sprengt. Justin Cronin hat keine Hemmungen und schert sich nicht um gängige Schreibregeln, die meinen zu wissen, was man Lesern zumuten kann und was nicht. Eigentlich gefällt mir das, bietet es doch Möglichkeiten für außergewöhnliche Bücher. Im zweiten Teil der Reihe hat er ein bisschen übertrieben. Auf drei Zeitebenen bekommt man es mit einer unglaublichen Fülle an Personal zu tun. Zunächst geht es zurück zur Zeit des Ausbruchs des Virus und man erfährt das Schicksal einiger Figuren, die in Band 1 nur am Rande erwähnt wurden. Das ist spannend, aber man knabbert daran, die neuerlichen Ereignisse mit dem Geschehen aus dem ersten Buch überein zu bringen. Wer die beiden Bücher nicht direkt hintereinander liest, wird Probleme bekommen. Dann wird ein schicksalhaftes Ereignis im Jahr 73 geschildert, was neue Familien ins Spiel bringt. An dieser Stelle habe ich aufgegeben zu versuchen, den Überblick zu behalten. Hier und da ist offensichtlich jemand verwandt mit irgendwem, den man schon kennt, aber es sind einfach zu viele Menschen.Im Jahr 98 haben sich dann in verschiedenen Städten unterschiedlichste gesellschaftliche Strukturen etabliert, nochmal 20-50 neue Leute, diverse politische Systeme und rivalisierende Rebellenorganisationen sind zu verdauen. Es ist faszinierend, spannend und vielfältig, aber dann doch im Grunde Stoff für etwa 5 Bücher. Immer wieder taucht jemand aus der Vergangenheit auf, sehr interessant, leider hat man inzwischen vergessen, wie er ins Gesamtbild passt.  Der Showdown ist furios, überraschend und wirklich blutig. Hier kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man kommt allerdings nur so weit, wenn man sich unterwegs damit abgefunden hat, einfach nicht alles verstehen zu können. Auch die metaphysische Ebene, die am Ende dazu kommt, gibt Rätsel auf. „Die Zwölf“ ist ein fesselnder, aber sehr fordernder, Mittelteil der Trilogie. Ich bin jetzt höchst gespannt auf Band 3 und hoffe, dort den roten Faden wiederzufinden, der aktuell etwas lose im Raum hängt. 

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    • 3
  • "Die Zwölf" von Justin Cronin

    Die Zwölf
    BiggiBooks

    BiggiBooks

    09. January 2017 um 15:09

    „Die Zwölf“ ist der spannende zweite Band der „Passage Trilogie“ von Justin Cronin. Für alle Leser, die den Inhalt von „Der Übergang“, nicht mehr präsent haben, werden alle Ereignisse aus Band 1 im Prolog von „Die Zwölf“ noch einmal zusammengefasst. Dies geschieht mittels eines Auszugs aus den (bibelähnlichen) Schriften des Ersten Chronisten. Anschließend erzählt Cronin jedoch nicht sofort dort weiter, wo die Geschichte in Band 1 aufgehört hat, sondern springt erst einmal zurück in die Zeit kurz nach dem Ausbruch der zwölf Probanden. Aus verschiedenen Perspektiven erhalten wir Einblicke in das, was die Bevölkerung im Jahr 0 durchgemacht hat. Dabei treffen wir zum einen auf Personen, die uns bereits aus „Der Übergang“ bekannt sind und die auch im weiteren Verlauf der Geschichte eine wichtige Rolle spielen. Es wird aber auch aus der Sicht von Personen erzählt, die bis dahin noch nicht aufgetaucht sind und von denen wir leider auch nicht erfahren, was letztlich aus Ihnen geworden ist. Die Erlebnisse dieser Menschen werden jedoch spannend dargestellt und zeigen unter anderem, dass irgendwann nicht mehr nur das Virus sondern auch das Militär für die Überlebenden zur Bedrohung wurde. Das Auftauchen diverser neuer Namen und die verschiedenen Handlungsstränge, die nach und nach immer mehr zusammenlaufen, machen ein konzentriertes Lesen erforderlich. Hilfreich war für mich dabei das Personenverzeichnis am Ende des Buches. Nachdem einige Lücken aus „Der Übergang“ gefüllt sind (z.B. auch die Vorgeschichte von General Vorhees) und der Grundstein für das Verständnis des weiteren Verlaufs der Geschichte gelegt ist, springt der Autor in die Zeit ca. 5 Jahre nach dem Ende von Band 1 und wir begegnen einigen der Protagonisten aus „Der Übergang“ wieder, die nach dem Eintreffen in der Garnison Roswell unterschiedliche Wege gegangen sind. Auch hier gibt es dementsprechend verschiedene Handlungsstränge, die zum Ende hin wieder zusammengeführt werden. Dabei sind die einzelnen Kapitel nicht zu lang und am Ende offen. Dadurch werden übermäßige Längen vermieden, die Spannung wird immer irgendwie aufrechterhalten und man möchte immer weiterlesen, um zu wissen, wie es denn mir dieser oder jener Person weitergeht. Am Ende des Buches sind viele Fragen, die im Laufe der Lektüre von „Die Zwölf“ und „Der Übergang“ aufgetaucht sind, geklärt, aber definitiv nicht alle. Das Ende an sich war mir etwas zu schnell, knapp und einfach. Da hätte ich doch trotz allem von den Virals oder zumindest von Zero ein bisschen mehr erwartet oder einfach etwas mehr von der ansonsten üblichen erzählerischen Ausführlichkeit. Aber vermutlich war in diesem Fall auch eher der Weg das Ziel. Und außerdem gibt es ja noch Band 3, auf den ich nach dieser gelungenen Fortsetzung schon jetzt sehr gespannt bin!

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  • Rezension zu Die Zwölf

    Die Zwölf
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    08. January 2017 um 15:16

    Inhalt: Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie für ein geheimes Experiment auserwählt. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und Amys Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden... Die Zwölf ist der zweite Teil der Passage-Trilogie von Justin Cronin. Auch der zweite Teil der Trilogie konnte mich über große Strecken wieder packen und mich in die apokalyptisch anmutende Welt von Amy, ihren Freunden und den Virals hineinziehen. Der Beginn des Buches startet im Jahre 0 und führt neue Protagonisten in die Geschichte ein, die im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielen, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Auch begegnet man alte Bekannte aus dem ersten Teil wieder, deren Entwicklung ich nicht immer ganz so für mich einordnen konnte, denen ich aber gerne wieder durch die Geschichte folgte. Leider blieb mir Amy in dieser Geschichte einfach zu blass und ihre Entwicklung zum Ende hin, war nicht so unbedingt ganz so meins, passte aber in den Ablauf der Geschehnisse. Die Zeitsprünge in dem Buch haben mir gut gefallen, so wurde mir als Leser mehr Einblicke gewährt was noch alles passiert ist bis zum eigentlichen Handlungsstrang um Amy und ihren Freunden. Manche Passagen wiesen für mein Empfinden ein paar Längen auf, auch wenn sie mich nicht wirklich langweilten, sorgten sie aber auch nicht gerade für einen Aufbau der Spannung bei mir. Leider konnte mich der Schluss nicht so wirklich für sich einnehmen, er ging mir dann doch einfach zu schnell, und auch die Lösung um die Zwölf war mir zu einfach gestrickt, alles baute mir hier ein wenig zu sehr auf Action auf, und das ganze Setting erzeugte auch immer so ein leichtes Gefühl eines Hollywood-Blockbusters bei mir, was ich nicht besonders mag, in solchen Geschichten. Mein Fazit: Ein guter und zum größten Teil packender zweiter Teil, der für mich aber nicht an den ersten Teil heranreicht.

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    • 8
  • Ein Mischung aus Thriller, Endzeitroman, ein wenig Grusel und sehr viel Spannung

