Justin Go Der stete Lauf der Stunden

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Inhaltsangabe zu „Der stete Lauf der Stunden“ von Justin Go

Mount Everest, 1924: Der Brite Ashley Walsingham kommt in den eisigen Hängen
des Himalaja zu Tode. Sein Vermögen hinterlässt er seiner großen Liebe, einer Frau
namens Imogen Soames-Andersson – doch die ist seit sieben Jahren verschwunden.
London, 2004: Nachlassverwalter finden Spuren zu einem möglichen Erben Imogens.
Zwei Monate bleiben Tristan Campbell, einem amerikanischen Studenten, um seine
Verbindung zu einer Frau nachzuweisen, von der er noch nie gehört hat ...

Wo bitte ist das Ende?

— Rena1986

Ein facettenreicher Roman, der sich zwischen History-Roman, tragischer Liebesgeschichte und Abenteuer-Roman bewegt und einen spannenden Bog

— knuddelbacke

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#EGOLAND

Die Bewertung fällt mir schwer, weil es auf der einen Seite krass und fesselnd, auf der anderen Seite so egoistisch und unmoralisch ist.

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    Der stete Lauf der Stunden

    Rena1986

    23. July 2015 um 13:48

    Bewertung: Tristan Campbell, möglicher Erbe eines ungeahnten Vermögens macht sie quer durch ganz Europa auf die Suche nach Spuren seiner vermeintlichen Vorfahrin. Er ist allerdings nicht bloß auf der Suche nach einer Verbindung zu einer Frau die er nie kennen gelernt hat, sondern irgendwie auch nach sich selbst. Der Haken an der Sache? Ihm bleiben kaum noch zwei Monate bis sein Anspruch verfällt und das gesamte Erbe aufgeteilt wird und an verschiedene Organisationen geht.  Das Buch ist abwechselnd aus Tristans Sicht im Jahre 2004 erzählt und immer wieder werden Kapitel aus dem Jahre 1924 eingeschoben. (Man möchte fast sagen, man wird durch diese Kapitel unterbrochen.) Diese eingeschobenen Kapitel erzählen quasi die Geschichte wie es zu diesem riesigen Erbe gekommen ist und hätten meiner Meinung nach auch komplett fehlen können bzw. auf ein nötigstes gekürzt werden. (Hätte ich nur die 2004 Passagen des Buches gelesen, hätte ich trotzdem irgendwie den ganzen Inhalt erfasst. Daher war ich froh, das diese Kapitel nur wenige Seiten lang waren.)  Für mich als "Hobby-Genealogin" waren die Kapitel in denen sich Tristan auf die Suche nach seiner Urgroßmutter macht wesentlich interessanter. Leider weiß ich aber auch aus eigener Erfahrung, dass eine Suche nach Vorfahren, wie sie hier dargestellt wird, wohl bestenfalls im Fernsehen stattfinden würde. Das waren einfach viel zu viele Zufälle auf einmal die sich bis zum Schluss aneinander reihten. Außerdem geht Tristan viel zu "ruhig" an die Sache ran wenn man bedenkt, dass ihm nur so wenig Zeit bleibt. Dennoch fesselt diese Buch und die Neugier treibt einen zum weiter lesen an, man möchte unbedingt wissen wie es ausgeht. Wenn man dann allerdings am Ende ankommt wirkt alles sehr konstruiert und irgendwie überstürzt, man bleibt mit vielen offenen Fragen und einem enttäuschten Lesegefühl zurück. (Leider kann ich dazu kaum mehr sagen ohne zu viel zu verraten.) Die Beschreibungen der Figuren ist im allgemeinen sehr oberflächlich gehalten und ich finde wir lernen nicht mal die Hauptfigur Tristan richtig kennen, während er sich selbst kennen lernt. Außerdem fand ich, bedient sich der Autor an zu vielen Klischees. Der einzige amerikanische junge Mann ohne Mobiltelefon, der übergenau deutsche Beamte, die leidenschaftliche Französin und da fehlen wahrscheinlich noch einige.  Fazit:Ein alles in allem gutes Buch das allerdings auch seine (großen) Schwächen hat. Die Idee und die Situation gefällt mir allerdings sehr gut, daher gibt es von mir 3 Sterne. 

