Justin Halpern

 3.8 Sterne bei 45 Bewertungen

Alle Bücher von Justin Halpern

Sortieren:
Buchformat:
Sh*t - Ansichten meines Dads

Sh*t - Ansichten meines Dads

 (12)
Erschienen am 17.02.2011
Kein Scheiß

Kein Scheiß

 (7)
Erschienen am 16.10.2012
Sh*t - Ansichten meines Dads

Sh*t - Ansichten meines Dads

 (10)
Erschienen am 01.01.2011
Sh*t - Ansichten meines Dads

Sh*t - Ansichten meines Dads

 (0)
Erschienen am 09.02.2011
Shit My Dad Says

Shit My Dad Says

 (3)
Erschienen am 14.03.2011
Sh*t My Dad Says

Sh*t My Dad Says

 (4)
Erschienen am 11.07.2011

Neue Rezensionen zu Justin Halpern

Neu
BlueSunsets avatar

Rezension zu "Kein Scheiß" von Justin Halpern

Die Weisheiten eines unkonventionellen Vaters
BlueSunsetvor 2 Jahren

Das Buch basiert auf dem Twitter-Account „Sh*t My Dad Says“ von Justin Halpern, durch den er berühmt geworden ist. Doch dieses Buch ist nicht nur eine Ansammlung dieser Tweets, sondern schildert in kolumnenartiger Weise das Leben mit seinem Vater während seiner Kindheit, Pubertät und im Erwachsenenalter. Das Buch besteht also hauptsächlich aus Fließtexten und hat am Ende jedes Kapitels einige der Tweets abgedruckt.

Justin Halpern stellt seinen Vater in seinem Buch und in seinen Tweets auf schrullige und unterhaltsame Art dar. Dessen oft derben und politisch unkorrekten Aussagen sorgen für Lachen und Schmunzeln, führen aber auch oft einen wahren Kern mit sich. Man kann vielleicht kritisieren, dass die Erziehung des Vaters alles andere als vorbildlich war, aber dieses Buch ist eindeutig an ein erwachsenes Publikum gerichtet und nur zu Unterhaltungszwecken geeignet.

Fazit

Da die Abschnitte weitgehend unabhängig voneinander und auch meist nie länger als wenige Seiten lang sind, lässt sich dieses Buch gut zwischendurch lesen.
Man sollte sich auf jeden Fall im Klaren sein, dass dieses Buch oftmals derbe Sprache und Kraftausdrücke enthält. Wer damit kein Problem hat und Sarkasmus und Ironie versteht und auch mag, wird bei diesem Buch auf seine Kosten kommen.

Ich empfehle es gerne weiter, da es sehr unterhaltsam ist. Gerade für Bahnfahrten zur Arbeit oder zur Uni eignet es sich gut, da die Kapitel kurz und leicht geschrieben sind und keinen ‚tieferen Sinn‘ haben.

Kommentieren0
10
Teilen
Kittyzers avatar

Rezension zu "Noch weniger Sex und ich wäre ein Pandabär" von Justin Halpern

Aberwitzig, schräg, anders - zum Totlachen!
Kittyzervor 5 Jahren

Dann machte ich das Licht aus, und wir hatten etwa anderthalb Minuten lang Sex. In meinen vielen tausend Fantasien war es immer nur darum gegangen, exakt eine Person zu befriedigen: mich selbst. Doch erst, als ich jetzt auf ihr herumrobbte wie ein Zombie, der sich anschickt, einen schlafenden Camper zu zerfleischen, wurde mir klar, was für Komplikationen der Sex zu zweit so mit sich brachte. Ich musste versuchen, die Sache für sie genauso angenehm zu gestalten wie für mich. Ich trug Verantwortung. Und spätestens, als mir klar wurde, dass der Spaß nicht allzu lange dauern würde, musste ich mir eingestehen, dass ich keinen Schimmer hatte, wie ich das anstellen sollte.
--  

INHALT:
Justin Halpern möchte seiner langjährigen Freundin Amanda einen Heiratsantrag machen - und bittet seinen Vater um Rat. Dieser sagt ihm, er solle über all die Frauen seines Lebens nachdenken und entscheiden, ob diese nun die Eine sei. Und so macht sich Justin auf und tritt eine Reise in die Vergangenheit an. Eine Reise, die ihn jedes einzelne seiner Fettnäpfchen noch einmal durchleben lässt.

MEINE MEINUNG:
Justin Halpern wurde 2009 mit seinem Twitter-Account "Shit My Dad Says" bekannt, in dem er all die Weisheiten seines Vaters festhält. Nach dem gleichnamigen Buch folgt nun der neuste Streich des jungen Mannes: "Noch weniger Sex und ich wäre ein Pandabär" [dieser Satz taucht im Buch übrigens nicht auf] fasst seine Erfahrungen mit den Frauen, die ihm schon immer ein wenig Angst gemacht haben und sowieso eher wenig von ihm wollten, auf sehr humoristische Weise zusammen. Ob nun alles den Tatsachen entspricht, kann ich nicht beurteilen - absolut witzig ist das Ganze aber in jedem Fall.