    Die Zwölf
    Buchraettin

    Buchraettin

    28. December 2016 um 08:00

    Achtung, es ist Band 2 der Reihe, evtl. Spoiler. Es schließt an den ersten Band an und beginnt mit einem Prolog. Hier wird von einem Buch berichtet aus den Schriften der „ ersten Chronisten“. Es ist praktisch wie eine Art Rückblende auf den ersten Band und dessen Geschehnisse. Hinten findet der Leser nun auch ein Personenverzeichnis, das aber nur sehr oberflächlich ist und nur Namen und kurze Beschreibungen bietet, ich hätte es mir ein wenig ausführlicher gewünscht, da mir beim Lesen die vielen Personen und ihre Beziehungen untereinander doch etwas schwer fielen in der Zuordnung. Dieses zweite Teil beginnt zu Beginn des Buches in der Zeit der Geschichte, nach dem Ausbruch der 12 Gefangenen. Das Virus ist ausgebrochen. Nun tauchen hier neue Personen auf, die ich aus dem ersten Buch noch nicht so kannte. Es sind wieder verschiedene Erzählperspektiven und fragte mich zu Beginn des Lesens, wie sie sich wohl verknüpfen werden. Wie bei einem Puzzle fügen sich die Teile der Erzählung ineinander und ergeben ein Ganzes. Für mich war das Zusammentreffen der Personen gut nachvollziehbar, aber es brauchte schon aufmerksames Lesen. Ein kleines Detail, das versteckt auch mal in einem Satz angesprochen wird und auf das es sich zu achten lohnt, ist der Hinweis, dass auch diese Gruppen häufig zu 12 sind. Dann springt die Erzählung wieder in die Zeit um 90 nach Ausbruch des Virus. Bekannte Figuren tauchen nun auf, die Erzählstränge verknüpfen sich. Mir blieben aber offene Fragen, die beantwortet dann hoffentlich Band 3. Sehr gelungen fand ich auch die Landkarten, die im Laufe des Buches immer mal auftauchen. Das Buch unterteilt sich wieder in verschiedene Abschnitte. Bei den Kapitelenden fiel mir noch auf, das sie häufig offen enden und ich als Leser wirklich gefesselt war und immer weiter lesen wollte. Es waren aber hier manchmal ein paar Längen für mich dabei, nicht viele, aber mir persönlich hat das erste Buch noch etwas besser gefallen. Es ist manchmal etwas gruselig, brutal, aber auch sehr sehr spannend. Ein Mischung aus Thriller, Endzeitroman, ein wenig Grusel und sehr viel Spannung. Ich freue mich auf das Finale und Band 3 der Reihe.

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    • 3
  • lohnt sich das durchquälen für Band 3?

    Die Zwölf
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    23. November 2016 um 14:37

    Inhalt Wir erfahren ein bisschen aus der Zeit vor den Virals und wie es danach weiter gegangen sind. Auch die Hauptgeschichte wird weiter geführt, wenn auch nicht so, wie man sich das vielleicht denkt. Eigene Meinung "Der Übergang" habe ich regelrecht verschlungen, der Schreibstil hat super zur Geschichte gepasst und hat mich, wie selten ein Buch, sehr gefesselt. Die Protagonisten, von denen es gleich mehrere gibt, da auch mehrere Erzählstränge verfolgt werden, waren jeder für sich interessant und spannend. Die Virals haben einem Angst gemacht, sie sind das personifizierte Böse. Der zweite Band von Justin Cronin hat leider nicht einmal einen Bruchteil von Band eins. Ständig habe ich pausiert und auch kaum Lust gehabt, weiter zu lesen. Es war einfach unglaublich langweilig und völlig ohne Struktur. Der rote Faden hat komplett gefehlt. Zudem bin ich mit den vielen Zeit- und Personensprüngen nicht klar gekommen. Den Protagonisten fehlt leider alles, was mich im ersten Band so begeistert hat. In „Die Zwölf“ hätte man die Namen ohne Probleme austauschen können und ich hätte wahrscheinlich trotzdem nichts gemerkt. Die gefeierten Virals sind auch nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie wirken kaum noch bedrohlich und werden teilweise auch noch verhöhnt. Sie sind zur Nebensache geworden. Betrachtet man die Geschichte aus einer gewissen Distanz, ist sie wirklich gut weiter geführt worden und macht Lust auf den letzten Band. Doch wenn man mittendrin ist und liest, fragt man sich nur, was man da liest und worum es gerade geht. Fazit Justin Cronin verliert sich leider in Belanglosigkeiten und leitet den Leser nicht strukturiert durch die Geschichte. Ich hatte viel Mühe der Handlung zu folgen und die Personen in den richtigen Kontext zu bringen. Das Namensverzeichnis ist dabei auch keine große Hilfe. Ich hoffe, dass Band drei wieder besser wird.

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    • 2
  • Rezension zu "Die Zwölf" von Justin Cronin

    Die Zwölf
    LaDragonia

    LaDragonia

    10. September 2016 um 20:01

    Klappentext: Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie auserwählt für ein geheimes Experiment. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die Einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und ihre Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden … Meine Meinung: Obwohl mir der erste Teil der Passage-Trilogie „Der Übergang“ sehr gut gefallen hat, muss ich sagen, dass ich mit diesem zweiten Teil doch so meine Schwierigkeiten hatte. Mehrmals habe ich das Buch weggelegt, weil mir ganze Passagen einfach zu langatmig waren und sich zum Teil regelrecht wie Kaugummi dahin zogen. Dazu kam, das ich absolute Schwierigkeiten hatte, die einzelnen bereits aus Teil 1 bekannten Charaktere wieder zuzuordnen. Erst nach ca. einem Drittel des Buches kam ich nach und nach in die Handlung hinein und ab da machte das Lesen auch wieder Spaß. Alles in allem bin ich froh das ich durchgehalten habe, aber einfach war dieser Teil auf keinen Fall zu lesen. Auch kamen mir die Charaktere, vor allem Amy wesentlicher farbloser vor, wie noch in Teil 1. Ich hoffe das der finale Abschlussband „Die Spiegelstadt“ da wieder etwas an Tempo zulegt, sonst wäre ich wirklich enttäuscht, hatte die Trilogie doch so einen tollen Start.

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  • Rezension

    Die Zwölf
    Cadness

    Cadness

    23. August 2016 um 19:13

    „FEAR THE DARK Die Zwölf bedrohen die Welt – Und nur Amy kann sie besiegen. Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Doch dann wurden sie für ein geheimes Experiment ausgewählt. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die Einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und ihre Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden..“ Nachdem ich von „Der Übergang“ so begeistert war, war schnell klar, dass auch die Fortsetzung bei mir einziehen musste. Ich habe es nicht bereut. Wenn ich im ersten Band noch von einer teils vorhandenen „Langatmigkeit“ in manchen Situationen gesprochen habe, war davon im Folgeband nichts mehr von zu spüren. Stattdessen wurde ich von dem unmittelbaren Geschehen mitgerissen, überrascht und ab und an sogar schockiert. Neben der Wiedervereinigung einiger altbekannter Figuren kamen viele neue Charaktere hinzu, die der Geschichte nochmal einiges an Schwung gegeben haben. Gleichzeitig traten einige Nebenfiguren in den Vordergrund, was dazu geführt hat, dass ich von manchen von ihnen ein ganz neues Bild bekommen habe bzw. mir so überhaupt erst ein Bild machen konnte. Viele offene Fragen wurden beantwortet und neue Fragen sind auf den Plan gerückt. Entscheidungen wurden getroffen, von denen ich die erste Zeit nicht mal ansatzweise erahnen konnte, ob sie überhaupt richtig waren. Geständnisse wurden gemacht, Geheimnisse gelöst und Entwicklungen vollzogen. Manche schockierender als andere. Eine Wendung jagte die nächste, so dass ich teilweise das Gefühl hätte, gar nicht richtig zum Atmen zu kommen. Oft saß ich mit offenem Mund vor dem Buch und hatte Angst, weiter zu lesen. Angst davor, was als nächstes passieren würde. Es war der reinste Nervenkitzel, verpackt auf ca 830 Seiten und für mich noch um einiges besser als der Vorgänger! Es könnte jetzt schon ruhig der 31 Oktober sein. Denn dann erscheint der dritte und somit finale Teil der Trilogie. Denn obwohl so viele Puzzle Teile zusammengefügt wurden, ist das Bild noch lange nicht komplett. Ich muss einfach wissen, wie es weiter geht und was noch alles passieren wird.

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  • Die Schriften des ersten Chronisten

    Die Zwölf
    Nespavanje

    Nespavanje

    30. July 2016 um 20:01

    Wie in der Rezension zu - Der Übergang - schon angemerkt, ist - Die Zwölf - nicht bloß ein weiterer Teil einer Geschichte die Justin Cronin erzählt, vielmehr werden einige Geschichten linear zum ersten Buch beschrieben. Wir treffen auf einen etwas geistig zurückgebliebenen Busfahrer, der durch das frisch zerstörte Nordamerika fährt und hi und da Fahrgäste einsammelt. Wir treffen auf einen Viral - der von sich selbst nicht einmal weiß, dass er ein Viral ist. Wir treffen auf eine schwangere Frau, die durch posttraumatischen Stress ausgelöst und trotz des Untergangs der Welt, sich nicht sicher ist, in welcher Farbe sie das Kinderzimmer ausmalen möchte. Wir treffen aber auch auf altbekannte Charaktere und was mich besonders freut, natürlich auch auf Amy. Mir hat der erste Band dieser Reihe sehr gut gefallen und als der zweite Band der Reihe erschienen ist, hab ich ihn mir gleich als eBook besorgt. Allerdings hat es einige Zeit gedauert, bis ich dann auch für den zweiten Teil bereit war, ausschlaggebend ist das Erscheinen des dritten Teils im Herbst 2016. Dabei hätte es gar keinen Grund gegeben so lange zu warten, sie ist nämlich ganz gut gelungen. Dem Erzählstil bleibt er treu: Mehrere Handlungsstränge, die abwechselnd erzählt werden, steuern einem gemeinsamen Ende entgegen. Dabei geht er so geschickt vor, dass man ständig wissen will, wie es gerade bei der anderen Geschichte weitergeht. Der Spannungsbogen bleibt konstant aufrecht und ganz spielerisch lässt er dem geneigten Leser die Lust an der Angst spüren. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, dass er dem Leser gleich zu Anfang des zweiten Romans, sozusagen im Prolog, über -Die Schriften des Ersten Chronisten (Das Buch der Zwölfe) - klar macht, dass in einer weit entfernten Zukunft noch Menschen existieren, dass wohl nicht alles vergebens ist, was wir hier lesen werden, dass es Hoffnung noch existiert. Das ist wohl das prägendste Element einer Apokalypse: Das trotz der Endgültigkeit und dem dahinscheiden vieler Protagonisten, eines bleibt: Die Hoffnung. Der Cliffhanger hat mir hingegen, und im Unterschied zum ersten Teil, nur mäßig gefallen, aber dennoch bin ich schon auf den dritten Teil gespannt.

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  • 2. Band der Passage-Trilogie

    Die Zwölf
    Kerry

    Kerry

    06. June 2016 um 21:07

    Die Menschheit ist fast dem Untergang geweiht, denn die Virals haben einen unbändigen Appetit und töten sie, wo sie ihrer habhaft werden. Dass sie selbst einst Menschen waren, wissen sie nicht mehr, sie werden nur durch ihre Instinkte gesteuert. Ihr Ursprung liegt in einem Experiment der Regierung, die einst zwölf Schwerverbrecher mit einem Virus infizierte, das fatale Folgen hatte. Doch ein kleines Mädchen, Amy, das ebenfalls infiziert wurde, überlebte und war seitdem die letzte Hoffnung der Menschheit. Fast 100 Jahre ist es her, dass Amy infiziert wurde und dennoch hat sie sich körperlich in den vielen Jahren kaum verändert. Mittlerweile hat sie die äußere Erscheinung eines Teenagers, doch in ihr steckt so viel mehr, denn nur sie vermag es, die Virals zu stoppen. Doch etwas verändert sich in ihr, sie wird immer schwächer. Seinerzeit wurde auch Lawrence Grey infiziert. Er selbst erwachte in einem Hotelzimmer, wusste nicht, wie er dorthin gekommen ist und dennoch wusste er, es hat sich was verändert. Er war jünger, stärker und nicht mehr krank. Ein neues Leben lag vor ihm. Sein Schicksal sollte sich allerdings besiegeln, als er in einem Baumarkt auf Lila Kyle traf. Die Frau, augenscheinlich schwanger, erweckte einen Beschützerinstinkt in ihm, der es ihm unmöglich machte, sie sich selbst zu überlassen, auch wenn vom Beginn ihrer ersten Begegnung an klar war, dass sie psychische Probleme hat. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt - einst war Lila Kyle mit Brad Wolgast verheiratet, der eine entscheidende Rolle bei dem damaligen Experiment spielte. Horace Guilder hingegen bildet sich ein, Macht über die Virals zu haben. Auf einem Stützpunkt hält er sie gefangen, doch nicht nur sie. Auch Menschen werden dorthin verschleppt und zur Arbeit versklavt, wer aufmuckt oder sich wehrt, wird Viral-Futter. Seine Macht festigt er mithilfe von Blut eines der Zwölf, denn dieses vermag ihm und seinen Männer mehr Fähigkeiten zu geben, als einem normalen Menschen und dennoch, dank einiger Aufarbeitungsprozesse, verhindert die Blutgabe die Verwandlung in einen Viral. Doch eine neue Gefangene in seinem Lager könnte seinen Untergang bedeuteten, denn eines fürchtet er noch nicht: die Rache einer Frau! Der 2. Band der Passage-Trilogie! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitete, führte allerdings, auf Grund teilweise verschieden vorhandener Zeitachsen, doch zu einigen Verwirrungen meinerseits. Ich hatte auf einen chronologischen Plot gehofft, doch hier kamen mit unter Zeitsprünge vor, die mehrere Jahrzehnte umfassten, was ich nicht ganz so einfach zu händeln fand. Auch muss ich gestehen, dass ich zu Beginn des Buches einige Nöte hatte, mich in das Buch einzufinden, aber mit der Zeit gelang es mir. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Erstaunt war ich, dass ich die Figuren, die bereits in Band 1 eine entscheidende Rolle gespielt hatten, sofort wiedererkannte und von bestimmten Reifungen der Persönlichkeiten war ich wirklich fasziniert. Den Schreibstil empfand ich angenehm zu lesen, jedoch gerade zu Beginn des Buches teils etwas langatmig. Nichtsdestotrotz habe ich nicht aufgegeben und wurde mit einer spannenden und überaus faszinierenden Story belohnt und ich freue mich bereits jetzt auf den abschließenden Band der Trilogie, der im Oktober 2016 endlich erscheint.

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