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  • War mir persönlich leider zu langweilig

    Der stete Lauf der Stunden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. July 2015 um 11:45

    Tristan Campbell reist nach London um einen Nachlassverwalter zu treffen. Es geht um ein gewaltiges Vermögen das er erhält, wenn er die Verbindung zu seiner angeblichen Großmutter Eleonore aufweisen kann. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Zunächst stochert er mehr oder weniger im trüben und findet nur spärliche Hinweise, die ihn jedoch Stück für Stück weiter voranbringen. Immer wieder wird die Erzählung mit Rückblenden durchbrochen die von Ashley im Jahre 1924 berichten. Leider waren mir genau diese Rückblenden teilweise auch viel zu langatmig. Es wurde in schöner Sprache beschrieben wie er und noch ein Mann auf dem Mount Everest herumkraxeln und er Imogen kennenlernt. Positiv am Buch waren aber die verschiedenen Schauplätze die Tristan im weiteren Verlauf deswegen besuchen muss. Das Sprachliche Können des Autors hat mich gut über die Seiten getragen und mich immer wieder zum weiterlesen motiviert, da ich dann doch das Ende wissen wollte. Vom Ende wurde ich jedoch leider gewaltig enttäuscht, so das ich das Buch mit einem enttäuschten Ausdruck im Gesicht zugeklappt habe. Die Charaktere waren gut gezeichnet aber sind mir nicht wirklich nahegegangen. Einzig Tristan konnte mich überzeugen.Mir persönlich hat das Buch nur mittelmäßig gefallen, dafür waren mir die Rückblenden zu langatmig und für die ausführlichen Bergsteige Touren konnte ich mich nicht erwärmen. Trotzdem ist das Buch lesenswert, wenn man darüber hinwegsehen kann , bekommt man eine schön erzählte Geschichte. Rasant , wie das Buch beworben wird ist jedoch ein wenig übertrieben. In einem Satz: Mir war es leider zu langatmig Der stete Lauf der Stunden erhält 3 von 5 Sternen

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  • Ein Histo-Roman mit vielen Facetten

    Der stete Lauf der Stunden

    knuddelbacke

    01. March 2015 um 08:27

    Zugegebener Maßen war mir der Autor "Justin Go" vor dem Lesen seines Buches "Der stete Lauf der Dinge" kein Begriff. Dennoch versprach ich mir nach lesen des Klappentextes einen aufregenden und Temporeichen Roman vor der Kulisse des letzten Jahrhunderts, einer Liebe die Ihren Anfang in den Wirren des 1. Weltkrieges nimmt und auf deren Suche sich nahezu hundert Jahre später ein junger Mann Namens Tristan begibt.Ashley und Imogen, die beiden Hauptcharaktere dieses Romanes lernen sich zu Beginn des 1. Weltkrieges kennen. Sie lernen sich in der kurzen Zeit die Ihnen bleibt Lieben und schwören sich ewige Treue. Doch während Ashley sich in die Wirren des Krieges begibt entfernen sich die zwei immer mehr voneinander. Als Ashley 1924 nach dem Krieg und einigen unsteten Jahren in Europa nach England zurückkehrt ist Imogen spurlos verschwunden. Allen Widrigkeiten zum Trotz setzt Ashley Imogen als Erbin seines beachtlichen Vermögens ein. Nahezu 80 Jahre später bleiben dem jungen Kalifornier Tristan nur wenige Wochen Zeit sich auf die Spurensuche in Europa zu begeben, und den Beweis zu erbringen, dass er ein direkter Nachfahre der immer noch verschollenen Imogen ist.Der Schreibstil des Autors hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Durch Tristans Jagd nach längst verloren geglaubten Spuren durch ganz Europa entsteht ein immenses Spannungsfeld, welches der Autor schließlich bis zum Ende des Buches aufrecht halten kann.Auch der Wechsel der Zeitebenen hat mir sehr gut gefallen . Abwechselnd erfährt der Leser mehr über die Hintergründe der jungen und anscheinend aussichtslosen Liebe zweier junger Engländer sowie dem Versuch Tristans, nahezu 80 Jahre später die Geschichte um diese Liebe zu entwirren. Tristans Recherchen führen ihn von London über Paris und Berlin bis hin nach Skandinavien und sorgen für ein enormes Tempo. Der Wechsel der Schauplätze verlieh dem Buch zusätzlichen Reiz. Justin Go blieb bei der Charakteristischen Darstellung von Imogen und Ashley zwar oftmals sehr vage, ich möchte allerdings ungern das Wort "oberflächlich" verwenden. Vielmehr konnte ich mich so eher in die Situation Tristans hineinversetzen, der zunächst auch nur sehr wenig von den beiden wusste, und erst Stück für Stück durch das Zusammensetzen verschiedener Puzzle-Teile eine Vorstellung von seinen möglichen Vorfahren erlangt.Der einzige Kritikpunkt meinerseits bezieht sich auf die langatmigen Ausflüge des Autors in die Welt der Bergsteiger und Entdecker, zu denen der junge Ashley gehört. Für meinen Geschmack waren diese teilweise zu lang und eintönig, auch wenn sie natürlich eine weitere Facette boten. Mein Fazit : ein facettenreicher Roman, der sich zwischen History-Roman, tragischer Liebesgeschichte und Abenteuer-Roman bewegt  und einen spannenden Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt.

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  • Leserunde zu "Der stete Lauf der Stunden" von Justin Go

    Der stete Lauf der Stunden

    DieBuchkolumnistin

    Liebe ist das größte Abenteuer und das wertvollste Vermächtnis. Ein unermessliches Erbe, bald für immer verloren. Der junge Tristan Campbell muss herausfinden, wer die geheimnisvolle, schöne Imogen war. Und warum sich der vermögende Ashley in sie verliebt hat - vor fast einem Jahrhundert. Und vor allem, warum die beiden nicht zueinander finden konnten. Zwei Monate bleiben Tristan. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem der Herzschlag immer stärker wird: Von den Höhen des Himalaya über London, Paris, Berlin bis nach Schweden und Island. Überall entdeckt er Spuren einer großen Liebe. LESEPROBE Mit "Der stete Lauf der Stunden" hat der amerikanische Autor Justin Gakuto Go sein Debüt veröffentlicht und er wagt sich gleich hinein in das wichtigste Thema - die Liebe. Justin wollte immer schreiben und gab dafür sogar seinen Job in einer angesehenen Anwaltsfirma in Manhattan auf. Dafür reiste er rund um die Welt für einen Roman, der ebenfalls die Liebe rund um die Welt beschreibt und den Leser mitnimmt auf eine Reise durch tolle Städte, verschiedene Zeiten und ein stetiges Auf und Ab der Gefühle! Gemeinsam mit dem Verlag Hoffmann und Campe suchen wir 25 Testleser für "Der stete Lauf der Stunden", die Lust und Zeit auf gemeinsames Lesen, Diskutieren und eine abschließende Rezension haben! Bewerbt Euch bitte bis einschließlich 19. Februar 2014! Autor Justin Go wurde 1980 in Los Angeles geboren und studierte Geschichte und Literaturwissenschaften in Kalifornien und London. Nach Stationen in Paris, London, New York und Berlin lebt er heute in Kalifornien. Der stete Lauf der Stunden ist sein erster Roman. Mehr über den Autor sowie sein Debüt sind auf seiner persönlichen Website zu finden.

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  • Rezension zu der stete Lauf der Stunden von Justin Go

    Der stete Lauf der Stunden

    Blise

    16. December 2014 um 14:22

    Inhalt: „Ein unermessliches Erbe, bald für immer verloren. Der junge Tristan Campbell muss herausfinden, wer die geheimnisvolle, schöne Imogen war. Und warum sich der vermögende Ashley in sie verliebt hat - vor fast einem Jahrhundert. Und vor allem, warum die beiden nicht zueinander finden konnten. Zwei Monate bleiben Tristan. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem der Herzschlag immer stärker wird: Von den Höhen des Himalaya über London, Paris, Berlin bis nach Schweden und Island. Überall entdeckt er Spuren einer großen Liebe.“ - für mich hörte sich das sehr spannend an. Ich hatte das Glück, immer viel mit meinen Eltern reisen zu können. Daher war ich sehr neugierig, da viele Städte Teil des Romans sein sollten. Tristan Campbell ist aus Amerika und Historiker. Eines Tages erhält er eine Nachricht, in der steht, er solle sich umgehend in einer Londoner Anwaltskanzlei melden. Er begibt sich auf den Weg und ihm wird mitgeteilt, dass er unter gewissen Voraussetzungen, ein gewaltiges Vermögen erben kann. Hierfür muss er beweisen, dass Imogen Sames Anderson seine Großmutter war. Dies erweist sich als äußerst kompliziert, aber er gibt sich auf die Reise durch ganz Europa, um dieses Geheimnis zu lüften. Justin Go erzählt im weiteren Verlauf die Geschichte von Tristan, sozusagen die Gegenwart und die Geschichte von Ashley und Imogen in der Vergangenheit. Diesen Aspekt finde ich sehr gut gelungen und sehr abwechslungsreich. Tristan ist auf der Suche nach Informationen der Liebe von Ashley und Imogen. In der Vergangenheit geht es viel um Ashley, der eine Leidenschaft für das Bergsteigen hat, was ihm allerdings später zum Verhängnis wird. Man erfährt auch viel über Ashleys Einsatz im ersten Weltkrieg. Bei seiner Besteigung auf den Mount Everest verunglückt Ashley und hinterlässt sein gesamtes Vermögen seiner großen Liebe Imogen. Diese ist allerdings vom Erdboden verschluckt... Ich finde, man hätte sehr viel aus dem Stoff machen können. Aber leider muss ich zugeben, hat es mich sehr enttäuscht. Ich fand den Schreibstil in Ordnung, an sich flüssig zu lesen, aber irgendwie doch sehr zäh. Ich kann es nicht ganz beschreiben. Was mich aber am meisten störte war zum einen der Protagonist Tristan und zum anderen der Inhalt generell. Tristan ist sehr unsympathisch, wie ich finde und zusätzlich nutzt der Autor keinerlei Emotionen, um Tristans Gefühle zu unterstützen. Er wirkt sehr kalt... Und wie gesagt, aus der Geschichte hätte man viel machen können, aber leider war das Ende auch so unbefriedigend. Ich mag offene Enden, aber das war einfach zu viel, was ungeklärt blieb. Deswegen ist der stete Lauf der Stunden für mich ein eher enttäuschender Debütroman.

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  • in 7 Wochen durch Europa

    Der stete Lauf der Stunden

    Tsubame

    Der 23jährige Tristan Campbell bekommt eines Tages einen Brief von einer Londoner Anwaltskanzlei, die ihn auffordert, umgehend Kontakt aufzunehmen. Es stellt sich heraus, dass die Möglichkeit besteht, dass Tristan Begünstigter des Vermögens eines Mannes namens Ashley Walsingham ist. Zuvor muss er allerdings beweisen, dass seine Großmutter aus einer Liebesbeziehung dieses Mannes mit einer Frau namens Imogen Soames-Andersson hervorgegangen ist. Dafür hat er 7 Wochen Zeit, danach verfällt sein Anspruch und das Geld geht an verschiedene gemeinnützige Organisationen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, die Tristan nach London, Schweden, Frankreich, Berlin und zu guter letzt sogar noch nach Island führt. Es ist die Suche nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen, aber immer wieder kommt Tristan das Glück zu hilfe. Er stößt auf vergessene oder halb verbrannte Briefe und entwirrt nach und nach die tragische Liebesgeschichte des waghalsigen Bergsteigers Ashley Walsingham, der 1924 auf dem Himalaya sein Ende fand, zu der schönen und eigenwilligen Imogen Soames-Andersson, über deren Verbleib nichts weiter bekannt ist. Die Reise wird zu einer Suche nach Tristans Urgroßeltern, der Jagd nach einem unermesslichen Schatz und dem Beginn einer eigenen Liebesgeschichte in Frankreich. Fazit: ich fand die Schnitzeljagd durch Europa durchaus gelungen und unterhaltsam und hatte ein paar kurzweilige Stunden bei der Lektüre. Der Autor hat historische Hintergründe und Schauplätze gut recherchiert, seine Sprache ist schlicht und lässt sich zügig lesen. Dass seine Hauptperson ein wenig blass bleibt, hat mich persönlich nicht weiter gestört, da ich vor allem wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Das Ende war überraschend und etwas rätselhaft, hat mich als Leserin aber nicht enttäuscht.

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    • 2
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 13 austauschen!

    • 70
  • Der stete Lauf der Stunden

    Der stete Lauf der Stunden

    vormi

    16. May 2014 um 21:56

    Der 23jährige Kalifornier Tristan Campbell wird von einer Kanzlei aus London in einer Erbschaftssache kontaktiert. Er soll versuchen innerhalb von 3 Monaten die 80 Jahre zurückliegende Liebesgeschichte seiner Ur-Großtante Imogen und dem Alpinisten Ashley aufzuklären. Eine spannende Schnitzeljagd beginnt bei der Tristan versucht, so viele Briefe von den beiden frisch verliebten zu finden, wie es in der kurzen Zeit möglich ist. Er darf keinen Privatdetektiv engagieren und reist auf Suche nach Telegrammen, Fotos oder Liebesbriefen quer durch Europa. Denn die Briefe wurden zwischen 1916 und 1924 geschrieben. Eine ungewöhnliche, interessante, spannend und informative Geschichte, die fast ein ganzes Jahrhundert umspannt. Tolle Beschreibungen von Bergbesteigungen, ich hätte vorher nicht mal gedacht, daß mich sowas interessiert. Es kommt halt immer alles auf den richtigen Blickwinkel an. Und fast jedes Thema ist spannend und interessant, wenn es nur richtig gut erzählt und rübergebracht wird. Leider gab es hier aber auch einen längeren zähflüssigen Abschnitt, der mich fast zum Aufgeben gebracht hätte. Und das wäre definitiv zu schade gewesen, bei ansonsten so einem stark erzählten Buch. Eine echte Empfehlung für alle, die gerne ihren Horizont erweitern!

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  • 'Fakt ist, dass ich etwas suchte, das nicht existierte.'

    Der stete Lauf der Stunden

    sabatayn76

    27. April 2014 um 18:15

    'Fakt ist, dass ich etwas suchte, das nicht existierte. Gerade so, als würden wir diesen Berg besteigen, dabei beinahe zu Tode kommen und riesige Summen Geld investieren, und oben angekommen feststellen, dass es gar keinen Gipfel gäbe. Ja, nicht einmal einen Berg.' Inhalt: Tristan Campbell erhält einen Brief, dass er möglicherweise ein beträchtliches Vermögen geerbt hat. Hierfür muss er den Beweis erbringen, dass er ein rechtmäßiger Erbe und eine gewisse Imogen Soames-Andersson seine Urgroßmutter ist. Imogen wurde 80 Jahre zuvor als die Haupterbin des Vermögens ihres Geliebten Ashley Walsingham eingesetzt, doch hat das Erbe nie angetreten. Tristan verlässt Kalifornien und macht sich auf den Weg nach Europa. Hier sucht er nach Spuren von Imogen und Ashley, entdeckt die Spuren einer großen Liebe zwischen den beiden, die durch den Ersten Weltkrieg auf eine harte Probe gestellt wurde und schließlich zerbrach. Mein Eindruck: 'Der stete Lauf der Stunden' ist eines jener Bücher, die mir in einer Buchhandlung nicht aufgefallen wären, von denen ich mir nicht allzu viel erwartet hätte und die mich schließlich von der ersten Seite an positiv überraschen konnten. Mir hat der Roman extrem gut gefallen, ich fand keine Zeile unnötig und keine der 510 Seiten langatmig oder unspannend. Mir hat die Verwebung von Vergangenheit und Gegenwart sehr gut gefallen, die Geschichte wurde dadurch sehr abwechslungsreich, unterhaltsam, komplex und mitreißend. Da ich mich sowohl für den Ersten Weltkrieg als auch für Bergsteigen und den Himalaya interessiere, hatte das Buch - neben der unglaublich spannenden Geschichte um das Erbe und die berührende und nie kitschige oder schnulzige Liebesgeschichte zwischen Imogen und Ashley - auch sonst thematisch sehr viel zu bieten. Dabei fand ich besonders bemerkenswert, dass der Autor jedes Thema sehr überzeugend darlegt und stets gründlich recherchiert hat. Auch die Protagonisten wurden lebensnah und authentisch charakterisiert, so dass man sich bei Lesen ganz auf die Geschichte einlassen und mitreißen lassen kann. Mein Resümee: Ein großartiger Roman, der mich sehr überrascht hat. Eine gelungene und überzeugende Mischung aus 'Im Westen nichts Neues' von Erich Maria Remarque, 'Abbitte' von Ian McEwan, dem Film 'A very long engagement' und den Berichten über die Everest-Besteigungen von Reinhold Messner, Jon Krakauer, Peter Habeler u.a.

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  • Ausschweifend, aber nicht langatmig, intensive Geschichte

    Der stete Lauf der Stunden

    IraWira

    24. April 2014 um 13:49

    "Der stete Lauf der Stunden" scheint ein Buch zu sein, dass die Meinungen sehr spaltet, ich kann für mich allerdings sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil ist eher klar, wenig verschachtelt, aber für mich gerade dadurch sehr ausdrucksstark und überzeugend. Der eine Handlungsstrang ist die Geschichte der Liebenden Imogen und Ashley, deren Beziehung kurz, aber intensiv und folgenreich war. Der Leser folgt Ashley bis in den Krieg und an die Front, sowie Imogen, die mit sich und ihrer Liebe zu Ashley und ihrer Angst um ihn ringt. Der zweite Handlungsstrang beschreibt den Weg, den Tristan Campbell geht, um Imogen und Ashleys Wege nachzuvollziehen und den Beweis für seine Herkunft zu erbringen, der ihm ein üppiges Erbe zufallen lassen würde. Auf seinem Weg erfährt Tristan nicht nur viel über Imogen und Ashey, sondern erkennt außerdem auch, was wirklich zählt, was das ist, was das Leben lebenswert und wertvoll macht. Ich fand die Charaktere beeindruckend und gut dargestellt, es hat mir viel Freude bereitet, ihren Weg mit zu verfolgen und zu sehen, was ihr Leben und ihre Reisen für sie bereit hielten. Die Schilderungen der Reisen und Orte waren sehr plastisch und lebhaft, so dass man sie sich gut vorstellen konnte, insgesamt hätte es vielleicht manchmal etwas gestrafft sein können, aber es war nicht so, dass es mir zu viel oder zu langatmig war. Ich habe das Buch ausgesprochen gerne gelesen und es immer wieder gerne in die Hand genommen, um zu erfahren, wie es weitergeht.

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  • der stete Lauf der Stunden

    Der stete Lauf der Stunden

    robbylesegern

    23. April 2014 um 19:09

    kann sehr zäh und langatmig werden, so habe ich jedenfalls das Debüt des Autors Justin Go empfunden. Eine Geschichte, aus der man sicherlich mit etwas mehr Empathie und einer etwas besserer Ausgestaltung der Figuren, eine Menge hätte machen können, doch so bleibt bloß der Eindruck, dass man eine Geschichte gelesen hat, die zwar an einigen Stelle sehr interessant war, z.B. die Schlacht an der Somme 1916, oder die Besteigung des Mount Everest, doch keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Tristan Champbell, amerikanischer Historiker, erhält eines Tages einen Brief mit der Nachricht, sich dringend in einer Londoner Anwaltskanzlei zu melden. Dort erfährt er, dass er die Chance hat ein großes Erbe anzutreten, wenn er herausfindet, ob eine bestimmte Frau, namens Imogen-Sames Anderson, seine Großmutter war. Er begibt sich auf eine Reise quer durch Europa und findet die Geschichte einer großen Liebe. Eigentlich hört sich dies ja wirklich sehr spannend an. Der Leser erfährt jetzt auf zwei Zeitsträngen , was es mit dieser Liebe auf sich hatte. Die Geschichte der Gegenwart beschreibt Tristans Suche nach seiner vermeintlichen Großmutter, der andere Erzählstrang ist in der Vergangenheit angesiedelt und lässt den Leser teilhaben an der großen Leidenschaft Ashley Walsinghams, dem Bergsteigen. Seine große Liebe und die vermeintliche Großmutter Tristans, lernt er auf einer Informationsveranstaltung über die Besteigung des Mount Everest , kennen. Ashley`s große Leidenschaft wird ihm zum Verhängnis, er stirbt bei der Besteigung des Berges und hinterlässt sein großes Vermögen seiner großen Liebe Imogen. Diese ist allerdings wie vom Erdboden verschluckt. Wie schon zu Anfang erwähnt ist dies sicherlich keine neue Geschichte, sondern etwas, was schon in vielen Büchern verarbeitet wurde, allerdings meiner Meinung nach schon besser. Zu sachlich ist mir teilweise der Erzählstil und zu wenig greifbar seine Figuren. Ich musste mich schon streckenweise durch das Buch quälen und hätte es sicherlich zur Seite gelegt, wenn ich nicht eine Rezension hätte schreiben müssen.

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  • Wunderschönes Cover - langweilige Geschichte

    Der stete Lauf der Stunden

    LESETANTE_CARO

    12. April 2014 um 14:42

    Tristan bekommt per Post quasi einen Jackpot ins Haus. Er soll angeblich der Erbe eines millionenschweren Erbes sein. Doch um das Erbe zu bekommen, muss er herausfinden, ob und inwiefern er überhaupt erbberechtigt ist. Er hat dafür nicht allzu viel Zeit und begibt sich auf eine Reise durch Europa und gleichzeitig auch in die Vergangenheit seiner Familie. Was hat die geheimnisvolle Imogen und der Ashley mit Tristan zu tun? Und wird er letztendlich das Erbe erhalten....? "Der stete Lauf der Stunden" besticht durch sein schönes Cover und fällt einem interessiertem Leser wie mich sofort ins Auge. Ich freute mich sehr über die Gelegenheit, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen zu dürfen. Ich versprach mir viel davon - vielleicht zuviel. Ich wurde nämlich schon sehr enttäuscht. Der Anfang der Geschichte gefiel mir noch, obwohl mir die nüchterne Sprache schon von Beginn an nicht zusagte. Es geht hier um eine Menge Geld und auch viele Gefühle. Aber trotzdem kam die Liebesgeschichte um Ashley und Imogen sehr emotionslos darüber. Je mehr ich versuchte in das Buch einzutauchen, je mehr ich mir Mühe gab, dieses Buch zu mögen, umso schwerer viel es mir, weiter zu lesen. Mit den einzelnen Charakteren konnte ich mich so gar nicht anfreunden. Selbst Imogen, die mir Anfangs noch sympathisch war, nervte mich irgendwann. Vielleicht wäre eine Liebesgeschichte mit Happ-End momentan eher mein Fall gewesen? Vielleicht finde ich zu einem späteren Zeitpunkt doch noch einen Zugang zu Justin Gos Debütroman? Jetzt jedoch bin ich froh, dass ich dieses Buch mit der dahinplätschernden Story beiseite legen kann und mich neuen "literarischen Ergüssen" widmen kann.  Man hätte viel mehr aus dem Grundstock der Geschichte herausholen können. Leider ist dies nicht gelungen und der Autor präsentiert dem Leser ein nüchternes, langweiliges Erstlingswerk. Von mir daher nur 2 von 5 Sternen.

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  • Ein starker Anfang und ein steiler Abstieg

    Der stete Lauf der Stunden

    Anna91

    11. April 2014 um 14:45

    Inhalt:Der junge Student Tristan lebt in Kalifornien und erhält überraschend einen Brief von einer Anwaltskanzlei in London. Angeblich könnte er der Erbe eines enormen Vermögens sein. Als Tristan nach London reist, erfährt er, dass ihm noch zwei Monate bleiben, um zu beweisen, dass er tatsächlich der Erbe ist. Dazu reist er quer durch Europa, um mehr über die Liebesgeschichte von Imogen und Ashley herauszufinden, die vor knapp achtzig Jahren gelebt haben. Bewertung: "Der stete Lauf der Stunden" ist der Debütroman von Justin Go und der Anfang ist wirklich stark. Die Geschichte spielt sich auf zwei Zeitebenen ab. Die eine Ebene befasst sich mit Tristan und seiner Suche, die andere spielt um 1920 und erzählt die Geschichte von Imogen und Ashley. Dadurch weiß man selbst meistens mehr als Tristan, da man die Details der Liebesgeschichte zwischen Imogen und Ashley kennt, während Tristan sich auch Briefe und kurze Notizen verlassen muss. Der Schreibstil des Autors ist gekennzeichnet durch eine sehr nüchterne Art zu erzählen, viele Details und kaum Emotionen. Die vielen Details führen anfangs dazu, dass man sich sehr gut in den Roman hineinfinden kann. Man kann sich die Städte und Orte vorstellen und fühlt sich, als wäre man selbst dort. Leider nehmen die Details im Laufe des Romans aber überhand und werden eher störend. Auf Grund der fehlenden Emotionen konnte ich keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Ashley und vor allem Tristan bleiben sehr flach, man weiß nicht was sie denken und fühlen und ob sie überhaupt irgendetwas bewegt. Bei Imogen wird es im Laufe des Romans besser und ungefähr ab der Hälfte kann man sich in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Trotz des starken Anfangs konnte mich der Roman leider nur kurz fesseln. Die vielen Details, der nüchterne Stil, die fehlenden Emotionen und die vielen Zufälle habe mich gestört und dafür gesorgt, dass ich das Interesse relativ schnell verloren habe. Zum Weiterlesen musste ich mich zwingen. Auch der Schluss entschädigt kaum, da er keine wirkliche Auflösung bietet und einen im Unklaren lässt. Fazit: Mir hat nur der Anfang des Romans gefallen. Ich würde empfehlen, sich das Buch im Original anzuschauen. Ich glaube, dass viel von der Magie leider durch die schlechte Übersetzung (die auch Fehler und Zeitsprünge beinhaltet) verloren gegangen ist.

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  • Auf der Suche nach seinen Wurzeln

    Der stete Lauf der Stunden

    Donauland

    08. April 2014 um 17:30

    Dem amerikanischen Autor Justin Go stellte in seinem Debütroman „Der stete Lauf der Stunden“ verschiedenste Themen in Mittelpunkt: die Liebe, den ersten Weltkrieg und Expeditionen zum Himalaya. Tristan Campbell erhält einen Brief von einer Anwaltskanzlei in London, bei der er sich melden soll. Er erfährt, dass er fast zwei Monate Zeit hat, um zu beweisen, dass er ein Nachfahre von Imogen Soames-Andersson ist, um ein 1924 notariell festgelegtes Vermögen zu erben, sonst fällt das Erbe an gemeinnützige Organisationen. Tristan setzt alles daran, seine Herkunft zu erforschen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der Klappentext hat mich überzeugt, das Buch muss ich lesen, ich wollte Tristan unbedingt auf seiner Reise quer durch Europa begleiten und ihm bei der Suche nach Hinweisen in der Vergangenheit zur Seite stehen. Der spannende Roman erzählt von der Liebe und der Sehnsucht zwischen Imogen und Ashley, im Gegensatz dazu wird den Ersten Weltkrieg mit Schmerz, Leid und Verlust thematisiert. Gut gefallen hat mir, dass aus verschiedenen Perspektiven zu unterschiedlichen Zeitpunkten erzählt wird: in der Gegenwart Tristans Reise und in der Vergangenheit Ashley und Imogen, die 1916 beginnt, denn da lernen sich die beiden kennen. Der Leser bekommt Einblicke in das Leben als Soldat während des ersten Weltkriegs, vor allem die Schlacht an der Somme wurde genau geschildert. Tristan reist bei seiner Suche quer durch Europa, er findet alte Briefe teils verbrannt, dort ist Ashleys tragisches Ende mit der Besteigung des Mount Everests 1924 festgehalten. Tristans Spur Imogen zu verfolgen erweist sich als sehr schwer. Schade fand ich, dass sich einige Hinweise verlieren und nicht mehr aufgegriffen werden. Bei seiner Suche nach seinen Wurzeln findet Tristan seine Liebe. Der Schreibstil ist angenehm aber sehr nüchtern, selten werden die Charaktere beschrieben, sie bekommen keine Gestalt, so dass es mir ziemlich schwer fiel die Handlung der Protagonisten zu verstehen. Das Ende des Romans ist zwar nicht so überraschend, aber es lässt ausreichend Raum für Fantasie und eigene Gedanken. Das Debüt „Der stete Lauf der Stunden“ ist ein spannender Roman, der mich nicht so überzeugt konnte, vielleicht lag es auch an meinen Erwartungen oder an den fehlenden Emotionen.

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  • Zu viel gewollt und am Ende den Faden verloren

    Der stete Lauf der Stunden

    anushka

    07. April 2014 um 22:28

    Der 23-jährige Tristan erhält in Kalifornien einen Brief, der ihn dringend nach England einlädt. Dort angekommen erfährt er, dass er der Erbe eines großen Vermögens sein könnte, wenn es ihm gelingt, innerhalb von 8 Wochen einen Beweis zu erbringen, dass er ein direkter Nachkomme der Begünstigten ist. Denn 80 Jahre zuvor hat ein Mann einer Frau sein gesamtes Vermögen vermacht, obwohl die Frau bereits seit Jahren als verschollen gilt. Tristan macht sich also auf eine Schnitzeljagd durch Europa um die Spur der Liebenden zu verfolgen ... Der Roman "Der stete Lauf der Stunden" behandelt viele verschiedene Themen. Dabei wechseln sich die Kapitel immer zwischen 2004 und 1914-1924 ab. Wenn einem diese Systematik deutlich wird, ist die Orientierung in der Geschichte eigentlich recht einfach. Zumal die Kapitel oft genau da weitermachen, wo die Geschichte zuvor unterbrochen wurde. Thematisch geht es um Liebe, den ersten Weltkrieg, Bergsteigen und die britischen Expeditionen zum Gipfel des Himalaya. Dabei sind diese historischen Handlungsstränge wirklich sehr interessant, überfrachten das Buch aber insgesamt. Einerseits ist da der schreckliche Krieg und die Traumatisierung Ashleys, andererseits die schwierige Beziehung zwischen Ashley und Imogen. Parallel jagt Tristan durch Europa und lernt dabei viele verschiedene Leute kennen. Zudem entdeckt er immer wieder Puzzleteile der Beziehung zwischen Imogen und Ashley. Zu den vielen verschiedenen Themen kommen allerdings zahlreiche unglaubwürdige Zufälle und viele lose Fäden hinzu. So findet Tristan Hinweise, deren Bedeutung dem Leser nie erklärt werden, es steht der Verdacht einer Verschwörung im Raum, der nie tiefergehend aufgelöst wird, und auch das Ende ist mehr als unbefriedigend. Was mich auch sehr gestört hat, ist das Verhalten der weiblichen Figuren, die mir zunehmend den Nerv geraubt haben. Denn mehr als eine von ihnen ist nach wenigen Tagen Bekanntschaft bereits derart besitzergreifend, ja fast schon hysterisch, mindestens aber neurotisch, dass ich auch nicht nachvollziehen kann, dass sich die männlichen Figuren nicht dagegen wehren. So entstehen unglaubwürdige und unnütze Beziehungskonflikte, die sich teilweise ein Leben lang auswirken sollen. Insgesamt hat dieser Debütroman also durchaus seine Höhen, denn beispielsweise die Schilderung der historischen Bergsteigerexpeditionen ist sehr interessant und gut recherchiert. Manchmal geht man aber während der Erzählung verloren, weil man das Gefühl hat, ausgeschlossen zu werden und beispielsweise die Sprüche nicht zu verstehen. Ebenso werden die diversen Handlungen und Probleme nicht ausreichend aufgelöst, sodass man mit vielen Fragezeichen zurückbleibt, die nicht wirklich etwas mit einem Kunstgriff zu tun haben. Nach diesen rund 500 Seiten hatte ich also teilweise das Gefühl, diese Reise umsonst gemacht zu haben.

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