Der Autor beschreibt sich und seine Freunde/Familie/Bekannten selbst, und das so realistisch, dass man in vielen Belangen wirklich glauben kann, dass diese genau so existieren und sich die Geschehnisse mit diesen auch genau so zugetragen haben. Er selbst lässt wirklich keine Peinlichkeit aus, hat eine unstillbare Sehnsucht nach Frauen [schließlich bekommt er einfach selten eine ab], aber leider gleichzeitig auch irgendwie Angst vor ihnen. Und viel schlimmer: Erfahrung hat er ebenso wenig. Da steht ihm natürlich sein Vater zur Seite, der ihm immer wieder verbal eine runterhaut, um ihn auf den Boden zurückzuholen. Aber auch die anderen Figuren haben so ihre ein oder anderen genialen Aussagen auf Lager, und ob diese nun wirklich auf diese Weile gefallen sind oder nicht, ist irgendwie auch egal - sie sind einfach super witzig.

Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal bei einem Buch so gelacht habe. Die Absurditäten, die dem Protagonisten hier geschehen, gepaart mit den trockenen und sarkastischen Kommentaren des Vaters sowie der völligen Ignoranz der Frauen ist das ein oder andere Mal wirklich zum Schreien komisch. Und das sage ich als weibliche Leserin! Dazu muss aber auch gesagt werden, dass man Humor rund um Sexualität mögen muss, denn diese macht den größten Teil des Werkes aus. Justin klaut Pornos, erlebt sein erstes Mal , wird von seinem Vater mehr oder weniger aufgeklärt und erhält reihenweise Körbe von Frauen - aber er kämpft sich weiter und versucht, seinen Traum zu leben, und das muss man ihm dann doch irgendwie anrechnen.

Man kann also sagen, dass der Roman nicht nur ungemein gut unterhält, sondern auch noch eine schöne Botschaft verbreitet: Egal, wie viel schief läuft, irgendwann klappt es. Schließlich will der Erzähler, und das ist die Ausgangssituation, der Frau seines Lebens einen Antrag machen. Auf dem Weg dort hin gibt es sicherlich ein paar kleinere Längen, letztendlich gelangt der Autor jedoch mit Bravour zu einem urkomischen und gut schließenden Ende, das einen hinterher fast schon zwingt, sich sofort einen Twitter-Account zu erstellen und ihm erst einmal zu folgen.

FAZIT:
"Noch weniger Sex und ich wäre ein Pandabär" ist, darüber muss man sich im Klaren sein, so etwas wie eine kleine Biographie über Justin Halperns Leben mit den Frauen. Das Ganze ist aber in kurze Geschichten unterteilt, die man schnell weglesen kann, und dabei so witzig, dass ein lautes Lachen an der einen oder anderen Stelle unvermeidlich ist. Leser, die nach einem richtig humorvollen Buch suchen, sind hier definitiv an der richtigen Stelle! 4,5 Punkte von mir.

Kommentieren0
4
Teilen

Rezension zu "Kein Scheiß" von Justin Halpern

Kein Scheiß - Die Ansichten meines Vaters von Justin Halpern.
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Justin Halperns Vater hat noch nie mit seiner Meinung hinterm Berg gehalten und, zugegebenermaßen, hatte der Spross lange Zeit fast schon ein bisschen Angst vor all den Lebensweisheiten, die da aus seinem Erzeuger hervor sprudelten. Die Jahre vergingen und Justin Halpern verließ das Nest, nur um mit fast dreißig, und als neuer Chef-Redakteur eines Online Magazins, von seiner Freundin raus geschmissen zu werden. Ohne Bleibe zieht er wieder zu seinen Eltern, eröffnet einen Twitter Account und der Rest ist Geschichte…

Und die steht in diesem Buch – zumindest ansatzweise – verwoben zu kapitellangen Episoden aus Justins Alltag mit seinem, mittlerweile verrenteten, Vater, und Anekdoten aus Justins Kindheit und Jugend. Diese schwanken zwischen tragischer Komik, über die man einfach nur schmunzeln kann, und minutenlangen Lachkrämpfen, wenn Vater Halpern sich zum Beispiel nackt aber mit Pistole über den Küchenfußboden robbt, auf der Jagd nach Einbrechern, dann aber nur seiner Schwägerin einen Heidenschreck einjagt.

Der Humor des Buchs, bzw. die Lebensweisheiten von Justins Vater sind mehr als oft deftiger Natur. So ist Vater Halpern zum Beispiel auf seinen morgendlichen Stuhlgang stolzer als man es von Max Mustermann oder selbst dem “Average Joe” so gewohnt ist – wobei das auch an der persönlichen Auswahl des Halpern Sprosses liegen könnte, der dieses Buch schließlich zusammen gestellt hat. Wer sich dem typisch amerikanischen Humor gewachsen, bzw. zugetan fühlt, den dürfte das an dieser Stelle aber nicht verschrecken – zumindest hoffe ich das nicht, denn so war es nicht gemeint.

Was den humorigen Leser dann umhaut, sind die Passagen in denen die Lebensweisheiten von Vater Halpern über Referenzen zu Hundescheiße, etc. hinaus gehen. Hier kriegt das Raubein richtig Tiefgang und ist sich nicht zu schade deutlich zu betonen, wie lieb er den Sohnemann doch hat, auch wenn der von seiner Freundin verlassen wurde und vom Wohnzimmertisch aus arbeitet und dabei schon als Kind ein klein wenig verwöhnt war und nicht einmal während eines Vortrags seines Vaters still auf seinem Platz sitzen konnte. Das macht mir diesen direkten, manchmal sogar forschen, Typen um einiges sympathischer. Denn es zählt schließlich nicht was genau man sagt, sondern wie man es meint und Vater Halpern, der meint es gut.

Ein lustiges Buch, für alle, die das Twitter Phänomen verpasst haben und alle, die sich mal köstlich amüsieren wollen, mit und auf Kosten der Familie Halpern.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 60 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks